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Morgenunterricht 28.09.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung (des hebräischen Originals)
Simchat Torah 5782
Buch "Schriften von Baal HaSulam", Teil "Shamati", Seite 522, Artikel 7, "Was bedeutet: Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur, in der Arbeit"
Sprecher: Buch "Schriften von Baal HaSulam", Seite 522, Artikel "Shamati", Artikel 7, "Was bedeutet: Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur in der Arbeit".
Wir haben eine gute Verbindung beim Kongress durchgemacht. Wir verstehen noch nicht, wo wir waren und wo wir jetzt sind. Es ist wie bei einem kleinen Kind, das sich nicht bewusst ist, wie es Tag für Tag voranschreitet - nur wir, die wir es von außen betrachten, sagen: "Schau, er hat angefangen das zu tun, er macht das", aber er selbst ist sich nicht bewusst, dass er vorangekommen ist.
So ist es mit uns - wir können über uns selbst nicht verstehen, nicht wissen, was mit uns geschieht, wie wir voranschreiten. Und erst später, wenn wir bereits auf Stufen sein werden, auf denen es eine Enthüllung des Lichts gibt, eine Enthüllung des Schöpfers, dann werden wir langsam diese Zustände abwägen können und wissen, was der Unterschied zwischen Zustand und Zustand ist. Wenn unsere Awiut so geordnet sein wird, dass sie dem Licht ähnlich ist, dann werden wir das Licht innerhalb der Awiut abwägen können und dann werden wir wissen, was wir erlangen und wie wir voranschreiten.
Aber es gibt eine Sache, anhand derer wir doch verstehen können, wo wir uns befinden: Rechtfertigen wir den Schöpfer? Das ist die Frage - rechtfertige ich in den Zuständen, in denen ich mich befinde, den Schöpfer? Falls ich Ihn rechtfertige, werde ich "Gerechter" genannt, denn ich befinde mich bereits in einer Art Dwekut mit dem Schöpfer, in einer Annäherung an Ihn. Und deshalb müssen wir darauf achten, ob wir selbst in nicht guten, schlechten Zuständen - denn wir fallen jedes Mal in unseren Willen zu empfangen, um einen Teil davon zu nehmen und ihn zum Geben zu erheben, wieder fallen wir zum Empfangen und steigen wieder zum Geben auf - ob wir uns in all diesen Zuständen, auch in beiden Extremen, Empfangen und Geben, trotzdem in Freude befinden.
Freude ist die Prüfung, dass wir zum Guten voranschreiten, dass ich den Schöpfer für alle Zustände rechtfertige, die ich durchmache. Denn all die Abstiege und Aufstiege, die Abstiege und Aufstiege mache ich, um mehr und mehr und mehr vom Willen zu empfangen zu übertragen, etwas davon zu ergreifen und nach oben zu erheben. Und so ist unsere Arbeit, bis "Groschen für Groschen sich zu einer großen Rechnung zusammenfügt", und aus dieser Ansammlung beginne ich die Höhere Welt zu enthüllen, die Spiritualität und den Schöpfer innerhalb dieser Welt, und so gelangen wir zum spirituellen Leben, zur Höheren Welt. Das ist unsere Arbeit.
Wir müssen jetzt nach dem Kongress - und wir haben dort mit einer schönen und guten und richtigen Verbindung begonnen - anfangen, sie mehr zu verwirklichen, das heißt zu sehen, wie wir über uns selbst täglich unseren egoistischen Willen zu empfangen erheben, von jedem Einzelnen, und ihn mit dem Schöpfer verbinden. Wie kann man den Willen zu empfangen mit dem Schöpfer verbinden? Dass wir wollen, dass dieser Wille zu empfangen auch im Geben arbeitet, in der Verbindung zwischen uns, in der Dwekut, denn es gibt keine andere Kraft. Und das ist es, was wir lernen müssen - wie man das macht. Das ist tägliche Arbeit bis zum Gmar Tikun, bis der ganze Wille zu empfangen, den der Schöpfer erschuf - und dieser ganze Wille ist der böse Wille, wie der Schöpfer sagt: "Ich erschuf den bösen Trieb" - wie erheben wir ihn und machen aus ihm einen Trieb, das heißt einen guten Willen, der im Geben arbeitet wie der Schöpfer.
Und dann, von diesem Funken, den der Schöpfer uns enthüllt - dass nur das haben wir vorerst von Ihm - indem wir zu diesem Funken mehr und mehr von unserem Willen zu empfangen hinzufügen, beginnt der Wille zu empfangen wie der Funke zu leuchten. Und das nennt sich "Finsternis wird wie Licht leuchten", dass wir, wie wenn wir zum Funken des Feuers noch ein Stück Holz und noch ein Stück Holz hinzufügen, bis das Feuer groß wird, und so wird unser ganzer Wille zu empfangen gerade in der Absicht zu geben arbeiten. Es gibt darin viele Beispiele dafür, was man mit dem Willen zu empfangen macht, um gerade den Schöpfer in unseren Augen zu vergrößern, dass wir aus dem kleinen Funken, der doch in uns ist und deshalb werden wir zu ihm hingezogen, wir bauen, machen das große Feuer und gelangen so zur Dwekut mit Ihm.
Lesen wir den Artikel und sehen, wie wir voranschreiten.
Sprecher: Wir sind bei Artikel 7 im Buch "Shamati", "Was bedeutet: Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur, in der Arbeit".
7. Was bedeutet: Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur, in der Arbeit
"Durch die Gewohnheit, die der Mensch sich in irgendeiner Sache angewöhnt, wird diese Sache bei ihm zur zweiten Natur. Deshalb gibt es keine Sache, in der der Mensch nicht ihre Existenz fühlen könnte. Das heißt, obwohl der Mensch keinerlei Gefühl in der Sache hat, kommt der Mensch dennoch durch Gewöhnung an die Sache zum Gefühl."
Wir sehen das wieder gut bei den Kindern, bei den Babys, dass wir sie mehr und mehr erwecken, wir wollen, dass sie fühlen, dass sie verstehen, dass sie hören, dass sie auf alle möglichen Zustände reagieren, und dadurch entwickeln sie sich. Wenn wir sie so lassen würden, würden sie sich nicht mehr entwickeln als das Leben sie erwecken würde, das heißt, sie wären wie kleine Tiere. Und nur dadurch, dass wir ihnen alle möglichen Reize geben, wachsen sie durch diese Reize.
Und deshalb ist unsere ganze Arbeit, von uns mehr und mehr richtige Reaktionen auf das einzuladen, was wir von der Höheren Welt hören und lesen, wie wir die spirituelle Welt, die nicht gefühlt wird, nicht in unseren Sinnen existiert, jedes Mal erwecken werden, sie zu fühlen, etwas in ihr wahrzunehmen, obwohl es nichts gibt.
Es ist wie ein kleines Kind, das vom Welt insgesamt nur seine kleine Welt sieht. Wo es ein wenig Interesse entsprechend dem Willen zu empfangen hat, das erfasst es und das will es, mehr nicht. Und dann müssen wir es erwecken, es zu irgendwelchen Dingen bringen, ihm alle möglichen Spielzeuge bringen, es schaukeln, und so entwickeln wir es. So macht es der Schöpfer mit uns.
Nur wir müssen wach sein, dass wir anfangen, durch uns zu entwickeln, "Einer helfe seinem Nächsten", solche Zustände, dass sich jeder entwickelt. Deshalb kann man sich ohne Gesellschaft nicht entwickeln. Wenn ein Mensch allein bleibt, sagen wir, er wurde geboren und im Wald vergessen, dann kennen wir solche Fälle, dann ist er wie ein Tier und kann sich danach nicht mehr entwickeln. Wenn er die Gelegenheit nicht ergreift, die man ihm von Oben gibt, dann kann er sich, selbst wenn man ihn nimmt, ihn in einem fortgeschritteneren Alter dort findet, im Alter von 20, 30 und ihn zur menschlichen Gesellschaft bringt, nicht mehr entwickeln.
Das heißt, es muss eine besondere Zeit sein, eine besondere Atmosphäre, und dann wird er sich richtig entwickeln, denn die Atmosphäre regt ihn zu allen möglichen erhabeneren menschlichen Reaktionen an. Das ist es, was wir in unserer Gesellschaft entwickeln müssen. Und deshalb ist es das, was er schreibt, dass "deshalb gibt es keine Sache, in der der Mensch nicht ihre Existenz fühlen könnte. Das heißt, obwohl der Mensch keinerlei Gefühl in der Sache hat, kommt der Mensch dennoch durch Gewöhnung an die Sache zum Gefühl." Wir befinden uns nicht in der Höheren Welt, in der spirituellen Welt jetzt entsprechend unserem Gefühl, aber wir befinden uns dort, nur fühlen wir sie nicht, es fehlt uns, unsere Sinne zu entwickeln. Und das ist es, was wir brauchen - einander zu helfen, wir alle zusammen.
Wir haben bereits eine große Gesellschaft, wir haben den Anfang des Weges, der Schöpfer kümmert sich um uns, wir sind eine besondere Gruppe aus der ganzen Menschheit, die das Privileg hatte, in solcher Menge voranzuschreiten und auf das Ziel zu, also vorwärts, bemühen wir uns.
"Und man muss wissen, dass es einen Unterschied zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen in Sachen des Gefühls gibt, dass es bei den Geschöpfen den Aspekt des Fühlenden und des Gefühlten gibt, des Erreichenden und des Erreichten, das heißt, dass wir den Aspekt des Fühlenden haben, der mit irgendeiner Existenz gemeinsam ist. Was nicht so ist bei einer Existenz ohne Fühlenden - das ist nur der Schöpfer, gepriesen sei Er, selbst, dass bei Ihm, gepriesen sei Er, kein Gedanke Ihn überhaupt erfasst." Wir wissen nicht, wie es einfach eine Sache geben kann, die fühlt, sondern "Ich" und "fühle" etwas außerhalb von mir, so ist es bei uns, bei den Geschöpfen. Aber der Schöpfer ist selbst die Existenz und deshalb können wir nicht verstehen und Ihn erfassen, wie Er existiert, die Natur, diese Kraft selbst, die existiert. Deshalb besteht bei uns die Erreichung aus zwei Unterscheidungen: dem Fühlenden, der erreicht, und dem Erreichten, was er erreicht.
"Was nicht so ist beim Menschen - seine ganze Existenz ist nur durch das Fühlen der Existenz." Denn unser ganzes Kli ist ein Kli des Gefühls, des Willens. "Und auch die Wahrheit der Existenz wird nicht zur Wahrheit geordnet, sondern gegenüber dem, der die Existenz fühlt. Das heißt, was der Fühlende in ihr schmeckt, das ist bei ihm Wahrheit. Das heißt, wenn er einen bitteren Geschmack in der Existenz fühlt, das bedeutet, dass er sich selbst in irgendeinem Zustand fühlt, in dem er sich befindet, dass es ihm schlecht geht und er Leiden von diesem Zustand erleidet, wird dieser Mensch in der Arbeit genannt, dass er ein Bösewicht ist, aus dem Grund, dass er den Heiligen, gepriesen sei Er, verurteilt, da Er 'gut und Gutes tuend' genannt wird, aus dem Grund, dass Er der Welt nur Gutes gibt. Und gegenüber dem Gefühl des Menschen fühlt der Mensch, dass er vom Schöpfer das Gegenteil empfangen hat, das heißt, der Zustand, in dem er sich befindet, ist schlecht."
Das heißt, der Mensch bestimmt die Wirklichkeit entsprechend seinem Gefühl. Das ist es, was er hat, außer dem Gefühl hat er nichts. Wenn wir Wille zu empfangen sind, dann ist das, was im Willen zu empfangen empfangen wird, unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Und deshalb, entsprechend dem, was im Willen zu empfangen empfangen wird, ohne Philosophien, ohne dass ich fühlen kann "ich fühle schlecht, aber es ist gut", nein, das reicht nicht, sondern wie ich fühle, das bestimme ich als meinen Zustand.
Und deshalb, wenn ich Gutes fühle in dem, was ich vom Schöpfer empfange, dann werde ich "Gerechter" genannt, der Ihn rechtfertigt, denn Er ist wirklich so, und wenn ich Schlechtes fühle, dann werde ich "Bösewicht" genannt, weil ich trotz dass der Schöpfer gut ist, entsprechend meinen Eigenschaften ein gegenteiliges Gefühl empfange. Und demnach gibt es Stufen, sowohl im Gefühl des Guten als auch im Gefühl des Schlechten, alles gegenüber dem, was ich fühle und was der Schöpfer gibt.
"Und im Gesagten ist zu verstehen, was die Weisen sagten: 'Die Welt wurde nicht erschaffen, außer entweder für vollkommene Bösewichte oder für vollkommene Gerechte' (Berachot 61). Die Bedeutung der Worte ist wie oben erwähnt: Entweder schmeckt er einen Geschmack und fühlt einen guten Geschmack in der Welt, und dann rechtfertigt er den Ort und sagt, der Schöpfer gibt der Welt nur Gutes. Oder wenn er einen bitteren Geschmack in der Welt fühlt und schmeckt, dann ist er ein Bösewicht, aus dem Grund, dass er den Ort verurteilt.
Es ergibt sich, dass alles nach dem Gefühl des Menschen gemessen wird. Was nicht so ist beim Schöpfer, gepriesen sei Er - bei Ihm gehören all diese Gefühle nicht hin, wie es im Lied der Einheit geschrieben steht: 'Wie Du warst, wirst Du ewig sein, Mangel und Überschuss werden nicht in Dir sein.' Deshalb sind alle Welten und alle Veränderungen nur gegenüber den Empfängern, entsprechend dem erreichenden Menschen."
Frage: Wenn ich richtig verstanden habe - wenn der Schöpfer dir Leiden gibt und du noch nicht in der Erreichung der Spiritualität bist, kannst du Ihn nicht rechtfertigen.
Der Schöpfer gibt dir niemals Leiden, Er ist gut und Gutes tuend, es kann nicht sein, dass Er dir Leiden gibt. Sondern du fühlst das Leiden, weil du dich in einer Form befindest, die Ihm entgegengesetzt ist.
Schüler: Und wenn du leidest und du noch nicht in der Erreichung bist?
Dann korrigiere dich. Das ist es, was dir bleibt, das ist alles.
Schüler: Wie rechtfertige ich den Schöpfer, wenn ich leide?
Solange du nicht zum guten Gefühl gelangst, wirst du Ihn nicht rechtfertigen. Dein Gefühl zeigt an, wer du bist. Und es wird dir nicht helfen - du kannst nicht schlecht fühlen und sagen, dass der Schöpfer gerecht und gut ist, sondern dein Gefühl selbst bestimmt es.
Frage: Wie korrigiere ich mich und rechtfertige den Schöpfer, oder ist es umgekehrt?
In dem Maß, wie ich mich korrigiere, kann ich mehr und mehr den Schöpfer als gut und Gutes tuend rechtfertigen.
Frage: Wahre spirituelle Gefühle oder die Gefühle, über die du sprichst - ist es, irgendein schlechtes Gefühl auf einer bestimmten Stufe zu bedecken, oder ist es einfach ein gutes Gefühl?
Nein. Der gute Zustand bei uns, bei Kabbalisten, kann nur aus dem schlechten Zustand wachsen. Am Anfang sehe ich, wie sehr ich dem Schöpfer entgegengesetzt bin, der Gruppe, ich will nicht mit ihnen sein, will mich nicht verbinden, ich habe eine Abstoßung von allem. Und langsam, dadurch dass ich mich in der Gruppe und im Studium befinde, in allen möglichen Handlungen, lade ich irgendeine spirituelle Kraft auf mich ein, und langsam macht sie eine Veränderung in mir. Die spirituelle Kraft nennt sich das Licht, und so schreiten wir voran.
Schüler: Muss man die nächste Stufe suchen? Bei jedem guten Gefühl, das kommt, sich sofort bemühen, im nächsten Mangel zu sein?
Sicher. Wir müssen die ganze Zeit danach streben, uns mehr mit den Freunden zu verbinden, und durch sie mit dem Schöpfer, dass wir zusammen sein werden - ich, die Gruppe und der Schöpfer, und damit lade ich sehr schnell die nächsten fortgeschrittenen Zustände ein.
Frage: Wie kommt es, dass wir durch Gewohnheit anfangen zu fühlen?
Dadurch, dass ich mich gegenüber den Freunden annulliere, gelange ich zu Eigenschaften des Gebens, und ich beginne in ihnen eine neue Wirklichkeit zu fühlen. Das ist nur dadurch, dass die Verbindung mit den Freunden bei mir wichtiger wird als mein persönliches Gefühl.
Frage: Wenn ich einen bitteren Geschmack fühle, muss ich danach streben, ihn zu korrigieren oder in ihm einen guten Geschmack zu entdecken?
In ihm die Ursache zu öffnen, warum ich Bitteres fühle, und wie man es in Gutes verwandelt. Genau so, von der Finsternis zum Licht.
Frage: Der Mensch rechtfertigt den Schöpfer im Maß der Erreichung Seines Gedankens?
Ja, und auch dazwischen befindet er sich in noch größeren Stürzen, dass er anfängt zu fühlen, dass der Schöpfer mehr Schlechtes verursacht, und danach dagegen mehr Gutes, und noch Schlechtes noch größer, und noch Gutes noch größer. Und so von Minus zu Plus, von Minus zu Plus, erheben wir jedes Mal die Funken der Shwira zur Korrektur.
Frage: Kann man die Wirklichkeit ändern oder nur unser Gefühl in Bezug auf die Wirklichkeit?
Unser Gefühl ist die Wirklichkeit. Wie wir jetzt in der Welt leben, die wir uns so für uns selbst zeichnen. Es gibt keine Welt ohne Erreichung, ohne unsere Wahrnehmung. Es gibt nichts Objektives, das existiert, wenn wir es nicht erreichen, es gibt so etwas nicht, alles ist ausschließlich gegenüber dem erreichenden Menschen.
Frage: Wie gibt man dem Willen zu empfangen keinen Köder, alle unsere Handlungen so zu nutzen, dass die Freunde sie rechtfertigen müssen?
Wir müssen weitermachen. Nach dem, was du sagst, sage ich dir: Es gibt hier nicht viel zu tun, wir müssen einfach in jedem Moment versuchen zu prüfen, was ich innerhalb der Gesellschaft fühle und wie ich mich mit ihr verbinde, und wie ich gerade darin meine spirituelle Wirklichkeit sehe, mein Leben. Und ohne das fühle ich mich wirklich, als würde ich aus der Verbindung zwischen ihnen fallen, zur Tierheit. Und letztendlich werde ich aufhören wollen, die Welt in mir selbst zu sehen, zu fühlen, sondern nur durch die Verbindung mit ihnen.
Frage: Wie kommt es, dass wir in der Wirklichkeit zustimmen können, dass wir dasselbe sehen?
Ich weiß nicht, worüber du sprichst. Woher weiß ich, dass alle dasselbe sehen? Nein, trotzdem erfasst jeder in seinen Kelim die Wirklichkeit, sowohl jetzt als auch in der Spiritualität.
Frage: Eine Frage bezüglich der Rechtfertigung. Normalerweise, wenn der Schöpfer einen Zustand sendet, den der Mensch als "bitter" fühlt, weil er dem Schöpfer entgegengesetzt ist, ist das Hauptsächliche, was er versucht zu tun, die Wichtigkeit des Ziels durch die Zehnschaft zu erheben, damit der Zustand weniger wichtig wird als die Wichtigkeit des Ziels. Ist das der Prozess, oder muss auch das "Bittere" zu "Süß" werden, oder wird es einfach weniger wichtig?
Es gibt einen Prozess, in dem wir uns insgesamt über das Bittere erheben, das nennt sich, dass wir zur Stufe von Bina gelangen, und danach, wenn wir sogar in all dem Bitteren, dem ganzen Willen zu empfangen, in der Absicht zu geben werden, das nennt sich, dass wir bereits zur Stufe von Chochma gelangen. Es gibt hier zwei Phasen: Die erste Hälfte des Prozesses ist geben um zu geben, und die zweite Hälfte des Prozesses ist empfangen um zu geben, und alles endet in der Absicht zu geben. Alles.
Frage: Also ist in der ersten Phase unsere Hauptarbeit einfach, das Bittere weniger wichtig zu machen als unser Ziel, damit das Ziel größer wird als das Bittere?
Richtig. Schön, du hast es richtig gesagt. Ja. Das nennt sich "Über alle Vergehen wird die Liebe bedecken", nur bedecken, aber danach verwandeln sich auch die Vergehen in Mizwot zur Liebe.
Frage: Es kommt vor, dass der Schöpfer den Menschen von der Zehnschaft entfernt und ihn vollständig abtrennt.
Wo siehst du das, passiert euch das so in der Gruppe?
Frage: Ja. Was bedeutet es also, den Schöpfer in so einem Zustand zu rechtfertigen?
Dass die ganze Trennung nicht dazu da ist, wirklich einen Menschen von der Zehnschaft zu trennen, sondern dem Menschen eine Gelegenheit zu geben, sich mit der Zehnschaft mit größerer Anstrengung zu verbinden. Und dadurch wächst er. Wir müssen verstehen, dass der spirituelle Parzuf danach gemessen wird, wie viel Awiut des Massach und Or Choser er hat, und dann verbindet er sich entsprechend all diesen Daten mit dem Schöpfer.
Frage: Aber in einem Zustand, wo ein Mensch versucht alles zu tun und betet und es nicht schafft, und nichts funktioniert, was soll er in so einem Zustand tun?
Er soll sich an die Gruppe wenden. Er soll sich an die Gruppe wenden, wenn er es nicht allein kann - wofür haben wir die Bürgschaft?
Frage: Kann man zu einem Zustand gelangen, wo man es schafft, den Schöpfer in jedem Moment durch die Verbindung mit den Freunden zu rechtfertigen?
Sicher ja, ja. Und noch mehr als das - bis ich mich nicht mit den Freunden verbinde, fühle ich nicht, dass ich in irgendeinem Kontakt mit dem Schöpfer bin. Wo erreiche ich Kontakt mit dem Schöpfer, wenn nicht innerhalb der Freunde. Der Schöpfer befindet sich in der Verbindung zwischen uns, die Verbindung zwischen uns existiert, nur dass wir uns in der Shwira befinden und deshalb keine Verbindung zwischen uns fühlen und keinen Schöpfer fühlen, der sich als uns erfüllend enthüllen sollte. Das ist alles.
Frage: Der Ansatz, dass wir kommen und messen, ob wir beim Kongress erfolgreich waren oder nicht erfolgreich waren - ist das nicht ein Ansatz, bei dem wir uns vor den Schöpfer stellen?
Wonach könnt ihr prüfen, ob ihr erfolgreich wart oder nicht? Ich weiß es nicht. Aber wir müssen prüfen, nur wodurch prüft ihr?
Frage: Also wodurch prüft man?
Durch meine Notwendigkeit zur Verbindung mit der Gruppe, mit dem ganzen weltweiten Kli von Bnei Baruch. Dass ich fühle, dass ich jetzt mehr Notwendigkeit für den spirituellen Fortschritt habe, mich mit dem ganzen weltweiten Kli von Bnei Baruch zu verbinden. Danach fühle ich.
Dass wenn ich von ihnen getrennt bin, ich fühle, dass ich mich sofort in einem Sturz befinde, in einem Abstieg. Dass ich alle möglichen Rechnungen habe, persönliche egoistische Gefühle, Gedanken. Wenn ich mich zwischen ihnen befinde, werde ich sofort in sie eingeschlossen und habe im Verstand und Herzen bereits ein anderes, spirituelles Geschehen.
Frage: Wie bringt man die Rechtfertigung des Schöpfers in Zustand A und in Zustand B hinein?
Das ist auch nur dadurch, dass ich mich innerhalb der Gesellschaft befinde. Wenn ich mich außerhalb der Gruppe befinde, kann ich keine richtige Handlung ausführen. Fangt damit an. Keine richtige Handlung. Ganz einfach. Das steht überall geschrieben. Deshalb ist für mich zuallererst die Verbindung. Zuallererst die Verbindung, und dann aus der Verbindung beginnen wir richtig voranzuschreiten, nach innen.
Frage: Kann der Glaube über dem Verstand zur Gewohnheit werden?
Glaube über dem Verstand ist die Eigenschaft von Bina, die Eigenschaft des Gebens, die über der Eigenschaft des Empfangens ruht. Und sicher organisieren wir uns so, dass wir uns mehr und mehr mit dem Glauben über dem Verstand verbinden. Bis wir anfangen darin zu leben. Bis das, was wir nicht in den Glauben über dem Verstand hineinbringen können - das befindet sich im Zimzum dieser egoistischen Verlangen, sie befinden sich im Zimzum, der "Sof des Parzuf" genannt wird. Aber Rosh und Toch des Parzuf sind alle im Glauben über dem Verstand.
Das heißt, dadurch dass ich das Geben mehr schätze, über dem Empfangen. Sowohl im Rosh, entsprechend der Berechnung, was in der Kraft ist, als auch im Toch des Parzuf, was in der Tat ist. Und so korrigiere ich das Kli meiner Neshama. Ich baue aus mir ein spirituelles Geschöpf.
Schüler: Es steht hier geschrieben, dass Gewohnheit zur zweiten Natur wird und es ist, als ob die Anstrengung verschwindet. In dem Moment, wo du eine zweite Natur hast, sieht es aus, als ob alles bereits klar ist und man weiß, wie man handeln soll.
Wenn ich bereits einen Massach auf einen bestimmten Willen zu empfangen habe, dann arbeite ich mit diesem Willen zu empfangen in der richtigen Form, in der Absicht zu geben. Ja. Ich empfange mehr und mehr zerbrochene Willen zu empfangen, die sich enthüllen, und ich bemühe mich, auf sie einen Massach zu machen.
Frage: Massach - ist das irgendeine Stufe, von der aus man anfangen kann, über dem Verstand zu handeln?
Der Massach befindet sich in demselben Kli, das den Massach erlangt hat, und er richtet die Verlangen im Kli in der Absicht zu geben aus. Und auf diejenigen, die er nicht in der Absicht zu geben ausrichten kann, macht er Zimzum. Und das nennt sich "Sof des Parzuf".
Frage: "Geben über dem Empfangen" - wird das zu meinem Gefühl?
Ja. Geben über dem Empfangen gibt dir ein spirituelles Gefühl.
Frage: Aber kann nur Gewohnheit das verursachen?
Nein, sondern wir bemühen uns jedes Mal, in der Kraft des Gebens zu sein. Also in dieser Kraft des Gebens beginnen wir eine neue Wirklichkeit zu fühlen, eine spirituelle Wirklichkeit.
Frage: Der Versuch zu rechtfertigen und das Laufen zu den Freunden verursachen mehr als einmal ein Auslöschen des Gefühls, ein Auslöschen der Klärung. Gibt es etwas damit zu tun oder ist das einfach eine Phase im Prozess?
Das ist eine Phase. Das ist eine Phase. Am Anfang wirst du sozusagen in sie eingeschlossen und annullierst dich sozusagen in ihnen, aber danach beginnst du die Kraft der Annullierung zu nutzen, die Kraft der Verbindung, um deine persönlichen Zustände zu klären. Mach damit weiter.
Frage: Bezüglich der Notwendigkeit, sich mit dem ganzen weltweiten Kli zu verbinden - der Kongress hat auch sehr das Gefühl innerhalb der Zehnschaft gestärkt, dass das dein Zuhause ist und wirklich dein Leben, aber er gab auch einen Geschmack von nicht-formeller Einbeziehung mit den Freunden im weltweiten Kli, und all dieser Reichtum und diese Vielfalt, die du fühlst, dass du sie danach nach Hause zurückbringst, war sehr besonders und erweckte die Notwendigkeit, sich ein wenig mehr mit dem weltweiten Kli zu verbinden.
Du sprichst auch davon, dass wir zu dieser Ebene voranschreiten müssen, also wie nimmt man das weiter? Was macht man damit?
Wir haben nicht mehr als das, was die Kabbalisten geschrieben haben, und selbst wenn sie mehr geschrieben hätten, glaube ich nicht, dass wir dort viel mehr verstehen würden. Wir müssen so viel wie möglich die Verbindungen zwischen uns verwirklichen, und dann werden wir mehr und mehr enthüllen, was sie meinten, als sie uns solche Dinge schrieben.
Denn alles, wie Baal HaSulam hier schreibt: "Und alle Veränderungen sind nur gegenüber den Empfängern, gegenüber dem erreichenden Menschen." Das ist alles. Ich habe dir nicht mehr zu raten. Sprecht untereinander, sucht untereinander, wie ihr ein Verbindungsnetz zwischen euch in der ganzen Welt aufbaut, in allen Gruppen in der ganzen Wirklichkeit, und wir werden uns sicherlich bemühen, uns so zu stabilisieren.
Alles hängt von uns ab. Wir müssen das tun, denn damit setzen wir die Neshama zusammen, das heißt die Merkawa von Adam haRishon, die zerbrochen wurde. Das ist eigentlich, was in unserer Generation vor uns steht - die allgemeine Korrektur zu machen. Aber mehr als das, was sie geschrieben haben, scheint mir, bleibt nur zu verwirklichen. Wenn ihr mir irgendwelche Fragen dazu stellt, soweit ich das verstehe, kann ich hinzufügen. Aber eigentlich haben sie alles geschrieben.
Frage: Welche Art von Gebet muss ich zum Schöpfer erheben, um den Freunden eine gute Stimmung zu geben? Was ist das Gebet, das eine Erhebung dieser Art bringen wird?
Beginne mit dem Schöpfer über all deine Mängel zu sprechen, über all deine Verlangen, was du denkst, was sein sollte. Beginne mit Ihm zu sprechen, die ganze Zeit nur zu Ihm, und du wirst sehen, wie deine Dinge sich schneller zu verwirklichen beginnen. Das ist alles. Wendet euch die ganze Zeit ohne Unterbrechung an den Schöpfer, alle und jeder Einzelne.
Frage: Wenn ich richtig verstanden habe, bleiben die Kraft des Gebens, die Zehnschaft, der Schöpfer immer in irgendeinem statischen Zustand, und je mehr ich zu ihnen voranschreite, wird mein Gefühl zu einem besseren Gefühl, und so habe ich auch die Möglichkeit, den Schöpfer zu rechtfertigen. Ist das richtig?
Ja und nein, denn unser Weg im Voranschreiten beinhaltet links und rechts. Dass ich mehr Abstiege fühle, mehr Trennungen von der Verbindung zwischen uns und mit dem Schöpfer, weniger Verständnis, mehr Verwirrung. Und dann erhebe ich mich aus diesem Zustand und verstehe mehr, fühle mehr, und falle wieder in Verwirrung im Gefühl und im Verständnis.
Und so jedes Mal, Abstiege und Aufstiege, Abstiege und Aufstiege. Links rechts, links rechts. Denn ich kann nichts Neues verstehen und fühlen, wenn ich nicht einen neuen zerbrochenen Willen zu empfangen enthülle. Und dann korrigiere ich ihn, und im korrigierten Willen beginne ich die neue spirituelle Stufe zu enthüllen. Und so jedes Mal. Deshalb steht geschrieben: "Tausend Mal wird der Gerechte fallen und aufstehen." Jedes Mal fällt er und steht auf, fällt und steht auf, aber jedes Mal fällt er tiefer und steigt höher auf.
Schüler: Muss der Mensch von diesem Fall aufstehen und wieder zu demselben Punkt zurückkehren, zu derselben Verbindung mit der Zehnschaft?
Nein, zu einer größeren Verbindung.
Schüler: Wo kommt hier die Rechtfertigung hinein?
Er steigt zu einer größeren Verbindung auf, dank was? Dank dessen, dass er tiefer gefallen ist. "Wie der Vorzug des Lichts aus der Finsternis". Je größer die Finsternis war, dunkler, desto mehr erscheint das Licht leuchtend.
Schüler: Also dank was steigt er auf, dank dessen, dass er rechtfertigt?
Dadurch, dass er sich mit dem Schöpfer verbindet und von Ihm bittet. Nur durch Verbindung mit der Höheren Kraft, du hast außer dem nichts in der Wirklichkeit, was etwas tut und womit du dich verbinden und bitten kannst. Wir haben keine solche Frage - wodurch, von wem, wie - alles nur von Ihm allein.
Workshop
Ich kann mich im Garten Eden fühlen, wenn ich den Schöpfer zu 100% rechtfertige, dann werde ich Gerechter genannt. Welche Handlungen müssen wir ausführen, um uns als Gerechte im Garten Eden zu fühlen?
(Ende des Unterrichts)