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Morgenunterricht 09.09.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Talmud Eser HaSefirot", Band 1, Teil 1, Innere Betrachtung, S. 25, Blatt 25, Kapitel 8, Punkt 31
Vorleser: Baal HaSulam, "Talmud Eser HaSefirot", Band 1, Teil 1, S. 25, Blatt 25, Innere Betrachtung, Kapitel 8, Punkt 31.
Punkt 31 Die vier Bchinot im Willen zu empfangen sind die vier Buchstaben des Namens HaWaYaH, welche KaCHaB TuM darstellen
"31) Und das sind die vier Buchstaben des Vierbuchstabennamens des Schöpfers: Die Spitze von Yud ist Ejn Sof, also die Kraft des Handelnden, die in den Schöpfungsgedanken eingeschlossen ist, den Geschöpfen Genuss zu bereiten, und das ist das Kli von Keter.
Yud ist Chochma, das heißt Bchina Alef, und das ist das Potential im Handelnden, die unmittelbar in das Licht der Ausbreitung von Ejn Sof eingeschlossen ist. Das erste Hej ist Bina, also Bchina Bet, und das ist der Aspekt des Austritts des Potentials in die verwirklichte Handlung, also das Licht, welches bezüglich Chochma zusätzliche Grobheit erlangte.
Waw ist SA, oder CHaGaT NeHJ, also die Ausbreitung von Or Chassadim, welches mittels Bina ausgetreten war, und das ist Bchina Gimel, der Aspekt des Potentials für die Offenbarung der Handlung. Das untere Hej im Namen HaWaYaH ist Malchut, also Bchina Dalet, der Aspekt der Offenbarung der Tat in der Vollkommenheit des Gefäßes des Empfangens, welches eine Anstrengung unternahm, einen Zusatz an Genuss heranzuziehen, größer als das Maß von dessen Ausbreitung aus Bina. Dadurch wurde die Form des Willens zu empfangen endgültig in gebührendem Maße vervollständigt und das Licht hüllt sich in sein Kli, also in den Willen zu empfangen, der erst in dieser vierten Bchina und nicht schon früher vollendet wird.
Daraus sollst du mit voller Klarheit verstehen, dass es in den Höheren sowie in den unteren Welten kein Licht gibt, welches nicht entsprechend der Reihenfolge des Vierbuchstabennamens geordnet wäre, also nach vier Bchinot. Denn ohne dem ist der Wille zu empfangen, den es in jedem Licht geben muss, unvollkommen, da dieser Wille den Platz und das Maß dieses Lichts darstellt."
Das heißt, diese vier Buchstaben übermitteln uns, lehren uns alle Phänomene, die der Wille zu empfangen durchläuft, der im Licht erschaffen wurde, das auf ihn wirkt, das sich in ihm befindet. Und daraus entstehen aus dem Willen zu empfangen "die vier Bchinot im Willen, das Geheimnis der vier Buchstaben HaWaYaH, welche KaCHaB TuM sind".
Schüler: Wir haben hier über vier Bchinot gelesen, was ist die Verbindung zwischen den vier Bchinot de Or Yashar und den Verlangen oder den Verbindungen zwischen uns innerhalb des Zehners?
Wir haben nichts weiter als den Willen zu empfangen und das Licht, das sich zu ihm ausbreitet und auf ihn wirkt, auf ihn einwirkt, und dadurch verändert sich der Wille zu empfangen. Deshalb sagt er, dass wir haben "die vier Bchinot im Willen, das Geheimnis der vier Buchstaben HaWaYaH, welche KaCHaB TuM sind".
Schülerin: Es steht geschrieben, dass das untere Hej Bchina Dalet ist und dort gibt es die Enthüllung der Handlung in der Vollkommenheit des Kli der Kabbala, das sich verstärkt hat, um einen zusätzlichen Überfluss über das Maß seiner Ausbreitung von Bina hinaus heranzuziehen. Was bedeutet es, dass es dort einen Zusatz von Überfluss gibt, dass es sich verstärkt und zusätzlichen Überfluss heranzieht?
Dass das Höhere Licht, das ihn erschaffen hat, ihn in einer solchen Form erschaffen hat, dass er selbst aus der Verbindung mit dem Höheren Licht heraus sich noch mehr öffnen will, noch mehr das Höhere Licht empfangen will, und deshalb beginnen wir zu lernen, wie sich das Kli durch das Licht verändert.
Schüler: Ich möchte die Arbeit der Frau bei der Enthüllung des Schöpfers klären. Ich würde das gerne mit dem Parzuf und den Zehn Sefirot verbinden.
Es gibt hier keine Angelegenheit von Mann oder Frau, vorerst können wir hier noch nichts identifizieren. Diese Frage könnte in der Fortsetzung passen, aber nicht in naher Zukunft.
Schülerin: Das heißt, jetzt müssen wir nicht klären, ob es einen Unterschied zwischen Frau und Mann gibt?
Nein, es ist Dummheit, jetzt darüber nachzudenken, wir wissen nichts über diese ursprünglichen Verlangen.
Schüler: Es steht geschrieben, dass Bchina Dalet die Bchina der Enthüllung der Handlung in der Vollkommenheit des Kli der Kabbala ist.
Ja. Es gibt die Wirkung des Lichts auf das ursprüngliche Verlangen, das sich in ihm befindet, das es entwickelt, bis die ganze Natur des Lichts und die ganze Natur des Verlangens, des Kli, sich bis zu der Stufe entwickeln, auf der sie miteinander verbunden sind und einander ergänzen.
Schülerin: Wenn das Licht sich nur im Maß der Größe des Verlangens einkleiden kann, warum wird der Wille zu empfangen nur in Bchina Dalet vollendet und nicht in allen drei ersten Bchinot?
Er entwickelt sich. Von der Bchina Shoresh an, wenn er beginnt herauszukommen, entwickelt er sich die ganze Zeit in den Bchinot Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet, und seine stufenweise Entwicklung ist es gerade, die ihn erwünscht macht, würdig für seine Aufgabe. Er wirkt zurück auf das Licht und das Licht wirkt auf ihn und beide sind miteinander verwoben und verketten sich gemeinsam vom Anfang der Schöpfung bis zu ihrem Ende.
Schüler: Ich kann nicht verstehen, warum bei diesen vier Bchinot, die durch vier Buchstaben dargestellt werden, der Buchstabe Hej sowohl zu Bina als auch zu Malchut gehört, wenn sie doch scheinbar so verschieden voneinander sind?
Ja, das sind verschiedene Eigenschaften. Das erste Hej kommt aus dem Willen zu geben des Schöpfers heraus und das geschieht innerhalb des Willens zu empfangen, innerhalb des Geschöpfs, das so fühlt, und so arbeitet es in ihm, wirkt in ihm. Und bezüglich der letzten Bchina ist der Unterschied, dass die erste Bchina vom Licht ausgeht und die letzte Bchina bereits vom Willen ausgeht, und deshalb ist der Wille in der letzten Bchina ein wahrer Wille, und gerade ihn lernen wir, erforschen wir als Ergebnis davon in der ganzen Natur.
Schülerin: Wie verliert man nicht die Individualität einer jeden, wenn wir nur Wille zu empfangen sind und wir uns alle vor dem Höheren annullieren müssen?
Wir sind mit dem Höheren Licht verbunden und untereinander verbunden, miteinander verwoben, und deshalb führt das nicht dazu, dass wir den Willen zu empfangen verlieren, sondern im Gegenteil, dass wir miteinander eingeschlossen sind, entwickelt den Willen zu empfangen noch mehr, und dann können wir mit ihm wie mit einem Willen gegen das Licht arbeiten.
Schüler: Wie können wir einerseits uns selbst vor dem Höheren annullieren und andererseits die Individualität jedes Freundes bewahren?
Wir werden darüber sprechen, das ist etwas, das während unseres ganzen Studiums bis zum Ende der Schöpfung existiert, bis Gmar Tikun, aber das ist gut, fragt noch mehr.
Schülerin: Der Buchstabe Waw im Namen HaWaYaH ist die Kraft des Gebens, die kein Kli hat, aber gerade sie verbindet zwischen dem Höheren und dem Unteren. Wie ist es möglich, dass eine Form ohne Willen Licht in sich halten kann? Kann man sagen, dass die spirituelle Kraft von Seir Anpin nicht im Willen liegt?
Nein, der Wille ist ein Parameter, den wir nicht zur Seite schieben oder nicht benutzen können, das ist alles, was wir haben.
Schüler: Sprechen wir über das Kli Malchut de Ejn Sof oder über das Kli, das sich in der Fortsetzung entwickeln wird, über welches Kli wird hier gesprochen?
Es wird über den Willen zu empfangen gesprochen, der aus der Verhüllung herauskommt und sich mehr und mehr im Höheren Licht offenbart, das auf ihn wirkt, und was sich in Or Ejn Sof entwickelt, das ist es, was wir lernen, vier Bchinot der Entwicklung des Willens.
Schüler: Der Wille zu empfangen ist von seiner Natur her immer bestochen, wie kann man Immunität gegen diese Bestechung entwickeln? Wie entwickeln wir im Zehner, in der Gruppe, in unserer spirituellen Arbeit Kelim de Hashpaa, wie entwickeln wir Immunität gegen diese Bestechung des Willens zu empfangen, der uns vom Ziel herunterbringen will?
Das ist unmöglich, denn der Wille zu empfangen kam heraus, wurde aus dem Willen zu geben des Schöpfers geboren, und deshalb ist er sicherlich ganz und gar abhängig und gehört zu den Handlungen des Höheren, des Höheren Lichts. Den Rest werden wir lernen.
Schüler: Es steht geschrieben, dass die Form des Willens zu empfangen auf ihrem endgültigen Platz ist. Gibt es ein Beispiel für diesen Zustand?
Nein, es gibt noch kein solches Beispiel. Wir können noch nicht zwischen einem Willen und einem anderen unterscheiden und über Beispiele sprechen, aber bald werden wir es können.
Schüler: Müssen wir nach diesem endgültigen Zustand streben?
Ja.
Schülerin: Was ist die Ausbreitung des Lichts nach unten und warum wird das Bchina des Handelns genannt, und was ist die Ausbreitung in der Länge und was bedeutet das in unserer Arbeit, in den verschiedenen Bchinot?
Die Ausbreitung nach unten ist der Übergang von einem kleineren zu einem größeren Willen. Das ist die Ausbreitung des Lichts von Oben nach unten, vom Schöpfer zu den Geschöpfen und danach in jedem Geschöpf zu dem Ort, an dem sich dieser Wille offenbart, solange er nicht zu seinem wahren Zustand gelangt, in dem er sich vollständig durch das Licht füllt. Das werden wir lernen.
Schüler: Was bedeutet es, dass der Wille zu empfangen aus dem Licht herauskommt?
Der Wille zu empfangen wird als Ergebnis der Wirkung des Lichts geboren. Das Licht kam aus dem Maazil heraus, aus dem Schöpfer, und wenn es sich entwickelt - wird der Wille zu empfangen mehr und mehr geboren, bis er zu seiner Selbstständigkeit gelangt, zur Bchina, in der er sich selbst fühlt, sich selbst will, und so kommt der Wille zu seiner Enthüllung heraus.
Schüler: In einem solchen Zustand ist er nicht vom Licht getrennt. Was ist seine Selbstständigkeit?
Er ist nicht vom Licht getrennt. Wir sprechen nicht über Trennung, wir sprechen darüber, in welchem Maß er vom Höheren Licht abhängig ist. Denn der Wille zu empfangen wurde aus der Wirkung des Lichts geboren, und das Licht will ihn so weit entwickeln, dass der Wille selbstständig wird.
Schüler: Was ist der Punkt der Selbstständigkeit des Willens?
Das ist der innerste Punkt im Willen, der erwacht, um in seiner Aktivierung vom Licht getrennt zu sein.
Schüler: Es wurde gesagt, dass alles "unter der Ordnung des vierbuchstabigen Namens" angeordnet ist.
Ja.
Schüler: Was bedeutet es, dass alles unter dem vierbuchstabigen Namen angeordnet ist, wie sollen wir unser Leben danach ausrichten?
Die ganze Entwicklung des Willens zu empfangen entwickelt sich durch das Licht, das auf ihn wirkt, auf ihn scheint, und in dieser Form, wenn er sich entwickelt, gelangt er zu den Bchinot Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet. Der Wille, der aus dem Licht in solcher Entwicklung geboren wird, ist bereits mit dem Licht verbunden und das Licht ist mit dem Willen verbunden. Dann beginnen sie, sich gemeinsam zu entwickeln, miteinander verbunden zu sein, gegenseitig aufeinander einzuwirken. So leben sie. Wir lernen die Verbindung zwischen ihnen. Das ist eigentlich das Thema der ganzen Weisheit der Kabbala, wie sich der Wille, den der Schöpfer erschaffen hat, durch das Licht des Schöpfers verändert.
Schüler: Wir lernen, dass sowohl in Bchina Bet als auch in Bchina Dalet eine Erweckung war, das Licht über das Maß seiner Ausbreitung hinaus heranzuziehen.
Ja.
Schüler: In Bchina Bet ist es der Wille zu geben und in Bchina Dalet, Or Chochma zu empfangen. Was passiert mit der Verbindung von Bchina Bet, die Gebende zu sein, die jetzt nur empfangen will? Denn sie hat auch Reshimot von Bchina Bet.
Ja, das ist wirklich so.
Schüler: Wie ist sie bereit, plötzlich auf ihre Verbindung zu verzichten, die Gebende zu sein, und will nur den Willen zu empfangen verwirklichen?
Sie will in Bchina Bet geben und will in Bchina Dalet empfangen, das sind alles Entwicklungsstufen des Willens.
Schüler: Was ist ein vollständiger Wille?
Ein vollständiger Wille zu empfangen, der in Bchina Dalet geboren wird, nachdem er sich in Anwesenheit des Geschöpfs entwickelt und das Höhere Licht in ihm vier Bchinot aufbaut.
Schüler: Bedeutet das, dass in Bchina Dalet der Wille, das zu verwirklichen, was der Schöpfer geben will, wichtiger ist als gebend zu sein?
Ja. Wir werden noch lernen.
Schüler: Was sind die Bchinot Alef, Bet und Gimel für Bchina Dalet?
Diese Bchinot bauen Bchina Dalet auf, übertragen ihr Licht, das bereits in die Kelim von Shoresh, Alef, Bet und Gimel eingekleidet ist, und dadurch verursachen sie eigentlich, dass Bchina Dalet aus dieser Entwicklung herauskommt.
Schüler: Bchina Dalet ist ein schwarzer Punkt, der außerhalb des Schöpfers ist. Treten in sie Eigenschaften des Schöpfers ein, was ist sie fähig in sich einzuprägen, oder wird sie immer nur die sein, die eingeschlossen wird, die beeinflusst wird?
Bchina Dalet wird von allen übrigen Bchinot eingeschlossen, die vor ihr zwischen ihr und dem Schöpfer sind, und daraus entwickelt sie sich.
Schüler: Die Sache mit dem Unterschied zwischen dem, dass Bchina Dalet von den Eigenschaften des Schöpfers eingeschlossen wird, und dem, dass es wirklich in sie eintritt und Teil von ihr ist. Gibt es so etwas in der Wirklichkeit?
Nein. Wir werden lernen, ein wenig Geduld. Es ist genau hier. Gleich wird er es ausführlich erklären.
Schüler: Wie wirkt Bchina Dalet tatsächlich, nicht nur in der Kraft, um das Licht zu fühlen oder zu enthüllen?
Das ist es, was wir jetzt lernen, dass Bchina Dalet der Wille zu empfangen ist, der sich im Kli offenbart hat, auf dem Weg der Ausbreitung Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet, und in Bchina Dalet ist es der wahre Wille zum Licht, der von Bchinat Shoresh erscheint.
Schüler: Was ist eine vollständige Handlung im Kli Kabbala?
Es hängt davon ab, über welches Kli wir sprechen, aber im Allgemeinen ist es von Keter bis Malchut gemeint, wenn die Entwicklung zu Bchinat Malchut im Kli gelangt, dort fühlt der Wille zu empfangen, dass er empfangen will, und das ist es, was er von Bchinat Shoresh erwartet.
Schüler: Wie geht das Kli in dieser Handlung dazu über, für seine Handlung würdig zu sein, was bedeutet ein Kli, das für seine Handlung würdig ist?
Ein Kli, das nicht zustimmt, unter der Entwicklung von vier Bchinot zu sein und sich über sie erheben will, zu ihrer Wurzel, es stellt sich heraus, dass es Zimzum macht, danach Massach, Or Choser, was wir lernen werden, und das ist es, was es trennt, um zu einem wahren Kli Kabbala für das Höhere Licht zu sein.
Schüler: Das heißt, der Schöpfer gibt dem Kli, dem Geschöpf, selbstständiger zu sein?
Ja, das ist sein ganzer Wille, der ganze Gedanke, er will das Geschöpf selbstständig von ihm sehen und dass es die ganze Form der Entwicklung, die sich im Licht und im Kli befindet, auf sich nimmt.
Schüler: Können wir hier irgendwie beeinflussen, die Ausbreitung des Or Yashar von Oben nach unten beschleunigen?
Das Licht kommt von Oben zu uns, es gibt keine Begrenzung darauf, und wir begrenzen es nicht. Sondern nur das Kli, das entscheidet zu empfangen oder nicht, oder wie viel zu empfangen, in welcher Form, kann das Licht daran hindern, sich in ihm auszubreiten.
Schülerin: Wann oder in welchen Zuständen wirkt das Licht auf den Willen ein?
Das Licht wirkt die ganze Zeit auf den Willen ein. Und im Verhältnis zwischen dem Licht und dem Willen sprechen wir über die Einwirkung des Lichts auf den Willen. Das werdet ihr in ein paar Seiten sehen.
Schülerin: Bchina Bet und Bchina Dalet sind, wenn der Mensch in Bezug zum Nächsten bereits die Kraft empfangen hat und sie nicht für die eigene Aufnahme verwendet, das heißt, er kann bereits den bösen Trieb verwenden. Ich verstehe, dass das Bchina Bet ist, dass er noch nicht den anderen füllen kann, aber er füllt sich bereits davon, dass er näher zum Schöpfer ist. Ist das richtig?
Man kann ungefähr so sagen.
Schülerin: In Bchina Dalet, sagen wir, ich kann bereits den guten Trieb gegenüber dem anderen verwenden, aber in Bchina Gimel wird gesagt, dass der Mensch vom Schöpfer ein Beispiel erhält. Was bedeutet es, ein Beispiel vom Geben zu erhalten?
Das bedeutet, von Bchina Alef zu lernen, wie sie zu Bchina Bet wird und von Bchina Gimel zu Bchina Dalet, und auf welche Weise wir von Bchina Dalet uns mit den Bchinot Alef, Bet, Gimel, Dalet verbinden können, mit all diesen Bchinot und uns in ihnen befinden.
Schüler: Der Wille zu empfangen ist das Gefühl des Mangels in uns. Aber der Schöpfer hat keinen Mangel, er hat nur den Willen zu geben, ist auch der Wille zu geben ein Gefühl des Mangels in uns?
Unser Wille, das Licht des Schöpfers zu empfangen, während wir mit ihm verbunden sind, das ist vorerst unser Mangel. Das Gefühl davon bringt uns zu dem Zustand, in dem wir suchen, auf welche Weise wir handeln müssen, um anzufangen, das Licht des Schöpfers zu empfangen.
Schüler: Wenn wir den Willen vergrößern wollen, damit das Licht qualitativ besser auf uns einwirkt, ist dann die Sehnsucht, die Verbindung zwischen den Freunden zu öffnen, wie ein Mensch mit einem Herzen zu sein, damit der Schöpfer mit uns zusammen ist, der richtige Weg?
Das ist der richtige Weg, aber wieder, wir dürfen nicht erwarten, dass das von Moment zu Moment geschieht, das heißt, dass ich jetzt bitte und bei der nächsten Handlung vom Schöpfer das erhalte, was mir fehlt.
Schüler: Sie sagten in der Sendung "Gespräche auf dem Weg", dass wir noch nicht bereit sind, uns mit dem allgemeinen Willen zu beschäftigen. Wir stehen vor einem Kongress und im allgemeinen Willen liegt eine enorme Kraft. Vielleicht können wir trotzdem diese Kraft nutzen?
Nein. Ich denke, dass ihr noch nicht wisst, wie ihr euren inneren Willen so parametrisieren könnt, dass er sich auf den Schöpfer bezieht, auf die Einwirkung des Schöpfers als Höheres Licht. Noch nicht, wir sind noch nicht bereit dafür.
Schülerin: Wie verstehen wir in unserer Arbeit die Arbeit mit dem Licht vor Zimzum Alef? Was ist der Unterschied im Licht zwischen dem Licht nach Zimzum Alef und vor Zimzum Bet?
In der Ausbreitung des Lichts breitet sich das Licht von seiner Quelle aus, vom Schöpfer zum Geschöpf durch alle Bchinot und gelangt beim ersten Mal zu Bchina Dalet.
Schülerin: Wie steigt das Gebet als Handlung zum Geben vom Geschöpf zum Schöpfer auf, durch welche Bchinot, von unten nach Oben oder von Oben nach unten?
Durch vier Bchinot, Bchina Dalet, Gimel, Bet, Alef.
Schüler: Ich hörte, wie Sie sagten: "Ein Kli, das nicht zustimmt, unter der Entwicklung von vier Bchinot zu sein und sich über sie erheben will, macht Zimzum". Was bedeutet ein Kli, das nicht zustimmt, unter der Entwicklung von vier Bchinot zu sein?
Denn es gibt hier eine Angelegenheit des Zimzum auf dem Weg zwischen Schöpfer und Geschöpf. Das Geschöpf, das in Verbindung mit dem Schöpfer sein will, muss sich über Zimzum Alef erheben, und dann kann es in solchem Maß dem Schöpfer geben, und der Schöpfer wird sein Geben entsprechend ändern und dem Geschöpf geben.
Schüler: Im Willen ist nicht immer klar, wo man sich befindet. Muss man fühlen, dass diese Wirklichkeit schon bereit ist und der Wille in Bchina Dalet schon bereit ist und sich nach Zimzum sehnen, oder muss man Entwicklung innerhalb dieser Bchinot suchen?
Die Entwicklung ist der Zimzum. Den Zimzum zu entwickeln ist die Entwicklung.
Schülerin: Sie sagten, dass die Entwicklung der vier Bchinot die Entwicklung der Verlangen ist. Was ist der Unterschied zwischen Bchina Dalet und den drei ersten Bchinot, liegt es daran, dass Bchina Dalet nur empfangen und nicht geben kann?
Bchina Dalet kann empfangen und nicht geben, aber ihr Empfangen muss sein, um dadurch der Quelle des Lichts zu geben.
Schülerin: Sollen wir in unserer Arbeit in unserem Bewusstsein identifizieren, in welcher Bchina wir uns befinden?
Ja, das wird kommen, sicherlich. Wir werden verstehen, wo wir uns befinden, welche Eigenschaften wir verwenden, all das wird zu uns kommen.
Schülerin: Die vier Buchstaben sind sehr starke Buchstaben auf unseren Willen zu empfangen. Was sollen wir tun oder hören?
Wir müssen uns bemühen, uns mit diesen Buchstaben einzuschließen, das heißt mit jenen Handlungen, die diese Buchstaben uns anzeigen. Als Ergebnis davon werden wir uns verändern und beginnen, in uns die Wirkung des Lichts zu fühlen, die es im Willen macht.
Schüler: Es steht geschrieben: "Der Wille ist der Ort und das Maß des Lichts". Was in unserem Willen zeugt vom Licht oder von der Verbindung mit dem Schöpfer?
Was in unserem Willen zeugt vom Licht? Der Wille ist das Maß der Einwirkung des Lichts, er lädt den Willen ein, zu erwachen.
Schüler: Es steht geschrieben: "Und das Licht kleidet sich in sein Kli ein, welches der Wille zu empfangen ist, der nur in dieser vierten Bchina vollendet wird und nicht vor ihr. Dadurch wirst du einfach verstehen, dass es kein Licht in den höheren und unteren Welten gibt, das nicht unter der Ordnung des vierbuchstabigen Namens angeordnet wäre, was das Geheimnis der oben genannten vier Bchinot ist, denn ohne dies wird der Wille zu empfangen nicht festgelegt, der in jedem Licht sein muss. Denn dieser Wille ist der Ort und das Maß jenes Lichts, wie oben erwähnt." Hier wird die Geburt von Seir Anpin beschrieben. Sind wir mit Bina verbunden, die uns gebiert, und deswegen gibt es all die Unterscheidungen und Lichter?
Sagen wir ja. Was weiter?
Schüler: Bina arbeitet uns gegenüber in ISHSuT und in SaT de Bina, und sie formt uns, aber wir formen sozusagen das Licht. Wir erschaffen den Schöpfer in diesen Verhältnissen der vier Bchinot. Sind wir an Bina angehaftet und fühlen es nicht? Ist das unsere Verhüllung vom Verständnis dieser Welt, von der wahren Wirklichkeit?
Ja, wir sind an Bina angehaftet.
Schüler: Und wir verursachen tatsächlich, dass das Licht Eigenschaften hat, die nicht in ihm sind?
Ja.
Schülerin: Was ist der Unterschied zwischen Bchina Bet und Bchina Gimel?
Bchina Bet ist der Wille, der im Geschöpf entsprechend dem Licht erwacht, das auf es einwirkt. Und Bchina Gimel ist, dass durch die Verbindung mit dem Höheren Licht im Geschöpf eine Erweckung des Willens zu empfangen ist.
Schülerin: Bchina Gimel ist Seir Anpin?
Ja.
Schülerin: Was charakterisiert Seir Anpin? Warum ist er aus mehreren Sefirot eingeschlossen?
Jede Sefira ist aus mehreren Sefirot eingeschlossen, sonst kann sie nicht ihren Willen ausdrücken, ihre Handlung.
Schülerin: Wie kann der Mensch Sensibilität für die Arbeit des Höheren Lichts entwickeln?
Genau wie wir jetzt sprechen, wie jede einzelne Bchina ihren Mangel zum Schöpfer erhebt, was sie vom Schöpfer erhält, sich zurück zu ihren Freundinnen verbindet, und so entwickelt sie sich, bis sie fühlt, was der Schöpfer wirklich von ihr fordert.
Schüler: Wenn wir zur Anhaftung an Bina gelangen, Or Chassadim, "denn ewig währt Seine Güte", ist das der Zustand, in dem wir würdig werden, ein Embryo zu sein?
Auch.
Schüler: Wird das genannt, dass ich enthülle, dass ich eine umgekehrte Welt sah?
Ja.
Schülerin: Wirkt auch das Licht, das zur Umkehr zurückführt, auf uns in derselben Gesetzmäßigkeit der vier Bchinot de Or Yashar?
Ja. Wir lernen, wie es von Bchina zu Bchina übergeht.
Schülerin: Sie sagten, dass man noch nicht weiß, wie man den inneren Willen für die Einwirkung des Schöpfers als Höheres Licht parametrisieren soll. Was bedeutet es, den inneren Willen zu parametrisieren, und wie erreicht man das?
Wie gelangt man dazu? Wir müssen näher zur Quelle des Lichts und zur Quelle des Kli sein, und dann werden wir zwischen ihnen wissen, wie wir uns selbst festlegen. Das kommt bald, wir lernen das noch nicht praktisch.
Schüler: Es steht oft geschrieben, dass das Licht sich einkleidet, was bedeutet das und was sind die Gründe dafür? Welches Licht kann sich in mich einkleiden und was muss ich tun?
Das Licht kleidet sich in den Willen ein, wenn der Wille zum Ort für die Enthüllung des Lichts wird.
Schüler: Man sagt, dass die Tora Todesdroge und Lebensdroge sein kann, die Frage ist, was ziehe ich zu mir, und ob ich mir nicht Schaden zufüge, wenn ich nicht weiß, wie ich das Licht richtig anziehen soll?
Es kann sein, dass ja.
Schüler: Was muss ich also tun, damit ich das Licht der Lebensdroge und nicht die Todesdroge, die Klipot, anziehe?
Denke darüber nach, wie du mit dem Licht verbunden sein kannst, denn das Licht ist der Wille zu geben des Schöpfers.
Schüler: Was bedeutet verbunden?
Dass du ganz denken, sprechen, Handlungen ausführen willst, die alle wie das Licht sind.
Schüler: Das heißt?
Dass du geben willst.
Schüler: Ich weiß nicht, was geben ist, wie mache ich, dass es zum Geben wird?
Bitte.
Schüler: Um was bitten?
Bitte darum zu lernen, was es heißt, der Gebende zu sein.
Schüler: Wie soll ich mich zu meinen Freunden verhalten, um auf sie einzuwirken?
Ich gebe dir einen Anfang und du fängst an.
Schüler: Was soll ich in der Zwischenzeit mit ihnen machen? Wie ziehe ich gerade das gute Licht und nicht die Klipot in mein Leben. Praktisch, wie soll ich das machen, was muss ich tun?
Du musst mit deinen Freunden sprechen, dass ihr zusammen sein müsst, miteinander verwoben, und in solcher Form wollt ihr alle verbunden sein, untereinander und das Licht gemeinsam anziehen.
Schüler: Das Licht, das zur Umkehr zurückführt?
Ja.
Schüler: Hilft uns das Studium der Originaltexte, die Sehnsucht oder den Willen zu den höheren Welten in Bchina Dalet zu verstärken?
Ja, sicherlich, das ist die ganze Segula des Studiums. Dass wenn wir in bekannten Quellen lernen, ziehen wir dadurch das Licht durch diese Quellen zu uns und es wirkt auf unseren Willen ein und so schreiten wir voran.
Schüler: Werden wir jemals die Eigenschaft von Keter entwickeln können, die Eigenschaft von Keter enthüllen und fühlen, was der Schöpfer fühlt?
Das ist es, was wir die ganze Zeit tun müssen. Die ganze Zeit die Eigenschaft von Keter wollen und dass der Schöpfer uns das einrichtet.
Schüler: Warum schreibt er über die drei ersten Bchinot im Zusammenhang von Kraft und Handlung und teilt jede Bchina in Kraft und Handlung, aber bei Dalet schreibt er das nicht, sondern spricht über die Vollkommenheit der Handlung. Was lehrt uns das?
Die drei Bchinot vor Bchina Dalet müssen den Willen zu empfangen in Bchina Dalet so einrichten, dass er das Lebensziel, das Schöpfungsziel wirklich vollständig ausführen will, und das kann man nur von Bchina Dalet des Kli fordern.
Schüler: Er schreibt über Kraft und Handlung in jeder Bchina. Bchina der Kraft in Shoresh, Bchina der Kraft de Chochma, Alef, aber was ist die Kraft und die Handlung in jeder Bchina?
Das bedeutet, dass es Kraft in der Bchina im Willen gibt und es gibt in der Handlung eine Bchina, die bereits auf die Bchina nach ihr einwirkt.
Schüler: Das ist die Einwirkung der vorherigen Bchina auf die nächste Bchina.
Ja.
Schüler: Einmal in der Kraft und einmal in der Handlung. Kann man darüber sprechen, was die Einwirkung der Kraft ist und was die Einwirkung der Handlung ist?
Einwirkung in der Kraft ist das, was das Geschöpf, der Wille zu empfangen, erhält. Und Einwirkung in der Handlung ist, wenn er sich bereits aus dem Willen zu empfangen verändert, was seine Verbindung mit der Schöpfung ist, und er verändert sich selbst von einer Bchina zur zweiten Bchina.
Schüler: Kann man sich darauf als Absicht zu geben und Fähigkeit zu geben beziehen?
Kann sein.
Vorleser: Vor dem Ende, wie fassen Sie den heutigen Unterricht zusammen?
Das ist ein Unterricht, in dem wir direkt eingetreten sind, um innerhalb von Bchina Dalet zu sein, und deshalb bin ich froh. Denn früher, wenn ich manchmal von irgendwelchen Orten zurückkam, verstand ich nicht, fühlte nicht, nahm nicht so sehr mit meinen Schülern teil. Heute sehe ich, dass wir viel näher sind, sowohl zueinander als auch zum Thema des TES. Deshalb einfach weitermachen.
Vorleser: Wie soll man im Laufe des Tages diese Linie fortsetzen?
Im Laufe des Tages denke ich, dass man noch einen Unterricht am Nachmittag machen kann, wenn ihr dazu fähig seid. Und denkt nach, sammelt Fragen und ich werde mich freuen, sie zu beantworten. Es sollen Fragen zur Sache sein, auf dem Weg.
Danke an alle von ganzem Herzen, seid gesund an Geist und Seele. Viel Erfolg.
(Ende des Unterrichts)