Tägliche Lektion7. Juni 2001

Baal HaSulam, Preface to the Wisdom of Kabbalah, Lesson 10

Baal HaSulam, Preface to the Wisdom of Kabbalah, Lesson 10

7. Juni 2001
To all the lessons of the collection: Preface to the Wisdom of Kabalah for beginners 2001 (heb)

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Morgenunterricht 07.06.2001

Buch „Schriften von Baal HaSulam", S. 161, „Einführung in die Weisheit der Kabbala" (Pticha), Unterricht 10

Teil 1 – vom Anfang bis Minute 00:31:58 Zeiten: 00:31:58

Teil 2 – von Minute 00:32:00 bis Minute 00:57:20 Zeiten: 00:25:20

Teil 3 – von Minute 00:58:00 bis Minute 01:31:17 Zeiten: 00:33:17

Teil 1

Rav: Gut. Was haben wir gelernt und wo haben wir aufgehört?

Schüler: Wir haben beendet ...

Rav: Adam haRishon noch nicht ... hm?

Schüler: Noch nicht, wir haben ihn ein wenig berührt, aber noch nicht angefangen.

Rav: Gut, dann gehen wir zurück – also ganz: wie er geboren wurde, woraus er geboren wurde; haben wir darüber gar nichts gesagt? Über Adam haRishon?

Schüler: Wir haben gesagt, dass er ... neben diesem und jenem steht ... nächsten Unterricht sprechen wir über ...

Rav: Gut, dann noch einmal, wir wiederholen das ganze System. Aus dem Schöpfer geht ein Licht hervor, das Bchina Shoresh (Wurzelphase) genannt wird; es baut die Bchina Alef, das ist der Wille zu empfangen, und füllt sie. Weil es sie ganz füllt, gibt das Licht dem Willen seine eigene Eigenschaft – zu geben. Und dann will der Wille seinerseits dem Schöpfer geben, und dann stößt er das ganze Licht zurück; das nennt man Bchina Bet. Bchina Gimel: Die Bchina Bet entscheidet, wie viel sie empfängt, damit es bei ihr zum Geben wird, und danach entscheidet die Bchina Dalet, dass sie ganz geben will. [01:32]

Ich halte hier bei keiner Bchina an, weil wir all diese Dinge besprochen haben. (Zeichnung) Die Bchina Dalet, die sich ganz vom Licht füllt, wird Malchut de Ejn Sof genannt. Und danach, weil sie sich mit dem Licht füllt wie die Bchina Alef – aber weil sie sich von sich aus mit dem Licht füllt, fühlt sie, dass sie selbst empfängt, fühlt, wie sehr sie dem Licht entgegengesetzt ist –, stimmt sie diesem Gefühl nicht zu und macht Zimzum Alef: Sie stößt das Licht zurück und bleibt leer. Das nennt man die Welt des Zimzum (Zeichnung), das nennt man die Welt Ejn Sof, und Malchut bleibt leer.

Man kann sie auch in dieser Form zeichnen: Kreise (Igulim), und innen ein Mittelpunkt. Im Grunde sind alle Verlangen der Malchut – das ist alles Malchut, Bchina Dalet –, und all diese Bchinot nennt man die ersten neun der Bchina Dalet, und das ist die Bchina Dalet selbst. Bchina Dalet in der Dalet.

Was macht man danach? Danach kommt es dazu – nach dem Zimzum, und nachdem die Bchina Dalet leer geblieben ist –, dass wir lernen, wie sie weiter denkt zu handeln. Und sie sagt: Vielleicht fange ich an zu empfangen, um zu geben, so viel ich kann. Und dann empfängt sie, und die ganze Bchina Dalet zeichnen wir schon als Linie (Kav). Warum? Weil sie sagt: So viel ich kann, empfange ich, und so viel ich nicht kann, nicht.

Und dann kommt das Licht zu ihr, und sie stößt es zurück. Der Ort (Zeichnung), an dem sie die Entscheidung trifft, heißt Pe. Und dann empfängt sie, bis wohin – so viel sie kann; das nennt man Tabur. Und der ganze Zustand, bis zu dem sie empfängt, das nennt man Sium. Sie hat inneres Licht (Or Pnimi) empfangen; der Teil, den sie nicht empfangen hat, bleibt als umgebendes Licht (Or Makif). Und dann, aus dem Bitush von innerem und umgebendem Licht, das sie hier hat, fängt sie an, sich zu verfeinern. Machen wir es mal so, schränken wir ein (Zeichnung): Der Massach verfeinert sich. Hier war eine Paarung auf Dalet/Dalet, auf dem Maximum dessen, was sie kann. Er steigt zum Ort hinab, der Chase heißt, und macht hier eine neue Paarung durch Schlagen (Siwug de Hakaa), auf Dalet/Gimel. Dieser erste Parzuf, das erste Empfangen des Lichts, heißt Galgalta; der zweite hier heißt AB, und er empfängt, so viel er kann, um zu geben.

Wieder gibt es inneres Licht und auch den Überschuss als umgebendes Licht, und die übliche Verfeinerung, und dann ein Abstieg bis zum Chase dieses Parzuf, und wieder gibt es eine Paarung durch Schlagen auf den verbliebenen Reshimot, das ist Gimel/Bet; das heißt SaG. Das innere Licht breitet sich aus, wieder gibt es einen Bitush von innerem und umgebendem Licht, es verfeinert sich, und hier, wo es anfängt sich zu verfeinern, gibt es eine besondere Sache. Wenn es anfängt sich zu verfeinern, gibt es hier in der Mitte eine Art Zusatz.

Wenn es anfängt sich zu verfeinern, kommt es hierher (Zeichnung) und breitet sich aus, und es füllt auch – das heißt, es füllt auch unterhalb des Tabur diesen Parzuf der Galgalta. Dieser Parzuf, der hierher herabsteigt, heißt Nekudot de SaG, und hier gibt es Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Hierher steigt das Or Chassadim herab und füllt das Ende der Galgalta mit dem Licht der Chassadim, dem Or Chassadim. Aber weil es hier in der Galgalta Reshimot gibt, die leer geblieben sind, werden diese Reshimot innerhalb dieses Parzuf gefühlt; es sind Reshimot Dalet/Gimel.

Und in diesem Parzuf gibt es insgesamt einen Massach Bet/Bet. Es war Gimel/Bet mit dem Licht, das hier innen war, aber als das Licht sich entfernte, blieb nur Bet/Bet. Und dann sind die Reshimot Dalet/Gimel stärker als der Massach Bet/Bet, und deshalb gibt es hier eine Handlung, die Zimzum genannt wird: Malchut steigt auf, bis zur Mitte von Tiferet, dorthin, wo die Gefäße des Gebens enden, die CHaBaD heißen – sie heißen Galgalta –, und CHaGaT heißt Ejnaim; zusammen heißt das Galgalta we Ejnaim, die Gefäße des Gebens, und sie bleiben frei. Aber die anderen, die Osen, Chotem, Pe heißen, oder ACHaP, das sind die Gefäße des Empfangens, und an ihnen wird eine Handlung vollzogen, die Zimzum heißt. [09:23]

Malchut steigt nach oben bis hierher (Zeichnung), und diese Handlung heißt Zimzum Bet. Das heißt, von jetzt an haben wir eine Grenze, die Parssa heißt. Diese Grenze sagt, dass das Höhere Licht aus Ejn Sof – von hier, aus Ejn Sof – sich bis hierher ausbreiten kann, aber nicht weiter nach unten. Es gibt keine Kraft mehr weiter unten, es zu empfangen.

Und diesen ganzen Prozess, den wir hier gelesen haben, definieren wir so. So (Zeichnung), ja: alles, was innen ist, das geschah zu der Zeit, als die Nekudot de SaG hinabstiegen, und an ihnen wurden all diese Dinge gemacht. Und nachdem dieser ganze Prozess gemacht wurde, fing der Massach an, sich wie üblich zu verfeinern, und mit diesen Reshimot kommt er zurück zum Pe des Rosh. Und dann steigt er wie üblich zu seinem Chase hinab, gewissermaßen, und baut hier andere Parzufim. Aber für uns ist nicht wichtig, dass er hier andere Parzufim baut; für uns ist eigentlich wichtig, wie er auf diese Reshimot reagiert, die jetzt aufgestiegen sind.

Der Massach kommt zum Pe des Rosh – das ist der Rosh von SaG –, und hier gibt es Reshimot: Bet de Hitlabshut, Alef de Awiut, plus Zimzum Bet. Das ist die eine Reshimo. Und die zweite Reshimo Dalet/Gimel – zwei Arten von Reshimot. Bet/Alef eingeschränkt, das ist die Reshimo von diesem Ort, die sagt – dieser Ort, dieser Ort (Zeichnung) –, er sagt: Ich will gefüllt werden, ich kann Licht empfangen, um zu geben. Dieser Wille heißt Bet/Alef plus Zimzum Bet. [12:31]

Das ist die Formel des Willens, der gefüllt werden will. Und die Reshimot Dalet/Gimel, das, was sie hier erfasst haben, vom Ende der Galgalta. Was geschieht? Zunächst kommt uns eine Paarung auf der Reshimo Bet/Alef, den eingeschränkten. Bet/Alef, das ist eine Paarung auf Alef de Awiut. Aber weil es Zimzum Bet ist, muss das in den Nikwej Ejnaim geschehen (Zeichnung); Nikwej Ejnaim, das nennt man die Mitte von Bina. Wenn wir hier Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut machen, dann ist in der Mitte der Ort, wo der Massach steht – statt am Pe steht er in den Nikwej Ejnaim, und hier wird eine Paarung auf das Höhere Licht gemacht. Und aus dieser Paarung geht das Licht hervor, und dieses Licht füllt diesen Ort und teilt diesen Ort schon in Teile, die man Keter, Aba we Ima, SoN nennt.

Und dann heißt dieser Parzuf Katnut der Welt Nekudim. Und danach kommt uns eine Paarung auf Dalet/Gimel, auf die ganze Höhe (Koma). Und ein Licht geht hervor und füllt diesen ganzen Parzuf bis zum Ende; das heißt Gadlut der Welt Nekudim. Und dann werden zehn Sefirot im Keter gemacht – hier war nur Galgalta we Ejnaim (Zeichnung), Galgalta we Ejnaim, Galgalta we Ejnaim. Und zehn Sefirot im Keter, zehn Sefirot in Aba we Ima und zehn Sefirot im SoN, in denen – sowohl oberhalb der Parssa als auch unterhalb der Parssa – ein Zerbrechen geschah. Und hier wurden acht Könige (Melachim) gemacht, vier in jedem, die Aspekte von HaWaYaH, und zehn Sefirot in jedem; das sind 320 Teile, oder was wir SHaCH nennen. Und daraus haben wir 8 mal 4, insgesamt 32 Malchujot, zu den 320 – das nennt man Lew haEwen –, und 320 minus 32, das nennt man 288 oder RaPaCH; das ist (Zeichnung) zehn Sefirot, und das ist Malchut, und das sind die ersten neun. [16:30]

Und dann sagten wir, dass wir von diesen zehn zerbrochenen Sefirot des SoN nur die ersten neun korrigieren können. Malchut ist dazu nicht fähig. Weil sie sich in die ersten neun eingemischt hat, deshalb geschah das Zerbrechen. Und deshalb nehmen wir sie nicht mehr in die Arbeit, wir korrigieren sie nicht, wir lassen sie einfach. Denn unsere ganze Arbeit ist ... die Malchut aus dieser ganzen Vermischung, die durch das Zerbrechen entstand, [zu klären] und eine Klärung und Korrektur an den ersten neun zu machen – das ist RaPaCH Nizozin (288 Funken).

Und das System, das diese Korrektur macht, heißt die Welt Azilut. Wie geht sie hervor? Ganz einfach: Nach dem Zerbrechen fielen alle Gefäße des SoN nach unten. Zerbrochene Gefäße. Und die Lichter stiegen nach oben auf, zu demselben Rosh von SaG. Lichter, Lichter auf den Reshimot. Und welche Reshimot stiegen auf? ... Hier war Bet/Alef Zimzum Bet, Dalet, Gimel, und hier Alef Shoresh plus Zimzum Bet, Dalet, Gimel.

Das heißt, wieder muss hier eine Paarung durch Schlagen sein, schon in der Awiut, nicht in den Nikwej Ejnaim, sondern dieser Ort/Zustand heißt Mezach. Mezach, das heißt Alef Shoresh plus Zimzum Bet. Hier wird eine Paarung durch Schlagen gemacht, und aus der Paarung durch Schlagen geht nach unten die Welt Azilut hervor. Das war Katnut und Gadlut der Welt Nekudim; das [hier] heißt Azilut. Sie breitet sich nach unten aus. In ihr gibt es die Parzufim Atik, Arich Anpin, Aba we Ima, SoN. Wobei Atik, Arich Anpin, Aba we Ima den GaR de Nekudim gegenüberstehen, und SoN dem Ende.

Das heißt, Atik, Arich Anpin, Aba we Ima korrigieren den GaR de Nekudim. Das heißt: So wie der GaR de Nekudim, der Rosh ist – das ist ein Rosh (Zeichnung), Rosh –, gegenüber diesem Rosh; aber der Rosh von Azilut ist klüger als der Rosh von Nekudim, weil er als Ergebnis des Zerbrechens kommt. Hier war der Rosh de Nekudim in den Einzelheiten nicht bekannt, und deshalb ließ man den SoN zerbrechen. Jetzt geht der Rosh de Azilut auf den Reshimot aus dem Zerbrechen hervor, und deshalb ist er klüger. Er baut sich schon so auf, dass der SoN de Azilut nicht zerbricht, und außer dass sie nicht zerbrechen, korrigieren sie auch alles, was sich vom Zerbrechen korrigieren lässt.

Und vom Zerbrechen sagten wir, was sich korrigieren lässt. (Zeichnung) Vom Zerbrechen haben wir Galgalta we Ejnaim, Galgalta we Ejnaim, die innerhalb des ACHaP sind, und ACHaP, das innerhalb von Galgalta we Ejnaim ist, und das ACHaP selbst. Wir sagten, dass das ACHaP selbst das Lew haEwen ist. Mit ihm reden wir nicht. Galgalta we Ejnaim – aus diesen Galgalta we Ejnaim setzen wir den SoN de Azilut in Katnut zusammen, Galgalta we Ejnaim, in denen sich das ACHaP befindet, ja. Das heißt ACHaP de Alija, ACHaP des Aufstiegs. Und das ACHaP, das innerhalb der Galgalta we Ejnaim ist, das sind die Welten BYA. [22:12]

Und was geschieht dann wirklich? Wenn die Welt Azilut anfängt, zehn Sefirot aufzusteigen, dann wird hier SoN, Aba we Ima, Arich Anpin, Atik sein. Und weil sich der SoN am Ort von Aba we Ima befindet, bringen sie die Welt Brija herab. Und danach, vom Chase der Welt Brija abwärts, bringen sie die Welt Yezira herab. Und vom Chase, und danach noch zehn Sefirot der Welt Assija. Woher kommt uns plötzlich ein solches Verhältnis zwischen Brija und Yezira? Weil der SoN de Azilut untereinander so geordnet ist, dass Seir Anpin die ganze Höhe von ihm ist und Malchut sich von seinem Chase abwärts befindet. Dementsprechend haben wir Brija, Yezira und Assija.

Wir haben nur nicht mit euch besprochen, dass wir diesen ganzen eingeschränkten Ort in [drei Teile] aufgeteilt haben; wir haben ihn in drei Teile aufgeteilt, aber im Grunde haben wir an ihnen noch gar keine Einzeichnung gemacht. Also – der Ort unten hier heißt Ort der Welten BYA, und er teilt sich in den Ort der Welt Brija, den Ort der Welt Yezira und den Ort der Welt Assija. Malchut nimmt vier Sefirot ein, von Tiferet bis Malchut des Seir Anpin, vier Sefirot.

Deshalb sind sechs Sefirot der Welt Brija oben, vier unten. Vier Sefirot der Welt Yezira unten, oben sechs, unten – bis zum Chase des Ortes der Brija. Danach vier unten und sechs von oben ... vier oben und sechs unten, bis zum Chase des Ortes der Yezira. Und von diesem Zustand an, wo die Welten stehen, und abwärts – dieser Ort heißt „Bereich der Klipot". Und von der Parssa bis zum Bereich der Klipot heißt dieser Ort „Shabbat-Bereich".

Hm?

[25:41] Schüler: Tchum mit „Chet".

Rav: Tchum mit „Chet"? Gut. Wenn ich mich schon einmal geirrt habe, dann ist es das – mein Leben lang wird es so bleiben. ...

Das war's. Danach, nachdem sie aus der Welt Azilut in die Welten Brija, Yezira, Assija herausgegangen sind, wird noch eine besondere Paarung im SoN de Azilut gemacht. Im SoN de Azilut bringen sie noch einen Parzuf herab, der „Adam haRishon" heißt. Er steht auch so, dass sein Rosh innerhalb der Welt Brija ist – der Rosh –, und seine Kehle (Garon) am Ort der vier oberen Sefirot der Yezira. Und von hier abwärts teilt es sich in den Guf, in den Chase – das sind die Beine, das ist der Tabur, Adam haRishon. Und dann lernen wir, dass all diese Dinge uns am Freitag geschahen, als Adam haRishon geboren wurde. [27:18]

Und danach hatten wir Aufstiege. Der erste Aufstieg, zehn Sefirot – hier war ein Aufstieg, um die Welten BYA und Adam haRishon gegenüber dem konstanten Zustand herabzubringen, ja. Und hier war noch ein Aufstieg, bei dem die Welten zu Adam haRishon zehn Sefirot aufstiegen – Atik, Arich Anpin, Aba we Ima und SoN, ja. Also hier ist Brija, hier ist Yezira, und so ist es geordnet. Und dementsprechend ist auch Adam haRishon innerhalb der Welten BYA. Und danach gab es noch einen Aufstieg, bei dem alles nach oben über die Parssa aufstieg. Und hier dachte Adam haRishon, dass er noch vor Eintritt des Shabbat machen könne, dass alles nach oben aufsteigt – eine Paarung durch Schlagen. Er eilte. Und bevor alles nach oben aufstieg, machte er eine Paarung durch Schlagen und zerbrach. Er war schon gewissermaßen in einer solchen Größe geworden, und er zerbrach und fiel nach unten. Das Zerbrechen von Adam haRishon.

Und von jetzt an zerbrechen seine Teile, nachdem er zerbrochen ist, mehr und mehr und mehr und mehr, fallen mehr und mehr und mehr, bis sie zum Bruch unterhalb des Sium kommen, der „diese Welt" genannt wird. Und dann – das heißt, diese Teile, die bis zum Ende fallen, die sogar bis zu dem Ort fallen, der „unsere Welt" heißt, nicht „diese Welt", „unsere Welt". „Unsere Welt", das ist der Zustand, in dem der Mensch überhaupt nicht fühlt, dass er ein Mensch ist, in dem er wirklich in jeder Hinsicht ein Tier ist. Er hat keinerlei Verbindung zur Spiritualität. [30:33]

Von „dieser Welt" kann man sagen, dass es der Zustand ist, in dem der Mensch fühlt, dass es etwas über ihm gibt; er hat so eine Art Ahnung, dass es etwas über ihm gibt, und fängt an, sich durch das Lernen danach zu sehnen – er bereitet sich vor, das Ende, das von unten ist, zu überschreiten. Dieses Ende heißt „Machsom", das ist alles. Und unsere ganze Arbeit besteht darin, die Vorbereitungszeit in unserer Welt zu machen, und jetzt in dieser Welt, und den Machsom zu überschreiten. Wenn man den Machsom überschreitet, tritt man in die Systeme ein, hier, über die Azilut wacht – Systeme der Welten BYA der Kedusha oder der Welten BYA der Tuma (Unreinheit), und Adam haRishon zwischen ihnen. Wer sein Verlangen nach oben über den Machsom erhebt, der heißt schon Teil von Adam haRishon. Und dann fängt man schon an, in den Stufen von unten nach oben zu schreiten.

Bis hierher – Minute 00:31:58

Teil 2

[32:00] Fragen. Zuerst zu dem, was wir bis jetzt besprochen haben, danach machen wir weiter. Ja.

[32:06] Schüler: Was ist der Unterschied zwischen den zerbrochenen Gefäßen, die nach dem Zerbrechen der Gefäße da waren, und den zerbrochenen Gefäßen, die nach dem Zerbrechen von Adam haRishon entstanden?

Rav: Es gibt Welten und es gibt Seelen. Welten (siehe Zeichnung), das ist für Malchut de Ejn Sof die ganze Entwicklung bis zu ihrer Malchut, bis hierher. Das ist die Bchina Dalet, das ist schon das Geschöpf. Innerhalb des Geschöpfs haben wir die ersten neun, die das Geschöpf umfassen – einschließlich dessen, wie der Schöpfer sich zu ihm verhält. Und es hat seine eigene Malchut, die es selbst ist, die nicht einmal hier im Mittelpunkt, in der Bchina Dalet der Dalet, irgendein Geben vom Schöpfer aufnehmen kann. Sie kann nur den Genuss oder das Fehlen des Genusses fühlen. Aber nicht, dass es einen Gebenden gibt, dass dieser Gebende zu ihrem Wohl [handelt], dass dieser Gebende etwas [an sich] hat. Das heißt, ganz und gar ein Tier. Sogar ein Tier in dieser Welt fühlt gewissermaßen den Menschen, ja, es hat irgendeine Zugehörigkeit zu Funken, zum Geben.

Also im Grunde ist das Geschöpf dieser schwarze Punkt, der ganz und gar weit vom Schöpfer entfernt ist. Und wenn sie diesen schwarzen Punkt nicht korrigiert, dann gibt es nichts zu machen. Denn die übrige Integration (Hitkalelut) des Geschöpfs mit dem Schöpfer in den ersten neun, die geht auf Kosten des Schöpfers – Er machte es so, dass Er sich selbst in das Geschöpf eindrang. Das heißt: Dass man hier alle möglichen Berechnungen und das Empfangen der Lichter in all diesen Parzufim macht, das nennt man die Parzufim der Welten.

Insgesamt ist es nicht so, dass Malchut de Ejn Sof arbeitet; sie kann auch überhaupt nicht mit diesem ganzen Prozess verbunden sein, sie hat keinerlei Verständnis für das Geben bekommen. Vielmehr arbeiten die ersten neun.

In den ersten neun, die arbeiten – was machen sie im Grunde? Sie schränken sich ein, gemäß ihrer Fähigkeit, Lichter weiterzugeben oder nicht weiterzugeben. Das heißt, die Welten sind die ersten neun, die hier (siehe Zeichnung) – die ersten neun arbeiteten, um das ganze Licht an Malchut weiterzugeben, und Malchut empfing und füllte sich mit dem ganzen Licht. Und nach dem Zimzum, rund um diesen Punkt, wurden Welten (Olamot) gemacht. Diese Welten sind Verhüllungen (He'elmot): Sie verbergen das Höhere Licht, nach und nach verbergen sie es geradezu, bis man zu Malchut gelangt, und Malchut befindet sich in der Finsternis.

Das heißt, das System der Welten baut sich rund um den Mittelpunkt, rund um das Geschöpf, in einer solchen Form auf, dass das Geschöpf Licht in dem Maße empfängt, in dem es sich in Übereinstimmung mit dem Licht befindet. Das heißt: Wenn diese Malchut irgendwelche Eigenschaften des Gebens empfangen kann, in diesem Maße geben die Welten Malchut Licht weiter. Und wenn diese Malchut keine Eigenschaften des Gebens empfangen kann, dann machen diese Welten um sie herum nur Finsternis. Das ist zunächst der Aufbau eines Systems ohne MaH. [35:50]

Und danach, als wir ein System ohne MaH gebaut haben – wo haben wir es gebaut? Wir haben es hier gebaut, als wir mit der Welt Azilut fertig waren, in den Welten Brija, Yezira, Assija. Jetzt: Man kann den Mittelpunkt, der im Grunde das Geschöpf ist, mit den ersten neun verbinden – auf welche Weise verbinden? Auf sehr künstliche Weise. Man baut einen Parzuf, in dem in diesem ganzen Parzuf von Adam haRishon nur diese ersten neun sind, aber Malchut ist nicht da, Malchut befindet sich hier in Verhüllung.

Und außerdem erhebt man die Welten mit Adam haRishon in einen Zustand, in dem er fühlt, als wäre er gewissermaßen in Azilut, als wäre es ihm erlaubt, alle Lichter zu empfangen – denn bis zu diesem Ort, bis zur Parssa, ist es erlaubt, alle Lichter zu empfangen. Also befindet sich Adam haRishon in einem Zustand, in dem es ihm scheint, dass er jetzt empfangen kann, um zu geben, alle Lichter, und in einen Zustand wie Malchut de Ejn Sof gelangen kann, der alles empfängt, um zu geben, wirklich gleich dem Schöpfer. Warum denkt er so? Weil er nicht fühlt, dass diese Malchut, der Mittelpunkt, bei ihm in Zimzum und in Verhüllung ist.

Und wenn er nur anfängt, die Lichter zu empfangen – in einem Zustand, in dem er sich gewissermaßen ganz in Azilut befindet –, dann enthüllt sich die Malchut, die sich hier befindet und keinerlei Funken des Gebens empfangen hat, und dann kommt heraus, dass er anstatt „um zu geben" „um zu empfangen" empfangen kann, und er zerschellt, sein Massach geht verloren. Was ist der Nutzen davon? Der Nutzen daran ist einfach: Denn hier konnte Adam haRishon, dieser Punkt, nicht vom Geben umfasst sein und konnte den Schöpfer überhaupt nicht fühlen, er war in Finsternis. [39:07]

Nach dem Zerbrechen geschieht es, dass alle Funken des Gebens, die ersten neun, mit Kraft, in einer Explosion, mit Kraft in diesen schwarzen Punkt eingedrungen sind, und wir haben wieder in diesem Punkt – wie nach dem Zerbrechen der Gefäße – Gefäße des Gebens, Gefäße des Empfangens, die Integration der Gefäße des Empfangens in den Gefäßen des Gebens und die Integration der Gefäße des Gebens in den Gefäßen des Empfangens. Wir haben wieder vier Arten von Gefäßen. Und daraus: Diesen Adam haRishon, der zerbrochen ist, mit ihm gibt es nichts zu machen, aber seine zerbrochenen Teile können jetzt eine Klärung (Berur) durchlaufen.

Das heißt, jetzt kann man jeden einzelnen Teil nehmen und sehen: Kann er dem Schöpfer ähnlich sein oder nicht. Und dann fängt man an zu korrigieren. Galgalta we Ejnaim heißen, [obwohl] sie noch nicht korrigiert sind, aber in Zukunft korrigiert werden – sie heißen Juden. Und danach heißen [die anderen] Gojim. Und die Integration von Galgalta we Ejnaim und ACHaP – hier gibt es alle möglichen Variationen zwischen den Gefäßen des Empfangens und den Gefäßen des Gebens.

Und dann, aus jedem Einzelnen und aus ihnen allen, aus all diesen Seelen, aus all den Teilen – er zerschellte in sechshunderttausend Seelen –, gibt es schon in jedem Einzelnen die Möglichkeit, die Unterscheidungen zu machen: Was ist bei mir in Ordnung, was nicht. Um wie viel jedes einzelne meiner Verlangen dem Schöpfer näher sein kann, weiter vom Schöpfer. Was korrigiere ich zuerst, was danach. Diese Unterscheidungen sammeln sich von Generation zu Generation in den Seelen, in jedem Einzelnen, bis sie zur Korrektur gelangen. Und jetzt sprechen wir über die Korrektur, aber insgesamt ist das der Prozess.

Der ganze Prozess, der bis jetzt war, war dazu da, Adam haRishon in Teile zu zerbrechen, und dass diese Teile jetzt eine Korrektur durchlaufen. Bis Adam haRishon zerbrach und bis all diese Teile bis zum Ende fallen, bis zum Sium, bis ganz [nach unten] – das nennt man nicht, dass es hier überhaupt um das Geschöpf geht. Das ist alles eine Sache des Schöpfers; Er baut all diese Dinge und bringt das Geschöpf herab und zerbricht es und bringt es bis zur allerniedrigsten Stufe herab. Das nennt man die Ausbreitung der Welten und der Parzufim und der Seelen von oben nach unten. [41:56]

Und nach all diesen Dingen fängt eine Arbeit an, die die Arbeit der Geschöpfe genannt wird, die Arbeit des Menschen. Das ist der Aufstieg zurück vom niedrigsten Zustand in dieser Welt bis nach oben, oben, oben, bis zu Ejn Sof. Diesen Weg von oben nach oben [hinauf] müssen wir selbst machen. Wozu lernen wir, was vor uns von oben nach unten gemacht wurde? Um genau alle Eigenschaften zu kennen, was hier geschieht, und daraus zu lernen, wie wir den Weg zurück machen können.

Denn im Grunde, von oben nach unten, als die Welten geschaffen wurden, bauten sie so etwas wie Filter, Stufen im Geben des Lichts. Und dann müssen wir, um aufzusteigen, uns genau an jeden einzelnen Filter anpassen, an jede einzelne Stufe. Das nennt man den Aufstieg. Deshalb, wenn wir in der Weisheit der Kabbala die Ausbreitung des Lichts und die Ausbreitung der Gefäße von oben nach unten lernen, lernen wir sie im Grunde, um sie für unseren Aufstieg bis zu Ejn Sof zu gebrauchen.

[43:14] Schüler: Aber wenn ich jetzt komme, um zu korrigieren, korrigiere ich die Gefäße von Adam haRishon?

Rav: Du korrigierst die Gefäße von Adam haRishon, die zu dir gehören. Wie heißt du?

Schüler: Noam.

Rav: Noam. Schön, seht mal, wie schön, was für ein Name, ah. Also in Adam haRishon gibt es so einen Teil, der Noam heißt; diesen Teil musst du korrigieren, ihn bis zu Ejn Sof erheben. In all den Umläufen (Gilgulim), die du durchgemacht hast – ich rede von der Seele, nicht von diesem Noam mit den roten Haaren, so, mit ... wie du, ja? Wie wir dich sehen.

Sondern ich rede von einem Punkt, dem Punkt des Zerbrechens, der in dir ist, der Wurzel der Seele genannt wird. Genau die, die du anfängst zu entwickeln – das wird die Seele. Jetzt ist das ein schwarzer Punkt, den du durch das Lernen anfängst, umgebendes Licht auf dich einzuladen; dieser Punkt fängt an, sich auszudehnen. Und das ist wie aus einem Samen, aus dem sich ein Körper zu entwickeln anfängt, so ein Klumpen Fleisch.

Dasselbe. Also wenn sie anfängt sich zu entwickeln, sich auszudehnen, und in ihr statt eines Punktes fünf Punkte sind, danach fünf Sefirot, danach ein ganzer winziger Parzuf, danach fängt dieser Parzuf an, immer mehr und mehr und mehr zu wachsen – wie wirklich aus einem Samen sich ein Embryo im Mutterleib entwickelt. Genau derselbe Prozess.

Und diese Entwicklung wird bewusst sein. Das heißt, du wirst es in deinem vollen Bewusstsein machen müssen. Jetzt bist du vorläufig wie ein schwarzer Punkt, aber du fühlst diesen Punkt schon. Du weißt noch nicht, dass es ein schwarzer Punkt ist. Sondern dein Verlangen nach Spiritualität, das du jetzt anfängst zu fühlen, dass es da ist und dass es zu etwas [hinstrebt], von dem du noch nicht weißt, dass es Spiritualität ist. Wenn wir es „Spiritualität" nennen, dann heißt es nicht schwarzer Punkt – du würdest schon wirklich fühlen. Dass du fühlst, dass du ein Verlangen nach etwas hast, das über das hinausgeht, was hier ist, das ist schon das Erwachen des schwarzen Punktes.

Damit du dieses Verlangen bekommst, dass du sogar fühlst, dass du anfängst, den schwarzen Punkt zu fühlen, musstest du tausend Umläufe durchlaufen. Bei dir vielleicht weniger, bei jemandem mehr, das hängt von der Art der Seele ab, davon, woher du gefallen bist, aus welchem Teil dieses Parzuf (siehe Zeichnung) von Adam haRishon du gefallen bist. Und auch nicht nur nach dem Teil, sondern auch nach seiner Zusammensetzung. Denn der Parzuf ist ein Gebilde ... ein Gebilde mit Volumen, es gibt dort viele Eigenschaften.

Und dann, als du all diese Leben in dieser Welt durchgemacht hast, in denen du dich wie ein Tier gewälzt hast – das heißt, ohne Bewusstsein, dass es eine höhere Welt gibt und dass du irgendein Verlangen hast, zu etwas Erstem, das dir eigen ist, zurückzukehren. Das heißt, nach dem inneren Punkt zu leben und nicht nach dem tierischen Körper. Du hattest keine solchen Verlangen in den vorherigen Umläufen, aber dass du alle möglichen Leiden durchgemacht hast, das wird alles in den Reshimot aufgenommen. Und insgesamt gelangten die Reshimot in ihrer Anhäufung zu einem solchen Maß, dass du schon in diesem Umlauf angefangen hast, aus den Frustrationen heraus zu fragen, dass du wirklich zu diesem schwarzen Punkt gelangen willst. [47:32]

Jetzt: Dieser schwarze Punkt befindet sich in diesem unserem Diagramm (siehe Zeichnung), er befindet sich hier. Du fängst jetzt an, von hier, sagen wir, bis zum Machsom aufzusteigen. Diese Zeit, die du hier durchläufst, das nennt man „die Zeit der Vorbereitung". Man kann das innerhalb von drei bis fünf Jahren [machen], schreibt er in der „Einführung in das Studium der Zehn Sefirot". In weniger, glaube ich nicht, aber vielleicht, vielleicht, vielleicht kann man es in dieser Zeit schaffen. Man lernt und lernt; wenn man in der Gruppe lernt, wenn man das macht, was man muss, was sie in klarer Form schreiben – die Kabbalisten schreiben uns wie, sie schreiben uns, wie man diesen Prozess durchläuft.

Nach diesem Prozess überschreitest du den Machsom und trittst in den Raum ein, der Welten BYA heißt, und schon dann fängst du an, den Schöpfer zu fühlen, das Licht zu fühlen, die spirituelle Wirklichkeit zu fühlen. Nur fühlst du sie noch wie, sagen wir, ein Embryo, ja. Du fühlst gewissermaßen, dass du zum Höheren gehörst, aber du unterscheidest darin nichts. Auch in dir selbst, in deinen Verlangen, unterscheidest du noch nichts, in den spirituellen Verlangen, ja. Das heißt, der Punkt entwickelt sich noch nach und nach und durchläuft die Stufen Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja, Yechida, bis er einen Zeitraum durchläuft, der „die neun spirituellen Geburtsmonate" heißt, in dem deine Verlangen sich entwickeln. Und dann durchläufst du das.

Das kommt im Grunde ... das kommt im Grunde so heraus ... es kommt so heraus, dass wir am Anfang haben ... (zeichnet) Insgesamt muss der Mensch bis zu Ejn Sof wachsen, ja, vom Anfang an. Also sind die Zeiträume folgende. Zuerst die Zeiträume der Umläufe, Umläufe ohne Bewusstsein, ohne das Bewusstsein.

Hm? Sagt.

[50:40] Schüler: Hakara mit „Kaf".

Rav: Hier?

Schüler: Ja, ja.

Rav: Hakara. Ohne Bewusstsein. Jetzt gibt es einen Zustand, in dem er anfängt – ein Punkt, ja, der Punkt im Herzen fängt an zu fühlen. Das ist euer gegenwärtiger Umlauf. Jetzt, danach, fängt die Zeit der Vorbereitung an – wie schreibt man das?

Schüler: ...

Rav: Die Vorbereitung – wieder so? Das war's. Also das kann ... er schreibt drei bis fünf Jahre. Das sind Tausende von Jahren, Tausende von Jahren, ja, das war's. Was geschieht weiter? Man überschreitet den Machsom, und es fangen die Stufen an. 125 Stufen. Warum? Eins, zwei, drei, vier, fünf – Welten, ja. Assija, Yezira, Brija, Azilut, Adam Kadmon. In jeder gibt es fünf Parzufim, ja: Galgalta, AB, SaG, MaH, BoN. Und mal fünf Sefirot in jedem, das sind 25 Sefirot mal fünf, insgesamt 125 Stufen. [52:42]

Jetzt, wenn man vom Machsom an weiter eintritt – was macht man dann? Man durchläuft all diese Welten bis zur Welt Azilut und tritt in die Welt Azilut ein und baut hier Galgalta we Ejnaim. Da es schon Galgalta we Ejnaim gibt, fängt man an, zu den Galgalta we Ejnaim Awiut aus Brija – Bet – hinzuzufügen, Awiut aus Yezira – Gimel – und Awiut aus Assija – Dalet. Das nennt man, dass man ACHaP de Alija hinzufügt, und dann gibt es hier außer Galgalta we Ejnaim auch plus ACHaP. Jetzt, wenn man Gefäße des Gebens baut, fängt man an mit ... Zunächst, wenn man von hier eintritt und den Machsom überschreitet, dann haben wir drei Tage der Aufnahme (Klita). Danach 40 Tage der Bildung des Kindes. Denn 40, das ist Bina, bis man alle anfänglichen Eigenschaften der Bina empfängt. Danach neun Monate der Schwangerschaft (Ibur). Damit erwirbt man Awiut, nur Awiut der Wurzel (Shoresh). [55:22]

Wenn Awiut der Wurzel gemacht ist, dann muss er, um Awiut Alef zu empfangen, eine Reinigung durchlaufen, die „Geburt" (Leida) heißt. Denn mit Awiut Alef wird er eigenständiger, entfernt sich vom Höheren – auf Kosten des Höheren – und nähert sich dem Höheren auf Kosten seiner selbst; er kann schon selbst einige Handlungen machen. Und dann wird nach der Geburt, zwei Jahre lang, das Saugen (Yenika) gemacht, wo er auch Galgalta we Ejnaim hat, Katnut. Und nach zwei Jahren Saugen fängt er schon an, groß zu sein, Gadlut. Was ist Gadlut? Bet de Awiut, Gimel de Awiut und Dalet de Awiut. Und danach schon die Angleichung der Form an den Schöpfer.

Bis hierher – Minute 00:57:20

Teil 3

[58:00] Fragt. Das sind Dinge, die man lange lernt, und ihr werdet noch lernen und lernen, wer lernt – so, in Kürze. Ja?

[58:14] Schüler: Fühlt man zwischen dem Punkt im Herzen und dem Machsom etwas, oder ist das überhaupt von jedem Gefühl abgetrennt? Und muss man nach dem Machsom durch den Bereich der Klipot gehen?

Rav: Bis zum Machsom durchläufst du keinen Bereich der Klipot, du hast hier keine Klipot, weder Kedusha noch Klipa. Unterhalb des Machsom hast du Tierhaftigkeit.

Schüler: Oberhalb des Machsom?

Rav: Oberhalb des Machsom, wenn man oberhalb des Machsom eintritt, dann fängt es an, die Seele fängt an, in das System einzutreten, das ... (Zeichnung) Also fängt man an, in das System einzutreten, wo es eine Seele gibt, die vom Machsom an eintritt, und dann gibt es Stufen; das ist der Wille zu empfangen und das ist der Wille zu geben, das ist rechts und das ist links. Und wenn man den Machsom überschreitet, dann tritt die Seele ein, und dann empfängt sie von hier ein verdorbenes Verlangen und von hier empfängt sie Kraft zur Korrektur. Und sie wächst nach den drei Linien. In jeder einzelnen Stufe muss sie Verlangen empfangen, Material und Kraft, um dieses Material zu korrigieren, wieder Material, es wieder zu korrigieren, wieder Material, wieder korrigieren.

Wenn man das Verlangen empfängt, fühlt man Finsternis, fühlt man Störung, fühlt man Schlechtes. Denn das Verlangen kommt in unkorrigierter Form, also bringt es den Menschen gewissermaßen herunter – auch jetzt, in der Zeit der Vorbereitung, fühlen wir manchmal, dass wir fallen, dass nichts uns interessiert, dass alles nichts wert ist, Verzweiflung. Ich rede von denen, die in der Arbeit sind, um sich dem Machsom zu nähern, nicht einfach eine Depression, weil er dort irgendwelche anderen Dinge verloren hat, ja?

Wenn ein Verlangen kommt, ist das ein verdorbenes Verlangen, und hier Kraft oder Licht, und das ist die mittlere Linie, das ist die rechte Linie und das ist die mittlere, die mittlere Linie. Hier wächst die Linie zwischen den zwei Linien. Von ihrem Punkt aus steigt sie so auf, und so weiter.

Jetzt gibt es hier viel zu erzählen, ich halte mich einfach davon zurück, etwas anzufangen, weil das ... [62:55]

Jetzt haben wir letztes Mal gesprochen, ich habe unsere Arbeit hier erwähnt – wie machen wir es? Wir empfangen ein Verlangen und wir empfangen Kraft, aber wie machen wir eine Klärung (Berur)? Also sprachen wir, dass wir Kedusha haben und dass wir Klipa haben, und zwischen Kedusha und Klipa – Klipa, das sind diese drei Lichter der Tuma (Unreinheit), ja? Klipa, das ist BYA der Tuma, oder das nennt man „Schlange" (Nachasch). Das heißt Sturmwind, große Wolke und loderndes Feuer. Drei unreine Klipot. Ihr könnt es aufschreiben; insgesamt kürzt euch das eine Menge Wissen ab, das man auf Dutzenden von Seiten lernen müsste. Das ist in einer sehr ... so ... geschrieben.

(Zeichnung) Und danach gibt es die Klipat Noga, die Klipat Noga, und danach gibt es ... und die Kedusha, das ist BYA der Kedusha, sogar ABYA. Was ist unklar? Also die Klipat Noga, das ist das mittlere Drittel von Tiferet. Wir haben Tiferet; Tiferet, das ist dort, wo bei uns immer die Unterbrechung durch die Parssa entsteht, der Ort des Zimzum, die Unterbrechung zwischen den Gefäßen des Gebens und den Gefäßen des Empfangens. [64:39]

Wenn wir einen Parzuf nehmen (Zeichnung) – Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Also Keter, Chochma, Bina, das sind die drei Ersten, so wie wir Shoresh, Bchina Alef und Bchina Bet hatten, die waren hier; danach Chessed, Gwura, Tiferet. Was ist Tiferet? Die Tiferet teilen wir, wir teilen sie in drei Teile. Das obere Drittel, das untere Drittel, und dieses Drittel ist das mittlere Drittel.

Wenn wir nach Zimzum Bet mit den drei Linien arbeiten – sodass der Parzuf des Menschen, das heißt die Seele; der Parzuf oder der Mensch, das nennt man Seele – nach den drei Linien aufgebaut ist, wie wir hier gesprochen haben, rechte Linie, linke Linie und mittlere Linie, dann kommt uns heraus, dass der Parzuf so ist: Er hat einen Rosh, danach rechts, links. Der Rosh heißt Keter, Chochma, Bina; rechts heißt Chessed, links heißt Gwura, und der Guf selbst heißt Tiferet, der Guf. Die Stirn (Mezach), das rechte Bein – das ist die Hand, die rechte Hand, die linke Hand; das Bein, das ist Nezach – rechts –, das linke Bein, das ist Hod; Jessod, das ist der Ort der Paarung, und Malchut, das ist schon [das], was man nicht mit Zimzum Bet gebraucht.

Jetzt, also sehen wir daraus, dass Tiferet der Hauptteil des Guf, des Parzuf, ist. Und diese Tiferet teilen wir in drei Teile. Der erste Teil heißt Chase (Zeichnung), das ist der obere Teil; der mittlere Teil heißt Tabur, und der untere Teil heißt Jessod. Und das gehört alles zur Tiferet – so wie wir bei uns sagen können: Der obere Teil, das ist die Brust (Chase), der eher mittlere Teil bis zum Nabel (Tabur), und der eher untere Teil vom Nabel bis zum Jessod.

Wenn wir hier (Zeichnung) auf die 10 Sefirot schauen – wo enden dann die Gefäße des Gebens? Die Gefäße des Gebens enden in der oberen Hälfte von Tiferet. Hier sind die Gefäße des Gebens. Wo fangen die Gefäße des Empfangens an? Sie fangen vom unteren Drittel von Tiferet an, die Gefäße des Empfangens. Und was geschieht uns im mittleren Drittel von Tiferet? Wie [heißt es] – neutral ...? Gibt's [ein Wort]?

Schüler: Neutral, neutral.

Rav: Es ist neutral, es gibt kein, kein, kein – vielleicht ...

Schüler: Eigenständig.

Rav: Nein, nein, nein, nein – nicht zu diesem und nicht zu jenem.

Schüler: Neutral heißt es, liberal.

Rav: Nein.

Schüler: Einfach so, einfach so, belanglos.

Rav: Nein, nein, nein, nein.

[69:36] Schüler: Frei. Getrennt.

Rav: Das ist es nicht, ich ... auf Hebräisch. In der Fremdsprache gibt es [das Wort]. Hm?

Schüler: Neutralisierend. Belanglos.

Rav: Gut. Also über diesen Teil (Zeichnung) sagt man Folgendes, dass er halb, halb gut und halb schlecht ist. Warum sagt man halb gut und halb schlecht? Weil von oben Gutes ist, die Gefäße des Gebens, und von unten Schlechtes ist, die Gefäße des Empfangens; also nicht zu sagen, dass er weder dieses noch jenes ist, sagt man, halb dieses und halb jenes. Auch für die Kabbalisten war es schwer zu sagen, wie das heißt. Das war's.

Schüler: Warum hat man nicht ... oben halb, halb geteilt?

Rav: Moment, warum hat man nicht geteilt – weil das seine Eigenschaft ist. Was heißt das, dass sie teilen, weil es ihnen gerade so passt? Es kommt uns heraus, dass das mittlere Drittel – hier ist es sehr interessant –, es kommt uns heraus, dass das mittlere Drittel von Tiferet die einzige Sache ist, der einzige Ort, das einzige Verlangen im Körper des Menschen, das heißt in uns, in unserer Seele – der Körper heißt in der Kabbala Kli, Seele, nicht der fleischliche Körper –, dass das mittlere Drittel von Tiferet im Grunde das einzige Verlangen ist, das wirklich in unserer Herrschaft ist. [71:12]

Der Schöpfer hat ihm gewissermaßen nicht vorgeschrieben, zu den Gefäßen des Gebens zu gehören und nicht zu den Gefäßen des Empfangens. Wirklich neutral. Und dann hängt es von uns ab, wohin wir es zuordnen, entweder zu den Gefäßen des Gebens oder zu den Gefäßen des Empfangens. Das heißt, unsere ganze Arbeit und überhaupt, wer wir sind – wir sind diejenigen, die das mittlere Drittel von Tiferet entweder hierher verbinden können oder dorthin, entweder zum Empfangen oder zum Geben, nur das.

Das ist die einzige freie Sache, die es in der Wirklichkeit gibt, in der Schöpfung, und das ist wirklich unsere ganze Arbeit. In allen übrigen Dingen gibt es keinerlei Eigenständigkeit, freie Wahl, gibt es gar nichts. Einfach alles besteht und wird betrieben durch klare, präzise Systeme, die wir lernen und über die wir im Voraus sagen können, wie das funktionieren wird; daran gibt es überhaupt keinen Zweifel, um zu sagen über ... Das ist einfach eine Maschine, außer dieser Sache, dem mittleren Drittel von Tiferet, wo die freie Wahl ist.

Dieses mittlere Drittel von Tiferet, das heißt Klipat Noga. Es gibt drei unreine Klipot – Sturmwind, große Wolke, loderndes Feuer – gegenüber der Welt Assija, Yezira und Brija; es gibt die Welt Azilut, der gegenüber es keine Klipa gibt, und es gibt in der Mitte, zwischen diesem und jenem, die Klipat Noga. Das ist ... Was ist die Klipat Noga? Man kann darüber nicht sagen ...

Schüler: Flexibel.

Rav: Ja. Sondern sie hängt einfach von der Arbeit des Menschen ab. Fragen? Ja.

[73:24] Schüler: Der Punkt, mit dem Du in der Wurzel begonnen hast, das Licht, das Du meintest – ist der schon ausgelöscht?

Rav: Ja.

Rav: Das heißt, du meintest das Licht Ejn Sof, das Or Ejn Sof.

Schüler: Was geschieht uns zwischen einem Umlauf und dem anderen?

Rav: Was geschieht zwischen einem Umlauf und dem anderen, bevor wir zur Empfindung von ... zum Hingezogensein zur Spiritualität gelangen?

Schüler: Oder während [des Umlaufs]?

Rav: All diese Umläufe sind dazu da, genug Leid zu sammeln, um zu verstehen, dass die tierische Entwicklung uns letztlich nicht zufriedenstellen wird. Von Umlauf zu Umlauf, was sich ansammelt, sammelt sich der Wille zu empfangen an. Der ganze Aufstieg ist ein Aufstieg mittels des Willens zu empfangen. So ist es auch hier (Zeichnung), unterhalb des Machsom: Am Machsom fügt man dem Menschen jeden einzelnen Tag ein immer größeres und größeres und größeres Verlangen hinzu.

Obwohl wir sterben, uns wälzen, kehren die Reshimot zurück, und wir fahren fort, das Verlangen zu vergrößern. Dass man uns Verlangen hinzufügt, das verursacht die Entwicklung der Welt: Es gibt mehr Verlangen, der Mensch erfindet mehr Dinge, er entwickelt die Wirtschaft, er entwickelt die Kultur, er entwickelt die Technik, er entwickelt seine Umgebung – das verursacht der Wille zu empfangen, der jeden einzelnen Tag in den Seelen hinzugefügt wird. Das heißt, die Reshimot enthüllen sich in uns aus dem Zerbrechen, in einer Kette, so wie sie Reshimot waren, den Massach verloren; jetzt fangen sie an, sich in uns in einer Kette zu enthüllen, von der kleinen zur großen, und dann verpflichtet uns das, die Reshimot zu füllen.

Die Reshimot, die in diese Welt hinabgestiegen sind, verlangen Erfüllung durch diese Welt, also rennen wir und suchen alle möglichen Erfüllungen. Und wir sind uns nicht bewusst, dass das die Reshimot bei uns sind, sondern es scheint mir, dass ich will – also will ich, ich gehe und mache. Der Mensch kann nicht unterscheiden zwischen sich und seinen Reshimot und seinem Verlangen; wenn ich das Verlangen aus mir herausnehme, wer bin ich dann? Ich bin derjenige, der will.

Wir haben keine Möglichkeit, uns vom Verlangen loszulösen und auf objektive Weise das Verlangen zu prüfen; auch wenn wir es gewissermaßen im Verstand machen können, aber es geht nicht. Anders in der Spiritualität – dort sind wir fähig, das zu machen. Warum? Weil wir uns in zwei entgegengesetzten Systemen befinden, die einander entgegengesetzt sind; also können wir unter dem System der Klipa und unter dem System der Kedusha sein, und dann können wir das eine vom anderen aus überprüfen. Und dann zwischen ihnen wählen, wie wir von beiden Kräften umfasst sein können. Und bevor man zur Spiritualität herauskommt, treten wir nur ein ... wir sind unter diesem System der Klipa, wir können der Herrschaft der Klipa nicht entkommen und auf objektive Weise prüfen, wer wir sind und in welcher Form wir entscheiden und was [uns] antreibt – nichts. Das heißt, bis der Mensch zur Spiritualität herauskommt, kann er keine einzige freie Handlung machen.

[76:55] Schüler: Und die Reshimot ...

Rav: Und alle freien Handlungen in der Wahl, die fangen vom Machsom an aufwärts an. Und wir, die wir uns jetzt vor dem Machsom befinden, wir sind wie Tiere, wir können keine einzige freie Handlung machen. Aber weil wir uns unter einem System befinden und nicht unter zweien, scheint es uns, dass wir wirklich frei sind, denn das ist es, was in uns allein wirkt. Frei und nicht frei – das muss ich auch, zwischen dem einen und dem anderen [unterscheiden], den Unterschied zwischen ... verstehst du? Man braucht zwei Systeme, damit ich weiß, dass ich in Freiheit oder nicht in Freiheit bin. Wenn ich mich nur unter einem einzigen Einfluss befinde, kann ich nicht unterscheiden. Nimm das Kleinkind, bring es dazu, das ganze Leben in irgendeinem Arbeitslager zu wohnen – dann wird es nicht verstehen, dass es noch etwas anderes gibt, es wird denken, dass das das Leben ist und dass das die Freiheit ist und dass das alles ist. Freiheit, nicht Freiheit – gibt es überhaupt eine Frage? Dasselbe sind wir. Das heißt, wer nicht zur Spiritualität herauskommt, der ist einfach noch – deshalb nennt man es bei uns Tier –, der sich in Vorsehung befindet wie in ... von oben verpflichtet.

Ja, noch etwas.

Schüler: ...

Rav: Gleichgültig, nein, gleichgültig ist es nicht gleichgültig. Leer – nennen wir es leer.

Schüler: Unabhängig.

Rav: Das ist unabhängig, vielleicht. Oh, das ist richtig. Unabhängig, das ist am richtigsten. Ja, will jemand etwas fragen, ja.

Schüler: Fühlt man zwischen dem Punkt im Herzen und dem Machsom etwas, oder ist man völlig abgetrennt?

Rav: Zwischen dem Punkt im Herzen und dem Machsom fängt man schon an, Spiritualität zu fühlen, aber nicht in klarer Form, sondern in ferner Form. Sodass du nichts in entschiedener Form wahrnimmst, du siehst nicht, aber du hast so eine Art fernen Kontakt.

Schüler: Und nach wie viel Zeit ist das?

Rav: Nach wie viel Zeit? Wenn du die Arbeit innerhalb von zehn Minuten machst, wird es nach zehn Minuten sein; wenn du sie nach zehn Jahren machst, wird es nach zehn Jahren sein. Was heißt, nach wie viel Zeit? Nachdem du – du willst so sagen: Was muss ich machen, um von hier (Zeichnung) bis zum ... das war's, von hier die Zeit der Vorbereitung bis zum Machsom [zu kommen]. Was muss ich hier machen? Gib mir einen Plan 1, 2, 3, ich führe ihn aus, fertig, ich bin morgen schon hier.

Also was du machen musst: Du musst, trotz all der Störungen, die man dir in dieser Welt gibt, dich daran gewöhnen zu denken, dass du in direktem Kontakt mit dem Schöpfer bist. Hast du „Es gibt keinen außer Ihm" gelesen, den Artikel aus „Shamati"? Es gibt einige Dinge, ihr ... Haben alle das Buch „Kabbala für den Anfänger"?

Schüler: Ja.

Rav: Also musst du lesen, was ...

[80:16] Schüler: „Die Shechina im Exil."

Rav: Ich weiß nicht, ob ... du musst „Spirituelle Erkenntnis" lesen. In „Spirituelle Erkenntnis" hast du hier das „Thema Shechina im Exil", Seite 81, und Seite 83, „Der Grund für die Schwere in der Arbeit". Das ganze ... kurz gesagt, dieses Buch muss man einfach durch das Ohr hineinbringen, nach innen, und das war's. Du hast gelesen – wenn du gelesen hast, dann habe ich nichts hinzuzufügen. Das heißt, wenn du alle deine Vorkommnisse, die du im Leben hast, so ordnen kannst, dass sie direkt vom Schöpfer kommen, und du keinerlei Widerspruch darin hast – aber tagtäglich und Augenblick für Augenblick, jetzt, nicht dass du es über die Vergangenheit sagst –, das nennt man, dass du zu einem Zustand gelangt bist, in dem du schon anfangen kannst, Ihn in wirklicher Form zu erkennen, jenseits des Machsom.

Ja.

Schüler: Wenn alle Teil derselben Seele sind, dann gibt es ...

Rav: Es gibt nicht mehr als dieselbe Seele, die Adam haRishon heißt.

Schüler: Was?

Rav: Es gibt nicht mehr als dieselbe Seele, die Adam haRishon heißt.

Schüler: Ja, aber wir müssen doch alles zur Korrektur bringen, unsere ganze Welt zur Korrektur.

Rav: Nicht die ganze Welt, uns selbst; die Welt müssen wir nicht korrigieren, die Welt ist nicht verdorben. Verdorben ist nur der Mensch. Was ist der Mensch? Der Punkt im Herzen ist verdorben; alle übrigen Dinge in uns sind nicht verdorben. Du musst nicht deinen Charakter korrigieren, du musst nicht deinen tierischen, physischen Körper korrigieren, du musst gar nichts machen. Du musst nur mit diesem Punkt der Sehnsucht nach Spiritualität arbeiten; ihn musst du entwickeln, nur an ihn musst du denken, nur aus ihm heraus musst du leben. Alle übrigen Dinge lass in Ruhe, du musst sie überhaupt nicht anrühren.

Wenn du reizbar, verschwenderisch, faul bist, egal was, gierig, bleib weiter so, das ist nicht wichtig; du musst diese Eigenschaften überhaupt nicht korrigieren, nur deine Verbindung mit der Göttlichkeit musst du korrigieren, nur das. Alle übrigen Dinge gehören zu deinem tierischen Charakter, den du nicht korrigieren musst; ein Tier bleibt ein Tier.

Schüler: In Bezug auf das Allgemeine, dass wir alle zusammen sind, in Bezug auf dieses Thema, dass ... sind wir im Grunde Teile derselben Seele, oder ist das nicht ...?

Rav: Wir sind Teile derselben Seele, die Adam haRishon heißt, jeder ein Teil von ihr. Also, was ist die Frage?

[83:31] Schüler: Wir kehren nicht zu derselben Substanz zurück, wir bringen nicht das ... zurück.

Rav: Wir kehren genau zu derselben Form zurück wie zuvor, wir setzen genau dieselbe Seele zusammen wie zuvor.

Schüler: Wenn ich zurückkehre und mein Freund nicht zurückkehrt, oder umgekehrt?

Rav: Alle kehren zurück, mach dir keine Sorgen, zu demselben Zustand wie zuvor; es gibt keinen Einzigen, der nicht zurückkehrt.

Schüler: Und in welchem Stadium sind wir jetzt?

Rav: In welchem Stadium bist du jetzt? So wie du jetzt bist, so bist du jetzt.

Schüler: Im Grunde die ganze Welt?

Rav: Auch die ganze Welt, wie viel ... Du fragst, wie viele Seelen zurückgekehrt sind und wie viele noch nicht zurückgekehrt sind?

Schüler: Nein, ich frage, wann alle zurückkehren?

Rav: Wann alle zurückkehren? Wann sie sich korrigieren, sagen wir in noch 10.000 Jahren, ich weiß nicht wie viel, was ist das wichtig? Du ... brennt es dir, dass es morgen sei? Denk an dich selbst. Das gehört nicht zur Zeit, das gehört zur Erkenntnis der Notwendigkeit der Korrektur.

Schüler: Ja, aber ich schaue in allgemeiner Form auf die ganze Welt, und da gibt es doch eine Entwicklung in unserem Verlangen, vom Verlangen der Menschen, die früher waren, nach Essen ...

Rav: Ich sage dir, wir sind eingetreten – die Wahrheit ist, wenn du Baal HaSulam nimmst oder den Gaon von Wilna nimmst, noch andere Kabbalisten nimmst, dann kannst du in ihren Büchern lesen, dass die letzte Zeit vor der Endkorrektur ab 1990 begann, vor 10-11 Jahren.

[85:06] Schüler: Ja, aber bis zu welchem Zeitraum?

Rav: Das war's, es begann, und wir sind in die sogenannten „Tage des Maschiach" eingetreten. Und jetzt ist die Entwicklung in einer sehr, sehr schnellen und entschiedenen Form, um alle in einen Zustand zu bringen, in dem jeder Einzelne fühlt, dass er einen spirituellen Aufstieg braucht, sonst hat er überhaupt keine Möglichkeit, wirklich in dieser Welt zu bestehen. Jetzt, wie lange wird das dauern? Das hängt davon ab, wie sehr wir die Zeiten beschleunigen. Israel beschleunigt die Zeiten – über den Sternen und Sternzeichen, wie man sagt, das nennt man über der Zeit.

Das heißt, wir können es innerhalb von einigen Monaten machen, wir können es innerhalb von einigen Jahren machen, oder wenn wir es, Gott bewahre, in der schlimmsten Form machen, kann es Dutzende und Dutzende von Jahren sein; aber trotzdem, dieses Jahrhundert, das wir angefangen haben, nach dem gewöhnlichen Kalender, nicht dem hebräischen – das wird schon sein, wir werden schon ... Ich denke, innerhalb der nächsten Jahre werden wir sehen, wie sehr die Wirklichkeit uns verpflichtet. Nicht uns, die wir schon hier sitzen, sondern Millionen. Wir fühlen schon auch durch das Internet und durch ..., dass Millionen schon anfangen, diesen Punkt im Herzen zu fühlen.

Nicht dass der Mensch irgendein Bewusstsein braucht – wir verlassen uns nicht auf den Menschen, der Mensch ist nichts, er ist ein Tier –, aber dass der Punkt im Herzen bei ihm schon anfängt aufzusteigen und zu erwachen, und er anfängt zu fühlen, dass er ihn zur Wurzel zurückbringen muss. Das fängt schon an, sich in allen Nationen zu enthüllen, und schon in großen Mengen. Jetzt muss das nicht bei allen sein, muss nicht bei allen sein, denn es gibt auch in Adam haRishon, in den Seelen, das Thema von Unbelebtem, Pflanzlichem, Belebtem, Sprechendem, und dann ist die Rede von einem bewussten Eintritt in die Spiritualität nur für diejenigen, die zur Stufe des Sprechenden in Adam haRishon gehören, und die übrigen treten schon in anderer Form ein, und nach ihnen und zusammen mit ihnen, in der Form, dass sie sich ihnen anschließen, und so weiter.

Das heißt, nicht alle müssen kommen, um zu sitzen, Kabbala zu lernen und solch große Kabbalisten zu sein, sondern weil sie helfen, weil sie sich allen möglichen Aufgaben anschließen, allen möglichen Dingen, wie ein Tier gegenüber dem Menschen, also treten auch sie ein, und Baal HaSulam schreibt darüber im Artikel „Die letzte Generation".

Schüler: Auch die Gojim?

Rav: Auch die Gojim, gewiss.

[88:05] Schüler: Also warum muss ich so hart arbeiten, und er kommt ...?

Rav: Du hast noch nicht angefangen zu arbeiten, ich verstehe nicht, worüber du dich beschwerst, dass du gegenüber den Gojim hart arbeitest.

Schüler: Die Juden, sozusagen, wer wirklich arbeitet.

Rav: Was, wer arbeitet? Wer arbeitet, der fühlt es als Lohn, nicht als Strafe – über welche ... worüber redest du. Das ist eine Sache; zweite Sache: Es steht geschrieben, dass gerade die Gojim die Juden auf ihren Schultern nach Jerusalem tragen werden, zum Tempelberg. Du weißt nicht, welche Arbeit sie machen müssen werden. Gojim, das sind Gefäße des Empfangens, und Juden, das sind Gefäße des Gebens, und die ganze Hauptarbeit ist in den Gefäßen des Empfangens.

Also die Verbindung, die es in der Endkorrektur zwischen Gojim und Juden geben wird, wie man sagt, das ist eine sehr, sehr besondere Verbindung in der zukünftigen Arbeit, und ich kann dir nicht sagen ... Wir können nicht in solche Berechnungen eintreten, wer zuerst und wer danach, und warum das so und so ist; das sind Dinge, in deren Unterscheidungen wir vorläufig nicht eintreten sollen. Man muss sehen, welche Parzufim sie sind, aus welchen Teilen von Adam haRishon, in welcher Anhäufung das gemacht wurde. Letztlich, in der Endkorrektur, wird keiner die Empfindung haben, dass in irgendetwas keine Vollkommenheit und Ewigkeit ist, das verspreche ich dir. Sondern vorläufig, solange du verdorben bist, kannst du nicht einmal in der Mitte sehen, dass es vollkommen ist; und wenn du geöffnete Augen hast, dann wirst du sehen, dass auch in der Mitte, an keinem Ort und bei keinem einzigen Schritt und Tritt, eine Spur von irgendeiner Art unwürdiger höherer Handlung ist. Sondern du urteilst so, was zu tun ist.

Wir machen in einer Woche weiter, ja. Also machen wir in einer Woche weiter, vielleicht noch ein bisschen, noch einen Unterricht mit all diesen Dingen, und danach gehen wir zum nächsten Teil über, bestimmt zu dieser inneren Arbeit von uns, wie man von unten nach oben aufsteigt. Wir lesen einige Briefe, Artikel, die mit dieser Sache zusammenhängen, damit ihr eine Grundlage bekommt, so wie ihr Kenntnisse bekommen habt, wie sich das von oben nach unten ausbreitete, und wir zum Zerbrechen und zu unserem Zustand gelangt sind – damit ihr so eine Art, ein bisschen irgendein Verständnis in der Methode habt, wie man jetzt aus unserem Zustand zur höheren Welt aufsteigt.

In Ordnung.

(Ende des Unterrichts)