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Morgenunterricht 24.05.2001
Buch „Schriften von Baal HaSulam", „Pticha (Einführung) in die Weisheit der Kabbala", Lektion 8
Teil 1
Rav: Das Buch Sohar ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Am Anfang hast du Einleitungen, „Einleitung zum Buch Sohar", „Vorwort zum Buch Sohar", „Pticha zum Kommentar Sulam". Danach kommt die „Einleitung zum Buch Sohar" selbst, das, was Rabbi Shimon im Buch Sohar geschrieben hat. Diese Einleitung ist – im Sohar mit zehn Bänden – nimmt sie einen halben ersten Band ein. Im Sohar mit 21 Bänden, das ist … so ist der erste Band aufgeteilt.
Also in der Einleitung zum Buch Sohar, auf Seite 120, die „Einleitung zum Buch Sohar" ist überhaupt Keter für das ganze Buch Sohar. Sie schließt das ganze Licht ein, das sich danach in allen Wochenabschnitten von „Bereshit" bis zum Ende ausbreitet. Deshalb lohnt es sich, die „Einleitung zum Buch Sohar" überhaupt von Anfang bis Ende zu lesen, wir lesen das jetzt, zwei-, dreimal in der Woche, am Morgen lernen wir das. Ihr könnt euch Kassetten nehmen.
Jetzt gehen wir zum Artikel „Buchstaben" über, das ist ein sehr schöner Artikel über jeden einzelnen Buchstaben, was das Wesen der Buchstaben ist, alle 22 Buchstaben. Und danach gehen wir jeden einzelnen Artikel durch, so machen wir es ab und zu, alle paar Jahre. Und ich empfehle euch sehr, das zu lesen. Aber an Shawuot liest man den Artikel „Nacht der Braut", denn die Braut ist Malchut in der Welt Azilut, wenn man anfängt, die Welt Azilut zu lernen, die alle ihre Seelen in sich einschließt, deswegen wird sie Braut genannt.
Außerdem wird sie Shechina genannt, denn ihr Ziel ist, dass das Licht, der Schöpfer, in ihr wohnt, deshalb wird sie Shechina genannt. Und ihre Nacht, das wird Vorbereitung genannt, im Laufe der ganzen sechstausend Jahre und besonders in unserer Zeit, von 1990–95 und weiter, das ist eine besondere Zeit, so steht es in allen Büchern der Kabbala. Dass das eine besondere Zeit ist, die letzte Epoche vor der Enthüllung der großen Lichter, vor der Ankunft des Messias, wie man sagt. Und alle Tage des Exils werden Nacht der Braut genannt, denn in der Dunkelheit fängt man an, all die Gefäße zu klären und sie zu ordnen, sie zu korrigieren.
Und danach am Morgen, am Tag, das wird schon vollständige Erlösung genannt, wenn sich dann dieser Welt die ganze Göttlichkeit enthüllt, die ganze Höhere Kraft, Ziel und Führung und Vorsehung. Also wie man sich selbst vorbereitet im Laufe all der Tage bis zur Ankunft des Lichts, das wird Nacht der Braut genannt. Davon ist hier in diesem Artikel die Rede, „Nacht der Braut", und deswegen liest man das an Shawuot, denn Shawuot symbolisiert uns, dass wir aus Ägypten ausgezogen sind, wir beenden all die Korrekturen im Laufe von 49 Tagen. Es gibt sieben Sefirot von Seir Anpin von Azilut, mal sieben in jeder einzelnen, das sind 49, und wir kommen zu 50, das ist Malchut, und dann gibt es die Enthüllung der Lichter, das wird Ende der Korrektur genannt.
Das war's, das ist ein Thema, das zum Feiertag gehört. Gibt es Fragen? Nein, … alle … gut, wir haben mit euch die Welt Azilut gelernt, ja?
Ein bisschen.
Schüler: …
Rav: Was nicht?
4:26 Schüler: Wir haben sie berührt.
Rav: Wir haben sie berührt, in Ordnung. Gut, dann berühren wir sie, komm. So, (Zeichnung) noch einmal, wir zeichnen alle Welten, Galgalta, ihr Tabur, Sium, und Rosh, Toch, Sof. Chase, Rosh von AB, das ist Galgalta, tritt heraus auf Dalet/Dalet, und AB tritt heraus auf Reshimot Dalet/Gimel. SaG vom Chase und darüber, das ist sein Rosh, das ist sein Toch. Dieses SaG tritt heraus auf Reshimot Gimel/Bet. Und die Nekudot von SaG fangen an, sich zu reinigen, das haben wir mit euch gelernt, ja, also gehen seine Nekudot nach unten und breiten sich nach unten aus, vom Tabur bis zum Sium.
Weil sie sich mit den NeHJ von Galgalta vermischen, also wenn wir diese Nekudot aufteilen in Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Also in Tiferet, mitten in Tiferet, entsteht genau hier Zimzum Bet. Malchut steigt zu Tiferet auf, und damit begrenzt sie den Parzuf, und alle Parzufim, die bis hierher sind, bis zu der Stelle, die jetzt Parssa genannt wird, darf nur das Höhere Licht durch alle Parzufim kommen, das Licht kann von der Unendlichkeit her erscheinen, kann durch alle Parzufim erscheinen, aber bis hierher, nicht weiter. Und diese Begrenzung wird Zimzum Bet genannt. 7:29
Jetzt, unser Ziel ist, dieses ganze Kli zu füllen, und dann wird das Ende der Korrektur sein. Und in der Zwischenzeit, was möglich ist, das ist, man kann bis zum Tabur füllen, hier Galgalta, AB, SaG, wir füllen Malchut von der Unendlichkeit, von hier bis zu ihrem Tabur, aber von unten her, vom Tabur bis zum Sium, kann man sie nicht füllen, außer mit dem Or de Chassadim, hier ist es ein bisschen erlaubt zu füllen, vom Tabur bis zur Parssa, aber nicht weiter darunter.
Danach kommt bei uns die Welt Nekudim. Weil dieser Parzuf (siehe Zeichnung), er reinigt sich, und er kommt und fordert von SaG eine Paarung in den Nikwej Ejnaim des Rosh von SaG. Was sind die Nikwej Ejnaim des Rosh von SaG? Wenn wir aufteilen in Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut, also dort, wo die Gefäße des Gebens enden, dort wird es Nikwej Ejnaim genannt.
Wir haben gewöhnlich Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut in jedem Parzuf, an jedem Ort, in jedem Thema, denn außer dem Schöpfer, außer dem Licht, gibt es ein Kli, das in fünf Teile aufgeteilt ist: Keter, um zu geben, das ist Awiut Shoresh … äh, Chochma, das ist Awiut Alef, Bina, das ist Awiut Bet, Seir Anpin, Awiut Gimel, und Malchut, Awiut Dalet. Und dann passiert uns, dass bis Bina, bis GaR von Bina, alle Gefäße nur geben wollen, das wird Gefäße des Gebens genannt, sie wollen nur geben. Warum? Sie haben keine große Awiut. 9:40
Und von den unteren zwei Dritteln von Bina und darunter, das sind schon Gefäße des Empfangens. Sie wollen durchaus empfangen, und wenn man arbeitet, dann im Empfangen um zu geben oder im Empfangen um für sich selbst zu empfangen. Das heißt, es gibt im Geschöpf zwei Arten von Gefäßen: Gefäße des Gebens und Gefäße des Empfangens. Warum teilt sich Bina in zwei Hälften? Weil Bina eigentlich geben will, ihre eigene Eigenschaft ist Chafez Chessed, und das ist eigentlich der obere Teil in ihr, ich schreibe hier (siehe Zeichnung) klein Chet, Chafez Chessed.
Und das ist ihr oberer Teil, der GaR genannt wird. Die drei ersten, der obere Teil. Aber die sieben unteren, die ZaT, der untere Teil von Bina, das ist nicht so, dort will sie empfangen um zu geben, für Seir Anpin und Malchut.
Das kommt uns noch, was wir mit euch gelernt haben, die vier Bchinot des Direkten Lichts, wenn ihr euch erinnert. Und in den vier Bchinot des Direkten Lichts, was war da? Das Licht ist vom Schöpfer ausgetreten, es hat das Kli gefüllt, Chochma, den Willen zu empfangen, und als sich dieses Kli mit dem Willen zu empfangen füllte, will sie zurückgeben, so wie die Natur des Lichts, das sie gefüllt hat. Der Wille zu empfangen, der sich mit dem Licht füllt, will geben, will schenken – das ist auch unser Problem, wenn wir uns mit dem Licht füllen könnten, dann würden wir auch geben wollen, und dann würden wir aus all ihrer Begrenztheit heraustreten. 11:24
Also Chochma, die sich mit dem Licht füllt, wird zu Bina, die, statt zu empfangen, geben will. Aber wenn sie geben will, macht sie eine Rechnung, was sie geben kann, sie hat nichts zu geben, deshalb gibt es in ihr, sie baut sich selbst einen Ort, an dem sie so sagt: Ich habe nichts zu geben, aber weil der Schöpfer will, dass ich empfange und genieße – wenn ich empfange, um zu geben, weil es Ihm dann gut sein wird, das wird von meiner Seite Geben genannt. Das ist so, wie wenn ich sicher bin, dass ich bei jemandem sitze, beim Gastgeber, und dass es für ihn ein Genuss ist, wenn ich bei ihm esse, dann, obwohl ich bei ihm esse, mache ich ihm damit eine Freude. Deshalb, ein solches Empfangen, nachdem wir die Eigenschaften von Bina haben, Chafez Chessed, wenn ich danach empfangen gehe, wird das nicht Empfangen genannt, das wird Geben genannt.
Also kurz gesagt, wo teilen sich die Gefäße in Gefäße des Gebens und Gefäße des Empfangens? In Bina, zwischen ihrem oberen Teil, das ist Bina, die nichts empfangen will, und ihrem unteren Teil, der empfangen will, um weiter zu geben. Deshalb sagt uns hier Zimzum Bet, dass es uns verboten ist, irgendein Licht zu empfangen, deshalb kommt im Rosh von SaG hierher (Zeichnung) ein Massach mit Reshimot. Er stellt sich in Bina auf, also habe ich hier Keter, Chochma und GaR von Bina, und darunter gibt es ZaT von Bina, Seir Anpin und Malchut.
Und hier steht der Massach und sagt: Mach mir eine Paarung, auf wie viel – hier war es Gimel/Bet, also ist es hier Bet/Alef. Mach mir eine Paarung auf Reshimot Bet/Alef, gib mir Licht gemäß diesen Reshimot, aber unter der Bedingung, dass es Zimzum Bet ist, dass das Licht nur in einen Teil meiner Verlangen kommt, dort, wo ich fähig bin zu empfangen um zu geben. Und dort, wo ich nicht fähig bin, dass dorthin der Genuss nicht kommt. Denn der Genuss, wenn er zu den Gefäßen kommt, über die ich keinen Massach habe, wenn dorthin Genuss kommt, empfange ich sie um zu empfangen, und dann verschwindet das ganze Licht.
Also von dieser Paarung im Rosh von SaG kommt Licht nach unten und füllt das Kli nur im erlaubten Teil. (Moment, es tut mir leid, machen wir das etwas … so), es kommt hierher Licht – warum kommt es hierher? Von dort, wo die Reshimot aufgestiegen sind, dorthin kommt Licht. Und es breitet sich dann nur in dem Teil aus, in dem es sich ausbreiten darf, vom Tabur bis zur Parssa, weiter nach unten nicht. Warum? Weil Keter, Chochma, Bina, das ist Galgalta, und Chessed, Gwura, Tiferet, das ist Ejnaim. Insgesamt wird das Galgalta und Ejnaim genannt, das sind Gefäße des Gebens, so wie diese Keter, Chochma, oberer Teil von Bina.
Und Chessed und Tiferet, das ist wie die ZaT von Bina, Nezach, Hod, Jessod, Malchut, das sind Gefäße des Empfangens, sie werden zusammen ACHaP genannt. Warum ACHaP? Weil die Hälfte von Tiferet Osen genannt wird, das haben wir gelernt, und Nezach, Hod, Jessod zusammen werden Chotem genannt, und Malchut wird Pe genannt. Das ist alles bei euch aufgeschrieben, nicht wahr. Wenn nicht hier, dann in den vorherigen Zeichnungen, im Buch Kabbala für den Anfänger, dort ist das alles.
Der Parzuf … äh
15:53 Schüler: Auf welcher Seite?
Rav: Jetzt sage ich es dir auswendig?
Schüler: 462.
Rav: Oh, du siehst, es gibt jemanden, der es auswendig weiß. Jetzt, der Parzuf, der auf Reshimot heraustritt, aus dem, was hier unten vom Tabur gemacht wurde, wird Welt Nekudim genannt. Er ist gebaut aus Keter, Aba und Ima und SoN. Wobei Keter und Aba und Ima Köpfe sind und SoN der Körper. Und er ist so gebaut, dass Keter sein Galgalta und Ejnaim draußen hat, aber seinen ACHaP betätigt er nicht, auf seinen ACHaP kleiden sich Aba und Ima ein. Deren Galgalta und Ejnaim sich draußen befinden, aber deren ACHaP nicht betätigt wird, und auf sie kleidet sich SoN ein. Deren Galgalta und Ejnaim draußen sind, aber im ACHaP nicht, den benutzt man nicht, komm, zeichnen wir das schöner (Zeichnung): das ist Keter, Galgalta Ejnaim, Aba und Ima und Galgalta Ejnaim, SoN Galgalta Ejnaim. Ihren ACHaP betätigen sie nicht. Das ist der ACHaP von Keter, und das ist der ACHaP von Aba und Ima, und das ist der ACHaP von SoN.
Das heißt, man benutzt nur die Gefäße des Gebens, in Keter und Aba und Ima, in SoN. Kurz gesagt, wir zeichnen das hier in einer solchen Form, warum? Um zu zeigen, dass es nur Galgalta Ejnaim von Keter gibt, Galgalta Ejnaim von Aba und Ima, und Galgalta Ejnaim von SoN. Und die Teile, die sich nicht befinden, die sich nicht enthüllen, verborgen sind, diese Teile zeichnet man einfach nicht, weil sie sich jetzt nicht in Aktion befinden.
Bis hierher Teil 1
Was passiert uns weiter?
18:39 Schüler: Entschuldigung, Moment.
Rav: Ja.
Schüler: Es gibt hier zwei Begriffe, die … es gibt hier so einen Begriff „Pe", der hier zweimal wiederkehrt … welche Bedeutung … jetzt gibt es hier das Pe im Rosh, in Galgalta, und … und es gibt das Pe im ACHaP, das sozusagen …
Rav: Pe ist immer der Ort der Paarung. Worüber sprechen wir insgesamt: Der Schöpfer hat den Willen zu empfangen erschaffen, den Willen zu genießen, das ist ein Mangel an Genuss, an Füllung. Was ist Genuss? Der Genuss selbst ist der Schöpfer. Wenn ich Ihn im Inneren fühle, genieße ich. Wenn ich fühle, dass mir diese Füllung fehlt, leide ich. Nicht mehr, es gibt außer dem gar nichts. Es gibt einen Mangel an der Empfindung des Schöpfers, und dieser Mangel wird „Geschöpf" genannt, es gibt in der Wirklichkeit nicht mehr als das.
Neben diesem Mangel gibt es auch das, was „Verstand" genannt wird, ein System, das diesem Verlangen hilft, das zu erreichen, was es will. Sonst würden wir einfach nur leiden und nicht wissen, woher, warum, wie man sich selbst füllen kann, wie man zum Genuss kommen kann. Der Wille zu empfangen selbst entwickelt Verstandessysteme. Du weißt, man sagt so über den Menschen: Wenn Leiden über ihn kommen, dann wird er weise, ja. Das heißt, Leiden läutern den Körper. Das heißt, wem man alles gegeben hat, was er im Leben hat, der seinen Verstand nicht betätigt hat, der seinen Verstand nicht betätigt hat, wie man etwas erreicht, der wird ganz ohne Entwicklung bleiben und sich nicht entwickeln. Das heißt, die Entwicklung ist ein Ergebnis der Empfindung des Mangels.
Deshalb auch uns, die man entwickeln will, damit wir zu sehr großen Füllungen kommen, spirituellen, entwickelt man uns durch die Leiden, es gibt keine andere Wahl. Deshalb leidet jede Generation eigentlich mehr, ob… obwohl er alles im Materiellen hat, fühlt er immer mehr Leid, nur ist es ihm nicht bewusst, dass das ein Leiden aus der Spiritualität ist, dass das aus einem Mangel an Spiritualität ist, aber das wird sich enthüllen, kann sich enthüllen. 21:17
Jetzt, eine Rechnung zu machen, wie viel ich empfange und wie viel ich nicht empfange, das ist schon nicht die gewöhnliche Sache. Warum? Der Schöpfer hat den Willen zu empfangen erschaffen, aber zusammen mit dem Willen zu empfangen, den Er erschuf, gab Er dem Willen zu empfangen die Empfindung seiner Eigenständigkeit, seiner Gegenwart. Wie im Gleichnis vom Gast und Gastgeber. Also das Geschöpf, in dem Moment, in dem es empfangen will, den Schöpfer fühlen will, genießen will, fühlt es Leid, eine Unannehmlichkeit, die „Scham" genannt wird. So groß ist diese Scham, dass es bereit ist, sich all des Empfangens zu entledigen, nur um das Leid nicht zu fühlen. Also wird das Empfangen zum Leid, wirklich unerträglich.
Deshalb macht man Zimzum Alef, eine Bedingung, dass ich nicht empfange, denn das Empfangen bringt mir Leiden. Und danach fängt das Geschöpf an, mit dem Kopf zu arbeiten und eine Lösung zu finden, es gibt eine Entwicklung nach Malchut, die den Zimzum gemacht hat, es gibt eine Entwicklung von zehn Sefirot, wobei sie dann eine Lösung findet, wie ich mich trotzdem füllen kann, und dann kommt sie zu der Entscheidung, dass man sich mithilfe des Massach füllen kann.
Das heißt, zu empfangen, aber nur um dem Gastgeber zu geben, das heißt, der Genuss soll nicht daher sein, dass ich empfange, sondern der Genuss soll daher sein, dass ich dem Gastgeber gleich bin. Was ist hier eigentlich der Gewinn? Der Gewinn ist sehr groß, dass ich, außer dass ich mich damit selbst mit der Empfindung des Gastgeber fülle, auch zur Stufe des Gastgeber komme, so zu sein wie Er. Das heißt, ewig, vollkommen, ohne jegliche Mängel. 23:41
Also all die Entscheidungen jetzt, um zu einem solchen Zustand zu kommen, dass ich dem Gastgeber völlig gleich bin und voll mit dem ganzen Licht, das von Ihm kommt oder in Ihm ist, voll von Ihm – dazu muss ich jetzt Rechnungen machen, wie viel ich Ihn empfangen darf, aber mit der Absicht, dass ich Ihm gleich sein werde, das wird Absicht um zu geben genannt. Er gibt mir Genuss, indem Er mir Genuss überträgt, ich gebe Ihm Genuss, indem ich Genuss empfange, um Ihm damit Genuss zu übertragen. Wie ein Kind, sagen wir, gegenüber der Mutter: Indem es von der Mutter nimmt, was sie will, dass es nimmt, gibt es ihr Genuss, ein gutes Kind macht das so. Wie ein Gast mit dem Gastgeber, zum Beispiel. Das war's.
Jetzt, das heißt, um einfach nur zu genießen, braucht das Geschöpf keinen Kopf, keinen Verstand, kein Gehirn. Es muss einfach nur die Gefäße des Empfangens benutzen. Deshalb sagen wir, dass in Malchut der Unendlichkeit, die um zu empfangen empfängt, in ihr alles ist, was es gibt, also in Malchut der Unendlichkeit gibt es dort weder Rosh noch Sof, sondern alles ist Toch, denn sie füllt sich mit Genüssen, und das war's. Anders als in den Malchujot nach dem Zimzum, wo Malchut der Unendlichkeit anfängt, sich schon mit der Absicht um zu geben zu füllen, dort hat sie einen Rosh, und sie macht eine Rechnung, wie viel sie empfangen kann um zu geben. 25:28
Also nimmt man in die Rechnung, wie viel Massach da ist und Genuss, der von oben kommt, und man macht eine Rechnung, wie viel ich von diesem Genuss kosten darf, damit ich nicht den Kopf verliere, damit ich an den Gastgeber denke, wie viel Er mir gibt, Er gibt mir, ich muss Ihm zurückgeben, ich fühle Genuss, genieße wirklich vom Genuss, aber um auch mit Ihm verbunden zu sein, damit ich mich in der Empfindung des Genusses nicht von Ihm abtrenne und nur an den Genuss denke. Diese Rechnungen mache ich im Kopf. Der Ort, wo ich die Rechnung mache, wird Pe genannt.
Das heißt, vom Pe und darüber habe ich zehn Sefirot des Rosh, in denen ich die Rechnung mache, und nachdem ich die Rechnung gemacht habe, empfange ich diesen Genuss tatsächlich vom Pe und darunter, schon innerhalb des Verlangens bringe ich den Genuss in das Verlangen hinein und genieße. Einen Teil des Verlangens fülle ich um zu geben, und ein Teil des Verlangens bleibt leer, wobei ich entscheide, dass ich es nicht füllen kann, dieses Verlangen ist zu stark, und dann, wenn ich … wenn ich in ihm genieße, dann kann ich durchaus dieses ganze Unternehmen vergessen, das ich zu machen gedenke, und dann denke ich nur an den Genuss und nicht an den ganzen Weg, den ich gewählt habe.
Das ist ähnlich wie … sagen wir, man hat mir verboten, irgendwelche besonderen Dinge zu essen, sagen wir … also ich absichtlich, oder sagen wir, ich will abnehmen. Also nicht, dass ich nicht esse, aber ich nehme Dinge, die nicht so lecker sind, die nicht so gut aussehen, an die ich nicht so gewöhnt bin, nicht genau nach den Geschmäckern, und das hilft mir, mich selbst zu begrenzen.
Das ist ein bisschen ähnlich wie die Arbeit mit den Massachim. Aber ich gewinne, so wie ich hier Gesundheit gewinne, sagen wir, wenn ich mich selbst begrenze, wenn es nötig ist … das da, so ist es auch in der Spiritualität, wenn ich das Empfangen des Lichts in Begrenzung mache, dann verschwindet das Licht nicht, obwohl es ein Teil ist, aber wenigstens ein Teil. Wenn ich es ganz empfangen würde, ohne Rechnung, dann würde es ganz verschwinden, also wenigstens einen Teil empfange ich, und außerdem, außer dass ich einen Teil empfange, passe ich mich selbst dem Schöpfer an, ich werde Ihm gleich, und wenn ich Ihm gleich werde, dann habe ich, außer dem Genuss davon, dass ich empfangen habe um zu geben und genieße, den Genuss, so zu sein wie Er.
Und so zu sein wie Er, das ist schon etwas, das über dem Ort ist und über der Zeit, und zur Ewigkeit und Vollkommenheit gehört, das man einfach nicht in Worte fassen kann. Das heißt, es gibt einen sehr großen Gewinn in dieser Methode, zu empfangen um zu geben. Außerdem kann man überhaupt keine Genüsse empfangen, wenn nicht gemäß dem Massach und gemäß der Rechnung. Es gibt nur eine besondere Zone von der ganzen Malchut der Unendlichkeit, die „diese Welt" genannt wird, wo es erlaubt ist, ein bisschen Genüsse zu empfangen, wie wir, ohne Rechnung zu empfangen, und das war's, auch zu stehlen, auch zu morden, alle … mit allerlei Methoden.
Diese Welt wird der Zustand der Vorbereitung genannt, wo sie die Seelen vor der Erkenntnis der Göttlichkeit vorbereiten, und so wandern die Seelen, bis sie zu einem Zustand kommen, in dem ihnen durch Entscheidung schon zusteht, mit den Lichtern zu arbeiten anzufangen. Aber damit sie ein bisschen reifen und sich entwickeln, gibt es für sie besondere Bedingungen, die einerseits um zu geben – Entschuldigung, um zu empfangen. Genüsse, die im Vergleich zu spirituellen Genüssen wirklich winzig sind, die „Ner dakik" genannt werden. Und dann kehren all die tausenden Jahre, Reinkarnationen, die Seelen so zurück und reifen, bis sie zu einem Zustand kommen wie in unseren Tagen, wo es schon anfängt, eine Forderung von seiten der Seelen zu geben, dass sie zum wahren Genuss kommen wollen.
Die Erfahrung im Laufe all der Reinkarnationen bringt dem Menschen ein Wissen, obwohl er die vorherigen Reinkarnationen nicht fühlt, aber die Seele reift, entwickelt sich, und fühlt, dass man trotzdem keine Füllung aus den Genüssen empfangen kann, die es hier vor uns in dieser Welt gibt. Also der Unterschied zwischen Genüsse ohne Rechnung zu empfangen und mit Rechnung, das ist, mit dem Kopf in der Rechnung zu sein, und nicht, und diese Rechnung wird genau im Pe gemacht. Und dann, wenn wir von der Paarung durch Schlagen sprechen, von der Verbindung zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer oder dem Kli mit dem Licht, dann ist dieses Zusammentreffen genau im Pe des Parzuf.
Schüler: Was ist das Pe des ACHaP … unter dem Massach?
Rav: Nein, nein. Immer dort, wo es ein Zusammentreffen zwischen Lichtern und Gefäßen gibt, wird das „Pe" genannt. Pe kann an jedem Ort sein, das heißt, in jedem einzelnen meiner Verlangen. Sagen wir, ich habe tausend Verlangen, wenn ich mit allen tausend Verlangen arbeite, dann steht mein Pe unten, nach all den Verlangen, mit denen ich, über die alle ich die Rechnung mache, und aus allen empfange ich das Licht. Wenn ich sehe, dass ich nicht fähig bin, mit allen tausend Verlangen zu arbeiten, sondern nur mit, sagen wir, drei Verlangen, dann hebe ich mein Pe hoch, meinen Massach, und stelle ihn nur nach drei Verlangen auf. Und nur mit ihnen arbeite ich. Und all die übrigen neunhundert … siebenundneunzig, sagen wir, Verlangen, die nehme ich sozusagen aus der Rechnung heraus, ich mache mit ihnen überhaupt keine Rechnung, und dann steht mein Pe an der Stelle, wo ich wähle, dass ich stehen muss.
32:07 Schüler: … es gibt ein Verlangen von Keter, ein Verlangen von AwI, und ein Verlangen von …
Rav: Also in Katnut, was sage ich in Katnut, dass all meine Verlangen sich im Allgemeinen aufteilen in Verlangen des Gebens und Verlangen des Empfangens. Also sagt er so: Mit den Verlangen des Empfangens ist es mir verboten zu arbeiten, das ist schon hier (zeigt auf die Tafel) klar für mich nach Zimzum Bet. Zimzum Bet sagt: Mit den Verlangen zu empfangen ist es dir verboten zu arbeiten. Es bleiben nur die Verlangen zu geben, Galgalta Ejnaim. Also bitte ich SaG: „Gib mir bitte Lichter, die nur meinen oberen Teil füllen, nur die Gefäße des Gebens und nicht die Gefäße des Empfangens, das war's." Und dann empfange ich von oben eine besondere Struktur meiner Verlangen, die „Galgalta und Ejnaim" genannt werden, in Aktion, und der ACHaP nicht in Aktion. Sie befinden sich gewiss in so einer verborgenen Form, ich kann von mir keine Verlangen wegwerfen, aber ich verschließe sie sozusagen, ich lasse sie sich jetzt nicht entwickeln.
Sagen wir so: Ich befinde mich in irgendeiner Gemeinschaft, und vor mir gibt es allerlei Genüsse. Zu dir ist, sagen wir, plötzlich ein Gast gekommen. Also mache ich eine Rechnung: Wenn ich das nehme und wenn ich das nehme, das ist nicht schlimm, man wird nicht denken, dass ich hungrig bin, und ich werde keine Scham haben und allerlei. Aber wenn ich das nehme, das ist schon nicht so gut. Und wenn ich irgendein Glas Whisky und irgendein Stück Fleisch nehme, das … das heißt, ich mache eine Rechnung, was ich benutzen darf und was nicht, ja, das war's. Also mache ich nicht … nachdem ich die Rechnung gemacht und meine Verlangen begrenzt habe, bleiben sie bei mir, ich kann nicht, ich kann sie nicht wegwerfen. Also gebe ich ihnen irgendeine Bedeckung, das ist eine Kraft festzuhalten, ich halte sie im Inneren fest, benutze sie nicht.
Das ist eigentlich das, was (zeigt auf die Tafel) SaG macht. Er nimmt all diese vorherigen Verlangen, gemäß ihrer Bitte macht er eine Paarung durch Schlagen, unter der Bedingung, dass er Zimzum Bet wahrt. Und dann baut er hier einen Parzuf, der Zimzum Bet ist. Und in diesem Parzuf kann man bestehen. Ja.
Schüler: Aus der Zeichnung verstehe ich, dass in das Innere schon eingetreten ist …
Rav: In diese roten (zeigt auf die Tafel) tritt kein Licht ein.
Schüler: Nein, im Inneren, ich rede von oberhalb des Tabur.
Rav: (markiert auf der Tafel)
Schüler: Nein, vom Pe … vom Pe bis zum Tabur. Gibt es Licht oder gibt es kein Licht oben, ja.
Rav: Oben hier?
Schüler: Ja.
Rav: Hier oben ist voll Lichter, es gibt keinerlei Begrenzungen. Es gibt keinerlei Begrenzungen. Hm?
34:56 Schüler: Das ist überhaupt kein Teil des Parzuf.
Rav: Nein. Bis zum Tabur, von der Unendlichkeit bis zum Tabur gibt es keinerlei Begrenzung, so wie ich es hier gezeichnet habe. Und die Nekudot von SaG, die nach unten vom Tabur herabgestiegen sind, sie haben diesen Ort geeignet gemacht … was die Nekudot von SaG von Bina sind, haben wir gelernt. Und dann, als sie nach unten vom Tabur herabstiegen, brachten sie das Licht von Bina, und das Licht von Bina, um zu geben. Und dann wurde sozusagen dieser ganze Ort zu Chassadim, sodass man geben kann. Aber weil sich (markiert auf der Tafel), so wie ich hier beschrieben habe, der Wille zu empfangen einmischte, der hier Dalet der Awiut hat. Also hat Dalet der Awiut sofort all diese Gefäße eingeschränkt, sie in zwei Teile geteilt. Vorher war es nicht spürbar, dass sie aus zwei Teilen bestehen, und jetzt ist es doch spürbar.
Wenn Dalet der Awiut nicht auf die Nekudot von SaG eingewirkt hätte, dann sind die Nekudot von SaG nur Bina. Aber wenn ich eine so große Awiut in Bina hineinbringe, dann ist sofort spürbar, dass sie aus zwei Teilen besteht. Ihr oberer Teil, dem alles egal ist, das ist Chafez Chessed, wie wir gesprochen haben (schreibt auf die Tafel), Chafez Chessed. Hier ist der obere Teil von Bina, und der untere Teil von Bina, das sind die Gefäße des Empfangens. Und dann, wenn es so ist, entsteht bei mir eine Aufteilung. Dass bis zu der Stelle, wo ich Gefäße des Gebens habe (zeigt auf die Tafel), Chafez Chessed, es mir erlaubt ist, Lichter zu empfangen, und darunter nicht.
Aber trotzdem, sogar dass es Zimzum Bet gibt, habe ich gewonnen. Warum? Denn vorher war es dem Licht erlaubt, sich nur bis zum Tabur auszubreiten. Und jetzt, dadurch, dass die Nekudot von SaG nach unten herabstiegen, ist es dem Licht erlaubt, ein wenig diese ganze Malchut zu füllen, bis hierher. Ich habe schon trotzdem noch einen Gewinn. Und wenn wir diese ganze Malchut mit der Unendlichkeit füllen, bis zum Ende, bis zum Sium von Galgalta, wird das das Ende der Korrektur sein, „Ankunft des Messias", wie man sagt. Ja.
37:09 Schüler: Wenn im Geben, in SaG … in Tiferet. Denn vorher haben wir gesprochen, die Gefäße des Gebens, das war innerhalb von Bina.
Rav: Das ist nicht wichtig. Du hast recht, du fragst schön. Er ist schon ein paar Mal am Morgen gekommen, ja, sehr gut. Wir haben davon gesprochen, dass es einen Rosh gibt und einen Körper gibt. Dass, wenn ich einfach Licht empfange ohne jede Rechnung, ich keinen Rosh brauche, „los, komm", und das war's, ich fülle mich. Wenn ich eine Rechnung machen muss, dass ich unter irgendeiner besonderen Bedingung empfange, um zu geben, was kann es noch für eine Bedingung geben, ja, nun, eine Rechnung mit dem Gastgeber zu machen, damit es keine Scham gibt, dann brauche ich einen Rosh. Die Begrenzung zwischen den Gefäßen des Gebens und den Gefäßen des Empfangens im Rosh wird „Nikwej Ejnaim" genannt, das ist in der Mitte von Bina. Die Begrenzung im Körper zwischen den Gefäßen des Empfangens und den Gefäßen des Gebens wird „Tiferet" genannt. Tiferet wird „Bina de Gufa" genannt, das ist dasselbe. Deshalb, hier haben wir (zeigt auf die Tafel) die Paarung in den Nikwej Ejnaim gemacht, das heißt in der Mitte von Bina, die im Rosh ist, und dann kamen die Lichter auf Tiferet, das ist die Mitte der Bina im Körper. Von woher ist Tiferet Bina, erinnert ihr euch?
Schüler: Mitte von Seir Anpin, von der Bina in Seir Anpin.
Rav: Weil wir so haben (zeichnet auf die Tafel): Keter, Chochma, Bina, danach Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut, ja. „Keter, Chochma, Bina", das wird Seir Anpin genannt, die drei ersten, das ist alles, was vom Schöpfer kommt, Eigenschaften. Danach, in sehr, sehr kleinem Maße, das sind Chessed, Gwura, Tiferet, wobei Chessed wie Keter ist, Gwura wie Chochma, und Tiferet wie die Bina, das war's. Das heißt, wenn das, sagen wir, jedes hundert Prozent ist, dann ist jedes hier, sagen wir, fünfzig Prozent, zehn Prozent, egal wie viel. Das heißt, wenn ich sagen will Bina, aber klein, dann sage ich Tiferet. Im Körper ist das die Eigenschaft. Wir lernen das noch.
Also konkret, was passiert uns weiter? (Zeichnung) Danach, dass wir eine Paarung auf Bet/Alef eingeschränkt hatten, haben wir auch eine Paarung auf Reshimot Dalet/Gimel, was von Galgalta hierher gekommen ist, und dann, was passiert, ist interessant: Wenn die Paarung auf Bet/Alef eingeschränkt in den Nikwej Ejnaim war, wird die Paarung auf Dalet/Gimel schon im Pe gemacht, nicht in den Nikwej Ejnaim, auf der ganzen Höhe. Und dann kam das Licht und breitet sich in all diesen Gefäßen von Keter, Chochma und ZaT von Bina aus, in allen, von Anfang bis Ende.
Dass es anfing, sich im Rosh auszubreiten, bis hierher (Zeichnung), das war noch nicht spürbar, dass hier etwas passiert. Warum? Galgalta und Ejnaim ist ein Abschnitt, das ist völlig in Ordnung, es kann sich sogar ein Licht von Dalet ausbreiten … das heißt, das Licht Yechida, sehr groß, das Licht des Endes der Korrektur, ja, und sogar dass Keter seinen ACHaP benutzt und Galgalta Ejnaim von AwI, auch das ist erlaubt, ihnen passiert nichts.
Sondern erst als es anfing, im Pe durch den ACHaP von AwI zu Galgalta Ejnaim von SoN überzugehen, und danach zu Galgalta Ejnaim von SoN, anfing, die Parssa zum ACHaP von SoN zu überschreiten, dann fängt der Bruch an zu geschehen. Das heißt, der Bruch fängt eigentlich davon an zu geschehen, dass die Lichter die Parssa überschreiten. Bis hierher ist es erlaubt, dass es Lichter gibt (Zeichnung). Wo es anfängt, die Parssa zu überschreiten, hier fängt der Bruch an zu geschehen. Aber weil SoN auch Galgalta Ejnaim und ACHaP zusammen verbunden ist, zusammen zu zehn Sefirot verbunden, deshalb fängt der Bruch von hier an, vom Pe von AwI. 42:48
Und dann haben wir hier in dieser ganzen Sache eine Ausbreitung von AwI (Zeichnung), einmal … nach unten, das wird König Daat genannt, und danach die Reinigung des Massach zurück, der in drei Stufen geht, das wird König Chessed, König Gwura und König Tiferet genannt, oberes Drittel von Tiferet. Das sind die vier ersten Könige, vier Könige. Und danach haben wir noch eine Paarung, nicht auf Dalet/Gimel wie bei AwI, sondern eine Paarung Gimel/Bet.
Und auch (Zeichnung) haben wir eine Ausbreitung und danach eine Reinigung, ja. Wobei die Ausbreitung nach unten König unteres Drittel von Tiferet genannt wird, König Nezach und Hod, sie zusammen, Jessod und Malchut. Noch vier Könige, die zweiten.
Schüler: …
Rav: So funktioniert der Gefäßbruch. (Zeichnung) Also haben wir, wenn es so ist, acht Könige, gemäß diesen Rechnungen, ja, mal zweiunddreißig, all diese Rechnungen, wie wir gemacht haben. Jetzt, was noch? Das war's. Es sieht so aus, dass wir zu einem Zustand gekommen sind, in dem wir SHaCH gebrochene Gefäße haben, dreihundertzwanzig zerbrochene Gefäße, das sind zweiunddreißig in jeder einzelnen und zehn Sefirot. Zweiunddreißig mal zehn ist gleich dreihundertzwanzig.
Jetzt, von dreihundertzwanzig minus zweiunddreißig, die man nicht korrigieren kann, das ist das Lew haEwen, bleiben uns zweihundertachtundachtzig, das wird RaPaCH genannt. Dreihundertzwanzig, das ist SHaCH. RaPaCH Funken, das kann man korrigieren, und zweiunddreißig kann man nicht korrigieren. Das ist es, was uns passiert. 46:06
Das heißt, wenn wir … woraus besteht der Gefäßbruch? Der Gefäßbruch war, dass das Licht des Endes der Korrektur in all diese Gefäße eintrat (siehe Zeichnung) und die ganze Malchut der Unendlichkeit füllen wollte, … … vom gewöhnlichen Sium bis zum Pe und Galgalta. Das alles, das ist Malchut der Unendlichkeit. Diese Gefäße konnten es nicht in der Absicht um zu geben empfangen und gingen in die Brüche.
Wenn wir jetzt die gebrochenen Gefäße nehmen und eins nach dem anderen korrigieren, das heißt, wir haben insgesamt zweihundertachtundachtzig Teile zu korrigieren, RaPaCH Teile. Wenn wir jeden einzelnen Teil für sich korrigieren. Korrektur, das heißt, warum nennt man es Korrektur? Die Korrektur geschieht so: Man nimmt dreihundertzwanzig Teile, alles, was wir vom Bruch haben, man muss von ihnen 32 Teile fallen lassen, die man nicht korrigieren kann, es gibt keine Kräfte, das zu korrigieren.
Es bleiben zweihundertachtundachtzig. Zweihundertachtundachtzig gebrochene, prächtige Teile, die man korrigieren kann, also korrigieren wir jeden einzelnen Teil für sich. Danach, wenn wir zweihundertachtundachtzig korrigierte Teile haben, fangen wir an, sie zusammen zu verbinden. Wenn wir sie zusammen verbinden, kommen wir zu einem Kli, das außer diesen zweiunddreißig Funken ist, die man nicht korrigieren kann. Außer dem Lew haEwen. Bis hierher, wenn wir kommen, das wird genannt, dass wir alles gemacht haben, was uns aufgetragen ist zu machen.
Und diese Arbeit machen wir in den Welten Azilut, Brija, Yezira, Assija, die danach kommen. Danach gibt es jetzt ein System, ein strukturelles, nach dem Bruch, das uns den Bruch korrigiert und die ganze Wirklichkeit zum Ende der Korrektur bringt.
48:10 Schüler: …
Rav: Verwirre dich nicht mit dem, was du nicht weißt. Du hast gehört … … in Ordnung, … … Noch. Fragt zu dem, was hier ist, nicht zu dem, was ihr gehört habt. Ja.
Schüler: Das, worüber wir in der letzten Lektion gesprochen haben, über die Mizwot, die … …
Rav: Das ist danach, das ist danach. Wir sehen noch nicht die Stufen, in denen wir diese zweihundertachtundachtzig Funken korrigieren müssen, diese Teile aus dem Bruch. Das kommt danach, die Welt Azilut, die Welten BYA, und in ihnen wird es Stufen der Mizwot geben, spirituelle Handlungen, durch die wir das korrigieren.
Bis hierher – Minute 00:49:05