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Morgenunterricht 07.06.2001
Buch „Schriften von Baal HaSulam", S. 161, „Einführung in die Weisheit der Kabbala" (Pticha), Unterricht 10
Teil 1
Rav: Gut. Was haben wir gelernt und wo haben wir aufgehört?
Schüler: Wir haben beendet ...
Rav: Adam haRishon noch nicht ... hm?
Schüler: Noch nicht, wir haben ihn ein wenig berührt, aber noch nicht angefangen.
Rav: Gut, dann gehen wir zurück – also ganz: wie er geboren wurde, woraus er geboren wurde; haben wir darüber gar nichts gesagt? Über Adam haRishon?
Schüler: Wir haben gesagt, dass er ... neben diesem und jenem steht ... nächsten Unterricht sprechen wir über ...
Rav: Gut, dann noch einmal, wir wiederholen das ganze System. Aus dem Schöpfer geht ein Licht hervor, das Bchina Shoresh (Wurzelphase) genannt wird; es baut die Bchina Alef, das ist der Wille zu empfangen, und füllt sie. Weil es sie ganz füllt, gibt das Licht dem Willen seine eigene Eigenschaft – zu geben. Und dann will der Wille seinerseits dem Schöpfer geben, und dann stößt er das ganze Licht zurück; das nennt man Bchina Bet. Bchina Gimel: Die Bchina Bet entscheidet, wie viel sie empfängt, damit es bei ihr zum Geben wird, und danach entscheidet die Bchina Dalet, dass sie ganz geben will. [01:32]
Ich halte hier bei keiner Bchina an, weil wir all diese Dinge besprochen haben. (Zeichnung) Die Bchina Dalet, die sich ganz vom Licht füllt, wird Malchut de Ejn Sof genannt. Und danach, weil sie sich mit dem Licht füllt wie die Bchina Alef – aber weil sie sich von sich aus mit dem Licht füllt, fühlt sie, dass sie selbst empfängt, fühlt, wie sehr sie dem Licht entgegengesetzt ist –, stimmt sie diesem Gefühl nicht zu und macht Zimzum Alef: Sie stößt das Licht zurück und bleibt leer. Das nennt man die Welt des Zimzum (Zeichnung), das nennt man die Welt Ejn Sof, und Malchut bleibt leer.
Man kann sie auch in dieser Form zeichnen: Kreise (Igulim), und innen ein Mittelpunkt. Im Grunde sind alle Verlangen der Malchut – das ist alles Malchut, Bchina Dalet –, und all diese Bchinot nennt man die ersten neun der Bchina Dalet, und das ist die Bchina Dalet selbst. Bchina Dalet in der Dalet.
Was macht man danach? Danach kommt es dazu – nach dem Zimzum, und nachdem die Bchina Dalet leer geblieben ist –, dass wir lernen, wie sie weiter denkt zu handeln. Und sie sagt: Vielleicht fange ich an zu empfangen, um zu geben, so viel ich kann. Und dann empfängt sie, und die ganze Bchina Dalet zeichnen wir schon als Linie (Kav). Warum? Weil sie sagt: So viel ich kann, empfange ich, und so viel ich nicht kann, nicht.
Und dann kommt das Licht zu ihr, und sie stößt es zurück. Der Ort (Zeichnung), an dem sie die Entscheidung trifft, heißt Pe. Und dann empfängt sie, bis wohin – so viel sie kann; das nennt man Tabur. Und der ganze Zustand, bis zu dem sie empfängt, das nennt man Sium. Sie hat inneres Licht (Or Pnimi) empfangen; der Teil, den sie nicht empfangen hat, bleibt als umgebendes Licht (Or Makif). Und dann, aus dem Bitush von innerem und umgebendem Licht, das sie hier hat, fängt sie an, sich zu verfeinern. Machen wir es mal so, schränken wir ein (Zeichnung): Der Massach verfeinert sich. Hier war eine Paarung auf Dalet/Dalet, auf dem Maximum dessen, was sie kann. Er steigt zum Ort hinab, der Chase heißt, und macht hier eine neue Paarung durch Schlagen (Siwug de Hakaa), auf Dalet/Gimel. Dieser erste Parzuf, das erste Empfangen des Lichts, heißt Galgalta; der zweite hier heißt AB, und er empfängt, so viel er kann, um zu geben.
Wieder gibt es inneres Licht und auch den Überschuss als umgebendes Licht, und die übliche Verfeinerung, und dann ein Abstieg bis zum Chase dieses Parzuf, und wieder gibt es eine Paarung durch Schlagen auf den verbliebenen Reshimot, das ist Gimel/Bet; das heißt SaG. Das innere Licht breitet sich aus, wieder gibt es einen Bitush von innerem und umgebendem Licht, es verfeinert sich, und hier, wo es anfängt sich zu verfeinern, gibt es eine besondere Sache. Wenn es anfängt sich zu verfeinern, gibt es hier in der Mitte eine Art Zusatz.
Wenn es anfängt sich zu verfeinern, kommt es hierher (Zeichnung) und breitet sich aus, und es füllt auch – das heißt, es füllt auch unterhalb des Tabur diesen Parzuf der Galgalta. Dieser Parzuf, der hierher herabsteigt, heißt Nekudot de SaG, und hier gibt es Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Hierher steigt das Or Chassadim herab und füllt das Ende der Galgalta mit dem Licht der Chassadim, dem Or Chassadim. Aber weil es hier in der Galgalta Reshimot gibt, die leer geblieben sind, werden diese Reshimot innerhalb dieses Parzuf gefühlt; es sind Reshimot Dalet/Gimel.
Und in diesem Parzuf gibt es insgesamt einen Massach Bet/Bet. Es war Gimel/Bet mit dem Licht, das hier innen war, aber als das Licht sich entfernte, blieb nur Bet/Bet. Und dann sind die Reshimot Dalet/Gimel stärker als der Massach Bet/Bet, und deshalb gibt es hier eine Handlung, die Zimzum genannt wird: Malchut steigt auf, bis zur Mitte von Tiferet, dorthin, wo die Gefäße des Gebens enden, die CHaBaD heißen – sie heißen Galgalta –, und CHaGaT heißt Ejnaim; zusammen heißt das Galgalta we Ejnaim, die Gefäße des Gebens, und sie bleiben frei. Aber die anderen, die Osen, Chotem, Pe heißen, oder ACHaP, das sind die Gefäße des Empfangens, und an ihnen wird eine Handlung vollzogen, die Zimzum heißt. [09:23]
Malchut steigt nach oben bis hierher (Zeichnung), und diese Handlung heißt Zimzum Bet. Das heißt, von jetzt an haben wir eine Grenze, die Parssa heißt. Diese Grenze sagt, dass das Höhere Licht aus Ejn Sof – von hier, aus Ejn Sof – sich bis hierher ausbreiten kann, aber nicht weiter nach unten. Es gibt keine Kraft mehr weiter unten, es zu empfangen.
Und diesen ganzen Prozess, den wir hier gelesen haben, definieren wir so. So (Zeichnung), ja: alles, was innen ist, das geschah zu der Zeit, als die Nekudot de SaG hinabstiegen, und an ihnen wurden all diese Dinge gemacht. Und nachdem dieser ganze Prozess gemacht wurde, fing der Massach an, sich wie üblich zu verfeinern, und mit diesen Reshimot kommt er zurück zum Pe des Rosh. Und dann steigt er wie üblich zu seinem Chase hinab, gewissermaßen, und baut hier andere Parzufim. Aber für uns ist nicht wichtig, dass er hier andere Parzufim baut; für uns ist eigentlich wichtig, wie er auf diese Reshimot reagiert, die jetzt aufgestiegen sind.
Der Massach kommt zum Pe des Rosh – das ist der Rosh von SaG –, und hier gibt es Reshimot: Bet de Hitlabshut, Alef de Awiut, plus Zimzum Bet. Das ist die eine Reshimo. Und die zweite Reshimo Dalet/Gimel – zwei Arten von Reshimot. Bet/Alef eingeschränkt, das ist die Reshimo von diesem Ort, die sagt – dieser Ort, dieser Ort (Zeichnung) –, er sagt: Ich will gefüllt werden, ich kann Licht empfangen, um zu geben. Dieser Wille heißt Bet/Alef plus Zimzum Bet. [12:31]
Das ist die Formel des Willens, der gefüllt werden will. Und die Reshimot Dalet/Gimel, das, was sie hier erfasst haben, vom Ende der Galgalta. Was geschieht? Zunächst kommt uns eine Paarung auf der Reshimo Bet/Alef, den eingeschränkten. Bet/Alef, das ist eine Paarung auf Alef de Awiut. Aber weil es Zimzum Bet ist, muss das in den Nikwej Ejnaim geschehen (Zeichnung); Nikwej Ejnaim, das nennt man die Mitte von Bina. Wenn wir hier Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut machen, dann ist in der Mitte der Ort, wo der Massach steht – statt am Pe steht er in den Nikwej Ejnaim, und hier wird eine Paarung auf das Höhere Licht gemacht. Und aus dieser Paarung geht das Licht hervor, und dieses Licht füllt diesen Ort und teilt diesen Ort schon in Teile, die man Keter, Aba we Ima, SoN nennt.
Und dann heißt dieser Parzuf Katnut der Welt Nekudim. Und danach kommt uns eine Paarung auf Dalet/Gimel, auf die ganze Höhe (Koma). Und ein Licht geht hervor und füllt diesen ganzen Parzuf bis zum Ende; das heißt Gadlut der Welt Nekudim. Und dann werden zehn Sefirot im Keter gemacht – hier war nur Galgalta we Ejnaim (Zeichnung), Galgalta we Ejnaim, Galgalta we Ejnaim. Und zehn Sefirot im Keter, zehn Sefirot in Aba we Ima und zehn Sefirot im SoN, in denen – sowohl oberhalb der Parssa als auch unterhalb der Parssa – ein Zerbrechen geschah. Und hier wurden acht Könige (Melachim) gemacht, vier in jedem, die Aspekte von HaWaYaH, und zehn Sefirot in jedem; das sind 320 Teile, oder was wir SHaCH nennen. Und daraus haben wir 8 mal 4, insgesamt 32 Malchujot, zu den 320 – das nennt man Lew haEwen –, und 320 minus 32, das nennt man 288 oder RaPaCH; das ist (Zeichnung) zehn Sefirot, und das ist Malchut, und das sind die ersten neun. [16:30]
Und dann sagten wir, dass wir von diesen zehn zerbrochenen Sefirot des SoN nur die ersten neun korrigieren können. Malchut ist dazu nicht fähig. Weil sie sich in die ersten neun eingemischt hat, deshalb geschah das Zerbrechen. Und deshalb nehmen wir sie nicht mehr in die Arbeit, wir korrigieren sie nicht, wir lassen sie einfach. Denn unsere ganze Arbeit ist ... die Malchut aus dieser ganzen Vermischung, die durch das Zerbrechen entstand, [zu klären] und eine Klärung und Korrektur an den ersten neun zu machen – das ist RaPaCH Nizozin (288 Funken).
Und das System, das diese Korrektur macht, heißt die Welt Azilut. Wie geht sie hervor? Ganz einfach: Nach dem Zerbrechen fielen alle Gefäße des SoN nach unten. Zerbrochene Gefäße. Und die Lichter stiegen nach oben auf, zu demselben Rosh von SaG. Lichter, Lichter auf den Reshimot. Und welche Reshimot stiegen auf? ... Hier war Bet/Alef Zimzum Bet, Dalet, Gimel, und hier Alef Shoresh plus Zimzum Bet, Dalet, Gimel.
Das heißt, wieder muss hier eine Paarung durch Schlagen sein, schon in der Awiut, nicht in den Nikwej Ejnaim, sondern dieser Ort/Zustand heißt Mezach. Mezach, das heißt Alef Shoresh plus Zimzum Bet. Hier wird eine Paarung durch Schlagen gemacht, und aus der Paarung durch Schlagen geht nach unten die Welt Azilut hervor. Das war Katnut und Gadlut der Welt Nekudim; das [hier] heißt Azilut. Sie breitet sich nach unten aus. In ihr gibt es die Parzufim Atik, Arich Anpin, Aba we Ima, SoN. Wobei Atik, Arich Anpin, Aba we Ima den GaR de Nekudim gegenüberstehen, und SoN dem Ende.
Das heißt, Atik, Arich Anpin, Aba we Ima korrigieren den GaR de Nekudim. Das heißt: So wie der GaR de Nekudim, der Rosh ist – das ist ein Rosh (Zeichnung), Rosh –, gegenüber diesem Rosh; aber der Rosh von Azilut ist klüger als der Rosh von Nekudim, weil er als Ergebnis des Zerbrechens kommt. Hier war der Rosh de Nekudim in den Einzelheiten nicht bekannt, und deshalb ließ man den SoN zerbrechen. Jetzt geht der Rosh de Azilut auf den Reshimot aus dem Zerbrechen hervor, und deshalb ist er klüger. Er baut sich schon so auf, dass der SoN de Azilut nicht zerbricht, und außer dass sie nicht zerbrechen, korrigieren sie auch alles, was sich vom Zerbrechen korrigieren lässt.
Und vom Zerbrechen sagten wir, was sich korrigieren lässt. (Zeichnung) Vom Zerbrechen haben wir Galgalta we Ejnaim, Galgalta we Ejnaim, die innerhalb des ACHaP sind, und ACHaP, das innerhalb von Galgalta we Ejnaim ist, und das ACHaP selbst. Wir sagten, dass das ACHaP selbst das Lew haEwen ist. Mit ihm reden wir nicht. Galgalta we Ejnaim – aus diesen Galgalta we Ejnaim setzen wir den SoN de Azilut in Katnut zusammen, Galgalta we Ejnaim, in denen sich das ACHaP befindet, ja. Das heißt ACHaP de Alija, ACHaP des Aufstiegs. Und das ACHaP, das innerhalb der Galgalta we Ejnaim ist, das sind die Welten BYA. [22:12]
Und was geschieht dann wirklich? Wenn die Welt Azilut anfängt, zehn Sefirot aufzusteigen, dann wird hier SoN, Aba we Ima, Arich Anpin, Atik sein. Und weil sich der SoN am Ort von Aba we Ima befindet, bringen sie die Welt Brija herab. Und danach, vom Chase der Welt Brija abwärts, bringen sie die Welt Yezira herab. Und vom Chase, und danach noch zehn Sefirot der Welt Assija. Woher kommt uns plötzlich ein solches Verhältnis zwischen Brija und Yezira? Weil der SoN de Azilut untereinander so geordnet ist, dass Seir Anpin die ganze Höhe von ihm ist und Malchut sich von seinem Chase abwärts befindet. Dementsprechend haben wir Brija, Yezira und Assija.
Wir haben nur nicht mit euch besprochen, dass wir diesen ganzen eingeschränkten Ort in [drei Teile] aufgeteilt haben; wir haben ihn in drei Teile aufgeteilt, aber im Grunde haben wir an ihnen noch gar keine Einzeichnung gemacht. Also – der Ort unten hier heißt Ort der Welten BYA, und er teilt sich in den Ort der Welt Brija, den Ort der Welt Yezira und den Ort der Welt Assija. Malchut nimmt vier Sefirot ein, von Tiferet bis Malchut des Seir Anpin, vier Sefirot.
Deshalb sind sechs Sefirot der Welt Brija oben, vier unten. Vier Sefirot der Welt Yezira unten, oben sechs, unten – bis zum Chase des Ortes der Brija. Danach vier unten und sechs von oben ... vier oben und sechs unten, bis zum Chase des Ortes der Yezira. Und von diesem Zustand an, wo die Welten stehen, und abwärts – dieser Ort heißt „Bereich der Klipot". Und von der Parssa bis zum Bereich der Klipot heißt dieser Ort „Shabbat-Bereich".
Hm?
[25:41] Schüler: Tchum mit „Chet".
Rav: Tchum mit „Chet"? Gut. Wenn ich mich schon einmal geirrt habe, dann ist es das – mein Leben lang wird es so bleiben. ...
Das war's. Danach, nachdem sie aus der Welt Azilut in die Welten Brija, Yezira, Assija herausgegangen sind, wird noch eine besondere Paarung im SoN de Azilut gemacht. Im SoN de Azilut bringen sie noch einen Parzuf herab, der „Adam haRishon" heißt. Er steht auch so, dass sein Rosh innerhalb der Welt Brija ist – der Rosh –, und seine Kehle (Garon) am Ort der vier oberen Sefirot der Yezira. Und von hier abwärts teilt es sich in den Guf, in den Chase – das sind die Beine, das ist der Tabur, Adam haRishon. Und dann lernen wir, dass all diese Dinge uns am Freitag geschahen, als Adam haRishon geboren wurde. [27:18]
Und danach hatten wir Aufstiege. Der erste Aufstieg, zehn Sefirot – hier war ein Aufstieg, um die Welten BYA und Adam haRishon gegenüber dem konstanten Zustand herabzubringen, ja. Und hier war noch ein Aufstieg, bei dem die Welten zu Adam haRishon zehn Sefirot aufstiegen – Atik, Arich Anpin, Aba we Ima und SoN, ja. Also hier ist Brija, hier ist Yezira, und so ist es geordnet. Und dementsprechend ist auch Adam haRishon innerhalb der Welten BYA. Und danach gab es noch einen Aufstieg, bei dem alles nach oben über die Parssa aufstieg. Und hier dachte Adam haRishon, dass er noch vor Eintritt des Shabbat machen könne, dass alles nach oben aufsteigt – eine Paarung durch Schlagen. Er eilte. Und bevor alles nach oben aufstieg, machte er eine Paarung durch Schlagen und zerbrach. Er war schon gewissermaßen in einer solchen Größe geworden, und er zerbrach und fiel nach unten. Das Zerbrechen von Adam haRishon.
Und von jetzt an zerbrechen seine Teile, nachdem er zerbrochen ist, mehr und mehr und mehr und mehr, fallen mehr und mehr und mehr, bis sie zum Bruch unterhalb des Sium kommen, der „diese Welt" genannt wird. Und dann – das heißt, diese Teile, die bis zum Ende fallen, die sogar bis zu dem Ort fallen, der „unsere Welt" heißt, nicht „diese Welt", „unsere Welt". „Unsere Welt", das ist der Zustand, in dem der Mensch überhaupt nicht fühlt, dass er ein Mensch ist, in dem er wirklich in jeder Hinsicht ein Tier ist. Er hat keinerlei Verbindung zur Spiritualität. [30:33]
Von „dieser Welt" kann man sagen, dass es der Zustand ist, in dem der Mensch fühlt, dass es etwas über ihm gibt; er hat so eine Art Ahnung, dass es etwas über ihm gibt, und fängt an, sich durch das Lernen danach zu sehnen – er bereitet sich vor, das Ende, das von unten ist, zu überschreiten. Dieses Ende heißt „Machsom", das ist alles. Und unsere ganze Arbeit besteht darin, die Vorbereitungszeit in unserer Welt zu machen, und jetzt in dieser Welt, und den Machsom zu überschreiten. Wenn man den Machsom überschreitet, tritt man in die Systeme ein, hier, über die Azilut wacht – Systeme der Welten BYA der Kedusha oder der Welten BYA der Tuma (Unreinheit), und Adam haRishon zwischen ihnen. Wer sein Verlangen nach oben über den Machsom erhebt, der heißt schon Teil von Adam haRishon. Und dann fängt man schon an, in den Stufen von unten nach oben zu schreiten.
…