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Morgenstunde 04.07.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Ausgewählte Auszüge aus den Quellen zum Thema: Gehen wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last
Vorleser: Sammlung von Kabbalisten zum Thema: Gehen wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last. Das ist wirklich relevant für das, was wir klären wollen.
"Unsere Weisen sagten: "Das Himmelreich muss wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last sein." Baal HaSulam sagte dazu: "Ochse unter dem Joch" bedeutet, dass das Joch des Glaubens so sein muss, wie wenn man einem Ochsen ein Joch auflegt, um das Feld zu pflügen, und man berücksichtigt nicht seinen Willen, ob er damit einverstanden ist, sondern man legt ihm das Joch gegen seinen Willen auf. So muss der Mensch das Joch des Himmelreichs auf sich nehmen, da der Ochse die Stufe des Wissens genannt wird, wie geschrieben steht: "Der Ochse kennt seinen Besitzer." Daher wird der Glaube ein Joch genannt für denjenigen, der Wissen braucht. (Rabash, Artikel Nr.1988/06 Worin besteht in der spirituellen Arbeit der Unterschied zwischen einem Feld und einem “Mann des Feldes”?)
Vorleser: Nochmals, Auszug Nummer 1.
"Unsere Weisen sagten: "Das Himmelreich muss wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last sein." Baal HaSulam sagte dazu: "Ochse unter dem Joch" bedeutet, dass das Joch des Glaubens so sein muss, wie wenn man einem Ochsen ein Joch auflegt, um das Feld zu pflügen, und man berücksichtigt nicht seinen Willen, ob er damit einverstanden ist, sondern man legt ihm das Joch gegen seinen Willen auf. So muss der Mensch das Joch des Himmelreichs auf sich nehmen, da der Ochse die Stufe des Wissens genannt wird, wie geschrieben steht: "Der Ochse kennt seinen Besitzer." Daher wird der Glaube ein Joch genannt für denjenigen, der Wissen braucht. (Rabash, Artikel Nr.1988/06 Worin besteht in der spirituellen Arbeit der Unterschied zwischen einem Feld und einem “Mann des Feldes”?)
Wenn ein Mensch zum Wissen hingezogen wird, dann fühlt er in seiner Arbeit, den Glauben zu erlangen, ein Joch. Deshalb müssen wir immer darüber nachdenken, wie wir den Glauben erlangen.
Schüler: Bezüglich unseres Umgangs mit diesem Joch. Wird dieses Joch immer weniger zu einem Joch, je mehr man sich mit diesem Joch auseinandersetzt, es auf sich nimmt?
Das ist richtig. Je mehr wir uns unter dem Joch befinden, desto mehr gewöhnen wir uns daran, darunter zu sein und es zu erlangen.
Schüler: Und im umgekehrten Zustand, wenn wir uns manchmal davor drücken, sagen, dass die Zeit ihr Übriges tun wird - wächst dann dieses Joch und man muss das Joch mit mehr Gewicht heben?
Ich möchte nicht antworten, aber wir werden sehen.
Schüler: Wenn dem so ist, darf man das Wissen nicht annullieren, sonst gäbe es kein Joch.
Ja.
Schüler: Was ist das Wissen, das hier gefordert wird? Ist es das Wissen vom Schöpfer, unser Wille zu wissen, zu fühlen, vom Schöpfer zu empfangen?
Insgesamt empfangen wir in unserer Arbeit Wissen, "es kennt der Ochse seinen Besitzer".
Schüler: Wir müssen wissen wollen.
Ja.
Schüler: Was bedeutet es zu wissen?
Nach dem, was wir bisher gelernt haben, ist Wissen anscheinend wirkliches Wissen.
Schüler: Es ist wichtig, das nicht zu annullieren, sonst gäbe es dieses Joch nicht. Denn es steht geschrieben, dass man so den Glauben empfangen muss, während man den Willen nach Wissen hat.
Ja.
Schüler: Es muss in der Basis Wissen geben, das man nicht annullieren darf, denn sonst wäre kein Joch auf mir. Der Glaube wird nur dadurch erlangt, dass es einen Willen nach Wissen in der Basis gibt.
Willen nach Wissen in der Basis. Ja.
Schüler: Ich verstehe nicht, was dieses Wissen ist. Es steht geschrieben "es kennt der Ochse seinen Besitzer", "erkenne den Herrn, deinen Gott". Wir wollen zur Erkenntnis der Göttlichkeit gelangen, warum also ein Joch darauf legen?
Es als Joch empfangen. Zwar würde ich mich nicht danach sehnen, aber um die Arbeit des Schöpfers zu erlangen, muss ich es in dieser Form empfangen.
Schüler: Warum? Wenn ein Mensch zu diesem Wissen hingezogen wird.
Wenn er hingezogen wird, dann ist es anscheinend in Ordnung. Aber wenn er nicht hingezogen wird, dann muss er zu diesem Wissen wie zu einem Joch gelangen.
Schüler: Was ist das "Joch des Glaubens"?
Das Joch des Glaubens ist, dass wir keinen Glauben haben und wir beginnen, uns mit ihm zu verbinden, mit diesem Begriff Glaube, gegenüber dem Schöpfer.
Schüler: Was fühlt sich im Menschen als Joch an beim Joch des Glaubens?
Meine Verbindung mit dem Schöpfer.
Schüler: Fällt es mir schwer, Ihn anzunehmen, an Ihn zu glauben?
Ja.
Schüler: Muss ich so ein Joch auf mich nehmen, oder muss ich dieses Joch überwinden? Das ist mir nicht klar.
Ich denke, hier ist es verständlich. "Unsere Weisen sagten: "Das Himmelreich muss wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last sein." Baal HaSulam sagte dazu: "Ochse unter dem Joch" bedeutet, dass das Joch des Glaubens so sein muss, wie wenn man einem Ochsen ein Joch auflegt, um das Feld zu pflügen, und man berücksichtigt nicht seinen Willen, ob er damit einverstanden ist, sondern man legt ihm das Joch gegen seinen Willen auf. So muss der Mensch das Joch des Himmelreichs auf sich nehmen, da der Ochse die Stufe des Wissens genannt wird, wie geschrieben steht: "Der Ochse kennt seinen Besitzer." Daher wird der Glaube ein Joch genannt für denjenigen, der Wissen braucht."
Schüler: Ich verstehe, dass wenn der Schöpfer mir ein Joch auflegt gegen meinen Willen, dann fühlt sich das in mir als Joch an. Aber was bedeutet es, dass ich, der Mensch, das Joch des Himmelreichs, das Joch des Glaubens auf mich nehmen muss?
Das bedeutet, dass du dich so zu dem verhalten sollst, was du erlangen musst.
Schüler: Was ist diese Einstellung, die ich auf mich nehmen muss?
Das nennt sich "es kennt der Ochse seinen Besitzer", dass man so den Schöpfer erlangen muss.
Schüler: Es ist mir immer noch nicht klar. In einfacheren Worten, was muss ich auf mich nehmen?
Du musst dich auf die Erkenntnis des Schöpfers ausrichten.
Schüler: Ich will mit Wissen arbeiten, der Schöpfer will, dass ich mit Glauben arbeite, und deshalb fühle ich den Glauben als Joch, weil ich alles wissen will, ich will alles verstehen. Fühle ich es deshalb als Joch, weil alles im Glauben ist?
Sagen wir mal.
Schüler: Was ist Glaube?
Glaube ist, an eine höhere Kraft zu glauben, an den Schöpfer, dass Er verantwortlich ist, dass Er über jeden Schritt und jede Stunde auf deinem Weg zum spirituellen Ziel entscheidet.
Schüler: Angenommen, wir befinden uns im Feld des Glaubens, der Liebe und des Gebens, warum ist das ein Joch?
Weil es gegen unsere Natur ist.
Schüler: Wir sind bereits in Beziehung mit dieser höheren Kraft und entdecken dort anscheinend andere Dinge als in dieser Welt, wie wird das also zu einem Joch?
Der Erwerb des richtigen Zustands in der Spiritualität ist ein Joch.
Schüler: Das heißt, beim Aufstieg der Stufen nach oben wird es jedes Mal gegen den Willen.
Ja, als Joch.
Schüler: Was charakterisiert die Schwierigkeit in der Arbeit vor dem Eintritt in die Spiritualität?
Dass du nicht erreichst, was du willst.
Schüler: Das passiert die ganze Zeit.
Das ist, was passiert, ja.
Schüler: Gibt es eine schwierigere Schwierigkeit, die schwierigste vor dem Eintritt, etwas, das vor dem Eintritt in die Spiritualität charakteristisch ist?
Dass du dich mit der Spiritualität verbindest, das ist das Ergebnis deiner Anstrengungen.
Schüler: Kann es passieren, dass ein Mensch in einen Zustand kommt, wo er sich einfach im Kreis dreht und aufgibt, als würde er nicht kämpfen, etwas blockiert ihn?
Wir sprechen über den Menschen, der sich auf eine spirituelle Absicht ausrichtet und sieht, dass er anscheinend zwischenzeitlich nicht richtig geht.
Schüler: Was bedeutet es, dass er "das Feld pflügt", welches Feld pflügt der Ochse?
Er befindet sich im Studium der Tora und sieht nicht, dass er die Arbeit beendet, sondern er tut etwas. Und jedes Mal entdeckt er, dass seine Arbeit ihn nicht zu dem bringt, was er will.
Schüler: Kann er durch diese Arbeitsweise den Glauben erlangen oder muss er glauben?
Das ist nicht wichtig.
Schüler: Das heißt, er muss einfach in der Tora arbeiten und das war's, ohne Erwartung auf irgendetwas.
Sagen wir mal.
Schüler: Wenn man die Arbeit nur mit dem Glauben machen kann, was ist dann das Ergebnis, das wir erwarten, nach dem Pflügen des Feldes? Ich dachte die ganze Zeit, dass wir zur Kraft des Glaubens kommen müssen. Aber hier sagt er, dass das überhaupt nur eine Bedingung ist, um zu arbeiten.
Es gibt eine Bedingung, nach der du in die Arbeit eintrittst.
Schüler: Was ist das Ergebnis der Arbeit mit dem Joch des Glaubens?
Dann empfängst du die Kraft des Glaubens.
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen dem Arbeiten mit dem Joch des Glaubens und dem Haben der Kraft des Glaubens?
Das Joch des Glaubens ist anscheinend das, wozu der Mensch gelangen will, und er sieht, dass das das Wichtigste in seiner Arbeit ist.
Schüler: Was ist das spirituelle Ergebnis davon, dass man die Kraft des Glaubens hat?
Das ermöglicht dir fortzufahren, bis du die Kraft des Glaubens in deiner Hand hast.
Schüler: Wenn ich sie in meiner Hand habe, was mache ich damit?
Dann brauchst du nichts mehr.
Schüler: Wenn die wichtigste Arbeit ist, die ganze Zeit im Glauben über dem Verstand zu arbeiten, der wichtiger ist, und ich habe diese Kraft bereits, dann hört die Arbeit sozusagen auf, ich habe es bereits erreicht.
Ja.
Schüler: Muss man die ganze Zeit daran arbeiten, den Glauben über dem Verstand zu vergrößern, oder erwartet man, die Kraft des Glaubens zu empfangen?
Du kannst nicht zum Glauben gelangen, ohne dass du diesen Abschnitt auf dem Weg beendest.
Schüler: Nachdem wir das Feld gepflügt haben, ist das die Arbeit mit dem Joch des Glaubens.
Ja.
Schüler: Gibt es noch eine weitere Handlung, die wir tun müssen?
Ja, wir müssen unseren Glauben enthüllen und dann werden wir sehen, was noch von uns verlangt wird.
Schüler: Als wir den Auszug lasen, gab es das Gefühl, dass manchmal der Ochse mit einem Joch auf dem Feld geht und manchmal geht er ohne Joch auf sich. Wie manchmal im Zehner gibt es einen Zustand, wo du anwesend bist, aber du arbeitest nicht wirklich, und es gibt Zustände, wo du im Zehner bist und fühlst, dass du die Arbeit machst. Auch in der Stunde arbeite ich manchmal gegen irgendeinen Widerstand, und manchmal bin ich nur in der Stunde anwesend. Es gibt Zustände, wo der Ochse ohne Joch auf dem Feld gehen kann, er geht einfach, und es gibt Zeiten, wo man ihm ein Joch auflegt und dann pflügt er das Feld, es gibt eine Handlung. Wie bringen wir den Zustand hinein, dass wir anwesend sind und pflügen? Dass es wirklich einen Austausch gibt, oder es Arbeit gegen den Widerstand gibt?
Wir müssen den Widerstand in unserer Arbeit auf dem Feld entdecken. Und was ist die Forderung? "Es kennt der Ochse seinen Besitzer". Das heißt, wir wollen das Wesen unserer Arbeit entdecken und sehen, fühlen, wie wir uns dem Schöpfer mit all unseren Schritten auf dem Feld nähern.
Schüler: Oft fühle ich, dass mir Glaube fehlt. Ich will ihn, das ist ein sehr großer Kraftstoff, ich weiß, dass ich hierherkomme, um zu erlangen, ich will erlangen, und ich denke, dass es den Unterschied macht, wenn es diesen Willen gibt.
Ja.
Schüler: Aber woher empfängt man ihn? Es ist ein sehr großes Geschenk, wenn man zur Stunde kommt und erlangen will.
Das ist eine Antwort auf dein Gebet.
Schüler: Ist das ein "Gebet vor dem Gebet", muss es die ganze Zeit eine Bitte geben zu erlangen?
Ja.
Schüler: Wozu trägt das Gehen im Glauben, die Enthüllung des Schöpfers im Glauben, zum Ziel der Anhaftung bei?
Wodurch erlangen wir die Anhaftung?
Schüler: Wenn wir Ihm ähnlich werden. Aber warum wäre ich Ihm nicht ähnlich, wenn ich die Unterscheidungen im Verstand empfange?
Du kannst sie nicht im Verstand empfangen.
Schüler: Obwohl ich will, kann ich nicht?
Das ist das Gegenteil von dem, was du brauchst. Es steht geschrieben "es kennt der Ochse seinen Besitzer".
Schüler: Der Ochse enthüllt die gegensätzlichen Eigenschaften in sich. Er erkennt im Verstand, dass er gegensätzlich ist, also macht er Anstrengungen, um sich zu ändern, aber das ist immer noch im Verstand. Was ist dieser Glaube?
Er ist gegen meine natürliche Neigung. Ich will das nicht wirklich, nach meiner Natur. Ich annulliere meine Neigung und will das Wissen enthüllen, wie "es kennt der Ochse seinen Besitzer".
Schüler: Annulliere ich die Ablehnung in mir oder meine Neigung? Sagen wir, ich habe eine natürliche Ablehnung gegenüber Verbindung.
Nein. Du wirst zum Erlangen des Wissens hingezogen. Dadurch, dass du gehst und dich im Glauben aufstellst, dadurch, dass du dich danach sehnst, im Glauben zu sein, empfängst du letztendlich Wissen. Und dann trittst du mit der Kraft des Wissens, das du empfangen hast, das du erworben hast, in Kontakt mit dem Schöpfer.
Schüler: Etwas fügt sich dort zusammen.
Sagen wir, es fügt sich zusammen.
Vorleser: Auszug 2, schreibt Rabash.
"So wie der Ochse unter Zwang arbeitet und gezwungen ist zu erfüllen, was der Hausherr will, so soll der Mensch nicht den Körper fragen, ob er das Joch der Tora und der Gebote auf sich nehmen will, sondern er muss mit ihm auf dem Weg des Zwangs gehen und an den Glauben der Weisen glauben, dass dies der wahre Weg ist.
Und ebenso gibt es die Stufe "wie ein Esel unter der Last", was die Stufe des Herzens bedeutet, das heißt, dass der Mensch arbeiten soll, ohne eine Belohnung zu erwarten. Wenn man daher dem Körper sagt, er solle ohne jegliche Gegenleistung arbeiten, ist diese Arbeit für ihn eine Last. Das bedeutet, dass der Körper diese Last, die der Mensch ihm auferlegen will, abwerfen möchte. Das heißt, der Körper versteht, dass er eine Last tragen kann, selbst wenn zweifelhaft ist, ob er für diese Arbeit bezahlt wird. Aber wenn man ihm sagt: "Arbeite und schleppe Lasten ohne jegliche Bezahlung", will er sich jeden Moment von dieser Arbeit befreien. Deshalb heißt es "wie ein Esel unter der Last", das bedeutet, dass der Mensch in diese Richtung gehen muss, obwohl der Körper nicht einverstanden ist.
Daraus folgt, dass die Anstrengung auf zwei Arten erfolgt:
1.) wie ein Ochse unter dem Joch,
2.) Wie ein Esel unter der Last." (Rabash, Artikel Nr. 1990/08 Was bedeutet in der Arbeit, dass Esau ein „Mann des Feldes“ genannt wurde?)
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen der Arbeit des Esels und der Arbeit des Ochsen?
Wir sehen noch keinen Unterschied.
Schüler: Rabash schreibt im Verstand und im Herzen, das heißt, im Gefühl und im Intellekt.
Wo hast du das gesehen?
Schüler: Im zweiten Absatz steht geschrieben: "Und ebenso gibt es die Stufe 'und wie ein Esel unter der Last', was bedeutet, es ist die Stufe des Herzens," "nicht um Lohn zu empfangen". Aber auch wenn der Ochse arbeitet, wenn er letztendlich das Wissen erlangen und die Eigenschaft des Gebens empfangen will, muss er über dem Verstand arbeiten, ohne Beweise auf dem Weg, auch er muss unter Zwang arbeiten. In der Zwangsarbeit, die ein Mensch auf sich macht, um den Freunden zu geben, dem Nächsten zu geben, sagt Rabash, dass der Esel keinen Lohn empfangen will. Und der Ochse, was will der Ochse nicht?
Der Ochse stimmt anscheinend dem Joch zu, und der Esel im Gegenteil.
Schüler: Das Bild des Esels ist ein störrisches Tier, das nicht gehen will. Ist der Esel, das Tier in mir, störrisch, will nicht geben, und in dieser Sache muss ich kämpfen und die ganze Zeit zur Richtung des Gebens neigen?
Letztendlich, wenn du deinen Esel antreibst, dann macht er, was nötig ist, und in der richtigen Form weißt du, wie man ihn benutzt, und dann verstehst du ihn und er versteht dich, und ihr beide könnt vorankommen.
Schüler: Bezüglich der Pflugarbeit, beide bearbeiten die Erde, das Land, den Willen, um ihn vom Willen zu empfangen in den Willen zu geben umzuwandeln, aber sie suchen zu arbeiten nicht zum eigenen Nutzen, sondern zum Nutzen des Nächsten. Ist das eigentlich die Arbeit des Feldes, das Pflügen des Feldes?
Ja.
Schüler: Was bedeutet es, den Körper ohne Gegenleistung zu überzeugen?
Zum Beispiel, was musst du dem Körper sagen, damit er zustimmt, wie ein Esel zu arbeiten.
Schüler: Was stört mich mehr auf dem Weg, das Wissen oder der Wille?
Hast du keine Antwort?
Schüler: Er sagt mir, dass ich im Glauben über dem Verstand jedes Mal zu einem neuen Wissen komme und darüber aufsteige, ich kann meinen Willen zu empfangen überwinden, aber es gibt eine gewisse Nichtbeachtung des Willens. Was ist diese Nichtbeachtung des Willens, dass ich jedes Mal über den Verstand aufsteige? Er sagt, dass ich mich nicht auf meinen Willen beziehe.
Wogegen prüfst du also, wo du dich befindest?
Schüler: Die Prüfung ist immer gegenüber den Freunden, in meinem Willen, ob es für mich selbst ist oder für die Freunde? Es gibt immer den Verstand der Gruppe, des Zehners, wo ich mich mehr befinde, im Verstand des Zehners, wo ich verstehe, dass dort der Schöpfer sich mir eigentlich offenbart, hinter jedem Freund als Gruppenverstand, Verstand des Schöpfers, aber wie beziehe ich mich hier auf meinen Willen, auf meine wirkliche Arbeit hier, wenn ich entdecke, dass ich einen Willen habe und mich nicht darauf beziehe? Wie steige ich über den Verstand?
Warum ist das nicht relevant? Warum gibt dir die Loslösung über dem Verstand keine Möglichkeit, mit der Kraft des Glaubens voranzukommen?
Schüler: Im Gegenteil, ich nehme meinen Willen und beziehe mich nicht darauf, hier arbeite ich über dem Verstand, denn wenn ich mit meinem Willen und meinem Widerstand kommen muss, ist es, um zu verstehen, wo ich mich in jedem Moment befinde, gegenüber dem Ist-Zustand zum Soll-Zustand, aber wenn ich mich nicht darauf beziehe, wie baue ich jedes Mal über dem Verstand, womit komme ich eigentlich?
Was ist dein Ziel?
Schüler: Mein Ziel ist die ganze Zeit, dem Schöpfer nahe zu sein und von Ihm diese Eigenschaft der Kraft des Gebens und der Liebe zu erwerben. Wenn ich mich nicht darauf beziehe, wie komme ich zum Schöpfer und verlange von Ihm, ja dort zu sein? Ja, den Freunden anzuhaften und ja dort zu sein, wie dem Schöpfer ähnlich? Es gibt hier so einen verborgenen Kampf, der es jedes Mal schwieriger und schwieriger macht. Er sagt mir "beziehe dich nicht auf deinen Willen", aber ich muss mich auf meinen Willen beziehen, um darüber aufzusteigen, wie arbeite ich also mit diesen beiden Zuständen?
Hat jemand eine Antwort auf das, was er sagt?
Schüler: Es ist wie Stufen, auf denen wir den Glauben erheben, wir nennen es "die Shechina aus dem Staub zu erheben", das ist unser Teil als Partner der höheren Kraft.
Ja.
Schüler: Wenn wir Eigenschaften der Sturheit in der Arbeit seitens des Verstandes einspannen, seitens der Entschlossenheit und Beharrlichkeit, was der Esel und der Ochse sind, wie bearbeiten wir es richtig mit dem Material? Wir erheben jedes Mal die Erkenntnisstufe unserer Arbeit. Nennen wir es innerhalb des Zehners - des Wissens.
Ja.
Schüler: Dass er seinen Besitzer kenne, im Glauben der Weisen, was ist der Befehl, und er soll sich einspannen, um zu erheben, die Mängel zu sammeln und sie von jenem Arbeitsfeld aller Klärungen zu einer Stufe des Wissens, der Verbindung, der Vereinigung zu erheben, die höher sind, von der Stufe des Körpers oder des Tieres, das nur einen "Befehl" empfängt, zu einem Zustand, der dem Schöpfer ähnlicher ist. Dass der Mensch Eva kenne, das bedeutet, dass die Kraft des Willens zu geben sich bereits mit dem Mangel um zu geben verbindet, in dem Maße, dass er bereits den Glauben seines Lehrers hat, dass er sich wirklich der Anweisung annullieren kann, und dann gibt es bereits irgendeine Nachkommenschaft. Also handelt er bereits noch mehr, um den Himmel zu erheben, die Spiritualität, über das Wissen des Körpers sozusagen, dass das Ego dich nach unten zieht.
Um zu einer höheren Stufe der Arbeit Gottes aufzusteigen, "erkenne den Herrn und diene Ihm", was ist deine Arbeit im Zehner mit den Freunden, dass du dann sagen kannst, darin hafte ich noch mehr in Selbstaufgabe in meinem Teil während der Vorbereitung an, wie sehr wir zwischen uns die Shechina erheben können, diese Eigenschaft, dieses Gefäß, das letztendlich Licht empfangen und die Welt erleuchten kann, die allgemeine Korrektur, eine Art Wissen, die über allem steht, wo es bereits "Glaube über dem Verstand" gibt.
Ich beginne einfach in allem, was sie uns geschrieben haben, in der Anweisung des Rav und allem, den Weg zu sehen, und dann gehe ich, dann kann ich wirklich wie Ochse und Esel sein, aber von der niedrigsten Stufe bis die Mängel zu Gebeten aufsteigen.
Gut, wir haben gehört.
Vorleser: Lesen wir nochmals Auszug Nummer 2, schreibt Rabash,
"So wie der Ochse unter Zwang arbeitet und gezwungen ist zu erfüllen, was der Hausherr will, so soll der Mensch nicht den Körper fragen, ob er das Joch der Tora und der Gebote auf sich nehmen will, sondern er muss mit ihm auf dem Weg des Zwangs gehen und an den Glauben der Weisen glauben, dass dies der wahre Weg ist.
Und ebenso gibt es die Stufe "wie ein Esel unter der Last", was die Stufe des Herzens bedeutet, das heißt, dass der Mensch arbeiten soll, ohne eine Belohnung zu erwarten. Wenn man daher dem Körper sagt, er solle ohne jegliche Gegenleistung arbeiten, ist diese Arbeit für ihn eine Last. Das bedeutet, dass der Körper diese Last, die der Mensch ihm auferlegen will, abwerfen möchte. Das heißt, der Körper versteht, dass er eine Last tragen kann, selbst wenn zweifelhaft ist, ob er für diese Arbeit bezahlt wird. Aber wenn man ihm sagt: "Arbeite und schleppe Lasten ohne jegliche Bezahlung", will er sich jeden Moment von dieser Arbeit befreien. Deshalb heißt es "wie ein Esel unter der Last", das bedeutet, dass der Mensch in diese Richtung gehen muss, obwohl der Körper nicht einverstanden ist.
Daraus folgt, dass die Anstrengung auf zwei Arten erfolgt:
1.) wie ein Ochse unter dem Joch,
2.) Wie ein Esel unter der Last." (Rabash. Artikel 8, Was bedeutet, dass Esau Feldmann genannt wird, in der Arbeit 1990)
Schüler: Was ist das spirituelle Prinzip, das "gehen wie ein Ochse unter dem Joch und wie ein Esel unter der Last" genannt wird, was bedeutet das?
Das bedeutet, dass du an diesen beiden Schienen festhältst, und dann kommst du zur richtigen Wahrheit.
Schüler: Und was sind diese Schienen?
Die Schienen sind, dass du bis zum Ende nicht in Sicherheit bist und immer einen Widerspruch von der anderen Seite hast.
Schüler: Wenn dem so ist, der Rat, den man mir sagt, gehe wie ein Ochse unter dem Joch und gehe wie ein Esel unter der Last, was bedeutet das? Was muss ich tun?
Du musst diese beiden Kräfte erwerben, Ochse und Esel, und sicher sein, dass du richtig handelst.
Schüler: Wer ist der Hausherr des Ochsen und des Esels?
Anscheinend die Natur.
Schüler: Kann ich Kraft empfangen, den Ochsen und den Esel zu führen? Ihnen das Joch, die Last aufzulegen?
Ja. Du musst, denn sonst gehst du nicht, kommst nicht voran.
Schüler: Welcher Punkt in mir ist höher als der Ochse, als der Esel, der sie führt?
Der Punkt der Vereinigung, würde ich sagen.
Schüler: Ist er verfügbar?
Ja, das ist, was er schreibt.
Schüler: Ich verstehe das Ziel der Arbeit des Ochsen, der in der Stufe des Wissens arbeiten will, und er muss in der Stufe des Glaubens arbeiten, und dann pflügt das den Willen zu empfangen. Aber was ist der Nutzen in der Arbeit des Esels, dass er arbeiten muss, obwohl er weiß, dass er niemals Lohn empfangen wird? Was baut das in uns auf?
Für ihn eine Handlung zu machen, eine Bewegung, die gegen seinen Verstand ist, das ist in Ordnung, er stimmt zu.
Schüler: Das ist der Ochse? Denn gegen das Wissen, gegen die Arbeit damit, dass ich weiß und verstehe, was ich in jedem Schritt tue, habe ich das nicht, man muss im Glauben arbeiten, um das zu überwinden.
Ja.
Schüler: Das macht der Ochse. Dank dessen verstehe ich die Handlung, die auf dem Willen zu empfangen geschieht, die den Willen pflügt, und der Mensch empfängt davon Nutzen, bricht seinen Verstand, steigt darüber auf und pflügt das.
Ja.
Schüler: Aber die Arbeit des Esels, der arbeitet, obwohl er weiß, dass er keinen Lohn empfangen wird, was baut das im Menschen auf, wozu trägt das dem Menschen bei?
Weil das die Bedingung ist, durch die er zum Schöpfer gelangt.
Schüler: War die Pflugarbeit des Ochsen nicht genug? Er arbeitet über dem Verstand, er arbeitet nur mit dem Glauben der Weisen. Er weiß, nehmen wir an, dass er Lohn empfangen wird, aber hier sagt man ihm, nein, du wirst dafür keinen Lohn empfangen. Warum hilft mir das, wie trägt das zu meiner Entwicklung bei?
Weil du auf diese Weise das wahre Ergebnis erlangen kannst, dass du nichts von der Kraft des Glaubens über dem Verstand empfangen wirst, sondern das Gegenteil.
Schüler: Kann es sein, dass der Esel, der weiß, dass er niemals Lohn für das empfangen wird, was er tut, für das, was er jetzt durchmacht, nach diesem Teil wird auf reine Weise verstanden, dass wir von hier zu einem anderen Ort übergehen, zum Glauben, und der Esel wird nicht dort sein, und das müssen wir entdecken.
Ja.
(Ende der Stunde)