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Morgenunterricht 19.04.2001
Buch „Schriften von Baal HaSulam", S. 161, „Vorwort zur Weisheit der Kabbala" (Pticha), Unterricht 6
Teil 2
Was haben wir gelernt, wo haben wir aufgehört?
Schüler: Katnut.
Rav: Katnut der Welt Nekudim, ja? Schön. Also ist das Thema heute Gadlut der Welt Nekudim. Nachdem wir gelernt haben, was Katnut ist, zeichnen wir noch einmal unsere Zeichnung. Wir haben den Parzuf Galgalta, Rosh, Pe, Reschimot 4/4, Galgalta, Tabur, und Toch Galgalta, Sof Galgalta, Sium de Galgalta. Tabur von Galgalta. Nach Galgalta ist uns der Parzuf AB herausgekommen, sein Pe [ist] dort, wo der Chase de Galgalta [ist]. AB kommt uns heraus auf den Reschimot.. warum schreibe ich 4/4 – ich schreibe schon Dalet/Dalet. Und das [ist] Dalet/Gimel, das ergibt uns den Parzuf AB. Nach AB kommt uns der Parzuf SaG heraus auf den Reschimot Gimel/Bet. Das Pe von SaG, und der Chase von AB. Sie beide, sowohl AB als auch SaG, enden am Tabur. Wir haben Taamim in SaG. Was uns interessiert, sind die Nekudot de SaG.
Wenn SaG anfängt, sich zu verfeinern, kommen die Nekudot de SaG heraus, dann ergibt sich uns sozusagen Folgendes. Dass diese Lichter (siehe Zeichnung) unterhalb des Tabur der Nekudot de SaG eintreten, weil sie Lichter von Bet de Hitlabschut, Bet de Awiut sind. Sie können unterhalb des Tabur eintreten und sich hier bis zum Sium Galgalta ausbreiten. Hier gibt es Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Und sie breiten sich von oben nach unten aus und füllen die Galgalta mit Or Chassadim. Or de Chassadim. Und wenn sie die Galgalta mit Or de Chassadim füllen, dann erhalten sie von der Galgalta die Reschimot Dalet/Gimel. Das sind Reschimot für Or Chochma. Und dadurch fangen die Nekudot de SaG an, hier unterhalb von Tiferet zu fühlen, dass hier Gefäße des Empfangens zu entstehen anfangen, fangen an, hier einen empfangenden Willen ohne Massach zu fühlen. 24:06
Und dann haben wir aus diesen Gefäßen gelernt, dass hier ein empfangender Wille entsteht, dann steigt Malchut nach oben (siehe Zeichnung), und dieser Aufstieg, dass Malchut nach oben [geht], wird Zimzum Bet genannt. Und der neue Ort der Malchut, an den sie hier aufgestiegen ist, wird Parssa genannt. Und all das ist geschehen, als die Nekudot de SaG sich hier nach unten ausgebreitet haben, auf das Sof de Galgalta eingewirkt haben, von ihnen die Reschimo Dalet/Gimel erhalten haben, sich eingeschränkt haben, und auf dem Rückweg steigen sie immer weiter auf, bis zum Rosh de SaG. Das alles geschah auf ihrem Weg zum Rosh de SaG.
Also kommen sie zum Rosh de SaG mit ihren eigenen Reschimot, das sind schon Reschimot Bet/Alef, eingeschränkt plus Zimzum Bet, eine Reschimo. Und eine zweite Reschimo Dalet/Gimel, das, was sie hier unten von NeHJ de Galgalta erfasst haben.
Und dann, was passiert weiter? Gemäß den Reschimot Bet/Alef, eingeschränkt, muss ein Massach stehen, um den nächsten Parzuf in Nikwej Ejnaim zu erzeugen. Was ist Nikwej Ejnaim? Im Rosh gibt es Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut. Also die Hälfte der Bina, dort, wo die GaR de Bina endet, und es bleibt ZaT de Bina. Das nennt man Galgalta we Ejnaim, und das ist die ZaT. Dieser Ort wird Nikwej Ejnaim genannt.
Und dann entsteht hier ein Siwug vom Anfang ..., und nicht im ganzen Rosh wie hier – das [ist] der ganze Rosh –, sondern nur an einem Teil. Warum nur an einem Teil? Weil, wenn es mir verboten ist, innen zu empfangen, sondern nur in diesem Abschnitt des Guf, dann muss ich dementsprechend im Rosh eine Rechnung machen, wie viel ich empfangen darf. Sagen wir, im Magen ist es mir verboten, 40 % zu füllen. Also mache ich schon im Voraus eine Rechnung, wie viel man empfangen darf, damit der Magen sich nur zu 60 % füllt und zu 40 % nicht. Das ist es, was hier passiert.
Und dann, nach diesem Siwug, der hier entsteht (siehe Zeichnung), steigt Licht nach unten und baut einen Parzuf genau an dem Ort, von dem die Reschimot aufgestiegen sind, die Bitten. Bis hierher füllt er sich, und nicht weiter, bis zur Parssa. Und dieser Parzuf wird Katnut der Welt Nekudim genannt.
Schüler: Vom Tabur abwärts? Oder..
Rav: Das, von hier bis hier. In diesem Parzuf gibt es Keter, Aba we Ima und SoN. Drei Teile. Und diese drei Teile befinden sich alle im eingeschränkten Zustand. Das heißt, in welcher Form befinden sie sich? Das ist schon.. daraus lernen wir schon.. Komm rein, komm rein, hab keine Angst, komm her, nu, was hat er? Er schämt sich, dass er eine Mütze auf dem Kopf hat. Also kann man, das heißt, jeder einzelne Teil ist eingeschränkt. Warum? Weil man gemäß Zimzum Bet nur die Hälfte der Gefäße verwenden kann. Also gibt es hier einen Rosh, der Keter ist, einen zweiten Rosh, Aba we Ima, und einen Guf.
Was passiert hier? Schauen wir es uns so an. Wie in jedem Parzuf haben wir Keter, Aba we Ima – das nennt man Chochma und Bina – und SoN, das ist Seir Anpin und Malchut. Das ist der Aufbau des Parzuf. Wir haben mit euch im ersten Unterricht gelernt, was passiert. Im Keter gibt es Licht. Licht vom Keter kommt zur Chochma, und auch in der Chochma gibt es Licht. Aber Bina will das Licht nicht empfangen, sie hat eine Eigenschaft wie Keter – nur zu geben und nicht zu empfangen. Es kommt so heraus, dass Keter geben will.. oder machen wir es anders. 31:25
Keter will geben (siehe Zeichnung), Chochma will geben, Bina dreht sich so um, sie will nicht empfangen. Und Seir Anpin und Malchut – obwohl sie wollen, haben sie gar nichts. Dieser Zustand wird so genannt, dass Chochma und Bina oder Aba we Ima sich im Zustand Panim be Achor befinden, Panim be Achoraim (Vorderseite zur Rückseite). Aba befindet sich Ima gegenüber im Zustand Panim, und Ima Aba gegenüber im Zustand Achoraim – sie will von ihm keine Chochma empfangen, weil die Eigenschaft der Ima Bina ist. Und dann gibt es in so einem Fall kein Licht unten für SoN. Licht kommt nur zum Aba von oben, und hier will Ima es schon nicht empfangen. Und dann ist unten Finsternis.
Das ist ein Zustand, der einem Transistor ähnelt, sagen wir – wir haben in der Technik in diesem Leben sehr viele Beispiele, wo wir einerseits sozusagen einen Zustrom und eine Fülle haben, und es gibt jemanden in der Mitte, der sie anhält und nicht weiterfließen lässt. Und dann, sagen wir, wie wir es beim Transistor haben, ja? (Zeichnung) Kennt das jemand? Von hier kommt ein Strom, hier wird er angehalten, wenn wir hier eine Welle anlegen, dann öffnen wir gemäß dieser Welle auf dieselbe Weise dieses Tor, und dann geht der Strom nach unten durch. Ja? So etwas in der Art. (Zeichnung) Wir haben, sagen wir, irgendeinen Wasserhahn, ja? Also wenn wir aufdrehen, so fließt es, drehen wir zu, fließt es nicht. Das war's. So ist es bei uns hier, also ist das ein Ergebnis. 33:42
Ima will kein Licht empfangen, weil sie Bina ist, Ima will Licht von Aba empfangen, und alles unterhalb der Bina, alles ist Finsternis. Das nennt man Katnut der Welt Nekudim. Jetzt kommt ein Zustand.. woher kommt Katnut der Welt Nekudim? (Zeichnung) Daher, dass wir einen Siwug auf den Reschimot Bet/Alef, eingeschränkt, gemacht haben. Jetzt, wo wir das gemacht haben und einen Parzuf haben, der Katnut der Welt Nekudim heißt, kommt jetzt die Reihe an das zweite Paar der Reschimo.
(Zeichnung) Und gemäß dem zweiten Paar der Reschimot kommt uns heraus, dass der Siwug schon an einem anderen Ort gemacht wird. Wo? Der Siwug wird schon am Pe gemacht. Machen wir ihn hier (Zeichnung) am Pe. Das ist das Pe, schau (?), es geht weiter. ... ein bisschen. Der Siwug wird am Pe gemacht. Warum? Weil diese Reschimo Dalet/Gimel wirklich einen Siwug mit vollem Licht verlangt. Also passiert uns, dass der Massach von Nikwej Ejnaim wieder herabsteigt, der Massach von Nikwej Ejnaim steigt wieder zum Pe herab, und am Pe wird ein Siwug auf volles Licht gemacht, ein Siwug auf Dalet/Gimel.
Ich schreibe hier (Zeichnung) noch einmal, dass das ein Siwug Bet/Alef plus Zimzum Bet ist. Wenn ein Siwug auf Dalet/Gimel gemacht wird, dann kommt ein sehr großes Licht zu diesem Parzuf, und was macht es mit diesem Parzuf? Dieses große Licht tritt in Keter ein, in Keter de Nekudim, und in Aba we Ima, und in SoN, und es verpflichtet Aba we Ima [dazu], dass Keter Licht gibt, dass Aba Licht gibt, und dass Ima sich mit Aba paart und Licht gibt, und dass sie SoN Licht geben. Und dass dieses SoN ebenfalls unterhalb der Parssa übergehen und hier (Zeichnung) diesen Raum ebenfalls bis zum Ende füllen. Und dass Lichter die Parssa überschreiten – und es ist verboten, allein mit der Parssa herabzusteigen, aber dieses Verbot, die Reschimot Dalet/Gimel der Lichter, also geschieht hier das Zerbrechen der Gefäße. All diese Gefäße, vom Pe de Aba we Ima an und weiter, all diese Gefäße zerbrechen. Das Zerbrechen der Gefäße.
Der Zustand selbst, in dem ein Siwug auf Dalet/Gimel gemacht wird, wird Gadlut der Welt Nekudim genannt. Und was hier passiert (Zeichnung), unterhalb von Aba we Ima mit diesem großen Licht, nennt man „das Zerbrechen der Gefäße". Womit ist das vergleichbar? Ich hatte einfach ein kleines Gefäß. Ich dachte, ich kann es benutzen. Ich habe einen Teil davon benutzt, bis hierher. (Zeichnung) Statt der zehn Sefirot – Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Jessod, Nezach, Hod, Malchut – habe ich nur einen Teil benutzt. Mir war mehr oder weniger klar, dass ich diesen [Teil] benutzen kann, diesen Teil. Aber ich habe nicht in Rechnung gestellt, dass es in mir auch ein Verlangen Dalet/Gimel gibt, das mich sozusagen hier (Zeichnung) unterhalb des Sof de Galgalta erfasst hat. Und dieses Verlangen Dalet/Gimel, das sich enthüllt hat, hat dann dazu geführt, dass ich eine Rechnung gemacht habe – sozusagen –, dass ich empfangen kann, um zu geben, sogar in allen Gefäßen, nicht nur in einem Teil. In einem Teil der Gefäße habe ich gelernt, dass das erlaubt ist, und ich habe damit gearbeitet, und in einem Teil, und als ich anfing, in all meinen Gefäßen zu empfangen, da bin ich zerbrochen.
Was bedeutet das Zerbrechen der Gefäße? Es gibt viele Beispiele. Sagen wir, wir alle wissen, dass es, wenn wir etwas Verbotenes haben, besser ist, sich von etwas Verbotenem fernzuhalten, als anzufangen, ein bisschen zu empfangen, und in der Mitte aufzuhören. Das ist es, was hier passiert ist. Wenn ich meine Gefäße des Empfangens, die sich eingeschränkt haben, überhaupt nicht benutze, dann ist es in Ordnung, ich befinde mich in Katnut. 40:25
Aber wenn ich anfange zu empfangen, dann kann ich mich schon nicht mehr aufhalten, und obwohl es mir schon verboten ist – da ich angefangen habe, das Or de Gadlut heranzuziehen –, muss ich es schon bis zum Ende heranziehen, auch wenn ich zerbreche. Was bleibt? Uns bleibt hier (Zeichnung), dass uns Keter bleibt und Aba we Ima, und unterhalb von ihnen zerbrochene Gefäße. Was sind zerbrochene Gefäße? Das nennt man Gefäße, die keinen Massach haben. Die Verlangen sind dieselben Verlangen geblieben. Der Massach ist zerbrochen. Wir haben jetzt keinen Massach, sodass wir jetzt keine Absicht haben, mit der man empfangen kann, um zu geben.
Ihr schreibt einstweilen mit. Es wird noch ein paar Monate dauern, bis ihr versteht, wovon ich rede. Aber ihr schreibt alles mit, und danach klärt sich das nach und nach. Es gibt keinen anderen Weg in der Kabbala. Nur auf diese Weise. Man schreibt mit wie ein Papagei, gar nichts ist verständlich, kein einziges Wort, ich rede Unsinn, ich weiß. So ist es, und danach noch eine Woche, noch eine Woche, noch eine Woche, bis es sich klärt, bis dieser Stoff aufgenommen ist, fängt man an, mit ihm zu arbeiten und auf praktische Weise zu arbeiten, wie er sagt. Das wird Zeit brauchen. Willst du fotografieren? In Ordnung. Ich will hier sein. (Zeichnung). Gut. Was passiert bei uns weiter? Ich lösche. In Ordnung? Ja.
Schüler: Ich bin fertig.
Rav: Das heißt, schade, dass ich keine Kopie gemacht habe. (copy) (Kopie). Egal.