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Morgenunterricht 27.12.2002
Buch „Schriften des Rabash", Band 1, Artikel „Über die Wichtigkeit der Freunde"
Hinweis: Zu Beginn des Unterrichts bezieht sich der Rav auf den Artikel „Ordnung der Sitzung der Gemeinschaft", Artikel 17, Teil 2 (nach „Schriften des Rabash"). Im Dateinamen erscheint Artikel 17, Teil 1 „Über die Wichtigkeit der Freunde".
Rav: „Ordnung der Sitzung der Gemeinschaft" – das ist einer der ersten Artikel, die Rabash für die Gruppe der neuen Schüler geschrieben hat, nicht-religiöser, die 83, 84 aus Tel Aviv zu ihm gekommen sind. Und damals, um ihnen eine Richtung im Fortschritt zum Schöpfungsziel zu geben, hat er diese Artikel für die Gemeinschaft geschrieben. Denn… es gibt so einen Artikel im Buch „Shamati", der heißt „Unbelebt, Pflanzlich, Tierisch, Sprechend", und dort erklärt Baal HaSulam, dass wir… wir lernen, dass wir im Schöpfungsgedanken eine Entwicklung von vier Phasen des Direkten Lichts (Or Yashar) haben. (Zeichnung)
Aus dem Licht, das die Phase Wurzel (Bchinat Shoresh) ist, kommt Phase 1 (Bchina Alef), das ist der Wille zu empfangen, und das ist der Schöpfungsgedanke (Zeichnung). Und aus dem Willen zu empfangen kommt danach Phase 2 (Bchina Bet), das ist der Wille zu geben, und danach kommt uns Phase 3 (Bchina Gimel), das ist die Verwirklichung des Willens zu geben. Dadurch, dass Phase 2 die Phase 1 nimmt und durch sie geben will, das nennt man schon Phase 3, Wille zu empfangen durch Phase 1 – ich schreibe es hier in Klammern. Und danach haben wir Phase 4 (Bchina Dalet), das ist der Wille zu empfangen in seiner vollen Ausprägung. 02:33
Hier gibt es interessante Dinge. Er erklärt dort im Artikel „Unbelebt, Pflanzlich, Tierisch, Sprechend", dass der Wille zu empfangen im Unbelebten ein sehr kleiner Wille zu empfangen ist. Das heißt, entsprechend dem, was der Schöpfer geben will, entsprechend dem wurde im Geschöpf der Wille zu empfangen erschaffen. Und der Wille zu empfangen, den es hier im Geschöpf gibt, ist nicht ein Wille zu empfangen, den das Geschöpf überhaupt versteht. Das ist seine Natur, es kritisiert seinen Willen zu empfangen nicht, sondern in dieser Form existiert es, und damit funktioniert es. Sagen wir, wie im Unbelebten, im Pflanzlichen, auch im Tierischen und auch im Sprechenden in dieser Welt.
Wir haben eine Natur, und in der Natur ist das einfach: Jeder erfüllt seine Natur zwangsläufig, ob er will oder nicht will. Das heißt, hier (Zeichnung) gibt es überhaupt nichts über freie Wahl zu reden, es gibt keine freie Bewegung. Er sagt hier, in Phase 2 fängt es schon an, freie Wahl zu geben. Worin? Worin ist es etwas freier? Es ist noch nicht in freier Wahl – sagen wir in irgendeiner Art innerer freier Bewegung. Worin? Der Wille des Schöpfers ist, dass es empfängt, und es widersetzt sich dem Willen zu empfangen des Schöpfers und macht das Gegenteil, macht, als ob in ihm ein Wille zu geben wäre.
Aber woher kommt dieser Wille zu geben? Dieser Wille zu geben kommt, weil der Schöpfer sich selbst offenbart hat, hier als der Gebende; das heißt, ich sehe nicht nur den Genuss, der vor mir ist, ich sehe den Geber des Genusses. Den Geber des Genusses, der hier drinnen ist – hier ist (Zeichnung) sozusagen ein Pfeil, der Genuss, der in mich eintritt, und drinnen, in diesem Pfeil, der Genuss selbst, sagen wir ein Pfeil, und drinnen sitzt hier die Gegenwart des Schöpfers, das ist, was ich plötzlich spüre. Dass ich die Gegenwart des Schöpfers spüre – dann will ich geben. Dann will ich geben. 04:42
Das heißt, auch das kommt zwangsläufig, und es gibt keine Kontrolle. Und Phase 2 will geben, weil die Offenbarung des Schöpfers sie dazu verpflichtet. Und danach kommt Phase 3: Phase 2, die versteht, dass sie geben will, aber wie kann sie geben? Sie entdeckt noch höher eine Stufe im Schöpfer, dass er geben will, dass ihm das Genuss gibt – sagen wir hier oben noch höher –, dass es ihm Genuss gibt, dass er gibt. Also, woher hat er Genuss? Er hat Genuss davon, dass ich ihm gebe. Also nimmt sie gewissermaßen Phase 1 und fängt an, in Phase 1 zu empfangen, wobei das Empfangen in Phase 1 im Grunde ihr Geben ist.
Auch dabei benutzt sie im Grunde alle ihre Möglichkeiten: Es gibt einen Willen, der zwangsläufig vom Schöpfer kommt – zu empfangen; einen Willen, der zwangsläufig vom Schöpfer aufgebaut wurde – zu geben; die Handlung des Gebens, die als Resultat der beiden kommt – 1 und 2 zusammen geben uns Phase 3 – und danach kommt Phase 4, das ist schon der Wille zu empfangen für sich selbst, der als Resultat der Empfindung der Wurzel geboren wird. Also sagt er so, dass wir am Willen zu empfangen in Phase 1 überhaupt keinen Anteil haben. Das ist eine Natur für sich. Und das ist die Regel des gesamten Unbelebten in dieser Welt, das sich nicht einmal bewegen kann, das auch in dieser Welt keine Möglichkeit hat, irgendeine Bewegung zu machen, das sich nicht von Ort zu Ort versetzen kann, von Zeit zu Bewegung, zu nichts. 06:41
Der Wille zu empfangen in Phase 2 ist schon größer, er ist schon pflanzlich. Das heißt, am selben Ort – er bewegt sich nicht, er… er kann sich ausbreiten, aber die Natur aller Pflanzen ist dieselbe Natur, auf einmal wachsen sie, auf einmal welken sie, auf einmal öffnen sie sich, sagen wir, der Sonne entgegen oder so etwas. Keiner von ihnen hat eine eigenständige Erlaubnis, alle, alle dasselbe. Das heißt, dieselbe Art ist genau dieselbe Art. Du kannst einen nehmen und den zweiten und den dritten untersuchen – wenn das genau dieselbe Art ist, brauchst du nicht von einem zum anderen zu gehen. Einen besonderen Charakter hat keiner.
Wenn du aber Phase 3 nimmst – das ist schon nach dem Pflanzlichen, dann kommt uns das Tierische, also das Tierische bewegt sich schon von Ort zu Ort. Obwohl sie gemeinsame Dinge haben, wie sagen wir Fische, die an einem Ort, zu einer Zeit gehen, um Eier abzulegen, oder Katzen, die sich zu einer bestimmten Zeit paaren gehen – sie haben irgendwelche allgemeinen Eigenschaften, aber jeder hat auch trotzdem ein Privatleben, und jeder Einzelne bewegt sich von Ort zu Ort, und es gibt irgendeine Art äußerer Bewegungsfreiheit, aber trotzdem sind sie an dieselbe Zeit gebunden, in der sie existieren. 08:07
Wenn aber der Mensch, Phase 4, dann hat er schon keine Verbindung… er hat die Fähigkeit, sich zu bewegen, er hat die Fähigkeit zu wechseln, er hat ein persönliches, privates Leben, und vor allem in Phase 4 besonders – außer dass er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spürt, was keine einzige der hiesigen Phasen spürt –, dass das Wichtigste in Phase 4 ist, dass er die Umgebung spürt. Was heißt das – er spürt die Umgebung? Der ganze Unterschied zwischen Phase 4 und all den übrigen Phasen besonders ist, dass in Phase 4 er unter dem Leiden seines Freundes leiden kann. Das nennt man „auf sich das Leid der Gemeinschaft nehmen". Und dann danach zum Ergebnis zu kommen, zur Füllung daraus.
Das heißt, Phase 4 hat eine wesentliche Zugabe, dass sie erwerben kann – einen zusätzlichen Willen erwerben (Zeichnung), was kein anderer hat. Und dann, dieser Wille in Phase 4 – weil er zusätzlich erwerben kann, was Phase 1, 2 und 3 nicht machen können, denn sie benutzen denselben Willen, den Willen, den der Schöpfer erschaffen hat. Wir sagen, dass all diese Willen (Zeichnung) aus dem Willen gekommen sind, aus dem Licht, das vom Schöpfer ausgeht. Phase 4 dagegen kommt aus der Empfindung des Ranges des Schöpfers, von einem höheren Punkt. Dass er hier (siehe Zeichnung) zu all den Phasen den Rang des Schöpfers hinzufügt. Und deshalb ist diese Phase 4 das Ende des Gefäßes, denn in ihr gibt es einen Willen, der nicht in direkter Form vom Schöpfer aufgebaut wurde, sondern der erschaffen wurde, den man wie ein Tier gebaut hat, sagen wir, und er ist danach dazu gekommen, dass er einen zusätzlichen Willen erworben hat.
Woher nimmt er diesen zusätzlichen Willen? Vom Nächsten, von dem, was sich außerhalb von ihm befindet, vom Schöpfer. Und diese Fähigkeit heißt „Mensch" (Adam) – die Fähigkeit, einen zusätzlichen Mangel zu erwerben, mehr als das, was ihm von oben in direkter Form zukommt. Wie drückt sich das in unserer Welt aus?
In unserer Welt drückt sich das in der Form aus: Woher nehmen wir den Willen? Wir sind im niedrigsten Zustand, im dunkelsten, wir haben keine Möglichkeit, uns mit diesem hohen Punkt zu verbinden, dem Rang des Schöpfers, um diesen Willen von ihm zu nehmen – einerseits. Und andererseits müssen wir in Verhüllung sein, damit wir freie Wahl haben. Denn wenn es keine freie Wahl gibt, vollziehen wir nicht diesen ganzen Aufstieg (in der Zeichnung), dann sind wir gezwungen, die Handlungen der Natur auszuführen. Wenn ich den Schöpfer sehe, dann bin ich wie in all diesen Phasen, ich bin einfach im Zustand, dass ich gezwungen bin zu funktionieren, wie die Natur mich zwingt. Sondern dadurch, dass der Schöpfer verborgen ist, gibt mir das die Möglichkeit, etwas selbstständig zu machen. Aber was selbstständig machen?
Das weiß ich nicht. Also deshalb gab es das Zerbrechen der Gefäße, und die Seele hat sich zu einer aufgeteilt, hat sich in viele Seelen aufgeteilt. Damit ich diese Handlung vollziehen kann, das Erwerben des Willens von außen – nicht vom Schöpfer, der verborgen ist, sondern von Menschen, die sich um mich herum befinden. Wenn ich die Willen von ihnen erwerbe, am Ende, wenn ich alle übrigen Willen erwerbe, die in allen anderen Seelen außerhalb von mir sind, ist das, als ob ich zur Offenbarung des Schöpfers, seines Ranges, gekommen wäre und diesen Mangel erworben hätte.
Denn der Mangel, der in der Gemeinschaft ist, und der Mangel, der im Nächsten außer mir ist, in der Umgebung, und der Mangel, der im Schöpfer ist – das ist derselbe Mangel. Das heißt, er ist außerhalb von mir, und was außerhalb von mir ist, zählt bei mir überhaupt nicht als etwas, das existiert. Deshalb ist es für mich dasselbe – Mängel von Freunden zu erwerben und einen zusätzlichen Mangel vom Schöpfer zu erwerben. Und das ist die ganze Lösung, die es bei uns geben kann, um zu spirituellen Stufen aufzusteigen. Und hier erklärt Rabash, in welcher Form ich einen Mangel von der Gemeinschaft erwerben kann, Leid von der Gemeinschaft, ja? „Wer sich mit der Gemeinschaft betrübt, erlangt den Trost der Gemeinschaft."
Also sagt er so, dass es drei Möglichkeiten gibt, wie ich mich den Menschen gegenüber verhalten kann, die sich in meiner Umgebung befinden. Zunächst reden wir über Menschen, die sich mehr oder weniger auf demselben Weg befinden, in derselben Entwicklung, mit demselben Ziel, auf derselben Lebenslinie wie ich. Wie muss ich mich ihnen gegenüber verhalten? Denn von ihnen will ich den Willen erwerben.
Also sagt er, man kann sich den Menschen in deiner Umgebung gegenüber verhalten entweder als Rav, das heißt als größer als du, oder als Freunden, die dir gleich sind, oder als Schülern, die kleiner als du sind. Es gibt keine anderen Möglichkeiten. Drei Möglichkeiten: Rav, Freund, Schüler. Höher, gleich und niedriger. Und entsprechend dem, was ich erreichen will, so muss ich mich zu ihm verhalten.
Wenn ich von ihm lernen will – und ich will von ihm lernen, ich will von ihm seinen Willen aufnehmen, und seinen Willen kann ich aufnehmen durch die Worte, durch sein Geben zu mir, dadurch, dass ich von ihm beeindruckt bin –, dann habe ich ein Interesse, dass er in meinen Augen groß ist und ich klein bin. Dann erwerbe ich mehr Willen, dann komme ich dem Ziel mehr voran. Das heißt, ihn in meinen Augen so weit wie möglich zu erhöhen, jeden einzelnen Freund, dass er nicht mehr Freund ist, dass er wie ein Lehrer sei, und sich selbst so wenig wie möglich zu fühlen, geringer ihm gegenüber – das ist zu meinem Nutzen. 15:12
Also, dieser Unterschied zwischen mir und ihm, wie ich ihn mir gegenüber einschätze, wird mir das Maß der Begeisterung für ihn geben, wird mir das Maß des Willens geben, und dann, in dieser Stufe, springe ich nach vorne. Und es ist nicht wichtig, welche Qualitäten der Freund wirklich hat, sagt er, überhaupt nicht wichtig, wie viel er weiß und wie sehr er selbst strebt, sondern das hängt nur von meiner Einschätzung ab. Nicht umsonst steht geschrieben: „Von all meinen Schülern habe ich gelernt." Dass es einen großen Rav geben kann und einen kleinen Schüler, und er macht sich noch kleiner als den Schüler und lernt von ihm und empfängt von ihm einen Mangel.
Denn was wir an Mängeln empfangen – wir empfangen keine Mängel vom Menschen, von den Menschen um ihn herum, wir empfangen Mängel von derselben Seele Adam haRishons. Also, um sich so dem Freund gegenüber zu verhalten: Es ist mir nicht wichtig, ob er wirklich groß oder klein ist, sondern alles hängt davon ab, wie ich ihn einschätze, was ganz und gar subjektiv und nicht wahr sein kann, und es gibt hier überhaupt keine wahren Maßstäbe.
Und dazu sagt Rabash, dass bei seinen eigenen Sachen ein Mensch immer spürt, dass sie gut sind; bei den Sachen des Freundes – nicht so toll. Wenn er das nicht bekommen kann, es nicht stehlen kann, dann will er das nicht als gut einschätzen – wozu soll er leiden, dass das der andere hat. Und er gibt ein Beispiel mit Kindern. Meine Kinder sind gut. Warum? Ich liebe sie, ich sehe in ihnen nur gute Dinge. Von vornherein sehe ich, ja? Ich decke so zu, ich baue das Bild des Kindes in meinen Augen so auf, dass es gut ist, ja? Wie die Mutter immer zum Kind sagt, wie die Mutter zu dir gesagt hat? „Wie klug du bist, wie schön du bist." Wenn jemand dich anschaut – wird er das sagen? Aber die Mutter sagt das, richtig? Genau. Das ist bekannt.
Das heißt, alles hängt von unserer subjektiven Einschätzung ab, und das müssen wir wissen, und deshalb hängt alles… Und darin liegt unsere freie Wahl, nur darin. Wie wir uns zueinander verhalten – es ist mir wirklich egal, wer er selbst ist, denn ich weiß von vornherein, dass ich immer voreingenommen bin und immer das sehe, was mir gut tut.
Also gehe ich überhaupt nicht in ihn hinein und fange nicht an, seine Eigenschaften und Neigungen und seinen Charakter zu messen, und überhaupt, das ist alles – ich verhalte mich dazu, als ob der Schöpfer ihn mir gegeben hat, damit ich von ihm, durch ihn, eine zusätzliche Portion Willen empfangen kann. Das ist alles. Und dann ist meine Arbeit ihm gegenüber: Je weniger ich und je mehr er in meinen Augen ist, erwerbe ich durch ihn einen größeren Willen, und durch einen größeren Willen steige ich in der Stufe auf. 18:12
Das heißt, unsere Wahl besteht nur darin, die Umgebung zu finden, die mehr oder weniger auf demselben Weg ist, und diese Umgebung so vor mich zu stellen, dass sie sehr groß ist und ich sehr klein. Und dann bin ich von ihnen beeindruckt wie ein kleines Kind von den Großen, und dadurch lernt es, ja? Und so werde auch ich mehr lernen und von ihnen die Dinge erwerben, die ich für den Weg brauche.
Und um das zu machen… Aber um von der Gemeinschaft beeindruckt zu sein, reicht es nicht, dass ich sie nur groß mache und mich klein, also muss ich sehen, was sie mir geben. Sie müssen… Ein Kleiner kann vom Großen beeinflusst werden, von einer Bande Krimineller, ja, und dann auch sehr schnell dahin kommen, ein Krimineller zu werden, oder von einer guten Gemeinschaft, die ihm wirklich hilft, Errungenschaften zu erreichen. Das heißt, ich muss der Gemeinschaft geben, was sie wollen, was sie wollen werden, was sie mir geben werden. Das heißt, wir müssen in der Gemeinschaft vereinbaren, dass das gemeinsame Geben der Gemeinschaft an jeden Einzelnen nur in der Erhabenheit des Ziels sein wird, der Erhabenheit des Schöpfers. Denn die Erhabenheit des Ziels gibt Kräfte. Und am Ende, wenn es so ist, dann wird bei mir die Gemeinschaft zu einem Mittel, zu einem Hebel, zu einem Werkzeug, durch das ich auf wirklich kurzem Weg zum Schöpfer komme. Ich komme durch die Gemeinschaft zum Schöpfer. Ganz einfach.
Es gibt keine anderen Dinge hier auf dem Weg, und das ist es, was er uns im Artikel „Freie Wahl" erklärt, dass ein Mensch keine andere Möglichkeit hat, zum Ziel zu kommen, als nur durch die Umgebung. Denn die Umgebung ist im Grunde dieselben Willen, die ein Mensch einsammeln muss, zu sich verbinden muss – durch all die Willen, die er langsam, langsam, langsam aus der Umgebung, aus der ganzen Welt einsammelt. Deshalb steht geschrieben: „Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst – eine große Regel in der Tora"; „Regel" – das heißt ein allgemeines Gefäß für das Empfangen der Tora, für das Empfangen des Lichts und so weiter.
Deshalb ist unsere Arbeit, wie er dort in „Freie Wahl" schreibt, nur gegenüber der Gemeinschaft. Das heißt, der Schöpfer ist das Ziel, die Gemeinschaft ist das Mittel. Der Erwerb des Willens zu empfangen aus der Gemeinschaft ist dasselbe wie der Erwerb des äußeren Willens zu empfangen – denn wenn ich nichts außerhalb von mir erwerbe, bleibe ich in meiner tierischen Natur (siehe Zeichnung). 21:17
Und wenn ich etwas außerhalb von mir erwerbe, dann werde ich in diesem Maß zum Menschen (Adam). Denn der Unterschied zwischen dem Tier, Phase 3, und dem Menschen aus Phase 4 ist, dass das Tier sich selbst spürt, und deshalb spürt es nicht die Vergangenheit und die Gegenwart und die Zukunft. Denn es spürt seine Entwicklung nicht, es kann seine Entwicklung nicht bestimmen; wohingegen der Mensch, der zusätzliche Gefäße erwirbt, sich nur durch sie entwickelt. Das heißt, ich, der ich in meiner Natur bin – wenn ich mich nicht mit dem Nächsten verbinde, mit dem einen Nächsten, mit dem zweiten, mit dem dritten, habe ich nichts, womit ich mich entwickeln kann.
Jede nächste Stufe, die ich aufsteigen muss (Zeichnung) – ich bin auf irgendeiner Stufe, wenn ich von einer Stufe zur Stufe zwei aufsteigen will, den Unterschied zwischen den Stufen, diesen Willen, muss ich von der Umgebung empfangen. In mir wird er niemals wachsen. In mir gibt es nicht mehr Willen, als ich habe.
Das nennt man „sich mit dem Leid der Gemeinschaft betrüben" – Willen von der Gemeinschaft erwerben, Schmerzen (Nöte?) von ihr, ja? Mängel, gleichsam Hohlräume, dann erlangt man den Trost der Gemeinschaft, auch die Füllung in denselben Gefäßen.
Gibt es Fragen? Ja. Oh, wir haben einen Gast aus Wien, willkommen. Ja.
23:00
Schüler: Wie muss ich das sehen, wenn ich in der Gruppe einen Freund habe, mit dem ich zusammen lerne, und manchmal gibt er einfach eine Erklärung, oder er schaut auf eine Sache, die wir aus der Kabbala lernen, er sieht das mit seinen Augen, mit denen er Gmara gelernt hat, und er sagt das, etwas, das überhaupt nicht zum Thema gehört, und er bricht alles auseinander, und man spürt und weiß wirklich, dass das nicht richtig ist.
Rav: Gut. Sie haben ein Problem – da sitzen schon große gelehrte Menschen, verstehst du, die Gmara können und alle möglichen anderen Dinge, und das verwirrt den Anfänger auf dem Weg etwas. Schau, die Wahrheit ist: Gmara zu lernen und all die anderen Dinge, alle Bücher wirklich in der richtigen Form – du wirst sehen, dass das Kabbala ist. Dass alle Menschen, die all diese verschiedenen Bücher geschrieben haben, dieselben Dinge gemeint haben. Und es gibt keinen Unterschied… Und in der Gmara, wenn man über Gegenstände redet oder über Vieh oder über Tiere oder über Bäume oder Menschen – das sind alles innere Unterscheidungen innerhalb unseres Willens, und man redet überhaupt nicht über unsere Welt, sondern nur über diese Unterscheidungen. Nur es ist sehr schwer, hinter den Worten zu sehen, wo man sozusagen über das redet, was in unserer Welt geschieht; es ist also für uns sehr schwer, uns vorzustellen, dass da über spirituelle Unterscheidungen geredet wird.
Deshalb gehen wir zur Sprache der Kabbala über, denn wirklich gibt es keinen Unterschied, was man lernt. Er erklärt uns das am Anfang der „Einführung zum Talmud der Zehn Sefirot"; er erklärt, warum wir es vorziehen, dieselbe Tora zu lernen, ja? Die wurde ganz und gar dem Menschen gegeben: „Ich habe den bösen Trieb erschaffen, ich habe die Tora als Gewürz erschaffen", um unseren Willen zu korrigieren und durch die Korrektur zur Stufe des Schöpfers aufzusteigen, „bis zum Herrn, deinem Gott". Also dieselbe Tora, aber das Nützlichste ist die Sprache der Kabbala, denn dort, in der Sprache der Kabbala, die du lernst, wirst du nicht verwirrt. Das richtet dich so direkt wie möglich auf das aus, wozu du kommen willst, und nicht, dass du über das Vieh oder über die Tiere, über die Diebstähle und alle möglichen Dinge lernst – dass unser Gehirn, ob du willst oder nicht willst, auch so sehr verwirrt ist und so viele Störungen hat, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Absicht festzuhalten, um zum Schöpfungsziel zu kommen, selbst wenn wir Kabbala lernen, erst recht, wenn wir das in der Gmara lernen.
Aber ich habe mit Rabash Gmara-Abschnitte gelernt, und ich habe seine Erklärungen sehr genossen. Das heißt, ich habe selbst nicht so sehr die Innerlichkeit dort gesehen, worum es wirklich genau geht. Aber nachdem er mir einige Dinge entschlüsselt hat, mir einige Schlüssel gegeben hat, dass das Wille ist und das Sefirot und das Stufen und das Welten und das Eigenschaften dieser oder jener Art sind, dort rechte Linie, linke Linie, Barmherzigkeit, Gericht, männlich, weiblich und so weiter – ja, wie die Gmara-Meister, was sie in all den Definitionen gemeint haben, die sie uns gegeben haben, warum sie ausgerechnet hier reden… In dieser Geschichte wollen sie darüber reden, was zwischen Menschen geschieht, und dort zwischen Tieren, und hier Mensch mit Tier, und dort, sagen wir, Mensch mit dem Feld – ja, warum sie die Dinge auf diese Weise klären.
Nachdem ein Mensch Schlüssel bekommt, sieht er das in der Gmara sehr klar. Und gerade in der Sprache der Gmara kann man, sagen wir, viel mehr Unterscheidungen klären oder übertragen als in der Sprache der Kabbala. Denn in der Sprache der Kabbala – bis du über etwas dort sagst: solch eine Phase, innerhalb solch einer Phase, innerhalb solch einer Sefira, und dadurch und in solch einem und solch einem Zustand –, dann, in unserem Leben sozusagen, aus unserem Leben kannst du nur ein einziges Wort nehmen, und schon wird dir klar sein, wovon du redest. Das heißt, eine viel kürzere Sprache, aber nur für den, der versteht, für den, der schon darin ist.
Und deshalb ist es nicht die Gmara – dass er sie in grober Form lernt –, sondern er, der Schüler, der gekommen ist, ist der Grobe, der in der Gmara nichts anderes sieht als Vieh und Tiere und Schadensfälle dieser Welt. Und dann trennt er die Tora von der Spiritualität. Die Tora redet ganz und gar über die Spiritualität. Man hat uns das nicht gegeben, um zu wissen, wie man sich gegenüber Vieh und Tieren verhält, ja? Sondern das ganze Ziel ist: „Ich habe den bösen Trieb erschaffen, ich habe die Tora als Gewürz erschaffen" – das heißt, dass wir durch sie wirklich anfangen werden, uns zu erheben, die spirituelle Welt zu enthüllen. 28:06
Nu, das ganze Problem ist, dass man im Laufe der Generationen das Wichtigste vergessen hat – wofür die Tora gegeben wurde – und man benutzt das nur als Lernen. Und Lernen, also lernt man, als ob das in dieser Welt wäre. Und dann zieht man auch all die Mizwot herunter, dass sie nur im Bereich dieser Welt existieren, und sie haben nichts Spirituelles, und so alles. Was soll man machen? Aber was soll man mit solchen Menschen machen? Nichts. Nur ihnen sagen: Wir lernen, hier lernen wir in der Sprache der Kabbala, dieselbe Tora in der Sprache der Kabbala.
Und deshalb gibt es bei uns einen Brauch – wir öffnen nicht – das klingt sehr seltsam, merkwürdig und sogar ungewöhnlich –, wir öffnen den Chumasch nicht einmal, bevor wir die Sprache der Zweige lernen. Wenn ich den Chumasch öffne, muss ich sicher sein, dass ich hinter den Worten im Chumasch irgendwie Spiritualität sehe. Was verlangt Moses, unser Lehrer, ja? Von mir – gleichsam dieser Punkt, der Schöpfer sozusagen durch einen Punkt im Herzen, der Moses heißt, ja? Vom Wort „ziehen" – was verlangt er von mir, was ich mit meiner Innerlichkeit machen soll. Welche Dinge und welche Handlungen ich machen muss, welche Systeme ich brauche, welche Stufen ich durchlaufen muss. Wenn ich mich der Geschichte in der Tora nicht auf diese Weise nähere, ist es für mich besser, nicht zu lesen. Ich warte, bis ich wirklich schon darin bin. Erst recht Gmara. Und er erklärt das in der „Einführung zum Talmud der Zehn Sefirot".
Das ist einfach: Du machst es dir sehr schwer. Die Tora aus der Spiritualität in diese Welt herunterzuziehen – es gibt einfach keine größere Geringschätzung. Sie wurde nur gegeben, um sich zu erheben, und du willst sie ausgerechnet hier benutzen. Und wirklich, in dieser Welt hat sie keine Verwendung. Wozu soll sie dienen, was kannst du hier in dieser Welt, das heißt ohne sich zu korrigieren und sich zu erheben, was kann man machen?
Wir lernen in der Entwicklung der Welten, dass alle Korrekturen nur in Aufstiegen sein können – Ibur, Yenika, Mochin. Nur in Aufstiegen. Man kann nicht am selben Ort bleiben und sich gleichzeitig korrigieren und in so einer Form voranschreiten. Voranschreiten ist Aufstieg. Also, die Tora nicht herunterzuziehen, sondern auf ihre Stufe aufzusteigen. Es gibt nichts zu machen, das mit Wien ist ein großes Problem, habe ich verstanden. Gepriesen sei der Herr, dass… Gut, ihr werdet euch langsam einrichten, hoffe ich.
Die Wahrheit ist, ihr müsst andere Menschen anziehen, wirklich Säkulare, Fremde – es gibt dort voll aus Russland; also, ihr müsst sie anziehen, und das wird schon eine andere Atmosphäre geben. Ich sehe keine andere Lösung. Es wird keinen Fortschritt geben. Diese Menschen – sie sind nicht schuld, sie haben eine Erziehung bekommen. Sie haben schon eine früh eingeprägte Version, so auf die Dinge zu schauen. Das ist sehr schwer, sich davon zu befreien. Auch bei diesen Menschen, die zu uns kommen, einfach aus Tel Aviv, Säkulare, die hier sitzen – bis sie den Kopf reinigen und anfangen, sich selbst zu sehen und sich auf das, was sie lernen, auf spirituelle Weise zu beziehen, das dauert sehr viel Zeit. Erst recht, wer eine Erziehung bekommen hat – es ist fast nicht möglich; das muss wirklich eine Rettung von oben sein, eine besondere, persönliche, für diesen Menschen.
Ja?
32:31
Schüler: Wie kommt es, dass sich spiritueller Verstand in solcher Vollkommenheit auf materiellen Verstand kleidet, und noch mit der Möglichkeit, sich auf Spitzfindigkeiten einzulassen und das zu sehen… Ich rede über die Fortsetzung seiner Frage. Wie kommt es, dass sich spiritueller Verstand in solcher Vollkommenheit auf materiellen Verstand kleidet, so sehr, dass man sich auf Spitzfindigkeiten darauf einlassen und mit unserem gewöhnlichen Verstand darin eindringen kann?
Rav: Wie kann es sein, dass sich der spirituelle Verstand in den materiellen Verstand einkleidet? Ich verstehe die Frage nicht, welcher spirituelle Verstand und materielle Verstand? Menschen, die die Gmara öffnen – entweder sehen sie, dass es darum geht, wie dort in Buchstaben geschrieben steht, über Vieh und Tiere und Schadensfälle und Ähnliches, und wie man den Boden bestellt und wie man das Brot bäckt und den Dienst im Tempel und so weiter. Das heißt, sie schauen, wie sie sich in dieser Welt verhalten sollen, verstehst du. Oder sie verstehen schon – sie sind auf der spirituellen Stufe, wo für sie all die Worte in der Gmara die Sprache der Zweige sind.
Hast du gelesen, was die Sprache der Zweige ist? Im Teil 1 vom „Talmud der Zehn Sefirot" gibt es einen Teil, der „Innere Betrachtung" heißt, und dort erklärt Baal HaSulam, was die Sprache der Zweige ist. Dass die Kabbalisten uns etwas über die Höhere Welt erklären müssen; in der Höheren Welt haben wir keine Worte, es gibt Gefühle – wie soll ich diese Gefühle in etwas einkleiden, dass ich – mu, mo –, wie soll ich sie aus meinem Mund herausbringen, um sie dir zu übergeben? Gegenüber einem Gefühl gibt es kein einziges Wort. Aber weil es Zweig und Wurzel gibt, und es oben Liebe gibt, unten Liebe, oben Tisch – so ein Begriff –, unten Tisch, Gefäß oben, Gefäß unten, Schirm, Licht, nach rechts, nach links, ja? – also haben sie nach unten geschaut, woher all die Wurzeln kommen, und uns in der Sprache der Wurzeln geschrieben. Das heißt, wenn sie mir Stift schreiben, dann ist das kein Stift, dann verstehe ich, dass die Absicht auf irgendein spirituelles Gefäß geht, das eine bestimmte spirituelle Handlung macht, wobei ich über dieses Gefäß, das Stift heißt, und über seine Handlung nichts weiß, aber in unserer Welt gibt es dem entsprechend eine solche Übereinstimmung, dass das Stift heißt, und was man durch den Stift dort macht, Kulmus, alle möglichen Dinge. Genau. 35:00
Also, wann kann ich die Sprache der Zweige richtig benutzen? Nur wenn ich schon in der spirituellen Welt bin. Deshalb sage ich, dass Rabash, der mir Gmaras geöffnet hat – ich habe zusammen mit ihm gelesen, ich erinnere mich, das war das erste Mal, dass er im Krankenhaus war, im Jahr 80. Er ging für einen Monat ins Krankenhaus hier in Beilinson; er hatte ein Problem mit dem Ohr, und ich war bei ihm erst ein halbes Jahr, und so habe ich ihn durch all die Ärzte gebracht, habe ihn so als Fahrer genommen. Und plötzlich sagen sie ihm, er solle ins Krankenhaus, nu, ich habe ihm so alle Dokumente geregelt, alle Sachen, wir sind zufällig angekommen, und sie haben sofort gesagt, er soll stationär aufgenommen werden.
Also bin ich einen Monat bei ihm geblieben, und in diesem Monat hat er mir alles gegeben. Also haben wir dort auch Gmara gelernt, und einfach – denn bevor ich zu ihm kam, war ich schon vier Jahre Rückkehrer in Teshuwa sozusagen, verstehst du, ich habe gesucht, aber ich war schon mit Kippa und habe versucht, durch die Gmara, durch alle möglichen Bücher den Weg zu lernen, und ich habe nichts gefunden, deshalb bin ich zu ihm gekommen. Aber nachdem er mir, nachdem ich ein bisschen bei ihm gelernt hatte, geöffnet hat und angefangen hat, mir zu erklären, in welcher Form die Gmara geschrieben ist, da habe ich verstanden, was sie von mir wollten. Dass ich vor vier Jahren, als ich anfing, diese Gmara zu lernen, überhaupt nicht einverstanden war – wofür brauche ich das?
Als ich zu denen kam, die mich sozusagen zur Teshuwa zurückgebracht haben – sozusagen, trotzdem bin ich nicht zurückgekehrt, was für eine Rückkehr? –, da habe ich sie gefragt: Wofür lernt man? Sie sagen: Nu, wenn du mit deinem Auto in das Auto von jemand anderem rennst, wirst du wissen, wie man sich verhält, in der Gmara steht über Schadensfälle. Ich sagte: Dafür muss ich gehen und lernen, Anwalt zu werden, brauche ich Gmara? Es gibt andere Gesetze. Aber du wirst auch wissen, wie es nach den wahren Gesetzen ist. Das heißt, diese Menschen verstehen nicht, wofür die Tora gegeben wurde. Aber das ist definitiv ein Problem.
Also, wenn man sich von oben einkleidet, ist das ein anderes Bild, und du siehst dasselbe wie im „Talmud der Zehn Sefirot", noch mehr in den Geschmäckern, würde ich dir sagen. Denn du siehst, wie sehr die Sprache der Kabbala, obwohl sie eine sehr genaue Sprache ist und eine sehr scharfe Sprache, dass du nicht widersprichst, nicht plötzlich irgendwelche materiellen Dinge zu sehen. Du kannst dir irgendwelche spirituelle Formen vorstellen, sozusagen spirituelle, aber nicht, dass sie in unserer Welt existieren. Du stellst dir ein Parzuf vor, das ist irgendeine Schachtel, Licht geht rein, Licht geht raus, nein. Aber das ist nichts, was sozusagen in dieser Welt existiert. Du kleidest nicht auf etwas in dieser Welt das ein, was du im „Talmud der Zehn Sefirot" lernst.
Aber die Worte, die Sätze, diese Übergänge, die du in der Gmara hast, das – für den, der weiß, für den, der schon in einer spirituellen Empfindung ist und anfängt zu lernen – das sind besondere Geschmäcker. Die Sprache der Kabbala, so gut sie in ihrer Schärfe und Ausrichtung ist, sie kann manchmal solche Dinge nicht übertragen. Das heißt, ich rede nicht davon, was mit dir geschieht, wenn du in der Erlangung bist, sondern es gibt dort trotzdem das, was auf Jiddisch „Geschmack" (geschmack) heißt.
Schüler: Sie ist trocken, sie ist trocken.
Rav: Das heißt, der Geschmack, ja, dieser zusätzliche Geschmack, der Reichtum der Geschmäcker, das ist etwas Besonderes. Deshalb wir nicht… Deshalb ziehen wir es vor – nicht die Gmara, auch den Chumasch –, erst zu lernen, nachdem ein Mensch wirklich… Auch Sohar, auch der Sohar bei uns, auch bei Rabash gab es Sohar eine halbe Stunde am Tag, maximal 20 Minuten haben wir meistens gelernt; so am Abend, wer sich dazu versammelte, und das war's. Und was haben wir gelernt? Wir haben oberflächlich gelesen, er hat fast nichts erklärt. Einfach so war das vor dem Abendgebet, weil wir wirklich gewartet haben, da hineinzukommen, und ihn dann wirklich in geklärter Form zu lesen.
Ja.
39:21
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen Heiligkeit und Geben? Jetzt, im Grunde interessiert mich der Unterschied nicht, was ich will, ist zu geben, aber um zu geben, frage ich mich, was ist der Unterschied zwischen Heiligkeit und Geben?
Rav: Geben und Heiligkeit, was ist der Unterschied? Geben heißt Handlung, und Heiligkeit heißt der innere Zustand. Das ist, als ob wir über eine Wirklichkeit reden, aber das ist Zustand und das ist Handlung. Heilig heißt getrennt vom Willen zu empfangen. Das Wort heilig heißt getrennt. Das ist heilig, ja? Was ist heilig? Es ist getrennt von etwas, von den anderen Dingen. Das ist die Bedeutung des Wortes. Wenn ich über etwas „heilig" sage, ist das bei uns üblicherweise so angenommen – „heilig" heißt, dass es nicht zu dieser Welt gehört, getrennt von dieser Welt. Also Geben und Heiligkeit ist sozusagen dasselbe. Nur „Heiligkeit" heißt die Eigenschaft selbst, Heiligkeit über dem Willen zu empfangen, über dem Verstand, ja, Chafez Chessed, sagen wir, und so weiter. Und „Geben" heißt eine Handlung aus der Heiligkeit heraus, die du machst.
Schüler: Kann man sagen, dass Heiligkeit etwas Unveränderliches ist? Heilig, etwas Unveränderliches?
Rav: Ich weiß nicht. Ich sage noch einmal: Geben – sag einfach, Geben ist Heiligkeit, und das war's. Wenn du anfängst, dich schon zwischen Eigenschaft und Handlung zu verwickeln, reicht es so. Außerhalb des Willens zu empfangen, in Ordnung? Das ist die genauere Definition. Was ist heilig? Getrennt. Getrennt wovon? Vom Willen zu empfangen.
Ja.
Schüler: Was soll ich machen, wenn ich sagen wir mal einen Freund in der Gruppe habe, der mit mir lernt…
Rav: Ja.
Schüler: …und ich sehe, dass ich durch ihn keinen Fortschritt haben kann. Das heißt, er zieht mich in andere Richtungen. Also, und er ist trotzdem mit mir und auch auf dem Weg; also auch einerseits – muss ich mich klein machen? Bedeutet das auch, von ihm zu empfangen?
Rav: Nachdem wir gehört haben, dass wir davon abhängen, den Mangel vom Freund zu erwerben, und ich keine Wahl habe, ich bin von euch abhängig, ja – dann muss ich schon dafür sorgen… Nu, zunächst sehe ich hier Menschen, die mehr oder weniger in dieselbe Richtung gehen, die sich wie ich da und dort verstricken, das ist klar, ja; wir haben uns noch nicht, noch nicht so auf ein klares Ziel „eingeschlossen", und ob wir es vor unseren Augen haben, dass wir daran festhalten und schon nicht mehr an einen anderen Ort, zu einer anderen Seite abbiegen können – so sind wir alle noch, es gibt nichts zu machen, und das ist der Zustand, in dem wir sein müssen. Und all die Veränderungen der Zustände, in jedem Einzelnen und im Allgemeinen, all diese Verwirrung – das ist genau geordnet und von oben berechnet, glaub mir, genau. 42:29
Jetzt meine Frage: Also, wie kann ich darin handeln? Ja. Mir scheint, dass dieser mich hierhin reißt und jener in jene Richtung und der… Zunächst scheint mir – woher weiß ich, ob das richtig oder nicht richtig ist? Also deshalb gibt es in den früheren Artikeln und auch in diesem Artikel – und es gibt noch einige Artikel – eine Erklärung, dass du vor allem der Gemeinschaft das geben musst, was du willst, dass die Gemeinschaft dir gibt. Das heißt, wenn ich will, dass die Gemeinschaft mir die Erhabenheit des Ziels gibt – denn ich habe nichts anderes außerdem –, das gibt mir Kraft, das gibt mir Freude, das gibt mir Wachheit, das gibt mir alles. Die Erhabenheit des Ziels gibt gewaltige Kräfte, ich brauche außerdem nichts. Wenn wir das wirklich richtig benutzen könnten, wären wir fähig, ich weiß nicht – das sind übernatürliche Kräfte.
Also muss ich jetzt aus mir einen Lieferanten von Energie und Schwung und Wissen und irgendeiner Art… der Gemeinschaft gegenüber machen. Ich muss es ihnen zeigen, ich muss darüber reden, ich muss, ich muss der Gemeinschaft geben. Es ist nicht wichtig, dass es in mir drinnen so etwas nicht gibt. Gegenüber anderen wissen wir, dass wir können… Du kannst jedem Moral predigen. Wie du innerlich bist, das ist innerlich, aber dem anderen zu sagen, das ist etwas anderes, richtig? Das ist vom Egoismus her, damit fängt es an. Am Anfang verlangt man von uns außerdem gar nichts. Bleib Egoist und fang an, auf einfache, natürliche Weise dem Freund das zu geben, was du von ihm empfangen willst.
Wenn du mit jemandem eine Partnerschaft eingehst, wie machst du das? Wenn du zu irgendeinem Beamten gehst und du willst von ihm eine gute Behandlung bekommen, wie machst du das? Also dasselbe hier. Worin unterscheidet sich das? Wir brauchen hier nichts, was nicht in unseren Kräften liegt. Wirklich ein gewöhnliches und sehr primitives Spiel.
Ja.
44:54
Schüler: Ich frage etwas anderes. Ob, wenn wenn ich irgendeinen Freund habe, ja, der auch im Grunde mein Freund auf dem Weg ist, und er zieht mich in bestimmten Fällen gegen den Weg – was mache ich mit ihm? Muss ich auch von ihm empfangen? Oder muss ich von ihm nicht empfangen?
Rav: „Freund" kommt vom Wort Verbindung. Die Verbindung besteht nur darin, dass wir wirklich verbunden sind, darin heißt er „mein Freund". Ich kann mit dir fünf Stunden am Tag befreundet sein; in den übrigen Stunden am Tag sind wir vorerst keine Freunde. Du gehst, weiß nicht wohin, und du hast noch irgendwelche Neigungen und Abweichungen, und weiß nicht was. Vorerst verbinden wir uns irgendwie für den Weg. Sicher heißt das noch nicht Gruppe oder Verbindung und Chevruta, aber irgendwie. Und es gibt auch in jedem Aufstiege und Abstiege. Also, zu der Zeit, in der wir uns auf derselben Bahn befinden, heißt das „Freund". Und wenn nicht, dann muss man ihm entweder helfen oder ihn verlassen.
Wenn er mich jetzt zieht, weiß nicht, zu irgendeiner Weltreise ein halbes Jahr? Soll ich dann mit ihm gehen, er ist mein Freund? Wie kann das sein? Er ist mein Freund – „Freund" vom Wort Verbindung, ja, wenn wir durch dasselbe Ziel verbunden sind. Sonst, wozu bin ich mit ihm? Er sagt uns in diesem Artikel: Wer ist ein Freund? Dass beide gleich sind, dass beide gewinnen wollen, dass beide dasselbe Ziel erreichen wollen. Das hat er in diesem Artikel gesagt, den wir gelesen haben. Damit fange ich an.
Jetzt, von diesem Freund, von dem ich sehe, dass er mit mir im selben Kopf ist, muss ich mal ihn zu meinem Rav machen, mal ich Rav ihm gegenüber sein. Ich gebe ihm die Wichtigkeit des Weges wie Rav zum Schüler. Danach, um von ihm dieselbe Wichtigkeit zu empfangen, beuge ich mich und mache ihn zum Rav und mich zum Schüler, und dadurch erwerbe ich seinen Mangel, und er erwirbt meinen Mangel. Also vergrößern wir einander, die ganze Zeit können wir so aneinander arbeiten, und in keinem ist etwas. Hier kann es eine Gruppe geben, weißt du, aus Nichtsnutzen, lauter Nullen, und sie können, ja ja, und sie können sich bis zum Himmel vergrößern. 47:30
Die Menschen verstehen nicht, dass ihnen alles in die Hände gegeben wurde. Und sie geringschätzen diese Regel; diese Regel ist ganz einfach. Und es gibt außerhalb von ihr keinen Hebel mehr, du hast kein einziges Werkzeug in der Hand außer dem. Und schau, wie man die Menschen vom Himmel zusammengesammelt und verbunden und alle Bedingungen gegeben hat. Was sollst du danach sagen? Und jeder schreit: „Warum habe ich nicht, warum habe ich nicht?" Was hast du nicht? Jeder mit einer Beschwerde.
Ja.
Schüler: Der Wille zu empfangen – ist das Materie oder Ego? Es gibt Stellen, wo Baal HaSulam schreibt, dass das Ego ist, es gibt Stellen, wo er schreibt, dass das Materie ist.
Rav: Der Wille zu empfangen – ist das Materie oder Ego? Das ist Materie und das ist Ego. Was ist das Problem? Dem Willen zu empfangen kannst du alle Worte anhängen, die du hast, außer Genuss. Denn außer Willen zu empfangen und Genuss gibt es nichts. Zwei Bestandteile haben wir in der gesamten Schöpfung. Es gibt den Schöpfer, dessen Gegenwart innerhalb des Willens zu empfangen im Willen zu empfangen als Genuss empfunden wird, und der Wille zu empfangen ist der Mangel, das ist sozusagen eine Kopie vom Schöpfer. Was hat der Schöpfer gemacht? Er hat sich selbst kopiert, ja, und diese Kopie, der Wille zu empfangen, vom Schöpfer, die ihm entgegengesetzt ist, ja, seiner Form, das heißt „Geschöpf", das „Gefäß". Also außer diesen zwei Dingen gibt es nichts. Die Namen, alle Namen beziehen sich auf den Willen zu empfangen oder auf den Genuss, den der Wille zu empfangen spürt. Nicht auf den Genuss selbst. Vom Genuss selbst, außerhalb des Willens zu empfangen, kann man nicht sagen, dass er, dass das Genuss ist.
Das war's? Nu, nu.
49:45
Schüler: Welcher Genuss wird im Willen zu empfangen gespürt, wenn er als Materie definiert ist?
Rav: Welcher Genuss wird im Willen zu empfangen gespürt, wenn er als Materie definiert ist. Der Wille zu empfangen genießt das, dass er spürt, dass er mit Licht, mit dem Schöpfer, mit dem, was er will, gefüllt ist. Wenn er mit dem gefüllt ist, was er nicht will, dann wird das in ihm als Leiden, als Mangel empfunden. Das heißt – nicht dass der Wille zu empfangen… Da gibt es, da gibt es so eine Art… Es gibt den Willen zu empfangen. Dieser Wille zu empfangen kann sich besser fühlen, entweder dadurch, dass er gefüllt wird, oder dadurch, dass er sich verkleinert. Ich will zwanzig Kilo Füllung. Wenn ich jetzt plötzlich zehn Kilo Füllung will, spüre ich schon weniger Leiden. Wenn ich mich mit zehn Kilo Füllung fülle, spüre ich weniger Leiden, und ich spüre auch Genuss, ja. Jeder richtet sich auf natürliche Weise so oder so ein, nach seiner Fähigkeit.
Wenn ich mich füllen kann, dann im Gegenteil – je mehr Wille zu empfangen, ich bedaure, dass ich nicht mehr habe, ja. Sagen wir, es gibt so viele Speisen, und ich bin schon nicht mehr in der Lage zu essen, ich bedaure, dass ich sie sehe; schau, was da abgeht, ja? Alle kennen das, nu. Und… aber wenn es nichts zu essen gibt, schade, dass ich Appetit habe.
Also, wie müssen wir jetzt mit unserem Willen zu empfangen verfahren? Also, es gibt solche, die es vorziehen: „Ich werde das vergessen, diese Kabbala, ich gehe, wozu soll ich mir noch zusätzliche Mängel von der Gemeinschaft erwerben? Wozu brauche ich das?" Ja. Und es gibt andere: „Ich erwerbe noch mehr Mängel von der Gemeinschaft, aber ich erwerbe auch die Erhabenheit des Ziels." Dass dieser Mangel von weitem, von außen spüren wird, dass es ein Umgebendes Licht gibt, dass es an irgendeinem Ort Füllung gibt. Also, dieser große Wille zu empfangen wird der Füllung entgegen wirklich das ganze Streben, die ganze Kraft geben, und er wird erreichen. Das hängt vom Menschen ab, inwieweit er sich wirklich auf die richtige Handlung einrichtet.
Aber einen anfänglichen Willen zu empfangen gibt man jedem Einzelnen, und du siehst, wie viele Menschen vor dem Lernen fliehen. Und warum? Sie ziehen es vor: „Ich werde diese Leiden vergessen, das, was ich will; ich kehre zurück zum normalen Leben, dort ein bisschen, hier ein bisschen, irgendwie kann ich immer vor Leiden fliehen." Wir müssen anders denken. Nicht vor Leiden fliehen, das Ziel erreichen, den Genuss erreichen. Und je mehr Mängel und Leiden, Appetit ich habe, dann wird dieser Appetit gefüllt werden, ich werde mehr im Genuss sein. 52:51
Das heißt, wir brauchen von der Gemeinschaft zwei Dinge, von der Umgebung: viele Mängel und auch viel Wertschätzung des Ziels, des Genusses, der erwartet, der auf mich wartet, nach dem ich wirklich strebe. Zwei Enden muss ich von der Gemeinschaft empfangen, damit ich einen größeren Willen zu empfangen habe – verstehst du? Das ist sozusagen der untere Punkt, je weiter er unten ist, und die Wertschätzung des Ziels, je weiter sie oben ist. Und die Kluft zwischen ihnen – wenn ich die Kluft zwischen ihnen bis zu einem besonderen Maß für mich vergrößere, gehe ich damit in die Spiritualität über. Das heißt „Größe der Kashiut" (Härte), was ich haben werde. Und diese Größe ist für jeden eine eigene, bestimmte, verstehst du?
Du brauchst eine Kluft zwischen deinem Willen zu empfangen, zwischen Sehnsucht, und der Größe des Ziels, um das du dich Tag und Nacht drehst – sagen wir, dass das ein Unterschied zwischen ihnen von sagen wir zehn Zentimetern ist, und beim zweiten zwei Meter, und beim dritten fünf Meter. Aber wenn du bis zu deinem Maß kommst – du weißt nicht, bis zu welchem Maß du kommen musst, aber wenn du ankommst, gehst du damit in die Spiritualität hinein. Das sagt er im Brief auf Seite 70 in „Pri Chacham", Baal HaSulam. Er sagt, dass die Größe der Kashiut, das heißt, mein Wille dem Ziel entgegen, bei dem ich die ganze Zeit nur darauf fixiert bin mit meinem ganzen Willen, und die ganze Zeit darauf fixiert bin – das ist die Bedingung, dass ich in die Spiritualität eintrete. Und einen solchen Willen kann ich nur von der Umgebung erwerben. Ich selbst kann ihn niemals um ein einziges Gramm von vornherein vergrößern, nur von der Gemeinschaft.
Ja.
Schüler: Die Weisheit des Artikels, den wir gelesen haben, scheint universell, sie scheint auch außerhalb unserer Gemeinschaft richtig zu sein. Die Frage…
Rav: Was er hier in diesem Artikel erklärt, das benutzt jede Gemeinschaft, jeder Mensch auf natürliche Weise. Nur wir müssen diese Weisheit dem Ziel entgegen benutzen, in selektiver Form, ja. Aber die ganze Welt benutzt das auf natürliche Weise. Ich bin in irgendeiner Gemeinschaft, ich schätze sie. Warum? Wenn die Gemeinschaft groß ist, ist es mir auch gut, ich gehöre zum Großen, ja. Wenn ich… wenn man mich an irgendeinem Ort nicht aufnimmt, fange ich an, sie geringzuschätzen. Warum? Ich habe weniger Leid: „Ach, die sind nichts wert", und dann bedauere ich nicht, dass man mich nicht aufnimmt, oder dass ich den Ort verlassen muss, und so weiter. Du verstehst, das… ein Mensch bemüht sich auf natürliche Weise immer, in weniger Leiden zu sein.
Ja.
55:40
Schüler: Also für uns als Kabbala-Lernende, wenn wir wirklich über die Dinge in zielorientierter Form innerhalb der Gemeinschaft nachdenken und wir diese Dinge einhalten – liegt es uns auch ob, diese Dinge äußerlich in der Gemeinschaft einzuhalten, oder, weil die Gemeinschaft ja immer sorgt…
Rav: Wir müssen uns zu einer äußeren Gemeinschaft überhaupt nicht als zu einer Gemeinschaft verhalten; das ist nicht meine Gemeinschaft, und das ist nicht meine Umgebung. Das ist, was er dort in „Freie Wahl", im Artikel „Freie Wahl" erklärt. Die äußere Umgebung auf der Straße gibt mir Werbung und Fernsehen und alle möglichen Dinge, die mich mit allen möglichen Dingen völlig füllen… mit Werten, die nicht in dieselbe Richtung gehen. Wozu soll ich von ihnen Begeisterung empfangen? Denn der Übergang in die Spiritualität, erklärt er, der Zustand ist sehr einfach: Wenn du dahin kommst, gehst du hinüber – nämlich dass du nur darauf gespannt bist, mit dem größten Willen zu empfangen, und nur auf die Spiritualität.
„Wahnsinnig", sagt er dort, „du hast Liebe empfangen, bei der die Quelle des Begehrens den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht von ihm gewichen ist", wie einer, der in seiner Liebe verliebt ist. Nu, stell dir vor, du bist schon alt, du hast die Liebe vergessen, alle möglichen Dinge. Stell dir vor, was das ist, ja, das hat man uns in dieser Welt gegeben, dafür hat man uns in dieser Welt so eine Empfindung gegeben, die „erste Liebe" heißt, das schreiben die Kabbalisten, ja. Man hat uns so eine Empfindung gegeben, damit es ein Beispiel gab, wie ein Mensch wahnsinnig nach so etwas sein kann, und so sollst du nach der Spiritualität sehnsüchtig verlangen. In dem Moment, in dem du in so einen Zustand kommst, gehst du in die Spiritualität hinein. Das ist es, mit dem größten Willen zu einem einzigen Ziel, das ist es.
(Ende des Unterrichts)