Series of lessons on the topic: Rashbi - undefined

08 noviembre 2009 - 08 agosto 2010

Lesson 212 de may. de 2010

Sohar. Vorwort zum Buch des Sohar. Eine Mutter leiht ihre Kleider ihrer Tochter, S. 16-21

Lesson 21|2 de may. de 2010
Die Erzählung der Tora beginnt mit einer Handlung an einer Seele, die bereits die Stadien des Zerbrechens, des Vermischens von Scherben, des Fallens in Hass und Ablehnung durchlaufen hat. Mit anderen Worten: Die Tora spricht von einer Seele, die bereit ist, geheilt zu werden. Wir Menschen fühlen uns allerdings im Zustand der Verborgenheit weder defekt, noch unbedeutend oder voller Feindschaft und Hass. Nur wenn wir uns dem höheren Licht aussetzen, können wir unser wahres Wesen erkennen und verstehen - die vollständige Macht der momentanen Vergnügungen und des Genusses. Aus dieser Selbstsucht können wir uns befreien und in einen Zustand endlosen Vergnügens gelangen, - aber nur unter der Voraussetzung, dass die Schöpfung, Malchut, ihre Absicht vom "Empfangen um ihrer selbst willen" zum "Empfangen um des Gebens willen" ändert. Zu diesem Zweck wurde die Eigenschaft von Bina geschaffen, um zu zeigen, wie der Wunsch zu empfangen zu einem Geben werden kann. Wenn die Schöpfung ihre Wünsche "reduziert" und sich selbst aufhebt, gerät sie unter die Macht von Bina, der Mutter. Sie erzieht ihre Tochter Malchut dazu, für das Geben zu arbeiten. Sobald Malchut in Bina eingegliedert ist, beginnt die Mutter, ihrer Tochter ihre "Gewänder und ihren kostbaren Schmuck", d.h. die Eigenschaft von Chassadim, zu übermitteln. Unter deren Einfluss gleicht sich die Schöpfung allmählich dem Schöpfer an. In der weiteren spirituellen Entwicklung erhebt sich Malchut über Bina und erwirbt die Eigenschaft von "Elokim". Das bedeutet, dass sie beginnt, ihre Wurzel zu erkennen und ihren Platz, ihre Funktion und ihre Aufgabe im System der Gesamtseele zu verstehen.