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11 - 14 ottobre 2021

Lesson 212 ott 2021

Baal HaSulam. Shamati, 19. Was bedeutet „der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

Lesson 2|12 ott 2021

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht 12.10.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung

Buch "Schriften von Baal HaSulam" S. 531, Artikel "Shamati",

Artikel 19, Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

Dieser Artikel ist sehr besonders. Obwohl er relativ leicht erscheint, hat er Punkte und Übergänge zwischen den Abschnitten, die uns viele Unterscheidungen geben, über die wir normalerweise hinweggehen und die wir nicht so sehr spüren, an denen wir nicht hängenbleiben, sondern vorbeigehen. Deshalb lohnt es sich für uns, immer wieder zu diesem Artikel zurückzukehren, vielleicht machen wir ihn und danach kommen wir wieder darauf zurück, aber zwischenzeitlich fahren wir fort.

Es gibt hier viele Punkte, die im Menschen nicht sofort erwachen, sondern im Laufe seiner Erfahrung auf dem Weg, inwieweit er sie sieht. Denn sie sind mit Worten geschrieben, an die wir sozusagen gewohnt sind. Aber trotzdem lohnt es sich, auf jedes Wort zu achten, das er hier sagt, denn jedes Wort ist ein Zustand, den wir durchlaufen.

Lektor: Artikel Shamati 19, Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?. Ab dem Abschnitt "Und weil eine Regel besagt",

"Und weil eine Regel besagt, dass es Furcht vor dem Schöpfer nur aus einem Ort des Mangels gibt – und Ort des Mangels wird der Wille zu empfangen genannt – heißt das, dass es nur dann Raum für Arbeit gibt. Worin? Wenn er Widerstand leistet.

Der Körper kommt und fragt: „Was soll euch dieser Dienst?“, und der Mensch hat darauf keine Antwort. Dann muss er das Joch des himmlischen Königreichs ohne Widerspruch über den Verstand hinaus annehmen „wie ein Ochse das Joch und wie ein Esel die Last“. Stattdessen sprach Er und Sein Wille geschah. Das wird „euch“ genannt, was bedeutet, dass „diese Arbeit genau dir und nicht Mir gehört“. Es ist daher die Arbeit, die dein Wille zu empfangen benötigt.".

Das bedeutet, wir müssen zu einem Zustand kommen, in dem wir spüren, dass es einen großen Widerstand aus unserem Willen zu empfangen gibt, auch nur einen Gedanken, eine Handlung, eine Bewegung, eine Tat in Richtung Geben zu machen, und dann sehen wir, wie sehr wir uns in einem Zustand befinden, in dem wir keine Kraft haben, keinen Willen haben, wir befinden uns in Gefangenschaft unseres Egos, unseres Willens zu empfangen, der uns nicht erlaubt, uns zu bewegen, weder im Willen noch im Gedanken noch in der Bewegung, und dann haben wir damit ein Problem.

Unser Wille zu empfangen verpflichtet uns, Taten und Handlungen zu machen, die er will, und wir beginnen mehr und mehr mit dem Verstand zu verstehen, inwieweit der Wille zu geben, wenn wir ihn hätten, uns verpflichten würde, andere Handlungen und andere Gedanken zu machen. Aber langsam entdecken wir, mit all unseren Anstrengungen, wie sehr wir dazu nicht fähig sind. Und dann befinden wir uns in einem Zustand, in dem wir gerne irgendwelche Handlungen und Gedanken, Berechnungen zum Geben machen würden, aber nicht fähig sind. Wir geben sofort auf, oder nach einem kleinen Kampf, und befinden uns wieder im Strom des Willens zu empfangen.

"Wenn der Schöpfer ihm jedoch eine Erleuchtung von Oben schickt, ergibt sich der Wille zu empfangen und annulliert sich wie eine Kerze vor einer Fackel. Dann hat man keine Mühe mehr, denn man muss nicht mehr das Joch des himmlischen Königreichs zwangsweise auf sich nehmen „wie ein Ochse für das Joch und wie ein Esel für die Last“" wenn der Schöpfer ihm Kraft gibt, "so wie es geschrieben steht: „Die ihr den Schöpfer liebt, hasset das Böse.“" Wenn der Schöpfer Liebe gibt, eine Umarmung gibt, Verbindung gibt, Nähe zum Menschen gibt, dann beginnt er in diesem Maße zuerst das Böse zu hassen. Und der Hass auf das Böse entfernt ihn vom Bösen, er kann es nicht berühren, dieses Böse, und so geht er voran. Das bedeutet, wir müssen hier sehen, dass wir zur Liebe des Schöpfers kommen müssen, denn sie trennt uns vom Bösen. Die Kraft der Liebe zum Schöpfer zieht uns zu Ihm und holt uns aus dem Bösen heraus.

"Es breitet sich also aus dem Ort des Bösen die Liebe zum Schöpfer aus."

Oh, das ist sehr wichtig, "aus dem Ort des Bösen wird die Liebe des Schöpfers gezogen". Das bedeutet, nur wenn wir das Böse spüren, den Hass auf das Ego, inwieweit ich nicht fähig bin, aus ihm herauszukommen, inwieweit es mich die ganze Zeit in Gefangenschaft hält, dann entwickle ich auf diese Weise Hass darauf und in diesem Maße beginne ich zu spüren, dass mir Liebe zum Schöpfer zusteht, zumindest eine Beziehung. Langsam zeichnet sich im Menschen eine Beziehung ab bis zur Liebe, bis zur Anziehung, bis zur Notwendigkeit, bis zu "besser ist mein Tod als mein Leben", ich muss zu Ihm kommen. Und dann in diesem Maße kommt zu mir Hass auf den Willen zu empfangen, der mich festhält und mich nicht mit dem Schöpfer vereinen lässt, und so schreiten wir voran.

"Das heißt, je mehr er das Böse hasst und sieht, wie ihn der Wille zu empfangen dabei stört, die Vollkommenheit des Zieles zu erreichen, desto mehr ist er darauf angewiesen, der Liebe zum Schöpfer würdig zu werden."

Am Anfang des Weges stimmt der Mensch dem zu, was geschieht. Er denkt, dass dies Zustände sind, die er durchlaufen muss, und er fügt sich und wie er Aufstiege hat, gibt es auch Abstiege, wie er eine Anziehung zum Geben hat, zum Schöpfer, zur Gesellschaft, dann gibt es zeitweise auch eine Abstoßung davon. Er versteht nicht, dass diese Dinge nicht von selbst kommen, sie sind Wellen wie im Meer. Sondern diese Wellen kommen, damit er sich selbst aufbaut, sich richtig zu ihnen verhält.

Und so muss er das Böse entwickeln, das es in den Zuständen der Entfernung gibt, und nicht das Böse, dass er sich schlecht fühlt, sondern dass das Böse daraus entsteht, dass er vom Schöpfer entfernt ist, vom Geben entfernt, von der Verbindung. Und dann beginnt er dagegen langsam schon eine Vorbereitung für Zimzum, Massach und Or Choser zu entwickeln. Er beginnt schon in sich die Basis für den spirituellen Parzuf zu bauen.

"Das heißt, je mehr er das Böse hasst und sieht, wie ihn der Wille zu empfangen dabei stört, die Vollkommenheit des Zieles zu erreichen, desto mehr ist er darauf angewiesen, der Liebe zum Schöpfer würdig zu werden." Das bedeutet, unter der Bedingung, dass er zum Ziel kommen will, zur Vollkommenheit des Ziels, zur Verbindung und zum Geben. Ich will zur Verbindung kommen, um mich mit dem Geben zu beschäftigen, um darin dem Schöpfer ähnlich zu sein. "Wenn er jedoch nicht fühlt, dass er Böses in sich hat, wird er der Liebe zum Schöpfer nicht würdig werden, denn er hat kein Verlangen mehr danach, weil er bereits Befriedigung in der Arbeit findet."

Das bedeutet, nur im Hass auf das Böse müssen wir enthüllen, dass wir nicht mit ihm einverstanden sind, mit dem Willen zu empfangen, jedes Mal wenn ich ihn in mir spüre, bekomme ich ein negatives Gefühl, eine negative Beziehung zu ihm, ich kann ihn nicht ertragen. Und gleichzeitig, wenn ich ihn in anderen sehe, werde ich relativ geduldiger. Geduldiger, weil ich von mir selbst kenne, wie sehr das Ego, der Wille zu empfangen, im Menschen herrscht. Und ich bin mehr und mehr fähig zu vergeben und zu ertragen, was es im Nächsten gibt. Und gerade das Gegenteil bei mir, ich bin nicht fähig, ihn zu sehen, das Ego, den Willen zu empfangen, der mich die ganze Zeit in all meinen Handlungen in seine Richtung zieht. Und ich werde mehr und mehr streng, jeden Zustand zu prüfen, in dem ich mich befinde, was die Ursache dafür ist.

"Aus dem Gesagten folgt, dass der Mensch sich nicht darüber ärgern soll, dass sein Willen zu empfangen ihn bei der Arbeit behindert, wenn er mit ihm arbeitet. Und der Mensch wäre sicher zufriedener, wenn der Wille zu empfangen vom Körper ferngeblieben wäre; wenn der Körper also seine Anliegen nicht vorgebracht hätte, um den Menschen damit bei der Arbeit der Einhaltung von Tora und Mizwot zu behindern."

Frage: Dieser Zorn, den man gegenüber dem Willen für sich selbst zu empfangen spürt, gibt es eine Möglichkeit, diese Kraft zu nutzen, sie zu verwenden, um zu versuchen, mehr zum Schöpfer zu beten, kann man diese Kraft verwenden und sie in ein größeres Gebet und eine größere Forderung an den Schöpfer verwandeln?

Ja, aber es ist nützlicher, wenn du praktisch zur Gruppe kommen willst und dort deinen Willen ausdrückst, dich dem Schöpfer zu nähern. Denn "inmitten meines Volkes wohne ich", der Schöpfer ist in der Gruppe verborgen, und deshalb kannst du hier keine persönliche, individuelle Arbeit machen. Wenn du zu Ihm kommen willst, musst du dich über dein Ego erheben, das dich von den anderen trennt, und gerade hier Handlungen zur Verbindung machen.

Schüler: Sie sagen, dass ein Mensch das machen kann, aber es muss auf das Zentrum der Zehnergruppe ausgerichtet sein?

Ja. Soweit wir zum Schöpfer voranschreiten wollen, müssen wir verstehen, dass der Begriff "Schöpfer" sich innerhalb der Gruppe befindet. Jener Geist, der zwischen den Freunden ist, wird sich mir später tatsächlich als der Schöpfer enthüllen. Und auch jetzt stellt er tatsächlich für mich die Form des Schöpfers dar, aber "komm und sieh", soweit ich fähig bin, Ihn aufzuspüren, so sehe ich.

Sagen wir, ich sehe, dass die Freunde gleichgültig zueinander sind, das ist die Form des Schöpfers, die ich erlange. Oder ich sehe, dass sie einander in allen möglichen Formen näher kommen, damit beginne ich, mich dem Begriff des Schöpfers zu nähern. Und so mehr und mehr. Das bedeutet, der Schöpfer ist "komm und sieh", Er befindet sich enthüllt entsprechend dem, wie sehr wir Ihn in der Verbindung zwischen uns enthüllen wollen.

Schüler: Im ersten Abschnitt, den wir gelesen haben, sagt Baal HaSulam, dass alles nur aus dem Mangel kommt und dass dies unsere Anstrengung ist, dies aufzubauen. Im zweiten Abschnitt sagt er, dass nur wenn der Schöpfer Erleuchtung von oben gibt, dann wird der Wille zu empfangen unterworfen. Ich möchte das verstehen.

Der Schöpfer gibt Bedingungen, und wir müssen entsprechend diesen Bedingungen Anstrengungen machen, auch mit dem Verstand, was ich sehe und was ich für mich aufspüren muss, und wie ich ausgerichtet sein muss. Es gibt hier ein wenig intellektuelle Arbeit. Und danach gibt es emotionale Arbeit, wie sehr ich meine Sinne dem annähern will, um diesen Zustand aufzuspüren. Die Art der Verbindung zwischen uns in der Zehnergruppe, wie ich sie aus dem Zustand heraus entdecke, dass er sich zwischen allen verbirgt. Und so schreiten wir voran.

Trotzdem ist die Arbeit hier sowohl im Verstand als auch im Herzen, soweit wir diese Kraft in der Schöpfung sehen, im Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischen, Sprechenden, im ganzen Universum und in allen Welten. Dass er alles hält, alles verbindet, alles umgibt, und zu ihm kommen wir jetzt, nähern uns, um ihn zu identifizieren.

Und wie identifiziert man? Gerade in der Verbindung auf der Ebene der Freunde. Dort können wir schon viele Handlungen machen, die sozusagen spirituell sind, charakteristisch für die Spiritualität. Sich nähern, einander erwecken, Berechnungen machen, Geschenke geben, zusammen lernen, zusammen essen und so weiter.

Das bedeutet, wir können hier körperliche Handlungen machen, die unsere Neigung zur Verbindung ausdrücken. Aber warum? Um die ganze Zeit in der Absicht zu sein, dass wir damit zwischen uns den Schöpfer enthüllen wollen, das bedeutet jene "vom Schöpfer gesegnete Feld", jene Beziehung bis zur Liebe.

Schüler: Und den Hass auf das Böse, Hass gegenüber dem Willen zu empfangen, bekomme ich letztendlich als Ergebnis meiner Arbeit, meines Mangels, oder ist es ein Ergebnis, dass der Schöpfer in Seiner Barmherzigkeit Erleuchtung von oben gibt?

Es ist nicht wichtig, ob es zu mir als Ergebnis sozusagen meiner Anstrengungen kommt oder ob es dadurch kommt, dass der Schöpfer auf mich scheint und mir neue Zustände zu sehen gibt. Es ist dasselbe, nur so erscheint es mir, manchmal so, manchmal so. Aber sicherlich schreite ich entsprechend dem voran, wie sehr ich am Studium teilnehme, in der Gruppe, soweit ich mich in Klärungen befinde.

Frage: Können wir irgendwie mit unserem Ego zusammenarbeiten, anstatt es zu hassen, um zur Liebe des Schöpfers zu kommen?

Zumindest nicht in dieser Phase. In dieser Phase müssen wir zum Hass kommen, denn unser Ego, unser Wille zu empfangen befindet sich wirklich in einem egoistischen Zustand, der sich in vollständiger Herrschaft über uns enthüllt. Und wir unterscheiden nicht zwischen uns und diesem egoistischen Willen. Er ist in mir und herrscht über mich in einer Weise, dass ich denke, dass ich und er dasselbe sind. Dass das Ego in mir lebt und nicht von mir getrennt ist.

Wie kann ich es herausnehmen, es wirklich abschälen, es von mir entfernen, um mich selbst zu spüren, dass ich mich nicht unter seiner Herrschaft befinde? Das ist die erste Phase, und man erreicht sie durch Hass auf unser Ego. Der Wille zu empfangen bleibt, aber nicht mit der Absicht um zu empfangen, auf diese Weise machen wir den ersten Teil der spirituellen Arbeit.

Aber nachdem wir das gemacht haben und zu einem Zustand gekommen sind, in dem mein Ego nicht über mich herrscht, das ist schon die Stufe von Bina, dass ich mich in der Kraft des Gebens befinde. Und auch in der Kraft des Gebens müssen wir Zustände erlangen, dass die Kraft des Gebens über all meine Verlangen herrscht. Dass das Ego von dort weggeht, das um zu empfangen geht von dort weg, und die Eigenschaft des Gebens kommt. Und dann mit dieser Eigenschaft des Gebens schreite ich mehr und mehr voran, bis ich beginne, mit ihr im um zu geben zu arbeiten. Das bedeutet, ich ziehe wieder den Willen zu empfangen zu mir, aber ich benutze ihn schon mit dem Willen zu geben, mit der Absicht um zu geben. Das ist schon die zweite Hälfte des Weges, von Malchut zu Bina, und von Bina zu Keter.

Frage: Die Liebe zum Schöpfer ist wie eine sehr feine und zarte Absicht, welche Art von Beziehungen in der Zehnergruppe wird "Liebe des Schöpfers" genannt?

Wir können zwischenzeitlich nicht verstehen, was "Liebe des Schöpfers", "Liebe des Ewigen" genannt wird, denn wir lieben niemanden außer jeder sich selbst, und das befindet sich in uns in sehr, sehr tiefer, grundlegender und starker Form. Deshalb können wir nur hoffen, dass das Höhere Licht kommt und uns diese Dinge erklärt, jedem persönlich, was "Selbstliebe" genannt wird, was "das Ego" genannt wird, auf welchen Stufen es sich in uns befindet und wie wir uns langsam davon befreien.

Nach einigen Jahren beginnt ein Mensch zu entdecken, dass er doch fähig ist, diese egoistischen Formen aus sich herauszunehmen. Immer ist es mit Angst, was wird mit ihm geschehen? Wie wird es geschehen, dass er leer bleibt? Wie wird er existieren? Denn immer durch das Gefühl, das Verständnis befindet er sich in irgendwelchen Kräften, die ihm verständlich sind, was zu tun ist und wohin und wie.

Und plötzlich beginnt er sich wie ein Baby zu fühlen, das nicht weiß, Arme, Beine wirft, liegt wo man es hinlegt und keine richtigen Instinkte hat. Wie ein Baby, wenn es geboren wird, hat es nur einen Instinkt, zu saugen, und dadurch bekommt es die Nahrung und wächst so. Dadurch, dass es nur benutzt, um in der neuen Welt zu wachsen, so wächst es und bekommt mehr und mehr neue Unterscheidungen.

So sind wir, die wir uns von unserem Willen zu empfangen befreien wollen, wir wissen nicht, in welcher Form wir uns davon befreien werden. Aber zuerst müssen wir entdecken, wie sehr wir alle nur durch den Willen zu empfangen gelenkt werden. Und dann langsam, in der Erkenntnis des Bösen im Willen zu empfangen vom Kleinen zum Größeren mehr und mehr, so gehen wir und tauschen "Willen zu empfangen" gegen "Zimzum" aus, und von Zimzum sogar zum "Willen zu geben".

Frage: Wie kommt man aus dieser Basis heraus?

Darüber schreiben Kabbalisten. Dadurch, dass wir entdecken, dass nur der Wille zu empfangen herrscht und uns führt und wir uns bemühen, ihm zu folgen. Er geht vor dir und zeigt dir, wo es sich lohnt und wo es gut ist, und du wie ein Ermittler bei der Polizei zum Beispiel, gehst und untersuchst hinter ihm her "Was will er von mir? Wohin will er mich führen?", du stellst dir vor, dass dieser Wille zu empfangen nicht dein Freund ist, er kann dich zu sehr gefährlichen Orten bringen. Und deshalb schaust du, wohin er dich lenkt und du musst beginnen, seine Handlungen an allen möglichen Orten zu verringern, sie teilweise zu schließen. Es gibt solche, denen du überhaupt nicht folgen willst und so weiter. So ist die Arbeit mit unserem Willen zu empfangen.

Frage: Was bedeutet es, geduldig mit dem zu sein, was mir das Ego bezüglich der Freunde zeigt?

Geduldig zu sein ist auf vielen Stufen. Zuerst einmal nicht aus dem Prozess auszusteigen. Ich trete in die Zehnergruppe ein, ich bin in ihr, zwar will ich von dort fliehen, bin angewidert von allem, was dort ist, es scheint mir, dass sie alle Lügner sind, als ob sie einander lieben, ich fühle, dass sie Lügen sprechen. Zwar denke ich manchmal, dass "jeder nach seinem eigenen Makel urteilt", dass ich sie nicht sehe und höre, ich sehe und höre mich selbst und so weiter.

Aber die Hauptsache ist "außer gehe hinaus", ich muss warten, und manchmal dauert es einige Jahre, bis ein Mensch beginnt, solche Erschütterungen im Gefühl und im Verstand zu bekommen, dass er beginnt, sich selbst und die Welt in neuer Form zu sehen, jedes Mal ein bisschen mehr, ein bisschen mehr und diese Arbeit ist gerade das Ergebnis des Maßes der Verbindung, des Maßes seiner Integration in der Gruppe.

Schüler: Gestern im selben Artikel, ich habe den Unterricht nochmal angehört, haben Sie einem Freund geantwortet, dass wir zu den Handlungen nur Absicht hinzufügen müssen, dass die Handlungen vom Schöpfer kommen, aber ist die Absicht unsere oder kommt auch sie vom Schöpfer?

Auch die Absicht kommt vom Schöpfer. Alles kommt von Ihm. Auch der Wille zu empfangen, auch die Absicht um zu empfangen, auch die Klipot. Alles kommt von Ihm. Aber wir müssen sie sortieren und entscheiden, mit was von all diesen Dingen wir bleiben wollen und mit was wir nicht einverstanden sind und uns davon entfernen wollen. Aber es gibt nichts, was nicht vom Schöpfer kommt. Er gibt uns die Möglichkeit mit allem, was wir tun wollen, Er will, dass wir freie Wahl haben, dass wir selbst wählen, welche Geschöpfe wir sein müssen.

Frage: Es wird darüber gesprochen, dass wir die Handlungen des Schöpfers ohne jegliche Zweifel annehmen sollen, aber wenn wir keine Zweifel haben, wenn wir keine Fragen darüber haben, wie werden wir dazu kommen, das zu verstehen?

Ich verstehe nicht, worüber du sprichst. Wie kann es sein, dass wir keine Zweifel haben? Ich habe immer eine Kraft, die sich widersetzt, die Kraft meines Willens zu empfangen, die sich dem widersetzt, was ich als Handlungen des Gebens tun muss. Ich will keine Handlungen des Gebens machen, Verbindung, Annäherung, ich will das nicht einerseits, und andererseits muss ich das tun, bin verpflichtet, zumindest auf der körperlichen Ebene, und deshalb muss ich hier eine Anstrengung machen.

Körperliche Anstrengung kann man machen, das ist vielleicht nicht so ein Problem, aber innere, spirituelle, emotionale Anstrengung hängt nicht so sehr von uns ab. Ich kann mich selbst auf einer gewissen Stufe überzeugen und damit meine Einstellung ändern, wir können das psychologische Stufen nennen, aber in echter Form meine Einstellung zu etwas zu ändern, kann ich nur durch das Höhere Licht. Das liegt alles in den Händen des Schöpfers und deshalb muss es hier ein Gebet geben, dass ich durch die Zehnergruppe, zusammen mit ihnen, mich an den Schöpfer wende und Ihn bitte, eine Veränderung zu machen.

Schüler: Wenn ich die Frage präzisieren darf, er bezieht sich darauf, dass Baal HaSulam schreibt, dass wir das Joch des Himmelreiches über dem Verstand auf uns nehmen müssen wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last, sozusagen ohne Diskussionen.

Denn wenn du mit Diskussionen gehst, gehst du mit deinem egoistischen Willen zu empfangen. Welche anderen Kräfte hast du noch? Das bedeutet, wir befinden uns in irgendeinem Zustand, vor uns liegt eine Gelegenheit, im Geben zu gehen, und ich befinde mich in der Kraft des Empfangens, die mir sagt, es lohnt sich nicht, bleib und so weiter und so weiter, was tun? Normalerweise befinden sich Menschen lange Zeit im Kampf, sie wählen nicht, aber befinden sich im Kampf damit und damit so und so und sie leben die ganze Zeit in solchen Zuständen innerer Zweifel. Das bringt nichts, dieser Zustand bringt ihnen nichts.

Deshalb muss man entscheiden, entweder ziehe ich es vor, in meinem Ego zu bleiben, und ich bin mir dessen bewusst und ich entscheide und ich bleibe und ich weiß, dass ich mich in dieser Welt befinde und ich bin ein Tier wie alle und lasse den Willen zu empfangen mich führen, wie er will und ich habe darüber keine Kritik, sondern Zustimmung. Dann senke ich mich auf die tierische Stufe herab, es gibt viele solche, die das tun. Besonders tun sie das in Verbindung mit allen möglichen Methoden, religiösen, philosophischen, psychologischen, und so versüßen sie ihr tierisches Leben. Oder ich entscheide, dass ich keine Wahl habe und ich in jedem Moment, in dem ich eine Diskussion habe, im Willen zu empfangen zu sein oder doch dem Willen zu geben näher zu kommen, dass ich zur Seite des Gebens gehe. Und dann bin ich der Gruppe und dem Schöpfer verpflichtet und bemühe mich, mich in ihnen zu verlieren und so voranzuschreiten.

Frage: Dein Böses zu entdecken und es zu hassen, ist das nicht immer dasselbe?

Nein, wenn ich mein Böses in richtiger, relativ vollständiger Form aufdecke, dann komme ich dazu, dass ich es hasse. Ich komme zu einem Zustand der Erkenntnis des Bösen, dass ich erkenne, wie sehr das Böse in mir stört, es nimmt mir das ganze Wesen des Lebens, das Ziel des Lebens, dass ich umsonst lebe, dass ich die Gelegenheit nicht nutze, die mir gegeben wurde, um zur Anhaftung an den Schöpfer zu kommen. Das wird Erkenntnis des Bösen genannt.

Schüler: Ist es möglich, das eigene Böse in ausreichendem Maße zu hassen, um den Schöpfer schon heute zu lieben und nicht in 40 Jahren?

Sicher. Du kannst. Wenn du dich der Gruppe näherst, dich in sie integrierst, dich in das integrierst, was Kabbalisten schreiben, dann kannst du. Alles hängt von dir ab. Trotzdem wird es nicht von heute auf morgen geschehen, du musst wollen, dass es heute geschieht, damit es vielleicht sogar in einigen Jahren geschieht.

Frage: Wenn ich das Böse entdeckt habe und ich mich in der Zehnergruppe vor allen annulliere, sehe ich, in welchem Zustand sich meine Freunde befinden, Sie selbst haben gesagt, dass das etwas ist, was mich beruhigen wird, also was soll ich damit machen?

Du wirst vorangehen und das selbst entdecken. Ich kann dir keine Antwort auf jeden Zustand auf dem Weg geben, den du entdecken wirst.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen meinem Ego und dem Ego des Freundes? Muss ich auch mein Ego hassen, das ich in anderen sehe?

Du siehst dein Ego nicht in anderen in der Form, wie es in anderen ist, du befindest dich in einem Zustand, in dem du vor dem Bildschirm stehst wie ein Fernseher, wie jetzt siehst du uns, und auf diesem Bildschirm siehst du dich selbst in allen möglichen Formen, und dann scheint es dir, dass es die Formen des Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischen, Sprechenden und der Welt sind. Das ist der Unterschied zwischen der Form der Welt und der eigenen Form. Das bedeutet, du siehst deine Projektion auf alle Teile von Adam HaRishon und du musst zur Identifikation mit ihnen kommen.

Schüler: Muss ich diese Projektion hassen, wenn ich das Ego entdecke?

Wenn du sie so betrachtest, wie wir jetzt gesprochen haben, dann musst du dich nur darum kümmern, dass diese Projektion, das bedeutet die Freunde, die du entdeckst, sie sollen geliebt sein, dass du sie als dir nahestehend siehst.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen körperlichen Handlungen mit spirituellem Charakter und wirklich spirituellen Handlungen?

Spirituelle Handlungen sind Handlungen, in denen ich dem Nächsten, den Freunden und dem Schöpfer Gutes verursachen will. Wann kann ich das tun? In dem Maße, wie ich mich selbst annulliere und für sie investieren will.

Schüler: Und bei körperlichen Handlungen mit spirituellem Charakter gibt es nicht all diese Elemente?

Es ist nicht wichtig körperlich oder spirituell, die Hauptsache ist die Absicht.

Frage: Wir haben gelernt, dass man in zwei Linien arbeiten muss und jetzt haben Sie betont, dass man nur mit dem Guten arbeiten muss, können Sie das erklären?

Ich will nicht, dass Menschen verwirrt werden, aber die Arbeit in zwei Linien bedeutet, dass ich selbst sowohl die gute Kraft als auch die böse Kraft führen kann, dass diese beiden Zügel in meinen Händen sind und ich mich zum Schöpfer ausrichte sowohl durch die gute Kraft als auch durch die böse Kraft, dass ich sie schon beherrsche. Ich entdecke keine solche Kraft bei Frauen und erst recht nicht bei Männern. Nein. So etwas gibt es nicht. Wir beherrschen diese beiden Zügel noch nicht. Was bedeutet es, mit diesen beiden Zügeln zu führen? Das bedeutet, dass ich meinen Willen zu empfangen vergrößere, wenn ich voranschreiten muss, ich drehe ihn, wie ich ihn in irgendeine Richtung brauche, ich arbeite mit der Kraft der Begrenzung in der linken Linie, das ist schon sehr komplexe Arbeit, dass die ganze Schöpfung vor mir ist und ich sozusagen mit ihr mache, um sie sowohl rechts als auch links in Richtung des Schöpfers auszurichten, was "mittlere Linie" genannt wird. Das ist noch weit entfernt.

Frage: Wie beeinflusst der Hass, der sich auf unseren Willen zu empfangen entwickelt, die Zehnergruppe? Beschleunigt eine verbundene Zehnergruppe die Entwicklung des Hasses bei jeder einzelnen?

Wenn wir uns in unserem Willen zu empfangen befinden, befinden wir uns auf der tierischen Stufe, wir sind, wie geschrieben steht, "alle sind wie Tiere anzusehen". Aber wenn wir uns über die tierische Stufe in uns erheben und aus dem Willen zu empfangen herauskommen wollen, dass er nicht über uns im Verstand und im Herzen herrscht, sondern dass wir mehr über ihm sind, dass wir ihn führen wollen, dann heißt es, dass wir schon von der tierischen Stufe zur Stufe des Menschen kommen, und dort können wir schon spirituelle Handlungen machen.

Also müssen wir in uns spüren, wo die Grenze ist, dass wir uns über unser Tier erheben und in den Zustand des Menschen in uns eintreten. Diese Grenze wird gemessen nach unserer Herrschaft über das Ego, dass ich alle meine Verlangen und Gedanken in die Faust nehme und sie so halte. Daraus entscheide ich, was ich jetzt mit meiner ganzen Natur mache, bin ich dazu fähig oder nicht, dass ich mir nicht einmal einen Moment, einen Millimeter und ein Gramm Schwäche gebe. Das heißt, dass ich Zimzum mache. Und jetzt mit dieser Kraft des Zimzum beginne ich zu denken, "kann ich etwas für den Nächsten tun oder nicht?", und dann wird meine Handlung für den Nächsten nach diesem Zimzum schon "spirituelle Handlung" genannt.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen das Böse in mir zu sehen und "der Narr sitzt mit verschränkten Armen und isst sein eigenes Fleisch"?

"Der Narr sitzt mit verschränkten Armen und isst sein eigenes Fleisch" bedeutet, dass wir zu nichts fähig sind. Ein Mensch ist zu nichts fähig, er hat keine Kraft, er kann nicht überwinden, er kann sich nicht widersetzen, er fließt mit allem, was ihm der Wille zu empfangen gibt. Er kann sogar zur Verbindung in der Gruppe gehen, körperlich kann er gehen, er kann lernen, in den Unterrichten sein, aber er überwindet seinen Willen zu empfangen nicht, um mehr und mehr zur Verbindung zu gehören, zur Gruppe, von sich selbst beizutragen, die Hauptsache auf sich selbst in allen möglichen Handlungen zu verzichten. Wenn er dazu fähig ist, heißt das, dass er sich der Spiritualität nähert.

Nochmal, unsere Arbeit ist nur gegen unsere Natur, gegen den Willen zu empfangen. Deshalb ist die Weisheit der Kabbala nicht für alle, nur für jene, die fähig sind, in Geduld zu sein, bis das Höhere Licht sie korrigiert. Nicht dass wir müssen, zur Weisheit der Kabbala kommen keine starken Menschen, und wenn sie dachten, dass sie stark sind, spüren sie sehr schnell, dass sie nicht stark sind. Aber sie sind bereit, sich in Geduld zu verhalten und fortzufahren, was auch immer geschieht "außer gehe hinaus". Und dann wirkt das Höhere Licht langsam auf sie in einer Weise, dass sie beginnen, die spirituellen Handlungen zu spüren, solche Formen zu spüren, die sie voranbringen.

Frage: Was tun, wenn ich keinen Hass auf den Willen zu empfangen spüre?

Ein Zeichen, dass du nicht auf das Ziel ausgerichtet bist. Wenn du auf das Ziel ausgerichtet wärst, würdest du sehen, wie sehr dein Wille zu empfangen dich in alle möglichen Richtungen dreht, nur nicht zur Verbindung und zur Liebe. Dass du nur durch die Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe des Schöpfers kommst, das bedeutet, von der Annäherung an die Geschöpfe kommst du zur Annäherung an den Schöpfer, und wenn du nicht spürst, dass dein Ego dich dabei stört, ist das ein Zeichen, dass du nicht versuchst, dich anzunähern.

Es gibt sehr starke Seelen, die nicht fähig sind, sich anzunähern, nicht fähig sind, den anderen zu spüren, sie sind nicht fähig zu spüren, dass sie einander nahe sind, sondern leben nur in sich selbst, sind mehr und mehr in sich selbst. Gerade Frauen sind viel egoistischer als Männer, und sie fühlen sich sehr verschlossen, jede in sich selbst, und sind nicht fähig, sich der anderen zu nähern. Vielleicht äußerlich ja, aber das kommt ihnen aus der Identifikation mit jenen Leiden, die jede Frau psychologisch durchmacht, in allen möglichen Gefühlen von ihr, aber wirklich nicht.

Für Frauen ist es viel schwerer als für Männer. Deshalb war die Weisheit der Kabbala nur für Männer enthüllt, um die Frauen nicht zu verwirren. Und erst jetzt in der letzten Generation sind es sowohl Männer als auch Frauen. Noch Rabash hat damit begonnen, dass auch Frauen die Unterrichte hören können, und hat ihnen Artikel ausgeteilt. Aber trotzdem ist die Arbeit der Frauen eine etwas andere Arbeit als die der Männer, denn sie haben von vornherein eine Unfähigkeit, die andere als Teil von ihr anzunehmen. Jede einzelne Frau ist ein Teil der wahren Malchut. Einmal werden wir mehr darauf eingehen und mehr verstehen können, aber das ist entsprechend unserem allgemeinen Fortschritt.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen das Böse zu löschen und zur Erkenntnis des Bösen zu kommen?

Mit Erfolg kommt man zur Erkenntnis des Bösen. Unser Wille zu empfangen, unsere Gedanken und Verlangen, unsere ganze Natur ist eigentlich Verlangen und Gedanken, Verstand und Herz, also ist unsere ganze Natur böse, denn sie ist ganz zum Wohl des Tieres, wenn man so sagen kann. Und es gibt in uns keinen Menschen, denn Mensch wird derjenige genannt, der dem Schöpfer ähnelt, der in der Form des Gebens zurück zum Schöpfer arbeitet, im zurückkehrenden Licht, das haben wir nicht. Und deshalb sind wir alle, wie geschrieben steht, "alle sind wie Tiere anzusehen".

Was wir brauchen, ist langsam solche Bedingungen zu entwickeln, die auf uns einwirken und uns zur Stufe des dem Schöpfer ähnlichen Menschen erheben werden. Obwohl wir dem Schöpfer noch nicht ähneln, aber wir sprechen schon darüber, verstehen ein wenig, wie sehr wir nicht dort sind, verstehen ein wenig, wie sehr und worin wir neue Dinge bekommen müssen, um dort zu sein, und so weiter. Das bedeutet, langsam schreiten wir so voran.

Schüler: Es gibt noch viele Fragen aus dem Internet, ich muss sie ordnen.

Du brauchst einen Helfer oder eine Helferin, die die Fragen empfängt, sie ordnet und dir schon vorbereitet übergibt. Wenn wir schon über unser Publikum sprechen, von dem ich hoffe, dass es auch die ganze Zeit wächst, müssen wir ein System aufbauen, das sich um es kümmert. Lasst uns dafür sorgen, das bringt uns voran.

Lektor: Wir sind beim Abschnitt "Der Mensch soll jedoch glauben".

"Der Mensch soll jedoch glauben, dass dieser bei der Arbeit behindernde Wille zu empfangen von Oben zu ihm kam." Vom Schöpfer selbst. "Denn man gibt ihm vom Himmel die Kraft für die Aufdeckung des Willens zu empfangen deswegen, weil es gerade dann Raum für Arbeit gibt, wenn der Wille zu empfangen erwacht. Dann hat der Mensch engen Kontakt zum Schöpfer," durch seinen Willen zu empfangen, soweit er sich über seinen Willen zu empfangen erhebt, ihn nicht in Betracht ziehen will. Das heißt nicht, dass er ihn einfach löscht, sondern mit dem Willen zu empfangen, der jetzt über ihn herrscht, will er sich mit ihm zusammen erheben, sich mit ihm zusammen dem Schöpfer nähern. Wenn er den Willen zu empfangen löschen würde, hätte er nichts, womit er sich nähern könnte. Sondern dieser Wille zu empfangen, der sich ihm enthüllt, ist wie eine Stufe, auf die er steigen muss, dass dieser Wille zu empfangen ihn nicht daran hindert, sich dem Schöpfer zu nähern. Und dann steigt er Stufe um Stufe so zum Schöpfer auf. "der ihm helfen soll, den Willen zu empfangen in die Absicht zu geben umzuwandeln."

Das bedeutet, jene Störung, die ihm vorher erschien, jetzt erhebt er sich über sie und will an den Schöpfer angehaftet sein trotz der Störung. Und wenn er nicht kann, betet er, er integriert sich mehr in die Zehnergruppe, sucht Mittel, sodass er mit jenem Willen zu empfangen, der sich enthüllt hat, trotzdem an den Schöpfer angehaftet bleibt. Und dann entdeckt er, dass er Ihn schon versteht, Ihn spürt, sich näher bei Ihm befindet.

"Und der Mensch soll daran glauben, dass sich die Zufriedenheit für den Schöpfer dadurch ausbreitet," gerade daraus, dass der Mensch mit dem Willen zu empfangen arbeitet, sich ihm widersetzt. Oder dass er ihn sozusagen löscht, denn er hat zwischenzeitlich keine Wahl, nur in solcher Form kann er in Verbindung mit dem Schöpfer bleiben, oder dass er sich sogar über den Willen zu empfangen hinweg dem Schöpfer nähert. "dass er zu Ihm betet; Er solle ihn an Dwekut annähern, welches „Angleichung der Form“ heißt. Dies ist die Stufe, wo der Wille zu empfangen null und nichtig und in die Absicht zu geben umgewandelt wird. Und darüber sagt der Schöpfer: „Meine Söhne haben mich besiegt. Anders ausgedrückt: Ich habe euch den Willen zu empfangen gegeben und ihr bittet Mich, euch stattdessen mit einem Willen zu geben auszustatten."

Frage: Wenn wir über die Arbeit gegenüber dem Hausherrn sprechen, sprechen wir immer davon, dass wir von ihm gute Einflüsse empfangen und wir machen Zimzum, Massach und Or Choser, um das im um Ihm zu geben zu empfangen. Aber was ist die Arbeit gegenüber dem Willen zu empfangen, von der Baal HaSulam hier spricht?

Das ist genau das, was wir jetzt im Artikel lesen. Dass ich zuerst identifizieren muss, dass das, was mich vom Schöpfer trennt, mein Wille zu empfangen ist, mein Ego, mein Wille zu genießen, mein Tier. Dass ich in irgendeiner Form seinen Einfluss verringern muss, oder seinen Einfluss ganz löschen, oder sogar auf diesem Tier reiten, um mich dem Schöpfer zu nähern.

Das hängt davon ab, in welcher Form ich mit dem Willen zu empfangen arbeiten kann. Es gibt Ibur, Yenika, Mochin, wir haben drei Stufen. Am Anfang wissen wir, dass es einen Willen zu empfangen gibt, ich muss ihn als böse identifizieren. Das Gefühl des Bösen, die Erkenntnis des Bösen bringt mich zu einem Zustand, in dem ich das Böse einschränke. Zwar ist es nicht böse in der Form, wie ich normalerweise fühle, dass es mir schlecht geht. Nein, nach dem Tier geht es mir nicht schlecht, es geht mir gut. Sondern böse auf dem Weg des Fortschritts zum Schöpfer, zur Gruppe, zum Schöpfer.

Und dann nehme ich es als böse an und dass ich mich davon enthalten muss. Und in solcher Form beginne ich schon im Kampf mit dem Bösen. Also gibt es eine Periode, in der ich nur das Böse identifiziere, und es gibt Dinge, die ich nicht einmal identifiziere, aber ich höre, was Kabbalisten sagen und führe aus, was sie sagen. Ich habe kein Gefühl, sagen wir in der Zehnergruppe zu sein, aber ich bin trotzdem dort, weil sie sagen, dass das die sicherste Form ist, sich dem Schöpfer zu nähern, Ihn zu enthüllen, ein Kli für Seine Enthüllung zu bauen, und so schreiten wir voran.

Schüler: Dieses Böse kommt aus mir heraus und ich muss es nach außen einschränken?

Dir selbst gegenüber. Was heißt nach außen?

Schüler: Sozusagen es zu bewahren, dass es nicht zu den Freunden hinausgeht.

Ja. Sagen wir auch das. Aber zuerst einmal, was ist mit mir? Werde ich mit diesem Bösen bleiben oder will ich, dass es eingeschränkt wird?

Frage: Wenn wir irgendeinen Mangel in der Arbeit in unserer Zehnergruppe entdecken oder einen Mangel in den Freunden, wie können wir das bedecken? Müssen wir das zusammen machen oder versuchen, dass jeder seinen eigenen Mangel sieht und irgendwelche Ratschläge von Rabash verwendet?

Darüber steht sehr einfach geschrieben. Alle Mängel, die ich außerhalb von mir sehe, sind meine Mängel. Auf allen Stufen, unbelebt, pflanzlich, tierisch, sprechend, das sind meine Mängel. Wenn diese Mängel nicht in mir wären, würde ich um mich herum nur den Schöpfer sehen, die Höhere Kraft des Guten und Gutes Tuenden allein, und ich würde nicht einmal irgendwelche getrennten Formen identifizieren, alles wäre wie das Höhere Licht, das die ganze Wirklichkeit füllt.

Frage: Durch die Zehnergruppe, durch die Freunde entdecke ich irgendeinen Mangel. Sagen wir, ich sehe irgendeinen Mangel im Freund und ich verstehe, dass es mein Mangel ist. Was muss ich jetzt tun, die Zehnergruppe bitten, dass sie mir hilft, mich zu erheben, das zu bedecken?

Den Schöpfer bitten, dass Er dir hilft, dich den Freunden in Liebe zu nähern. Und wenn ihr identifiziert, dass es solche Dinge in jeder Zehnergruppe gibt, dann macht daraus ein gemeinsames Gebet. Versucht ein solches Gebet zu verbinden, dass jeder irgendeinen Satz schreibt und so kommt ihr dazu. Aber man muss nicht schreiben, man muss nicht einmal sprechen, man muss nur prüfen, was im Herzen ist.

Schüler: Ich verstehe, was es bedeutet, ein Gebet zu schreiben, aber was ist Liebe, was kann ich tun?

Liebe kommt von oben, wenn ein Mensch bereit ist, sich mit dem anderen zu verbinden und den anderen wie sich selbst anzunehmen, und sogar noch mehr als sich selbst. Das wird "Liebe" genannt. Das ist ähnlich zu dem, was wir in dieser Welt haben, wenn ich jemanden liebe, wie wird dann die Liebe gemessen? Danach, wie sehr ich für ihn verzichten kann, zu seinem Wohl. Genau so. Danach werden wir sehen, welche anderen Formen es dafür in der Spiritualität gibt.

Frage: Was bedeutet es, dass der Wille zu empfangen mich zu gefährlichen Orten bringen kann?

Ich weiß nicht, ich denke jetzt nicht darüber nach. Ich denke über Geben und Liebe nach und denke nicht über gefährliche Orte nach.

Lektor: Er fragt nach dem Beispiel, das Sie vorher gegeben haben, dass man wie ein Polizeiermittler sein muss, der dem Willen zu empfangen folgt und prüft, wohin er einen führt. Sie sagten, dass er einen manchmal zu nicht guten Orten führen kann, also muss man aufpassen, wohin er einen führt. Danach fragt er.

Wie muss ich vorsichtig sein, wohin mich der Wille zu empfangen führt? Ich muss ihn immer prüfen. Ich muss ihm gegenüber immer misstrauisch sein, wohin nehmen mich der Gedanke und der Wille, die in mir erwachen? Das muss ich immer sehen, prüfen.

Schüler: Ist einer der Wege wirklich, bis zum Ende auf das Ziel ausgerichtet zu sein, in Geduld?

Was heißt "bis zum Ende"? Bis zum Ende ist nach deiner Fähigkeit im Moment.

Schüler: Mit den Gefäßen, die ich im Moment habe, bis zum Ende zum Ziel zu gehen.

Ja, sicher.

Frage: Dank des Bösen hat der Mensch Arbeit, dass er sich dem Schöpfer nähern kann. Wie kann man das Böse wirklich hassen?

Man muss nur in der Form, in dem Maße hassen, wie unsere Natur uns hindert, zum Schöpfer zu kommen. Und auch verstehen, dass diese Störung uns erhält, uns hält, uns richtig in Richtung des Schöpfers aufstellt. Denn wenn es das Böse nicht gäbe, wie würden wir den richtigen Weg identifizieren?

Das Böse muss sein. Es wurde nicht umsonst erschaffen, weil der Schöpfer das Böse erschaffen will. Sondern wenn Er festlegt, dass Er will, dass die Geschöpfe sein werden und sich mit Ihm verbinden können und Ihn erkennen, und Ihn erkennen kann man nur aus der Ihm entgegengesetzten Form, dann entstand daraus das Böse in derselben Form, wie der Schöpfer will, dass man Ihn erkennt. Und deshalb gibt es im Bösen dieselben Formen wie im Schöpfer, nur in umgekehrten Formen, in allen möglichen Arten, die es im Schöpfer gibt. Deshalb ist das Böse so riesig, groß und reich, komplex, denn gerade durch es enthüllen wir den Schöpfer.

Der Schöpfer ist das Höhere Licht, in dem es keine Unterscheidungen gibt. Das wird "absolute Liebe" genannt, das Herz ist offen, nichts ist da. Und nur in der Form, dass wir ihm ein wenig Dunkelheit in allen möglichen Arten hineinbringen, dann unterscheiden wir, wie sehr es dort die entgegengesetzten Eigenschaften zur Dunkelheit gibt, das ist der Schöpfer, das ist das Licht. Deshalb wird der Schöpfer "komm und sieh" genannt. Denn sehen kann man nur in der Form, dass du zu Ihm aus der Dunkelheit kommst.

Schüler: Das ist genau wie Sie gesagt haben, dass es notwendig ist. Wie kann man es also wirklich hassen, um sich zu nähern?

Gerade das hassen, dass es stört, sich zu nähern, aber wenn nicht um sich dem Schöpfer zu nähern, dann ist der Trieb nicht böse, er hilft dir, ein Leben in dieser Welt zu machen.

Frage: Wenn der Mensch böse ist, wie kann ein böser Mensch das Böse in sich hassen?

Durch die Erleuchtung von oben, die zum Menschen kommt, einerseits. Und andererseits gibt es im Menschen den Punkt im Herzen, der ein göttlicher Teil von oben ist. Das ist ein Teil, eine Reshimo vom zerbrochenen Kli, das zerbrochen wurde und sich im Willen zu empfangen befindet, und es gibt das Höhere Licht, das auf den allgemeinen Willen zu empfangen einwirkt.

Wir haben einen zerbrochenen Willen zu empfangen, einen. Das private Ego des Menschen (siehe Zeichnung Nr. 1). Und in diesem Ego gibt es einen Punkt, das ist eine Reshimo, eine Reshimo von dem, was in Adam HaRishon war. Nach dieser Reshimo wird das "Mensch" in uns genannt. Und das allgemeine Ego ist der Wille zu empfangen. Es kommt eine Erleuchtung von oben und wirkt ein, das wird "umgebendes Licht" genannt, sie wirkt auf diesen Punkt ein (siehe grüner Pfeil in Zeichnung Nr. 1). Dadurch, dass der Punkt erwacht, wird das genannt, dass er sich in dieses umgebende Licht "kleidet", und dann wollen beide zusammen vom Ego fliehen, zur Quelle des Lichts zurückkehren.

Dieses Gefühl, dass ein Mensch fühlt, dass er plötzlich eine Neigung hat zu erkennen, wofür lebe ich? Warum lebe ich? Was ist das Leben? Und so weiter, das ist genau, wenn der Punkt im Herzen erwacht. Das ist ein Wille, die Quelle des Lebens zu erkennen. Nicht dass er wie religiöse Menschen beten will, das Leben retten will, er fühlt, dass ihm vielleicht irgendeine Sicherheit fehlt. Das sind normale religiöse Menschen. Aber ein Mensch, der eine Erweckung bekommt, seinen Schöpfer zu erkennen, die Höhere Kraft, den Grund für das Leben, wofür man lebt, das heißt, dass in ihm der Punkt im Herzen innerhalb des allgemeinen Willens zu empfangen erwacht. So geschieht das.

Und dann, was geschieht? Wir müssen diese Handlung vergrößern. Wie mache ich, dass mein Wille zu empfangen größer wird, viel größer wird, wie kann ich aus diesem kleinen Pfeil einen großen Pfeil machen (siehe blauer Pfeil in Zeichnung Nr. 1)? Das ist durch die Gruppe. Wenn ich mich mit noch mehr Menschen verbinde und mit noch mehr Menschen, und mit noch mehr, und von ihnen beeinflusst werde, wie jeder von ihnen auch vom Höheren Licht Einfluss empfängt, dann verbinden wir uns zusammen, werden sozusagen zu einem Körper, und dann befinden wir uns als Gruppe, und der Schöpfer wirkt auf unsere Gruppe schon in einer Form ein, dass wir sozusagen Punkte im Herzen verbinden, Er verbindet sie durch Sein Leuchten, und dann haben wir eine Gelegenheit herauszukommen.

Diese Dinge sind einfach. Wir werden später sehen, wie nach diesen Gesetzen auch Zellen im menschlichen Körper existieren, wie sich all diese Dinge verbinden. Das sind eigentlich die Gesetze der Kommunikation, Kommutation, die Gesetze der Verbindung.

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Frage: Was ist der Unterschied zwischen dem Willen zu empfangen und dem bösen Trieb?

Der allgemeine Wille zu empfangen befindet sich in der ganzen Schöpfung im Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischen, Sprechenden. Im Sprechenden gibt es einen zusätzlichen Willen zu empfangen, der böser Trieb genannt wird, das ist ein bestimmter Wille, der ihn zur Quelle der Schöpfung ausrichtet, dem Schöpfer. Und der Mensch, der diesen verstärkten Willen zu empfangen hat, den bösen Trieb, er spürt, dass er etwas zur Höheren Kraft hat, zur Quelle der Schöpfung, die er enthüllen muss, er hat eine Forderung, er hat etwas dazu, das wird "Punkt im Herzen" genannt. Das Herz selbst ist der Wille des Menschen. Aber der Punkt im Herzen, wenn er im Herzen ist, zieht den Menschen schon zum Schöpfer. Nicht nur erweckt in ihm irgendein Leben, sondern den Willen, das Wesen des Lebens zu erlangen, das Zentrum des Lebens.

Frage: Wie kann ich meinen Willen zu empfangen verwenden, damit ich engen Kontakt mit dem Schöpfer habe?

Einfach mehr mit der richtigen Gruppe integrieren, mit den Unterrichten, empfohlenes Material lesen, an allen möglichen Handlungen teilnehmen. Alles was möglich ist, um das Herz zu erwecken.

Frage: Wie ist es richtig, sich über den Willen zu empfangen zu erheben, er kommt einfach in dich hinein wie irgendein Lastwagen, der in dich hineinfährt, wie sich zusammen mit ihm zum Schöpfer zu erheben, hast du den Willen, vor ihm zu fliehen?

Das ist nicht gut. Am Anfang wollen wir uns sicher trennen und trennen uns sozusagen, aber im Laufe der Zeit bekommen wir schon Erfahrung, dass es besser ist, mit dem Willen zu empfangen zu arbeiten, sodass wir ihn zu unserer Neigung zum Schöpfer hinzufügen müssen und so nähern wir uns gerade durch den Willen zu empfangen, der wächst, dem Schöpfer. Denn jene Stufen, die wir jedes Mal aufsteigen, auf sie aufsteigen, die Höhe jener Stufe ist der Wille zu empfangen, der wächst. Und sozusagen springt der Punkt im Herzen von Stufe zu Stufe, von Stufe zu Stufe, und so nähern wir uns dem Schöpfer.

Schüler: Das ist nicht verständlich.

Wie kann es sein, dass das nicht verständlich ist. Zuerst ist es gut, dass du sagst, dass es nicht verständlich ist, aber schau, was geschieht (siehe Zeichnung Nr. 2). Es gibt Stufen, auf denen wir uns dem Schöpfer nähern. Die Höhe der Stufe ist der Wille, die Verlangen, die wachsen. Wenn ein Wille wächst, jener Punkt, den ich auf der ersten Stufe hatte, muss ich jetzt daran arbeiten, dass er über den Willen aufsteigt. Also ist das mein gegenwärtiger Zustand.

Danach kommt der Wille, D1 und wieder noch ein Wille, danach D2, D3, D4 und D5. Und ich muss jedes Mal meinen Punkt auf eine höhere Stufe erheben. Wie das? Damit er selbst größer wird. Am Anfang ist er Punkt Null, danach ist es 1, 2, das ist die Größe des Punktes im Herzen. Bis das Herz beginnt sich auszudehnen, und dann spüre ich sowohl im Herzen als auch im Punkt im Herzen diesen Zustand, und darin spüre ich meine spirituelle Wirklichkeit. So geschieht das.

Deshalb, "über alle Vergehen", wenn der egoistische Wille aufsteigt, "wird Liebe bedecken", "über alle Vergehen wird Liebe bedecken" und so schreiten wir voran.

Schüler: Ich gehe nicht in den Willen zu empfangen in all diesen Stufen hinein, sondern ich will nur den Schöpfer spüren?

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Ich muss über all die Willen zu empfangen meine Verbindung entwickeln, meine Beziehung zum Schöpfer, denn Er ist die Quelle dieser Dinge und Er macht das, damit ich mich Ihm nähere. Denn insgesamt diese Grobheit, die sich mir auf jeder Stufe enthüllt, diese Grobheit, das ist mein Ego, das wächst, und es nähert mich insgesamt dem Schöpfer, "Hilfe gegen ihn". Und gerade dadurch, dass ich das große Ego entdecke, nähere ich mich dem Schöpfer und komme zu Ihm. Mit dem ganzen großen Ego, dem großen Willen zu empfangen, will ich alles Ihm zuordnen.

Frage: Was ist die Verbindung zwischen der persönlichen Korrektur des Egos und der allgemeinen Korrektur des ganzen Willens von Adam HaRishon?

Unsere persönliche Korrektur hängt davon ab, wie sehr wir uns um die allgemeine Korrektur kümmern, besonders in unserer Zeit in der letzten Generation.

Frage: Kann man sagen, dass die Worte "Meine Söhne haben Mich besiegt" erklären, wie man zur Anhaftung mit dem Schöpfer kommt in sehr schwerer Arbeit beim Aufbau von Qualität in der Zehnergruppe, um die Scham aufzuheben, die sich vom Schöpfer in ihren Eigenschaften unterscheidet?

Ja.

Frage: Bezüglich "Meine Söhne haben Mich besiegt", Sie beschreiben uns im Unterricht den Kampf gegen den Willen zu empfangen, aber die meiste Zeit findet sich der Mensch allein, die Freunde sind nicht bei ihm und er muss diese Arbeit machen. Wie macht er das mehr in Verbindung, in Zusammenarbeit, in gemeinsamer Anstrengung, wie muss sich die Verbindung jedes Mal erneuern?

Unsere Arbeit ist gerade in der Verbindung, und ein Mensch, der keine Abstoßung von der Verbindung bekommt, schreitet nicht so sehr voran, er muss jedes Mal die Zehnergruppe vergessen und danach mit Kraft die Verbindung mit ihr erneuern. Und so muss es bei jedem Schritt sein, in jedem Zustand, denn das ist ein Zeichen, dass das Ego sich erneuert, dass er sich von der Zehnergruppe trennt und danach mit Kraft geht und wieder erneuert sich die Verbindung mit der Zehnergruppe, er selbst erneuert die Verbindung in der Zehnergruppe, so geschieht das. Deshalb nicht beeindruckt sein davon, dass wir uns jedes Mal in Ausgängen und Eingängen fühlen, in Ausgängen und Eingängen gegenüber der Zehnergruppe.

Schüler: Wenn Kinder zum Beispiel ein Haus aus Holz bauen, dann bringt einer einen Balken, einer trägt das, einer das, wo finden wir im Herzen die gemeinsame Anstrengung?

Dadurch, dass wir uns nach dem Schöpfer sehnen und Er einer über uns allen ist, dann beginnen wir aus unseren Anstrengungen zu entdecken, wie sehr wir alle miteinander verbunden sind und ein gemeinsames Haus bauen.

Frage: Wie identifiziert man ein Wachstum des Willens zu empfangen, ich identifiziere das wirklich nicht, was sind die Zeichen?

Wenn ich nicht identifiziere, dass der Wille zu empfangen größer wird, richtiger ist er nicht [größer], er ist komplexer, listiger, es fällt mir schwer, ihn zu identifizieren, ich identifiziere sozusagen nicht, wie in unserem Leben, dass ich an ihm vorbeigehe sozusagen und nicht aufspüren kann, dass es der Wille zu empfangen ist, dann müssen wir in jedem Moment versuchen zu sehen, wo sich der Wille zu empfangen befindet, damit ich durch ihn beginne, mich richtig zum Leben zu verhalten. Jeder Moment meiner Existenz muss auf dem Gefühl des Willens zu empfangen aufgebaut sein, dass das ist, was er macht, das ist, was er baut, und ich baue mich über ihm auf.

Schüler: Es ist sehr schwer, ihn zu identifizieren, vielleicht gibt es irgendeine Übung, wie man ihn aus dem Versteck herausholt, denn er versteckt sich sehr gut?

Das stimmt. Wodurch? Durch Verbindung mit den Freunden, durch Vertiefung im Lesen von Artikeln, das ist es, was wir eigentlich mitbringen können, um ihn mehr zu identifizieren, mir hilft das Lesen von Artikeln. Ich erinnere mich an Rabash, er selbst schrieb die Artikel Shamati von Baal HaSulam und trotzdem, wenn er abends schlafen ging, schaute er ins Heft. Wenn er im Auto war, schaute er in die Psalmen, ein kleines Buch der Psalmen, das ich noch habe, und so können wir verbunden sein.

Und außerdem haben wir heute so ein großes und reiches System von Zehnergruppen, wenn jeder auch an andere Zehnergruppen ein wenig denkt, dass auch sie auf dem Weg voranschreiten, dann werden wir dementsprechend voranschreiten, es gibt kein Problem. Und auch einander erinnern, ihr müsst nicht einmal darüber sprechen, aber nach den Fragen, nach einfachen Gesprächen sozusagen drumherum, den Freunden in der Gruppe ein Gefühl geben, wie sehr ihr zum Weg hingezogen werdet. Das ist wirklich eine große Hilfe einer für den anderen, dadurch werdet ihr voranschreiten.

Frage: Was bedeutet es, dass der Wille zu empfangen wächst, wie kann man dieses Wachstum verändern, wie kann man die Veränderung im Wachstum spüren?

Der Wille zu empfangen wächst die ganze Zeit, jedes Mal in Quantität und Qualität. Dass du jedes Mal verschiedene Gedanken und Verlangen hast in jedem Moment, das bedeutet, dass der Wille zu empfangen sich verändert. Und dementsprechend musst du in jedem Moment ihn mit der Absicht um zu geben bedecken, ihn verwenden.

Frage: Was ist die Verbindung zwischen Zimzum Alef, wenn ich den Willen zu empfangen in die Faust einschränke und ihm nicht erlaube sich zu bewegen, zum Tor der Tränen, wenn ich weine, dass ich geben will und es nicht schaffe?

Dass man Zimzum macht und sich selbst wirklich wie in der Faust hält und dem Willen zu empfangen nicht erlaubt auszubrechen, das ist nur Zimzum mit Kraft. In all diesen Zimzumim gibt es auch Zimzumim nicht nur mit Kraft, sondern in emotionaler Entwicklung, in Erkenntnis, dass nicht mit Kraft allein ich mich halte, dass ich zu einem Zustand komme, dass ich meinen Willen zu empfangen nicht verwenden will, dass ich ihn hasse und so weiter.

Das bedeutet, es gibt darin auch fünf Stufen der Erkenntnis des Bösen und des Erreichens des Guten, und so arbeite ich am Willen zu empfangen, der sich enthüllt. Deshalb der Auszug aus Ägypten, wie wir lernen, nicht unbedingt dass er in Ägypten war, und nicht unbedingt dass sie physisch in Ägypten waren, darüber sprechen wir nicht, wir sprechen nur über die Arbeit selbst, wie sehr sie im Menschen gemacht wird, dann muss sie vierhundert Jahre sein, vier Stufen des Willens zu empfangen, und nur auf der fünften Stufe, wenn ein Mensch dazu kommt, dann bekommt er einen Anstoß, aus Ägypten auszuziehen, aus seinem Ego.

Frage: Ist der Wille zu empfangen mit der persönlichen Vorsehung verbunden? Jeder einzelne hat persönliche Vorsehung und als Ergebnis davon kommt der Wille zu empfangen?

Der Wille zu empfangen ist sicher mit der persönlichen Vorsehung im Menschen verbunden, denn der Schöpfer bringt jeden einzelnen Menschen in seiner persönlichen Beziehung zu jedem einzelnen voran, aber wir sprechen über jene Menschen, in denen der Punkt im Herzen erwacht und sie aus ihrem Willen zu empfangen herauskommen wollen, wie jener Wurm, der sich bemüht, aus dem Rettich herauszukommen.

Schüler: Denn ich fühle, dass ich in alle Richtungen geworfen werde, fühle keine persönliche Vorsehung?

Das sind schon deine Klagen. Die hören wir nicht.

Schüler: Das ist die Wirklichkeit.

In Ordnung, ich verstehe deine Wirklichkeit, darüber steht geschrieben "Der Narr sitzt mit verschränkten Armen und isst sein eigenes Fleisch".

Schüler: Die Frage ist, wie kann man spüren, dass man wirklich persönliche Vorsehung hat, das ist die ganze Sache?

Dadurch, dass du in jedem Moment identifizieren kannst, dass der Schöpfer dich stört.

Schüler: Das ist Vorsehung? So spürst du die Vorsehung?

Ja. Wer stört dich noch? Der Schöpfer, gibt es noch etwas außer Ihm?

Schüler: Nein.

Das war's, also stört Er dich. Was musst du tun? Handlungen machen, die letztendlich alle im Gebet enden. Alle unsere Handlungen müssen im Gebet enden, nicht dass Er die Störungen wegnimmt, sondern anstatt dass sie uns stören, dass Er uns hilft, mit ihnen umzugehen, uns über sie zu erheben und so schreiten wir auf der Stufenleiter.

Schüler: Das bedeutet, es ist viel einfacher, das in der Zehnergruppe zwischen uns zu machen.

Macht es.

Frage: Sie haben schön in der Zeichnung erklärt, wie wir von Stufe zu Stufe aufsteigen und wie wir über jedes Wachstum des Egos mit Liebe bedecken. Wo und ob überhaupt in diesem Prozess ein Punkt des Hasses auf das Ego existiert, von jeder Stufe zur Stufe?

Hass auf das Ego kommt nur auf höheren Stufen, soweit du dich bemühst, dich über das Ego zu erheben, soweit du verstehst, dass das Ego dich daran hindert, am Schöpfer anzuhaften, dann wirst du es hassen. Und soweit du danach erkennst, dass gerade durch das widerstehende Ego du zur Liebe des Schöpfers kommst, dann verwandelt sich dein Hass auf das Ego in Liebe. Es ist nicht, dass du das Ego liebst, sondern das Ego ist in deinen Augen schon nicht mehr Ego, es kommt vom Schöpfer und wird "Hilfe gegen ihn" genannt, denn der Mensch kommt zu einem Zustand, dass er den Stock küsst.

Frage: Sie erzählten, dass Rabash ab und zu Shamati öffnete, wenn wir als Zehnergruppe einen Artikel in Shamati lesen, ist es nützlich zu versuchen, den Artikel zu erforschen und zu verstehen oder einfach zu lesen um Licht anzuziehen und den Verstand abzuschalten?

Nein, je mehr ihr darüber sprecht, desto besser.

Frage: Ist es möglich, spirituell auf natürlichere Weise aufzusteigen als durch Vergehen, können wir die ganze Zeit nur in Liebe voranschreiten wie der Schöpfer?

Nein, ihr habt egoistische Liebe und nicht mehr und deshalb in Liebe voranzuschreiten bedeutet, das Ego in euch mehr und mehr zu vergrößern, so sehr, dass ihr nicht einmal zwischen der Art der Liebe sozusagen unterscheiden könnt, die es zwischen euch gibt, wie jetzt, habt ihr Liebe zu Kindern? Ja, aber wir sprechen nicht über solche Form der Liebe. [Wenn wir das wenden] zu den Männern, [euren Ehemännern], können wir schon etwas sagen, denn es gibt alle möglichen Konflikte und wenn wir über sie mit Liebe überwinden, wenn wir können, fähig sein werden, dass die Konflikte zwischen uns, in der Familie mit dem Ehemann uns zur Überwindung der Liebe bringen, dass wir einander noch mehr lieben, denn "über alle Vergehen wird Liebe bedecken", dass wir wissen, wie wir mit unserer Liebe über alle Hindernisse aufsteigen, alle Unterschiede, dann können wir wirklich die Liebe vergrößern und zur richtigen Liebe kommen. Wenn wir lernen, wie wir alle Vergehen überwinden, alle Schwierigkeiten, das ist etwas anderes. Aber wir sind normalerweise nicht dazu fähig, sondern stimmen zu, dass das das Leben ist. Und so müssen wir.

Am Ego arbeiten, der zwischen Mann und Frau erwacht und diese egoistische Form in Verbindung verwandeln, dass jeder von uns auf sein Ego verzichtet und versteht, was im anderen geschieht und die Eigenschaften liebt, die es im anderen gibt, als wären sie seine, und gerade dadurch wird er sich nähern, das ist schon eine große Sache. Man kann das auf psychologische Weise ein wenig machen, aber das ist eine Lüge, die nicht halten wird. Wenn wir das auf echte Weise machen wollen, dass es nicht zerbrechen wird und immer existieren wird und mehr und mehr wachsen wird, brauchen wir das Höhere Licht, und deshalb brauchen wir wieder die Weisheit der Kabbala.

Aber all das beginnt damit, dass wir beginnen, dieses Prinzip anzunehmen, dass "über alle Vergehen Liebe bedecken wird", dass alle Vergehen bleiben und wir wissen, wie wir sie so überwinden, dass die Liebe wächst, und es stellt sich heraus, dass je mehr Vergehen sich enthüllen, denn wenn ich entdecke, dass die Vergehen, diese Mängel in meinem Partner, zu mir vom Schöpfer kommen und dadurch kann ich mich Ihm nähern, dann beginne ich sie zu lieben, denn das kommt vom Schöpfer, dass das der Schöpfer im Willen zu empfangen so vor mir aus meinem Partner heraus erscheint. Und dann stellt sich heraus, dass über alle Vergehen wirklich Liebe bedecken wird. Das muss man lernen, wenn ihr in der Weisheit der Kabbala voranschreitet, werdet ihr wissen, wie man das in jeder Familie bei jedem erfüllt.

Frage: Welche praktische Übung kann mir helfen zu entdecken, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dadurch den nötigen Hass aufzudecken?

Ich habe das jetzt gesagt. Ich kenne Frauen aus Chile, ich war einige Male bei ihnen, wir haben Kongresse gemacht, es scheint mir, dass es keinen Unterschied zwischen Chile und jedem anderen Ort gibt. Wir müssen einfach verstehen, dass alles, was zwischen uns ist, der Schöpfer ist. Es steht geschrieben "Mann und Frau, die Schechina ist zwischen ihnen", die Schechina kann von der negativen Form zwischen uns sein, zwischen Mann und Frau, bis zur positiven Form. Wir müssen nur erkennen, dass das die Schechina ist, die zwischen uns steht und daran zusammen arbeiten, wenn wir verbunden sein wollen, auch wenn es irgendeinen Abstand zwischen uns gibt, müssen wir verstehen, dass er gegeben wurde, damit wir ihn annullieren. Und wir annullieren ihn nur dadurch, dass wir den Schöpfer zur Verbindung zwischen uns näherbringen.

Frage: Können Sie bitte ein Beispiel für eine Handlung für den Nächsten geben?

Wenn ich mich in den Nächsten kleide und ihn zum Schöpfer hin vorwärts bringe, das ist die richtigste Handlung zum Wohl des Nächsten. Eigentlich stellt sich daraus heraus, dass die Handlung der Verbreitung die wichtigste ist und wirklich zum Wohl des Nächsten wirkt.

(Ende des Unterrichts)