25 September - 01 Oktober 2026

Rabash. Aufzeichnung 893 (14.10.2011)

Rabash. Aufzeichnung 893 (14.10.2011)

25. Sep. 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.
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Artikel 893

„Frucht des Zitrusbaumes"

Reihe „Die Schriften von Rabash", Artikel „Stufen der Leiter", Band 3, Seite 2057

Transkript der Morgenlektion vom 14.10.2011

Vorleser: Guten Tag, wir lesen in den Schriften von Rabash, Band 3, Seite 2057, Artikel 893, „Die Frucht eines Zitrusbaums".

„Die Frucht eines Zitrusbaums. Diese vier [Pflanzen-]Arten – einige von ihnen haben Geschmack und Geruch, wie die Zitrone, die den Gerechten entspricht, in denen der Geist der Tora und der Geschmack der guten Taten ist. Der Baum, an dem der Palmzweig wächst, hat einen Geschmack, aber keinen Geruch. Dies entspricht den Durchschnittsbürgern in Israel, die den Geschmack der Mizwot [Gebote/gute Taten], aber nicht den Geist der Tora haben. Die Myrte hat einen Geruch, aber keinen Geschmack. Sie entspricht denen, die den Geist der Tora, aber keine Mizwot [Gebote/gute Taten] haben. Die Bachweide hat weder Geschmack noch Geruch. Dies entspricht den ungebildeten Menschen, in denen weder der Geist der Tora noch der Geschmack der Mizwot [Gebote/gute Taten] vorhanden ist. Wir bündeln die vier zusammen, was andeutet, dass der Schöpfer sich nicht mit Israel versöhnt, bis sie alle ein einziges Bündel sind, so wie Er gesagt hat: „Wer baut seine Aufstiege am Himmel und gründet seinen Bund auf der Erde?“ Wann wird der Schöpfer aufsteigen? Wenn wir alle ein einziges Bündel werden." 01:39

Rav: Das lernen wir aus den vier Bchinot des Or Yashar. „Weder Geschmack noch Duft" ist Bchina 1, sie fühlt noch gar nichts. Nur hat sie eine Füllung und will dem Schöpfer ähnlich werden, dann wird aus ihr Bchina 2. Danach kommt Bchina 3, bis sie zu Malchut kommt, zum Etrog, zu Bchina 4. Deshalb vereinen sich alle zusammen mit Malchut.

Auch Malchut hat ihre eigenen vier Bchinot. Wenn sie nicht selbst aus vier Bchinot einbezogen ist, kann sie das Geben, das zu ihr kommt, nicht fühlen, nicht verstehen und nicht richtig darauf reagieren. Dann versteht sie durch sie, was das Geben der ersten neun, sagen wir, an sie ist.

Solange wir also nicht alle zusammen einbezogen sind, Lulaw, Myrten, Weiden und Etrog, wird das nicht geschehen. Und das ist kein bloßer Hinweis. So ist es auch in der menschlichen Gemeinschaft⁷: Auch unter den Menschen gibt es diese Arten, Unbelebtes, Pflanzliches, Belebtes und Sprechendes. Solange sich all diese Arten nicht zusammen verbinden, können wir nicht zur vollständigen Endkorrektur kommen. Das alles symbolisieren diese Bräuche.

Deshalb muss man sie genau nach diesen Zeichen verbinden, die sich im Pflanzlichen finden. Auch die Sukka baut man aus Pflanzlichem, aus dem Abfall von Tenne und Kelter, alles aus Dingen, die für das Verlangen zu empfangen keine Wichtigkeit haben. Das sind Zeichen für die Verbindung aller zusammen im Verlangen zu geben. Auf diese Weise, indem sie sich zusammen vereinen, kann man das Höhere Licht heranziehen, denn es kommt nur zur Verbindung. Durch das Licht kann man dann alle 613 Verlangen der Seele korrigieren und die spirituelle Welt in der korrigierten Verbindung enthüllen. Das symbolisiert das Fest. Das war's. Ich weiß nicht, was ich hinzufügen soll.

Fragt. Ja.

Schüler: Es gibt eine Geschichte, die Sie uns immer wieder erzählen und die an Sukkot mit Rabash passiert ist. Damals gab es einen Zustand besonderer Hochstimmung, und Sie haben ihn gefragt: „Was fehlt uns, um durchzubrechen?" Und er hat gesagt: „Es fehlt ein Angriff."

Rav: Ja. In dem Jahr haben wir eine neue Sukka gebaut und enorm viel Kraft hineingesteckt. Er wollte die Sukka nämlich nach strengen Bedingungen bauen. So wie er an Pessach streng war, war er es auch an Sukkot beim Bau der Sukka. Die Sukka war ganz aus Holz, ohne einen einzigen Nagel. Etwas aus Eisen ist verboten, wirklich nach seinen Bedingungen. Wir hatten diese Dübel, Nägel aus Holz, und so haben wir sie wirklich gebaut. Auch der Schach war ganz besonders: Es kam fast kein Licht durch, so sehr hat er darauf geachtet.

Wir haben viel hineingesteckt und zusammen gearbeitet, und vielleicht deswegen war die Stimmung ganz besonders. Alle waren sozusagen warm. Er hat damals auch schöne Erklärungen zu allem gegeben, oder es kam uns so vor, dass wir damals mehr aufnehmen konnten. Trotz allem sind wir jeden Tag zu einem Ausflug hinausgefahren. Als wir mit ihm gefahren sind, habe ich ihn gefragt: „Was fehlt uns? Sehen Sie doch endlich, was da ist: Eine ganze Woche sind wir rund um die Uhr zusammen in der Sukka, und auch tagsüber kommen Leute, sitzen, lernen, reden. Warum passiert es nicht?" 07:18

Da sagt er, dass das nicht reicht. Wir sehen, dass man in der Verbindung im Angriff sein muss. So ist es beim Auszug aus Ägypten: Es gibt eine Verbindung, sie verbinden sich zusammen, und dann ziehen sie aus. Ohne Verbindung kann man nicht ausziehen. So ist es bei „Und die Kinder Israels seufzten wegen der Arbeit", noch davor, in Pitom und Ramses. Auch da waren alle zusammen, als sie fühlten, dass es bei ihnen nicht vorangeht. So ist es bei der Spaltung des Schilfmeers: Man fühlt, dass von hinten das Heer des Pharao drängt und vorne die Wellen des Schilfmeers. Und am Berg Sinai erst recht. Dort stehen sie um den Berg Sinai, und von der einen Seite drängen die Frauen. So steht es geschrieben, es steht überhaupt geschrieben: „Dank der gerechten Frauen zogen sie aus Ägypten". Es gab einen sehr großen Druck von der privaten Frau jedes Einzelnen und, so kann man auch sagen, von der allgemeinen. Dazu kam die Bedingung: Entweder ihr verbindet euch, oder hier ist euer Begräbnisplatz.

Wir sehen, dass die Bedingungen, die sich insgesamt enthüllen, ganz und gar nicht einfach sind. Sie sind wie Geburtswehen, und nur dann kann man wirklich in die neue Welt geboren werden. Diese äußeren Bedingungen enthüllen wir selbst; es ändert sich nicht etwas in der Welt. Du kannst heute in der Welt Menschen finden, die sich wegen der Wirtschaftskrise oder wegen irgendwelcher Ängste und anderer Probleme das Leben nehmen wollen. Gleichzeitig kannst du Menschen in der Welt finden, denen alles egal ist und die überhaupt nicht fühlen, was passiert. Alles hängt davon ab, wie der Mensch die Welt enthüllt. Die Welt hat keine eigene Form.

Deshalb können wir ruhig sein: Alles ist in Ordnung, wir warten ab, was sein wird, wird sein. Wir können uns aber auch in einen Zustand bringen, in dem wir sehr wohl fühlen: Genug, wir müssen uns verbinden und die Spiritualität enthüllen, die sich nur in der Verbindung enthüllt. Alles hängt vom Druck ab, den wir selbst erzeugen. Dieser Druck kann so sein, dass die gewöhnliche Wirklichkeit, die für Menschen draußen ruhig ist, uns schon wie die Finsternis Ägyptens vorkommt, oder als ob wirklich Feinde hinter uns herlaufen, das Heer des Pharao, und wir müssen in die Spiritualität springen wie ins Schilfmeer. Alles hängt davon ab, wie der Mensch sich seinen Zustand vorstellt. Damit zwingt er sich, weil er keine Wahl hat, sich mit den anderen zu verbinden.

All diese Bilder, die wir in der Tora lesen, sind Bilder von immer stärkeren Verbindungen zwischen Menschen. In der Spiritualität geht man nicht ins materielle Ägypten, und man durchquert weder das Schilfmeer noch die Wüste Sinai noch das Land Israel. In der Spiritualität ist alles Stufen der Verbindung zwischen den Seelen, zwischen Menschen, kann man sagen, die sich in ihrer Innerlichkeit verbinden, in den Seelen. In ihren Verlangen verbinden sie sich miteinander. Davon spricht die Tora. Sie spricht nicht von Geographie oder von der Geschichte irgendeiner Gruppe, die da in irgendeinem Land Kanaan oder in Ägypten umherzieht und wieder zurückkehrt. In der Verbindung zwischen ihnen enthüllt man all diese Ebenen.

„Geh du aus deinem Land"⁸ heißt: aus deinem Verlangen, aus dem babylonischen Verlangen, in dem du dich befindest. Geh zu einem größeren Verlangen, wo du dich mit deiner Gruppe mit mehr Kraft verbindest. Das heißt dann schon „Land Kanaan". Danach kommt ihr in die Linke Linie: Eure Verlangen wachsen, der böse Trieb tritt hervor. Das heißt, ihr steigt nach Ägypten hinab. Danach steigt ihr auf, ihr bekommt einen Aufstieg aus diesem Zustand, aus Ägypten, indem ihr euch zusammen vereint. Das heißt, ihr seid in der Wüste Sinai. Nach der Verbindung zwischen euch über allen Problemen, die sich in euch enthüllen, kommt ihr in einen Zustand, auf eine Ebene, die „Land Israel" heißt.

Alles sind Stufen, nicht Geographie. So nennen wir alle spirituellen Stufen mit solchen Namen. Die Namen hat man aus dieser Welt genommen, aber es geht nur um Stufen. Wir können jetzt einen Bus nehmen und eine Reise machen, von Babel ins Land Kanaan und nach Ägypten und wieder zurück zu uns. Na und, was wird sein? Machen wir dann eine spirituelle Reise? So werden wir sie nennen, aber wird das wirklich eine spirituelle Reise sein? Es wird eine materielle Reise sein.

Alles hängt davon ab, wie wir, während wir an einem Ort sitzen, auf den Stufen aufsteigen und unsere innere spirituelle Welt enthüllen. Sie enthüllt sich nur im Maß der Stärke der Verbindung zwischen uns. Je mehr wir uns entsprechend dieser Stärke verbinden, desto mehr spirituelle Stufen enthüllen wir. Alles ist nur in der Verbindung. Alle unsere Verlangen, die 613 Verlangen, werden nur in Bezug auf die Verbindung korrigiert. Wenn der Mensch nicht zur Verbindung geht, erfüllt er keine einzige Mizwa, keine einzige Korrektur des Verlangens zu empfangen. Denn wozu benutzt er sein Verlangen? Alle Verlangen kommen vom Zerbrechen, von der Trennung voneinander, und alle können nur in der Verbindung miteinander korrigiert werden. Das war's.

Ja, Eran. Na, was ist mit dem …

15:52

Schüler: Gibt es in den Quellen ein Beispiel für den Aufbau einer Umgebung, also für das, was wir tun müssen, um uns in unserer Welt zu verbinden?

Rav: Das hat Abraham von Anfang an gemacht. Das nennt man „die Leute aus dem Haus Abrahams". Er hat sie aus Babel herausgeholt, die, die ihm aus Babel folgen wollten: heraus aus dem Verlangen zu empfangen, um zu empfangen, heraus aus all den egoistischen Beschäftigungen, die sie untereinander hatten. Sie hassten einander wie ganz Babel, und sie waren bereit, sich miteinander zu verbinden. Daraus setzt sich die Gruppe zusammen: aus Menschen, die bereit sind, aus Babel auszuziehen. Nicht aus dem materiellen Babel, sondern aus dem spirituellen Babel jedes Einzelnen. Daraus hat er sie zusammengesetzt. Womit? Mit seiner Eigenschaft des Chessed: Man muss in Liebe über dem Hass sein. Das ist alles. Was hätte er tun können? Die Arbeit an ihrer Stelle konnte er nicht machen.

Er hat sie nur gelehrt: Im Glauben über dem Verstand, in Liebe über dem Hass, in der Verbindung über allen Gegensätzen, die es zwischen allen gibt, müssen wir verbunden sein. Denn darin, in der Stärke dieser Verbindung über dem Verlangen zu empfangen, enthüllen wir spirituelle Stufen. Welche spirituellen Stufen? Zuerst das Land Kanaan, dann Ägypten, dann die Wüste, dann das Land Israel. Aber alles ist zur Verbindung, zur Verbindung, zur Verbindung über dem Ego, das sich immer mehr und mehr enthüllt. So ist die ganze Tora eine Geschichte von Sünden und Korrekturen, Sünden und Korrekturen. Das heißt: Enthüllungen des Zerbrechens und Korrekturen.

Du gehst etwas reparieren⁹ und glaubst, du hast es im Großen und Ganzen repariert. Plötzlich prüfst du und siehst: Nein, da drinnen ist noch etwas. Wieder machst du es auf und reparierst. Du schaltest diese Maschine ein und entdeckst wieder, dass man noch etwas reparieren muss, und so weiter, bis du mit den Reparaturen fertig bist. Aber jede nächste Reparatur entdeckst du nur, weil du die vorherige gemacht hast. So geht es immer wieder, von der Äußerlichkeit immer weiter zur Innerlichkeit. Aber alle Korrekturen dienen dazu, sich zu verbinden oder alle zusammen zu verbinden. Das ist alles.

Und wir vergessen, dass genau dort die Korrektur und die spirituelle Enthüllung sind. Es kommt uns vor, als wäre das irgendwo anders. Deshalb brauchen wir öffentliche Meinung, Gedanken, Willen, Ausrichtung. Alle sollen gemeinsam darauf ausgerichtet sein, uns dahin zu lenken, dass man in der Verbindung Spiritualität enthüllt. Denn die ganze Wirklichkeit wurde dafür erschaffen, die ganze Welt ist dafür gebaut, und alle Leiden gibt es nur, um uns zur Verbindung zwischen uns zu lenken. Das ist jetzt wirklich das Problem der Welt. Und wir, sozusagen die Träger der Methode, der Methode der Verbindung, müssen sie sofort und als Erste verwirklichen.

Ja.

20:08

Schüler: Wir sehen bei uns eine sehr große innere Schwierigkeit, diesen Schritt der Verbindung zu machen. Und wir sehen keine Beispiele, die von der Schwierigkeit bei der Verbindung sprechen. Zumindest in den Büchern sieht es nicht so aus, als ob man von der Schwierigkeit bei der Verbindung spricht, von der Schwierigkeit, dass …

Rav: Nein … Schwierigkeit bei der Verbindung, wovon spricht denn die Tora? Hast du das nicht gelesen? Du hast doch schon mal eine Tora gelesen, oder? Na, worum geht es in der ganzen Geschichte? Jedes Mal bleiben sie in Problemen stecken, in Problemen über Problemen. Sie enthüllen immer mehr Gegensätze, Mängel in der Verbindung zwischen ihnen. So viel sie vorher gemacht haben, wieder entdecken sie Probleme, wieder korrigieren sie, wieder entdecken sie. Bis … Was heißt das? Bei jeder Enthüllung enthüllt man ein größeres Verlangen zu empfangen, man korrigiert es und steigt auf eine höhere Stufe.

Also mehr hinunter, mehr hinauf, mehr hinunter, mehr hinauf. Man enthüllt mehr innere Verderbnis, korrigiert sie und steigt höher, bis man auf die Höhe kommt, die „das vollständige Land Israel" heißt. Das ist Stufe 125. So kann man die ganze Zeit nur durch die Verderbnisse vorankommen. Deshalb müssen wir auch das verstehen: sie verstehen, diese Verderbnisse lieben, ihre Enthüllung lieben. Baal HaSulam schreibt in den Briefen, dass man gerade durch die Enthüllung all dieser Bösewichte der Korrektur und des Aufstiegs würdig wird. Das sind Grundregeln. Wenn wir sie nicht wirklich innen, in uns, anerkennen, können wir nicht vorankommen. Es wird für uns die ganze Zeit wie ein Stillstand sein.

Der Neue kommt voller Begeisterung zum Lernen und bekommt nach, sagen wir, ein paar Wochen zum ersten Mal einen Abstieg. Er weiß nicht, was mit ihm passiert. Es ist, als hätte ihm jemand einen Schlag auf den Kopf gegeben: Was passiert da? Verlangen, Gedanken, Nebel, Geschmacklosigkeit, wirklich alles eine Wolke, Verzweiflung. Er weiß nicht, was mit ihm passiert, er ist wie betäubt. Danach geht es nach und nach vorbei, er vergisst es, wieder kommt irgendeine Begeisterung, und danach kommt es wieder, bis er anfängt zu hören. Es dauert lange, bis er anfängt zu hören, dass diese Dinge zum Weg gehören und dass er dadurch von Zustand zu Zustand übergeht, vom Abstieg zum Aufstieg. So geht es bei ihm die ganze Zeit, weißt du, wie beim Jo-Jo, bei diesem Ball am Gummi: So weit du ihn nach unten wirfst, so weit springt er dir nach oben. So kommen wir voran.

Danach müssen wir bewusst und mit Kontrolle in diese Aufstiege und Abstiege gehen. Das sind schon fortgeschrittenere Phasen. Aber anzuerkennen, dass der Weg so ist, ist Pflicht. Je schneller sich die Gemeinschaft daran gewöhnt und damit einverstanden ist, desto schneller versteht sie, dass gerade das die Korrektur ist. Uns werden Verderbnisse schrittweise enthüllt, vom Leichten zum Schweren, und wir können uns in der Verbindung zwischen uns über sie erheben. Die Verderbnisse sind: Ich habe keinen Geschmack, ich habe kein Verlangen, mich zu verbinden, ich habe keine Beziehung zum Lernen. Es sind nicht die Verderbnisse, dass ich über mein gewöhnliches Leben verzweifelt bin. Das begleitet uns auch, aber das heißt nicht Verderbnis. Viele Menschen draußen auf der Straße sind auch darin. Verderbnisse und Verbindungen gibt es nur in Bezug auf Verbindung und Trennung. So müssen wir uns prüfen und uns messen.

Ja.

25:21

Schüler: Shlomo aus dem Kabbala-laAm-Haus in Jerusalem fragt: Mein Kind zu lieben kann sehr schwer sein, weil ich auch seine Schmerzen und Enttäuschungen fühle. Wie kann ich so die Gruppe lieben und danach die ganze Menschheit? Wie kann ich all ihre Mängel ertragen?

Rav: Ich muss nicht mit all ihren Mängeln verbunden sein. Ich muss mich bemühen … wozu? Ich muss mich bemühen, mit ihnen verbunden zu sein. Ich stelle sie mir so vor, dass sie verbunden sind und nur meine Verbindung dort fehlt. Dann mache ich die maximale innere Anstrengung in meinen Verlangen, Gedanken und Absichten, um mit Herz und Seele dabei zu sein. Herz und Seele ist nichts Äußeres. Das sind innere Gedanken und Gefühle, dass ich mit ihnen verbunden sein will. Und ich rechne ihnen nicht vor, dass sie dann in Mängeln sind. Ich rechne damit, dass sie schon alle zusammen verbunden sind.

Wenn ich mich mit ihnen verbinden will, muss ich sie mir so vorstellen, als wären sie schon in der Endkorrektur. Alle sind vollkommen, alle sind Große der Generation, und nur ich, der Letzte, fehle dort, um alle Verbindungen abzuschließen, zum vollständigen Bild. Dann habe ich keinerlei Kritik an ihnen, es geht nur darum, wie ich in sie einbezogen werde. Dort verliere ich mich wirklich. In Ordnung?

Na.

27:27

Schüler: Sie haben einmal in einer Antwort auf eine Frage gesagt, dass die Verbindung einfach ist. Wir gehen die ganze Zeit drumherum, wir sind die ganze Zeit drumherum, wir wissen den Punkt nicht zu finden. Aber es ist sehr leicht. Also ist wohl der schwere Teil, den Punkt zu finden. Wir reden die ganze Zeit über Verbindung, wir wissen nur nicht, was das ist. Wie können wir …?

Rav: Wir wissen nicht, was das ist, weil das schon die Seele ist. Verbindung ist schon ein Gefäß, ein gemeinsames Verlangen, das in keinem von uns ist. Das ist das Allgemeine. Du, ich und er und er und er zusammen: Zusammen ist etwas ganz anderes. Das ist nicht du und ich und er und er. Das ist etwas Zusätzliches. Sagen wir, wir erwerben damit einen neuen Bereich, Zehn Sefirot. In der Verbindung zwischen uns sind wir sozusagen bereit, uns zu verbinden: ich zu dir, du zu mir, und noch einige verbinden sich so und versuchen es. All unsere Verlangen haben in der Spiritualität überhaupt keinen Status.

Wenn wir diese Kompression machen, diesen Druck, dass wir uns sehr wohl verbinden wollen, wird etwas Neues geboren. Aus unserem Verlangen¹¹ kommt das Licht und baut etwas Neues. In diesem Neuen findest du nichts, was deinem früheren Verlangen ähnelt, und auch nichts, was der Summe der Verlangen ähnelt, mit denen ihr euch zur Gruppe verbunden habt. Das ist eine neue, zusätzliche Stufe, die wirklich ein Teil der Shechina ist. In diesem neuen Verlangen, in diesem neuen Zustand, enthüllst du schon die Ewigkeit, die Spiritualität. Es gibt sozusagen keinen Zusammenhang zwischen dem, worum du dich gemüht hast, und dem, was du gefunden hast: „Ich habe mich gemüht und gefunden".

Ja.

29:40

Schüler: Die Sache ist … Letztlich können wir die Verbindung nur durch Anstrengung erreichen. Und unsere Anstrengung muss auch in die richtige Richtung gebündelt sein.

Rav: Zur Verbindung.

Schüler: Okay.

Rav: Das ist alles. Was? Wissen die Kinder Israels nach der Geschichte vom Auszug aus Ägypten, wohin sie ausziehen? Wohin … Sie fliehen. Man muss aus dem Zustand, in dem man ist, zur Verbindung kommen, das war's. Tu alles, was nur möglich ist.

Schüler: Vielleicht ist unser Problem, dass jeder sich die Verbindung ausmalt?

Rav: Flieh aus Ägypten in die Dunkelheit. Was gibt es da zu sehen? Spring aus Hilflosigkeit ins Meer, na? Du kommst zum Berg Sinai, was ist das? Insgesamt … was für Übungen, was für Dinge? Was sieht man? Nichts. In welchem Zustand ist man? Völlig verwirrt.

30:36

Schüler: Wie denn dann trotzdem …? Wie denn trotzdem?

Rav: Nur Druck. Und auch der Druck ist nicht in irgendein Bild gemalt, in dem das eine gegenüber dem anderen klar ist, so und so … Nein. Ganz im Gegenteil.

Schüler: Wie erzeugt man dann trotzdem diese Anstrengung? Uns ist klar, dass das etwas ist, das wir … das mir zumindest unbekannt ist. Aber wir müssen es auf jeden Fall fordern. Ich muss etwas fordern, wovon ich keinerlei Vorstellung habe. Welchen Tipp kann man da vielleicht mitnehmen …?

Rav: Warum hast du keine Vorstellung davon? Verbindung. Du hast eine Vorstellung. Das ist etwas, das man versteht. Verbindung ist nichts, was du dir nicht vorstellen kannst. Wir alle verbinden Gedanken und Verlangen zusammen, sodass sie wie eins sind: „Wie ein Mensch mit einem Herzen". „Wie" heißt: wirklich eine Sache wollen und an eine Sache denken. Was heißt „an eine Sache"? An die Verbindung. Wozu? Um unseren spirituellen Zustand zu enthüllen. Was ist der spirituelle Zustand? Genau diese Verbindung, das ist der spirituelle Zustand.

31:49

Schüler: Was fehlt uns dann trotzdem, dass wir daneben laufen? Die ganze Zeit laufen wir daneben und schaffen es nicht, uns zu fokussieren. Was fehlt uns, um das zu erreichen, wovon Sie sagen, dass es einerseits so einfach ist? Unsere Mühe besteht doch nur darin, diesen Punkt zu erreichen, zu ihm zu kommen, zur Fokussierung.

Rav: Euch fehlt Beharrlichkeit, es fehlt Beharrlichkeit. Möglichst viele Menschen sollen wirklich mit dieser Idee verbunden sein und so viel wie möglich die ganze Zeit immer mehr daran denken. Du hast vielleicht nicht davon gehört: Die Schüler des ARI und besonders die Schüler des Ramchal¹² hatten untereinander einen Dienstplan, sodass sie immer darin waren. Immer saßen zwei aus der Gruppe oder mehr und lasen den Sohar, und so 24 Stunden lang, dazu noch alle möglichen anderen Dinge. Aber es geht nicht darum, dass man sitzt und liest. Weißt du, davon hast du jede Menge.

Sondern man ist in der Absicht auf die Verbindung und bemüht sich damit, die anderen zu halten. Mit allen möglichen Mitteln: „Alles, was deine Hand mit deiner Kraft zu tun vermag, das tue." Aber: Hast du dich nicht gemüht, hast du nicht gefunden, das soll klar sein. Und: Hast du dich gemüht, hast du gefunden. Was gefunden? Etwas Neues, ein neues Gefäß, das du vorher nicht sehen kannst. Wie du sagst: Ich weiß nicht, ich sehe nicht, ich verstehe nicht. Das ist so. Das ist eine Sache des Findens.

Ja.

33:44

Schüler: In letzter Zeit gibt es an den Feiertagen ein Phänomen. Ich laufe so an Sukkot herum, bei solchen halb religiösen, halb säkularen Leuten. Sie fangen an zu reden und sagen zu mir: „Schaut ihr Kanal 66? Habt ihr Rav Laitman gesehen?" Sie wissen nicht, dass ich dort lerne. Und ich sage mir: Wow, wie schön, alle möglichen völlig fremden Leute fangen an, Rav Laitman zu sehen. Ich freue mich und fange einfach an zu tasten, was los ist. Wenn ich frage und ein kleines bisschen tiefer gehe, sagen sie zu mir: „Ja, aber schau, auch Rav Laitman spricht über die Arwut, wir hören, dass er über Arwut spricht, die Arwut-Bewegung." Sie fangen an zu hören.

Dann sage ich: „Na und …?" – „Schau, das ist in Ordnung, aber hast du gehört …" Plötzlich höre ich, wie er abrupt zu einem ganz anderen Rav wechselt. Und ich sage mir: Moment … Ich bleibe wie geschockt und sage: Was passiert hier? Ihr Kopf ist ganz und gar bei der Sukka, die sie gebaut haben, und bei … Sie haben überhaupt keinen Bezug zur Kabbala … Aber sie sehen Sie, Tora … sie sehen nicht … Kabbala, sie sehen einen Rav. Sie begreifen es noch nicht, sie merken überhaupt nicht, ob das Kabbala ist oder nicht.

Und immer mehr Leute, ich höre sie reden, dass sie Laitman sehen, Kanal 66 sehen. Das sind Leute, von denen man nie geglaubt hätte, dass sie Kanal 66 schauen. Auch Religiöse schauen Kanal 66. Ich habe sogar jemanden getroffen, der lächelt, mich ansieht und lächelt. Ich sage: „Warum lächelst du?" Er sagt: „Ja, ich habe dich bei Laitman gesehen, bei …" Ich: „Na und …?" Und ich … na, ihn heranziehen. Es gibt niemanden, mit dem man reden kann. Du klopfst auf Holz. Nichts, gar nichts, überhaupt keine innere Verbindung zu diesem ganzen Thema Laitman. Und das frage ich: Warum … äh, äh, was passiert hier?

Rav: Schau, das ist das Volk, das aus Ägypten auszieht. Da sind Frauen und Kinder und Alte, insgesamt 600.000 Männer gegenüber insgesamt drei Millionen im Volk. Ein Fünftel also, auch das ist viel. Sie haben das Erstarken, sie haben die Fähigkeit zu verstehen, die Fähigkeit, sich anzuschließen, die Fähigkeit, etwas zu tun. Alle übrigen werden hinterhergezogen: Frauen, alte Männer, alte Frauen, Kleinkinder und Kinder. Also sei nicht beeindruckt davon, dass der Schöpfer ihm nicht die Möglichkeit gegeben hat zu verstehen, was passiert. Ja, es gibt sehr viele Menschen, die unseren Kanal schauen und darin keinen Unterschied zu den anderen Kanälen sehen. Ja, das ist Tora, ja, und er ist ein Rav, man erweist mir Ehre, so.

Da kann man nichts machen. Sollen sie vorerst so schauen. Aber dass sie trotzdem Worte über die Verbindung hören, über die Einheit, das wirkt. Das Licht, das in diesen Artikeln ist, in dieser Schrift von Baal HaSulam, die wir, sagen wir, heute und gestern gelernt haben und morgen lernen werden, das ist das Wirkende. Deshalb ist es gut. Schau, ein Mensch kommt hierher und sitzt, auch wenn er ein Verlangen hat: Was versteht er? Bis sich in ihm nach und nach etwas zu ändern anfängt, so eine andere Beziehung zu den Dingen, dauert es sehr lange. Aber trotzdem ist er schon in der inneren Arbeit, das Licht wirkt schon. Nur gibt es sehr viele Korrekturen, die wir machen müssen. Wir sind uns nicht bewusst, wie sehr wir jeden Moment innere Korrekturen durchlaufen. Das ist sehr schwere Arbeit.

Schau dir den Säugling an, wie hart er arbeitet. Verpflichte einmal einen erwachsenen Menschen, die ganze Zeit in Unruhe zu sein und die ganze Zeit alles zu prüfen, und schau, was mit ihnen passiert. Wenn der Säugling, der Schöpfer bewahre, krank ist und, sagen wir, vierzig Grad Fieber hat, sitzt er trotzdem und spielt. So ist das. Und wie sehr er auch wächst: Insgesamt ist es ein kleines Tier, ein großes Tier. Was ist der Unterschied zwischen den Stufen Säugling und Erwachsener? Hier dagegen machen wir wesentliche, innere Veränderungen durch. Deshalb braucht es Zeit. Von weitem siehst du, wo man anfängt. Aber jeder von denen, die heute nichts verstehen … weißt du, der ist einfach völlig abgeschnitten, er … kann kein Wort hören. Der wird dir in der Endkorrektur wie Rabbi Shimon sein, so. Alles hängt von der Füllung ab, vom Or Chochma, das alle füllen wird.

Gut, es gibt keine Fragen mehr, dann gehen wir zum nächsten Teil über. Hast du noch etwas? Bitte, bitte.

Schüler: Eine Frage aus Tel Aviv. Er fragt im Zusammenhang mit dem, was in der Zukunft sein wird: Kann es einen Zustand geben, in dem die Leere vom Genuss verschwindet, weil die Mühe darum klein sein wird?

Rav: Ich habe nicht verstanden.

Schüler: Kann es einen Zustand geben, in dem die Leere vom Genuss verschwindet, weil die Mühe darum klein sein wird?

Rav: Leere vom Genuss kann es nicht geben. Wieso Leere?

Schüler: Er meint, dass das Gefühl der Leere verschwindet. Die Leere, das heißt, es wird kein Gefühl der Leere geben, weil die Mühe klein sein wird, also …?

Rav: Was heißt „die Mühe wird klein sein"? Ich verstehe nicht. Nein, nein, nein, hier kann man keine Frage zusammensetzen.

In Ordnung, na, dann gehen wir zum nächsten Teil über.

Vorleser: Wir gehen zum nächsten Teil der Lektion über, aus dem Buch „Sohar laAm".

(Ende der Lektion)