01 - 07 Mai 2019

Lesson on the topic of "Holocaust Remembrance Day"

Lesson on the topic of "Holocaust Remembrance Day"

2. Mai 2019

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Rohtranskription ohne endgültige Korrektur. Fehler sind möglich.

Unterricht zum Thema: Gedenktag des Holocaust

Schalom. Wir werden einen Unterricht zum Thema „Gedenktag des Holocaust" abhalten.

Ja. Das ist ein besonderer Tag. Ein sehr trauriger Tag. Auch in unserer Geschichte, in der Geschichte der gesamten Menschheit, denn wir sind miteinander verbunden. Heute ist der zweite Mai 2019. Und wir werden noch über die Ursachen dieses Tages und die Folgen reden, die wir lernen müssen, sonst geht das vorbei und hinterlässt keinen Eindruck, von dem wir weitergehen können, denn „die Taten der Väter sind ein Zeichen für die Söhne".

Deshalb möchte ich sagen, dass wir über all diese Dinge von der Seite der Weisheit der Kabbala aus reden. Ich rede nicht über Geschichte, über Geographie. Es ist uns nicht wichtig, was Menschen, die nicht zur Erkenntnis der Wirklichkeit gehören, denken, und wie sie das aufnehmen, jeder aus seinem Ego heraus, aus seinen Berechnungen heraus. Wir müssen die Handlungen sehen, die eine Höhere Kraft ausführt. Dementsprechend die Handlungen, die wir als Seine Partner ausführen müssen, und aus dem, was geschehen ist, lernen, wie wir uns richtig verhalten müssen. Das ist eigentlich die Sache.

Deshalb, obwohl wir uns noch nicht über die irdischen Berechnungen erheben können und sich noch jeder in seinem Ego befindet, zu dem auch er selbst gehört, seine Familie, sein Staat, seine Nationalität, seine Weltsicht, die Haltung der Medien und so weiter zu allen möglichen Ereignissen, über die wir reden werden, müssen wir uns bemühen, zur Höheren Stufe aufzusteigen, wo das wirklich ist, nicht von unserem Ego in all seinen Formen beeinflusst zu werden, und zu versuchen, das Naturgesetz zu sehen, wie es wirkt und wie wir uns in es einschließen müssen, damit es wirkt, damit wir wirken, damit wir es in der richtigen Form betätigen.

Also bitte ich alle unsere Freunde aus allen Staaten und Ländern, sich ebenfalls über ihre Irdischkeit zu erheben, über ihre Gewohnheiten hinaus, über die Erziehung, die sicher jeder Einzelne bewusst oder unbewusst durchlaufen hat, und so werden wir vorankommen.

Warum? Es gibt dafür ein Bedürfnis. Wir würden überhaupt nicht über diese Sache reden, aber alles, was mit der Geschichte des Volkes Israel geschieht, wir sehen, wie sehr die Weisheit der Kabbala und die Menschheit überhaupt sich dem in sehr auffälliger Weise zuwendet, denn alles, was geschieht, geschieht gemäß der richtigen Lenkung und den genauen Anordnungen der Höheren Kraft, und wir müssen daraus lernen, was hier passiert.

Der Schöpfer ist gut und tut Gutes in jeder Seiner Handlungen, in der kleinsten und in der umfassendsten. Und wir müssen deshalb verstehen, dass außer „Es gibt nichts außer Ihm", dem Guten und Gutes Tuenden, das die ganze Zeit auf uns wirkt – und es gibt keine einzige Handlung, die eine Ausnahme wäre. Wenn wir daher in unserer Untersuchung uns nicht über unsere Natur erheben, um dem Schöpfer eine Bewertung zu geben außer „gut und Gutes tuend" und „es gibt nichts außer Ihm", dann werden wir einfach in der Lüge sein. Und unsere ganze Untersuchung wird nichts nützen, sondern sie wird uns immer wieder in dieselbe bittere Wirklichkeit bringen, über die wir heute reden müssen. Das ist die eine Sache.

Die zweite Sache ist, dass der Schöpfer fühlt, was wir fühlen. Wenn wir verbunden und darüber froh sind, ist Er froh. Das heißt, Er hat keine Sinne, wie sie jeder von uns hat oder wir alle zusammen. Er befindet sich in uns. Man kann sich das vorstellen wie eine Mutter oder wie Eltern, eine Mutter, die sich wirklich in ihrem kleinen, geliebten Sohn befindet, die ganz und gar in ihm drin ist, und dort möchte sie wirklich ihr ganzes Leben sehen. So ist der Schöpfer.

Das heißt, wenn wir verbunden sind, dann hat Er einen Ort und es ist sozusagen so, dass Er existiert. Wenn wir nicht verbunden sind, gibt es keinen Ort für Seine Existenz. Und dann, in dem Maß, fühlen wir eine umgekehrte Handlung von Ihm. Die nicht von Ihm, das heißt, die nicht von Ihm ist, sondern die Handlung wird in uns gefühlt, geht über uns, je nach dem Maß unserer Verbindung oder je nach dem Maß der Trennung zwischen uns. Das von der einen Seite.

Von der anderen Seite müssen wir sagen, dass... wir müssen verstehen, dass „es Zeiten zum Guten und Zeiten zum Schlechten gibt". Dass es in dem Prozess, den wir durchlaufen, mehr Empfindsamkeit oder weniger Empfindsamkeit für die Verbindung zwischen uns gibt, für die Erscheinungen, die wir durchlaufen. Das heißt, nicht alles in diesem System ist linear und existiert ohne jede Veränderung. Denn im Grunde setzen wir in diesem System unterschiedliche Gefäße zusammen, mit unterschiedlicher Empfindsamkeit, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit der Verbindung. Wir befinden uns auf unterschiedlichen Stufen der Awiut.

Und deshalb, auch wenn wir alles in der bestmöglichen Form hätten erfüllen wollen, hätten wir uns trotzdem in Aufstiegen, in Abstiegen befunden. Wir hätten uns in allen möglichen Veränderungen auf dem Weg befunden. Denn wir, oder sogar von den vier Bchinot des Or Yashar aus, sehen wir, dass die Entwicklung eine vielseitige Entwicklung ist. Mal zum Or Chochma, mal zum Or Chassadim. Mal eine Entleerung vom Or Chochma, mal eine Entleerung vom Or Chassadim. Mal Zimzum und Massach und all diese Dinge.

Das heißt, das Ziel unserer Entwicklung, uns in einen Zustand zu bringen, in dem wir der Höheren Kraft gleichen, dass wir uns über unsere ganze Natur erheben und vollkommen, vollkommen unabhängig von irgendetwas außer der Verbindung zwischen uns sein werden, das geht auf einem Weg, der durch viele Stufen führt. Und nochmal: Der Schöpfer fühlt, was zwischen uns geschieht. Er lebt in uns, wie eine Mutter, die in der Verbindung zwischen ihren Kindern lebt, und das ist Sein Ort, der „Shechina" heißt. Und Er in Seinem Empfinden darin heißt „Schochen". Und Sein Ziel ist es, uns in einen Zustand zu bringen, in dem die Verbindung zwischen uns eine enge Verbindung sein wird, dass wir „wie ein Mensch mit einem Herzen" sein werden, und zugleich auch in großer Entfernung und in großer Verbindung. Dass all die Dinge nicht verschwinden, sondern ewig sind, und im Grunde steigen wir die ganze Zeit im Unterschied zwischen Licht und Finsternis auf, zwischen dem Zerbrechen und der Verbindung. Und dann, in der Kluft dazwischen, empfangen wir unsere spirituelle Existenz. Und auf diese Weise müssen wir das Thema betrachten, über das wir jetzt reden werden.

Also gebe ich das Mikrofon an euch zurück. Ihr werdet reden und wir werden zusammen erörtern, die Dinge klären, bitte.

Abschnitt Nr. 1, aus der „Einführung in das Buch Sohar" von Baal HaSulam.

„Das ganze Ziel, das der Schöpfer für die gesamte Schöpfung, die Er erschuf, wünscht, ist, Seine Geschöpfe zu erfreuen, damit sie Seine Wahrhaftigkeit und Größe erkennen und all das Gute und die Wonne von Ihm empfangen, die Er für sie vorbereitet hat." („Einführung in das Buch Sohar", 39)

Wir lesen nochmal.

„Das ganze Ziel, das der Schöpfer für die gesamte Schöpfung, die Er erschuf, wünscht, ist, Seine Geschöpfe zu erfreuen, damit sie Seine Wahrhaftigkeit und Größe erkennen und all das Gute und die Wonne von Ihm empfangen, die Er für sie vorbereitet hat." („Einführung in das Buch Sohar", 39)

Wir hören Sie nicht, Rav.

Wenn der Schöpfer sich uns gegenüber auf direkte Weise verhalten würde, dann hätten wir sicher gehorcht und wären zusammen gewesen, oder wie Er es will, hätten wir alle Seine Anordnungen ausgeführt. Aber weil Sein Ziel ist, uns zum Verständnis, zur Erkenntnis dieser ganzen Wirklichkeit zu bringen, die Er als Verbindung zwischen uns erschuf, deshalb müssen wir die Beziehung zwischen uns als Verbindung mit Ihm sehen. Und in dem Maß, wie wir uns untereinander verbinden, werden wir auch darin bereit sein, uns mit Ihm zu verbinden. Dass das Ziel unserer ganzen Entwicklung ist, zur richtigen, guten, vollkommenen Verbindung zu kommen.

Diese Verbindung drückt sich in der Angleichung der Form zwischen Ihm und uns aus. Und in der Angleichung der Form zwischen uns, dass in dem Maß, wie wir uns untereinander verbinden können und uns selbst zum Verständnis, zur Erkenntnis, zur Verbindung bringen können, über alle Unterschiede hinaus, obwohl diese Unterschiede bleiben, werden wir dementsprechend fühlen, wie wir uns mit Ihm verbinden, denn der Schöpfer wird sich im Grunde als Summe der richtigen Verbindungen zwischen uns offenbaren.

Das kann man eigentlich sagen. Jetzt könnt ihr Fragen stellen. Ihr müsst dort die Fragen leiten. Und wenn ihr wollt, dass ich antworte, bin ich bereit zu antworten. Bitte.

Wer eine Frage hat, soll bitte die Hand heben, und wir werden die Möglichkeit zum Fragen geben. Auch im weltweiten Kli.

Nur haben wir viele Themen in diesem Hauptthema. Also lohnt es sich zu schauen, wo man fragen soll und wo nicht. Sich nicht an etwas Einzelnem festzuhaken. Bitte.

Gut. Wir machen weiter mit Abschnitt Nr. 2. Aus dem Artikel „Die Bürgschaft" von Baal HaSulam.

„Die Angelegenheit des Ziels der Schöpfung liegt auf der gesamten Menschheit zusammen, ob Schwarz wie Weiß wie Gelb, ohne irgendeinen Unterschied von Grund auf." (Baal HaSulam. „Die Bürgschaft", 23)

Das heißt, es gibt hier vielleicht und sicher gibt es... wir werden noch darüber reden, dass die Angelegenheit der stufenweisen Korrektur in der Verbindung zwischen uns, an der alle teilnehmen, alle Bewohner der Welt. Alle Bewohner der Welt, das heißt alle Seelen, die zur Stufe dieser Welt herabsteigen, und sie alle werden früher oder später der Verbindung beitreten müssen, in deren Zentrum sich der Schöpfer offenbart.

Wir müssen in der Verbindung zwischen uns zu einem gewissen Maß der Unterscheidungen zwischen dem Plus und Minus kommen, zwischen dem großen egoistischen Willen zu empfangen, der zwischen uns hervortreten muss, sich zwischen uns als abstoßend, als entfernend offenbaren muss, und gleichzeitig darüber müssen wir Verbindungen zwischen uns aufbauen, so weit wie wir bereit sind, fähig sind, wollen, darum bitten, dass es eine Verbindung zwischen uns gibt, trotz des Egos, das trennen will.

Also in dem Maß, wie wir kommen... das heißt, wenn wir zur Verbindung zwischen uns kommen, trotz der Kräfte der Trennung, die zwischen uns trennen, in dem Maß, wenn wir zu einer gewissen Schwelle kommen, zu einer gewissen Stufe des Unterschieds zwischen Kräften, die trennen, und Kräften, die verbinden, dann fangen wir an, zwischen ihnen eine spirituelle Wirklichkeit zu fühlen, eine Höhere Wirklichkeit.

Diese Wirklichkeit wird stufenweise gefühlt, offenbart sich dem erreichenden Menschen, und das Mittel dafür ist, in einer Gruppe zu sein und in der Gruppe diese zwei Bedingungen zu erfüllen. Einerseits zur bestmöglichen Verbindung zu kommen, so weit wie möglich. Andererseits gleichzeitig Zustände der Trennung, Entfernung, Hass aufzudecken, und das Eins gegenüber dem Anderen, die Verbindungen zu vollziehen. Dass man in allen Störungen, die... die sich zwischen uns ereignen, eigentlich jene Zeichen sieht, über die hinaus wir uns verbinden und die Verbindung bis zu Banden der Liebe aufdecken müssen.

Das heißt, am Anfang ist es nur eine Abstoßung, die wir ein wenig mit Verbindung überwinden müssen, danach offenbaren sich mehr und mehr alle möglichen Probleme, denn „wer größer ist als sein Freund, dessen Trieb ist größer als seiner". Je mehr wir vorankommen, desto mehr wird sicher die Trennung zwischen uns sein, bis zum Hass, und wir müssen dementsprechend an der Verbindung bis zur Liebe arbeiten.

Und diese zwei Empfindungen, diese zwei gegebenen Zustände müssen sein, denn gerade in der potenziellen Kluft zwischen ihnen kommen wir zu einem Zustand, in dem wir anfangen, die Höhere Wirklichkeit zu fühlen, und danach den Schöpfer, der in ihr weilt.

Bitte.

Abschnitt Nr. 3, aus „Schem miSchmuel", Parascha Haasinu.

„Die Absicht der Schöpfung war, dass alle eine einzige Gemeinschaft sein sollten, um den Willen des Schöpfers zu tun. Aber durch die Sünde von Adam haRishon wurde die Sache verdorben, bis sogar die Guten, die es in jenen Generationen gab, sich nicht zusammenschließen konnten zum Dienst des Schöpfers, sondern es waren einzelne Individuen. Und die Korrektur dafür fing an in der Generation der Spaltung, als eine Trennung in der Menschheit geschah, das heißt, dass die Korrektur anfing, dass es eine Versammlung und Gemeinschaft von Menschen geben würde zum Dienst des Schöpfers, die mit Abraham, dem Urvater, und seinen Nachkommen begann. Und Abraham ging umher und rief im Namen des Schöpfers, bis sich um ihn eine große Gemeinde versammelte, die ‚Angehörige des Hauses Abrahams' genannt wurden, und die Sache wuchs und wurde größer, bis die Gemeinde der Gemeinschaft Israel entstand. Und die Vollendung der Korrektur wird in der Zukunft sein, wenn alle eine einzige Gemeinschaft werden, um den Willen des Schöpfers zu tun mit ganzem Herzen." (Schem miSchmuel. Parascha Haasinu – bearbeitet)

Hier sehen wir, ab wann wir können... ab wann wir über die Menschheit reden können, die angefangen hat sich zu entwickeln, ab wann der Hass zwischen ihnen begann, der sich in der Generation der Spaltung offenbarte, ja, als es eine Spaltung gab, und ab diesem Moment und weiter reden wir über die menschliche Gesellschaft, die anfängt zu erstehen und sich in der richtigen Form aufzustellen. Und so sehen wir, dass wir ab jener Zeit über die Völker reden, davor war es wie Sippen irgendwie, kleine Gruppen, die zu Familien gehörten.

Seitdem reden wir schon über den Anfang der Völker. Und dann reden wir über jene Methode, die Abraham entdeckte, die er entdecken musste, weil er der Hohepriester war, der geistliche Anführer nach seinem Vater Terach beim babylonischen Volk, das damals alle Völker umfasste, die Hauptvölker, die bereit waren, schon zwischen sich Entwicklung als Hass, als Abstoßung und als Fähigkeit, sich weiter zu entwickeln, zu offenbaren.

Und deshalb reden wir seitdem über die Menschheit, über die Geschichte der Menschheit. Und als sich zwischen ihnen der Hass offenbarte, da kam die Möglichkeit, auch zu offenbaren, was die Korrektur ist, was der Grund dafür ist, dass sich plötzlich Hass zwischen den Völkern offenbarte, den es vorher nicht gab, wie geschrieben steht, dass es vorher wie ein Volk war und plötzlich Hass sich offenbarte, da entdeckte Abraham, dass das ein Naturgesetz ist, dass es so sein muss.

Aber gleichzeitig damit, dass das ein Naturgesetz ist, das von der Natur kommt, vom Schöpfer – da entdeckte er, dass das der Schöpfer ist. Dass es eine Kraft gibt, die die Menschheit entwickelt. Die Sache, die Abraham entdeckte, ist sehr wichtig und grundlegend, denn vorher war die Haltung zur Höheren Kraft: Bring Ihm Geschenke und es wird dir gut gehen. Und das ist eigentlich das, was bis heute in allen Religionen geschieht. Bring der Höheren Kraft Geschenke und es wird dir gut gehen.

Und dann, was Abraham entdeckte: Die Höhere Kraft verlangt keine Geschenke von dir, sie verlangt von dir Veränderung, dass du dich verändern musst, du musst dich selbst verändern, die Gesellschaft verändern, die Welt verändern, dich zu Ihr hin voranbewegen, durch deine Veränderung zur Gleichwertigkeit mit Ihr zu kommen, von einem Extrem zum anderen, das heißt, dich selbst zu verändern. Und das ist der grundlegende Unterschied zwischen der Methode, die Abraham entdeckte, der Forderung, die er entdeckte, die von der Höheren Kraft an uns kommt, im Gegensatz zu allen Glaubensrichtungen und Religionen, die nur darüber reden, was man tun soll, um sozusagen die Höhere Kraft zu beruhigen. Das ist wie das, was primitive Völker seit jeher taten, indem sie sich vor Bäumen und Steinen verneigten, „Götzendienst", wie es heißt.

Der Unterschied zwischen Götzendienst und der Weisheit der Kabbala ist, dass die Weisheit der Kabbala vom Menschen Veränderung verlangt, Veränderung seiner Natur. Sicher mit Hilfe jener Höheren Kraft, die Er erforscht und daran teilnimmt. Das heißt, Partner der Höheren Kraft zu sein, zur Partnerschaft zu kommen, bis zur Anhaftung an Ihn.

Was aber, wenn alle übrigen Methoden ganz und gar nur darüber reden: Du wirst so handeln und eine Bezahlung empfangen, das heißt, du hast keine inneren Veränderungen, du brauchst nichts zu tun. Du wirst Geschenke bringen, indem du den Willen des Höheren sozusagen in äußerer Form erfüllst, wie wenn du jemandem dienst, und dafür wirst du eine Belohnung empfangen.

Und hier, in der Weisheit der Kabbala, reden wir darüber, dass wir offenbaren müssen, wie sehr wir der Höheren Kraft entgegengesetzt sind, gemäß Ihrer Forderung, in Verbindung zu sein, in der Korrektur der allgemeinen Seele, die „Adam haRishon" heißt, und wenn wir zur Verbindung kommen, dann ist die Verbindung selbst zwischen uns und mit dem Schöpfer, diese Form selbst, das Geschenk, die Belohnung.

Also entdeckte Abraham das und fing an, das zu lehren, und so wissen wir schon, seitdem die Weisheit der Kabbala anfing, fing die Geschichte der Menschheit an. Dass über alle anderen geschrieben steht, wer das nicht erfüllt – sie alle „gleichen den Tieren", und wer es erfüllt, die heißen die Kabbalisten, die die Methode der Korrektur empfangen, die von der Höheren Kraft zu uns kommt, und sie befinden sich mit Ihr in gegenseitiger Verbindung.

Fragen bitte, wenn ihr wollt.

Freunde, wer eine Frage hat, soll die Hand heben, wir geben ihm das Wort... Danny, bitte.

Schüler: Ja. Schalom Rav. Ich denke darüber nach, wenn jemand jetzt zum Beispiel die Sendung und den Unterricht sieht, dann klingt das so, dass wir einerseits sagen, dass wir die Korrektur durchlaufen müssen, und mehr noch, wir haben sogar eine Verantwortung gegenüber dem, was in der Welt geschieht, und wenn wir es nicht tun, sind wir verantwortlich für das, was geschieht. Andererseits ist es der Schöpfer, der die Verbindung macht, das zeigt den Schöpfer nicht in einem so positiven Licht.

Ich habe darüber schon geredet, dass der Schöpfer in der Verbindung zwischen uns lebt. Wenn die Verbindung zwischen uns vorläufig so ist, dass sie sich die ganze Zeit entwickeln muss, vom Zerbrechen, das der Schöpfer gemacht hat, bis zur vollständigen Korrektur, in der wir uns vereinen – wenn wir gemäß den Stufen der Korrektur gehen, die wir tun müssen, dann ist alles in Ordnung, wenn nicht, dann offenbaren wir über uns selbst jenen Zustand, den wir selbst verursachen. Dass wenn wir die Verbindung zwischen uns nicht in jedem Moment korrigieren, in dem man korrigieren muss, dann fühlen wir die Kluft zwischen dem Erwünschten und dem Vorhandenen.

Sagen wir, ich müsste heute zu 20% korrigiert sein in der Verbindung zwischen mir und der ganzen Menschheit, und ich habe 15% der Verbindung erreicht. Dann offenbaren sich mir die fehlenden 5% als alle möglichen Druck, Probleme, die jene Kräfte sind, die da stehen, um meine Entwicklung zu beschleunigen, damit ich die Kluft zwischen dem Erwünschten und dem Vorhandenen schließe.

Also, diese Kräfte reden nicht über einen guten Schöpfer oder einen schlechten Schöpfer, sondern „Er hat ein Gesetz gegeben und es wird nicht überschritten", das ist das System. Und wenn wir über Gut und Schlecht in der Lenkung des Schöpfers oder in unseren Zuständen reden, dann müssen wir uns dem sachlich zuwenden. Nicht, wie viel ich mich schlecht oder gut fühle, sondern inwieweit diese Kräfte, die guten oder schlechten, die sich in mir offenbaren, mir helfen, richtig voranzukommen. Aber von der Seite des Schöpfers ist nicht die Rede davon, dass Er Schlechtes tun will, sondern ein Gesetz. Das ist ein Naturgesetz, und wenn wir es erfüllen, fühlen wir dementsprechend das Maß der Verbindung zwischen uns, die Stärke der Verbindung zwischen uns. Das ist alles. Soweit, dass wir uns heute am Vorabend des Holocaust-Gedenktages befinden, dass es sozusagen keinen schlimmeren Tag in unserer Geschichte gibt. Nun, und was kann man sagen, dass das der Schöpfer verursacht hat? Das haben Menschen verursacht, die die Verbindung zwischen sich hätten korrigieren müssen und es nicht korrigiert haben. Und dann haben sie es so weit nicht korrigiert, dass sich so große Leiden offenbarten.

Jetzt ist die Frage, wie wir daraus lernen können? Wenn wir von Babylon direkt in unsere Tage springen, dass es dazwischen sehr viele solcher Zustände gibt, und alle sind dasselbe, dass der Schöpfer, das heißt das allgemeine Gesetz der Natur, das ist ein System, das uns die Notwendigkeit der Verbindung offenbart, und wir hören nicht, gehorchen nicht, beeilen uns nicht, die Verbindung zu schließen, dann empfangen wir dementsprechend Ergebnisse, und diese Ergebnisse haben wir selbst gemacht.

Und hier kannst du nicht über den Schöpfer reden, warum Er uns so getan hat. Er hat uns nichts getan, nein, wir haben das verursacht. Und es gibt dazu auch viele Verse, wir haben es verursacht und nicht Er. Warum? Denn wenn die Bedingungen vorhanden sind und uns bekannt sind und wir sie nicht erfüllen, dann laden wir damit eigentlich Kräfte ein, die uns dann in strengerer, klarerer, konkreter Weise auf das Ziel ausrichten.

Deshalb, was unsere Angelegenheit hier jetzt betrifft, die Frage, wir werden nicht die ganze Geschichte der Exile durchgehen, Ägypten, die Wüste, den Tempel, all diese Dinge, immer gab es Druck und Probleme und Leiden, aber wenn wir über die Schoa reden, da handelt es sich schon um einen sehr besonderen Zustand, dass das Volk Israel an seinen Punkt in der Geschichte kam in der Verbindung zur Stufe von Adam haRishon, nicht auf der Stufe von Schoresh, 1, 2, 3, sondern auf der 4. Stufe der notwendigen Verbindung, und es erfüllte es nicht und erfüllt es nicht.

Und auch heute erfüllt es das nicht. Also warum müssen wir heute erwarten, oder warten, oder Angst haben? Doch vor noch schlimmeren Zuständen als dem, was war? Wir müssen aus der Geschichte lernen, aber nur auf die Weise lernen, dass wir das, Gott behüte, nicht nochmal durchmachen. Denn nach dem, was wir lernen, wiederholt sich das. Wie es sich von Babylon an wiederholte, von den Ägyptern, nach Ägypten jedes Mal Schlag um Schlag um Schlag, in jedem Moment, in dem wir die Verbindung zwischen uns nicht in dem Maß erfüllen, wie es als nötig offenbart wird.

Frage: Ist die Arbeit an der Verbindung nur für die Träger des Punktes im Herzen oder für die gesamte Menschheit?

Sie war auf alle... nein, nein, sie war auf ganz Israel bei dem Auszug aus Ägypten und bestand bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels in sehr unterschiedlichen Formen, und das kann man lernen, aber es ist dasselbe Prinzip, dass je mehr wir uns untereinander verbinden, gemäß der Forderung der Stunde, desto besser befinden wir uns, und je weniger wir uns verbinden, desto mehr empfangen wir Schläge, Warnungen, und so geschieht das.

Jetzt ist die Frage, ab wann wir über die kollektive Bestrafung des ganzen Volkes Israel reden und was geschieht und was uns hier jetzt geschehen muss. Das ist die Frage. Das ist ein Problem. Wir befinden uns in solchen Stufen, dass wir nicht nur für uns selbst verantwortlich sind, sondern für die ganze Welt, wie Baal HaSulam schreibt. Und deshalb siehst du, was du damals in Europa hättest korrigieren können, das heißt in einer begrenzten Gruppe des Volkes Israel und des Staates Israel von damals, worüber wir noch reden werden, wie sehr die Nazis selbst den Juden helfen wollten, einen Staat zu gründen, was ein Wunder ist, wie sehr diese Kräfte am Anfang sich als nützliche Kräfte für die Korrektur offenbaren, aber wenn du sie nicht richtig nutzt, verwandeln sie sich in Kräfte, die in negativer Weise nützlich sind. Und so ist das.

Wir müssen auch heute sehen, dass wenn wir die Kräfte nicht nutzen, die heute schon in negativer Weise erweckt werden, dann werden sie viel schlimmer sein als vorher. Und heute ist es schon in einem anderen Maß, dass es wirklich nicht nur in Europa ist, sondern heute ist es wirklich weltumspannend, in der ganzen Welt.

Deshalb lohnt es sich zu verstehen, sich zu beeilen, diese Nachricht zu verbreiten, diese Kenntnis, diese Tatsache, und sich zu bemühen zu korrigieren, solange es noch möglich ist.

Schüler: Mit Ihrer Erlaubnis, Rav, ich einfach, auch ich übrigens, meine Mutter seligen Angedenkens war eine Überlebende der Schoa, und auch unsere Familie, das ist ein sehr belastetes und bedeutungsvolles Thema, und auch ich sehe, was die Freunde schreiben, sowohl auf dem Weg als auch nicht, und ich versuche zu verstehen, ob es eine einzige einfache Botschaft gibt, die man an diesem Tag dem Volk Israel sagen kann. Ich weiß nicht, ob gerade Verantwortung, sondern etwas Einziges, das zum Herzen der Menschen spricht, das sie bewegt.

Wenn wir uns verbinden, geht die Höhere Kraft durch uns auf alle Völker der Welt, auf die ganze Wirklichkeit über, und alle kommen auch dazu, treten in eine stufenweise Verbindung ein, mehr und mehr, und dann beruhigt sich alles und der Schöpfer fängt an, sich in den Geschöpfen zu offenbaren, und die Welt kommt zur Korrektur, die ihr zusteht.

Wenn wir uns nicht untereinander verbinden, ich rede über das Volk Israel, zumindest in Erez Israel, weil es sich hier in den besten Bedingungen für die Verbindung befindet, dann, wenn es diese Stufe nicht annimmt, „wie ein Mensch mit einem Herzen" zu sein, „ganz Israel sind Freunde", und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", was unsere Bestimmung ist, dass wir durch die Verbindung zwischen uns auf alle Völker der Welt einwirken können, was heißt „ein Licht für die Völker zu sein", und dann werden sie sich verbinden, und das ist es, was sie fordern, eigentlich verstehen sie das nicht, aber das ist es, was sie von uns fordern, darin sagen sie, dass wir alles Schlechte in der ganzen Welt verursachen. Und wenn wir das nicht tun, wird es uns noch schlimmer ergehen, wir werden Stufen durchlaufen, bei denen der Holocaust-Gedenktag, der uns an sie erinnert, nicht so aussehen wird... das wird viel schlimmer aussehen, Gott behüte, Gott bewahre.

Wir haben eine Frage aus Moskau. Moskau, bitte.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Sie haben gesagt, dass der Holocaust-Gedenktag als Folge davon entstand, dass Menschen die Verbindungen zwischen sich hätten korrigieren müssen und es nicht getan haben. Aber die Frage ist, wie man aus dieser Situation lernt, und um aus ihr zu lernen: Wussten die Menschen, dass sie diese Verbindung korrigieren mussten, und haben die Kabbalisten in jenem Moment genug Anstrengungen investiert, alle Anstrengungen, um diese Idee der Notwendigkeit und Korrektur allen zu vermitteln und weiterzugeben?

Soweit mir bekannt ist, ja. Sie haben alles investiert, was man nur kann. Zu jener Zeit wirkten sowohl Rav Kook als auch Baal HaSulam. Er schreibt dort, dass er wirklich wie ein Kranich geschrien hat, ja? Wie hat er es gesagt, vor den Regierungen und vor allen, aber man hörte nicht. Wir können das mit heute vergleichen, dass auch wir, so viel du auch redest, dafür alle tauben Ohres und tauben Herzens sind in einer Weise, die man nicht beschreiben kann. Warum passiert das? Warum passiert das? Weil das die ganze Welt betrifft, hat die Welt nicht im Zweiten Weltkrieg gelitten? Wir reden heute über den Holocaust-Gedenktag, wir reden darüber, dass sechs Millionen Juden umgekommen sind, aber wir reden nicht über weitere ungefähr vierzig Millionen andere, was ist mit ihnen? Und das nicht in unserer Folge?

Ich habe keine Angst, auf diese Weise zu reden, denn wirklich, Gesetze sind Gesetze. Die Naturgesetze, die Gesetze der Geschichte sind so. Also warum sollten wir nicht darüber nachdenken? Warum reden wir am Holocaust-Gedenktag nicht auch über das Problem, das wir der Welt verursacht haben, und dass wir auch heute Rechenschaft vor uns selbst ablegen müssen, was mit der Welt geschieht, die auf die nächste Schoa zusteuert. Und das betrifft nicht nur die Juden, das betrifft alle Völker. Also was passiert damit? Wo ist unsere Verantwortung, dass wir verantwortlich sind, und es steht darüber geschrieben, und wir sehen, dass es so ist.

Auch wenn wir nicht nach der Tora gehen, sondern nach den Naturgesetzen, die sich offenbaren, den Gesetzen der menschlichen Gesellschaft, wir sehen, wie sehr die menschliche Gesellschaft ganz und gar gegen das Volk Israel gerichtet ist und alle sagen, dass sie fühlen, das kommt von den Juden, und die Juden können reden, was sie wollen, sie sagen es wie ein Kind, dem zum Beispiel ein Glas zerbrochen ist, und es sagt: Das war nicht ich, das ist von selbst gefallen. So ist das, auf diese Weise fühle ich uns, das Volk Israel, gegenüber der ganzen Menschheit. Wie soll man sagen, dass das zerbrochen ist, von selbst gefallen ist. Das kommt von Weisheit, von...? Wir stehen vor dem Naturgesetz, den klaren Naturgesetzen, werden wir damit endlich etwas tun oder nicht?

Und das liegt in unseren Händen, und die ganze Menschheit wird auf instinktive Weise so betätigt, dass sie anfängt, uns mehr und mehr die Zeichen der Abstoßung, des Hasses zu offenbaren, redet in klarer Weise davon, dass wir daran schuld sind. Und auch die Kabbalisten sagen dasselbe. Schaut, was Baal HaSulam am Ende des Buches Sohar schreibt, was im Buch Sohar selbst vor zweitausend Jahren geschrieben steht.

Gut, machen wir weiter.

Schüler: Darf man fragen?

Ja.

Frage: Wenn man damals nicht gehört hat, warum sollte man heute hören?

Dazu habe ich zwei Antworten. Eine Antwort ist, wie du mich siehst, ich mache weiter, weil ich keine andere Wahl habe. Jeder muss den ganzen Prozess lernen, die Naturgesetze und was dementsprechend zu tun ist. „ELoHIM" hat den Zahlenwert „haTeva" (die Natur), ihr könnt ihn nicht ändern und könnt keine neuen Gesetze einbringen. Ihr müsst die Naturgesetze lernen und danach gehen. Das ist die eine Sache.

Die zweite Sache ist, dass ich es erfüllen muss. Also soweit ich kann in meinem Leben, tue ich das. Tu du es und er und er, jeder Einzelne. Komm, wir kommen vor allem zur Kenntnis, was wir zu tun haben. Wir haben eine einfache Sache zu tun. Im Zentrum der Schöpfung befindet sich heute eine Gruppe, die „Bnei Baruch" heißt, diese Gruppe muss sich verbinden, sie muss zu dem Zustand kommen, „wie ein Mensch mit einem Herzen" zu sein. Wenn sie das tut, dann wird durch diese Gruppe, durch diese Gruppe das Höhere Licht auf die gesamte Menschheit einwirken.

Deshalb, vor allem müssen wir verstehen, dass wir uns im Zentrum befinden, im Fadenkreuz. Dass wir für die Verbindung zwischen uns sorgen müssen, dem Höheren Licht einen Durchgang geben, durch uns auf die ganze Welt einzuwirken. Und in dem Maß, wie du das tust, kannst du dich dann an die Übrigen wenden, an die Juden, die auch dazugehören, von ihren Quellen her, von Babylon, wo Abraham sie gesammelt hat, und an die ganze Menschheit, die auch den Bruch der Sünde des Baumes der Erkenntnis durchlaufen hat, und stufenweise so auf sie einwirken.

Aber von wo aus wirkst du ein? Von deiner Verbindung aus, dass du dich schon in einer solchen Verbindung befindest, dass du mit dem Höheren Licht verbunden bist, dass das Höhere Licht durch dich hindurchgehen kann. Das hat uns Baal HaSulam im Artikel „Die Bürgschaft" gebracht, dass wir uns auf dem Weg befinden und wir den Fluss des Höheren Lichtes zu jedem Einzelnen und zur gesamten Menschheit insgesamt leiten.

Bitte.

Wir haben eine Frage von der United Virtual Group, bitte.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Schalom Freunde, die Frage ist so: Was ist überhaupt Korrektur, und du hast über die Notwendigkeit der Korrektur geredet, aber was hilft uns konkret, um dorthin zu kommen?

Wir müssen verstehen, dass die Verbindung zwischen uns dem Höheren Licht einen Ort gibt, einen Durchgang, durch uns zur ganzen übrigen Menschheit zu erscheinen. Wie Galgalta Ejnaim, das sind wir, und die ganze übrige Menschheit ist ACHaP, und wir müssen unseren Mangel zum Schöpfer erheben, einen Mangel nach Verbindung, um der Übergang zwischen dem Höheren Licht und der ganzen übrigen Menschheit zu sein. Und so müssen wir funktionieren, das ist unsere Arbeit, und man kann davor nicht weglaufen. Wir brauchen nichts anderes zu sehen außer dem.

Und wir sehen, nach dem Zustand, auf den die Welt zusteuert, einem Zustand des Zerbrechens, einem Zustand der Hilflosigkeit, dass wir uns beeilen und wirklich das Höhere Licht in die ganze Welt bringen müssen. Es gibt nichts anderes zu tun. Aber das kann nur durch die Verbindung zwischen uns sein, dass wir wie der Kopf des Parzuf sein werden, und so durch unsere Verbindung dem Höheren Licht einen Ort geben, auf alle einzuwirken. Das steht an vielen Stellen geschrieben.

Bitte.

Schüler: Es steht geschrieben, dass „das Herz der Fürsten und Könige in der Hand des Schöpfers ist" und „alle gleichen den Tieren".

Richtig. Also was? Die Fürsten und Könige, das sind sagen wir die administrativen Verwalter der ganzen Menschheit, die keine einzige Entscheidung haben. Sondern wo ist die Entscheidung? Die Entscheidung befindet sich dort, wo auf der einen Seite das Volk Israel, kurz gesagt Gruppen, was ist das Volk Israel? Das sind Gruppen, die sich untereinander verbinden wollen und dadurch dem Höheren Licht, dem Schöpfer, ermöglichen, dass Er sich langsam anfängt zu offenbaren. Langsam, das heißt stufenweise, fängt an, sich durch sie der ganzen Menschheit zu offenbaren. Das ist es, was bestimmt. Und alle übrigen Fürsten und Könige in der ganzen Welt, heute sind das Präsidenten aller Art, Staatschefs, sie werden dementsprechend die Handlungen ausführen. Keiner fragt sie, was sie tun sollen, sie werden selbst fühlen, was zu tun ist, und so werden sie tun.

Bitte.

Frage: Ich versuche einfach zu verstehen, wem gegenüber wir eigentlich...?

Uns gegenüber und dem Schöpfer gegenüber. Wir haben keine andere Rechnung.

Schüler: Okay, dem Schöpfer gegenüber. Uns und dem Schöpfer gegenüber. Also in den Jahren der...?

Einen Mangel müssen wir von der ganzen Menschheit sehen. Dass ich heute sehe, wie sehr die Menschheit auf mich zukommt und zürnt, schreit, dass ich schuld bin an allem Schlechten, was es gibt, dass man mich wirklich umbringen müsste wegen meines nicht richtigen Funktionierens. Ich nehme das ernst. Das ist die Forderung, das ist ihr MaN, ihr Mangel, ihr Gebet, so können sie es mir bringen. Und dann nehme ich das an und muss es weiter an die Höhere Kraft weiterleiten.

Wie leite ich das an die Höhere Kraft weiter? Wenn die Menschheit schreien kann, oder auf vereinzelte Weise, jeder Einzelne der schreit, oder Völker, es ist nicht wichtig wie, aber ich kann nicht zum Schöpfer schreien, mit dem Schöpfer kann man nur schreien, wenn jeder von uns Malchujot, die sich untereinander verbinden, zum Maß von Keter untereinander kommen, und dann in Keter befinden wir uns im Kontakt mit dem Schöpfer. Hier ist es schon ein System, in dem Viele zu Einem werden, sonst verbindet man sich nicht mit dieser einen Kraft, die „Einer, Einzig und Einzigartig" ist.

Wir müssen hier verstehen, dass Viele das Wesen des „Einen" empfangen müssen und sich dann verbinden, „Einer empfängt Einen".

Frage: Wenn man es genauer sagen darf, du hast gesagt, dass wir uns nur an uns selbst und dem Schöpfer gegenüber wenden sollen. Also an uns selbst, das ist Bnei Baruch?

An uns selbst, wir müssen, jeder muss sich in seiner Zehnergruppe bemühen, in seiner Zehnergruppe dahin zu kommen, dass sie wie ein Mensch mit einem Herzen in der Zehnergruppe sind. Das ist es. Und dann werden wir uns von dort aus mit dem Schöpfer verbinden müssen. Das wird schon geschehen, wir werden es wissen. In dem Moment, in dem wir uns bemühen, in der Zehnergruppe wie Eins zu sein, können wir uns mit dem Schöpfer verbinden. Das heißt, wir befinden uns heute in einem sehr, sehr hohen praktischen Zustand, in hoher Verantwortung, und wir verstehen noch nicht, warum das auf uns Kleine gerollt ist, aber so ist es. Das wird auch an einigen Stellen erklärt, am Ende der Generationen, im Zustand der letzten Generation, werden Menschen dazu kommen, die keine großen Kabbalisten sind, die so von einem Ende der Welt zum anderen sehen, sondern ziemlich Kleine, aber sie, gerade sie werden die Korrektur machen.

Ja.

Schüler: Gestern war ich bei den Zeremonien, bei allen möglichen Dingen, ich schaute so von der Seite auf die Menschen und ich fühlte einen Schmerz, dass wir einerseits wissen, was die Ursache ist, andererseits schaue ich sie an, ich sehe, dass es keinerlei Vorstellung gibt und nicht einmal eine Annäherung an das Verständnis, dass das von uns abhängt und sie daran schuld sind. Sie hören nicht, fühlen nicht, sie stecken in irgendeinem Kreislauf fest, in dem sie sich befinden. Die Frage ist direkt und einfach, ich muss schmerzen wegen was, dass sie die Ohren und Herzen öffnen, ich muss mich selbst überzeugen...?

Ich denke, das Problem liegt in deiner Zehnergruppe, in dir, und nicht in ihnen. Schieb die Verantwortung nicht auf sie ab. Schieb die Verantwortung nicht auf sie ab, wir müssen in unseren Zehnergruppen vor allem zur Vereinigung kommen. Und dann wirst du fühlen, wie sehr sie sich nicht wie Kleinkinder befinden, die nicht wissen, worüber du mit ihnen redest, sondern sofort fangen sie auch an zu fühlen, was du fühlst, und mit dir verbunden zu sein.

Das Problem liegt in unseren Zehnergruppen. Das Problem liegt in uns. Das Problem ist die Verbindung zwischen uns, zwischen unseren Zehnergruppen und dem Schöpfer. Ich rede nicht über das Volk Israel, dass wir sozusagen in die Verbreitung vertieft sind, mehr und mehr erklären wollen, wir haben nichts zu erklären, denn aus spiritueller Sicht bringen wir sie nicht voran. Wir müssen wirklich Rechenschaft gegenüber uns selbst ablegen.

Bitte.

Wir haben eine Frage von Piter (Petersburg).

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): So eine Frage. In allen Wechselbeziehungen, angenommen jemand verändert sich gegenüber jemand anderem, dann kann von hier aus Wachstum anfangen, Verbesserung in den Beziehungen und so weiter. Also auch hier, sollen wir uns hier beim Schöpfer entschuldigen, und wenn ja, wofür? Wofür sich innerhalb der Zehnergruppen entschuldigen, dafür, dass eigentlich die Vereinigung zwischen uns noch nicht genug auf die Welt einwirkt? Und wie soll das überhaupt sein, soll das überhaupt sein?

Wir müssen uns als verantwortlich für die Korrektur der Welt fühlen. Alle Menschen, die sich an allen Orten befinden, das ist nicht wichtig, ob sie laut ihrem Ausweis Juden sind oder nicht, sondern jeder, der eine Neigung zur Vereinigung mit dem Schöpfer empfängt, heißt „Jude", und deshalb obliegt es ihm, die Verbindung auszuführen.

Deshalb, im Grunde müssen wir in all unseren Gruppen uns bemühen, zur Verbindung zwischen uns und mit dem Schöpfer zu kommen. Einfach, du hast eine Zehnergruppe, mach das mit Kraft in der Zehnergruppe und mit dem Schöpfer. Schau nicht auf andere, deine Zehnergruppe, die eigentlich die... vereinzelte, sie ist eigentlich die zentrale der Welt.

Ja.

Wir haben eine Frage aus Moldawien. Bitte. Moldawien?

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Guten Morgen, hört man uns? Kann es eine solche Alternative geben, dass gerade die Leiden uns korrigieren und nicht die Verbindung? Oder dass das Ego doch aufwacht und zwischen diesen zwei Wirklichkeiten einer zumindest egoistisch korrigierten Welt den richtigen Weg selbst wählt?

Der Weg der Leiden ist ein sehr, sehr langer Weg, und denkt nicht dabei, dass 6000 Jahre 6000 Jahre in unserer Welt sind. Das hat noch, wenn dem so ist, viele Tausende und Abertausende von Jahren, wenn ihr auf dem Weg der Leiden geht. Sondern es gibt eine Gelegenheit, das wirklich in kürzester Weise zu tun, wie Baal HaSulam sagt, dass wir uns schon in der Generation des Maschiach befinden. Aber das unter der Bedingung, dass wir es tun. Und wenn nicht, dann werden wir leiden und die Menschheit wird mehr und mehr leiden, und jetzt wird es in den Dimensionen der ganzen Welt sein, wie Baal HaSulam sagt, dass das wirklich ein Krieg und solche Leiden sein werden, nach denen nicht klar ist, wer überhaupt übrig bleibt, und die Welt wird wieder von den primitiven Formen der Existenz anfangen.

In dem Zustand, in dem sich die Welt heute befindet, ist der, der nach all dem übrig bleibt, der Bedauernswerte, und nicht der, der sein Leben beendet hat. Das ist es, das ist alles, was man sagen kann. Deshalb lehren die Leiden die Menschen nicht, denn die Leiden werden eingeschlossen, werden absorbiert im System selbst, und durch das allgemeine Leiden, das das System durchläuft, korrigiert sich das ein wenig, aber nicht, dass die Menschen sich durch die Leiden korrigieren.

Du kannst das sehen, du hast vor dir Kriege, den Ersten Weltkrieg, den Zweiten, jetzt auf dem Weg zum Dritten, du kannst sehen, dass nichts zur Korrektur geht. Schau dir das Verhalten derer an, die die Menschheit leiten, die die Staaten leiten, und die Menschen selbst, wie sehr sie von Tag zu Tag mehr und mehr abgestumpft werden, gerade für das, was sie haben. Sondern: Lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir. Das ist die Existenzform der Menschen.

Die Tiere, die Stufe des Belebten, ist höher als unsere Stufe, denn sie haben nicht die Möglichkeit, sich selbst zu ändern, sie haben kein Wissen über die Zukunft der Welt, die sie ändern können, sie senken ihre Köpfe nicht unter ihren Bauch, in all dem, was das Tier in ihnen will. Sondern wir Menschen stellen unseren Kopf, unseren Verstand, gerade in den Dienst des Bauches, in den Dienst des Tieres in uns. Die Stufe des Menschen dient der Stufe des Belebten. Das ist unsere Form. Das heißt, wir sind schlimmer als die Tiere, wenn dem so ist. Auf diese Weise kann die Menschheit nicht vorankommen.

Jetzt kannst du fragen, welche Leiden, welche Qualen wir durchlaufen können, damit das uns korrigiert. Also sage ich dir, dass es keine solchen Qualen und Leiden gibt, die den Menschen, das Ego, korrigieren, es gibt keine, sondern das sind Tausende und Abertausende von Jahren, in denen das System auf der Stufe des Unbelebten, Pflanzlichen und Belebten Leiden absorbiert, um ein wenig ein richtiges Ergebnis auf der Stufe des Sprechenden zu geben. Verstehst du. Der Unterschied zwischen den Stufen ist sehr groß. Mit der Stufe des Belebten, schau, wie viel die Menschheit im Zweiten Weltkrieg gelitten hat und danach investiert hat, um sich wieder aufzubauen, und was kommt davon? Nichts. Nach dreißig Jahren kehrte man wieder zur Aufrüstung zurück, zu dem ganzen Prozess der Staaten, die auseinanderfallen, so ist das. Bitte.

Raz, bitte.

Frage: Ich höre, was du sagst, und ich versuche, das in unsere Arbeit hineinzubringen, mit all der Schwierigkeit, die darin liegt, ich versuche zu verstehen, ob es einen Nazi in mir gibt, ob es einen Antisemiten in mir gibt, ob diese Dinge, die ich als unfassbar sehe, ob sie sich in mir befinden, und wenn ja, wie soll ich an diese Sache in der Arbeit herangehen? Was soll ich mit dem machen?

Ich bin mit dieser Herangehensweise überhaupt nicht einverstanden, das ist eine Herangehensweise, wo der Mensch sitzt und sich selbst auffrisst. Wir reden darüber, dass die Menschen alle Kräfte für die Verbindung geben müssen, und nicht, dass ich in mir etwas Schlechtes suche, dass ich mich auffresse, dass ich mich selbst auffresse und im inneren Kampf damit bin, diese Psychologie hasse ich. Wir müssen für die Verbindung reden und für die Verbindung denken, für die guten Dinge. Und dass es in uns sicher all diese schlechten Dinge gibt, das verstehe ich, und ich werde nicht diese innere Psychologie behandeln. Das ist überhaupt nicht unser Weg. Unser Weg ist nur einer, zur Verbindung allein. Ja, bitte.

Schüler: Das ist klar, aber es gibt die Sache der Offenbarung des Bösen.

Es gibt keine Offenbarung des Bösen, es gibt kein Gebot, das Böse zu offenbaren, woher hast du diese Lehre. Es gibt ein Gebot, das Gute zu tun, und das Böse, das sich offenbart, offenbart sich, damit wir wissen, dass wir noch nicht genug Gutes getan haben.

Schüler: Ich rede nicht davon. Ich rede davon, dass es die Erkenntnis des Bösen gibt.

Wenn das kommt, wenn das als Folge meiner guten Handlungen kommt, nehme ich das an, aber nicht, dass ich selbst das Böse erwecke.

Schüler: In Ordnung, ich nehme das an, ich habe es nicht selbst erweckt, ich rede nur über diese Sache der Erkenntnis des Bösen, was mache ich damit.

Sofort verstärke ich meine Zustände zum Guten. Ich will das Böse nicht fühlen, will nicht darin sein, will nicht damit verbunden sein, ich genieße es nicht, dass ich das Böse offenbare, ich habe kein solches Gebot.

Schüler: Das ist klar. Ich möchte nur bezüglich dieser Sache fragen. Wenn ich eine Verbindung herstellen will, sagen wir zum Beispiel, einen Brief schreiben an das, was wir einen Antisemiten, Nazi nennen, oder wie auch immer, egal, ich möchte mit ihm in irgendeiner Verbindung sein, soll ich mit ihm in Verbindung sein, oder soll ich nur an der Verbindung arbeiten.

Du musst an der Verbindung allein arbeiten. Du im Besonderen überhaupt.

Kiew, bitte.

Frage: Schalom teurer Rav, wir sehen wirklich, wie in Russland die Aktien in diesem Zusammenhang steigen, in der Welt, und die Lage wird schwieriger. Die Frage ist, ob wir irgendwie die Situation ändern können, als kritische Masse, vielleicht mehr Kongresse machen, vielleicht mehr verbreiten, oder uns eine Woche zurückziehen und für die Freunde beten. Wie siehst du das überhaupt.

In der Zehnergruppe könnt ihr alles ändern. Nur müsst ihr es verstehen. Das ist der Unterschied zwischen den Stufen. Du kannst in der Zehnergruppe mehr tun als all deine Feinde und Hasser tun. Sie reden über Trennung, über Hass, über Herrschaft, und du redest über Vereinigung und Liebe und Verbindung durch die Umarmung zwischen Menschen. Du bist stärker als sie, wenn du ausführst, was zu tun ist. Und darin liegt deine Kraft. Und die bösen Kräfte werden sicher groß aussehen, wie ein großes Monster mit vielen Menschen, mit vielen Waffen, mit vielen Kräften und allem. Aber nochmal, nicht sie sind die Erfolgreichen und bleiben in der Geschichte, soweit man meint, dass dem so ist. Also hab keine Angst.

Lateinamerika.

Frage: Schalom teurer Rav, Schalom weltweites Kli, vielen Dank für deine Zeit, Rav, und für die Antworten auf die Fragen. Wir haben zwei Fragen aus unserer Gruppe und sie lauten wie folgt. Die religiösen Gruppen, die sagen, sie seien pro Israel, obwohl sie Israel wirtschaftlich unterstützen, ist es sehr klar, wie sie die Juden und das Volk beschuldigen, und es gibt einen natürlichen Hass. Wenn das so ist, was ist die beste Art, mit ihnen zu reden, ohne Israel zu erwähnen und noch weniger die Kabbala. Das ist die erste Frage.

Wir müssen nicht über Israel und nicht über die Weisheit der Kabbala reden. Sondern über die Verbindung reden. Dass die ganze Verbindung gut für alle sein muss. Dass die ganze Menschheit wie ein Körper sein muss, und je mehr wir uns bemühen zu erklären, dass die Natur eins ist, integral, global, und wir so sein müssen, uns der Natur anpassen müssen, werden wir dementsprechend im Guten leben können. Denn das Gesetz der Anpassung, das Gesetz der Identifikation mit der Umgebung, der inneren und äußeren, ist ein festes Gesetz, das auf allen Ebenen existiert. So wie wir die Umgebung kühlen wollen, die Umgebung erwärmen wollen, machen wollen, wir bauen uns die ganze Zeit eine mehr und mehr an uns angepasste Umgebung. Also so müssen wir mit der Natur sein. Dass wir innerhalb der Natur existieren, also je mehr wir die Natur an uns oder uns an die Natur anpassen, desto besser wird es sein.

Heute sind wir entgegengesetzt. Die ganze Natur offenbart sich von Tag zu Tag als immer mehr global, integral, auf allen Ebenen wirklich verbunden, ein System, und wir, die Menschheit, offenbaren uns auf einer Ebene in sehr entgegengesetzter Weise. Wirklich entgegengesetzt. Ich rede nicht über Unbelebtes, Pflanzliches und Belebtes, wo sie auf instinktive Weise wirken, und wenn sie nicht korrigiert sind, ist es wegen uns. Aber die Menschheit ist wirklich der Natur entgegengesetzt, und deshalb befinden wir uns in der Gefahr der Auslöschung, in der Gefahr der Auslöschung. Denn wir sind der Natur entgegengesetzt und die Natur wirkt auf einfache Weise. Wenn wir so egoistisch sind, entgegengesetzt, dann werden wir mit demselben Ego einander zerstören, einander töten und wieder anfangen. Verstehst du, in der Spiritualität gibt es keine Zeit, wir wirken aus der Zeitlosigkeit heraus und alles kann sich umkehren. Wir fangen die Geschichte wieder von vorn an, wie von vor zweihunderttausend Jahren bis heute, was ist das Problem.

Deshalb müssen wir uns ernsthaft dem zuwenden, was heute geschieht, und nicht den Kopf unter den Flügel stecken und nicht so tun, als sähen wir die Wirklichkeit nicht. Sondern sehen, denn wir sind verantwortlich. Wir sind verantwortlich. Und es hängt von uns ab. Jetzt, wie du mit der ganzen Welt reden wirst, das ist deine Sache. Du wirst so oder so reden.

Schüler: Die nächste Frage ist, in Lateinamerika ist Antisemitismus etwas Fremdes, wir haben damit kein Problem. Aber die Menschen fragen schon danach. Wenn dem so ist, gibt es kein Gefühl, das mit dem Thema verbunden ist. Aber was ist dann die Rolle Lateinamerikas bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über das Thema Antisemitismus.

Ich denke nicht, dass wir das Thema hochbringen müssen, wenn es nicht brennt. Ich denke, wir müssen einfach an der Verbindung arbeiten, der guten Verbindung zwischen den Menschen. Das ist alles. Es gibt nicht mehr. Und wenn du erklärst, dass Verbindung notwendig ist, um uns an die globale Natur anzupassen, reicht das, denn es hängt nicht von Worten ab. Ob du Israel, Antisemitismus benutzt, oder ob du Dinge benutzt wie die Kraft der Natur, das ist, wie eine Kraft zu sein, und wir sind nicht eins, wir sind dem entgegengesetzt. Das Unbelebte, Pflanzliche und Belebte befinden sich in Verbindung mit der Natur, denn es gibt in ihnen Instinkte, sie werden von der Natur betätigt. Und wir Menschen haben keine Instinkte, wir müssen in uns selbst das System unseres Verhaltens mit der Natur bestimmen.

Und hier liegt das Problem. Wir müssen verstehen, wie wir der Natur angepasst sein können. Also redest du nicht über Göttlichkeit, was die Natur ist, du redest über die Korrektur, sagen wir die gesellschaftliche Korrektur. Und ich denke, für Südamerika ist das sehr passend. Die Menschen sind nicht schlecht, die Menschen sind ein Volk mit gutem Herzen, ich denke, dort kann das gerade auf relativ leichte Weise gehen im Vergleich zu anderen Orten.

Medellín, bitte.

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Guten Tag, teurer Rav. Guten Abend, guten Tag, weltweites Kli. Wir wissen, dass der Schöpfer uns gibt, was wir brauchen, um uns zu verbinden und um die Verbindung zu bitten. Ist das die innere Arbeit, die Er von uns als Volk Israel erwartet?

Sicher. Was ist das Volk Israel? Eine Gruppe, die Yashar-El (direkt zum Schöpfer) verbunden ist. Du willst Ihn offenbaren? Du willst dich Ihm nähern? Du willst zu einem Zustand kommen, in dem du eine Offenbarung des Schöpfers hast? Dass du mit Ihm in gemeinsamen Empfindungen bist? Oder nicht? Das ist die ganze Sache. Was der Schöpfer ist... offenbart Er sich, siehst du Ihn mit den Augen? Du siehst Ihn innen. Er kleidet sich in alle deine Sinne ein und du fängst an, diese Kraft zu fühlen, die vorher nicht war, sich dir offenbart, da sie sich jetzt offenbart. Das gehört auch zu dir, zu jedem, zu jedem Menschen, „und sie alle werden Mich kennen, von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten". Dahin müssen wir kommen, das ist es, was der Schöpfer von allen Bewohnern der Welt fordert.

Du siehst, wir haben von allen Kontinenten, von allen Völkern Schüler, die fühlen, dass der Schöpfer ihnen einen Mangel gegeben hat, Ihn zu erkennen. Er will, dass sie sich nähern, und sie gehören zu jeder Rasse und Art und Nation, es gibt keinen Unterschied. Und wer ist das Volk Israel, das aus Babylon hervorging, aus all diesen Völkern, die dort waren? Im Lauf der Geschichte wurden sie schon zu solchen Besonderen, als Gruppe, die einige Tausend Jahre zusammen gelebt hat. Aber was ist eigentlich der Unterschied? Also sehe ich darin keine Veränderung, die Hauptsache ist Verbindung, kurz, in Verbindung mit der Natur, oder Verbindung zwischen uns mit der Höheren Kraft, mit dem Schöpfer. Der Unterschied ist nur in Worten.

Gut, was machen wir weiter?

Schüler: Abschnitt Nr. 4, aus Sohar für Alle, Parascha Pinchas, 152.

„Israel, der Schöpfer machte sie zum Herzen der ganzen Welt. Und so ist Israel unter den übrigen Nationen wie ein Herz unter den Organen. Und wie die Organe des Körpers nicht in der Welt existieren könnten, nicht einmal einen Moment lang, ohne das Herz, so können alle Völker nicht in der Welt existieren ohne Israel." (Sohar für Alle, Pinchas, 152)

Wir lesen nochmal.

„Israel, der Schöpfer machte sie zum Herzen der ganzen Welt. Und so ist Israel unter den übrigen Nationen wie ein Herz unter den Organen." Das heißt, es gibt in der gesamten Menschheit eine bestimmte Hierarchie in Bezug auf Vorher und Nachher. Vorher gab es keine Völker, sondern die ganze Menschheit war nach dem Zerbrechen, wie jede Sache gemäß den vier Bchinot des Or Yashar, sich auch so anordnet. Und dann fing die Gruppe, die im größten Ego ist, an, hervorzutreten. Und deshalb empfing sie das Gefühl der Entfernung vom Schöpfer. Und deshalb fing die gesamte Menschheit, je nach der Nähe oder Ferne zu dieser Erkenntnis der Korrektur, an, sich wie auf einer Stufenleiter anzuordnen. Und als Abraham alle einlud, alle Babylonier, zur Verbindung, da kamen jene zu ihm, da kamen alle möglichen Menschen mit allen möglichen Mängeln. Und dann entstanden, entstanden danach diese Gruppen von Priestern, Leviten, Israel, alle möglichen Gruppen. Das ist alles nach dem Mangel, der sich in ihnen offenbarte gegenüber der Anhaftung an den Schöpfer, gegenüber der Angleichung der Form. Deshalb bestand das so, das heißt Israel, wer schon zum Willen kam, der in ihm brennt zur Verbindung mit der Höheren Kraft.

Deshalb wissen wir, dass das keine Nation ist, dass jeder ein Jude sein kann, der zur Vereinigung mit dem Schöpfer kommen will. Und so bestehen wir bis zum heutigen Tag, dass Jude kein Volk ist, sondern es ist eine Gruppe von Menschen, die der Ansicht ist, dass die Verbindung zwischen ihnen das ist, was sie an die Höhere Kraft anpasst, und sie wollen darin existieren. Das ist es, das ist, was geschrieben steht. Israel, der Schöpfer machte Israel zu einer besonderen Gruppe in der Welt, was du jetzt vorgelesen hast. Das ist es. Wenn alle übrigen Gruppen oder Völker nach biologischen Unterscheidungen entstanden, dass irgendein Mann und eine Frau kamen und die Familie gründeten, ja? Wie wenn du dir zum Beispiel die Genealogie anschaust, ja? Den Stammbaum irgendeiner Familie, dieses Verhältnis, ja? Das man aufschreibt, sagen wir. Also wie Könige in England dort, in Deutschland dort waren. Also das ist genau die Form der Völker. Bei uns nicht, bei uns nur nach dem Herzen, das dafür brennt oder nicht, für die Verbindung.

Was ist mit Chaim Ratz? Er wollte sich auch in etwas einmischen, nicht?

Schüler: Ja. Wir haben vor zwei Tagen angefangen, darüber zu reden, was eigentlich geschah, was du jetzt auch im Unterricht erwähnt hast, was im nationalsozialistischen Deutschland geschah. Eigentlich ein Prozess der Umkehrung in Bezug auf die Haltung des Nazi-Regimes, nicht gegenüber den Juden, sondern gerade gegenüber dem Zionismus. Und du hast gebeten, dass wir Materialien dazu vorbereiten, also wirklich sehr, sehr viele Freunde haben gearbeitet und geholfen, Material zu sammeln. Und ich wollte vielleicht zunächst als Anfang ein paar Sätze vorlesen, die ein Forscher namens Verbosky geschrieben hat, der eine Doktorarbeit an der Case-Western-Universität in den Vereinigten Staaten veröffentlicht hat. Er schreibt so, ich übersetze einfach aus dem Englischen, ich hoffe, es kommt flüssig heraus.

(Übersetzung aus dem Englischen): „Die Schoa hätte nicht geschehen müssen. Bevor die Nazis beschlossen, auf die Vernichtung des Volkes zu setzen, suchten sie nach alternativen Lösungen für das, was ‚die Judenfrage' genannt wurde" – sie nannten es nicht das Judenproblem, sie nannten es die Judenfrage. „Hervorstechend unter ihnen, unter diesen alternativen Lösungen, war ein Versuch in Zusammenarbeit mit zionistischen Aktivisten, die Juden Deutschlands zur Auswanderung nach Palästina zu ermutigen", nach Israel.

Und dann erzählt er weiter über einen Mann namens Mildenstein, der eigentlich das Amt für jüdische Angelegenheiten im Dritten Reich gründete, und er wurde ein sehr, sehr begeisterter Unterstützer der zionistischen Idee, und er glaubte, dass das wirklich die Lösung für das ganze Problem sein könnte, sowohl für die Juden als auch für die Deutschen als auch für alle.

„Aber", fährt jener Forscher fort, „sein Zionismus", der von jenem Mildenstein, „war bedingt durch den Erfolg der zionistischen Bewegung, die Juden aus Deutschland hinauszubringen. Als interne Faktoren innerhalb Deutschlands," – das heißt Organisationen, die für Assimilation und nicht für den Zionismus waren – „und internationale" – womit er sich hauptsächlich auf die Juden im Land bezieht, die nicht so sehr wollten, dass die Juden Deutschlands in Massen nach Israel kommen – „diese Emigration unmöglich machten."

Mildenstein verließ dieses Amt und er selbst kehrte sich um. Später schloss er sich dem deutschen Propagandaministerium unter der Leitung von Goebbels an und wurde selbst von einem begeisterten Zionisten zu einem nicht weniger begeisterten Antizionisten. Er kam später wieder nach Israel und reiste hier herum und veröffentlichte dann zwei Bücher, die die Araber sehr, sehr stark unterstützen und gegen den Zionismus gerichtet sind. Also wie er ein begeisterter Zionist war, wurde er danach, während des Krieges, ein begeisterter Antizionist. Wir sehen das über das gesamte Nazi-Regime hinweg.

Noch einen Satz möchte ich vorlesen: „Der Chefideologe der NSDAP war jemand namens Alfred Rosenberg" – der trotz des Namens kein Jude war – und er schreibt so: „Man muss den Zionismus nachdrücklich unterstützen, damit deutsche Juden übersiedeln, damit eine bestimmte Zahl von Juden jedes Jahr nach Palästina übersiedelt oder zumindest Deutschland verlässt." Auch das sagte er in jenen Jahren. Also wirklich, darüber wollten wir fragen, über diese Umkehrung, die geschieht. Und darüber hinaus, darüber, dass wirklich wir nicht wissen, die meisten Menschen nicht wissen über diesen Zustand, der am Anfang in Deutschland herrschte, über diese Haltung.

Die Forscher schreiben über eine Diskriminierung der Nazis zugunsten der zionistischen Organisationen. Ich zitiere noch einen jüdischen Historiker, Edwin Black. Er schreibt so. (Übersetzung aus dem Englischen): „Dass die Nazis im Januar 33 (1933) an die Macht kamen, schon im April 33, drei Monate danach, genossen die Zionisten einen bevorzugten politischen Status in Deutschland. Sofort nachdem die Nazis an die Macht kamen, wurden alle nicht-nazistischen Organisationen aufgelöst, einschließlich ihrer Zeitungen, mit Ausnahme der zionistischen Zeitungen." Weiter. „Allen Bürgern Deutschlands wurde es verboten, irgendwelche Uniformen zu tragen, außer den Nazi-Uniformen. Im Gegensatz dazu durften Juden die zionistischen Uniformen tragen." Das waren tatsächlich die einzigen Uniformen in Deutschland, die man tragen durfte, die nicht die Nazi-Uniformen waren.

Die Nürnberger Gesetze von 1935 sagen, dass es Juden verboten ist, irgendeine Flagge zu hissen. Es war verboten, Entschuldigung, die Nazi-Flagge zu hissen, aber es war ihnen erlaubt, ich übersetze hier diesen Paragraphen, Absatz 2 sagt: „Es ist ihnen andererseits erlaubt, die jüdische Flagge zu zeigen", und dann gibt es einen Zusatz zu diesem Paragraphen: „Die Ausübung dieses Rechts ist durch den Staat geschützt." Wenn wir das sehen, denken wir auch an die Umkehrung und denken auch daran, dass so wenige Menschen über diese Sache wissen...

Vergiss nicht die Münze.

Schüler: Ah, ja, natürlich. Wenn man zeigen kann... Umleitung, schaut auf das... ja, Bild Nummer eins. Vielen Dank. Wie ihr seht, das ist ein Bild... das ist eine Münze, die herausgegeben wurde von... gut, man muss hier die Geschichte erzählen. Jener Mildenstein, der für das Amt für jüdische Angelegenheiten verantwortlich war, reiste nach Palästina, um hier das zionistische Unternehmen zu sehen, wobei das Ziel war, dass er wohlwollende Berichte über das zionistische Unternehmen in der offiziellen deutschen Nazi-Presse schreiben würde, speziell in der Zeitung „Der Angriff", die die offizielle Zeitung der NSDAP war.

Ja, wenn man kann... die Goebbels herausgab, richtig. Wenn man einen Moment die Bilder zwei und drei zeigen kann. Bild zwei. Leitet nicht mich um, nur das... gut, man kann es nachher sehen, wenn sie das Bild finden. Bild Nummer zwei und drei. Jener Mildenstein war ein halbes Jahr im Land unterwegs und erforschte das zionistische Unternehmen in der Tiefe, und als er zurückkam...

Ja, man kann dort das Nazi-Emblem in der Mitte sehen, direkt unter der Überschrift. Und was dort rot markiert ist, rechts oben, ist eine Werbung für die Berichte, die Mildenstein schreibt, die heißen „Ein Nazi reist nach Palästina". Er schrieb eine Serie von sehr, sehr wohlwollenden Berichten über das zionistische Unternehmen, wobei das Ziel war, die Juden Deutschlands zur Auswanderung nach Israel zu ermutigen.

Und zu Ehren jener Berichte und jenes positiven Blicks auf das zionistische Unternehmen gab die Zeitung, natürlich mit Unterstützung des Nazi-Regimes, diese Münze heraus, die eigentlich die Zusammenarbeit zwischen dem Dritten Reich und der zionistischen Bewegung feiern oder markieren sollte. Und das ist die Münze, die wir sehen.

Was kann ich dem hinzufügen? Wir... wie sehr wir die Höhere Lenkung nicht kennen, die eine Gelegenheit gibt, richtige, gute Handlungen zu tun und die Welt in einen guten Zustand zu bringen, und wer weiß, wie sehr die Nazis damals gerade zu einer positiven Kraft für die ganze Menschheit geworden wären, wenn nicht die Juden, die ihren Auftrag damals nicht erfüllt und nicht getan haben.

Dasselbe kann man auch heute sagen. Es gibt viele fremde, entgegengesetzte Kräfte, die das Volk Israel hassen, aber es hängt vom Volk Israel ab, wie sehr es seine Aufgabe erfüllt, sie von der negativen Form in die positive Form umzuwandeln. Und wir müssen dafür wach sein und verstehen, dass alles sich wirklich in unseren Händen befindet. Je mehr wir uns untereinander verbinden, je mehr wir die Kraft der Verbindung bringen, danach werden wir Erfolg haben, soweit, dass sich in der Welt keine böse Kraft offenbaren wird.

Die Geschichte ist einfach so pikant, sie ist nicht so bekannt, aber sie ist noch viel schärfer, uns zu zeigen, wie sehr der Schöpfer Seine Lenkung sofort ändert. Im Jahr dreiunddreißig, fünfunddreißig und so weiter, die Juden waren wirklich ein geachtetes Volk in Deutschland unter der Bedingung, dass sie nach Palästina gehen und die Bedingungen erfüllen. Der Schöpfer wollte durch sie, durch die Nazis, die Entwicklung beschleunigen.

Sie waren nicht einverstanden, denn die freie Wahl bleibt dem Volk Israel immerhin erhalten, waren nicht einverstanden, wollten nicht, und empfingen im Gegenzug die ganze gute Haltung als Schoa. Wir dürfen nicht denken, dass das irgendeine fremde Kraft getan hat, keine Höhere, wir müssen verstehen, dass wir uns in einem System von Naturgesetzen befinden, und auch heute befinden wir uns so, und deshalb müssen wir alles, was geschieht, ernst nehmen. Das ist unsere Verantwortung gegenüber der ganzen Menschheit.

Und dass auch heute darüber geredet wird, dass wir die Wirklichkeit ändern können, dass die ganze Wirklichkeit unseretwegen schlecht ist, dem müssen wir zuhören. Und uns, der Gruppe Bnei Baruch, obliegt es, noch mehr und mehr daran zu denken, dass der Ball wirklich bei uns liegt, und so sehr wir uns an alle wenden und der ganzen Welt die Methode der Korrektur zurufen wollen, müssen wir in uns, wirklich mit Schmerz und mit Bangen, solche Verbindungen setzen, die so weit wie möglich der einen Höheren Kraft entsprechen, dass wir jener Übergang zwischen der Höheren Kraft und allen Völkern sein werden.

Bitte.

Frage: Frage, welche positiven Kräfte gibt es heute in der Welt, die uns erwecken können und die morgen negativ werden könnten?

Von Zeit zu Zeit wird die Welt immer feindseliger, immer schlimmer, denn wir haben in unserer vorigen Stufe, im vorigen Zustand, ihn nicht korrigiert, also ist jede nächste Stufe schlimmer, feindseliger, die Korrektur ist komplizierter. Das ist ein Problem. Ja. Das ist ein Problem. Gute Kräfte in der Welt sehen wir fast nicht. Außer einigen, die auch heute Israel unterstützen, aber ihre Unterstützung ist keine ideologische Unterstützung. Das sind so Freunde auf dem Weg, sozusagen, wie Evangelikale aller Art oder vielleicht noch einige kleine Gruppen.

Aber es gibt keine. Wir sind zu einem Zustand gekommen, in dem die ganze Welt feindlich geworden ist, uns hasst, denn die Entwicklung ist so. Wenn wir auf der vorigen Stufe irgendeinen Staat in Europa nicht korrigiert haben, danach ist es ganz Europa, jetzt ist es ganz Europa und Amerika, und es fängt an, Südamerika zu sein, und so weiter, bis die ganze Welt so sein wird.

Wir haben darüber auch vor zwanzig Jahren geredet. Ihr könnt in unser Archiv gehen und all diese Dinge sehen. Dass ich auf Kongressen in Amerika über den Antisemitismus geredet habe, da hat man mich ausgelacht. Man wollte nicht hören. Das war insgesamt vor vier, fünf Jahren. Und sogar die Reporter, die aus Israel waren, von allen möglichen Fernsehsendern, und alle sagten auch: Was denn? Was sagst du? Wo hast du das? Bis vor zwei Jahren. Erst in den letzten zwei Jahren fingen sie irgendwie an zu schweigen, als sie sahen, dass ja, der Antisemitismus zunimmt. Aber das ist auch nicht das Ende.

Ja, bitte.

Frage: Schalom teurer Rav. Die Frage, nach der Erklärung an die Juden, welche andere Seite ist erwünscht? Wie soll man sich verhalten? Und gibt es einen Unterschied...?

Darüber haben wir schon tausendmal geredet. Ich bitte darum, Fragen zur Sache zu bringen. Was zu tun ist, habe ich schon gesagt. Bitte. Nächste Frage.

Schüler: Bis es noch Fragen gibt, braucht es noch einige Hervorhebungen über die Sache der Unterstützung eigentlich, des Nazi-Regimes für das zionistische Unternehmen. Bald nachdem sie an die Macht kamen, das Nazi-Regime, wurde ein Abkommen zwischen den Nazis und der jüdischen Siedlung hier im Land unterzeichnet, das „Ha'avara-Abkommen" hieß.

Jetzt, man muss diese Situation verstehen. Die Aufgabe dieses Abkommens war, den Juden zu helfen, nach Israel einzuwandern, ohne dass sie wirtschaftlich geschädigt werden. Man muss das verstehen. Deutschland befand sich in der Erholung von einer sehr, sehr schweren Wirtschaftskrise. Deshalb verbot das Gesetz in Deutschland die Ausfuhr von Geldern aus Deutschland, nicht für Juden, generell war es verboten, Geld aus Deutschland auszuführen.

Die Juden in Deutschland waren sehr wohlhabend, und jeder Jude, der sein Geld ausführt, ist ein wirtschaftlicher Schaden für Deutschland. Trotzdem, um den Juden bei der Einwanderung nach Israel zu helfen, bauten sie in Zusammenarbeit mit der Siedlung im Land, das Nazi-Regime baute eine besondere wirtschaftliche Einrichtung, eine Art Bank, in der die Juden ihren Besitz und ihr Geld in Deutschland verkaufen konnten, alles in jener Bank einzahlen, nach Israel einwandern und hier das Geld zurückbekommen konnten. Auf diese Weise ging das Geld aus Deutschland heraus und kam nach Israel zurück zu demselben Juden. Alles, um die Juden zu überzeugen, nach Israel zu kommen.

Dieses Abkommen hieß „Ha'avara-Abkommen". Es war sehr, sehr ineffizient. Die Juden wollten einfach nicht kommen, die Zahlen waren sehr, sehr klein, das war auch einer der Gründe, warum Mildenstein das... verließ oder entlassen wurde, egal, aus dem Amt für jüdische Angelegenheiten herausging, weil er es einfach nicht schaffte, Juden nach Israel zu bringen. Er war von hier und dort enttäuscht. Einerseits enttäuschten ihn die Juden in Deutschland, andererseits enttäuschten ihn die Juden in Israel ebenfalls, sie machten ihm Schwierigkeiten, bis er darin sah... er verzweifelte einfach.

Eine weitere Sache: Er selbst nahm am neunzehnten Zionistenkongress teil. Mildensteins Stellvertreter war Eichmann, der berüchtigte, und Mildenstein verpflichtete alle seine Mitarbeiter, einschließlich Adolf Eichmann, das Buch von Herzl „Der Judenstaat" zu lesen, und er schickte Eichmann zum zwanzigsten Kongress als Vertreter des Dritten Reichs, der am Zionistenkongress teilnehmen sollte. Es ist nicht sicher, ob Eichmann das so mochte, aber trotzdem... das war die offizielle Politik des Dritten Reichs.

Es gibt noch und noch, es gibt noch und noch. Sie finanzierten Aktivitäten der Haganah in Deutschland für die Anwerbung von Aktivisten, und kurz gesagt, es gibt kein Ende dieser Sache. Du gehst da hinein und entdeckst einfach, wie sehr sie versucht haben, dem Zionismus zu helfen.

Schüler: Schamir, ja...

Frage (Englisch): Heutzutage gibt es viele Menschen in der Welt, die versuchen, die Schoa zu leugnen. Und ich wollte einfach verstehen, ob es einen... warum ein Mensch so etwas tun würde? Ob es dafür irgendeinen Grund gibt?

(Übertragungsstörung)

Schüler: Hört man uns? Rav? Rav, hört man uns? Rav, hört man uns von hier?

Gut, Freunde, ich bin bereit für weitere Fragen.

Was ich möchte, vielleicht zusammenfassen, worüber wir geredet haben. Ich achte sehr die ganze Forschung von euch, und wir haben noch viel mehr als das, um zu sehen, wie sehr Verdienst sich in Schuld verwandelt und Schuld in Verdienst. Und deshalb müssen wir die Dinge sehen, die sich auch jetzt ereignen, dass wir eine Möglichkeit und Zeit und einen Ort und alle Mittel haben, damit wir nicht denselben Fehler machen wie die Juden vor fast 100 Jahren. Dass wir die Gelegenheit zur Verbindung zwischen uns nicht verpassen, um in Verbindung mit der Höheren Kraft zu sein, die gut und Gutes tuend ist, und dass wirklich durch uns diese Kraft, die sich allen Bewohnern der Welt offenbaren will, sich offenbare. Wir müssen Ihr dabei helfen und der Übergang sein, wie Baal HaSulam uns das im Artikel „Die Bürgschaft" schreibt.

Hoffen wir, dass wir nicht solche großen Fehler machen wie damals die Gründerväter des Staates und des Zionismus, und verstehen, dass die Weisheit der Kabbala über die Gesetze redet, die Naturgesetze, und nicht „ich habe Lust, ich habe keine Lust", dass es daran irgendein parteipolitisches oder wirtschaftliches oder anderes Interesse gibt. Sicher, wenn sich die Juden damals anders verhalten hätten, wäre die Welt heute völlig anders.

Ja, bitte.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Guten Morgen, Rav. Ich wollte fragen, wissen Sie, es gibt eine sehr große Bevölkerung von Menschen, die glauben, dass die Schoa nicht stattgefunden hat. Und ich wollte einfach verstehen, ob es irgendeinen... warum ein Mensch so etwas denken würde? Ob es dafür irgendeinen Grund gibt, oder soll man das nicht ernst nehmen?

Es ist ihm bequem. Und ein Mensch kann sich selbst in allem überzeugen, was ihm bequem ist. Wir leben alle so, jeder baut sich sein Weltbild, das ihm bequem ist, und lebt so. Darin liegt kein Problem, und man kann so leben. Deshalb können sie dir noch viele alle möglichen Theorien bringen, wir berühren das nicht und beschäftigen uns nicht mit Psychologie und was die Menschen denken. Wir, wir nehmen darauf keine Rücksicht, denn uns ist wichtig, was das Gesetz der Schöpfung ist, das heißt der Schöpfer, und wie wir diesem Gesetz helfen und funktionieren können, nach diesem Gesetz leben. Alles Übrige, was die Menschen denken, sehr viele Menschen denken so oder so, das interessiert mich nicht, denn jeder denkt aus seinem Ego heraus. Soweit es ihm gut ist, so denkt er, das ist es, und findet für sich irgendeine Rechtfertigung.

Es gibt nichts Wahres in irgendetwas, was der Mensch tut, egal ob groß, klein, klug, dumm, denn alles entspringt seinem Ego, seiner Natur. Und deshalb brauchen wir hier nur Menschen, die sich über ihre Natur erheben können, über ihr Ego hinaus, was gut und was schlecht für sie ist, was nur durch das Licht, das zum Guten zurückführt, sein kann, und dann, was sie in der Wirklichkeit offenbaren, das annehmen. Das ist alles.

Bitte.

Wir lesen Abschnitt Nr. 6, aus dem Artikel „Wenn die Magd ihre Herrin beerbt" von Baal HaSulam. Abschnitt Nr. 6.

„Der Zweig, der sich aus der Innerlichkeit heraus erstreckt, das ist das Volk Israel, das zu den Ausführenden der Korrektur und des allgemeinen Ziels erwählt wurde. Und es ist in ihnen jene Vorbereitung, dass sie sich entwickeln und wachsen können, bis sie dahin gelangen und auch die Nationen dazu bewegen, zum allgemeinen Ziel zu gelangen. Und der Zweig, der sich aus der Äußerlichkeit erstreckt, das sind die übrigen Nationen, in denen jene besonderen Eigenschaften nicht vorbereitet wurden, dass sie fähig wären, die Wege der Entwicklung des Ziels eine nach der anderen zu empfangen, sondern die fähig sind, die Korrektur auf einmal in ihrer ganzen Fülle zu empfangen, gemäß ihrem Höheren Wurzel." (Baal HaSulam. „Wenn die Magd ihre Herrin beerbt")

Nochmal, wir lesen Abschnitt Nr. 6.

„Der Zweig, der sich aus der Innerlichkeit heraus erstreckt, das ist das Volk Israel, das zu den Ausführenden der Korrektur und des allgemeinen Ziels erwählt wurde. Und es ist in ihnen jene Vorbereitung, dass sie sich entwickeln und wachsen können, bis sie dahin gelangen und auch die Nationen dazu bewegen, zum allgemeinen Ziel zu gelangen. Und der Zweig, der sich aus der Äußerlichkeit erstreckt, das sind die übrigen Nationen, in denen jene besonderen Eigenschaften nicht vorbereitet wurden, dass sie fähig wären, die Wege der Entwicklung des Ziels eine nach der anderen zu empfangen, sondern die fähig sind, die Korrektur auf einmal in ihrer ganzen Fülle zu empfangen, gemäß ihrem Höheren Wurzel." (Baal HaSulam. „Wenn die Magd ihre Herrin beerbt")

Ja. Das heißt, wir müssen von hier diese große Verantwortung fühlen, die uns auferlegt ist, und wir müssen sie wirklich erfüllen. Deshalb jetzt, an diesem besonderen Tag, müssen wir außer dem, dass wir bedauern, dass wir damals sehr große Fehler gemacht und zur Schoa geführt haben... und wir müssen darüber offen reden, es ist nichts zu machen, das liegt alles in unseren Händen, wie er jetzt in diesem Vers sagt, Baal HaSulam und alle anderen. Es gibt nichts außer Ihm. Der Schöpfer leitet durch diese kleine besondere Gruppe, die das Volk Israel heißt, die Welt. Und deshalb empfängt die ganze Menschheit das, fühlt das. Deshalb bestraft sie uns dafür. Sie wendet sich an uns und sagt, dass wir schuld daran sind, dass es ihnen schlecht geht. Eigentlich geben sie damit zu, dass wir uns in der besonderen Aufgabe befinden.

Wir müssen diese Aufgabe auf uns nehmen, wie sogar die Nazis selbst helfen und es einrichten wollten. Und wenn wir es nicht tun, dann haben wir heute in diesem Unterricht schon gesehen, und man kann noch mehr und mehr öffnen, aber wirklich, man muss das allen erklären, und sogar in unserer Zeitung diese ganze Geschichte erklären, damit die Menschen... aber dort in klarer Weise schreiben, dass wir das tun müssen, damit wir verstehen, dass der Ball in unseren Händen liegt und wir unser Schicksal und das Schicksal der ganzen Welt bestimmen. Und das Naturgesetz ist ein Gesetz, es muss erfüllt werden.

Und deshalb haben wir nicht zu sagen, dass der Schöpfer auf unserer Seite ist oder nicht, sondern Er erfüllt dieses Gesetz, das allgemeine Gesetz. ELoHIM hat den Zahlenwert „die Natur", und gemäß dem Plan der Natur muss man zu seinem Abschluss kommen, dazu, dass sich alle identifizieren und alle in einem Willen sein werden, in einer Absicht, in einer Formel des Verhaltens. Wir müssen das in die Welt bringen und das liegt an uns. Also machen wir nicht mehr solche Fehler, und bemühen wir uns an diesem furchtbaren Tag, die Verantwortung auf uns zu nehmen, Verbindung in die Welt zu bringen.

Ich beende damit den Unterricht, und ich hoffe, dass ihr jetzt eine gute Fortsetzung macht, und auch eine Sitzung und eine Entscheidung und Vereinigung. Schalom an alle.

Schüler: Wir gehen über, Freunde, zum nächsten Teil. Wir werden jetzt einen Film schauen, der „Das soziale Netzwerk des Dritten Reichs" heißt. Das ist ein Film von ungefähr vierzig Minuten. Der Regisseur des Films, Michael Rosenstein, zusammen mit... Senka und noch vielen Freunden, die vorbereitet und geschnitten haben. Dieser Film wurde auf Wunsch des Rav produziert. Es gibt darin natürlich Botschaften, die wir vermitteln wollen, mit sehr, sehr vielen wichtigen, interessanten Einzelheiten aus der Geschichte. Sogar Dinge, die nicht alle kennen.

Deshalb ist es uns wichtig, als Vortragende, Schreiber, als diejenigen, die mit der Öffentlichkeit arbeiten, dass wir diese Information kennen, und auch viele, viele Dinge, die der Rav so ab und zu sagt, und es nie so richtig klar war, wir nie angehalten haben, sie zu hören und zu lesen, das ist unsere Gelegenheit jetzt, mit seinen Botschaften in Dialog zu treten, also lasst uns einfach als Zehnergruppe den Film schauen, uns Anmerkungen aufschreiben. Angenehmes Schauen.

(Ende des Unterrichts)