Tägliche Lektion24. Juli 2021(Morning)

Part 1 Lesson on the topic of "The 15th of Av - the Day of Love", lesson 1

Lesson on the topic of "The 15th of Av - the Day of Love", lesson 1

24. Juli 2021

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Rohabschrift ohne abschließende Korrektur. Fehler sind möglich.

15. Aw: Der Tag der Liebe – ausgewählte Abschnitte aus den Quellen

Teil 1 – vom Anfang bis Minute 00:55:40
Schlussworte: dass Arwut dieselbe Abhängigkeit ist, nur positiv. Das war's.

Teil 2 – von Minute 00:58:58 bis Minute 01:33:08
Anfangsworte: Vorleser: Wir setzen unser Dokument fort.
Schlussworte: Einverstanden? Gebt euch Mühe.

Vorleser: Hallo Freunde. Wir sind in einem besonderen Unterricht anlässlich des Tages der Liebe, des 15. Aw. Wir lesen ausgewählte Abschnitte aus den Quellen. 15. Aw, der Tag der Liebe. Bitte, Rav.

Rav: Ja. In unserer Welt gibt es Zweig und Wurzel. Das heißt: Für alles, was wir empfinden – Sekunden, Minuten, Tag, Nacht, Tage, Nächte, also Monate, Wochen, Jahre –, für all diese Zeichen gibt es Wurzeln. Und die höchste Wurzel ist die Endkorrektur, zu der wir kommen müssen und die sich in dieser Welt, in unserem Zustand, noch nie offenbart hat. Es ist der Tag, an dem sich das Gefäß aufbauen muss, das die ganze Offenbarung des Schöpfers empfängt. Darum sagen wir über diesen Tag, dass er ein Tag der Liebe ist – denn das Ziel der Schöpfung, das Ziel der Korrekturen ist Liebe: „Und du sollst den Schöpfer, deinen Gott, lieben"¹, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" – alle Arten von Liebe verbinden sich miteinander.

Weil wir alle unsere Zustände in Bezug auf den Schöpfer messen, ist deshalb der wichtigste, freudigste, größte und höchste Tag der Tag, an dem sich die Liebe unter uns offenbart und von uns zum Schöpfer – das eine hängt vom anderen ab. Wir müssen wirklich hier unter uns in dieser Welt dorthin kommen, im allerniedrigsten Punkt, der sich offenbaren muss: Auch er muss diese Liebe fühlen und offenbaren, in der vollständigen Korrektur, in der vollständigen Erfüllung. Die Wurzel dafür ist der fünfzehnte des Monats Aw, und er hat sich in unserer Welt noch nicht verwirklicht. Alle übrigen spirituellen Wurzeln sind dagegen schon zum Zweig in dieser Welt gekommen und haben sich verwirklicht – Zerstörungen, Korrekturen aller Art –, aber nicht der Tag der letzten Korrektur.

Heute sprechen wir darüber, weil wir diesen Prozess ja durchlaufen, dieses Datum durchlaufen. Hören wir also, was die Kabbalisten über die Quelle der Liebe sagen und darüber, dass sie sich in unserer vollständigen Korrektur offenbaren muss. Es hängt von uns ab, wann sie sich offenbart – offenbaren wird sie sich aber ganz sicher. Diesen Tag nennen wir den fünfzehnten Aw, und er ist wie der Bau des Tempels, also eines Hauses der Kedusha, der Liebe, des Gebens unter allen, die in die Welt kommen. So steht es geschrieben: „Und alle werden Mich kennen", sagt der Schöpfer, „vom Kleinsten bis zum Größten", und: „Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden für alle Völker." So wird es sein. Schauen wir also, was dazu gesagt wird.

Vorleser: 15. Aw, der Tag der Liebe, ausgewählte Abschnitte aus den Quellen. Abschnitt Nr. 1.

„In der Gemara (Taanit 4:8) heißt es: "Rabbi Schimon Ben Gamliel sagte: 'Es gab keine besseren Tage für Israel als den fünfzehnten Aw und den Versöhnungstag.' Wenn der fünfzehnte Tag kommt, erwacht große Barmherzigkeit über uns und die guten Tage beginnen. Das ist der Grund, warum es vorher keine so guten Tage gab. Außerdem wird Er alles zum Besten wenden, zum Heil und zum Trost." (Tiferet Shlomo über die Tora, Dewarim)

Rav: Ja. Lies es noch einmal, und dann gehen wir die Abschnitte schnell durch.

Vorleser: Noch einmal.

„In der Gemara (Taanit 4:8) heißt es: "Rabbi Schimon Ben Gamliel sagte: 'Es gab keine besseren Tage für Israel als den fünfzehnten Aw und den Versöhnungstag.' Wenn der fünfzehnte Tag kommt, erwacht große Barmherzigkeit über uns und die guten Tage beginnen. Das ist der Grund, warum es vorher keine so guten Tage gab. Außerdem wird Er alles zum Besten wenden, zum Heil und zum Trost." (Tiferet Shlomo über die Tora, Dewarim)

Rav: Ja. Das heißt: Zu diesen Tagen kommen wir normalerweise unter Druck, mit Gewalt. Und wenn dieses Datum kommt – das Datum der Korrektur, der Endkorrektur –, dann werden wir sofort aus der größten Finsternis heraus offenbaren, die davor herrscht. Es ist wie vor dem Sonnenaufgang: große Finsternis, und danach kommt das große Licht, das Licht der Endkorrektur. Ja. Weiter.

Vorleser: 2.

„Der fünfzehnte Aw gilt als die Korrektur und die Versüßung des neunten Aw, denn unsere Weisen sagten, dass am neunten Aw das Dekret über die Toten der Wüste erging denn dann würden sie jedes Jahr in der Wüste sterben, und am fünfzehnten Aw würden die Toten der Wüste aufhören. Daraus folgt, dass der fünfzehnte Aw als die Korrektur und die Versüßung des neunten Aw angesehen wird." (Likutej Halachot [Ausgewählte Regeln], Hilchot Gitin [Regeln der Scheidung], Regel Nr. 3)

Rav: Der 9. Aw – das sind die Zerstörungen. Die erste Zerstörung heißt: Man wollte das Gefäß von Adam haRischon aufbauen und es mit Mochin de Chaja korrigieren, konnte es aber nicht. Danach mit Mochin de Neschama, kleiner, im Zweiten Tempel – auch das gelang nicht, und dann wurde er zerstört. Nach diesen beiden Zerstörungen gibt es nichts mehr zu zerstören: Wir befinden uns in der vollständigen Zerstörung und müssen sie nur noch an uns selbst offenbaren. In diesen Brüchen, die in uns sind, in jedem Einzelnen von uns, ist der zerbrochene Wille zu empfangen. Wenn wir anfangen, uns zu verbinden und einander näherzukommen, um daraus etwas aufzubauen, dann offenbaren wir alle Brüche. So, wie wir jetzt sind, offenbaren wir gar nichts. So können wir einfach weitermachen, weil wir auf der Stufe des Tierischen sind.

Wenn wir anfangen, einander näherzukommen, dann fangen wir an zu fühlen, dass wir in einem Zustand sind, in dem wir diese Verbindungen nicht herstellen können, nicht dazu fähig sind. Wir bauen Zehner und können sie nicht aufbauen, wir wenden uns an den Schöpfer, und dann kommen wir in Berührung mit dem Schöpfer. Dann treten wir tatsächlich in die spirituelle Arbeit ein: Alles, was wir untereinander aufbauen, annähern, tun wollen – wir bemühen uns, etwas zu tun, und wenden uns an Ihn; wir bemühen uns, näherzukommen, und wenden uns an Ihn. Auf diese Weise nähern wir uns der Endkorrektur, dem Bau des vollständigen Gefäßes.

Alle Verlangen, die es in der ganzen Menschheit gibt, offenbaren sich und verbinden sich durch das Höhere Licht, das uns sammelt. Nicht so, wie wir es im Ersten Tempel und im Zweiten Tempel selbst machen wollten, sondern umgekehrt: Wir erwecken diese Verlangen nur, und ihre Verbindung geschieht durch das Licht, das von oben leuchtet, aus der Form des Gebens. Wir verstehen dabei, dass wir zu gar nichts fähig sind, und offenbaren so die endgültige Zerstörung, die unter uns ist. Aber dorthin muss man dadurch kommen, dass man wirklich bauen will und es nicht schafft. Dann offenbart sich die Wahrheit, dass nur der Schöpfer das Gefäß von Adam haRischon wieder aufbauen muss. Und so geschieht es. Das nennt man „den Tag des 15. Aw".

Ja. Deshalb ist der 15. Aw die Korrektur und die Versüßung des 9. Aw, der Zerstörung. Am 9. Aw erging das Dekret über die Toten der Wüste, dass sie damals Jahr für Jahr in der Wüste starben; und am fünfzehnten Aw hörten die Toten der Wüste auf. Es zeigt sich also, dass der fünfzehnte Aw die Korrektur und die Versüßung des 9. Aw ist. Weiter.

Vorleser: 3.

„Am fünfzehnten Aw, wenn die Tage des guten Willens zu leuchten beginnen, um sich auf den Willen des Schöpfers vorzubereiten, der zu unseren Gunsten kommt, muss auch der Wille eines jeden Menschen in seinen Freund aufgenommen werden, um zu stehen und seine Gunst zu erwarten. Das ist die Andeutung in der Gemara: Der Tag, an dem die Stämme sich miteinander vermischen durften, bedeutet, dass jeder von den Kindern Israels seinen Segen und seine Gunst auch an seinen Freund weitergeben wird." (Tiferet Shlomo über die Tora, Dewarim)

Vorleser: 4.

„In Bezug auf die wichtigste Angelegenheit, die "Liebe" genannt wird und die die spirituelle Verbindung zwischen Israel und seinem Vater im Himmel darstellt, wie es geschrieben steht: "Und Du wirst uns, unseren König, zu Deinem großen Namen bringen, Selah, in Wahrheit und in Liebe", und wie es geschrieben steht: "Der sein Volk, Israel, mit Liebe erwählt", ist dies der Anfang der Erlösung und das Ende der Korrektur, wenn der Schöpfer seinen Geschöpfen - die er erschaffen hat - all die Liebe offenbart, die zuvor in Seinem Herzen verborgen war." (Baal HaSulam. Brief 2)

Rav: Das heißt: Am fünfzehnten Aw – das ist kein Tag, das ist ein Zustand – offenbart sich die Liebe des Schöpfers zu jedem, der sich nach Ihm sehnt und der „Israel" genannt wird. In dem Maß, in dem der Mensch sich nach dem Schöpfer sehnt, fühlt er, dass der Schöpfer sich seinerseits nach ihm sehnt. Diese Sehnsucht – des Menschen zum Schöpfer und des Schöpfers zum Menschen – nennt man „Liebe", und das ist wirklich Liebe. Wie sollten wir Liebe sonst definieren? Und genau das feiern wir: dass man zu „Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir" kommt, der Mensch zum Schöpfer und der Schöpfer zum Menschen. Diese Gefühle, diese Neigungen begegnen einander, und von da an wächst und wächst und wächst es, bis es das vollständige Maß erreicht, das man „Endkorrektur" nennt.

Kiew.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Kommen sie also von selbst, oder als Ergebnis der Anstrengungen, die wir machen?

Rav: Warum hört man nichts?

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Hört man mich? Dieser Tag und dieser Zustand – kommen sie von selbst zu uns, oder sind sie doch das Ergebnis von Anstrengungen seitens der Unteren?

Rav: Wenn wir ohne Kräfte sind, können wir nichts offenbaren, was vom Schöpfer zu uns kommt. Nur soweit wir unsere Neigung offenbaren, unsere Sehnsucht nach dem Schöpfer – also nach der Kraft des Gebens, nach der Kraft der Liebe, nicht nach irgendeiner Gestalt, nicht nach irgendeiner Form, sondern nach dem Wesen, das Liebe und Geben ist –, wenn ich mich nach dieser Eigenschaft sehne, dann heißt das, dass ich mich nach dem Schöpfer sehne.

Wlad? Nu?

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wir sprechen einfach darüber, dass das ein Tag im Kalender ist, der am 15. Aw kommt, und dass sozusagen der Zustand der Liebe zu uns kommen soll.

Rav: Nein, nein, nein, nein, nein. Was da im Zeitplan markiert ist, in unserem Kalender, das sind insgesamt nur Zeichen, die wir feiern. In Wirklichkeit kommt jedes einzelne Datum zum Menschen dann, wenn der Mensch dorthin gekommen ist. Das heißt: Du kannst eine solche Neigung zum Schöpfer und Sein Verhältnis zu dir an jedem Tag im Jahr fühlen, in jedem Zustand.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Aber ist gerade dieser Zustand ein Ausdruck von unserer Seite zum Schöpfer hin, oder ist es Seine Offenbarung, die Offenbarung der Liebe von Seiner Seite?

Rav: Daraus, dass wir zu Ihm kommen wollen, und aus der Finsternis heraus – aus der Finsternis, in der wir zunächst gar nicht wollen, nicht aufmerken, in der uns der Schöpfer nicht so wichtig ist. Denn in unserem Ego wollen wir fühlen, dass es in uns existiert, dass wir wichtig sind, und deshalb denke ich unterbewusst immer an mich selbst. Wenn ich die Wichtigkeit des Schöpfers immer mehr entwickle, dann komme ich in einen Zustand, in dem ich mich danach sehne, zu geben, der Quelle des Schenkens und des Gebens zu geben. Damit erwecke ich Ihn, und so komme ich zur Offenbarung der gegenseitigen Neigung: Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wie erweckt man im Zehner richtig die Liebe zum Schöpfer?

Rav: Indem wir daran denken, wie wir über die Freunde zu Ihm kommen. Der Schöpfer ist im Zehner verborgen; außerhalb eines Zehners kann Er sich nicht offenbaren. Nun, „Zehner" ist dabei nicht das Entscheidende, es können auch zwei, drei, vier sein – nur nicht ich und Er allein. Ich und Er ist nur möglich, wenn zwischen uns noch jemand ist, denn sonst wäre es nicht in der Absicht zu geben.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Und dadurch offenbaren wir unsere Liebe zu Ihm? Müssen wir diese Liebe im Zehner fühlen, oder wie?

Rav: Im Zehner, der zwischen mir und dem Schöpfer steht, kann ich offenbaren, inwieweit ich mich wirklich auf den Schöpfer beziehe und nicht auf mein Ego. Wenn ich mich um den Zehner sorge – wie wichtig sie mir sind, wie sehr sie vor mir stehen, aus Verbindung, aus Liebe, aus Sorge, aus all den Gefühlen heraus, die insgesamt in mir erwachen –, und wenn ich durch all diese Gefühle hindurch für den Schöpfer sorge, dann ist das ein Zeichen, dass ich mein Gefäß über den Zehner wirklich auf den Schöpfer hin entwickle. Dann kann ich Ihn am Ende als die Summe von allem offenbaren, als das Ganze. Der Schöpfer heißt „das Ganze", und Er offenbart sich mir so aus der Gesamtsumme all meiner Gefühle gegenüber den Freunden.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ist der Schöpfer etwas, in das wir hineingehen, so wie in das Gefühl der Liebe zu Ihm?

Rav: Gut. Petach Tikwa 30.

Schüler: Nach dem, was ich höre, ist der 15. Aw der höchste Zustand der Endkorrektur. Ich hatte immer gedacht, Purim sei der Zustand der Endkorrektur.

Rav: Was du denkst, ist für uns nicht wichtig – stell deine Frage.

Schüler: Purim oder 15. Aw – was gilt als die höhere Korrektur?

Rav: Was höher ist? Nach dem Datum ist es der 15. Aw, die Offenbarung der Freude; nach der Handlung ist es Purim, das zum 15. Aw führt. Beide stehen so im Kalender einander gegenüber. Noch etwas? Das war's. Amit.

Vorleser: Abschnitt Nr. 5.

Rav: Ja, wir lesen all diese Abschnitte, und dann ist uns mehr oder weniger klar, wovon die Rede ist. Weil es aber doch eine Verbindung zwischen Zweig und Wurzel gibt und weil wir uns an diesem Tag befinden, lohnt es sich für uns, das zu lesen und den Tag der Endkorrektur über uns zu erwecken. (zum Vorleser) Warum schaust du so sauer?

Vorleser: Nein, nein, um Himmels willen, wieso sauer! Ich war beeindruckt von der Menge des Materials, ich habe einfach geschaut, was wir noch zu lesen haben.

Rav: Wie viele haben wir insgesamt, 22, ja?

Vorleser: Ja.

Rav: Ja. Nun, lesen wir, lesen wir. Es lohnt sich. In der Hoffnung, dass jede Sache auf uns wirkt⁴. Inzwischen 3.

Vorleser: Wir sind schon bei 5, Rav.

Rav: Schon bei 5? In Ordnung, bei 5.

Vorleser: Rabash schreibt:

„Es gibt die Selbstliebe und die Liebe zum Schöpfer, und es gibt eine Zwischenstufe, nämlich die Liebe zu anderen. Durch die Liebe zu den anderen kommen wir zur Liebe zum Schöpfer. Das ist die Bedeutung dessen, was Rabbi Akiva sagte: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, das ist eine große Regel in der Tora." Wie der alte Hillel zu dem Konvertierenden sagte, der zu ihm sagte: "Lehre mich die ganze Tora auf einem Bein." Er sagte zu ihm: "Das, was dir verhasst ist, tue deinem Freund nicht an." "Und das Übrige, geh und studiere." Das ist so, weil wir durch die Liebe zu anderen dazu kommen, den Schöpfer zu lieben, und dann sind die ganze Tora und die ganze Weisheit in seinem Herzen." (Rabash, Artikel Nr. 410, "Selbstliebe und Liebe zum Schöpfer")

Rav: Das heißt: Wir müssen zur Liebe zum Nächsten kommen. Warum hat der Schöpfer es so gemacht, dass das eine Vorbedingung ist, bevor wir zur Liebe zu Ihm kommen? Weil wir dann in dem System, das Er gebaut und zerbrochen hat, unser Verhältnis zu Ihm genau bestimmen können und wissen, wie wir uns auf Ihn ausrichten können, ohne uns zu irren. Wenn ich wirklich zum Hass auf alle komme – und das ist mein Wille, mein Wille zu empfangen bringt mich sicher dorthin –, nun, dieser Hass muss nicht heißen, dass ich alle umbringen will, obwohl man später sogar dahin kommt. Er heißt zumindest, dass ich für mich selbst sorge und mir niemand etwas bedeutet, in keiner Form, egal was passiert.

Das ist im Grunde der Ausdruck des Willens, für sich selbst zu empfangen. Ein Mensch, der dorthin kommt, kommt zur Erkenntnis des Bösen. Zur Erkenntnis des Bösen können wir in unserem Zustand nur in sehr kleinem Maß kommen. Aber wenn wir anfangen, uns als Zehner zu ordnen, dann offenbaren wir dort schon den Hass, die Ablehnung, die Kritik und was auch immer. So steht es über die Schüler von Rabbi Schimon geschrieben, dass sie einander töten wollen. Und dann kommen sie aus dieser Finsternis heraus zu einem solchen Tag, an dem sie einander wirklich lieben. Und dann, in der Finsternis, die sie erlangt haben, und im Tageslicht, das sie erlangt haben, offenbart sich ihnen die Quelle von Finsternis und Licht selbst – und das ist der Schöpfer.

Deshalb haben wir keine Wahl, außer durch die Verbindung mit dem Nächsten – obwohl uns das auf unbeschreibliche Weise verhasst ist. Es gibt keinen größeren Hass als den Hass auf den Nächsten. Und dem gegenüber, wenn sich das danach offenbart, gibt es keine größere Liebe als die Liebe zum Nächsten: Er ist dann nicht mehr „der Nächste", sondern wird kostbarer als alles auf der Welt, kostbarer als ich selbst. Und das nennt man dann schon Liebe zur Welt.

Er sagt also Folgendes (der Rav liest vor und erklärt):

„Es gibt Selbstliebe, und es gibt die Liebe zum Schöpfer. Und es gibt einen mittleren Aspekt" – zwischen dem, dass ich in der Selbstliebe bin, und dem, dass ich den Schöpfer liebe –, „der" heißt „Liebe zum Nächsten", das heißt: „durch die Liebe zum Nächsten kommt man zur Liebe zum Schöpfer." Anders geht es nicht. Ihr könnt euch das ins Herz schreiben, ins Gehirn, wohin ihr könnt – aber wisst: Wer zur Korrektur kommen will, und Korrektur heißt Liebe zum Schöpfer, der kann das nur durch die Liebe zum Nächsten und in dem Maß, in dem wir Liebe zum Nächsten haben. Ganz eindeutig. Und je größer die Seele ist, desto größer ist ihr Wille zu empfangen und desto größer ist ihr Hass auf alle Nächsten und auf die Freunde, den sie offenbaren muss. Sie ist wirklich in einem Zustand, in dem sie nicht versteht, wozu alle anderen existieren.

Ich existiere, mit dem Schöpfer. Und die anderen? Wozu braucht man sie, wozu sind sie nötig – zu nichts. Sollen sie einfach nicht existieren. Ein Mensch mit einem großen Willen zu empfangen versteht nicht einmal, was die anderen hier tun: Die Welt ist für mich gebaut, und ich stehe dem Schöpfer gegenüber. Sogar so, dass ich mich zu Ihm verhalte, als müsse Er mir dienen – aber bei den anderen verstehe ich überhaupt nicht, was sie hier tun; sie sollen verschwinden.

Das ist der große Wille zu empfangen. So stellt er uns vor die Tatsache, dass wir gerade über die Liebe zum Nächsten gehen müssen – über alles, was zwischen uns und dem Schöpfer steht, und das ist die ganze Welt, einschließlich Unbelebtem, Pflanzlichem, Tierischem, einschließlich allem …

(im Hintergrund ertönt plötzlich Musik) Nun, da bricht die Liebe aus.

… So müssen wir also dorthin kommen, es gibt keine Wahl. Am Ende verstehen wir, dass wir zuerst zur Liebe zum Nächsten kommen müssen. Dabei ist es nicht wichtig, in welchen Zuständen die Wirklichkeit ist, in welchen ich bin, in welchen die Welt ist – so wird es im Menschen einfach empfunden: Er muss zuerst im Zehner sein, und danach schließt sich alles im Zehner zusammen. Er muss also in einen Zustand kommen, in dem er in den Händen der Freunde ist, in dem sie seine Zukunft bestimmen, in dem sie selbst seine Seele sind und der Schöpfer diese Seele erfüllt.

„Das meinte Rabbi Akiwa: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – das ist eine große Regel in der Tora.'" Das heißt: „groß" meint hier „alles"; außerdem geschieht gar nichts. Tora nennt man das ganze Licht, das von oben zu uns kommt, vom Schöpfer, der uns ordnet, uns korrigiert und uns erfüllt. „Und so sagte Hillel der Alte zu dem Proselyten, der zu ihm sagte: ‚Lehre mich die ganze Tora auf einem Bein.'" Ein Proselyt fragte ihn, ein fremder Mensch fragte ihn: „Lehre mich die ganze Tora sofort, schnell, in Kürze." „Er sagte ihm" – ganz einfach – „‚Was dir verhasst ist, tu das deinem Freund nicht an; und das Übrige – geh und lerne.' Denn durch die Liebe zum Nächsten kommt man zur Liebe zum Schöpfer." Das ist im Grunde die Zusammenfassung. „Und dann sind die ganze Tora und die ganze Weisheit in sein Herz gelegt" – in das Herz des Menschen, der die ganze Wirklichkeit vollständig erlangt.

Und zwar dadurch, dass er den Punkt im Herzen ausweitet, den er von Anfang an hatte – nur einen einzigen kleinen Punkt. Er hat ihn dadurch ausgeweitet, dass er sich mit allen zu einer ganzen Welt verband, und diese Welt ist die spirituelle Wirklichkeit. Und diese Wirklichkeit erfüllt das Höhere Licht, der Schöpfer.

(Rabash. 410. „Selbstliebe und Liebe zum Schöpfer")

Wolga.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Es steht geschrieben, dass es vor der Liebe zum Nächsten frühere Stufen gibt: „Tu deinem Nächsten nicht, was dir verhasst ist." Ich verstehe diesen Satz nicht. Was heißt das – dass ich meinem Freund Böses tue? So fühle ich es nicht. Was heißt „mir verhasst"? Können Sie das erklären?

Rav: Wenn ich nicht alle Kräfte, die ich mir vorstellen kann, in die Verbindung investiere, dann schade ich den Freunden. So ist es nach unserer Logik: Ich muss in jedem einzelnen Moment das Maximum dessen, was ich habe, für die Verbindung in sie investieren. Denn damit baue ich ein Gefäß für die Offenbarung des Schöpfers, damit erschaffe ich eine Grundlage, an der der Schöpfer Freude hat.

Jekaterinburg.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ist der notwendige Bestandteil der Liebe der Hass, der sich in ihr offenbart? Also: Sind das zwei Zustände, in denen Liebe und Hass bestehen müssen?

Rav: Wir wissen nicht, wie der Schöpfer fühlt. Der Schöpfer ist nur Liebe, ausschließlich die Eigenschaft der Liebe. Er hat den Hass erschaffen, die Finsternis gegenüber der Liebe, damit wir Geschöpfe zwischen diesen beiden existieren können, das eine vom anderen unterscheiden und im Unterschied zwischen ihnen existieren können.

Sagen wir, du baust ein Gerät, das Strom oder Wärme messen soll, egal was. Es braucht irgendeine Basis, auf die hin es gebaut ist und auf die hin es misst. Also zum Beispiel 0 Grad Wärme oder 0 Strom oder etwas Ähnliches – wir wollen immer eine Basis festlegen, von der aus wir prüfen. Wir können nicht fühlen, was der Schöpfer fühlt, weil wir Geschöpfe sind. Wir müssen die Eigenschaften des Schöpfers in Bezug auf eine Basis messen, die Er in uns erschaffen hat. Darum hat Er in uns eine Basis erschaffen, die einfach Sein Gegenteil ist. In dem Maß, in dem wir Ihm entgegengesetzt sind, offenbaren wir diese Entgegengesetztheit als Finsternis und Licht. Im Unterschied zwischen Finsternis und Licht messen wir dann. Und je mehr wir im Zehner sind und vorankommen wollen, desto mehr steigern wir die Empfindsamkeit, sowohl für die Finsternis als auch für das Licht.

Darüber sagen wir: „Finsternis leuchtet wie das Licht", denn wir achten die Finsternis genauso wie das Licht. Für uns ist es in Wahrheit später nicht wichtig, ob Finsternis oder Licht – die Hauptsache ist der Abstand zwischen ihnen, je größer, desto besser. In dem Maß meiner Empfindsamkeit für Finsternis und Licht werde ich der Offenbarung des Schöpfers würdiger. Es ist wie zwei Linien, rechts und links, und in der Mitte offenbaren wir Ihn. So ist unsere Arbeit.

Denkt darüber nach, schreibt darüber, macht daraus allerlei Übungen, und ihr werdet sehen, wie sehr euch das ein Gefäß der Wahrnehmung zusammensetzt, und ihr werdet zur Offenbarung des Schöpfers vorankommen. Viel Erfolg.

Moskau 7.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Guten Morgen, Rav. Die Liebe zum Schöpfer ist die Quelle der ganzen spirituellen Arbeit, ja? Dafür muss ich zur Liebe zu den Freunden und zu allem kommen. Wie mache ich es, dass ich zur Liebe zum Schöpfer kommen will – nicht daraus, dass Er groß und gewaltig ist, sondern wirklich wollen?

Rav: Niemand hat Liebe zum Schöpfer, wenn wir das richtig prüfen. Wieso sollte ich Ihn lieben? Empfange ich von Ihm, offenbare ich Ihn? Nein. Wir offenbaren so, wie ein Säugling die Mutter offenbart. Er offenbart von der Mutter alles Gute, sie ist seine Lebensquelle, und deshalb liebt er sie. Man nennt es Liebe, weil er an ihr haftet. Er haftet an ihrem Mutterleib, danach an ihrer Brust, an ihren Händen; er umarmt sie, weil das Sicherheit ist, weil das Wärme ist, weil das alles ist – für ihn ist sie die Quelle des Lebens. Und so geschieht es.

In dem Maß, in dem wir uns untereinander verbinden, fangen wir an, die Kraft des Gebens zu erwerben, denn wir fangen an, sozusagen aus allen möglichen Quellen außer dem Schöpfer zu empfangen. Das baut in uns ein besonderes Gefäß auf, die sogenannten „zehn Sefirot" oder das Gefäß der Seele. Dann können wir uns Ihm nicht von einem Punkt aus nähern, sondern von zehn Punkten. Und schon daraus haben wir eine neue Unterscheidung: dass der Schöpfer eine Sammlung von Eigenschaften ist. Das stimmt zwar nicht – es ist nur eine einzige Eigenschaft, Liebe –, aber weil wir uns so auf Ihn beziehen, offenbaren wir, dass Er sozusagen diese Eigenschaften hat.

Denn jeder von uns ist ein Punkt von Malchut, und über unsere Freunde empfangen wir Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod. So fange ich an, die Höhere Kraft in vielfältiger Form zu erfassen, und dann habe ich darin einen Halt. Es ist wie bei einem Säugling, der heranwächst: Er haftet nicht mehr nur an der Brust der Mutter, sondern auch an ihren Händen, auch an seinem Bett, auch an noch etwas anderem. So weitet er nach und nach sein Feld aus, und das wird für ihn zu seiner Welt. Und so ist es bei uns. Das heißt: Wir haben keine Wahl – gerade [weil/damit⁵] wir zur Offenbarung des Schöpfers, zur Liebe zum Schöpfer kommen müssen, müssen wir zur Offenbarung des Gefäßes der Gemeinschaft kommen, das uns am meisten verhasst und am fernsten ist, und zur Dwekut im Zehner. Das war's.

Je mehr wir darüber sprechen, desto mehr soll sich jeder bemühen, sich dieses Schema aufzubauen. Ich empfehle allen, für sich zu schreiben – aufzuschreiben, was ihr darüber denkt. Denn beim Schreiben wollt ihr die Dinge stärker klären: Plötzlich ist das eine klar und das andere nicht. Danach kommt ihr und lest noch einmal, was ihr geschrieben habt, und ihr seht, dass ihr etwas falsch geschrieben habt, dass es auch anders geht, dass das Unsinn ist und ob jenes richtig ist oder nicht. Kurz gesagt: Es lohnt sich, daran zu arbeiten, und diese Arbeit geschieht meistens im Schreiben – das entwickelt euch.

Piter 3.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Rav, folgende Frage. „Tu deinem Nächsten nicht, was dir verhasst ist, und das ganze Übrige – geh und lerne." Was gibt es über diese Worte hinaus noch zu lernen?

Rav: Ja, aber um dorthin zu kommen, braucht man „deinem Freund nicht zu tun, was dir verhasst ist". „Tu deinem Freund nicht, was dir verhasst ist" – das ist nur ein Zimzum: Du machst nur eine Einschränkung, dass du dem Nächsten nichts Böses tust, während du doch mit deinem ganzen Wesen die ganze Zeit dem Nächsten und allen Böses tun willst. Wenn du das nicht verstehst, dann wirst du es jetzt lernen – das heißt, du wirst über deinen bösen Trieb lernen, über deinen Willen, über dich selbst. Und danach musst du vom Hass auf den Nächsten zur Liebe zum Nächsten kommen – da gibt es also noch etwas zu lernen. Du fängst an, über den Hass zu lernen, und aus dem Hass heraus kommst du in einen Zustand, in dem an der Stelle des Hasses eigentlich Liebe sein muss. Dann kommst du schon zum Gegenteil, von der Finsternis zum Licht. Das ist unsere Arbeit.

Wir gehen da hinein, keine Sorge; niemand wird davon lassen, und wir werden das Ziel erreichen. Wir kommen jetzt schon auf den geraden Weg. Das war's. Wir müssen uns nur stärker an den Freunden und am Schöpfer festhalten, und so kommen wir Schritt für Schritt voran.

Rechowot.

Schüler: Hallo, und vielen Dank, Rav. Ich bin jetzt richtig verwirrt, denn wenn ich versuche zu klären, was mir verhasst ist, weiß ich nicht, was mir verhasst ist. Können Sie mir helfen?

Rav: Ich muss klären, was mir verhasst ist, ja – aber der Weg dorthin führt nur darüber, dass ich mich in der Verbindung mit den Freunden anstrenge. Dann offenbare ich, wie sehr ich das nicht will, und genau das ist es, was mir verhasst ist. Tun, was die Kabbalisten schreiben, ob wir wollen oder nicht – und dann werden wir offenbaren, was geschieht.

MAK 3.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Hallo Rav, weltweites Kli. Können Sie erklären, auf welche Weise wir Empfindsamkeit für Licht und Finsternis entwickeln können?

Rav: Über die Freunde. Wo hast du sonst Messgeräte für Finsternis und Licht? Und für Hass und Liebe unter den Freunden. Finsternis ist Ablehnung gegenüber den Freunden, und Licht ist Anziehung zu den Freunden – nur darin, sonst gibt es nichts. Und je mehr ihr darin das Herz offenbart, sowohl in Richtung schlecht als auch in Richtung gut, je mehr ihr es öffnet – aber öffnet es innen. Du musst nicht vor allen aufspringen und hassen und lieben und so weiter; die Hauptsache ist, dass die ganze Arbeit innen geschieht, die Arbeit im Herzen. So wirst du vorankommen.

Auch zu Hause: Wenn ihr diese Abschnitte lest, wenn ihr aufschreibt, was ihr in der Gemeinschaft fühlt und wie ihr diese Abschnitte offenbaren und verwirklichen wollt – wenn ihr Fragen habt, schreibt die Fragen auf und stellt sie später. Und wenn es keine Gelegenheit gibt zu fragen, schickt ihr sie an unser Postfach, das ist doch kablaworldkli?

Vorleser: boardworldkli, ja, man kann die Adresse auch einblenden, sie ist auch in der Weiterleitung⁶.

Rav: In Ordnung. Dann klären wir das trotzdem, denn das ist das Thema, mit dem wir jetzt vorangehen. Also hierhin eure Fragen, an boardworldkli. Sie werden das aus allen Sprachen in das übersetzen, was ich verstehe – normalerweise ins Hebräische, ja –, und dann antworte ich euch später gesammelt. Aber es ist Pflicht, dass wir die ganze Zeit im Gespräch über unsere Verbindung im Zehner bleiben.

Amit.

Schüler: Rav, ist das Schreiben eine private Sache oder etwas Gemeinsames für den Zehner?

Rav: Nein, was ein Mensch schreibt, soll er allein schreiben. Wenn er sich mit den Freunden beraten will und sie nichts dagegen haben – es kann sein, dass sie etwas dagegen haben, es kann sein, dass sie nicht wollen, dass jeder die anderen durcheinanderbringt. Darauf muss man Rücksicht nehmen, man muss die Empfindsamkeit für jeden Einzelnen steigern: wie viel er will und wie viel er nicht will. So ist jeder an seinem Platz. Später kommen wir einander näher, wir schließen uns stärker in die Empfindungen ein, aber vorerst ist es so.

Schüler: Und wenn wir zum Beispiel im Zehner die Gewohnheit haben – auf Ihre Empfehlung hin, glaube ich –, einfach die Quelldatei der Abschnitte zu öffnen, die wir lernen, und sie ist für alle offen, alle können hineingehen und nach jedem Abschnitt ein wenig ihren Eindruck dazu schreiben, so eine…

Rav: Auf dem gemeinsamen Blatt?

Schüler: Ja, ja, genau so.

Rav: Nein. Nein, nein, nein, nein, es ist noch zu früh. Das geht erst, nachdem wir anfangen, uns untereinander zu verbinden, dann vielleicht allmählich. Jetzt gäbe das nur Verwirrung, nein, nein. Alle sind verdorben – soll dann jeder mit seiner Verdorbenheit in den anderen hineingehen? Nein, nein. Vorerst sind alle Egoisten, Individualisten. Jeder soll sich bemühen zu verstehen, dass unsere Arbeit in einem schönen Verhältnis geschehen muss – „Liebe deckt alle Vergehen zu" –, in einem schönen Verhältnis zueinander. Lasst uns offenbaren, woraus wir zusammengesetzt sind.

Schüler: Ja. Und das Schreiben ist eine private Sache, mit der sich jeder beschäftigen sollte?

Rav: Ja.

PT 12.

Schüler: Guten Morgen, Rav. Wenn ich einen Freund nach dem anderen durchgehe, habe ich sehr, sehr unterschiedliche Gefühle und Gedanken zum Thema Liebe gegenüber jedem Einzelnen. Was ist der nächste Schritt? Nachdem ich erkannt habe, was ich gegenüber jedem Freund fühle, was…

Rav: Darüber sprechen wir später. Jetzt gehen wir nicht auf alle möglichen privaten Fragen ein, so wie ich gerade mit Amit gesprochen habe – wir gehen darauf nicht ein. Wir lernen jetzt allgemeine Regeln. Geh durch, was du gegenüber den anderen und gegenüber dir selbst hast, sammle es, kläre es, sortiere es gut, und danach sprechen wir – das liegt noch vor uns. Bitte.

Vorleser: Abschnitt Nr. 6, Baal HaSulam schreibt.

„Und das ist es, was Hillel haNassi erwog: dass ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst' das letzte Ziel in der Praxis ist."

Rav: Das heißt, wir müssen nur dorthin kommen, es gibt keine weiteren Ziele. Und was ist mit dem Schöpfer? In dem Moment, in dem wir „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" erlangen, genau dort erlangen wir die Liebe zum Schöpfer und Seine Liebe zu uns.

„Das ist es, was Hillel HaNassi annahm, dass "Liebe deinen Freund wie dich selbst" das ultimative Ziel in der Praxis ist, da es die klarste Natur und Form für den Menschen ist. Wir sollten uns nicht über seine Handlungen täuschen, denn sie sind ihm vor Augen geführt. Er weiß, dass er sich in der Eigenschaft des Gebens befindet, wenn er die Bedürfnisse seines Freundes vor seine eigenen Bedürfnisse stellt. Aus diesem Grund definiert er das Ziel nicht als "Und du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit ganzer Kraft", denn in der Tat sind sie ein und dasselbe, denn er soll auch seinen Freund von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit seinem ganzen Vermögen lieben, denn das ist die Bedeutung der Worte "wie dich selbst". Sicherlich liebt er sich selbst von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all seinem Vermögen, und mit dem Schöpfer mag er sich selbst betrügen, aber mit seinem Freund ist es immer vor seinen Augen ausgebreitet. " (Baal HaSulam. „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen") 46:14

Rav: Nun, das sehen wir an dieser ganzen Welt: Alle können sagen, dass sie den Schöpfer lieben, aber die Liebe zum Schöpfer ist bei ihnen der Gipfel der egoistischen Liebe, ja. Wirklich zur Liebe zum Schöpfer zu kommen, gemäß der Angleichung der Form an den Schöpfer, zur wahren Liebe – das ist nur über alle Geschöpfe möglich. Deshalb hat der Schöpfer eine einzige Seele erschaffen und sie in all die NaRaNCHaY zerbrochen, in alle Teile, in alle Stufen des Willens zu empfangen, so dass sich Unbelebtes, Pflanzliches, Tierisches und Sprechendes in uns offenbaren. Und wenn wir uns nach der Liebe zum Nächsten sehnen, kommen wir in einen Zustand der Liebe zur Welt. Liebe zur Welt ist Liebe ohne Grenze, in der auch alles Unbelebte, Pflanzliche und Tierische und alle Menschen enthalten sind. So kommen wir zum vollständigen Gefäß zurück.

Lies es noch einmal.

Vorleser: Noch einmal, Abschnitt 6, Baal HaSulam schreibt.

„Das ist es, was Hillel HaNassi annahm, dass "Liebe deinen Freund wie dich selbst" das ultimative Ziel in der Praxis ist, da es die klarste Natur und Form für den Menschen ist. Wir sollten uns nicht über seine Handlungen täuschen, denn sie sind ihm vor Augen geführt. Er weiß, dass er sich in der Eigenschaft des Gebens befindet, wenn er die Bedürfnisse seines Freundes vor seine eigenen Bedürfnisse stellt. Aus diesem Grund definiert er das Ziel nicht als "Und du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit ganzer Kraft", denn in der Tat sind sie ein und dasselbe, denn er soll auch seinen Freund von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit seinem ganzen Vermögen lieben, denn das ist die Bedeutung der Worte "wie dich selbst". Sicherlich liebt er sich selbst von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all seinem Vermögen, und mit dem Schöpfer mag er sich selbst betrügen, aber mit seinem Freund ist es immer vor seinen Augen ausgebreitet. " (Baal HaSulam. „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen")

TA 3.

Schüler: Rav, gibt es Liebe zum Nächsten ohne Liebe zum Schöpfer, von diesem mittleren Aspekt aus?

Rav: Liebe zum Nächsten kann dann nicht mehr sein als die natürliche Liebe, die eine Mutter zu ihrem Kind hat; sonst ist alles egoistische Liebe – auch die Liebe zum Nächsten ist egoistische Liebe. Nur unter der Bedingung, dass du dich auf den Schöpfer ausrichtest, auf die Liebe zum Schöpfer, also auf das Geben an den Schöpfer, ist dann auch das Geben an den Nächsten ein altruistisches Geben, im Schenken.

Schüler: Ja, aber gibt es innerhalb der Absicht, dem Schöpfer zu geben, einen Zustand, in dem ein Mensch die Liebe zum Nächsten erlangt und die Liebe zum Schöpfer noch nicht erlangt hat?

Rav: Ja, dort gibt es alle möglichen Zustände, denn es offenbart sich als Gefäß und Licht. Ja, das liegt noch vor uns.

PT 25.

Schüler: Guten Morgen. Rav, aus dem Abschnitt: die Bedürfnisse des Freundes voranzustellen – wovon spricht er hier?

Rav: Dass ich dem Freund helfen muss, zur Liebe zum Nächsten und zur Liebe zum Schöpfer zu kommen, und dass das jetzt als wichtigstes Ziel vor mir steht. Ich denke nicht an mich, ich denke an den Freund, und so mache ich Übungen am Freund, um zur Liebe zum Schöpfer zu kommen.

Schüler: Das heißt, ich denke nur daran, für den Freund die Bedingungen zu schaffen, damit er ein Verlangen bekommt?

Rav: Um zur Liebe zum Schöpfer zu kommen, musst du das eine und das andere wie eine Leiter aufstellen. Ich komme zum Freund, und ich liebe den Freund, und ich will ihn lieben und ihm nahe sein, weil ich nur so zum Schöpfer komme. Der Freund steht zwischen mir und dem Schöpfer – nicht so, dass er mir den Schöpfer verdeckt, sondern so, dass er mir hilft, solche Eigenschaften zu erwerben, in denen ich den Schöpfer wirklich offenbare und zur Dwekut mit Ihm komme.

MAK 6.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Guten Morgen, Lehrer. Gestern haben wir über die vollständige Annullierung gesprochen, und heute sprechen wir über Liebe. Können Sie sagen, was der Unterschied ist zwischen der vollständigen Selbstannullierung vor den Freunden und der Liebe zu den Freunden?

Rav: Dass ich mich annulliere, heißt: Ich schränke mein Ego ein und benutze es nicht, und damit komme ich wirklich zum Zimzum, zu null, als wäre ich nicht da. Nun, das genügt nicht. Wieweit kann ich ihnen helfen, zur Verbindung untereinander und zur Dwekut mit dem Schöpfer zu kommen? Dafür muss ich jetzt schon meine anderen Eigenschaften einsetzen – sie nicht einschränken, sondern ausweiten, hineingehen und ihnen mit all meiner Kraft helfen. Das sind also gewissermaßen zwei Dinge, zwei entgegengesetzte Handlungen: Zimzum und, umgekehrt, Öffnen und Ausweiten. In Ordnung?

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wenn ich noch etwas hinzufügen darf: Ich dachte, sich vor dem Freund zu annullieren heißt gerade, seine Forderungen, seine Notwendigkeit vor meine zu stellen.

Rav: Aber davor musst du einen Zimzum auf deine Verlangen machen: dass du dich nicht mit deinen Verlangen für dich selbst beschäftigst, sondern, wenn du dich mit den Freunden verbinden willst, dich mit deinen Eigenschaften an sie wendest, für sie, zum Nutzen der Freunde. Das ist eine andere Arbeit, ein anderes Ziel, eine andere Adresse: ob ich alles, was ich im Verstand und im Herzen habe, zu meinem eigenen Nutzen einsetze oder zum Nutzen des Freundes.

Fokusgruppe.

Schüler: Danke, Rav. Rav, heute Morgen haben Sie über die Liebe einer Mutter zum Kind gesprochen oder eines Kindes zu seiner Mutter – dass es von ihr abhängig ist und es deshalb keine wahre Liebe ist. Auch im Zehner arbeiten wir die ganze Zeit an einer solchen gegenseitigen Abhängigkeit. Wie hängt das mit einer Liebe ohne Abhängigkeit zusammen, wie kann man so etwas machen?

Rav: Durch das Höhere Licht, das wir empfangen – soweit wir doch fähig sind, uns anzustrengen, einander zu helfen, „Jeder helfe seinem Nächsten". Auf diese Weise kommen wir in einen Zustand, in dem jeder in jeder einzelnen seiner egoistischen Handlungen doch etwas tut, so dass auch ein Teil davon im Geben ist. Und dann verbindet sich nach und nach all dieses unser Geben an den Nächsten, und wir empfangen für jede einzelne solche Handlung ein Leuchten von oben, und es korrigiert uns und macht uns … ja.

Schüler: Kann man sagen, dass wir die Abhängigkeit danach in Arwut verwandeln? Dass anstelle der Abhängigkeit danach Arwut entsteht? Dass wir die Form der Abhängigkeit ändern?

Rav: Richtig. Richtig. Dadurch, dass wir es so machen, kommen wir von der Abhängigkeit zur Arwut. Denn Arwut ist dieselbe Abhängigkeit, nur positiv. Das war's.

Bis hierher 00:55:40

Amit, vielleicht singen wir ein Lied? Eine Stunde ist vergangen. Und danach machen wir weiter.

Vorleser: Klar. Los.

Lied

00:58:58

Vorleser: Wir setzen unser Dokument fort, „15. Aw – der Tag der Liebe", ausgewählte Abschnitte aus den Quellen. Wir sind bei Abschnitt Nr. 7 angekommen. Rabash schreibt.

„Freundesliebe, die auf der Grundlage der Liebe zu anderen aufgebaut ist, durch die man die Schöpferliebe erreichen kann, ist das Gegenteil von dem, was normalerweise als Freundesliebe gilt. Mit anderen Worten: Die Liebe zu anderen bedeutet nicht, dass die Freunde mich lieben werden. Vielmehr bin ich es, der die Freunde lieben muss." (Rabash, Artikel Nr. 30 (1988), "Worauf man bei der Versammlung von Freunden achten sollte")

Rav: Das heißt: Ich rechne nicht damit, ob die Freunde mich lieben oder nicht lieben, wie viel und auf welche Weise. Ich sehe vor mir eine Gelegenheit, die der Schöpfer mir hinstellt: Er hat mir die Gruppe hingestellt, so dass ich sie lieben muss, um zu Ihm zu kommen. Das ist einfach. Und wenn ich dann dahin komme, dass ich sie liebe, dann komme ich zur Liebe zum Schöpfer. Eine Bedingung.

Sagen wir, vor euch ist eine Mutter und sie hat zehn Kinder. Ihr wollt in einen Zustand kommen, in dem ihr euch wirklich mit ganzem Herzen und ganzer Seele mit ihr verbindet, ihr wollt ihre Liebe erlangen – und die Kinder sind die Bedingung. Es ist verständlich: Wenn wir zur Liebe kommen wollen, zur Liebe der Mutter, dann müssen wir zeigen, dass wir die Kinder lieben. So ist das.

Das ist die wahre und richtige Bedingung, denn dann erlangen wir wirklich die Liebe zum Nächsten. Wir verstehen, was es heißt, den Nächsten zu lieben, denn hier vor uns sind neun Freunde – oder sagen wir, egal wie viele –, und an ihnen lernen wir schon, was es heißt, „den Nächsten zu lieben", außer mir. So kommen wir zu dieser Eigenschaft der Liebe zum Nächsten.

Das heißt: Dass der Schöpfer das Gefäß von Adam haRischon erschaffen und es zerbrochen hat und dass vor uns eine große Welt voller Menschen liegt – das müssen wir so verstehen, dass all das zu unserem Nutzen ist und einzig und allein dazu bestimmt ist, dass wir zur Liebe zur Welt kommen und über sie zur Liebe zum Schöpfer. Damit wir genug Gefühle, Einsichten und Unterscheidungen haben, um den Schöpfer und Sein Verhältnis zu uns verstehen und fühlen zu können. Und dann kommen wir zur vollständigen und ewigen Welt.

Unity 2.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Sagen Sie bitte: Wie soll ich mich verhalten, wenn ich offenbare, dass mir auch das Geben selbst verhasst ist?

Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Wiederhol es bitte. Ich habe es nicht verstanden.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wie soll ich mich verhalten, wenn ich offenbare, dass mir schon die Idee des Gebens selbst verhasst ist?

Rav: Das ist sehr gut. Dann musst du dem Schöpfer „vielen Dank" sagen, dass Er dir die Wahrheit offenbart hat: dass du die Eigenschaft des Gebens hasst. Das ist die Wahrheit. Damit bist du schon zu etwas gekommen. Wenn du mit anderen Menschen auf der Straße sprichst und ihnen sagst: „Ihr seid alle im Empfangen, ihr hasst alle, und ihr denkt nur an euch selbst" – sie werden dich verprügeln. Sie sind es nicht, weil sie nicht so denken⁷.

Das heißt: Du bist schon an einen Punkt auf dem Weg gekommen, der „Erkenntnis des Bösen" heißt. Du erkennst schon deine Natur: dass du nicht geben willst, dass du nicht lieben willst, dass du dich überhaupt zu niemandem gut verhalten willst. Dein Verhältnis zu allen ist nur egoistisch und schlecht. Und außerdem hast du gar nichts. Wunderbar.

Darüber steht geschrieben: „Wer größer ist als sein Freund, dessen Trieb ist größer als er." Das heißt, wir offenbaren den bösen Trieb in uns, und je höher die Seele, desto höher ihr böser Trieb. Deshalb gibt es Menschen, bei denen es zehn Jahre und sogar mehr dauert, bis sie alles Böse offenbaren, das in ihnen ist, und anfangen können, ein wenig an der Verbindung mit dem Zehner, mit dem Nächsten zu arbeiten. Davor bemühen sie sich und alles, aber sie sehen jedes Mal an sich selbst, wie künstlich das ist.

Haifa 3.

Schüler: Guten Morgen. Wie stellt sich der Mensch das Gute für den Freund vor?

Rav: Ganz einfach. Weiß ich nicht, was der Freund will? Was ich in meinem Prozess auf die Korrektur, auf die Endkorrektur hin will, das will auch er. Das ist klar. Was will er? Zur Korrektur kommen, weil es keine Wahl gibt. So stellt der Schöpfer es vor uns hin: Nur in dem Maß, in dem wir in der Form des Gebens korrigiert sind, können wir uns Ihm gemäß der Angleichung der Form nähern. Das ist alles. Also was? Weiß ich nicht, was mein Freund will, und weiß er nicht, was ich will? Nur dem gegenüber haben wir Störungen. In Ordnung? Ita 4.

Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Guten Morgen, Rav, danke für diesen wunderschönen Unterricht. Die Frage: Wie kann ich die Liebe zum Schöpfer über die Liebe zu den Freunden messen? Wie sehr – und in diesem Zusammenhang: wie wichtig ist der Morgenunterricht?

Rav: Der Morgenunterricht ist hundertprozentig wichtig, denn außer dem Morgenunterricht haben wir nichts. Wenn ein Mensch nicht am Morgenunterricht teilnimmt, dann hat er keine andere Quelle, durch die er vorankommen kann. Sein Ego, seine Faulheit bringt ihm dann alle möglichen Gedanken, dass es auch anders geht.

Aber anders geht es nicht. Es geht nicht. Rabash hat keine Rücksicht darauf genommen, wenn jemand nicht zum Morgenunterricht kam. Und bei uns ist der Morgenunterricht wie bei ihm. Er fängt also um drei Uhr morgens an – bei ihm war es sogar etwas früher –, und wir hören um halb sechs auf. Man könnte bis sechs machen, aber ich habe gesehen, dass gegen sechs viele Leute hinausgehen, die offenbar ein Problem damit haben, sich für die Arbeit oder etwas anderes fertig zu machen.

Also von drei bis halb sechs. Wir kommen eine Viertelstunde vorher. Manche kommen eine halbe Stunde vorher. Und so lernen wir. Anders geht es nicht. Ihr habt keinen Ort, an dem ihr die Ausrichtung für diesen Tag und die Kraft für diesen Tag bekommen könnt, in der Verbindung mit dem ganzen weltweiten Kli. Unser weltweites Kli wird immer stärker, und wir wirken gerade nicht nur innerhalb eines Zehners. Wir wirken innerhalb unseres weltweiten Zehners. Wirklich.

Wer also wirklich vorankommen will, dessen ganzes Leben muss sich um diesen Unterricht drehen. Bei ihm kann das morgens sein, es kann abends sein. Das ist nicht wichtig. Sagen wir, jetzt ist in Toronto Abend. Toronto 1, seht ihr? Toronto 1? Abend. Und in Moskau ist es schon davor, noch Nacht. Und so weiter.

Wir haben also keine Wahl. Wir müssen unseren Tag doch so einrichten, dass der Unterricht live ist: Ich sehe ihn, ich nehme an ihm teil. Das ist ein anderes Gefühl, als wenn ich ihn mir später aus dem Archiv herunterlade. Auch aus dem Archiv ist es immerhin etwas, aber hier muss wirklich die Offenbarung der Wichtigkeit unserer Begegnung da sein und die Spannung, die im Unterricht ist – so kommen wir voran.

Ita 3.

Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Danke, Rav, guten Morgen. All die Leidensgefühle, die wir im Lauf des Tages fühlen – kommen die, weil wir unsere Arbeit noch nicht machen?

Rav: Ja, alle unangenehmen Dinge, die wir im Lauf des Tages fühlen, sind dazu da, uns genauer auf das Ziel der Schöpfung auszurichten. Aber wir müssen sie nicht so sehr lieben, sondern annehmen, weil sie uns vorläufig zustehen, um uns auszurichten. Man soll aber nicht auf Leiden warten – nein, ich will gerade, dass mein Weg leicht ist, ganz auf die Gruppe ausgerichtet und über sie auf den Schöpfer. Wenn allerdings der Stock kommt, dann muss ich den Stock küssen; aber sich nach dem Guten sehnen, sich nach dem Guten sehnen.

Ich hoffe, dass wir bald in einen Zustand kommen, in dem die Verbindung unter uns stärker ist und wir in dieser Verbindung einander fühlen. Dann wird es für jeden von uns viel leichter sein, sich am Weg festzuhalten und zu fühlen, dass er in einer starken Gemeinschaft ist.

Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Darf ich eine Frage stellen?

Rav: Ja. Yes.

Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Ich fühle einen Freund, der diese Dinge sagt. Was kann ich tun, um einem Freund zu helfen, der Schläge bekommt? Das ist doch unsere Arbeit – wie kann ich also im Geben zum Zehner sein? Danke.

Rav: Die Antwort muss einfach sein: Du musst dich, soweit du dazu fähig bist, in den Zustand des Freundes hineinversetzen und dir vorstellen, was du dann von einem Menschen wie dir als Hilfe bekommen möchtest – und genau das tu.

Nord 2.

Schüler: Und warum fühlen wir uns in unserer Natur allein auf der Welt?

Rav: Weil wir wirklich so sind: Jeder ist in seinem Ego eingeschlossen.

Tel Aviv…

Schüler: Was ist das Ziel, dass wir so gebaut sind?

Rav: Damit du daraus herauskommen willst.

Tel Aviv 4.

Schüler: Danke, Rav, guten Morgen. Rav, muss man, um die Liebe zum Schöpfer zu erlangen, zuerst den Abstand zwischen den Freunden und dem Schöpfer erlangen? Zwischen dem Nächsten und dem Schöpfer?

Rav: Wir müssen zuerst den Abstand zwischen uns erlangen und aus dem Abstand zwischen uns lernen, welche Entfernung zwischen uns und dem Schöpfer besteht. Ich hätte nicht gedacht, dass es solche Fragen gibt.

MAK 6.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ich habe gehört, dass ich mich an die Eigenschaft der Liebe wende, an die Eigenschaft des Gebens. Wie kann ich mich nach dem sehnen, was mir verhasst ist? Denn was ich manchmal doch offenbare, wenn wir versuchen, im Zehner die Wichtigkeit zu erheben…

Rav: Jeder von uns hat einen Punkt im Herzen und ein Herz. Das Herz ist unser Ego, und der Punkt im Herzen heißt „ein Teil des Schöpfers von oben"⁸, der uns zum Schöpfer zieht. Sicher befindet sich dieser Punkt, unsere Anziehung zum Schöpfer, innerhalb unseres Egos, also im Herzen – trotzdem gibt es eine solche Neigung. Und wenn wir die Punkte im Herzen untereinander verbinden, können wir jedes einzelne Herz von jedem Einzelnen überwinden. Das ist eigentlich der Grund, warum wir uns im Zehner verbinden müssen. Klar? Tel Aviv 3.

Schüler: Rav, kann es unter Freunden einen Zustand geben von „Wer seine Rute schont, hasst seinen Sohn"? Was muss mir wichtig sein – dass der Freund auf dem spirituellen Weg vorankommt, oder dass die Liebe zwischen uns gegenseitig ist?

Rav: Ich bemühe mich, alle Liebe herauszuholen, die in meinem Herzen ist, und mich nur so zum Freund zu verhalten. Und ich darf über den Freund kein Urteil fällen, das war's. Erst recht darf ich nicht sagen, dass es ihn korrigiert, wenn er Schläge bekommt. Nein – ich muss in seinem Herzen zusammen mit ihm sein, in allen schlimmsten Zuständen, die er durchmacht, und fühlen, dass es über mich geht.

Schüler: Noch eine kleine Sekunde. Wenn ich zum Beispiel dem Freund ein gutes Beispiel gebe und ich fühle, dass es ihm wehtut, dass er sich dadurch nicht gut fühlt – soll ich damit weitermachen?

Rav: Nein, wir haben kein Gebot, keine Anweisung, den Freund durch unser Verhältnis zu ihm zu belehren. Nein – wieso machst du dich höher als der Freund? Was schreibt Rabash darüber, wie wir uns zur Gemeinschaft und zum Freund verhalten sollen?

Schüler: Er sagt: einmal als der Höhere, einmal als der Kleinere.

Rav: Nein – „einmal als der Höhere" heißt, dass ich ihm alles Gute geben kann, aber nicht, dass ich komme und ihn belehre, ihn unterwerfe. Das ist dein Ego, das dir sagt, das zu tun.

Wlad, Kiew.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wir haben gesagt, dass ich die Freunde lieben muss und nicht sie mich. Wenn ich anfange, ein solches Verhältnis zu den Freunden aufzubauen – erster Freund, zweiter, dritter –, was heißt das, dass ich dabei etwas fühle? Sie haben gesagt, dass ich in den Freunden verschiedene Arten von Liebe zum Schöpfer fühlen kann. Das ist doch eine Bewegung nach außen – wie kann ich hier etwas fühlen?

Rav: Ich weiß es nicht. Mach es, und dann wirst du aus deiner eigenen Erfahrung sehen, wie es geschieht, wie es sich aufbaut – und danach erzählst du es uns.

Amit.

Vorleser: 8, Rabash schreibt.

Rav: Ja, ja, ja.

„Es gibt ein Gebet - dass der Schöpfer ihm hilft, indem er ihn die Liebe seines Freundes spüren lässt und ihm seinen Freund ans Herz legt." (Rabash. Brief 40)

Vorleser: Noch einmal.

„Es gibt ein Gebet - dass der Schöpfer ihm hilft, indem er ihn die Liebe seines Freundes spüren lässt und ihm seinen Freund ans Herz legt." (Rabash. Brief 40)

Rav: Keine Fragen, gut, machen wir weiter.

Vorleser: 9.

„Wir müssen uns daran erinnern, dass die Gesellschaft auf der Grundlage der Liebe zu anderen gegründet wurde, so dass jedes Mitglied von der Gruppe die Liebe zu anderen und den Hass auf sich selbst empfangen würde. Und wenn er sieht, dass sein Freund sich bemüht, sich selbst zu annullieren und andere zu lieben, würde jeder in die Absichten seiner Freunde integriert werden. Wenn die Gemeinschaft zum Beispiel aus zehn Mitgliedern besteht, hat jedes Mitglied zehn Kräfte, die sich in der Annullierung des eigenen Selbst, im Hass auf sich selbst und in der Liebe zu anderen übt." (Rabash, Artikel Nr. 2 (1984), "Über die Liebe zu Freunden")

Rav: Ja, das ist einfach. Wenn wir es im Zehner so machen, dass jeder sich bemüht, sich mit den anderen zu verbinden, und ein Beispiel gibt – es ist sehr wichtig, allen ein Beispiel für das zu geben, was er tut –, dann können sie sich dadurch tatsächlich verbinden, jeder mit allen. Dann hat jeder sein eigenes Gefäß, und alle zusammen haben ein gemeinsames Gefäß, und sie haben zehn Sefirot, wobei jeder ebenfalls aus zehn eingeschlossen ist. Das nennt man „den spirituellen Parzuf", und dort offenbart sich der Schöpfer.

Odessa.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Danke. Wenn ich in das Herz des Freundes eingeschlossen bin, dann nehme ich an seinen Problemen teil, fühle sie mit seiner Schwierigkeit, mit seinem fehlenden Kontakt zur Gruppe, und dann versuche ich automatisch, ihm zu helfen. Wie kann ich einfach fühlen, an seinem Gefühl teilnehmen? Aber gleichzeitig darf man auch nicht wirtschaftlich helfen, im materiellen Leben…

Rav: Darüber berätst du dich mit der ganzen Gruppe, ihr entscheidet, was zu tun ist, und dann seht ihr, was ihr entscheidet. Solche Dinge müsst ihr selbst besprechen und selbst entscheiden.

Amit, was?

Schüler: Zu diesem Beispiel, wie Sie gerade gesagt haben, dass man empfangen und geben muss, zur Annullierung und zur Liebe zu den Freunden: Unsere Arbeit wird ja immer innerlicher, besonders in den letzten anderthalb Jahren, und der Spielraum, Beispiele zu geben, wird sehr eng – man hat kaum noch, wo man ein Beispiel geben kann. Denn je innerlicher die Arbeit wird…

Rav: Nun.

Schüler: Wie gibt man also ein Beispiel in der Innerlichkeit?

Rav: Wir beraten uns nur unter den Freunden, was man zur Stärkung des Zehners tun kann. Und wirklich, außer diese Abschnitte zu lesen, besonders die von Rabash, haben wir nicht viel zu tun. Beim Lesen arbeitet jeder von uns in seinem Herzen, denn diese Arbeit ist verborgene Arbeit – all das ist Tora und Verborgenes, all das drückt sich im Herzen des Menschen aus, und wir fühlen nur die Ergebnisse davon.

Die Kabbalisten sprechen fast gar nicht untereinander. Ich habe das bei einigen Kabbalisten gesehen – ich war damals noch jung unter ihnen –, sie sprachen fast nicht untereinander. Sie sprachen nur über das, was sie lernten, über die Texte. Aber was sie in ihrem Inneren fühlten – ihnen war auch klar, was sie fühlten, weil man darüber liest. Deshalb habe ich sie nicht offen über die innere Arbeit sprechen hören; nicht deshalb, weil ich dort dabei war, sondern ich habe es einfach nicht gehört. Jedem ist klar, was er braucht.

Schüler: Nein, natürlich nicht über die innere Arbeit sprechen. Ich frage einfach nach dem Ort, nach der Möglichkeit, den Freunden ein Beispiel in der Annullierung oder in der Liebe zum Nächsten zu geben. Wenn wir uns treffen…

Rav: Hier ist es Pflicht.

Schüler: Richtig.

Rav: Sagen wir, wenn einer dem anderen etwas tut, müssen wir alle darüber sprechen; sie dürfen es nicht verbergen, denn das führt zur Liebe, das führt zur Verbindung. Deshalb: „Wer seinem Freund ein Geschenk gibt, muss es ihm mitteilen." Das heißt: Wenn du dem anderen etwas Gutes tust, musst du dahin kommen, dass er weiß, dass du es warst. Eine Gabe im Verborgenen ist hier nicht gut, denn dadurch verstärkt man die Liebe unter den Freunden nicht. Wir brauchen das Umgekehrte: Jeder will dem anderen geben, und jeder macht öffentlich, dass er es tut – nicht damit man ihn achtet, sondern damit alle es tun. Denn insgesamt arbeiten wir an unserer gemeinsamen Kasse, die alle einschließt. Wenn ich es also den anderen nicht erzähle, dann stehle ich sozusagen von allen. Ja.

Schüler: Ja. Nein, meine Frage betrifft jedes Mal diesen Punkt, auf den wir immer wieder zurückkommen. Wie kann man in der Zeit, in der wir nicht zusammen sind – wir haben zwei, drei Treffen am Tag und den Morgenunterricht…

Rav: Ja.

Schüler: …wie macht man in der ganzen übrigen Zeit – und das ist die meiste Zeit des Menschen, in der er mit sich selbst, bei der Arbeit und bei allem Möglichen ist –, wie macht man dort die Arbeit immer effektiver? Dort fühlt man, dass man die ganze Zeit hinausgeworfen wird und weniger Halt hat, und es gibt keinen Ort, ein Beispiel zu geben, man…

Rav: Ein Telefon hat doch jeder Einzelne…

Schüler: Ja, aber man kann auch nicht die ganze Zeit am Telefon sein, schließlich…

Rav: Nein, aber du kannst jeden Morgenunterricht lesen.

Schüler: Ja.

Rav: Und all diese Abschnitte wiederholen und über sie nachdenken.

Schüler: Kann man, kann man; auch jede Stunde macht man eine Pause. Reichen diese Dinge? Ich weiß nicht, ich fühle irgendwie, dass…

Rav: Ich denke: Wenn man Tag für Tag eine solche Arbeit macht, dann … Ich glaube nicht, dass wir das Tempo erhöhen müssen, obwohl ich es sehr will. Aber wir sind eine große Menge Menschen, und es gibt hier bei allen eine Trägheit und schon eine bestimmte Herangehensweise bei jeder Gruppe und jedem Zehner. Nein – nur die Vereinigung im Morgenunterricht: Wenn man wirklich aneinander haftet und durch ihn hindurch zur inneren Form durchdringen will, zu der, die es gibt, dann braucht man nicht mehr.

New York 4.

Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Meine Freunde, das weltweite Kli, folgen einem wahren Kabbalisten, und ich bin sehr, sehr stolz darauf, und das gibt mir viel Kraft. Und dann offenbare ich, dass dieser Stolz auch eine Falle des Egos ist. Die Frage ist also: Was ist der richtige Gebrauch des Stolzes? Wie können wir aus einer solchen Gruppe, von solchen Freunden Kraft bekommen, ohne dass es zu einer Falle des Egos wird?

Rav: Zuerst einmal muss es Stolz geben, wie geschrieben steht: „Und sein Herz erhob sich auf den Wegen des Schöpfers." Dass er also stolz darauf ist, in einer starken Gruppe mit dem Lehrer zu sein, ist auf der einen Seite gut. Auf der anderen Seite muss er für die anderen sorgen: Sein ganzer Stolz muss sich darin ausdrücken, dass er eine Gruppe hat und für sie sorgt. Verstehst du? Das ist das Wichtige.

Ich sorge mich zum Beispiel um eure ganze Gruppe, und es ist mir sehr wichtig, wie ihr vorankommt. Mir tut das Herz weh, dass es auch solche gibt, die weggehen, und mein Herz freut sich, dass es solche gibt, die sich anschließen und kommen. Ich bemühe mich, dass die ganze Gruppe insgesamt zufrieden ist und so verbunden und fortschreitend wie möglich. So muss jeder denken: außer an seinen Zehner auch an den allgemeinen Zehner, also an ganz „Bnei Baruch" weltweit, und sogar an die ganze Welt. Wir müssen an die ganze Welt denken, und dann werden wir wirklich dem Schöpfer näher sein.

Schüler (auf Englisch): … … …?

Rav (auf Englisch):

Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Wenn ich darüber nachdenke – dass es hier eine kleine Gruppe von Menschen gibt, die einen Lehrer haben, die dem Kabbalisten folgen –, dann sieht das aus wie eine Art Superheldengruppe. Kann das zu einer Falle werden, oder ist es in Ordnung, das zu benutzen, diese Kraft, so?

Rav: Ich weiß es nicht – benutzt es und seht selbst. Ich kann nicht in alle Absichten hineingehen und in das, was dort innen vorgeht, innerhalb deiner Fragen. Aber ihr habt schon genug Erfahrung, und die Hauptsache ist die Gruppe, dass sie euch behüten kann. Die Meinung der Gruppe, die Meinung des Zehners muss doch die Hauptkraft sein, die den Menschen ausrichtet.

Karmiel.

Schüler: Guten Morgen. Wenn es Ablehnung gegenüber der Verbindung, gegenüber den Freunden gibt, dann ist das ein Zustand, der einen sogar erfreut, so schwer er auch ist, weil man weiß, dass es Arbeit gibt und dass es etwas zu korrigieren gibt. Was macht man, wenn sich die Ablehnung gegenüber dem Lernen offenbart, wenn sich die Ohren verschließen und man gar nichts hört?

Rav: Da bist du müde geworden, du hast den Mangel verloren. Schließe dich stärker in die Freunde ein und arbeite an der Verbindung zwischen euch. Daraus kommt dir wieder ein Mangel, von ihnen zu dir, so dass du dich wieder mit dem Lernen verbinden willst.

Schüler: Vielen Dank.

Rav: Mein Herr.

Vorleser: 10, Rabash schreibt in Brief 40:

„Durch die Reibung der Herzen, selbst der stärksten, wird jeder die Wärme aus den Wänden seines Herzens herausholen, und die Wärme wird die Funken der Liebe entzünden, bis sich ein Kleid der Liebe bildet. Dann werden beide von einer Decke bedeckt sein, d.h. eine einzige Liebe wird sie umgeben und einhüllen, denn es ist bekannt, dass Dwekut [Anhaftung] zwei zu einem vereint. Und wenn man beginnt, die Liebe seines Freundes zu spüren, erwachen sofort Freude und Vergnügen in ihm, denn die Regel ist, dass etwas Neuheit unterhält. Die Liebe seines Freundes zu ihm ist für ihn etwas Neues, denn er wusste immer, dass er der Einzige ist, der sich um sein eigenes Wohlbefinden kümmert. Aber in dem Moment, in dem er entdeckt, dass sein Freund sich um ihn kümmert, löst das in ihm eine unermessliche Freude aus, und er kann sich nicht mehr um sich selbst kümmern." (Rabash. Brief 40)

Rav: Ja, so funktioniert es, und dadurch helfen wir einander. In dem Maß, in dem ich dem Freund zeige, dass ich für ihn sorge, muss er weniger für sich selbst sorgen. Ganz einfach – so ist es vom allgemeinen System her gebaut, in dem wir uns befinden. Wenn also jeder Einzelne im System gegenüber jedem Einzelnen möglichst stark offenbart, dass er für ihn sorgt und ihn liebt, dann hilft er ihm damit, sich über das Ego zu erheben und ebenfalls für die anderen zu sorgen.

Das nennt man „Jeder helfe seinem Nächsten": Ich gebe ein Beispiel. Dadurch, dass ich den Freund liebe und für ihn sorge, gebe ich ihm ein Beispiel – ich würde sagen: Ich verpflichte ihn, sich ebenfalls so zu den anderen zu verhalten. Bemühen wir uns also, es so zu machen: In dem Maß, in dem wir einander die Liebe, die Verbindung, die Sorge und die Unterstützung zeigen wollen, verpflichten wir damit wirklich alle mit Kraft, dasselbe zu tun. Und dadurch verbinden wir uns alle zusammen zu einem einzigen großen weltweiten Gefäß, in dem es viel, viel leichter sein wird, die Verbindung zum Schöpfer zu erlangen. Einverstanden? Gebt euch Mühe.

Bis hierher – 01:33:08

Was… ah, keine Fragen, in Ordnung. Wien ist da, ja? Nun, wer ist da, Efraim?

Schüler: Nein, nein, nein, das ist sein Vater.

Rav: Ah.

Schüler: Ich hätte nicht gedacht, dass man mich sprechen lässt, weil hier vier Leute sind. Rav, die Frage ist einfach kurz. Ich frage Sie zum Beispiel nach dem… (auf Russisch) … … …

Rav: Nun.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wenn ein Mensch zum Beispiel einmal in der Woche zum Unterricht kommt, wie kann er dann in der Spiritualität vorankommen?

Rav: Bist du verheiratet? Antworte.

Schüler: Was soll ich antworten?

Rav: Bist du verheiratet?

Schüler: Klar.

Rav: Klar, wunderbar. Dann sag deiner Frau: „Weißt du, ich komme einmal in der Woche zu dir, und ich habe noch ein paar andere Familien, zu denen ich auch komme, jeden Tag zu einer anderen Familie." Wie wird sie das aufnehmen? Du musst es gar nicht erst offenlegen, wir wissen ja …

Schüler: Nein, mein Vater kam auch nur alle sechs Monate einmal nach Hause.

Rav: Gut, hast du meine Frage gehört?

Schüler: Ich habe sie nicht gehört, weil übersetzt wurde und ich es abgestellt habe. Ich habe auf stumm geschaltet, deswegen.

Rav: Ich weiß nicht. Schau, ich kann nicht mit dir allein sprechen, ich spreche zum ganzen weltweiten Kli. Niemand von uns kann zu seiner Frau sagen: „Ich komme einmal in der Woche zu dir, und in der übrigen Zeit habe ich eine andere Familie." So kannst du es der Gruppe nicht sagen, und so kannst du es dem Schöpfer nicht sagen. Wo es wirklich Liebe gibt, da gibt es Liebe. Es kann darüber allerlei Zustände geben, aber Liebe ist Liebe. In der Liebe kann es nicht sein, dass du jemanden einmal in der Woche liebst und in der übrigen Zeit nicht da bist.

Schüler: Warum? Bei den Arabern gibt es so etwas.

Rav: Ich weiß nicht, wie es bei den Arabern ist; geh und lerne bei den Arabern, das war's.

Schüler: … … …

Rav: Hör zu, du sorgst dafür, dass die Wiener Gruppe nicht mehr auf den Bildschirm kommt, ganz einfach. Also eine einfache Sache: Wenn du zur Verbindung mit dem Schöpfer kommen willst, hast du keine Wahl – wann immer es eine Gelegenheit gibt, zum Schöpfer zu kommen, da bist du, und da bist du der Erste.

Schüler: Die Antwort hat mir gefallen.

Rav: Wunderbar.

Schüler: Danke.

Rav: Hoffen wir, dass das allen klar ist, außer San Francisco. Please.

Schüler: Hallo, lieber Rav. Wie kann man in der virtuellen Wirklichkeit dem Freund Liebe ausdrücken, wie kann man die Sorge ausdrücken? Früher haben wir Kaffee gemacht, einen Raum hergerichtet, einen Stuhl hingestellt. Was kann man jetzt machen, wo wir an den Bildschirmen sind? Danke.

Rav: Ich weiß nicht, wirklich – wie drückt man es aus? Dass ich die ganze Zeit im Unterricht bin; dass ich sogar eine halbe Stunde vor dem Unterricht komme; dass ich bereit bin, alle zu verbinden; dass ich Material für den Unterricht vorbereite, damit es für alle bereit ist. Ich weiß nicht – allerlei Dinge, die bei uns physisch richtig geordnet sein können. Das ist das eine. Das Zweite: inwieweit wir einander innerlich unterstützen, nicht äußerlich, sondern innerlich – dass ich sie erwecke, dass ich ihnen die Neigung zur Liebe, zur Verbindung zeige. Das ist alles, solange wir zusammen lernen; und danach, im Lauf des Tages, wenn wir uns verbinden, haben wir genug Möglichkeiten.

Ich habe diesen Kurs langfristig angelegt, sagen wir auf drei Jahre: Wer während dieses Kurses dabei ist, muss in einen Zustand kommen, in dem er wirklich schon über die Liebe zu den Freunden in die Liebe zum Schöpfer eingetreten ist. Hoffen wir, dass jeder, der Tag für Tag dabei ist und das tut, was wir tun müssen, auch dorthin kommt.

PT 35.

Schüler: Hallo, Rav. Was heißt es, den Freund zu lieben – was genau muss ich an ihm lieben?

Rav: Ich muss den Freund so lieben, wie ich es mir vorstelle, den Schöpfer lieben zu müssen. Die Liebe zum Freund kann nicht geringer sein als die Liebe zum Schöpfer, das ist unmöglich, das wäre eine Lüge. Deshalb kannst du an der Liebe zu den Freunden dein Verhältnis zum Schöpfer sehen.

Schüler: Muss ich im Freund etwas Besonderes suchen, um die Liebe zum Schöpfer zu suchen?

Rav: Kann sein.

Amit.

Vorleser: 11, Rabash fährt in Brief 40 fort:

„Jedes Geschenk, das er seinem Freund macht [...], ist wie eine Kugel, die eine Vertiefung in den Stein schlägt. Und obwohl die erste Kugel den Stein nur zerkratzt, macht die zweite Kugel, wenn sie die gleiche Stelle trifft, schon eine Kerbe und die dritte ein Loch. Und durch die Kugeln, die er immer wieder abschießt, wird das Loch zu einer Mulde im steinernen Herzen seines Freundes, in der sich alle Geschenke sammeln. Und jedes Geschenk wird zu einem Funken der Liebe,"

Rav: Das heißt – was sagt er? Er sagt, dass es nicht am Freund liegt, sondern an mir. In dem Maß, in dem ich die ganze Zeit will, will, will, ihm zu zeigen, dass ich mich immer mehr und mehr mit ihm verbinden will. Und auch wenn sein Herz ein steinernes Herz ist, in das man nicht hineinkommt – ich muss trotzdem die ganze Zeit, ich muss, denn er ist einer aus dem Zehner; ich muss mich also die ganze Zeit bemühen, in sein Herz hineinzukommen. Und dann wird aus einer Kerbe immer mehr Platz und immer mehr Platz, bis im Verlangen des Freundes ein Hohlraum entsteht. In diesen Hohlraum kann ich mein ganzes warmes Verhältnis zu ihm hineinlegen. Auf diese Weise muss jeder das ganze Herz des Freundes füllen. Und in dem Maß, in dem jeder Einzelne sich bemüht, in das Herz des Freundes hineinzukommen – und denk nicht, dass du solche Freunde hast, in deren Herz du nicht hineinkommen kannst –, in genau dem Maß näherst du dich dem Schöpfer, der insgesamt im inneren Punkt jedes einzelnen Herzens ist, insgesamt im inneren Punkt aller Herzen. Ja bitte, mach weiter.

Vorleser: Dann gehen wir ein Stück zurück.

„Und durch die Kugeln, die er immer wieder abschießt, wird das Loch zu einer Mulde im steinernen Herzen seines Freundes, in der sich alle Geschenke sammeln. Und jedes Geschenk wird zu einem Funken der Liebe, bis sich alle Funken der Liebe in dem Raum des steinernen Herzens sammeln und zu einer Flamme werden. Der Unterschied zwischen einem Funken und einer Flamme ist, dass dort, wo Liebe ist, eine offene Offenbarung stattfindet, d.h. eine Offenbarung für alle Menschen, dass das Feuer der Liebe in ihm brennt. Und das Feuer der Liebe verbrennt alle Übertretungen, denen man auf seinem Weg begegnet." (Rabash. Brief 40)

Rav: So verbindet man sich, und so verbrennt die ganze Absicht, um zu empfangen, die sie hatten, und wird zur Absicht, um zu geben, und das Herz wird zu einem reinen Herzen. So kommen sie zur Liebe zum Schöpfer; dort finden sie den Schöpfer, der im Herzen des Freundes verborgen ist. In Ordnung?

Schüler: Lieber Rav, zuerst einmal danke für den wunderbaren Unterricht. Was heißt es, in das Herz des Freundes hineinzugehen?

Rav: Das heißt, sich zu bemühen, es mit deiner Liebe zu füllen – und sich nicht davon beeindrucken zu lassen, dass der Freund es nicht fühlt und nicht versteht und überhaupt nicht versteht, was du tust und was du von ihm willst. Er will in dich hineinkommen, er will dir etwas tun, er will zu dir kommen und dir sogar äußerlich allerlei Gutes tun, und du nimmst das an und fühlst nicht, dass er etwas getan hat, und dann ist er verlegen. Und er versucht es wieder und wieder, und du reagierst immer noch nicht. Er muss weitermachen und weitermachen und weitermachen, wenn du sein Freund im Zehner bist, bis er in dein Herz einbricht. Und dann, in deinem Herzen, erlangt er das Feuer der Höheren Kraft, des Schöpfers.

Das heißt: Woran müssen wir arbeiten? Wir müssen nicht an unserem eigenen Ego arbeiten, sondern am Ego des Freundes, um in ihn einzubrechen und dort ein Feuer der Liebe zu entzünden.

Schüler: Und der Freund ist für mich im Grunde eine Art Sehnsucht nach Spiritualität, richtig? Das heißt, es interessiert mich nicht wirklich, wie er gekleidet ist, wie er aussieht, welche Charaktereigenschaften er hat?

Rav: Nein, das ist selbstverständlich, das ist selbstverständlich. Aber auch seine Sehnsucht nach Spiritualität offenbare ich nicht besonders; sein Herz ist ein steinernes Herz, ich fühle es nicht. Er kommt, er nimmt teil, aber er ist etwa ganz im Stolz, ganz in der Überheblichkeit, ganz darin, sich von den anderen fernzuhalten. Dann kann ich mich nicht an ihm festhalten, ich kann nicht in ihn hineinkommen. Und ich muss diesen Freund trotzdem als Freund annehmen, als einen Großen, denn er hat wirklich einen sehr großen egoistischen Willen zu empfangen, und ich muss die Schale seines Herzens mit meiner Liebe zerbrechen.

Schüler: Wenn ich also mit den verschiedenen Freunden arbeite – muss ich versuchen, in das Herz jedes Freundes auf andere Weise hineinzukommen, oder ist es bei jedem derselbe Prozess?

Rav: Ich bin sicher, dass es bei jedem einzelnen Freund anders ist; du musst dich bemühen, so hineinzukommen – weißt du, es ist wie wenn ein Samen hineingeht in …

Schüler: In die Eizelle.

Rav: Eizelle, ja – in den Mutterleib und die Eizelle, und dort entsteht die Form des spirituellen Lebens. Auf diese Weise baut ihr eine Zelle des spirituellen Lebens, indem jeder sich bemüht, in den anderen hineinzugehen.

Spanien 1.

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Hallo an alle. Rav, es scheint, dass Sie dem Freund schon geantwortet haben, aber ich bin wirklich begeistert von dem Unterricht. Können Sie über den inneren Punkt der Verbindung mit dem Freund sprechen, damit wir uns auf diesen Punkt konzentrieren und dem Freund helfen können?

Rav: Schau, hier muss die Arbeit sehr feinfühlig sein. Wenn wir zum Beispiel sehen, dass die Freunde es nicht fühlen, dass sie nicht hören, dass sie nicht erkennen, dass wir uns weich und liebevoll zu ihnen verhalten, dann müssen wir uns trotzdem bemühen, sie weicher zu machen und es ihnen zu erklären. Wir können in der Gruppe alles tun, nur so, dass es zur Korrektur führt – und nicht in einen Zustand kommen, in dem wir den Freund hinauswerfen, in dem wir ihn aus dem Zehner vertreiben, weil wir sehen, dass er nicht dafür bestimmt ist. Er ist nicht dafür bestimmt, weil er ein viel größeres Ego hat; aber zugleich läuft er nicht weg, zugleich ist er in irgendeiner Verbindung mit uns, so weit er dazu fähig ist, so weit der Schöpfer es ihm einrichtet.

Deshalb: Selbst wenn es Freunde gibt, oder sagen wir einen in der Gruppe, der wirklich ganz wie ein Stein ist und sich nicht mit den anderen verbinden kann, müssen wir verstehen, dass das die Form ist, die wir in der ganzen Gruppe von oben als Verhärtung unseres allgemeinen Herzens empfangen. Und kommen wir in einen Zustand, in dem wir ihn womöglich, je weiter wir vorangehen, immer schlechter offenbaren: Wir kommen in der Verbindung untereinander voran, und er bleibt weiterhin gleichsam zurück. Aber wir müssen sehen, dass diese Sache trotzdem mit uns zusammen sein muss, denn der Schöpfer hat uns zusammengeführt – solange er den Zehner nicht wirklich verdirbt.

Und hier ist die Frage: Wann sehen wir, dass wir uns von ihm trennen müssen, weil wir sonst nicht vorankommen, und wann müssen wir mit ihm zusammen weitermachen, was auch immer kommt? Denn er geht nicht gegen unser Ziel, er offenbart nur noch nicht in der Verbindung zwischen uns, dass sie das hauptsächliche, das einzige Mittel zum Ziel ist. Deshalb: noch ein wenig, und wieder und wieder, es ihm auf alle möglichen Weisen erklären, so weit es geht. Ich glaube nicht, dass es bei uns hier die Möglichkeit gibt, ihn loszuwerden, ihn aus dem Zehner zu entfernen. Wir müssen vielmehr verstehen, dass diese ganze Sache uns doch von oben gegeben wurde. Dieser Mensch will unserem Zehner nicht schaden, und auch er ist vom Schöpfer zu uns geschickt worden. Deshalb müssen wir das Gebet zum Schöpfer zurück erheben, denn offenbar gibt uns der Schöpfer mit einer solchen Möglichkeit gerade eine Gelegenheit, uns an Ihn zu wenden und Ihn um Hilfe zu bitten. Offenbar müssen wir innerhalb unseres Zehners die Hilfe des Schöpfers und die Verbindung mit dem Schöpfer offenbaren.

Und dann zeigt sich, dass gerade dieser Mensch, der so ein steinernes Herz war, uns dabei geholfen hat, uns mit dem Schöpfer zu verbinden. Denn wir haben keine Wahl: Wir müssen uns an den Schöpfer wenden, die Hände zu Ihm erheben und beten, dass Er uns in einem solchen Zustand hilft. Es zeigt sich also: Genau der Mensch, von dem wir dachten, dass er die ganze Verbindung zwischen uns zerstört, hat im Gegenteil – dadurch, dass er sich der Verbindung widersetzte und uns alle möglichen Formen der Geringschätzung gegenüber der Verbindung brachte – unsere Innerlichkeit offenbart und dass wir uns an den Schöpfer wenden müssen und dass der Schöpfer uns hilft. Da steckt vieles drin. Wir werden an all diesen Dingen arbeiten, keine Sorge.

PT 31.

Schüler: In das Herz aller Freunde im Zehner hineinzugehen – heißt das, zuerst in den zu investieren, in dessen Herz es leichter ist hineinzukommen, oder besteht die Arbeit gerade darin, mit dem anzufangen, bei dem es aussieht, als würden wir es nicht schaffen, in sein Herz zu kommen?

Rav: Die Korrektur geht immer vom Leichten zum Schweren. Dadurch, dass du dich mit den leichten Dingen verbindest und sie ebenfalls in Kräfte des Gebens verwandelst, kommst du durch sie zu den schwereren, größeren Dingen.

Amit.

Vorleser: Ja. 12. Baal HaSulam schreibt.

„Deshalb werde ich dir raten, in dir die Angst vor der Abkühlung der Liebe zwischen uns zu erwecken. Und obwohl der Intellekt diese Darstellung ablehnt, denke selbst nach: Wenn es eine Taktik gibt, um die Liebe zu vermehren, und man sie nicht vermehrt, wird dies auch als Makel betrachtet. Es ist wie bei einem Menschen, der seinem Freund ein großes Geschenk macht. Die Liebe, die während der Handlung in seinem Herzen erscheint, ist anders als die Liebe, die nach der Tat im Herzen verbleibt. Vielmehr nimmt sie mit jedem Tag allmählich ab, bis der Segen der Liebe ganz vergessen werden kann. Daher muss der Empfänger des Geschenks jeden Tag eine Taktik finden, um sie in seinen Augen jeden Tag wie neu wirken zu lassen. Das ist unsere ganze Arbeit – jeden Tag die Liebe zwischen uns zu zeigen, genau wie beim ersten Empfangen, d. h. den Intellekt zu vergrößern und zu vervielfachen – mit vielen Ergänzungen zu seinem Kern, bis diese zusätzlichen Segnungen, im Hier und Jetzt, unsere Sinne berühren werden, wie das ursprüngliche Geschenk vom Anfang. Dies erfordert große Taktiken, die auf die Zeiten der Not ausgerichtet sind." (Baal HaSulam. Brief 2)

Rav: Noch einmal.

Vorleser: Noch einmal Abschnitt Nr. 12.

„Deshalb werde ich dir raten, in dir die Angst vor der Abkühlung der Liebe zwischen uns zu erwecken. Und obwohl der Intellekt diese Darstellung ablehnt, denke selbst nach: Wenn es eine Taktik gibt, um die Liebe zu vermehren, und man sie nicht vermehrt, wird dies auch als Makel betrachtet. Es ist wie bei einem Menschen, der seinem Freund ein großes Geschenk macht. Die Liebe, die während der Handlung in seinem Herzen erscheint, ist anders als die Liebe, die nach der Tat im Herzen verbleibt. Vielmehr nimmt sie mit jedem Tag allmählich ab, bis der Segen der Liebe ganz vergessen werden kann. Daher muss der Empfänger des Geschenks jeden Tag eine Taktik finden, um sie in seinen Augen jeden Tag wie neu wirken zu lassen. Das ist unsere ganze Arbeit – jeden Tag die Liebe zwischen uns zu zeigen, genau wie beim ersten Empfangen, d. h. den Intellekt zu vergrößern und zu vervielfachen – mit vielen Ergänzungen zu seinem Kern, bis diese zusätzlichen Segnungen, im Hier und Jetzt, unsere Sinne berühren werden, wie das ursprüngliche Geschenk vom Anfang. Dies erfordert große Taktiken, die auf die Zeiten der Not ausgerichtet sind." (Baal HaSulam. Brief 2)

Rav: Ja. Ich sehe, dass ihr müde seid, müde. Nun, beenden wir es damit – nur, wer will da noch: PT 35.

Schüler: Danke, Rav. Was sind das für Kunstgriffe, die ich machen muss, um das Herz des Freundes zu gewinnen?

Rav: Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht – alles, was du dir vorstellen kannst, benutze es. Sprecht untereinander, schaut, was Rabash in seinen Artikeln sagt und auch Baal HaSulam. Ich weiß es nicht; das müsst ihr offenbaren, suchen und offenbaren und voneinander lernen.

Machen wir eine Melodie und wechseln das Thema. Wozu¹⁰ gehen wir zur Einführung?

Vorleser: Die Einführung in das Buch Sohar. Ja.

Rav: In Ordnung.

Vorleser: Also ein Lied, und dann gehen wir zur Einführung über. Los.

Lied.

(Ende des Unterrichts)