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Morgenstunde 18.06.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Den Krieg besiegen
Sammlung von Quellentexten zur Stärkung des weltweiten Kli und für den Weltfrieden
Sprecher: Unterricht zum Thema: Den Krieg besiegen, Sammlung von Quellentexten zur Stärkung des weltweiten Kli und für den Weltfrieden. Abschnitt Nummer 1.
Mit dem bösen Trieb kämpfen
"„Zawa“ (צבא) – das sind Krieger, Menschen des Kampfes. Das heißt, solche, die jeden Tag hinausziehen, um mit dem bösen Trieb zu kämpfen – sie werden „Armee“ genannt. Deshalb führen sie, nachdem sie die Stufe der Erlösung erlangt haben, d.h. nachdem sie den bösen Trieb besiegt und sich aus der Herrschaft des Bösen befreit haben, ihre Arbeit in Form von Auf- und Abstiegen aus, was Zwaot [Plural von Zawa (Armee)] genannt wird. Das bedeutet: einmal entkommen sie seiner Herrschaft, und dann kehren sie wieder unter seine Herrschaft zurück – diese Bewegung von Aufstiegen und Abstiegen wird als „Zwaot“ bezeichnet." (Rabash, Artikel Nr. 6 (1989), "Was ist über den Verstand in der Arbeit?")
Das ist es, was uns Rabash schreibt. Wir müssen in uns selbst, in unserem Inneren entdecken, wie unsere Beziehung, unser Verlangen, zu kämpfen, in unserer Arbeit voranzuschreiten, auf- und absteigt, bis wir die Erlösung erlangen, bis wir den ganzen bösen Trieb korrigieren, der in uns in immer größeren Portionen aufsteigt. Aus allen Abstiegen und Aufstiegen müssen wir verstehen, dass sie ein Ende und einen Zweck haben. Wir wollen die ganze Zeit unsere Abstiege besiegen, deshalb werden wir "Armeen" genannt, und so schreiten wir voran.
Deshalb schreibt er, dass mit dem bösen Trieb zu kämpfen bedeutet: "Armee sind Kriegsleute. Das heißt, das sind Menschen, die jeden Tag hingehen, um mit dem bösen Trieb zu kämpfen, sie werden 'Armee' genannt. Daher, nachdem sie die Stufe der Erlösung erlangt haben, das heißt, nachdem sie den bösen Trieb erobert haben und aus der Herrschaft des Bösen ausgegangen sind, und die Ordnung ihrer Arbeit auf dem Weg von Aufstiegen und Abstiegen verlief, wird das 'Armeen' genannt. Das heißt, einmal gingen sie aus ihrer Herrschaft heraus, und danach kamen sie wieder unter ihre Herrschaft, wobei der Name von Aufstiegen und Abstiegen 'Armeen' genannt wird."
Schüler: Wie kann ein Mensch die ganze Zeit im Krieg gegen den bösen Trieb sein? Woher nimmt er die Kräfte für diesen Krieg?
Kräfte für den Krieg haben wir normalerweise nicht. Es gibt nur einen inneren Antrieb, mit dem zu kämpfen, was uns stört, zusammen zu sein, zur Anhaftung an den Schöpfer voranzuschreiten, aber Kräfte dafür gibt es nicht. Vielmehr müssen wir fühlen, wie weit wir voneinander entfernt sind und wie sehr wir nicht damit einverstanden sind, entfernt zu sein und voranschreiten wollen, uns nähern wollen, sehen wollen, dass wir mehr miteinander verbunden sind.
Nach unserer Anstrengung werden wir "Armeen", "Armee" genannt. Sicherlich macht der Schöpfer alles, Er ist der Held des Krieges, aber wir verstehen trotzdem, dass der Krieg über uns hinweggeht und wir entsprechend mit Ihm arbeiten müssen, das heißt, wir beten, wir bitten.
Schüler: Was bedeutet es, dass ich in den Krieg mit dem bösen Trieb ziehe?
Alle Gedanken und Verlangen, die gegen die Verbindung sind, gegen den Aufstieg zum Schöpfer, mit denen willst du kämpfen, sie auslöschen, sie nicht hören.
Schüler: Unsere Arbeit ist festgelegt, sie folgt einem Zeitplan, wir haben Unterricht, Zoom-Gespräche, Verbreitung. Was soll man hinzufügen, um das in einen echten Krieg gegen den bösen Trieb zu verwandeln?
Das hängt schon von deinen Gedanken ab, von den Zielen, die du dir gesetzt hast, ob du etwas tun wirst oder nicht, und wenn du es tust, dann für welches Ziel und wie sich das ausdrücken wird. Deshalb endet der Krieg mit dem bösen Trieb in uns nicht, er hat kein Ende, und der Schöpfer wartet, erwartet, wann wir uns davon überzeugen und Ihn wirklich bitten können, dass Er uns herausholt, uns von der Herrschaft des bösen Triebs über uns befreit.
Schüler: Hier steht geschrieben "Daher, nachdem sie die Stufe der Erlösung erlangt haben, das heißt, nachdem sie den bösen Trieb erobert haben und aus der Herrschaft des Bösen ausgegangen sind, und die Ordnung ihrer Arbeit auf dem Weg von Aufstiegen und Abstiegen verlief". Was ist der Unterschied zwischen Aufstiegen und Abstiegen nach der Erlösung und Aufstiegen und Abstiegen, bevor sie die Erlösung erlangt haben?
Bevor sie die Erlösung erlangt haben, haben sie Aufstiege und Abstiege nacheinander in einer Ordnung. Der Wille zu empfangen öffnet sich mehr und enthüllt sich jedes Mal mehr, und dadurch fühlen sie, dass sie Aufstiege und Abstiege haben. Das ist nicht so, nachdem wir die Arbeit mit den Aufstiegen und Abstiegen beendet haben, dann erlangen wir, dass der Schöpfer sich in all Seiner Herrlichkeit offenbart und wir zu Ihm hingezogen werden. Es gibt schon keine Störungen auf dem Weg zur Verbindung zwischen uns und mit dem Schöpfer.
Schüler: Worauf müssen wir achten, darauf, dass wir voneinander entfernt sind, weil wir den Schöpfer nicht fordern, oder gibt es noch andere Störungen, auf die man achten muss?
Wir müssen mehr verbunden sein, jeder mit den Herzen der Freunde, um allen zu helfen, und an die Welt in ihrer Gesamtheit denken, daran, wie wir damit dem Schöpfer Zufriedenheit bereiten, und so werden wir voranschreiten.
Schüler: Was bedeutet es praktisch, den bösen Trieb zu erobern? Wie drückt sich das in unserer Beziehung innerhalb der Zehnergruppe, zwischen den Freunden aus?
Dass wir uns nach der Verbindung sehnen und verbunden sein wollen, diese Neigung und dieser Zustand, dass wir zur Verbindung zwischen uns gelangen und in ihr die Empfindung des Schöpfers liegt, diese Dinge wachsen nur immer mehr in der Verbindung zwischen uns, und dadurch erlangen wir die vollständige Erlösung. Das heißt, der Schöpfer hilft uns und bringt uns zur vollständigen, ewigen Verbindung.
Schüler: Wie helfen uns die Aufstiege und Abstiege, den bösen Trieb zu erobern, dass er ein Ort der Beeinflussung wird, ein Ort für den Schöpfer?
Aufstiege und Abstiege unterstützen einander, es kann keinen Aufstieg geben, wenn man nicht vorher einen Abstieg fühlt, so schreiten wir voran. Das ist wie beim Gehen, linker Fuß und rechter Fuß, wobei jeder Fuß sozusagen den anderen annulliert, aber letztendlich schreiten wir voran.
Schülerin: Wie können wir den Schaden korrigieren, der durch unsere bösen Neigungen verursacht wurde?
Wenn wir unseren Weg beginnen, ist die Neigung von uns allen ganz zum Willen zu empfangen. Alle wollen ihn stabilisieren, ihn benutzen, ihn füllen, und das ist die Hauptsache, die sich vor uns offenbart. Deshalb müssen wir jedes Mal sehen, wohin uns der Wille zu empfangen zieht, und was wir noch tun können, um ihn zu verkleinern, und vielleicht ihn überhaupt zu annullieren. Das werden wir auf dem Weg sehen.
Schüler: Dieser Zustand der Offenbarung des Schöpfers, die Erlösung, in dem es schon keine Störungen in der Verbindung gibt, bezieht sich das nur auf unsere nächste Stufe oder wird das von nun an in uns bestehen?
Immer kämpfen wir gegen den bösen Trieb, der auf der Stufe vor uns ist. Nachdem wir dabei erfolgreich sind, mit Gottes Hilfe, dann befinden wir uns vor einem bösen Trieb auf einer höheren Stufe. Und so jedes Mal von Stufe zu Stufe, wie man auf einer Leiter aufsteigt.
Schülerin: Was ist die Verbindung zwischen dem Frieden zwischen uns und dem Frieden in der Welt?
Wir müssen glauben, dass je mehr wir die Verbindung zwischen uns offenbaren, gegenseitige Hilfe, Neigung zur Offenbarung des Schöpfers, wir auf diese Weise dem Schöpfer näherkommen und einen Platz für Ihn zwischen uns offenbaren können.
Schüler: Wir sagen normalerweise, dass der Mensch mit seinem Ego kämpft, mit seinem bösen Trieb, das heißt, ich kämpfe. Aber hier wird von einer Armee gesprochen, von Verbindung.
Ja.
Schüler: Was macht mich oder uns zu "Armeen"?
Deine Verbindung mit den Freunden, wenn ihr euch untereinander verbindet im Verlangen, gegen das Ego zu stehen, den bösen Trieb, und ihm gegenüber sehnt ihr euch einer nach dem anderen, dann ergibt sich, dass die Gruppe, die Zehnergruppe den bösen Trieb besiegt.
Schüler: Bedeutet das, dass wir mit einem kollektiven Ego kämpfen?
Ja.
Schüler: Ich weiß, was mein privates Ego ist, was ist das kollektive Ego?
Das kollektive Ego ist dein Ego, das von euch allen, von eurer Gruppe, von denen, die sich ihr anschließen, es ist dasselbe verbundene Ego. Und ihr müsst, trotz dieses Egos, euch nach dem Ziel sehnen. Und das Ziel ist nur in der Verbindung, in der Anhaftung von uns allen zusammen, miteinander.
Schüler: Während es Krieg in der Welt gibt, wofür betet der Kabbalist?
Ein Kabbalist betet, dass derselbe Krieg, in dem wir uns befinden, der kein Weltkrieg ist, sondern hauptsächlich durch unsere Herzen geht, dass dieser Krieg verschwindet. Wenn wir den Hass zwischen uns hassen können und uns bemühen, wie ein Mensch mit einem Herzen zu sein, dann werden wir so aus dem Krieg herauskommen.
Schüler: Was ist das gewünschte Ergebnis des Krieges? Was ist das Ziel des Krieges?
Das Ziel des Krieges ist, die Größe des Schöpfers über alle möglichen anderen Ziele und Schwierigkeiten zu vergrößern, die in jedem aufkommen können. Nur die Verbindung zwischen uns, wenn sie sich im Herzen des Menschen offenbart, nur dadurch kann ein Mensch sicher sein, dass er von seinem bösen Trieb gerettet wurde.
Schüler: Gibt es eine Verbindung zwischen dem äußeren Krieg, den wir sehen, und dem inneren Krieg?
Nicht unbedingt. Aber wenn es eine Verbindung gibt, dann ist das gut für uns, denn aus Mangel an Alternativen entdecken wir die Beziehung zwischen uns, und man kann klären, was uns stört, wie ein Mensch mit einem Herzen zu sein, wir alle.
Schülerin: Wie kann man unsere Armee innerhalb der Zehnergruppe nähren, wenn es innerhalb der Zehnergruppe Trennung und mangelnde Beeinflussung gibt?
Das können wir immer sehen, auf jeder Stufe, die es geben wird, dass es zwischen uns viele Kräfte gibt, die uns aus der Verbindung ziehen. Wir müssen gegen diese Kräfte kämpfen und wirklich innerhalb des Studiums suchen, welche weiteren Kräfte wir finden können, die uns helfen werden, uns einander zu nähern, uns miteinander zu verbinden, und so die Kräfte des Krieges zu nutzen.
Die Kräfte des Krieges sind zunächst einmal solche, dass jeder von ihnen sehr will, dass wir uns entfernen, trennen, uns voneinander lösen, denn die Kraft jedes Einzelnen, wenn er nicht mit anderen verbunden ist, dann ist er null, er wird als jemand betrachtet, der aus der Verbindung austritt. Und wenn er sich nicht in Verbindung mit anderen befindet, dann ist er null. Deshalb müssen wir die ganze Zeit denken und nur für die Verbindung kämpfen.
Schülerin: Die Menschheit ist wieder in eine Zeit schwerer Kriege eingetreten und Hass breitet sich überall aus. Wie können wir dazu führen, dass sich Liebe in der ganzen Menschheit ausbreitet, damit es Frieden in der Welt gibt?
Wir müssen uns eine Verbindung zwischen allen vorstellen, bis das auch den Schöpfer anzieht, sich zwischen uns zu offenbaren, und so werden wir Erfolg haben. Jedes Mal werden wir mehr und mehr die Störungskräfte überwinden, und letztendlich werden wir entdecken, dass wir alle miteinander verbunden sind und der Schöpfer das Zentrum der Verbindung zwischen uns ist.
Schüler: Sie sagten, dass wir jeden Tag den bösen Trieb überwinden müssen. Wie wissen wir in der Zehnergruppe, dass wir kommen und ihn besiegen?
Wenn ihr am Ende der Klärung, nachdem ihr einige Minuten geklärt habt, fühlt, dass ihr verbunden oder mehr oder weniger getrennt seid, dann könnt ihr darüber nachdenken und ein Gebet geben, dass ihr zusammen sein wollt und nicht fähig seid. Und dann werdet ihr durch die Verbindung zwischen euch fühlen, dass ihr einen anderen Zugang zum Zustand der Zehnergruppe habt, zum Zustand der Gruppe, und damit wendet ihr euch an den Schöpfer, dass Er korrigiert.
Schüler: Gibt es eine besondere Vorbereitung, die man jeden Tag neu für den Krieg machen muss, von dem wir wissen, dass wir ihn wollen?
Ja.
Schüler: Wie bereiten wir uns jeden Tag neu vor? Wir hören doch die ganze Zeit, dass die Abstiege mehr sind als die Aufstiege, und der böse Trieb die ganze Zeit über uns siegt, je mehr wir voranschreiten. Wie bereiten wir uns so vor, dass wir kommen, um den Krieg zu gewinnen, und keine Kompromisse eingehen?
Sprecht darüber am Anfang und am Ende jeder Unterrichtsstunde, und dann werdet ihr sehen, wie sehr sich diese Gedanken mehr und mehr in euch offenbaren werden, und wie sehr auch der Widerstand gegen die Trennung bei euch mehr und mehr steigen wird.
Schüler: Krieg ist auch Korrektur, aber zeigt er uns, auf welchem Weg wir voranschreiten, dass es "zu seiner Zeit" ist anstatt "Ich werde es beschleunigen"?
Wir müssen das im Krieg erwecken, ja.
Schülerin: Ich hörte, dass Sie sagten, der Schöpfer wartet, erwartet, wann wir uns davon überzeugen, dass wir Ihn wirklich bitten können, dass Er uns herausholt, uns von der Herrschaft des bösen Triebs über uns befreit. Was fehlt uns, um uns zu überzeugen und zu schreien, dass Er uns herausholt? Was müssen wir hinzufügen? Wie uns selbst überzeugen?
Ich denke, um uns selbst zu überzeugen, müssen wir einfach ein bisschen mehr die Augen öffnen.
Schülerin: Was bedeutet es, die Augen mehr zu öffnen?
Soweit es möglich ist, zu sehen, wer der Schöpfer ist, der zwischen uns verbindet, der uns zusammensammelt, und wie auch wir uns in der Neigung zum Zustand befinden, dass wir uns alle zusammen verbinden, und so voranschreiten. Unsere Verbindung muss sich darin offenbaren, dass wir uns wie ein Mensch mit einem Herzen versammeln, und innerhalb dieses einen Herzens beginnen wir zu fühlen, dass dies der Weg ist.
Schülerin: Müssen wir in unserer Zeit uns stärken und uns an Ihn als "Herr der Heerscharen" wenden, und wenn ja, ist das etwas Neues für uns. Wie macht man das richtig im Gebet?
Wir müssen uns nach der Verbindung zwischen uns sehnen, einer Verbindung, in der jeder diese Verbindung als das Wichtigste fühlt. Und dass er sich selbst als Individuum fühlt, das von allen getrennt ist, das ist ihm schon nicht mehr wichtig. Also in der Empfindung jedes Einzelnen von der Verbindung mit den anderen, nach diesem Zustand müssen wir streben.
Schülerin: Die Verbindung zwischen dem inneren und dem äußeren Krieg. Gibt es an Orten in der Welt, wo der Krieg äußerlich mehr spürbar ist, auch mehr Verantwortung für uns, uns innerlich zu verbinden, oder ist das nicht verbunden?
Wir müssen zur inneren Verbindung zwischen uns gelangen. Je mehr die innere Verbindung zwischen uns auf unsere äußere Form einwirkt, dann werden wir sehen, was der Schöpfer uns tun wird. Wir müssen "wie ein Mensch mit einem Herzen" sein.
Schülerin: Die wahre spirituelle Arbeit offenbart sich in der Zeit, wenn es schon keine Form gibt, sondern nur Sehnsucht nach dem Licht. Ist das der Zustand, in dem wir die Form annullieren, bevor wir eine neue Form empfangen?
Nein. Das ist nicht ganz richtig. Langsam wird es Form annehmen unter dem Einfluss des Lichtes, das wir anziehen.
Schülerin: Sehen Sie eine Verbindung zwischen dem gegenwärtigen Krieg in der Körperlichkeit und unserem inneren spirituellen Krieg?
Sicherlich sehe ich in gewisser Weise eine Verbindung. Wir sind noch nicht dazu gelangt, dass die Welt transparent wird und unsere Gruppe als eine Gruppe erscheint. Dazu sind wir noch nicht gelangt. Es gibt eine teilweise Erlösung, eine vollständige Erlösung. Ich hoffe sehr, dass wir dazu voranschreiten. Aber die Hauptsache bei uns ist, zu identifizieren, was uns stört, und wie wir uns miteinander verbinden und zu etwas gelangen können, das dem Anfang der Schöpfung ähnelt.
Schülerin: Oft hören wir, dass wir, um im Krieg des bösen Triebs zu siegen, zu richtigen Verbindungen gelangen müssen. Was sind die richtigen Verbindungen zwischen uns?
Die richtige Verbindung ist die Verbindung zwischen uns, in der jeder sich nicht selbst hervorhebt, sondern im Gegenteil. Er will alle zur Verbindung drängen. Das ist die richtige Verbindung.
Schüler: Welchen allgemeinen Gedanken sollten wir für die Menschheit haben?
Der allgemeine Gedanke über die Menschheit, in dieser Gruppe denkt jeder, wie er dem anderen helfen kann, und soweit sie Gelegenheit haben, die Möglichkeit, einander zu helfen.
Schülerin: Was bedeutet es, dass die Welt transparent wird?
Dass wir unsere Verbindung mit den anderen direkt fühlen, als Erreichender, als Verstehender, und dass diese Verbindung vor uns als die größte Errungenschaft jedes Einzelnen steht.
Schülerin: Kann man sagen, dass das Problem der Seiten, die miteinander kämpfen, ist, dass jede der Seiten in der anderen Seite nicht die Hand des Schöpfers sieht? In dieser Auffassung sind die Seiten nicht miteinander verbunden.
Sicherlich kann man das so sagen, aber die Sache ist, es allen klar zu machen, dass alle fühlen, was wir zusammen tun müssen, um zu einem gemeinsamen Ergebnis zu gelangen. Das müssen wir finden, erkennen, auf uns nehmen.
Schüler: In den Kriegen, die wir draußen sehen, ist das alles ein Ergebnis des Willens zu empfangen.
Ja.
Schüler: Wenn dem so ist, ist der Krieg des Kabbalisten gerade ein innerer Krieg, um die Eigenschaft der Beeinflussung zu erreichen?
Die Eigenschaft der Beeinflussung zu erreichen.
Schüler: Das heißt, der Krieg ist gegen Eigenliebe.
Ja.
Schüler: Der Krieg erweckt uns, in Verbindungen zu sein, in denen wir vorher nicht in dieser Tiefe waren. Die Frage ist, wie nehmen wir diese Verbindungen und richten sie richtig auf die Verbindung mit dem Schöpfer aus? Es ist spürbar, dass das fehlt.
Wenn wir uns in Annäherung zwischen uns befinden, lernen wir daraus, was es heißt "Verbindung zwischen uns".
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen Annäherung und Verbindung?
Annäherung ist eine äußerlichere Verbindung, während Verbindung ist, dass sich zwei als eins verbinden.
Schüler: Gibt es noch eine Stufe der Verbindung mit dem Schöpfer oder offenbart sich das innerhalb der Verbindung zwischen uns?
Nein, wir lernen daraus, wie wir in gegenseitiger Verbindung sein können, alle in allen, und wie wir aus diesen Verbindungen zwischen uns die eine allgemeine Verbindung klären können - alle wie ein Mensch mit einem Herzen zu sein.
Schüler: Wie können wir dazu gelangen? Wie gelangen wir aus Annäherung und Verbindung und Klärung zwischen uns dazu, was bringt uns dazu, diese eine Verbindung zu entdecken?
Das macht der Schöpfer. Aber wir müssen die ganze Zeit fühlen, dass das das Problem ist, das vor uns liegt, und so werden wir voranschreiten.
Schüler: Im Abschnitt schreibt er, dass der Schöpfer uns durch Aufstiege und Abstiege zu sich nähert, hinaus und herein, "Armeen", wie er schreibt. Worin lernen wir, dem Schöpfer ähnlich zu sein? Wie verursachen die Aufstiege und Abstiege, die Er uns bringt, dass wir Ihm ähnlich werden?
Gerade dadurch, dass wir Aufstiege und Abstiege in unserem Willen durchmachen, dann empfängt unser Wille dadurch diese Zustände, und letztendlich beginnt er dadurch zu fühlen, wo sich in ihm Aufstiege und Abstiege befinden, und dadurch gelangt er zum Verlangen nach vollständiger Verbindung und dann beginnt er, es von Oben zu fordern, vom Schöpfer.
Schüler: Die vollständige Verbindung zu fordern?
Ja.
Schüler: Worin macht uns das dem Schöpfer ähnlich, darin, dass Er auf uns wirkt, uns macht, uns Aufstiege und Abstiege verursacht?
Ja.
Schüler: Und wir müssen bitten, uns untereinander zu verbinden?
Ja.
Schüler: Worin werden wir Ihm ähnlich?
Darin, dass der Schöpfer Wurzel für alle ist und sich um die Verbindung zwischen allen sorgt. Und wir müssen entsprechend sehen, dass wir in diese Richtung voranschreiten.
Schüler: Müssen auch wir Wurzel für alle sein, wie Er Wurzel für alle ist?
Ja, sicherlich.
Schüler: Worin drückt sich aus, dass wir Wurzel für etwas werden?
Darin, dass wir alle erwecken, das ganze weltweite Kli, und wollen, dass alle verstehen, dass unser ganzes Problem ist, uns miteinander zu verbinden, dass jeder die fremden Mängel füllt. Und dadurch werden wir fühlen, wie sehr unser ganzes Leben allein davon abhängt.
Schüler: Dass wir fremde Verlangen befriedigen wollen und auch der Schöpfer uns befriedigen will, darin werden wir Ihm ähnlich?
Ja.
Schüler: Die Wichtigkeit des Ziels und die Verantwortung steigen sehr stark auf, und trotzdem gibt es eine Barriere, die nicht durchlässt, als müsste man mit einer anderen Kraft arbeiten. Haben Sie einen Rat? Denn etwas sickert trotzdem durch, aber wir machen noch nicht die richtige Handlung.
Ich habe die Frage nicht so ganz verstanden, aber wir müssen damit fortfahren, das ist sicher. Die Richtung ist richtig.
Schüler: Wie helfen wir einander, mehr in die innere Verbindung zwischen uns einzutreten, sodass jeder die innerere Schicht der Verbindung fühlt?
Das hängt nicht von uns ab. Wir müssen in der Sehnsucht nach Verbindung sein, und was uns geschieht, ist nicht in unserer Verantwortung. Sicherlich wollen wir von Zustand zu Zustand voranschreiten, dass jeder nächste Zustand mehr in der Verbindung zwischen uns sein wird und Verbindung mit dem Schöpfer und mit dem ganzen System, das der Schöpfer erschaffen hat. Aber trotzdem, lasst uns alle unsere Kräfte von der egoistischen Seite übertragen, das heißt von jedem Einzelnen zum gemeinsamen Teller, und dadurch werden wir den Schöpfer verpflichten, sich auch auf solche Weise zur Schöpfung und zu den Geschöpfen zu verhalten.
Schüler: In unserem Verlangen, den Krieg des bösen Triebs zu gewinnen, identifizieren wir Eigenschaften, die für die Verbindung sind, und Eigenschaften, die gegen die Verbindung sind. Wie überträgt man die Erhebung des Geistes und die Freude, die es in der Verbindung gibt, auf jene Eigenschaften, die entgegengesetzt sind?
Sicherlich würden wir wollen, dass die Kluft zwischen dem Gefühl der Verbindung und dem Gefühl der Trennung auf immer klarere Weise geschieht, das wird kommen, nur müssen wir jedes Mal ihnen den Charakter des Kli geben. Das heißt, dass wir uns zwischen uns nähern und einander festhalten wollen, jeder seinen Freund, und so werden wir die Verbindung zwischen uns fühlen, wie sehr sie uns Systeme öffnet, die sich verbinden und uns ein neues Gefühl bringen, eine neue Welt.
Schüler: Der so schwere äußere Krieg verursacht uns tatsächlich eine Abstumpfung der Sinne, und wir sollen aus dem Gefühl heraus reagieren, um Verbindung in der Zehnergruppe zu bitten, aber das Leiden ist so groß, dass wir gleichsam vergessen, dass der Schöpfer uns nähern will, indem Er uns Zeichen gibt. Wie überbrücken wir diese Kluft zwischen der Intensität des Schmerzes des Verlustes und dem, dass der Schöpfer uns nähern will und dies der Weg zur Erlösung ist, wie überwindet man diese Kluft?
Ich verstehe die Frage, wie werden wir darauf eine Antwort erhalten? Dadurch, dass jeder Einzelne den Mangel sowohl in der Frage als auch in der Antwort fühlt, und alle unsere Mängel sich zu einem Mangel verbinden werden, und dann werden die winzigen Mängel beginnen, sich zu einem Kli zu füllen.
(Ende der Unterrichtsstunde)