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Morgenlektion 10.10.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Schriften von Baal HaSulam" S. 529, Artikel "Shamati",
Artikel 17, "Warum wird Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt?"
Sprecher: Wir setzen die Lesung der Shamati-Artikel der Reihe nach fort. Buch "Schriften von Baal HaSulam", S. 529, Teil Shamati-Artikel, Artikel 17, "Warum wird Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt?".
17. Warum wird Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt?
"Krone bedeutet Keter, und Keter ist der Ausströmende und die Wurzel. Die Kedusha (Heiligkeit) ist mit der Wurzel verbunden, das heißt, die Kedusha wird als in Übereinstimmung der Form mit ihrer Wurzel angesehen. Das bedeutet, so wie unsere Wurzel, also der Schöpfer, nur geben möchte, wie geschrieben steht: „Sein Wunsch, den Geschöpfen Gutes zu tun“, so gibt die Kedusha nur dem Schöpfer.
Dies ist bei Sitra Achra[1] allerdings nicht so. Sie beabsichtigt, nur für sich selbst zu empfangen. Aus diesem Grund befindet sie sich nicht in Anhaftung an die Wurzel, welche Keter ist. Folglich heißt es über Sitra Achra, sie hätte keine Krone, das heißt, sie besitzt kein Keter, da sie von Keter getrennt ist.
Nun können wir verstehen, was unsere Weisen sagten: „Jeder, der hinzufügt, nimmt weg.“[2] Also, wenn er daher zur Summe hinzufügt, nimmt er weg. Es steht geschrieben: „Gleiches gilt in Bezug auf das, was sich innerhalb befindet: ‚Und das Stiftszelt sollst du machen aus zehn Vorhängen‘“[3]. In Bezug auf das Äußere steht geschrieben: „Elf Vorhänge“[4], Buchstaben werden hinzugefügt, also das Ajin (ע) zur Zwölf hinzufügen und von der Summe abziehen. Er zieht eins von der Nummer Zwölf ab aufgrund der Hinzufügung des Ajin zur Zwölf.[5]
Es ist bekannt, dass eine Berechnung nur in Malchut durchgeführt wird, welche die Höhe der Stufe ermittelt (durch das Or Choser in ihr). Ebenso ist bekannt, dass Malchut „der Wille für sich selbst zu empfangen“ genannt wird.
Wenn sie ihren Willen zu empfangen annulliert und nicht empfangen möchte, sondern der Wurzel nur geben möchte, wie die Wurzel, die der Wille zu geben ist, dann wird Malchut, Ani (Ich, אני) genannt, zu Ejn (Nichts, אין). Erst dann zieht sie das Licht von Keter an und erhält es, um ihren Parzuf zu bilden und zu zwölf Parzufim der Kedusha zu werden.
Wenn sie allerdings für sich selbst empfangen möchte, wird Malchut zu Ajin Ra (Böses Auge, Missgunst, Neid). Anders gesagt: Wo es eine Kombination von Ejn (Nichts) gab, also eine Annullierung vor der Wurzel, die Keter ist, wurde dies zu Ajin (Auge – dehen und erkennen innerhalb des Verstandes).
Dies wird „hinzufügen“ genannt. Es bedeutet, dass jemand Wissen zum Glauben hinzufügen und im Verstand arbeiten möchte. Mit anderen Worten: Sie sagt, es sei lohnenswerter, im Verstand zu arbeiten, und dann wird der Wille zu empfangen keinen Einwand gegen die Arbeit erheben.
Dies verursacht einen Mangel, das bedeutet, dass sie sich von Keter, genannt „der Wille zu geben“, die die Wurzel ist, trennten, wobei es keine Übereinstimmung der Form mit der Wurzel Keter mehr gibt. Aus diesem Grund wird Sitra Achra als „Malchut ohne Krone“ bezeichnet. Es bedeutet, dass Malchut von Sitra Achra keine Anhaftung an Keter hat. Daher haben sie nur elf Parzufim, ohne den Parzuf Keter.
Das ist die Bedeutung der Worte unserer Weisen: „Neunundneunzig starben durch das Böse Auge“, da sie keine Erkenntnis von Keter haben. Das bedeutet, dass Malchut, die der Wille zu empfangen ist, sich in ihnen nicht vor der Wurzel, genannt Keter, annullieren möchte. Dies zeigt, dass sie aus Ani (Ich) – auch als „der Wille zu empfangen“ bezeichnet – nicht Ejn (nichts) machen wollen, was die Annullierung des Willens zu empfangen wäre.
Stattdessen wollen sie hinzufügen. Und das wird Böses Auge genannt. Das heißt, wo es Ejn[6] (nichts) mit Alef geben sollte, fügen sie das Böse Auge – Ajin[7] Ra – hinzu. Deshalb fallen sie aufgrund der mangelnden Anhaftung an die Wurzel von ihrer Stufe ab.
Das meinten unsere Weisen, als sie sagten: „Zu allen, die überheblich sind, spricht der Schöpfer: ‚Er und Ich können nicht am gleichen Platz verweilen.‘“ Denn der Mensch schafft dabei zwei Herrschaften. Wenn er sich jedoch im Zustand von Ejn befindet und sich selbst vor der Wurzel annulliert, und seine Absicht einzig dem Geben gilt, wie die Wurzel, findet man nur eine einzige Herrschaft vor – die Herrschaft des Schöpfers. Dann ist alles, was er auf der Welt empfängt, darauf ausgerichtet, dem Schöpfer zu geben.
Das ist die Bedeutung davon, was der Mensch sagte: „Die ganze Welt wurde nur meinetwegen erschaffen und ich, um meinem Erschaffer zu dienen.“ Aus diesem Grund muss ich sämtliche Stufen, die es in der Welt gibt, annehmen, um dadurch dem Schöpfer alles geben zu können, was „um meinem Erschaffer zu dienen“ heißt."
Wir werden den Artikel noch einmal durchgehen und danach fragt ihr, denn wenn es keine Fragen gibt, ist es, als gäbe es keinen Zugang zum Material.
Wir lernen mit euch, und wir haben die ganze Zeit darüber gesprochen, dass es nur eine Höhere Kraft gibt, den Schöpfer, aber diese Kraft wirkt auf uns in dualer Weise ein, sowohl von der rechten als auch von der linken Seite, sowohl von der guten als auch sozusagen von der bösen Seite, um uns richtig auf dem Weg auszurichten. Denn das Geschöpf kann nicht nur aus einer einzigen Kraft bestehen, das kann sein, aber das wäre Still, Pflanzlich und Belebt, und die Stufe des Sprechenden befindet sich nicht wie die ganze Schöpfung, sie unterscheidet sich von allen Stufen der Schöpfung darin, dass sie zwei Kräfte hat.
Sie hat eine tierische Kraft wie alle, wie beim Still, Pflanzlich, Belebt, aber in der Innerlichkeit der tierischen Kraft gibt es auch das, was "Seele" genannt wird, und die Seele besteht bereits aus zwei Kräften. Sowohl die böse Kraft als auch die gute Kraft, die in der Seele sind, das sind solche Kräfte, die sich nicht im Still, Pflanzlich und Belebt und auch nicht im gewöhnlichen Menschen befinden, sondern nur innerhalb der Seele gibt es Entwicklung durch zwei entgegengesetzte Kräfte. Und deshalb gibt es zwar eine Höhere Kraft, die der Schöpfer ist, aber uns gegenüber offenbart Er sich, zeigt sich, lehrt uns, erzieht uns durch zwei entgegengesetzte Kräfte. Wie auch wir gegenüber unseren Kindern uns sowohl gut als auch sozusagen böse verhalten, aber um sie zu erziehen und sie zum Verständnis zu bringen, zur Erkenntnis, dass sie verstehen, dass sie die Wirklichkeit fühlen und sich richtig mit allem, was es gibt, verhalten können.
Das System dieser beiden Kräfte, das vom Schöpfer zu uns kommt, wirkt auf die Menschen, die sie voranbringen wollen. Und entsprechend dem, wie sehr diese Menschen verstehen, dass der Schöpfer sich auf duale Weise zu ihnen verhält, sowohl gut als auch sozusagen böse, um uns zu lehren, wie wir richtig mit dem umgehen sollen, was vor uns liegt, dann können wir durch beide, in der richtigen Beziehung zu beiden, dass wir beide verwenden, nicht einen von beiden auslöschen, sagen wir das Böse, und nur das Gute behalten wollen, nein, sondern uns auch zum Bösen so verhalten wie zum Guten, um hauptsächlich zwischen ihnen den Schöpfer zu rechtfertigen und uns Ihm zu nähern, dann nähern wir uns Ihm in der mittleren Linie.
Deshalb kann derjenige, der nur seine egoistische Empfangskraft berücksichtigt, nicht vorankommen, sondern bleibt auf derselben Ebene, auf derselben Stufe. Gerade der Aufstieg in spirituelle Stufen geschieht dadurch, dass wir das Ego verwenden und unser Verlangen wächst und wir mit ihm zusammen vorankommen. Das ist es, was wir hier lernen müssen.
Also sagt Baal HaSulam so: "Siehe, Krone bedeutet Keter." Tag, das ist Krone, "Und Keter ist das Geheimnis des Ausströmenden und der Wurzel. Und die Heiligkeit ist mit der Wurzel verbunden." Das heißt, alles, was unterhalb des Schöpfers ist, von der Wurzel, wird "Heiligkeit" genannt, weil es vom Willen zu geben des Schöpfers kommt. "Das heißt, Heiligkeit wird genannt, dass sie in Gleichheit der Form mit ihrer Wurzel ist." Das heißt, alles, was sich unterhalb des Schöpfers befindet, aber mit dem Schöpfer verbunden ist, wird Heiligkeit genannt.
"Das bedeutet, wie unsere Wurzel, nämlich der Schöpfer, Sein Wille ist nur zu geben, wie geschrieben steht 'Sein Wille ist es, den Geschöpfen Gutes zu tun', ebenso ist die Heiligkeit nur dazu da, dem Schöpfer zu geben. Was bei der Sitra Achra nicht der Fall ist," das heißt die andere Seite des Schöpfers, die auch sicherlich vom Schöpfer geführt wird, all ihre Absichten sind nur, für sich selbst zu empfangen. Deshalb ist sie nicht mit der Wurzel verbunden, die das Geheimnis von Keter ist." Das ganz gebend ist, nur. "Deshalb wird die Sitra Achra genannt, dass sie keine Krone hat," sie hat keine Wurzel, "das heißt, dass sie kein Keter hat," der Schöpfer führt sie und die ganze Sitra Achra ist sicherlich in Seinen Händen, aber nicht so, dass Er mit ihr in einer Weise verbunden ist, dass Seine Natur sich im System der Sitra Achra befindet. "[weil sie von Keter getrennt ist.]
Und damit verstehen wir, was die Weisen sagten: 'Jeder, der hinzufügt, nimmt weg.' (Sanhedrin 29). Das heißt, wer zur Rechnung hinzufügt, nimmt weg." Das heißt, wer denkt, dass in der Sitra Achra die Kraft des Schöpfers ist. Das wird genannt, dass er hinzufügt. "Und das ist seine Sprache: 'Und auch hier ist es so - in dem, was innen geschrieben steht: Und die Wohnstätte sollst du machen aus zehn Teppichen, in dem, was außen geschrieben steht: Ich machte zehn Teppiche, fügt Buchstaben hinzu, das heißt, er fügt Ayin zu zwölf hinzu und nimmt von der Rechnung weg, dass Alef von der Rechnung zwölf weggenommen wird, wegen der Hinzufügung von Ayin zu zwölf.'" Das ist nicht in der Weisheit der Kabbala geschrieben, das ist uns in anderen Büchern geschrieben, dieser Abschnitt. "[Soweit seine Sprache. (Sohar Pekudei, Abschnitt 249)].
Es ist bekannt, dass die Angelegenheit der Rechnung nur in Malchut gilt," Malchut wird "Rechnung" genannt, "die die Rechnung der Höhe der Stufe macht [(durch das Or Choser, das in ihr ist).] Und es ist bekannt, dass Malchut 'der Wille, für sich selbst zu empfangen' genannt wird. Und wenn sie ihren Willen zu empfangen zur Wurzel annulliert," gegenüber dem Schöpfer, "dass sie nicht empfangen will, sondern nur der Wurzel geben will, wie die Wurzel," sie will sich dem Schöpfer angleichen, dem Willen zu geben, "der der Wille zu geben ist, ergibt sich, dass Malchut, die 'Ich' (Ani) genannt wird, zu einem Aspekt von 'Nichts' (Ajn) mit Alef wird." Das heißt, sie tauscht das Ayin gegen Alef aus "Dass sie nur dann das Licht von Keter für den Aufbau ihres Parzuf anzieht und empfängt und im Geheimnis der zwölf Parzufim der Heiligkeit wird." In dem Moment, wo sie sich selbst annulliert und sich bis zur Wurzel annulliert, anstatt "Ich" (Ani) wird sie "Nichts" (Ajn) genannt, weil sie sich selbst annulliert hat, von Malchut zu Keter.
"Was nicht der Fall ist, wenn sie für sich selbst empfangen will, dann wird" Ayin, sie wird "böses Auge" genannt. "Das heißt, anstatt dass vorher die Verbindung Ajn (Nichts) war, nämlich ein Aspekt der Annullierung zur Wurzel, die Keter ist, wird ein Aspekt von Ayin (Auge) (dessen Bedeutung ein Aspekt des Sehens und Wissens innerhalb des Verstandes ist)." Das heißt, über dem Verstand zu sein wird genannt, an der Wurzel anzuhaften, und das ist "Nichts" (Ajn), innerhalb des Verstandes bedeutet, innerhalb von Malchut und innerhalb des Verstandes zu sein, "Das wird 'hinzufügen' genannt, das heißt, sie will zum Glauben einen Aspekt des Wissens hinzufügen und innerhalb des Verstandes arbeiten. Das heißt, sie sagt, es sei besser, innerhalb des Verstandes zu arbeiten, dann wird sich der Wille zu empfangen nicht gegen die Arbeit widersetzen." Sicherlich wird sich der Wille zu empfangen nicht widersetzen, sondern sogar bei allem helfen, aber das wird schon keine Heiligkeit mehr sein. Malchut wird sich nicht von sich selbst trennen und nicht an der Wurzel anhaften.
Und das wird Verminderung genannt, "Und das verursacht Verminderung, da sie sich von Keter trennen, das Wille zu geben genannt wird, was die Wurzel ist. Dass es schon keine Angelegenheit der Gleichheit der Form mit der Wurzel gibt, die Keter genannt wird. Und aus diesem Grund wird die Sitra Achra 'Königreich ohne Krone' genannt." Königreich ohne Keter. "Das heißt, die Sitra Achra, ihre Malchut, hat keine Anhaftung an Keter. Deshalb haben sie nur elf Parzufim, ohne den Parzuf Keter.
Und das ist die Bedeutung dessen, was die Weisen sagten: 'Neunundneunzig sterben am bösen Auge.' Die Absicht ist, aus dem Grund, dass sie keinen Aspekt von Keter haben, das heißt, dass der Aspekt von Malchut in ihnen, der der Wille zu empfangen ist, sich nicht zur Wurzel annullieren will, die Keter genannt wird. Das heißt, sie wollen nicht aus dem Ich, das Wille zu empfangen genannt wird, einen Aspekt von Nichts machen, was die Annullierung des Willens zu empfangen ist, sondern sie wollen hinzufügen. Und das wird böses Auge genannt. Das heißt, anstatt dass es Ajn mit Alef sein sollte, fügen sie ein böses Auge ein. Deshalb fallen sie von ihrer Stufe, aus dem Grund des Mangels an Anhaftung an die Wurzel.
Und das ist die Bedeutung dessen, was die Weisen sagten: 'Jeder, der hochmütig ist, sagt der Heilige, gepriesen sei Er: Ich und er können nicht in einer Wohnung wohnen.'" Und der Grund: "Und das ist aus dem Grund, dass er zwei Herrschaften macht.
Was nicht der Fall ist, wenn er im Aspekt von Nichts ist und sich selbst zur Wurzel annulliert, das heißt, dass seine ganze Absicht nur zu geben ist, wie die Wurzel, ergibt sich, dass es hier nur eine Herrschaft gibt, nämlich die Herrschaft des Heiligen, gepriesen sei Er. Und alles, was er in der Welt empfängt, tut er nur, um dem Schöpfer zu geben. Und das ist die Bedeutung dessen, was er sagte: 'Die ganze Welt wurde nur für mich erschaffen, und ich, um meinem Schöpfer zu dienen', deshalb muss ich alle Stufen empfangen, die es in der Welt gibt," selbst auch in der linken Linie, auch wenn es gegen den Schöpfer ist, bin ich bereit, sie zu durchlaufen "aus dem Grund, damit ich alles dem Schöpfer geben kann, was 'meinem Schöpfer dienen' genannt wird."
Frage: Können Sie den Begriff "zwölf Parzufim der Heiligkeit" erklären?
Das lernen wir. Die Zahl ist jetzt nicht wichtig, wir können jetzt nicht in all diese Dinge einsteigen. Das gibt es im Zimzum Bet in der Welt Azilut, wir werden das lernen.
Frage: Wie kann ich den Unterschied zwischen Malchut mit Keter und Malchut ohne Keter sehen?
Malchut ohne Keter ist Malchut, die nicht mit dem Schöpfer verbunden ist. Der Wille zu empfangen ist Malchut, Keter ist der Wille zu geben. Zwischen dem Willen zu geben und dem Willen zu empfangen, zwischen Keter und Malchut haben wir alle Sefirot, alle Einschließungen zwischen dem Gebenden und dem Empfangenden. Diese Einschließungen in allen möglichen Formen über dem Willen zu empfangen werden "Sefirot" genannt. Außer Keter ist es eigentlich der Wille zu empfangen, der alle möglichen Arten des Gebens empfängt, er will sich in allen möglichen Formen Keter angleichen.
Deshalb wollen Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod bis Malchut, all diese Sefirot sich in etwas Keter angleichen, das heißt, all ihre Verlangen sind trotzdem Wille zu empfangen in allen möglichen Arten, die Keter ähneln, deshalb werden sie "Sefirot" genannt. Zwar sind sie Aspekte des Geschöpfs, aber sie leuchten, "Sefirot" vom Wort Saphir, leuchtend, weil sie in etwas Keter ähneln, außer Malchut, die Malchut ist wirklich die letzte Sefira und hat nur den Willen zu empfangen. Und dann, durch die Korrekturen, die sie an sich selbst vornimmt, Zimzum, Massach und Or Choser, gleicht sie sich all den anderen Sefirot vor ihr an, um zu Keter zu gelangen. Es ergibt sich, dass die Sefirot zwischen Malchut und Keter ein Beispiel für Malchut sind, wie sie sich verbessern muss, um aufzusteigen und wirklich an Keter anzuhaften.
Wir werden diese Dinge lernen, es gibt darin sehr viel. All unsere Arbeit ist innerhalb der zehn Sefirot.
Frage: Um alles dem Schöpfer zu geben, muss ich alle Stufen empfangen, die es in der Welt gibt. Die Frage bezieht sich auf den letzten Satz im Artikel: "Deshalb muss ich alle Stufen empfangen, die es in der Welt gibt." Können Sie diesen Satz erklären?
Ja, sicherlich ist das so. Denn der Schöpfer ist eine höhere Stufe uns gegenüber und wir sind eine niedere Stufe ihm gegenüber, und um zum Schöpfer zu gelangen, muss ich mich dem Schöpfer stufenweise angleichen, in meinem Willen zu empfangen mich mehr und mehr dem Willen zu geben angleichen. Das wird genannt, dass ich auf der Leiter der Stufen aufsteige, sozusagen von Malchut zu Keter.
Frage: Hier steht geschrieben, dass jeder, der hinzufügt, wegnimmt. Was bedeutet "hinzufügen"?
In der allgemeinen Form: Jeder, der denkt, dass all die Störungen nicht vom Schöpfer zu uns kommen, sondern von irgendeiner zweiten Seite, der nimmt weg, der irrt sich. Sondern alles gehört zu "Es gibt nichts außer Ihm".
Frage: Sie wollen sich annullieren, sich auflösen, sich zu einem Nichts gegenüber den Freunden machen, und der Schöpfer zwingt Sie trotzdem, Ihre Gedanken, Ihre Verlangen hinzuzufügen. Wie soll man hinzufügen?
Wir können nicht nicht hinzufügen, wir befinden uns die ganze Zeit in Zweifeln, ob wir mit Hinzufügung sein sollen oder nicht, ob wir mit der Sitra Achra sein sollen oder nicht, was wir mit dem Willen zu empfangen machen sollen, der sich ständig erweckt. Aber ohne dass sich der Wille zu empfangen in uns erweckt, können wir nicht wachsen. Stell dir ein Baby vor, das nicht wächst, weil es keine Hinzufügung hat, es will dies nicht und will das nicht, nicht greifen und nicht fordern, es ist arm dran, und wie sehr würden wir leiden, wenn wir solche Kinder hätten, und sie bräuchten besondere Betreuung. So sind wir. Zwar haben wir einen Drang voranzukommen, aber wir halten auf dem Weg an und erhalten besondere Behandlung seitens des Schöpfers und kommen trotzdem voran, denn das Ziel der Schöpfung muss sich offenbaren.
Deshalb müssen wir verstehen, dass all die "bösen" Kräfte sozusagen, die Sitra Achra, vom selben Schöpfer kommen, nur aus derselben Absicht, uns voranzubringen. Aber was bedeutet es, dass sie keine Krone hat? Dass sie nicht direkt zum Schöpfer führt, sondern es ist "Hilfe gegen ihn", sie stößt ab und dadurch bringt sie uns eigentlich voran. Sie bringt uns alle möglichen Störkräfte, sie bringt uns Kritik, Nicht-Einverständnis mit dem, was geschieht, um in uns gerade positive Kritik und Einverständnis über der Nicht-Übereinstimmung zu erwecken. Und dann wollen wir nicht, wir sind nicht zufrieden mit dem Schöpfer und wollen nicht vorankommen, wir hassen die Freunde wie die Schüler von Rabbi Shimon, die einander töten wollen. All das nur, damit wir lernen, zwischen Gut und Böse, zwischen Böse und Gut zu unterscheiden, und durch die richtige Verbindung zwischen beiden, dass wir uns aus beiden befinden, dass wir von der bösen Seite Awiut erhalten und von der guten Seite Kräfte für Zimzum und Massach erhalten, durch beide, dass "Liebe alle Vergehen bedeckt", durch dieses Sandwich, dass unten das Ego ist, der Wille zu empfangen, und darüber seine Korrekturen, dass ich ihn im Willen zu geben verwende, auf diese Weise kann ich vorankommen.
Auch in unserer Welt sehen wir das. Wenn der große, starke egoistische Mensch ein richtiges Ziel nimmt, was schon die andere Seite ist, wenn er eine große Kraft in der Linken hat, aber er sie mit der Rechten bedecken und zum Ziel voranschreiten kann, so erreicht er hohe Stufen. Das heißt, es ist gut, dass es den bösen Trieb gibt, es ist gut, dass es ein egoistisches Verlangen gibt, Grausamkeit, wenn wir nur dieses böse System erobern und es führen können, es auf die Erreichung des Schöpfers ausrichten.
Schüler: Aber letztendlich, wie soll ich richtig hinzufügen? Denn ich werde mich doch wieder annullieren müssen.
Aber wenn du dich annullierst, annullierst du die schlechte Verwendung und bemühst dich, soweit wie möglich, sie in gute Verwendung umzuwandeln, gemäß "Je größer einer als sein Freund ist, desto größer ist sein Trieb". Wenn du keine böse Kraft hast, womit wirst du dann gut sein? Du musst entschlossen sein für die Zielerreichung, zum Schöpfer zu gelangen, alles zu erforschen, zu verstehen, aber all das muss bedeckt sein mit dem Willen, dem anderen zu geben und durch sie zum Schöpfer. Darüber werden wir noch sprechen.
Frage: Was sagt die Zahl 99, die im Abschnitt erscheint?
Dass es außer Keter keinen Unterschied zwischen Geben und Empfangen gibt. Nur was der Empfangskraft fehlt, ist, dass sie mit dem Schöpfer verbunden ist, das fehlt. Die Empfangskraft ist nicht mit dem Schöpfer verbunden, deshalb ist es 99 und nicht 100.
Frage: Ist die Sitra Achra eine Illusion, die wir nur in Malchut ohne Krone finden?
Nein, Sitra Achra ist keine Illusion. Sie existiert hier in dieser Welt, aber das ist nicht Sitra Achra, das ist einfach der Wille zu empfangen, wie du bei Tieren siehst, sie haben kein Böses und kein Gutes, es ist einfach die Natur, die sie führt, und das war's.
Beim Menschen ist es schon mit der Absicht, davon zu genießen, dass er dem anderen schadet, weil das gegen das ist, was beim Menschen sein sollte - anderen Genuss zu bereiten. Also haben wir sozusagen entgegengesetzte Kräfte, unser Ego, deshalb wird es das Ego genannt. Und bei Tieren, Still, Pflanzlich und Belebt, gibt es kein Ego, es ist einfach der Wille zu empfangen.
Der egoistische Wille zu empfangen ist der, der auf Kosten des anderen genießen will, und dagegen muss er Beziehungssysteme aufbauen, dass er dem anderen genießen will, dem anderen Gutes tun will. Und dann, zwischen diesen beiden Systemen, die jedes Mal mehr und mehr von der ganzen Welt und vom Schöpfer genießen wollen, vom anderen, und dass er ein umgekehrtes System aufbaut, so muss der Mensch handeln, die rechte Linie, dass er außerhalb seiner dem anderen Gutes tun kann, zwischen diesen beiden Systemen beginnt er sich mit der Wurzel, mit dem Schöpfer zu verbinden. Denn der Schöpfer ist die Wurzel sowohl für die rechte als auch für die linke Seite, und so erreichen wir den Schöpfer, der über allem steht und beide führt, sowohl rechts als auch links.
Frage: Was ist der Unterschied zwischen dem Willen zu empfangen und dem Willen zu geben?
Was ist der Unterschied zwischen Wille zu empfangen und Wille zu geben? Gerade keine einfache Frage. Wille zu empfangen und Wille zu geben - der Wille zu empfangen sind die Geschöpfe, ihre Natur, und der Wille zu geben ist der Schöpfer, und diese Dinge ändern sich nicht, weder der Wille zu empfangen noch der Wille zu geben, sie ändern sich nicht. Es ändert sich nur die Absicht, die Verwendung des Willens.
Der Schöpfer befindet sich mit seinem Willen ganz in der Absicht, seinen Willen zu geben für die Geschöpfe zu verwenden, und so verhält sich der Schöpfer die ganze Zeit, nur er ändert ständig seine Hülle, um uns zu erziehen. Wie wir gegenüber Kindern in allen möglichen Formen spielen, uns in alle möglichen Verhaltensweisen kleiden, damit die Kinder lernen, dass wir uns so und so zu ihnen verhalten, und entsprechend ihre Verhaltensweise ändern. Was beim Geschöpf nicht der Fall ist - es befindet sich nur im Willen zu empfangen, nur im Willen zu genießen, und es kann seine Natur niemals ändern.
Aber wir müssen lernen, wie wir neue Formen über unseren Willen zu empfangen erhalten, über unseren Willen zu genießen, dass wir uns sozusagen kleiden, wie sich ein Wolf in ein Schaf kleidet. Das ist wirklich so, und auch das ist nicht einfach, dazu brauchen wir Hilfe von Oben, das Höhere Licht, dass es uns hilft, einerseits auf beiden Beinen auf dem Boden zu stehen, auf unserem Willen zu empfangen, auf unserem Ego. Und andererseits trennen wir uns nicht vom Ego, gehen nicht in irgendeinen Nebel hinein, gehen nicht in Wolken und Fantasien hinein, und mit all unserem Willen zu empfangen beginnen wir, Stufen des Gebens zu erwerben, unser Wille zu empfangen kleidet sich in alle möglichen Formen des Gebens.
Und das ist es, was wir lernen wollen, was wir innerhalb der Gruppe veranschaulichen wollen, denn das ist am bequemsten, am besten und am sichersten, dass ich in der Gruppe langsam meine Beziehung sehen kann, wie ich mich gegenüber den Freunden verbessere. Dass ich zwar im Willen zu empfangen bleibe, ich gehe nicht in irgendeine Illusion hinein, aber zusammen damit, um das Ziel zu erreichen, um zur Anhaftung an den Schöpfer zu gelangen, bin ich bereit, für sie zu arbeiten, um zu geben, um zu helfen, um beizutragen, um alles zu tun, was gut für sie ist.
Und dann ergibt sich, wenn wir alle so im Zehner uns bemühen, dann beginnen wir zu fühlen, dass sich hinter unserer Beziehung zu den Freunden der Schöpfer befindet. Wie geschrieben steht, dass sich hinter dem Freund der Schöpfer befindet. Aber das kann man nur tun, wenn wir wirklich uns bemühen und einander Beispiele geben. Und dann ergibt sich, dass aus der Beziehung zu den Freunden, dass sie geben wollen, helfen, unterstützen, dass sie seelisch näher zu jedem aus dem Zehner werden, wir beginnen, eine Verbindung zwischen uns zu fühlen. Und die Verbindung zwischen uns bringt uns eigentlich das Bild des Schöpfers. So erreichen wir den Schöpfer gemäß der Regel "Von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer".
Frage: In welchem Zustand annulliert sich Malchut vor Keter?
In welchem Zustand? Wenn ich die Form des Gebens mehr schätze als die Form des Empfangens. Denn ich verstehe, dass das die Eigenschaft des Schöpfers ist, und dass ich nur auf diese Weise Ihn verstehen kann. Wenn ich dieselbe Handlung mache, werde ich Ihn verstehen. Das wird genannt "Aus Deinen Handlungen werden wir Dich erkennen", daraus, dass ich solche Handlungen mache, wie ich höre, dass der Schöpfer macht, denn das ist aus Seiner Natur. Selbst wenn ich das äußerlich mache, versuche, Handlungen des Gebens zu machen, daraus kann ich verstehen, wer Er ist, wie Er handelt, wie Er auf uns einwirkt. Und dann, aus der Liebe zu den Geschöpfen, wenn ich das schon praktisch mit den Freunden mache, verstehe ich, welche Farbe, welche Form, welche Natur der Schöpfer hat. Deshalb wieder: "Von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer", es gibt hier nicht so viele Worte, aber es gibt hier sehr viele Arten der Empfindung in der Beziehung zwischen den Freunden und dem Schöpfer.
Frage: Am Ende des Artikels steht geschrieben: "aus dem Grund, damit ich alles dem Schöpfer geben kann, was 'meinem Schöpfer dienen' genannt wird." Was bedeutet "alles"?
Alles wird Jessod genannt, das heißt, unsere ganze Natur, wenn wir sie in der Absicht zu geben ausrichten können, wird Jessod genannt.
Frage: Kann man Geben als unsere Absicht definieren, auf die Erschaffung einer einzigen Seele hinzuwirken?
Sicherlich. Die eine Seele existiert bereits. Wir existieren hier in der Wurzel, aber wenn wir alle zu derselben Form gelangen wollen, dann fügen wir dazu unsere Anstrengung hinzu. Und deshalb, wenn wir zur Enthüllung der Seele gelangen, erreichen wir sie 620-mal größer, 620-fach. Das ist so eine Zahl, die uns momentan nichts sagt. 620-mal, das ist in der Stärke von 620-mal mehr als sie am Anfang der Schöpfung war. Denn wir gelangen zur Verbindung zwischen uns bereits nach dem Zerbrechen, und mit den Kräften der Trennung, die auch zur Verbindung hinzugefügt werden, und so gelangen wir zur Verbindung.
Deshalb ist die Stärke unserer endgültigen Verbindung sehr groß, in ihr erreichen wir den ganzen Begriff, der Schöpfer genannt wird. Und darin haften wir an Ihm an, erreichen Ihn wirklich vollständig, von Angesicht zu Angesicht.
Frage: Was nährt die Sitra Achra? Wovon nährt sie sich?
Die Sitra Achra nährt sich davon, dass wir den spirituellen Fortschritt annullieren, fallen, und ihr Kräfte von uns hinzufügen. Wir befinden uns sozusagen in der Mitte, zwischen der Heiligkeit und der Klipa, zwischen dem Willen zu geben und dem Willen zu empfangen, und wenn wir den Willen zu empfangen bevorzugen, davon nährt sie sich, so vergrößern wir sie.
Aber, obwohl sie dadurch wächst, dass wir schwach sind und uns nicht verteidigen können, ihr nicht widerstehen können, gibt es trotzdem so eine Bedingung: "Vermögen hat er verschlungen, und er muss es ausspeien". Dass trotz all unserer Stürze zur Sitra Achra, wenn wir Geduld haben und trotzdem weitermachen, verursachen wir dadurch, dass all die Kräfte, Gedanken, die wir nicht korrigieren konnten und deshalb zur Sitra Achra fielen, danach herauskommen, und dadurch kommen wir voran.
Schüler: Und wie fügen wir all die Stürze, all die Awiut zusammen?
Nicht wir machen das, sondern das Höhere Licht, aber es geschieht unter der Bedingung, dass der Mensch weitermacht. Trotz dass tausendmal, wie geschrieben steht: "Tausendmal wird der Gerechte fallen und aufstehen". Wenn wir trotzdem weitermachen und den Weg nicht verlassen, selbst wenn unsere Teilnahme mechanisch ist, in den Zehnern und im Lernen. Wenn ich zumindest in der körperlichen Form anwesend bin, in den Lektionen, in den Freundestreffen, in allen möglichen Handlungen. Zwar fühle ich mich innerlich tot, aber das ist innerlich, und ich bin nicht verantwortlich für das, was ich bin, sondern ich mache weiter.
Einfach soweit wir weitermachen, obwohl wir nicht fähig sind, gerade daraus gelangen wir zu den besten spirituellen Zuständen. Denn von vornherein haben wir keine Kraft, irgendetwas zu überwinden, und so müssen wir verstehen, dass nur die Beharrlichkeit, so viel wie möglich. Es ist doch bekannt, dass derjenige, der zum Erfolg gelangen will, hartnäckig sein muss.
Schüler: Wenn die Sitra Achra bereits von der Heiligkeit getrennt ist, was bedeutet es dann, sie zur Wurzel zu annullieren?
Die Sitra Achra verbindet sich nicht mit der Heiligkeit, sondern es gibt eine Wurzel, die Höhere Kraft, und aus ihr kommen uns zwei Systeme heraus, das System der Sitra Achra und das System der Heiligkeit. Wir in der Weisheit der Kabbala lernen nicht so sehr über das System der Sitra Achra, ich habe es ein wenig mit Rabash gelernt. Es gibt dort sehr große Systeme. Ein wenig davon wird im Sohar gebracht und an noch einigen verschiedenen Stellen in der Weisheit der Kabbala. Ich habe sogar darüber auf Russisch geschrieben, über den Fluss Dinur, über all diese Dinge, aber das ist nicht wichtig, wir brauchen das nicht.
Warum wollen Kabbalisten nicht so sehr darüber erzählen? Weil das System der Heiligkeit und das System der Sitra Achra parallel existieren. Aber es lohnt sich für uns nicht, uns für das System der Sitra Achra zu interessieren, denn dann geraten wir unter ihre Kraft, und das wird auf uns einwirken. Wie wir zu Kindern sagen: "Spiel mit guten Kindern, schau wie sie spielen, geh mit ihnen spielen, spiel nicht mit den bösen Kindern" und so weiter.
Dasselbe bei uns, in der Weisheit der Kabbala ist es nicht üblich, Anfängern über die Systeme der Klipa zu lehren. Macht euch keine Sorgen, die Zeit wird kommen, wo wir beginnen werden, sie zu verstehen, und sogar ein wenig lernen werden. Das wird kommen, aber schrittweise. Hier ist es wirklich wie mit kleinen Kindern, wir müssen ihnen die Welt in dem Maße öffnen, wie sie damit umgehen können. Wir erzählen Kindern nicht von den schlechten Dingen, die in der Welt geschehen, sie können das nicht verstehen, erfassen und damit umgehen, sondern nur schrittweise. Also macht euch keine Sorgen, alles wird zu seiner Zeit kommen.
Frage: Der böse Trieb oder das böse Auge oder die wahre Awiut - offenbart sich das bei denjenigen Menschen, die die Weisheit der Kabbala lernen?
Ausschließlich, nur bei Lernenden der Weisheit der Kabbala offenbart sich der böse Trieb. Bei allen anderen offenbart sich nur ein tierisches Verlangen. Der böse Trieb wird genannt "der, der mich nicht zum Schöpfer näherkommen lässt".
Schüler: Also können nur diejenigen, die lernen, zum Gleichgewicht zwischen diesen beiden Kräften durch die Verbindung mit den Freunden und mit dem Schöpfer gelangen?
Ja, wenn ich mich in den bösen Kräften befinde, kann ich dagegen kämpfen und zu den guten Kräften gelangen, so funktioniert das.
Frage: Muss man sich zur Sitra Achra wie zu etwas verhalten, das vom Schöpfer kommt, und ich muss das akzeptieren, das sind Teile von mir? Oder muss ich das zurückweisen? Wie soll ich mich praktisch dazu verhalten?
Das hängt vom Menschen ab, ich würde das nicht festlegen, sicherlich kommt alles von der Höheren Kraft. Es gibt eine Höhere Kraft, und unter ihr gibt es den Schöpfer, der die gute Kraft ist und allen Gutes tut. Und es gibt noch eine Kraft, die Sitra Achra, die wir manchmal mit dem Schöpfer verbinden und manchmal nicht, sie ist dagegen.
Aber es funktioniert so, dass sie die ganze Zeit eigentlich Kritik gegenüber dem Schöpfer in uns erwecken will, damit wir Ihn erkennen, Ihn lernen und uns über die Kritik erheben. Dass wir nach der Kritik, nach den Klärungen, gerade durch sie verstehen und den Schöpfer erreichen werden.
Dass wir von der Sitra Achra ein System erhalten, das heißt all die Hindernisse, all die Fragen, all die Schwächen, alles was wir haben. Wenn wir dadurch überwinden, diese Dinge bedecken, dann erreichen wir den Schöpfer in all Seinen verschiedenen Arten, und so wird es genannt, dass wir "Ihn erreichen".
Frage: Was ist der effektivste Weg, die Freunde zu erwecken? Es scheint, als könnten sie das nicht sehen oder fühlen, weil sich die Kerze nicht vor der Fackel annulliert. Wie können wir die Freunde am effektivsten erwecken, sich vor der Fackel zu annullieren?
Überall, wenn du auf das, was außerhalb von dir ist, einwirken willst, hast du eigentlich nur eine Methode, und das ist das Beispiel. Auch gegenüber Kindern, auch gegenüber Menschen, sogar gegenüber Tieren, es ist nicht wichtig gegenüber wem, bemühe dich, ein gutes Beispiel zu geben. Was bedeutet gut? Dass dadurch jeder, der vor dir ist, lernen wird, was du ihm damit erzählen willst. Du sprichst nicht, du gibst ein Beispiel durch dein Verhalten, dass du so liebst, dass du dich so annähern willst, und wovon du dich entfernen willst, und das respektierst du, und davor hast du Angst, gib solche Beispiele.
Besonders wirkt das auf Kinder, Erziehung sollte nur durch Beispiele sein. Und auch gegenüber den Freunden, ohne Worte, so wenig Worte wie möglich, sondern Beispiel. Bemühe dich und du wirst sehen, dass gerade das wirkt.
Frage: In welchen Fällen wirkt das böse Auge und in welchen Fällen wirkt es nicht?
Das gehört nicht zur Weisheit der Kabbala, das gehört zu den physiologischen Kräften der Menschen, die so im materiellen Bereich wirken können. Im spirituellen Bereich gibt es ein spirituelles böses Auge, das gehört nicht zu den Menschen in dieser Welt. Wir werden darüber schon aus den Quellen lernen, das ist der Begriff des spirituellen "bösen Auges". Also gibt es ein materielles böses Auge, das wirklich die Einwirkung von Mensch auf Mensch ist, es gibt Menschen, die wirklich gute Kräfte ausstrahlen und ihnen gegenüber gibt es Menschen, die böse Kräfte ausstrahlen.
So wirken wir ein, wir befinden uns insgesamt in einem Kraftfeld und wirken durch das Kraftfeld mit unseren individuellen Kräften ein. Aber in der Spiritualität, was ein gutes Auge und was ein böses Auge ist, werden wir lernen, es wird auch so einen Artikel in "Shamati" geben.
Frage: Immer gibt es einen Teil der Freunde, die sich in der Überwindung aller möglichen materiellen Zustände befinden, und es gibt Menschen, die relativ stabil vorankommen. Was bedeutet das im Licht dessen, was wir lernen, dass derjenige, den der Schöpfer schlägt, den bringt Er voran?
Wir können nicht anhand dieser Zeichen sagen, dass je nachdem, wie viele Schläge ein Mensch erhält, er vorankommt. Das hängt von der Seelenwurzel ab, von tausenden von Bedingungen, wo er verbunden ist, wie er vor dem Zerbrechen verbunden war, warum er zu uns gekommen ist, in den Zehner eingetreten ist, wo es uns scheint, dass wir hier irgendwelche Handlungen an ihm vornehmen und er an uns. Wir verstehen nicht, wie wir existieren und wo, alles wird sich erst offenbaren, wenn wir zur Wahrheit gelangen.
Und deshalb können wir diese Fragen nicht beantworten. Es ist besser für uns zu tun, was in den Büchern geschrieben steht, ohne so viel zu fragen, denn wir befinden uns darin völlig wie kleine Kinder, die nicht verstehen, in welcher Welt sie existieren. Lasst uns nicht anfangen, uns selbst zu verwirren.
Frage: Wie kann man das Böse als Gut sehen, wie kann man das Böse in Gut verwandeln?
Alles hängt davon ab, wie sehr du durch den Zehner dich bemühst, zu einem Zustand zu gelangen, wo du in allem nur Gut sehen willst, dass du es nur von "Es gibt nichts außer Ihm, dem Guten und Gutes Tuenden" empfängst. Bemühe dich, und entsprechend deiner Bemühung, soweit du Erfolg hast, sprich einen Segen und Dank zum Schöpfer. Wenn du keinen Erfolg hast, dann bitte Ihn um Korrektur, um Erfolg zu haben, Erfolg zu haben, in all Seinen Handlungen nur gute Handlungen zu sehen. Und dann wirst du fühlen, dass du dich im Guten befindest, dann wirst du Ihm näher sein.
Frage: Ist die Sitra Achra nur die Dunkelheit, die sich offenbart, damit ich das Licht enthüllen kann, damit ich das Licht sehen kann? Ist auch die Sitra Achra Teil des Guten und Gutes Tuenden?
Nein, das System der Sitra Achra ist eine Kopie vom guten Willen des Schöpfers, aber wir fühlen sie nicht als böse, dass sie eine Kopie ist, denn wir alle sind ein Ergebnis von ihr, und dann wollen wir in all unseren Arbeiten uns selbst als uns von ihr trennend sehen und uns unter das System der Heiligkeit überführen. Wir werden das noch erklären und daran arbeiten müssen.
Frage: Wie entwickelt man Sensibilität, um zu bestimmen, für wen ich die Handlung ausführe, für mich oder für uns?
Wenn es für den Zehner ist, hast du schon eine Klärung, und wenn es durch den Zehner, zusammen mit dem Zehner zum Schöpfer ist, hast du auch eine Klärung. Das ist alles, außerdem hast du keine klaren Unterscheidungen, immer kannst du dich selbst verwirren. Versuche nur danach zu bestimmen, entweder in Richtung des Zehners oder mit dem ganzen Zehner in Richtung des Schöpfers. Wünschenswert ist, dass es in einer Kontinuität ist, das wird genannt "Israel, die Tora und der Schöpfer sind eins", so.
Schüler: Kann es sein, dass ich übertreibe wie "jeder, der hinzufügt, nimmt weg", wie kann ich mich davor hüten, nicht zu viel hinzuzufügen?
Nein, "jeder, der hinzufügt, nimmt weg" bedeutet, dass du den Kräften des Egos auch eine höhere Wurzel zuschreibst, die nicht dort ist, das wird "jeder, der hinzufügt, nimmt weg" genannt.
Frage: Wenn ich unter schrecklichen und furchtbaren inneren Zuständen gelitten habe und ich den Schöpfer nicht rechtfertigen kann, warum hat Er verursacht, dass mir diese schrecklichen Zustände des Bösen widerfahren? Wie kann ich mich erheben und über dem Verstand aufsteigen in diesem Zustand?
Du kannst nicht, also lass es in der Zwischenzeit. Erhebe dich über solche Dinge, die du rechtfertigen kannst, wo du am Schöpfer anhaften kannst. Bis du verstehst, dass all die Dinge, die kommen und sich in dir nicht gut anfühlen, nicht vom Schöpfer kommen, sondern der böse Trieb sie verursacht. Danach werden wir lernen, wie das ist, aber der Schöpfer ist davon rein.
Schüler: Wie kann ich aufhören, in der Vergangenheit zu graben, mich die ganze Zeit mit Zuständen zu beschäftigen, die waren, mit Zuständen, die ich schon durchgemacht habe, wie kann ich das stoppen?
Es hing nichts von dir ab, und deshalb gibt es nichts, worin man graben könnte. Was vorbei ist, ist vorbei, du gehörst nicht dazu, lösche alles, was war, und mache weiter mit einem neuen Blatt, beginne von einem neuen Blatt.
Frage: Warum widersteht der Wille zu empfangen manchmal nicht der Arbeit, sollte mich das beunruhigen?
Der Wille zu empfangen widersteht manchmal nicht der Arbeit, weil er von der Verbindung mit der Göttlichkeit zusätzliche Füllung erhalten will. Also ist er sicherlich sehr daran interessiert, denn woher wird er Füllung haben, wenn er nicht an Handlungen des Gebens teilnimmt? Aber von den Handlungen des Gebens, die wir zu tun versuchen, will er etwas stehlen, ausbeuten, und das ist eigentlich die Art seiner Arbeit. Wie eine Katze, die dir etwas vom Tisch zu Hause stehlen will, so eine Natur hat die Sitra Achra.
Frage: Warum ist es unmöglich, nicht zur Sitra Achra zu fallen, und welche Handlung verursacht den Fall?
Nur wenn wir zusammen sind und auf gegenseitige Weise einander helfen wollen zu verstehen, dass wir nur zusammen uns dem Ziel nähern, und wenn wir nicht aneinander festhalten, nähern wir uns nicht und können uns sogar vom Ziel entfernen, dann wird das ein richtiger Fortschritt sein. Wenn wir zusammen sind, nähern wir uns immer, wenn wir getrennt sind, entfernen wir uns immer. Und das hängt nicht von der Menge unseres Wissens ab und davon, wie erfolgreich wir in allen möglichen anderen Dingen sein können, sondern das Zeichen für Fortschritt sind gute Taten, die Freude bringen.
Frage: Wie kann man andere im Zehner dazu bringen, das, was wir tun, als Beispiel anzunehmen, da nicht alle daran interessiert sind, vielleicht einfach das Licht die Arbeit machen lassen?
Ihr müsst manchmal solche Treffen zwischen den Zehnern festlegen, aber in zarter Weise, und sprechen und Eindrücke weitergeben, wie sehr ihr innerhalb des Zehners die Freunde, die Freundinnen unterstützen und ihnen helfen könnt, das ist sehr wichtig. Wenn wir auf andere Zehner schauen, erweckt das in uns Neid, und Neid ist eine sehr starke Kraft für den Fortschritt, es ist keine böse Kraft.
Frage: Es steht geschrieben "Die ganze Welt wurde nur für mich erschaffen", wie sollen wir diesen Satz verstehen, und bedeutet das, dass die ganze Welt nur von meiner Korrektur abhängt?
Ja, die ganze Welt hängt nur von meiner Korrektur ab, und die ganze Welt wurde nur für mich erschaffen, aber man muss hinzufügen: "und ich, um meinem Schöpfer zu dienen", und ich, um all meine Eindrücke, all meine Anstrengungen zum Schöpfer zu übertragen. Wenn jeder so handelt, gelangt jeder zur Erkenntnis, zum Verständnis, zur Enthüllung und zur Anhaftung an den ganzen Schöpfer.
Frage: Wie kann man die Kritik, die es in Malchut gibt, nutzen, um sich über das Ego zu erheben und nicht in Kritik am Schöpfer zu fallen?
Wieder, all diese Fragen werden nur innerhalb der Gruppe gelöst. Sprecht untereinander und ihr werdet sehen, wie sehr ihr nur innerhalb des Zehners verstehen, fühlen und das verwirklichen könnt.
(Ende der Lektion)