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Morgenlektion 11.10.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Schriften von Baal HaSulam" Seite 531, Artikel "Shamati", Artikel 19, "Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?"
Dass die Kabbalisten uns sagen, dass der Schöpfer sich im Hass gegenüber den Körpern befindet, gegenüber dem Willen zu empfangen, das gibt uns eine gewisse Richtung im Denken und in der Beziehung zu unserer Natur. Wie sehr wir zum Hass gegenüber dem Willen zu empfangen gelangen müssen, und dass er uns immer zum "um zu empfangen" zieht und uns dadurch vom Lebensziel trennt, vom Schöpfer, und uns dadurch von der Fähigkeit herunterzieht, zur Stufe des Schöpfers aufzusteigen, auf die Stufe des Tierischen zu fallen, nicht von der materiellen Welt zur spirituellen Welt aufzusteigen. Deshalb müssen wir ihn hassen, in welchem Maße und auf welche Arten wir ihn hassen müssen, darüber spricht dieser Artikel.
Der Artikel ist lang, normalerweise haben wir solche Artikel in "Shamati" von einer Seite, eineinhalb Seiten, zwei Seiten, aber hier ist es ein viel größerer Artikel, er ist eigentlich fünf Seiten lang. Und deshalb müssen wir ihn vielleicht aufteilen, man kann ihn sogar in mehrere Teile aufteilen, und so lernen. Aber wirklich ist der Artikel sehr, sehr grundlegend und umfasst viele Unterscheidungen. Wir gehen mit dem Kopf so tief wie möglich hinein, wenn ihr müde werdet, werden wir ihn zwischenzeitlich bis morgen unterbrechen, und so werden wir versuchen, in ihm zu fließen.
Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?
“Der heilige Sohar besagt, dass der Schöpfer die Körper hasst. Er [Baal HaSulam] erklärt, dass der Wille zu empfangen gemeint ist, welcher Guf (Körper) genannt wird. Der Schöpfer erschuf Seine Welt zu Seiner Ehre, so wie es geschrieben steht: „Denn jeden, der nach Meinem Namen benannt ist, habe ich zu Meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.“
Daher steht dieses im Widerspruch zur Behauptung des Körpers, dass alles für ihn und nur zu seinem Nutzen sei. Doch der Schöpfer sagt im Gegenteil, dass alles zu Seinem Nutzen sein soll, und deshalb überlieferten unsere Weisen die Aussage des Schöpfers, dass „Ich und er […] nicht in der gleichen Behausung verweilen [können].“
Daraus folgt, dass der Wille zu empfangen die Ursache dafür ist, vom Schöpfer getrennt zu sein. Das zeigt sich, wenn das Böse – der Wille, für sich selbst zu empfangen – kommt und fragt: „Warum willst du zum Nutzen des Schöpfers arbeiten?“ Wir meinen, dass er wie ein Mensch sein Anliegen vorbringt, also mit seinem Verstand begreifen will. Aber das ist nicht die Wahrheit, da er nicht fragt, wem der Mensch dient. Das ist sicherlich ein vernünftiges Argument, das bei einem Menschen mit Verstand aufkommt.
Das Anliegen des Bösen ist jedoch eine körperliche Frage. Er fragt nämlich: „Was soll euch dieser Dienst?“ Anders ausgedrückt: Welchen Verdienst wirst du für dein Bemühen erhalten? Wenn du nicht zu deinem eigenen Nutzen arbeitest, was wird dann der Körper, welcher „Wille, für sich selbst zu empfangen“ genannt wird, davon haben?
Und da es sich um ein körperliches Anliegen handelt, kann man es nicht anders als mit einer körperlichen Antwort erwidern: „Er machte seine Zähne stumpf, und wäre er nicht dort gewesen, wäre er nicht erlöst worden.“ Warum? Weil es für den Willen zu empfangen keine Erlösung gibt, nicht einmal zur Zeit der Erlösung. Denn die Erlösung tritt dann ein, wenn jeder Nutzen in die Gefäße des Gebens und nicht in die Gefäße des Empfangens fließt.
Der Wille, für sich selbst zu empfangen, muss immer in einem Mangel verbleiben, denn die Erfüllung des Willens zu empfangen bedeutet den Tod. Der Grund dafür ist, wie oben erwähnt, dass die Schöpfung hauptsächlich zu Seiner Ehre erschaffen wurde (dies ist die Antwort auf das, was geschrieben steht, dass es Sein Wille ist, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun und nicht Sich Selbst).
Wir deuten, dass die Hauptsache der Schöpfung darin liegt, allen zu offenbaren, dass das Ziel „Seinen Geschöpfen Gutes zu tun“ erst dann vom Menschen wahrgenommen wird, wenn er sagt, dass er erschaffen wurde, um den Schöpfer zu ehren. Dann enthüllt sich in diesen Gefäßen das Schöpfungsziel, welches darin liegt, „Seinen Geschöpfen Gutes zu tun“.
Daher ist es dem Menschen auferlegt, sich immer hinsichtlich des Zieles seiner Arbeit zu überprüfen. Er soll sich in all seinen Handlungen fragen, ob der Schöpfer Zufriedenheit davon haben wird, denn er möchte die Angleichung der Form an den Schöpfer erreichen. Dies wird „Alle deine Taten sollten um des Schöpfers willen geschehen“ genannt. In allen seinen Handlungen soll der Mensch danach streben, dass der Schöpfer Genuss daran hat, wie es geschrieben steht: „Seinem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten.“
Mit dem Willen zu empfangen muss man auch so umgehen und ihm sagen: „Ich habe mich schon aus dem Grunde dafür entschieden, keinen Genuss empfangen zu wollen, weil du genießen möchtest. Aufgrund deines Verlangens muss ich vom Schöpfer getrennt sein, da Unterschiedlichkeit der Form Trennung und Entfernung vom Schöpfer verursacht.“
Frage: Es steht in Spalte 2 oben: "Und der Wille für sich selbst zu empfangen muss immer im Mangel bleiben, denn die Füllung des Willens zu empfangen ist tatsächlich der Tod." Warum bedeutet es, wenn der Wille zu empfangen das bekommt, was er will, dass er eigentlich tot ist?
Weil es ihn vom Leben des Lebens trennt, vom Schöpfer, deshalb wird es Tod genannt. "Leben und Tod" - Trennung wird Tod genannt, Verbindung wird Leben genannt, denn dann wird der Mensch gemäß der Verbindung dem Schöpfer ähnlich und füllt sich mit derselben Füllung, mit derselben Essenz des Lebens wie der Schöpfer, was Leben genannt wird.
Frage: Im Weiteren schreibt er, dass man gegenüber dem Willen zu empfangen sagen muss, dass ich keinen Genuss empfangen will. Gegenüber was muss man sich so verhalten?
Eigentlich sprechen wir über die Absicht, dass ich in meinem ganzen Leben, in meiner ganzen Existenz beabsichtige, selbst die kleinste Handlung, die materialste, nur mit der Absicht zu tun, dass sie mich dem Schöpfer näher bringt, denn "alles hat der Ewige für uns gemacht". Das bedeutet, dass wir in jeder einzelnen Handlung, Gedanken, im Willen oder in der mechanischen Handlung sehen müssen, dass wir das einzig und allein tun, um uns dem Schöpfer zu nähern, das ist alles.
Und deshalb müssen wir vor jeder Handlung im Gedanken oder Handlung mit den Händen, oder was auch immer es sei, nachdenken, ob ich durch diese Handlung, die ich jetzt ausführen werde, mich in irgendeiner Form dem Schöpfer nähere oder nicht. Wenn ich mich dem Schöpfer nähere, wird es Mizwa genannt, denn der Befehl für den Menschen ist, dass er zur Anhaftung an den Schöpfer gelangt. Und wenn ich eine Arbeit tue, die ich hätte tun können, um mich dem Schöpfer zu nähern, ohne Absicht, dann entferne ich mich und das wird Übertretung genannt. Deshalb ist unser ganzes Leben eine Gelegenheit, eine Mizwa oder eine Übertretung zu tun, sich dem Schöpfer zu nähern oder sich von Ihm zu entfernen.
Schüler: Und wenn der Schöpfer einen solchen Willen ständig gibt, Sie die ganze Zeit mit irgendeinem Willen reizt, bedeutet das, dass Er von Ihnen verlangt, diese Absicht zu klären?
Ja, sicher. Unsere ganze Arbeit ist nur, die richtige Absicht zu allem hinzuzufügen, was uns begegnet.
Frage: Woran hat der Schöpfer Genuss, an den korrigierten Gefäßen des Menschen oder am Menschen, der die Gefäße geordnet hat?
Woran hat der Schöpfer Genuss? An der Absicht. Der Schöpfer braucht unsere Handlungen nicht, Er braucht keine Handlungen und Korrekturen, die uns erscheinen, sondern nur Absichten. Ob wir beabsichtigen, uns Ihm zu nähern oder nicht, das ist alles.
"Und die Hoffnung des Menschen soll aus der Erwartung heraus entstehen, dass er würdig wird, dass der Schöpfer seine Augen öffnen und ihm Kraft zur Überwindung geben wird, um nur zum Nutzen des Schöpfers zu arbeiten, obwohl sich der Mensch nicht von der Herrschaft des Willens zu empfangen lösen kann und sich deshalb ständig in Aufstiegen und Abstiegen befindet. Wie es geschrieben steht: „Eins wünsche ich vom Schöpfer, das ich erbitte.“ Das „das“ ist also die Heilige Shechina (Göttliche Gegenwart). Und er bittet zu „bleiben im Hause des Herrn all meine Lebenstage“ (Psalm 27, 4).
Das „Haus des Schöpfers“ ist die Heilige Shechina." Die Enthüllung des Schöpfers für das Geschöpf wird Shechina genannt. Und dann hofft der Mensch, dass er durch alle möglichen Handlungen, die er tut, dazu gelangt, dass der Schöpfer sich ihm enthüllt. Sicher gemäß der Vorbereitung des Menschen, wie sehr der Mensch seine Gefäße vorbereitet, wo der Schöpfer sich enthüllen kann.
"Aus dem Gesagten können wir verstehen, was unserer Weisen über den Vers sagten: „Und nehmt euch am ersten Tag“, der erste, um die Vergehen zu zählen. Wir müssen verstehen, warum es Freude gibt, wenn es hier Platz für eine Berechnung der Vergehen gibt. Wir sollten wissen, dass das Bemühen in der Arbeit von großer Wichtigkeit ist, weil es dann eine Berührung zwischen dem Menschen und dem Schöpfer gibt.
Das bedeutet, dass der Mensch fühlt, dass er den Schöpfer braucht. Denn im Zustand des Bemühens sieht er, dass niemand außer dem Schöpfer ihn aus dem Zustand, in dem er sich befindet, retten kann. Dann sieht er, „Es gibt nichts außer Ihm“, Der ihn aus seinem Zustand erretten könnte.
Dies wird „einen engen Kontakt mit dem Schöpfer zu haben“ genannt. Wenn man diesen Kontakt mit dem Schöpfer zu schätzen weiß und alle Gedanken nur auf den Schöpfer richtet, gemeint ist, dass Er einem helfen wird, dann ist man in Anhaftung an den Schöpfer. Andernfalls sieht man, dass man verloren ist.
Wenn jedoch jemandem die persönliche göttliche Vorsehung zuteil wird und er sieht, dass es der Schöpfer ist, der alles tut, so wie es geschrieben steht, dass „Er allein alle Werke vollbracht hat, vollbringt und vollbringen wird“, dann hat der Mensch ohnehin nichts hinzuzufügen und keinen Platz für ein Gebet, dass der Schöpfer ihm helfen solle. Denn er sieht, dass der Schöpfer sogar ohne sein Gebet alles tut.
Deshalb gibt es dann für ihn keinen Platz für gute Taten, da er sieht, dass auch ohne ihn alles schon vonseiten des Schöpfers getan wird. Also braucht er in diesem Zustand die Hilfe des Schöpfers nicht, um irgendetwas zu tun. Und zu dieser Zeit, wenn er keinen Kontakt zum Schöpfer hat, sieht er erst, wie sehr er den Schöpfer braucht und dass er ohne dessen Hilfe verloren ist.
Daraus folgt, dass er nicht mehr den Kontakt mit dem Schöpfer hat, den er während seiner Arbeit hatte. Er sagte, dass dieses einem Menschen gleicht, der sich zwischen Leben und Tod befindet und seinen Freund bittet, ihn vor dem Sterben zu erretten. Und wie würde er seinen Freund dann bitten? Er würde seinen Freund mit allen verfügbaren Kräften bitten, er möge sich seiner erbarmen und ihn vor dem Tod erretten. Er würde sicher nicht vergessen, seinen Freund anzuflehen, da er ja sonst sein Leben verlöre.
Derjenige jedoch, der seinen Freund um überflüssige oder unnötige Dinge bittet, ist nicht so sehr an seinen Freund angehaftet. Nur wenn er etwas wirklich braucht, bittet er ohne Ablenkung. Man sieht also, dass der Bittende bei Dingen, die nicht wirklich lebensnotwendig sind, nicht so sehr an den Gebenden angehaftet ist.
Wenn daher der Mensch fühlt, dass er vom Schöpfer erbitten muss, ihn vor dem Tod zu retten, also aus dem Zustand „Die Bösen werden in ihrem Leben Tote genannt“, dann ist der Kontakt zwischen dem Menschen und dem Schöpfer eng. Deswegen ist für den Gerechten die Notwendigkeit der Hilfe des Schöpfers ein Raum für Arbeit; andernfalls ist er verloren. Danach strebt der Gerechte: Nach einem Raum für Arbeit, um engen Kontakt mit dem Schöpfer zu haben.
Wenn der Schöpfer Raum für Arbeit gibt, freuen sich diese Gerechten sehr. Daher die Auslegung „Der erste zur Berechnung der Vergehen“, dass es sie freut, da sie jetzt einen Raum für Arbeit haben. Jetzt haben sie ein Bedürfnis nach dem Schöpfer und können in einen engen Kontakt mit Ihm kommen."
Frage: Über welche Sünden wird hier gesprochen?
Dass der Mensch sich nicht darauf ausrichtet, sich dem Schöpfer zu nähern, das wird Übertretung genannt.
Frage: Was ist die Rettung, die von Seiten des Ewigen kommt?
Rettung von Seiten des Schöpfers ist, dass der Mensch fühlt, dass er sich dem Schöpfer nähert. Zwar enthüllt er Ihn noch nicht im Empfangen um zu geben, es gibt noch nicht diese Korrektur im Menschen, und deshalb ist der Schöpfer noch verborgen, aber trotzdem versteht er Ihn mehr und mehr. Zwar gibt es damit zusammen vielleicht auch mehr Fragen über das Verhalten des Schöpfers mit ihm, aber er ordnet trotzdem sein Leben, seine Existenz gegenüber dem Schöpfer mehr und mehr. Wie viel Annäherung zwischen ihnen ist, Entfernung zwischen ihnen, Verständnis, Gefühl, all das stellt der Mensch vor sich auf als jenes Feld, das zwischen ihm und dem Schöpfer ist, in dem er sich befindet, in dem er lebt.
Frage: Was gilt als Anstrengung, die der Schöpfer schätzt?
Wenn der Mensch klärt, wodurch er sich dem Schöpfer nähern kann, und bittet, sich zu nähern.
Frage: In welchem Zustand und wann kann ein Mensch fühlen, dass er den Schöpfer nicht braucht?
Wann braucht er den Schöpfer nicht? Wenn es in der Heiligkeit ist, dann gibt es so etwas nicht. Je mehr er in der Spiritualität voranschreitet, entdeckt er mehr und mehr, dass sein Leben, seine Existenz, sowohl in egoistischer Richtung als auch in Richtung des Gebens, alles vom Schöpfer abhängt. Und wenn er sich nicht vom Schöpfer abhängig fühlt, ist es nur, wenn der Schöpfer eine Verhüllung macht, und dann fühlt der Mensch nicht die Quelle des Lebens, das Ziel des Lebens, und deshalb braucht er Ihn nicht, sondern befindet sich unter der Herrschaft der fremden, verschiedenen Kräfte, die in der Wirklichkeit existieren.
Schüler: Normalerweise wendet sich jeder Mensch, auch wenn er nicht so sehr glaubt, immer an den Schöpfer, fühlt immer, dass er Ihn braucht, egal in was im Leben.
Ja, die Frage ist, womit er sich wendet. Wenn er sich nicht gemäß dem Plan der Schöpfung wendet, entfernt er sich und tritt in alle möglichen spirituellen und materiellen Verhüllungen ein. Aber wenn er aus all seinen Zuständen nur sich dem Schöpfer nähern will, wenn das für ihn die Hauptsache ist, dann wendet er sich in der richtigen Form.
Schüler: Aber der Mensch weiß nicht genau, ob er sich dem Schöpfer nähert oder sich von Ihm entfernt. Der Mensch hat einen Mangel, er hat Schmerz, und sofort wendet er sich an den Schöpfer: "Hilf mir, gib mir, nimm mir." Er weiß nicht, was er braucht, er weiß, dass es jemanden gibt, den Schöpfer der Welt, an den er sich wendet.
Ja, aber wir sehen, wie sehr der Mensch keinen Nutzen davon hat.
Frage: Im Artikel steht geschrieben, dass der Mensch seinen Freund bittet, ihn vor dem Tod zu retten, und nicht vom Schöpfer bittet. Warum soll ich das von den Freunden erbitten?
Er gibt das als eine Möglichkeit, das ist eine Sache. Und zweitens, wenn der Mensch sich unsicher fühlt, gibt es Fälle, wo er sich an die Freunde wendet und nicht an den Schöpfer. Denn er fühlt sich ihnen insgesamt näher als dem Schöpfer. Der Schöpfer - wer weiß wer, was, wie, wo Er ist und so weiter. Die Freunde sind vor mir, ich habe mit ihnen eine gemeinsame Sprache, und letztendlich sehen wir, dass wir in all unseren Lebenssystemen uns an Menschen wenden, an die uns Umgebenden, und so erlangen wir Unterstützung.
Frage: Warum schreibt er, dass er zur Zeit der persönlichen Vorsehung sieht, dass der Schöpfer alles tut, und gerade dann hat er weniger Berührung als zur Zeit der Anstrengung?
Das müssen wir noch klären.
Frage: Es steht geschrieben: "'Die Bösen werden in ihrem Leben tot genannt', dann ist die Berührung zwischen dem Menschen und dem Schöpfer eine enge Berührung. Deshalb ist beim Gerechten ein Ort der Arbeit," was bedeutet "Ort der Arbeit"? Bitte ich vom Schöpfer einen Ort der Arbeit?
Ein Mensch, der dem Schöpfer Zufriedenheit bereiten will, bemüht sich immer, einen Ort der Arbeit zu finden, einen Ort, wo er Anstrengung geben kann. Denn gerade dadurch, dass der Mensch sich bemüht, sich dem Schöpfer zu nähern, dadurch verursacht er dem Schöpfer Zufriedenheit. Nicht dadurch, dass er bereits zu irgendeinem Zustand gelangt ist, sondern dadurch, dass er sich danach sehnt, dass er sich in der Neigung dazu befindet, das verursacht Genuss.
Schüler: Aber was ist dieser Begriff "Ort der Arbeit"?
Er sehnt sich nicht danach, die Arbeit zu beenden, er sehnt sich danach, Anstrengung zu geben, die dem Schöpfer Zufriedenheit verursacht. Deshalb steht geschrieben: "Es liegt nicht an dir, die Arbeit zu vollenden."
Frage: Hier steht geschrieben, dass er zu einem Zustand gelangen muss, wo er fühlt, dass nur der Schöpfer ihm helfen kann und nur an Ihn sich zu wenden. Und was ist diese Sache, dass ich Freunde habe, an die ich mich wenden kann? Ist das ein unvollständiger Zustand?
Das ist einer der Zustände auf dem Weg, aber letztendlich kommt ihr zur Entscheidung, zur Übereinstimmung, dass ihr euch gemeinsam an den Schöpfer wenden müsst. Es ist gut, sich an die Freunde zu wenden, das bringt euch zur Verbindung, und ihr versteht mehr und mehr, wie sehr ihr vom Schöpfer abhängt, und besonders wenn ihr euch gemeinsam an Ihn wendet. Je mehr wir uns zu derselben Quelle verbinden, gelangen wir tatsächlich zu ihr.
Frage: Es steht hier geschrieben: "Denn er sieht, auch ohne sein Gebet wird auch alles vom Schöpfer getan." Wie ist das? Wir lernen, dass ohne Gebet keine Handlung von Seiten des Schöpfers erfolgt.
Der Schöpfer führt eigentlich alle Handlungen aus, und auch das, was uns alle zum Ziel der Schöpfung bringt, führt Er aus, nur führt Er es auf dem Weg der Leiden aus, so fühlen wir es. Das heißt, Er wartet nicht darauf, dass wir alle möglichen Dinge tun. Andererseits wartet Er, denn das ist in Seinen Augen erwünscht, aber eigentlich findet dieser ganze Prozess trotzdem statt, entweder links oder rechts, entweder auf dem Weg der Tora oder auf dem Weg der Leiden.
Deshalb müssen wir verstehen, dass wenn wir gut in den Augen von Gott und Mensch voranschreiten wollen, dass es für beide Seiten gut sein soll, müssen wir die Anstrengung geben, die uns obliegt. Und wenn wir das nicht tun, wird der Schöpfer uns auf dem Weg der Leiden vorantreiben. Er wird uns insgesamt enthüllen, wie sehr wir uns unter der Herrschaft des Bösen befinden, und dann werden wir aus der Erreichung des Bösen, dem Gefühl des Bösen, der Erkenntnis des Bösen zum Guten gelangen, oder wir tun es selbst.
Der Punkt ist, wie sehr die Wichtigkeit des Schöpfers für uns wichtiger ist als unser Wille zu empfangen. Von Ihm zu bitten, sich an Ihn zu wenden, oder zu warten, bis der Wille zu empfangen uns sticht und wir zur Korrektur gelangen müssen.
Was verpflichtet uns zur Korrektur? Der Wille zu empfangen, der unser Leben verbittert, oder der Wille zu geben, wenn wir dem Schöpfer Zufriedenheit geben wollen.
Frage: Die Zähne des Ego abzustumpfen, was ist hier die Absicht?
Wenn wir von vornherein wollen, noch bevor sich das Ego öffnet und beginnt, auf uns zu drücken. Wenn wir noch von vornherein zu einem Zustand gelangen, wo wir voranschreiten können. Ihm nicht zu erlauben, uns die Zähne zu zeigen, sondern noch vorher es so zu führen, dass es tut, was nötig ist.
Frage: Wenn wir dem Willen zu empfangen mit einer körperlichen Antwort antworten, wie er uns eine körperliche Frage stellt, wo werden wir hier des Schöpfers bedürftig?
Gut, trotzdem gelangen wir nicht auf direkte und kurze Weise zur Berührung mit dem Schöpfer, sondern durch mehrere Fragen und Antworten, und wir verwirren uns auch in ihnen, philosophieren in ihnen, bis wir zum Verständnis gelangen, wo wirklich die Quelle der Frage liegt.
Frage: Wie kann man in einem normalen, alltäglichen Zustand am Schöpfer anhaften und nicht in einem Zustand der Lebensrettung, wie er schreibt?
Dass es keinen alltäglichen Zustand gibt. Routine ist das Schlimmste, denn das ist ein toter Zustand, der den Menschen weder von rechts noch von links vorantreibt. Das ist der schlimmste Zustand, das ist Tod.
Schüler: Wie kann man also einen normalen, routinemäßigen Zustand in einen Zustand wie Lebensrettung verwandeln?
Alles hängt vom Zehner ab, von der Gruppe, von der Umgebung, wie er uns im Artikel "Die Bürgschaft" erklärt. Ich selbst befinde mich immer in meinem Willen zu empfangen und falle in einen Schlummer, sondern nur meine Verbindung mit den anderen, in Neid, Hass, Begierde, Ehre, wie Baal HaSulam schreibt, und auch in "Shamati" schreibt er, dass dies das ist, was den Menschen aus der Welt herausführt, aus der materiellen Welt in die spirituelle Welt.
Schüler: Und was bedeutet es, in enger Berührung mit dem Schöpfer zu sein?
Wenn ich die ganze Zeit die Verbindung mit Ihm suche, so viel wie möglich gemäß der Gleichheit der Form, gemäß dem Geben. Ich höre von den Kabbalisten, dass Er mir nur Gutes gibt, wie gelange ich also zu einem Zustand, wo ich fühle, anstatt dessen was ich fühle, dass alles zu mir vom Guten und Gutes Tuenden kommt.
Frage: Wie kann man prüfen, dass der Mensch die Kräfte investiert und nicht der Schöpfer in ihm die Kräfte erweckt?
Ich denke nicht, dass man das prüfen kann, sondern man kann von vornherein sagen, dass der Schöpfer alles tut.
Frage: Warum gibt es so ein Gefühl, dass der Fortschritt in der Spiritualität die Materialität schwächt?
Das ist gemäß der Betrachtungsweise des Menschen, das sagt ihm auch der böse Trieb, das Ego des Menschen so. Aber in Wahrheit gehört das nicht dazu, das ist eine Lüge, so sehen wir es, dass wenn wir Zeit und Anstrengung in Spiritualität investieren, im Lernen, in der Verbreitung in irgendetwas, dann scheint es uns, dass wir von unserer Materialität stehlen, von der Familie stehlen, und das ist alles, Gott bewahre, überhaupt nicht richtig. Denn insgesamt hängen wir von einer Kraft ab, sowohl in der Materialität als auch in der Spiritualität, und der Schöpfer ordnet uns schon die Dinge. Es kann nicht sein, dass jemand, der sich richtig sowohl mit materieller Arbeit als auch mit spiritueller Arbeit beschäftigt, irgendeinen Schaden erhält.
Schüler: Und wenn sich das mir enthüllt, bedeutet das, dass ich nicht im Zehner eingeschlossen bin?
Es kann sein, dass du es zwischenzeitlich nicht richtig siehst.
Frage: Was ist die Bedeutung von "und wäre er dort gewesen, wäre er nicht erlöst worden", kann eine gute Umgebung eines Zehners zur Erlösung bringen?
Wäre er dort gewesen, wäre er nicht erlöst worden, die Absicht ist, dass wenn die Fragen und Forderungen nur vom Willen zu empfangen kommen, ohne Anstrengung des Menschen, dann kann man ihn sicher nicht voranbringen, es gibt nichts, woran man ihn festhalten kann. Sondern er muss sich bemühen, eine Hand zum Schöpfer auszustrecken, irgendetwas, damit Er ihn ergreift und ihn erhebt, sonst wird es nicht geschehen.
Frage: Wie kann man Fragen des Körpers von den Gedanken der heiligen Shechina unterscheiden?
Fragen des Körpers sind materielle Fragen über die Materialität, über Bequemlichkeit, Gutes, alles was wir als Fragen unterscheiden können, die zu unserem Leben gehören, zu unserem Körper. Was nicht so ist bei spirituellen Fragen, das ist, wie sehr ich letztendlich durch diese Fragen mich von meinem Willen zu empfangen trennen werde, von diesem Leben.
Im Gedanken, es geht nicht um [die Form] physisch, ich bleibe in der Familie, ich bleibe bei der Arbeit, Kinder, alles was nötig ist, führe ich weiter materiell aus ohne jede Änderung von dem, was vorher war. Sondern alle Änderungen will ich, dass sie einzig und allein in meiner Beziehung zum Leben geschehen und wer unser Leben führt.
Frage: Wenn der Körper, das heißt der Wille zu empfangen, ein Mittel zur Enthüllung des Schöpfers ist, warum wird dann gesagt, dass der Schöpfer die Körper hasst?
Der Körper wird Wille zu empfangen genannt, der Wille zu empfangen ist nicht gut und nicht schlecht, das ist einfach ein Gegebenes von Seiten der Natur. Sondern auf dem Willen zu empfangen kann eine Absicht zu genießen sein, was "um zu empfangen" genannt wird, oder eine Absicht zu genießen, was um zu geben ist, und über diese beiden Absichten über dem Willen zu empfangen diskutieren wir und wollen zwischen ihnen unterscheiden, entfernen, empfindlich sein für das, was uns geschieht, und so voranschreiten.
Frage: Es steht geschrieben "Was nicht so ist bei jemandem, der die persönliche Vorsehung erlangt, der sieht, dass der Schöpfer alles tut", was ist persönliche Vorsehung und gibt es eine andere Vorsehung?
Es gibt eine allgemeine Vorsehung, dass der Schöpfer die Korrektur und den Fortschritt des ganzen Kli von Adam haRishon zum Zerbrechen und danach zur Korrektur führt. Das Zerbrechen wurde bereits gemacht und jetzt enthüllt es sich mehr und mehr, und dementsprechend wird von uns verlangt, Korrekturen des Zerbrechens zu machen, und so schreiten wir voran.
Schüler: Und was ist persönliche Vorsehung?
Persönliche Vorsehung, die es über jeden Einzelnen gibt und über alle zusammen als allgemeine Vorsehung. Sagen wir, dass jetzt nicht irgendein Kriegsmann kommt und eine Atombombe über die ganze Erdkugel sprengt. Zwar hat der Mensch diese Kraft, aber der Schöpfer wacht darüber und lässt diese Dinge nicht geschehen. Wir hören auch manchmal, dass es solche verschiedenen Gelegenheiten für alle möglichen Verrückten gab, solche Handlungen zu tun, und wir hören auch, dass es nicht zur Ausführung kam, das ist genau das Beispiel der allgemeinen Vorsehung.
Andererseits, die allgemeine Vorsehung, die wir sagen wir mit der Pandemie sehen, mit diesem Virus, wir sehen auch, dass er sich in der ganzen Welt ausbreitet, das ist allgemeine Vorsehung. Dass der Schöpfer will, dass alle Menschen der Welt sprechen, denken, sich um etwas Gemeinsames sorgen, dadurch nähern sie sich einander, befinden sich in gemeinsamer Not, wie in einer Familie. Und so bringt Er uns voran, einmal durch Gutes, einmal durch Schlechtes, wie es uns scheint, dass es gut und schlecht ist.
Frage: Es steht geschrieben, der Mensch befindet sich zwischen Leben und Tod, was ist dieser Zustand?
Man muss gemäß dem Text schauen. Zwischen Leben und Tod bedeutet, entweder im Gefühl des Lebens oder im Gefühl des Todes, oder zwischen Leben und Tod, was weder das eine noch das andere ist. Entweder fühlt er keinen Geschmack weder in diesem noch in jenem, oder umgekehrt, er weiß nicht, wohin es ihn zieht. Wir müssen aus dem Text selbst schauen, aus dem Zustand selbst, worum es genau geht.
Frage: Es steht geschrieben "Was nicht so ist bei jemandem, der von seinem Freund Luxusdinge erbittet, die nicht so notwendig sind", was ist die Bedeutung, Luxus von einem Freund zu erbitten?
Luxus wird mehr genannt als das, was ich für mein Leben brauche wie ein Mensch in dieser Welt. Mein Körper gehört zu dieser Welt, zur Materialität, ich muss dafür sorgen, dass er Kleidung hat, Nahrung, Gesundheit, das war's, die normalen Dinge, die gemäß dem Körper sein müssen, nicht mehr als das. Alle Neigungen, die der Mensch über die notwendigen Dinge hinaus befriedigen will, werden Luxus genannt, Überschüsse, und sie führen uns vom Weg zur Spiritualität weg.
Frage: Warum bringt nur Anstrengung den Menschen zur Anhaftung an den Schöpfer, welche Anstrengung wird vom Schöpfer angenommen?
Nur die Anstrengung bringt uns voran, denn nur gemäß der Anstrengung entwickeln wir die Gefäße, in denen wir den Schöpfer fühlen und den Schöpfer verstehen können.
Frage: Woher nimmt der Mensch Kraft zur Arbeit?
Sicher sind alle Kräfte in den Händen des Schöpfers, aber der Mensch empfängt sie vom Schöpfer nur in dem Maße, wie er sich nähert und richtig vom Schöpfer zu bitten weiß, dass er sich im Verständnis befindet, in der Erkenntnis. Ich habe nichts mehr zu sagen, das ist so klar.
Frage: Sie sagten, es gibt jemanden, der uns bewegt, und andererseits gibt es auch für wen wir die Handlung tun, was ist der Unterschied in den Absichten in diesen beiden Unterscheidungen?
Ich muss zuerst einmal feststellen, dass das, was mich bewegt, nicht mein Ego ist, der böse Trieb, sondern dass mich gerade der Schöpfer direkt bewegt, nicht durch den bösen Trieb indirekt. Und wohin ich dementsprechend gezogen werde, entweder zu meinem Ego, es zu beruhigen, es zu füllen, oder zum Schöpfer, Ihm Zufriedenheit zu bereiten, das ist eigentlich, was vor mir liegt.
Die Dinge sind einfach, nur müssen wir ihnen jedes Mal mehr und mehr punktuelle Antworten geben, aber so genau wie möglich, genau im Gefühl und im Verstand.
Schüler: Daraus ergibt sich, was er hier schreibt, dass die Gerechten sich nach einem Ort der Arbeit sehnen.
Ja, ich sehne mich nach einem Ort der Arbeit. Denn wenn der Schöpfer mir keinen Ort spiritueller Arbeit gibt, dann bin ich untätig, ich fühle, dass mein Leben nur ein Leben eines primitiven Tieres ist, nur mich selbst zu füllen, mit solchen Tieren wie mir zu streiten, und damit mein ganzes Leben zu füllen und das war's. Das heißt Essen, Sex, Familie, Geld, Ehre, Wissen, darin befinde ich mich.
Sondern wenn ich mein Leben auf einer anderen Stufe machen will, bedeutungsvoller, dann will ich zu einem Zustand gelangen, wo ich den Schöpfer finden will. Ohne dass ich Ihn finde, werde ich nicht wissen, wie ich Ihm Zufriedenheit bereiten kann, deshalb suche ich Ihn. Zuerst suchte ich Ihn aus Neugier, in allen möglichen solchen Zuständen wie alle, mein Leben besser zu führen, besser erfolgreich zu sein, deshalb brauche ich sicher eine höhere Kraft, um reicher, stärker zu sein. Aber danach auf dem Weg, wo ich die Weisheit der Kabbala lerne, änderte ich meinen Weg, mein Ziel, und jetzt will ich mich dem Schöpfer nähern, um zu verstehen, wie ich Ihm Zufriedenheit bereite, was Er von mir will, wie ich mich richtiger auf Ihn ausrichte, wie ich weiß, dass ich voranschreite oder nicht, dass ich mich nicht auf dem Weg irre, keine Dummheiten mache.
Frage: Wie kann man das materielle Leben richtig mit der spirituellen Arbeit verbinden?
Es steht geschrieben, mache deine Arbeit vorübergehend und mache spirituelle Arbeit beständig, das ist eigentlich, was wir brauchen. Dass die Hauptsache für mich während der Tage jene Stunden sein werden, jene Zeiten, jene Fälle, in denen ich durch die Gruppe mit dem Schöpfer verbunden bin. Und in den übrigen Zeiten fühle ich, dass ich verpflichtet bin, meine Arbeit zu tun, in der Familie, überall, weil der Schöpfer so das Leben eingerichtet hat. Und wenn ich sowohl das eine als auch das andere ausführe, so viel ich kann, aber in einer Form, dass ich mich bemühe, in guter Form, treten sowohl das eine als auch das andere in die Korrektur ein.
Wir fahren im Buch fort, wir sind auf Seite 532 Spalte 2 oben, Absatz "Wenn der Schöpfer Raum für Arbeit gibt".
"Wenn der Schöpfer Raum für Arbeit gibt, freuen sich diese Gerechten sehr. Daher die Auslegung „Der erste zur Berechnung der Vergehen“, dass es sie freut, da sie jetzt einen Raum für Arbeit haben. Jetzt haben sie ein Bedürfnis nach dem Schöpfer und können in einen engen Kontakt mit Ihm kommen. Denn man kann in das Gemach des Königs nur aus einem bestimmten Grund eintreten."
Wir sehen hier, wie sehr es umgekehrt ist von dem, was dem Menschen geschieht, der die Arbeit beginnt, dass wenn er Druck fühlt davon, dass es ihm schlecht geht, er weint. Was nicht so ist beim Kabbalisten - wenn er Druck hat davon, dass es ihm schlecht geht, freut er sich, denn er hat einen Fall, er hat einen Grund, sich an den Schöpfer zu wenden, und einen Grund, den sicher der Schöpfer in ihm erweckt. Also dadurch, dass der Mensch fühlt, dass er sich in einem bedrängten Zustand befindet, versteht er bereits, dass das eine Einladung von Oben ist, um zur Berührung mit dem Schöpfer zu gelangen, der Schöpfer lädt ihn ein. Seht, wie sehr das eine wichtige Sache ist, und normalerweise achten wir nicht darauf.
Deshalb lasst uns in der Gruppe durch den Einfluss der Freunde aufeinander bemühen, jeden Einzelnen zu ändern, dass wenn du irgendeine Not fühlst, selbst die kleinste, du sofort erkennst, dass das zu dir vom Schöpfer kommt als Einladung, sich Ihm zu nähern. Und wie sehr müssen wir das erkennen? Es steht geschrieben, dass wenn ein Mensch aus der Tasche sagen wir eine Münze herausholen will, aber die Hand in die Tasche steckt und von dort zwei Münzen herausholt, das wird Strafe genannt. Strafe wird nicht in schlechte Richtung genannt, sondern nicht gemäß dem genauen Willen, den der Mensch will, das wird Strafe genannt. Deshalb ergibt sich, dass wir uns dementsprechend messen müssen und sehen, wie der Schöpfer uns führt, sowohl von der guten Seite als auch von der schlechten Seite, dass es schlechte Gnaden gibt, gute Gnaden, und wir so immer entdecken werden, wie Er uns zu Sich zieht.
Frage: Sie sagten, dass der Zustand der Gewohnheit der schlimmste ist. Was ist dieser Zustand, wie kann man entdecken, dass wir uns in ihm befinden?
Alles hängt von der allgemeinen Vorbereitung der Gruppe ab. Der Zustand der Gewohnheit ist nicht der schlimmste Zustand. Auch Baal HaSulam schreibt: "Sitze und tue nichts ist besser", dass wenn der Mensch nicht genau weiß, wie er voranschreiten soll, es besser ist, dass er nichts tut, denn wenn er etwas tut, wird er es sicher durch sein Ego tun. Das heißt, es gibt hier viele Fragen, viele Dinge, die man nicht mit Worten klären kann, auch wenn du tausend Bücher schreibst, wird es nicht helfen. Sondern wir müssen aus der Arbeit heraus, denn es gibt keinen Weisen wie den Erfahrenen, die inneren Systeme aufbauen, und deshalb schreiten wir mehr und mehr voran.
Du kannst einem Kind nicht erklären, was es in fünf Jahren ausführen muss, sondern während fünf Jahren schreitet es bereits zu einem Zustand voran, wo es versteht und weiß. Dasselbe gilt für uns. Deshalb werden wir uns bemühen zu tun, was zu uns gehört, zu unseren Zuständen, und werden dementsprechend voranschreiten.
Frage: Wenn komplizierte Zustände geschehen, auch wenn wir bitten, bitten wir automatisch darum, unseren Zustand zu erleichtern. Wie kann man in so einem Zustand richtig handeln, dass es mit der richtigen Absicht sei?
Das hängt von der Vorbereitung ab. Du kannst nicht sagen "ich will jetzt mich zu dem, was mir geschieht, in richtiger Form verhalten", woher wirst du die richtige Form haben? Das hängt davon ab, wie sehr du dich vorbereitet hast. Die richtigste Form, wir sehen, was die Kabbalisten sagen, ist, dass du in den Zehner eintrittst, dich bemühst, dich ihnen gegenüber zu erniedrigen, gegenüber den Freunden, dich insgesamt mit ihnen verbindest, und dementsprechend dich stabilisierst, dich auf Null stellst, wo dein richtiger Platz sein kann. Normalerweise ist dein richtiger Platz, dass du dich gegenüber allen Freunden annullierst, das ist dein richtiger Zustand für jetzt. Und immer kannst du so handeln. Die Freunde ändern sich, du änderst dich, aber wo ist dein richtiger Zustand? Dadurch, dass du dich so stabilisierst.
Frage: Wenn der Schöpfer die Ehre hasst, die Begierde in ihrer reinen Form, was ist die Technik, sie um zu geben zu empfangen?
All diese Phänomene, die du mir sagst, sind Fälle unseres Egos. Wir arbeiten nicht gegen eins und zwei und drei, wir sind keine Psychologen, wir teilen den Menschen nicht in tausend Ängste, in tausend sozusagen Erfolge, in tausend weitere verschiedene Phänomene, das wird uns nicht helfen. Wir sprechen über ihre Quelle, die das Ego des Menschen ist, deshalb müssen wir uns darauf beziehen.
Deshalb achtet auf nichts, euch ist nichts egal, sondern die Weisheit der Kabbala nimmt die Grundlagen der Natur und sagt, wie wir sie ordnen müssen. Wir müssen zu einem Zustand gelangen, wo unser Wille zu empfangen ganz darauf ausgerichtet ist, dem Schöpfer durch den Zehner Genuss zu bereiten. Wenn ich mich so ausrichte, ist das ein Zeichen, dass ich mein Leben in richtiger Form ordne, das ist alles. Das ist eine relativ einfache Arbeit, wenn man versteht, wie man sie ordnet.
Frage: Sie sagten "sitze und tue nichts ist besser", aber wenn der Mensch keine Fehler macht, lernt er nicht daraus. Was ist die Bedeutung von "sitze und tue nichts ist besser", in welchen Fällen?
So sagen uns die Kabbalisten, dass wenn du nicht weißt, was zu tun ist, im Fall dass du nicht weißt, was zu tun ist, dass du verwirrt bist, tue nichts. Warum? Weil du wenigstens von diesem Moment an keinen Fehler machst, keine Übertretung. Wenn du sicher weißt, was zu tun ist, du deine Vorbereitung in der Gruppe eingerichtet hast, gegenüber etwas, bitte tue es. Das ist die Absicht von "sitze und tue nichts ist besser".
Frage: Es steht geschrieben "Das heißt, dass sie jetzt des Ewigen bedürftig werden und jetzt zu einer engen Berührung mit dem Ewigen kommen können, da man zum Palast des Königs nur wegen irgendeines Bedürfnisses kommen kann". Er spricht hier über Anstrengung, was ist wahre Anstrengung? Sind die Morgenlektionen Anstrengung gegenüber dem Ewigen?
Anstrengung ist gegen unseren Willen zu empfangen, der sich nach Ruhe sehnt. Ruhe ist nicht, dass ich liege und nichts tue. Ruhe kann darin sein, dass ich renne, dass ich eine sehr große physische Arbeit mache, das kann auch Ruhe sein. Anstrengung wird gegen meinen Willen zu empfangen genannt. Wenn mein Wille zu empfangen jetzt will, dass ich renne, weil ich mich gut fühle, wenn ich renne, wird das nicht genannt, dass ich mich in Anstrengung befinde, das wird genannt, dass ich mich jetzt in Ruhe befinde.
Frage: Er sagt "hast du dich angestrengt und gefunden - glaube, hast du dich nicht angestrengt und gefunden - glaube nicht", was meint er?
Dass du eine Bemühung gegen dein Ego machst, das wird "du hast dich angestrengt" genannt.
Schüler: Wie macht man Anstrengung im Zehner?
Dass alle sich nach Verbindung sehnen.
Schüler: Und das wird Anstrengung genannt?
Ja, sicher.
Schüler: Was ist meine Anstrengung im Zehner, wenn alle sich nach Anstrengung sehnen?
Frag dich selbst, woher weiß ich das?
Schüler: Spezifisch für jeden Einzelnen, der sich im Zehner befindet, was wird Anstrengung genannt?
Dass er sich danach sehnt, zum Zentrum des Zehners zu gelangen, zur Verbindung mit allen, und sich darin sehnt, jeden auch zu derselben Handlung zu erwecken.
Schüler: Muss man im Zehner keine Überwindungskraft anwenden?
Sicher doch, darüber wird nicht gesprochen. Man muss immer Überwindungskraft anwenden.
Frage: Was entwickelt in uns die Empfindsamkeit, dass alles vom Schöpfer kommt, um uns voranzubringen?
Es entwickelt in uns die Empfindsamkeit, uns bei jedem Schritt an den Schöpfer zu wenden.
Frage: Worin unterscheidet sich die Bitte an den Schöpfer von der Bitte an die Freunde?
An die Freunde wende ich mich nur, um Rat, Unterstützung zu erhalten, aber keine Lösung, das ist der Unterschied. Die Freunde, Freund kommt vom Wort Verbindung. Und deshalb wende ich mich an sie, um zwischen uns eine richtige Verbindung zu finden und in welcher neuen Weise, in welcher neuen Form die Höhere Vorsehung, die Höhere Kraft, den Schöpfer zu enthüllen. Und deshalb sind die Freunde dasselbe Gefäß, in dem ich den Schöpfer enthülle.
Frage: Ich habe gehört, dass jede kleine Not eine Einladung seitens des Schöpfers ist, sich Ihm zu nähern. Was ist die richtige Reaktion unsererseits auf die Einladung, was erwartet der Schöpfer von uns?
Was erwartet der Schöpfer? Dass wir zu Ihm gelangen. Das geschieht gemäß der Gleichheit der Form.
Schüler: Wie soll man auf jede Not reagieren, die der Schöpfer uns macht?
Er macht keine Nöte, Er macht uns eine Gelegenheit, uns Ihm zu nähern, Er macht uns keine Nöte. Wo hast du Nöte gesehen? Ich sehe keine Nöte. Ich sehe darin, dass der Schöpfer uns erweckt, genau so, Er erweckt uns, uns Ihm zu nähern. Das heißt, du schaust nicht richtig auf das, was geschieht. Wenn ich ein kleines Kind zu mir heranziehen will, sage ich: Schau, schau, was dort geschieht, und dann nähert es sich mir aus Angst, sonst kann ich es nicht fassen, es entschlüpft mir zwischen den Fingern. Dasselbe mit dem Schöpfer, Er macht uns so Angst, damit wir uns Ihm nähern, sonst ist es nicht möglich. Wir sind wie kleine Kinder, schlecht mit all unserem Willen zu empfangen, fliehen in alle Richtungen, sodass es unmöglich ist, uns zu Ihm zu sammeln. Sondern nur dadurch, dass Er uns Angst macht.
Frage: Es steht geschrieben "Ich wohne im Haus des Ewigen alle Tage meines Lebens", wie kann man die ganze Zeit in Ehrfurcht über den Gedanken des Körpers sein?
Damit die Ehrfurcht dich zum Schöpfer lenkt, muss sie schon eine zusammengesetzte, richtig ausgerichtete Ehrfurcht sein, und deshalb müssen wir so etwas aufbauen. Bloße Angst wird dich nicht zum Schöpfer lenken. Du brauchst Angst, Ehrfurcht, dass der Schöpfer Einer, Einzig und Einzigartig ist und Er gut und Gutes tuend ist, und Ehrfurcht fühlst du nicht, weil du Ihm nahe bist, sondern weil du dich von Ihm entfernt hast, und dann brauchst du diese Ehrfurcht, um dich gerade zu nähern, und die Ehrfurcht kommt zu dir von Ihm, und wie man die Ehrfurcht richtig verwirklicht, dafür hast du eine Gruppe. Wenn du all diese Dinge miteinander verbindest, siehst du, dass der Schöpfer dir sofort innerhalb des scheinbar schlechten Zustands den guten Zustand einrichtet.
Frage: Was ist der Unterschied zwischen spiritueller Arbeit und Belohnung?
Was ist der Unterschied zwischen spiritueller Arbeit und Belohnung? Ich denke, wenn es spirituelle Arbeit ist, ist sie an sich die Belohnung. Ich brauche nichts mehr außer dem, dass ich mich in der voranschreitenden, sich dem Schöpfer nähernden Neigung befinde. Und so soll es bis ins Unendliche sein. Ich will nicht, dass sich das ändert, ich erwarte nicht die Anhaftung selbst, sondern in der Neigung dazu zu sein. Ich bereite damit dem Schöpfer und auch mir selbst Zufriedenheit. Wir sehen das aus unserem Leben. Allerdings ist es nicht wie in der Spiritualität. In dem Moment, wo sich zwei Menschen nacheinander sehnen, gibt es zwischen ihnen viel mehr Gefühl und Erregung, als wenn sie zum Kontakt kommen und dann gibt es keine Erregung und keine Aufregung.
Deshalb müssen wir trotzdem nach der Arbeit streben und nicht nach dem Lohn.
Frage: Wie kann es sein, dass der Schöpfer die Körper hasst, die Er erschaffen hat?
Der Schöpfer erschuf den Willen zu empfangen, der einfach ein Wille zu empfangen ist, wie wir lernen, und um den Willen zu empfangen dazu zu bringen, sich mit Ihm zu identifizieren, musste Er zum Willen zu empfangen eine Absicht hinzufügen, um zu empfangen und um zu geben. Diese Absicht, um zu empfangen oder um zu geben, sind eigentlich zwei Formen der Schöpfung. Und wir müssen wirklich zu einem Zustand gelangen, wo wir identifizieren, was "um zu empfangen" ist und was "um zu geben" ist, um in uns ein System der richtigen Klärung aufzubauen. Dann haben wir das ganze System der Welten, fünf Welten mit fünf Parzufim in jeder Welt, mit fünf Sefirot in jedem Parzuf, insgesamt einhundertfünfundzwanzig Stufen von unserem niedrigsten, schlechtesten Zustand zum höchsten Zustand des Schöpfers. Und wenn wir auf der Leiter dieser Stufen aufsteigen, verstehen wir immer mehr, identifizieren die Verlangen, Absichten, Gedanken, kurz gesagt, unsere Zustände gegenüber dem Schöpfer, bis wir daraus lernen, wie wir Ihm nahe sein können.
Sprecher: Absatz "Dies ist die Bedeutung"...
"Dies ist die Bedeutung von „Und nehmet euch.“ Und der Sinn ist, dass „alles […] in den Händen des Himmels [liegt], außer der Furcht vor dem Schöpfer“. Der Schöpfer kann eine Fülle von Licht geben, denn Er hat es. Aber Dunkelheit und ein Ort, wo Mangel herrscht liegen nicht in Seiner Herrschaft.
Und weil eine Regel besagt, dass es Furcht vor dem Schöpfer nur aus einem Ort des Mangels gibt – und Ort des Mangels wird der Wille zu empfangen genannt – heißt das, dass es nur dann Raum für Arbeit gibt. Worin? Wenn er Widerstand leistet.
Der Körper kommt und fragt: „Was soll euch dieser Dienst?“, und der Mensch hat darauf keine Antwort. Dann muss er das Joch des himmlischen Königreichs ohne Widerspruch über den Verstand hinaus annehmen „wie ein Ochse das Joch und wie ein Esel die Last“. Stattdessen sprach Er und Sein Wille geschah. Das wird „euch“ genannt, was bedeutet, dass „diese Arbeit genau dir und nicht Mir gehört“. Es ist daher die Arbeit, die dein Wille zu empfangen benötigt."
Frage: Wie können wir unser Lernen als Zehner beschleunigen, damit wir die Vorsehung des Schöpfers fühlen können?
Das ist nur dadurch, dass wir uns mehr und mehr in das vertiefen, was die Kabbalisten uns zu tun empfehlen, auch mehr die Einführung in die Weisheit der Kabbala zu lernen, wo es trotzdem Systeme gibt, die uns helfen werden, technische Unterscheidungen zu verstehen, und auch danach gemäß den Beziehungen zwischen uns, soweit wir die emotionalen Unterscheidungen identifizieren, die zwischen uns sein sollten, die Unterscheidungen der Verbindung, der Trennung, was eigentlich unsere Hauptarbeit ist, zwischen den Freunden, wie wir uns bemühen werden, die richtigen Handlungen zu stabilisieren, dann werden wir uns auch darum kümmern, wie Handlungen auszuführen sind, wie wir aus den Handlungen beginnen, den Schöpfer zu fühlen.
Wenn ich mich nicht in meinen Handlungen mit den Freunden zusammen bewege, wie stelle ich dann den Schöpfer auf? Wie geschrieben steht "Ihr habt Mich gemacht", wir machen den Schöpfer, wir müssen uns untereinander verbinden bis zu dem Maße, immer enger, dass wir dann zu verstehen beginnen, was "der Schöpfer" genannt wird.
Der Schöpfer ist wie Lego, dass wir in unseren Verlangen, soweit wir uns in Abstoßung zueinander befinden, aber über der Abstoßung miteinander in Verbindung sein wollen, dann zusammen, diese beiden Zustände, Trennung und Verbindung, Spaltung und Annäherung, je mehr wir uns damit beschäftigen, beginnen wir zu enthüllen, dann zu sehen, wer der Schöpfer ist, den wir aus unseren Handlungen zusammensetzen, wir machen Ihn, bauen Ihn.
Aber wenn wir keinen Zehner haben, wenn wir keine Fähigkeit haben, Ihn auf diese Weise zu bauen, dann haben wir keine Chance, haben wir keine Hoffnung, dass wir Ihn jemals enthüllen werden, es gibt nichts zu enthüllen, du setzt nicht aus deinen Würfeln mit den Freunden Seine Gestalt zusammen, wie wirst du dann enthüllen? Ihr versteht, dass wir uns neben einem Zustand befinden, aus dem wir den Schöpfer bauen können, und wir bauen Ihn nicht.
Schüler: Und was ist der Schöpfer, die Kraft, die wir brauchen?
Komm und sieh, das wird Schöpfer genannt.
Schüler: Aber wie wirkt Er innerhalb dieser Verbindung, die wir zusammensetzen?
Wenn wir zusammensetzen, beginnen wir zu fühlen, dass unsere Verlangen, unsere Absichten, dass wir daraus etwas Gemeinsames zusammensetzen wollen, dass das zu leben beginnt, lebendig zu sein.
Schüler: Ist es die Sehnsucht oder die Vollendung der Verbindung zwischen uns?
Es ist die Vollendung. Sag mir etwas Besonderes: Du nimmst Teilchen aus der Natur, verschiedene Atome, die außer dem nichts in sich haben, Plus-Minus, die du zusammensetzt. Wie kommt es, dass du dadurch, dass du sie zusammensetzt, plötzlich etwas bekommst, das lebt und sich entwickelt, das schon organisch zu werden beginnt? Dass Atome sich untereinander verbinden bis zu dem Maße, dass sie zu Molekülen werden, zu etwas Lebendigem.
Was wird lebendig genannt? Dass es dort das Grundelement des Lebens gibt, das Geheimnis des Lebens, die DNA ist dort, alle möglichen Dinge, und dass wir nicht einmal verstehen, was dort ist, aber verstehen, dass dort alle Grundlagen und Geheimnisse der Schöpfung sind. Woher kommt das hierher, wie können Teilchen, Protonen, Elektronen, Neutronen, verschiedene Arten von Leptonen, alle möglichen, es gibt etwa 400 Teile, wie können diese Teile plötzlich in ihrer Verbindung sich selbst in einen solchen Zustand bringen, in dem sich eine Kraft zu offenbaren beginnt, die "Leben" genannt wird? Wir verstehen das nicht. Wir verstehen es nicht. Wir sehen nur, dass sie sich verwandeln, anstatt einfach Bausteine zu sein, aus denen man irgendein Haus bauen kann, wie Kinder aus Würfeln bauen, dass sie selbst bauen, und wir beleben in ihnen die Kraft des Schöpfers, die Kraft der Schöpfung, und dann beginnen sie, sich untereinander zu verbinden. Wir geben ihnen nur Bedingungen. Es ist, als würden wir dem Schöpfer Bedingungen zur Enthüllung geben, aber dann beginnen sie, sich selbst aufzubauen, und dann sehen wir, dass es hier das Schöpfungswerk gibt, das Werk des Anfangs.
Deshalb ist unsere Arbeit nicht, hineinzugehen und anzufangen herumzustochern in dem, was der Schöpfer tut, sondern dem Bedingungen zu geben, dass sich die Werke des Schöpfers offenbaren.
Frage: Wird der richtige Mangel aus einem gebrochenen Herzen aufgebaut?
Gerade aus dem gebrochenen Herzen kommt der richtige Mangel.
Frage: Der Zehner ist ein System, das vom Schöpfer Geben aufnimmt. Wie balanciert man dieses Geben, das man vom Schöpfer empfängt, und bewahrt die ganze Zeit diese Sehnsucht?
Wenn wir zu einem Zustand kommen, wo wir wollen, dass zwischen uns die Kraft des Gebens herrscht, gemäß dem Mangel nach der Kraft des Gebens zwischen uns im Zehner, dann brauchen wir den Schöpfer, denn Er ist die Quelle des Gebens. Dann werden wir dadurch, dass wir fühlen, dass wir keine Kraft des Gebens haben und sie uns fehlt, zu Minus, und der Schöpfer, der diese Kraft des Gebens hat, wird zu Plus, und dann nähert Er sich uns und führt Handlungen aus. Deshalb wird der Schöpfer "Komm und sieh" genannt. Wenn du für Ihn diese Bedingungen vorbereitest, siehst du, dass Er sich offenbart. Wo offenbart Er sich? Gerade in deinem Minus offenbart sich Sein Plus. Und es kann nicht anders sein, wenn du keinen Mangel dafür vorbereitet hast, dass Er sich offenbart, dann hat Er keine Möglichkeit sich zu offenbaren, wie soll Er sich offenbaren? Wir befinden uns in den Kräften der Natur, dass es uns scheint, als hätten wir plötzlich Wundertaten oder etwas, es gibt keine Wunder, es gibt nichts über der Natur, entweder gemäß der materiellen Natur oder gemäß der spirituellen Natur.
Frage: Wenn wir uns als Minus vorbereiten, dann enthüllen wir, dass alles, was vom Schöpfer kommt, gut und Gutes tuend ist, und dann können wir anfangen, damit zu arbeiten?
Ja.
Schüler: In einem solchen Zustand sieht man keinen Mangel, sieht man nicht, dass man schlechte Dinge empfängt?
Wenn wir wollen, dass sich die Kraft des Schöpfers als gut und Gutes tuend offenbart und dass sie zwischen uns verbindet, stellt sich jeder etwas vor, wer weiß, ob es gut und Gutes tuend ist, aber wir müssen Ihm den Platz vorbereiten.
Frage: Ich erinnere mich, dass Sie sagten, dass der Mensch immer einen Mangel haben muss, Sie sagten, er soll funkeln, mein Stern soll brennen. Lehren Sie uns, wie Sie den Mangel halten?
Dadurch, dass ich eine Verpflichtung habe, euch zu erziehen, euch zu lehren, deshalb habe ich einen Mangel. Ich lebe gemäß diesem Mangel, den ich an euch weitergebe. Ganz einfach.
Sprecher: Wir lesen weiter "Wenn der Schöpfer ihm jedoch".
"Wenn der Schöpfer ihm jedoch eine Erleuchtung von Oben schickt, ergibt sich der Wille zu empfangen und annulliert sich wie eine Kerze vor einer Fackel. Dann hat man keine Mühe mehr, denn man muss nicht mehr das Joch des himmlischen Königreichs zwangsweise auf sich nehmen „wie ein Ochse für das Joch und wie ein Esel für die Last“, so wie es geschrieben steht: „Die ihr den Schöpfer liebt, hasset das Böse.“
Es breitet sich also aus dem Ort des Bösen die Liebe zum Schöpfer aus."
Bis hierher sind wir gekommen und werden morgen damit beginnen. Trotzdem haben wir etwas von diesem Artikel gemacht.
(Ende der Lektion)