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Buch "Schriften von Baal HaSulam", Teil Artikel "Shamati", Seite 517
Artikel 3, "Die Angelegenheit der spirituellen Erkenntnis"
Wir beginnen, wie wir vor einigen Tagen festgelegt haben, dass wir alle Artikel von "Shamati" gemeinsam durchgehen müssen. Wir befinden uns im dritten Artikel, setzen ihn fort und beenden ihn.
Vorleser: Wir steigen in den Artikel bei dem Absatz ein, der mit den Worten beginnt "Und daraus werden wir verstehen, dass im Gebet, das wir zum Schöpfer beten". "Schriften von Baal HaSulam", Seite 517, Spalte 1, dritter Absatz. Baal HaSulam sagt:
"Und daraus werden wir verstehen, dass im Gebet, das wir zum Schöpfer beten, dass Er uns Rettung, Heilung und dergleichen sende, darin zwei Dinge zu unterscheiden sind:
1. Der Schöpfer, gepriesen sei Er.
2. Das, was von Ihm ausströmt.
Die erste Unterscheidung, die wir bei Seinem Wesen, gepriesen sei Er, betrachten, hier ist das Sprechen verboten, wie oben erwähnt. Die zweite Unterscheidung, das, was von Ihm ausströmt, was als das Licht betrachtet wird, das sich in unsere Gefäße ausbreitet, das heißt, in unseren Willen zu empfangen, dies bezeichnen wir mit dem Namen Ejn Sof, gepriesen sei Er. Dies ist die Verbindung, die der Schöpfer, gepriesen sei Er, mit den Geschöpfen hat, die Unterscheidung dessen, was Sein Wille ist, den Geschöpfen Gutes zu tun. Denn der Wille zu empfangen wird als das sich ausbreitende Licht betrachtet, das schließlich zum Willen zu empfangen gelangt.
Und wenn der Wille zu empfangen das sich ausbreitende Licht empfängt, dann wird das sich ausbreitende Licht mit dem Namen Ejn Sof bezeichnet, und es kommt zu den Empfängern durch viele Verhüllungen, damit der Untere sie empfangen kann.
Daraus ergibt sich, dass alle Unterscheidungen und Veränderungen ausschließlich im Empfänger gemacht werden, im Verhältnis und entsprechend dem, wie der Empfänger von ihnen beeinflusst wird. Aber man muss in der besprochenen Angelegenheit unterscheiden. Wenn man über Unterscheidungen in den Welten spricht, handelt es sich um Unterscheidungen in der Kraft, und wenn der Erkennende jene Unterscheidungen erkennt, dann werden sie tatsächlich genannt.
Und die spirituelle Erkenntnis ist, wenn der Erkennende und das Erkannte zusammenkommen. Denn ohne Erkennenden gibt es keine Form für das Erkannte, da es niemanden gibt, der die Form des Erkannten empfangen würde. Daher wird diese Unterscheidung als Sein Wesen, gepriesen sei Er, betrachtet, und dort gibt es überhaupt keinen Platz zu sprechen. Und wie kann man sagen, dass das Erkannte irgendeine Form in Bezug auf sich selbst empfangen würde.
Und wir dürfen nur von dem Ort sprechen, wo unsere Sinne vom sich ausbreitenden Licht beeinflusst werden, was die Unterscheidung Seines Willens ist, den Geschöpfen Gutes zu tun, und zu den Empfängern tatsächlich kommt.
Und dies gleicht dem, wie wir auf den Tisch blicken. Dann fühlen wir entsprechend dem Tastsinn, dass dies ein hartes Ding ist. Und ebenso das Maß von Länge und Breite, und alles entsprechend dem Wert unserer Sinne. Aber dies verpflichtet nicht, dass der Tisch so erscheinen würde für denjenigen, der andere Sinne hat, zum Beispiel in den Augen des Engels, wenn er auf den Tisch blickt, dann sieht er ihn entsprechend seinen Sinnen. Daher können wir keine Form in Bezug auf den Engel festlegen, denn wir kennen seine Sinne nicht.
Und daher, da wir keine Erkenntnis im Schöpfer, gepriesen sei Er, haben, können wir folglich nicht sagen, welche Form die Welten in Bezug auf Ihn haben, sondern wir erkennen die Welten nur in Bezug auf unsere Sinne und unser Gefühl. Und so war Sein Wille, gepriesen sei Er, dass wir Ihn erkennen.
Und dies ist die Bedeutung: "Es gibt keine Veränderung im Licht". Sondern alle Veränderungen sind in den Gefäßen, das heißt, in unseren Sinnen, denn alles wird nach unserer Vorstellung gemessen. Und daraus wirst du verstehen, dass wenn viele Menschen auf eine spirituelle Sache blicken, dann wird jeder entsprechend seiner Vorstellung und seinen Sinnen erkennen. Und daher sieht jeder eine andere Form. Und ebenso wird sich beim Menschen selbst die Form entsprechend seinen Zuständen von Aufstiegen und Abstiegen verändern, wie oben gesagt wurde, dass das Licht ein einfaches Licht ist, und alle Veränderungen nur in den Empfängern sind.
Und es sei der Wille, dass wir würdig werden, Sein Licht, gepriesen sei Er, zu empfangen und auf den Wegen des Schöpfers, gepriesen sei Er, zu wandeln und Ihm zu dienen nicht um Belohnung zu empfangen, sondern um dem Schöpfer, gepriesen sei Er, Zufriedenheit zu bereiten und die Shechina aus dem Staub zu erheben und der Anhaftung an den Schöpfer und der Unterscheidung der Offenbarung Seiner Göttlichkeit, gepriesen sei Er, an Seine Geschöpfe würdig zu werden."
Frage: Gegen Ende sagt Baal HaSulam "Das Licht ist ein einfaches Licht, und alle Veränderungen sind nur in den Empfängern".
Ja, wie könnte es anders sein?
Schüler: Nach welchen Veränderungen genau sollen wir streben?
Dass wir uns bemühen, unseren Willen zu empfangen mit der Absicht um zu geben zu bekleiden, und entsprechend jenen Bekleidungen von um zu geben, die wir erlangen, kann das Höhere Licht sich langsam schrittweise in uns einkleiden, wie wir die Gleichheit der Form zu ihm erlangen. So nähern wir uns dem Begriff des Schöpfers, welches das vollkommene Höhere Licht ist, das auf den Willen zu empfangen scheint, den Er erschaffen hat.
Schüler: Wie soll das in unserer Arbeit miteinander zum Ausdruck kommen?
Wir müssen suchen, was wir ausführen sollen, denn sicher wird der Schöpfer nicht die Arbeit an unserer Stelle machen, es sei denn, wir laden die Veränderungen ein, die nicht von uns abhängen, sondern von Ihm abhängen. Daher einerseits "Es liegt nicht an dir, die Arbeit zu vollenden, und du bist nicht frei, dich von ihr zu befreien" und "Alles befindet sich in den Händen des Himmels, außer der Gottesfurcht". Wir müssen unseren Teil tun, klären, was er genau ist und wie wir ihn schnell, effizient verwirklichen können. Und der Schöpfer, bringen uns die Kabbalisten bei, dass dies das Höhere Licht ist, das sich in vollkommener Ruhe befindet. In dem Moment, wo wir die Gefäße von unten vorbereiten, wirkt das Höhere Licht bereits auf sie ein, korrigiert und verändert sie.
Daher ist all unsere Arbeit in den Gefäßen. Gefäße sind Verlangen. Unser Verlangen, wie können wir es verändern? Soweit wir uns in unseren physischen Handlungen bemühen, wodurch wir auf der Leiter aufsteigen, uns dem Schöpfer anzugleichen. Wie kleine Kinder, die mit allerlei Spielzeug spielen, und in all diesem Spielzeug ist etwas von der großen Welt, aber sie spielen, als ob sie sich in der großen Welt befänden, und so bereiten sie sich auf größere Zustände vor, darauf, groß zu sein. So sind wir.
Wir müssen verstehen, was es heißt "in der spirituellen Welt zu sein"? Es bedeutet, "wie ein Mensch mit einem Herzen" zu sein, in gegenseitiger Beeinflussung zu sein, in einer solchen Verbindung zu sein, dass wir aus dieser Verbindung heraus dem Schöpfer geben können, denn der Schöpfer heißt "Komm und sieh", Er offenbart sich in uns entsprechend unserer Vorbereitung. Daraus müssen wir allerlei Übungen zusammenstellen, die Kabbalisten haben das bereits vor uns getan, sie sind wie Eltern oder wie ein Betreuer, eine Betreuerin, bereiten uns diese Spiele vor, durch die wir wirklich auf die richtigste, glatteste Weise dazu kommen, groß zu sein, das heißt, zur Erkenntnis des Schöpfers, in der Arbeit mit dem Schöpfer. Das ist, nachdem wir unseren Kindergarten beenden, verstehen werden, was unsere Aufgabe ist und wie sie auszuführen ist. Und dann, anstatt untereinander in irgendeinem Sandkasten zu spielen, mit Puppen, mit Bauklötzen, werden wir bereits beginnen, uns so zu korrigieren, dass wir Korrektur von Oben für die Verbindung zwischen uns fordern, das ist die Hauptsache.
All die Arbeit, die der Schöpfer macht, ist eine Reaktion auf unsere Bitte, die "Gebet" genannt wird, "Erheben von MaN". Wir bitten Ihn "Verbinde uns", denn wir beten für die Korrektur der zerbrochenen Seele von Adam haRishon, und das müssen wir ausführen. Wir müssen dieses System zur Korrektur zurückbringen, und seine Korrektur besteht darin, dass wir uns einander nähern und uns verbinden wollen, wollen, aus unseren Anstrengungen heraus. Und entsprechend diesen Anstrengungen wenden wir uns an den Schöpfer, und der Schöpfer hilft uns dabei, dass Er uns die Kraft der Verbindung gibt, die Kraft des Gebens, denn wir haben davon von Anfang an überhaupt nichts.
Durch diese Kraft des Gebens können wir uns bereits untereinander verbinden, sodass die egoistischen Teile, die sich voneinander abstoßen, verbunden sein wollen oberhalb der Abstoßung. Und dann, diese beiden Kräfte, die Kräfte der Abstoßung und die Kräfte der Verbindung, wenn sie aufeinander wirken, daraus geben wir Bedingungen, aus der Kraft der Trennung und aus der Kraft der Verbindung, geben wir dem Schöpfer Bedingungen, dass Er zwischen ihnen, zwischen diesen beiden Kräften, eintreten und sich uns offenbaren kann. Die Kraft der Abstoßung, die Awiut, und die Kraft der Verbindung, die Sakut, beide wirken, und wie bei jeder Sache in unserem physischen Leben, zwei entgegengesetzte Kräfte schaffen zwischen sich Bedingungen für die Offenbarung der dritten Kraft, welches der Schöpfer ist, die Ursache für diese beiden Kräfte. So müssen wir arbeiten.
Daher, was er uns hier gesagt hat, dass unsere Arbeit nur ist, dies nicht zu vergessen, dass wir das Gefäß von Adam haRishon korrigieren. Und das ist besonders wichtig für uns, denn wir befinden uns in der "Letzten Generation", wie es genannt wird, in der allgemeinen Korrektur der allgemeinen Seele, und der Schöpfer wirkt bereits jetzt auf die ganze Menschheit zusammen, nur auf jeden Teil entsprechend seinem Platz im System von Adam haRishon. Daher gibt es solche, die kaum spüren, dass es Veränderungen in der Welt gibt, es gibt solche, die die Veränderungen sehr spüren und Veränderung in ihrem Leben spüren, Veränderung in ihrer Aufgabe und so weiter.
Und wir müssen zusätzlich zu ihnen verstehen, spüren, was überhaupt geschieht, denn was die Menschheit spüren wird, die Veränderungen, die sie durchmacht, wird sie spüren, dass sie durch uns hindurchgehen, denn wir befinden uns in der oberen Schicht der zerbrochenen Seelen und wir müssen in Kontakt mit dem Schöpfer treten und Übergang für alle übrigen Seelen sein, für die ganze Menschheit.
Das ist eigentlich unsere Aufgabe, denn wir müssen aus allgemeiner Liebe zu allen handeln. Und je mehr wir die Verbindung finden und vom Schöpfer fordern, dass wir diese Verbindung haben, dass Er durch uns der ganzen Menschheit gibt, dann erfüllen wir unsere Aufgabe und spüren, wie sehr wir damit dem Schöpfer Zufriedenheit bereiten.
Frage: Wie gelangt der Empfänger zu spirituellen Unterscheidungen oder empfängt sie?
In jedem einzelnen von uns gibt es Eigenschaften, die uns vom Bruch der Seele von Adam haRishon geblieben sind, und in diesen Eigenschaften empfangen wir allerlei Reaktionen, und daraus beginnen wir zu arbeiten, jeder aus seinem zerbrochenen Gefäß. Und soweit wir daraus hören, was die Kabbalisten sagen, daraus führen wir die Handlungen aus, die sie uns zu tun empfehlen, damit verändern wir die Einwirkung des Höheren Lichts auf uns, so schreiten wir voran.
Frage: Sie sagten, dass wir zu einem Zustand kommen müssen, wo wir gegen die Abstoßung arbeiten. Ist das eine Erwartung auf irgendeinen größeren Genuss, oder ist es einfach ein Ergebnis des Lichts ohne irgendeinen Grund?
Im Allgemeinen sagen wir, dass der Mensch nichts tut und nicht versteht, was er tut, sondern es gibt in ihm zwei Kräfte, eine Kraft ist die tierische Kraft, die es in jedem Lebendigen gibt, im Unbelebten, Pflanzlichen und Tierischen, und außerdem gibt es in diesem tierischen Willen nur Sorge um das eigene Wohl.
Außerdem haben wir den "Punkt im Herzen", der "göttlicher Teil von Oben" genannt wird, der "Funke vom Willen zu geben" genannt wird. Aus dem Bruch des Gefäßes, das der Schöpfer erschuf und dann absichtlich zerbrach, erschuf [Er] den Willen zu empfangen, brachte ihn in etwas Kleines zum Willen zu geben, das heißt "dass Adam haRishon im Garten Eden auf der Stufe von Bina war", und dann zerbrach Er ihn, und dann fiel dieses Gefäß auf um zu empfangen. Aber es blieb ein Funke in ihm, und wir, diese Neigung, diesen Drang, den Funken zu erlangen und in ihm die höhere, erhabenere Entwicklung zu erlangen, danach sehnen wir uns nach diesem Funken und daher handeln wir aus ihm heraus.
Um unsere Beziehung zum Funken, zu diesem spirituellen Reshimo, richtig zu ordnen, müssen wir allerlei Handlungen ausführen, die uns helfen werden, und diese Handlungen sind Verbindung im Zehner und allerlei [Dinge], die uns die Kabbalisten sagen, dass es uns helfen wird zu tun, und so machen wir es.
Schüler: Die Sache ist anders, soweit ihr nicht den Willen zur Verbindung habt, wie Sie sagten, woher wird das erscheinen?
Das kommt bereits durch das Höhere Licht, das Licht, das zur Quelle zurückführt. Wir machen allerlei Handlungen entsprechend dem, was die Kabbalisten uns zu tun empfehlen, und als Ergebnis davon beginnen wir notgedrungen, uns mit Kraft einander zu nähern und entsprechend zu sehen, wie unsere Handlungen in der Verbindung uns Veränderungen bringen.
Nach vielen Anstrengungen, uns einander zu nähern, nicht in den Körpern, sondern in den Neigungen zum Schöpfer, zur Höheren Kraft, zum Geben, zur Verbindung durch das Geben, [dann] soweit wir uns bemühen, diese Neigungen in Handlungen zu kleiden, die mehr und mehr der Spiritualität ähneln, entsprechend laden wir das Licht ein, das zur Quelle zurückführt, und es wirkt auf uns ein, und bereits beginnen wir zu spüren, dass wir uns in zwei Zuständen befinden.
Entweder bin ich allein, oder ich bin verbunden mit den Freunden. Sicherlich im Willen und nicht im Körper. Besonders in dieser Pandemie, die es besonders so macht, damit wir mehr zur inneren Verbindung voranschreiten und soviel wie möglich die Menschen zur inneren Verbindung voranbringen, das ist es, was wir jetzt alle durchmachen, die ganze Menschheit. Und soweit wir uns trotzdem bemühen, zur physischen, körperlichen Verbindung zurückzukehren, ist es nur, damit wir sozusagen Erfolg haben und wieder zerbrechen, Erfolg haben und wieder zerbrechen, und schließlich werden wir nicht in Verbindung miteinander sein können, außer nur entsprechend unseren inneren Veränderungen.
Und soweit wir zusammen sein wollen, dementsprechend werden wir zusammen sein können, unsere Welt der spirituellen Welt näherbringen. In der Spiritualität befindet sich die Nähe zwischen beiden entsprechend der Gleichheit der Form, wie sehr sie nahe sind, sich zueinander hingezogen fühlen. Auch in der Körperlichkeit nähern wir uns mehr und mehr der Spiritualität, und in unserer Welt wirken mehr und mehr Kräfte, die spiritueller sind. Unsere Welt steigt zur Spiritualität auf, und daher sehen wir hier so scharfe, gegensätzliche Zustände. Und so werden wir voranschreiten.
Frage: Laut dem Artikel schreibt uns Baal HaSulam, dass die spirituelle Erkenntnis ist, wenn der Erkennende und das Erkannte sich zusammen befinden, was bedeutet das?
Was heißt, dass ich erkenne? Das bedeutet, dass ich in Kontakt bin mit dem, was ich erkenne, und was ich erkenne, das zeichnet sich in mir in meinen Sinnen ab, und ich erkenne die Form, die sich in meinen Sinnen abzeichnet, und das heißt "Erkenntnis". Nun, was erkenne ich? Ich kann nicht sagen, denn das ist, was außerhalb von mir ist, aber in mir zeichnet es sich so in allerlei meinen Formen ab, und das heißt bereits "erkannt".
Schüler: Also was bedeutet es, dass das Erkannte und was er erkennt sich zusammen befinden?
Denn ich erkenne etwas von dem, was mir gibt, dadurch, dass ich mich mit ihm verbinden will, und dann baue ich in mir eine solche Form, ein Muster, dass ich mich genau in einer solchen Form der Erkenntnis beschreibe. Das heißt, ich verändere meine Verlangen entsprechend den äußeren Eigenschaften dessen, was ich erkennen will, und dann heißt es, dass sich dieses äußere Etwas in mich einkleidet und ich mich entsprechend dem Äußeren verändere. Dann stellt sich heraus, dass in mir eine Form existiert, die der Abdruck des Höheren in meinem Willen zu empfangen ist.
Also wie erkenne ich den Höheren? In meinem Willen zu empfangen, ich habe keine andere Möglichkeit, aber soweit ich den Höheren erkenne, soweit mein Wille zu empfangen fähig ist, die Form des Höheren anzunehmen, die Form zu geben, das heißt "Einkleidung des Schöpfers ins Geschöpf".
Schüler: Hier wird es etwas komplizierter, denn wir sagen, dass wir alles durch den Zehner übertragen. Es gibt hier irgendeinen dritten Faktor.
Nein, überhaupt nicht richtig, wir können den Schöpfer nicht erkennen, wenn wir nicht unser Gefäß vorbereiten, und unser Gefäß ist nur, wenn wir uns verbinden. Es gibt keine Chance, den Schöpfer zu erkennen, wenn ich nicht aus meinem Willen zu empfangen herausgehe. Wohin gehe ich also hinaus? Ich will Verbindung mit den anderen, und gerade im Maß und in der Stärke und in der Form, wie ich mich mit den anderen verbinde, in diesem Maß kann ich den Nächsten zeichnen, empfangen, spüren, den Schöpfer.
Frage: Also in diesem Bild, ich, Zehner und der Schöpfer, was ist der Zehner, ist das, was ich erkenne, oder ist der Zehner das, woraus ich erkenne?
Sowohl das als auch das. Beides. Soweit ich persönlich mich mit dem Zehner verbinde, soweit ich mich innerhalb des Zehners aufbaue, wenn wir zusammen sind, dann im Maß, wie ich mich gegenüber den Freunden annulliere, denn "es gibt nichts in der Welt außer den Freunden", in diesem Maß bin ich bereit für die Verbindung mit dem Schöpfer.
Frage: Kann es einen Zustand geben, dass man zwanzig Jahre voreinander sitzt und das nicht bekommt?
Du kannst auch hundert Jahre auf deinem Hintern sitzen, das wird nicht helfen. Die Frage ist, was hast du während zwanzig Jahren gemacht? Lies, was die Kabbalisten sagen und sieh, ob du getan hast, was sie sagen, und dann sag, es sind zwanzig Jahre vergangen oder eine Sekunde vergangen, und auch die vielleicht kaum.
Schüler: Ich habe nicht über mich selbst gefragt.
Es ist nicht nach dem Begriff der physischen Zeit. Es ist nach den Veränderungen, die du dich bemühst, in deinem Willen zu empfangen zu machen. Danach wirkt die spirituelle Zeit. Und prüfe deine Behauptungen nach dem, was man dir zu tun sagt und ob du es tust.
Frage: Sie sprachen vorher, dass wir wie Kinder sind, die mit Spielzeug im Sandkasten spielen. Was macht man mit Kindern, die es satt haben, mit Plastikspielzeug und im Sandkasten zu spielen und sie wollen schon das Echte, wie geht es von hier weiter?
Der Schöpfer macht für niemanden ein Hindernis. Er richtet den Menschen nur auf die spirituelle Handlung aus. Wie wir gelesen haben, gelernt haben, sicherlich ist die erste spirituelle Stufe die schwerste. Danach ist es bereits Entwicklung von dieser ersten Stufe, wenn man sie erobert, und dann ist die Leiter bereits klar.
Aber der Übergang zwischen Körperlichkeit und Spiritualität, eine spirituelle Form über eine körperliche Form zu bauen, ist schwer. Und nochmals, haben wir eine Wahl? Entweder nehmen wir die Methode an und wollen sie verwirklichen oder wir steigen zur Tierheit ab und machen dort weiter.
Alles hängt davon ab, ob ich oberhalb des Willens zu empfangen arbeite, mich bemühe, oberhalb des Willens zu empfangen zu arbeiten, oder ob ich erfülle, was ich höre, was man tun muss, dann habe ich mir irgendeine Religion aufgebaut. So baut sich jeder einen Platz, wo er sich versteckt und denkt, dass er damit spirituelle Handlungen macht.
Spirituelle Handlungen sind letztendlich, wie alle Kabbalisten sagen, nur Handlungen in Richtung Verbindung. Nur in diese Richtung, wenn ich mich selbst prüfe, dann kann ich sagen, dass ich darin voranschreite. Wir haben keine Möglichkeit zu messen, zu prüfen, uns in spiritueller Form aus der körperlichen Form aufzubauen.
Schüler: Worin drückt sich die Schwierigkeit der ersten Stufe aus, zu der es schwer ist zu gelangen, wo befindet sich diese Schwierigkeit?
Die Schwierigkeit befindet sich darin, dass ich, um auf der ersten spirituellen Stufe zu sein, in der Eigenschaft des Gebens sein muss, oberhalb meiner Eigenschaft des Empfangens. Und die Eigenschaft des Gebens kommt zu mir durch das Licht, das zur Quelle zurückführt.
Und das Licht, das zur Quelle zurückführt, scheint auf mich im Maß, wie ich mich mit Kraft bemühe, irgendeine Handlung der Verbindung zu machen, eine Handlung des Gebens. Soweit ich mich bemühe, das zu tun, dann wirkt das Höhere Licht auf mich und bringt mich so voran.
Schüler: Wir sind ein Zehner, der sich trifft. Wir haben uns impfen lassen, treffen uns auch physisch. Wirklich wie Tiere verbinden wir uns fantastisch und erinnern auch an den Schöpfer und wenden uns an den Schöpfer. Aber wir verstehen bereits, dass wir mit eigenen Kräften nicht werden ankommen können. Wie nimmt man all das und überzeugt den Schöpfer "Das war's. Nur Du kannst die Arbeit machen. Wir sind nicht fähig, uns allein zu verbinden"?
Das hängt nicht von eurem Willen ab, sondern wie sehr dieser Wille einheitlich sein wird. Wie sehr ihr trotzdem wollt, euch zu verbinden, euch zusammen zu fühlen. Und euch zusammen zu fühlen im Geben zum Schöpfer, in der Annullierung gegenüber dem Schöpfer. Im Maß, wie jeder sich gegenüber den Freunden annullieren will, in diesem Maß und nicht mehr, oder auch sich gegenüber dem Schöpfer annulliert.
Der Punkt der Annullierung muss sich im Zentrum der Gesellschaft abzeichnen, an dem ihr alle arbeitet, wie sich jeder gegenüber der Gruppe annulliert. Und wenn alle zusammen zu einer bestimmten solchen Stärke kommen, dann werdet ihr darin die Begegnung mit dem Schöpfer spüren. Ihr werdet darin die erste Stufe der Leiter spüren.
Schüler: Als Zehner zur Gruppe, zum Weltgefäß, zur Shechina, als etwas, das bereits dort ist?
Ja.
Frage: Wie beschreibt man das Gefühl, dass der Schöpfer nicht meiner oder von jemandem ist, wie erlangt der Zehner den Schöpfer als etwas Gemeinsames?
Der Schöpfer kann sich nicht gegenüber einem Menschen offenbaren, denn es gibt kein Gefäß. Der Schöpfer braucht mindestens "das Minimum der Vielen sind zwei". Wenn ein Mensch sein Gefäß über seinem Ego aufbaut und das Ego sich nur in Abstoßung zum Nächsten offenbart, wenn ein Mensch die Kluft zwischen sich und dem Nächsten überwindet und ja fähig ist, vom Innersten seines Herzens mit dem Innersten des Herzens des Freundes verbunden zu sein, dann an diesem Punkt der Verbindung der Herzen, dort offenbart sich der Schöpfer.
Er offenbart sich als Kraft, die allen gehört, und daher nur in Verbindung. Daher zerbrach der Schöpfer das Gefäß, den Willen zu empfangen, in Teile, um uns die Möglichkeit zu geben, Ihn aufzuspüren. Und das ist eigentlich all unsere Arbeit, uns zu verbinden, damit wir in den Verbindungen zwischen uns den Schöpfer entdecken.
Der Schöpfer offenbart sich nicht in unseren Verlangen, sondern in der Naht zwischen unseren Verlangen. Soweit wir sie zusammenfügen wollen. Wir sind nicht fähig, das zu tun, denn dann offenbart sich die Awiut, das Ego offenbart sich jedes Mal größer, aber wenn wir das tun wollen, dann gibt uns der Schöpfer die Kraft des Gebens, und dann können wir mit dieser Kraft des Gebens uns untereinander verbinden, sodass die egoistischen Teile, die sich voneinander abstoßen, verbunden sein wollen oberhalb der Abstoßung. Und dann decken wir die Trennung mit der Kraft des Gebens zu und entdecken Ihn so. Wie im Gefäß sehen wir Awiut und Massach und Or Choser und dann Verbindung mit dem Schöpfer.
Schüler: Worauf müssen wir uns also einigen, dass das wichtiger ist als jeder für sich?
Dass jeder sich selbst vergisst. Wie Rabash schreibt. Jeder vergisst sich selbst, setzt Nullen an die richtige Stelle und verbindet sich mit allen, so viel wie möglich, so sieht er die ganze Zeit vor sich. Handlungen oberhalb des Willens zu empfangen zu machen und nicht in ihm.
(Ende des Unterrichts)
¹ Es liegt nicht an dir, die Arbeit zu vollenden, und du bist nicht frei, dich von ihr zu befreien (Mischna, Awot 2, 16)
² Alles ist in den Händen des Himmels, außer der Gottesfurcht (Brachot 33)