28 Februar - 01 März 2018

Baal HaSulam, TES, Band 6. Teil 15, punkt 200

Baal HaSulam, TES, Band 6. Teil 15, punkt 200

1. März 2018
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Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht, 01.03.18 – Rav Dr. Michael Laitman – nach Redaktion

Baal HaSulam, „Talmud Eser haSefirot", Band 6, Teil 15, S. 1803, Blatt 1803

Punkt 200 „Siehe, es wurde bei uns erläutert in den Abhandlungen über Nukwa de SA, und in der Angelegenheit der Verkleinerung des Mondes, dass während der gesamten Zeit des Exils SoN Achor be Achor stehen, an allen Wochentagen, außer in den Stunden des Gebets und an Shabbatot und dergleichen, wie dort erläutert wurde. Und siehe, wenn sie wieder Panim be Panim zurückkehren wollen, muss zunächst der Aspekt des Fallens der Dormita auf SA vorausgehen, damit die Nesira (Abtrennung) geschehe und sie mit ihm Panim be Panim (Von Angesicht zu Angesicht) zurückkehren kann, wie in den Abhandlungen zu Rosh haShana erwähnt." * Shaar haKawanot, Teil 2, Angelegenheit von Purim, Abhandlung 1.

Punkt 201 „Und da die Angelegenheit von Mordechai und Esther am Ende der siebzig Jahre des babylonischen Exils war, wie bekannt, begann daher bereits in ihren Tagen die Angelegenheit der Korrektur von SoN, um Panim be Panim zurückzukehren, und Israel erlöst werde. Und der Beginn dieser Angelegenheit ist die Dormita, die damals in ihren Tagen geschah."

Punkt 202 „Und das ist das Geheimnis der gewaltigen Not, die damals über Israel kam, über welche gesagt wurde: ‚Und siehe, ein Schrecken, eine große Finsternis' usw. Und unsere Weisen, seligen Angedenkens, sagten: ‚Finsternis – das ist das Exil von Medien', denn es verfinsterte die Augen Israels. Und die Sache ist, weil damals SA im Geheimnis der Dormita war, und es ist bekannt, dass Haman der Frevler ein großer Astrologe war, wie bekannt in der Angelegenheit ‚Und er warf ein Pur, das ist das Los, von Tag zu Tag' usw., und insbesondere in dem, was im Sefer haZohar geschrieben steht, dass er und seine zehn Söhne alle zehn äußeren Klipot umfassen. Und er wusste in seiner Weisheit von der Verringerung der Lenkung des Gesegneten über Israel in jenen Tagen, da Er sich im Aspekt des Schlafes befand, und darum dachte und beschloss er in seinem Herzen, dass die Zeit bereit sei, die Feinde Israels zu vernichten."

Punkt 203 „Und das ist das Geheimnis der Auseinandersetzung Hamans mit Achaschwerosch, ob ihnen dieser Plan gelingen würde, und Haman antwortete ihm: ‚Es gibt ein Volk' usw., und unsere Weisen, seligen Angedenkens, legten aus: ‚Eingeschlafen ist ihr G-tt', und verstehe dies. Und da jene Dormita zum Wohle Israels geschieht, damit die Nukwa von seinem Rücken abgetrennt werde und sie Panim be Panim zurückkehren, und Israel erlöst werde, und der Tempel gebaut werde, berieten sich daher die beiden, dass in jener Zeit, da ihr G-tt schläft, sie ihnen zuvorkommen würden, die Feinde Israels zu vernichten und auszurotten, damit nicht einmal wenige übrig blieben, die der Erlösung würdig wären, und dadurch der Tempel nicht gebaut würde. Und es ist bekannt, der Rat Hamans von Shimschi, seinem Schreiber, und ihre Schriften an Achaschwerosch, der Artachsasta im Buch Esra genannt wird, bis sie den Bau des Tempels aufhielten, als sie sahen, dass seine Zeit gekommen war, gebaut zu werden, und das genügt hierzu."

Punkt 204 „Und siehe, auch in der Zeit der Dormita schläft die Nukwa nicht, denn dann weichen die Mochin von SA und treten in die Nukwa ein, um ihren Parzuf aufzubauen und zu korrigieren, damit sie Panim be Panim zurückkehren kann, wie bekannt in der Angelegenheit der Abhandlung über den Shofar von Rosh haShana. Und notwendigerweise gibt es ein Leuchten und eine Lenkung über Israel von ihrer Seite, und die Sache jenes Leuchtens war die Angelegenheit von Mordechai dem Gerechten, wie wir mit der Hilfe des Schöpfers erläutern werden."

Punkt 205 „Und als Haman Mordechai sah, durch den ein Leuchten und eine Lenkung über Israel in jener Zeit bestand, beriet er sich mit Seresch, seiner Frau, und seinen 365 Ratgebern usw., und unsere Weisen, seligen Angedenkens, sagten, dass Seresch, seine Frau, eine große Hexe war, und ihr Rat wog mehr als all seine 365 Ratgeber. Und ihr Rat war, Mordechai zu töten und ihn an den Baum zu hängen – das ist der Schwanz der Schlange, die Verlängerung des Fußes des Affen, wie bei uns erläutert wurde und wie im Sefer haZohar zum Hohelied erwähnt, und das genügt hierzu."

Punkt 206 „Und wenn dies, G-tt bewahre, so gelungen wäre, hätte er danach die Feinde Israels vernichten können. Und da ließ der Gesegnete in Seiner Barmherzigkeit das Leuchten der oberen Nukwa leuchten, und das ist die Größe von Mordechai und Esther, und durch sie wurde Israel aus jener großen Not gerettet, wie wir erläutern werden, und das ist die Angelegenheit von Mordechai und seinem Leuchten."

Punkt 207 „Wisse, denn siehe, in der Zeit der Dormita de SA treten nicht nur die Mochin de SA vonseiten NeHJ de Ima in Nukwa Rachel ein, während sie Achor be Achor steht, sondern auch die Mochin de NeHJ de Aba, im Geheimnis von ‚Und der Ewige, G-tt, baute die Rippe' – das sind Aba und Ima."

Punkt 208 „Und es ergibt sich, dass so wie die Mochin, als sie in SA waren, zwei Leuchtungen nach außen abgaben – und vom Aspekt des Leuchtens der Mochin de Aba ging Jaakow von der Vorderseite von SA aus, und vom Aspekt des Leuchtens der Mochin de Ima ging Rachel von seiner Rückseite aus – so gehen auch jetzt von Rachel, der Nukwa de SA, diese zwei Leuchtungen ebenfalls ohne Zweifel aus."

Punkt 209 „Und nicht nur das, sondern als die genannten Mochin in der Nukwa waren, kam ein Aspekt eines dritten Leuchtens hinzu, was nicht so war, als sie in SA waren. Und zwar: Als sie in SA waren, endete der Jessod de Ima am Chase de SA, und der Jessod de Aba, der bekanntlich länger ist, endete genau am Ende des Jessod de SA und ging überhaupt nicht nach außen über den Jessod hinaus."

Punkt 210 „Aber jetzt, da die Mochin in der Nukwa sind, deren Jessod weiblich und kurz ist, muss sich der Jessod de Aba zwangsläufig ausdehnen und über den Jessod der Nukwa nach außen hinausgehen, und sein Leuchten offenbart sich in vollständiger Offenbarung. Und es ist bekannt, dass das, was sich in den Jessod de SA einkleidet, der Aspekt der Atara (Krone) des Jessod de Aba ist, welche der Aspekt von Malchut de Aba ist, und es besteht kein Zweifel, dass dieses Leuchten, das von Malchut de Aba offenbart wird, ein überaus großes Leuchten ist."

Punkt 211 „Und siehe, die Wurzel der Neshama von Mordechai stammte von jenem Leuchten, und darum geschah durch ihn die Rettung Israels in jener Zeit. Und dies wird im Namen Mordechai selbst angedeutet, denn unsere Weisen, seligen Angedenkens, sagten, er sei die Übersetzung von Mira Dachja: Mar Dachi. Und das ist die aramäische Übersetzung von Mor Dror (fließende Myrrhe), auch Mor Over genannt."

Punkt 212 „Und die Sache ist, dass jenes große Leuchten Mor Dror ist, rein und lauter aufs Äußerste, das aus der Öffnung des Jessod der Nukwa nach außen hindurchgeht. Und das ist das Geheimnis des Verses: ‚Und meine Hände tropften von fließender Myrrhe.' Und damit wirst du die Stufe Mordechais verstehen, der zum Aspekt von Malchut aufstieg und zum Stellvertreter des Königs wurde. Und das ist das Geheimnis des Verses: ‚Und Mordechai ging vom König hinaus in königlichem Gewand aus Blau und Weiß und mit einer großen goldenen Krone.'"

Punkt 213 „Und der Einsichtige wird alle Einzelheiten dieses Verses verstehen: Die Angelegenheit dieses Hinausgehens vom König ist Rachel, und die große goldene Krone – vonseiten der Atara des Jessod de Aba. Und deshalb wird sie ‚groß' genannt, denn Chessed und Chochma werden ‚Größe' genannt, Jessod der Große, Mächtige und Ehrfurchtgebietende. Auch der Tiefgründige wird verstehen, warum er vom Stamm Benjamin war, und das genügt hierzu."

Punkt 214 „Und das ist das Geheimnis des Lesens der Megila, und auch ihres Ausrollens zur Zeit des Lesens, als Grund der Bekanntmachung des Wunders, und es ist die Angelegenheit des Leuchtens der Ateret Malchut de Aba, die sich offenbart und nach außen hervorgeht. Und deshalb wird sie Megila genannt, von der Sprache ‚Enthüllung' (Gilui), und man muss sie enthüllen und bekanntmachen. Auch Megale ohne Jud ergibt in Gematria 78, wie die Zahl der drei HaWaYot 26, 26, 26, welche die Angelegenheit der drei Mochin de CHaBaD de NeHJ de Aba sind, die sich dort in jener Malchut offenbaren."

Punkt 215 „Und das ist die Angelegenheit, dass die Megila ‚Brief' (Igeret) genannt wird, und ‚Buch' (Sefer) genannt wird, und sie hat Gesetze wie die Schriftliche Tora, denn die Tora-Rolle ist der Jessod de Aba, der Schriftliche Tora genannt wird, die Form einer Rolle wie ein langes Waw, und die Megila ist das Leuchten, das über den Jessod hinausgeht, wie erwähnt, und auch sie ist lang in der Form eines Waw und in der Form einer langen Rolle. Und das genügt als Hinweise für die Einsichtigen."

Punkt 216 „Und der Grund dafür, dass diese Tage des Purim jedes Jahr aufs Neue begangen werden und es nicht genügte, es nur in jener Zeit allein zu tun, ist, dass der Gesegnete in Seiner Barmherzigkeit wollte, dass jenes Leuchten, das sich erneuert, wenn die Mochin de AwI in der Nukwa sind, in der Zeit der Dormita de SA, niemals aufhöre, in jedem Jahr an jenen selben Tagen."

Punkt 217 „Denn siehe, nach der Dormita kehren sie Panim be Panim zurück, und die Mochin sind in SA, und der Aspekt dieses Leuchtens geht dann überhaupt nicht hervor, wie oben erwähnt, und das Leuchten Mordechais hört vollständig auf und verbirgt sich im Inneren. Und der Gesegnete wollte, dass in jedem Jahr, an den Tagen des Purim und ihresgleichen, auch wenn SoN Panim be Panim stehen, das genannte Leuchten an jenen Tagen offenbart werde und nicht aufhöre."

Punkt 218 „Und die Sache ist, dass in jedem Jahr an jenen Tagen, wenn die Mochin in Rachel im Geheimnis der Dormita de SA eintreten, obwohl sie danach Panim be Panim zurückkehren, das genannte Leuchten nicht aufhört, sondern dort bestehen und eingeprägt bleibt, auch nachdem diese Mochin sich von ihr zurückgezogen haben und in SA zurückkehren."

Punkt 219 „Und das ist das Geheimnis dessen, was geschrieben steht: ‚Und ihr Gedenken wird nicht aufhören unter ihren Nachkommen.' Denn jenes Leuchten ist die Atara des männlichen Jessod de Aba, der bekanntlich ‚Männliches' (Sachar) genannt wird, und dieses Gedenken (Sichram) wird nicht aufhören unter ihren Nachkommen an den Tagen des Purim in jedem Jahr, wie bekannt."

Punkt 220 „Daher werden in der Zukunft alle Feiertage aufgehoben werden, außer der Megilat Esther. Und der Grund ist, dass es niemals ein so großes Wunder gab, weder an Shabbatot noch an Feiertagen, dass dieses Leuchten auch nach dem Rückzug der Mochin von der Nukwa bestehen bleibt, außer an den Tagen des Purim allein. Und in diesem Aspekt hat Purim einen großen Vorzug vor allen anderen Tagen, selbst vor Shabbatot und Feiertagen."

Punkt 221 „Und siehe, in jedem Jahr an den Tagen des Purim müssen wir, um das genannte Leuchten aufrechtzuerhalten, drei Mizwot ausführen, und das sind: Das Lesen der Megila, um das genannte Leuchten herabzuziehen und zu enthüllen, das nach außen in Offenbarung hervortritt. Und siehe, zwei weitere Aspekte sind nötig."

Punkt 222 „Und das sind diese: Der erste ist der Aspekt des Leuchtens jenes Jessod de Aba in Rachel, zum Zweck der Korrektur des Aufbaus ihres Parzuf, denn deshalb treten die genannten Mochin in sie ein, um sie zu vergrößern und zum Parzuf zu machen, wie erwähnt. Und das geschieht im Geheimnis von ‚Gaben an die Armen' (Matanot laEwjonim), denn Rachel wird ‚arm und bedürftig' genannt, und der Jessod de Aba, der ‚Gerechter' (Zadik) genannt wird, gibt ihr Zdaka und Gaben. Und dieses Leuchten wird aufrechterhalten, indem wir unten Gaben an die Armen geben, und durch diese Mizwa geschieht ein Gleichnis oben."

Punkt 223 „Und der zweite Aspekt ist, dass nachdem der Parzuf von Rachel selbst korrigiert wurde durch die Zdaka und Gaben an die Armen, noch ein Leuchten nötig ist, das in ihr bestehen bleibt, im Geheimnis der Mochin selbst, die sich in ihren Parzuf der Zehn Sefirot zur Zeit der Dormita einkleiden, wie bekannt. Und es muss das genannte Leuchten in ihren Mochin alle jene Tage, die Purim genannt werden, bestehen bleiben und dort eingeprägt sein, auch wenn die Mochin de AwI sich nach der Dormita zurückziehen und sie Panim be Panim zurückkehrt, und dennoch bleibt das Leuchten jener Mochin in ihren Mochin bestehen und zieht sich nicht vollständig zurück, wie zu den übrigen Zeiten, wie oben erwähnt. Und diese Angelegenheit hängt von der Erfüllung einer anderen Mizwa ab, und das ist, ein Purim-Mahl zu machen, ein Festmahl und Freude."

Punkt 224 „Und das ist die Angelegenheit des Essens und Trinkens, wie bei uns erläutert wurde, dass die Mochin der Nukwa Jud-Hej Jud-Hej genannt werden und aus dem Aspekt von Jud-Hej gemacht werden, und sie werden in sie durch Essen und Trinken hineingezogen. Und das ist die Bedeutung von ‚Essen' (Achila): Achel Jud-Hej. ‚Trinken' (Schtija): Schit Jud-Hej, denn durch die Speise und das Getränk werden die Mochin, die Jud-Hej genannt werden, in sie hineingezogen. Auch wird sie selbst im Wort ‚Essen' (Achila) angedeutet, das in Gematria den Wert von Adonaj ergibt, um anzudeuten, dass diese Mochin von Jud-Hej, die durch das Essen hineingezogen werden, in der Nukwa sind, die Adonaj genannt wird."

Punkt 225 „Auch Esther ergibt in Gematria 661. Und siehe, der Name Adonaj in seiner Füllung (Milui) ergibt 671. Und siehe, dem Namen Esther fehlt die 10 (Jud), und in ihr verbirgt sich der innere Punkt selbst, der Jud von Adonaj genannt wird, die Esther genannt wird, weil sie sich verbirgt (Mistater). (Bis hierher reichten die Abhandlungen des Rav, seligen Angedenkens, und die Angelegenheit von ‚Sendung von Speisen, ein Mann seinem Nächsten' (Mishloach Manot), wurde vom Rav, seligen Angedenkens, nicht erläutert, und vielleicht deutete er auf die Angelegenheit des Leuchtens des männlichen Jessod hin, das dem Jessod der Nukwa gegeben wird, und sie werden ‚ein Mann seinem Nächsten' genannt, Jessod zu Jessod, so scheint es mir. So weit reichten alle Abhandlungen des Rav, seligen Angedenkens, und ich habe kein einziges seiner Worte zu Boden fallen lassen.)"

Punkt 226 „Speisen (Manot) und Gaben (Matanot): Unsere Weisen, seligen Angedenkens, sagten: Zwei Speisen an einen Mann und zwei Gaben an zwei Arme. Und siehe, es ist zu beachten, warum er bei seinem Nächsten ‚Manot' sagte, mit einem Taw, und bei den Armen ‚Matanot' mit zwei Taw. In der Tat, du weißt bereits, dass der Jessod ‚Mann' (Isch) genannt wird, und das hauptsächliche Leuchten dieses Tages ist die Offenbarung des Jessod de Aba, und er ist männlich. Und da er in den Jessod de Ima eingekleidet ist, sagte er daher ‚Manot' mit einem Taw, denn der Buchstabe Taw ist vonseiten der Nukwa."

Punkt 227 „Somit sind die zwei Speisen (Manot): Eine vonseiten Aba, das ist Mem-Nun von Manot, wie du weißt, und eine vonseiten des Jessod de Ima, wie oben erwähnt. Und sie sind: ‚Mann' (Isch) – das ist der Jessod de Aba, ‚seinem Nächsten' – das ist der Jessod de SA. Denn obwohl Aba größer ist, wird er, wenn er zum Ort des Jessod de SA herabsteigt, ‚sein Nächster' genannt. Nach der Art von SA, wenn er in Yezira herabsteigt, über den es heißt: ‚Ein Mann zog seinen Schuh aus und gab ihn seinem Nächsten.'"

Punkt 228 „Und ‚Gaben an die Armen' (Matanot laEwjonim) sind vonseiten Ima. Und deshalb sind es zwei Taw, denn sie sind vonseiten der Nukwa, und das sind zwei Gaben an zwei Arme, das sind Nezach-Hod, die arm sind. Wie du weißt, im Geheimnis der Bachweide, die weder Duft noch Geschmack hat, und sie werden ‚Arme' (Ewjonim) genannt. Denn Ima dehnt sich bis Hod aus."

Punkt 229 „Und auch was unsere Weisen, seligen Angedenkens, sagten, dass man an den Tagen des Purim jedem gibt, der seine Hand ausstreckt, die Sache ist, dass der Verwalter der Zdaka der Jessod ist, und an den Wochentagen, wenn es der Jessod de SA ist, muss man schauen, wem man die Zdaka gibt. Aber jetzt, da es der Jessod de Aba ist, ein großes Leuchten, braucht man nicht darauf zu achten, sondern jedem, der seine Hand ausstreckt, gibt man."

Wie ist der Eindruck? Alle sind eingeschlafen. Wir können noch tiefer in das Material einsteigen und lernen, wir werden dem Zeit widmen. Der Prozess ist sehr interessant, auch wie er hier parallel mit dem bekannten Fest erklärt wird, mit den bekannten Unterscheidungen im Materiellen, und auch mit der inneren spirituellen Erklärung. Die Hauptsache ist, wenn wir wieder darüber zu sprechen beginnen, wird es um Aba und Ima, SoN und Gebete von unten der zerbrochenen Gefäße gehen. Insgesamt gibt es nicht so große Unterschiede zwischen all den Handlungen, alles ist nur von innen, wenn man daran teilnimmt, dann spürt man den Unterschied.

Frage: Braucht man auch, um TES zu lesen, Arwut (Gegenseitige Bürgschaft)?

Ich habe gehört, dass derjenige, der das Ziel der Schöpfung erreichen will, die Tora braucht, das Licht, das zum Guten zurückführt. Das Licht, das zum Guten zurückführt, wirkt nur auf die Gruppe, die sich verbinden will, denn auf diese Weise gelangt sie zum „um zu geben". Und deshalb muss diese Gruppe nach einem besonderen Gesetz verbunden sein, unter einer besonderen Bedingung, die „Arwut" (Gegenseitige Bürgschaft) genannt wird. Ich verstehe nicht, was die Frage ist.

Schüler: Es gibt ein gewisses Dilemma bezüglich dieser Arwut.

Bei wem?

Schüler: Bei mir. Denn wenn man sagt, dass man Arwut braucht, und dir Arwut fehlt, was tue ich dann? Es ist so, als ob alle auf die Arwut warten.

Also jetzt kommt irgendein Roller und bringt dir das hierher?

Schüler: Das ist genau der Punkt, dass alle auf die Arwut warten, aber was kann ich tun?

Wer wartet? Was heißt „warten"?

Schüler: Ich muss Arwut von der Gruppe empfangen.

Wer schuldet dir etwas, dass du wartest?

Schüler: Das ist eine gute Frage. Ich will es selbst tun, was kann ich tun, um mich selbst dabei zu erwischen, dass ich nicht in Arwut bin?

Du musst die erforderlichen Handlungen gegenüber der Gesellschaft ausführen, ohne auf irgendjemanden zu warten, und die Handlungen so ausführen, dass du damit die Herzen der Freunde entfachst, damit auch sie dasselbe tun.

Schüler: Was kann ich tun, um mich selbst zu erwischen, welche Übungen gibt es?

Keine Übungen, Handlungen. Übungen – das ist so, als würde ich eine Übung machen und danach würde etwas passieren. Nein. Es geht bereits um echte Handlungen, nicht um Scheinübungen.

Schüler: Welche Handlungen kann ich also ausführen, um dafür zu sorgen, dass alle meine Freunde eine Erweckung haben, eine Arwut haben? Wie kann ich jedes Mal die Arwut von Neuem erwecken, denn auch ich schlafe ein.

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eine Sache: Dass ich die Gruppe so annehmen muss, dass ich dafür verantwortlich bin, dass sie verbunden sind. Ich bin dafür verantwortlich, dass sie verbunden sind, und die ganze Zeit muss ich dafür sorgen. Ich habe nichts anderes, worum ich mich zu sorgen habe. Ich befinde mich in dieser Welt soundso viele Jahre, und was ich während dieser Zeit tun kann, ist nur, mich zu bemühen, diese Gruppe zu verbinden. Es gibt Millionen, Milliarden von Menschen, die das nicht haben, aber mich wollte der Schöpfer nahebringen, damit ich Ihm ähnlich werde, und ich kann Ihm dadurch ähnlich werden, dass ich mein ganzes Leben dem widme, dass ich diese Freunde verbinde, diese Menschen, diese Seelen, alle zusammen als „ein Mensch mit einem Herzen". Das bedeutet, dass ich Bürge für sie bin gegenüber dem Schöpfer. Das ist alles.

Schüler: Aber es gelingt mir nicht, das zu tun. Nehmen wir an, wir haben jetzt zwanzig Minuten lang einen Artikel gelesen.

Was hat das mit dem Lesen des Artikels zu tun? Arwut sind Handlungen innerhalb der Gruppe und nicht das Lesen des Artikels.

Schüler: Ich sage, dass ich während des Lesens des Artikels einfach davon weggespült wurde und es nicht geschafft habe, irgendeine Absicht (Kawana) aufrechtzuerhalten. Auch beim ersten Artikel von Rabash, den wir eine halbe Stunde lang gelesen haben, habe ich nur darum gekämpft, durchzuhalten, und selbst wenn alle einschlafen, dass ich als Letzter wach bleibe und eine Absicht aufrechterhalte, und ich habe es nicht geschafft, ich wurde weggespült, und genauso jetzt bei TES. Wenn ich weggespült werde, löscht mich das aus, also was kann ich tun, wie kann ich in der Arwut stehen, wie kann man von mir verlangen, in Arwut zu sein? Es gelingt mir nicht.

Auch das gehört zur Arwut. Dass ihr gemeinsam an der Wichtigkeit der Form des Gebens arbeitet, die ihr nur innerhalb der Gruppe erreichen könnt, wo jeder für die Gruppe sorgt, und dass du die minimale Form des Gebens erreichst – du annullierst nur dein Ego, schränkst es ein, und schon befindest du dich auf der Leiter auf ihrer ersten Stufe, als Ubar (Embryo). Du kannst das nur innerhalb der Gruppe tun, und dein Kli (Gefäß) ist die Gruppe selbst, nicht du. Du annullierst nur dich selbst, um diese neun Ersten aufzunehmen, deine Freunde – es können neun sein, es können vier, fünf, sechs sein, es ist nicht wichtig wie viele, aber es wird immer neun genannt – du musst sie annehmen, dass sie dein Leben sind, sie zur Arwut bringen. Es ist nicht so, dass sie wirklich Arwut brauchen, sie sind alle korrigiert und befinden sich im Gmar Tikun (Endkorrektur), sondern so erscheint es dir, denn „jeder, der einen Makel feststellt, stellt ihn aufgrund seines eigenen Makels fest". Du musst dich so zu ihnen verhalten, und du musst an ihnen trainieren wie an einem Trainingsgerät, um sie zur Arwut, zur Verbindung, zur Dwekut (Anhaftung) zu bringen, zu all diesen Dingen. Darin drückst du dich gegenüber dem Schöpfer aus.

Schüler: Was kann ich tun, um mich die ganze Zeit in der Arbeit zu halten?

Ihr müsst so viel wie möglich miteinander spielen, euch gegenseitig zu dieser Arbeit erwecken, die die wichtigste ist. Und auch den Schöpfer bitten, dass Er euch ein gewisses Leuchten gebe, damit ihr darin Wichtigkeit empfindet. Aber die Gruppe ist deine Seele, die Gruppe ist jenes Kli, in dem du die Offenbarung des Schöpfers empfängst, und deine ganze Arbeit ihnen gegenüber besteht zumindest darin, dich selbst zu annullieren. Das ist alles, für den Anfang. Wie führe ich den Zimzum (Einschränkung) aus, um ein Ubar zu sein? Gegenüber der Gruppe. Ich will mich in die Gruppe einschließen, ich bin bereit zu tun, was sie wollen, ich bin bereit, alles zu tun, was nötig ist. Das ist meine Annullierung, mich selbst zu einer Null zu machen, und dann bin ich ein Ubar.

Schüler: Aber Sie haben gesagt, dass ich nicht zu warten habe.

Es gibt nichts zu warten, tu es. Worauf wartest du?

Schüler: Ich will nicht warten.

In Ordnung. Dann tu es.

Schüler: Auch vom egoistischen Standpunkt aus will ich mich nicht darauf verlassen, dass jemand kommt und mich aufweckt, und wenn er mich aufweckt, dann lebe ich, und wenn er mich nicht aufweckt, dann bin ich tot.

Was willst du noch sagen? Ich verstehe nicht.

Schüler: Ich will die ganze Zeit in der Arbeit bleiben.

Ich habe dir gesagt, führe es in der Gruppe aus, Punkt. Such dir einen Weg, wie es geht. Du musst sie erwecken, die Herzen der Freunde erwecken, damit sie dich erwecken, und so „hilft jeder Mensch seinem Nächsten". Wenn du das nicht willst, dann warte.

Schüler: Ich will sehr.

Wenn du willst, dann lies die Artikel von Rabash und führe aus, verwirkliche. Es gibt nichts zu machen, alle sind klug.

Frage: Warum ist der König „Achaschwerosch" kein Jude? Haben die Juden beim Erreichen der Eigenschaft des Gebens aufgehört, Juden zu sein? Warum steht nicht geschrieben, dass er ein Jude ist?

Ist der Schöpfer ein Jude oder kein Jude, hat Er eine jüdische Mutter, warum fangt ihr jetzt mit solchen Spekulationen an? Der Schöpfer ist extra jüdisch, denn Er ist Einheit. „Jude" (Jehudi) wird so genannt nach dem, dass man sich vereinigt (Mejached), sich vereint. Das heißt, man war in Trennung und strebt zur Einheit. Beim Schöpfer gibt es so etwas nicht, Er ist Einer, Einzig und Einheitlich.

Frage: Wir lesen TES und plötzlich schreibt Baal HaSulam, dass Haman ein großer Astrologe war. Was meint Baal HaSulam mit diesem Begriff, und warum gerade er?

Das ist ein sehr besonderer Begriff, und das ist kein Astrologe, wie man es bei uns in der Welt nennt. Wir müssen verstehen, dass im Sohar und nach dem Sohar in der Weisheit der Kabbala viele Worte aus dem Griechischen übernommen wurden. Aus dem Römischen weniger, aber aus dem Griechischen viele. Denn mit den Griechen waren sie noch vor der Zerstörung des Tempels verbunden, all diese griechischen Philosophen, man sagt, dass sie noch in den Tagen der Propheten kamen und von Israel lernten, und daraus entwickelten sie die griechische Philosophie und alle Grundlagen der Wissenschaft. Deshalb gibt es solche Worte wie „Astrologe" und so weiter, die verwendet werden, besonders wenn es nicht zur Seite der Kedusha (Heiligkeit) gehört, sondern zur Seite der Klipa (Schale). Zunächst muss man hier verstehen, wer der große „Astrologe" ist. Haman der Frevler, Seresch seine Frau. Das heißt, die gesamte Seite der Sitra Achra (der anderen Seite). Das heißt, die Gefäße des Empfangens, die keinen direkten Zugang haben, die Zukunft aufzubauen, weil es keinen Massach (Schirm) und Or Choser (Zurückkehrendes Licht) gibt, aber sie können auf irgendeine Weise erraten: „Und was, wenn wir das hätten?" Denn sie wollen keine Anstrengung geben, können keine Anstrengung geben, aber „wenn wir es täten, auf welche Weise würden wir existieren?" Und das zu erraten, diese Berechnung wird die wahre Astrologie genannt. Dass ich es nicht tue, die Handlungen nicht ausführe, aber wenn ich sie ausführen würde, wozu würde ich gelangen? Und ob ich solche Ergebnisse empfangen kann, ohne auszuführen, ohne Zimzum, Massach, Or Choser, ohne diesen ganzen Weg – wie kann ich zumindest wissen, was die Handlungen sind, was die Ergebnisse sind? Denn ich, von meiner Seite aus, wenn ich sagen wir auf der bösen Seite stehe – böse im Verhältnis zum Guten, denn es gibt kein Böses und kein Gutes, aber nehmen wir an –, will ich wissen, was mit der anderen Seite geschieht, damit ich erfolgreiche Handlungen ausführe. Und deshalb ist die Sitra Achra daran interessiert, die Kedusha zu kennen, und sie studiert die Kedusha, sie hat dafür eine sehr große Neigung, um dagegen oder entgegen dessen Handlungen auszuführen, die „Zauberei", „Flüche" und so weiter genannt werden. Aber das hat nichts mit der Astrologie unserer Tage zu tun, überhaupt nicht. Heute schaut man auf die Sterne. Der Begriff „Sterne" in der Weisheit der Kabbala bedeutet nicht, die Sterne zu sehen, sondern das sind die inneren Kräfte. Nicht dass man auf den Himmel schaut oder auf die Natur, die uns umgibt, und gemäß den Zeichen in der Natur tun wir angeblich etwas.

(Ende des Unterrichts)