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Kongress „Kabbala für das Volk" – „Wir versammeln uns im Zehner" Unterricht 2: Die Freude am Sich-Versammeln (Transkript des Unterrichts 25.02.2021)
Ab Minute – 00:09:14
„Nach dem, was geschrieben steht: ‚In der Menge des Volkes liegt die Herrlichkeit des Königs', stellt sich heraus: Je größer die Vielen sind, desto stärker wirkt die Kraft der Vielen, das heißt, dass sie eine stärkere Atmosphäre der Größe und Wichtigkeit des Schöpfers erzeugen. Dann fühlt der Körper eines jeden Einzelnen, dass alle Handlungen, die er für die Heiligkeit tun will – nämlich dem Schöpfer zu geben –, ihm als unermesslicher Reichtum angerechnet werden, weil er es verdient hat, unter die Menschen einzutreten, die würdig sind, dem König zu dienen. Und dann ist jede kleine Handlung, die er tut, voller Freude und Genuss, weil er nun etwas hat, womit er dem König dienen kann. Und in dem Maß, in dem die Gemeinschaft mit ihren Gedanken während der Versammlung an die Größe des Schöpfers gedacht hat, verschaffte ein jeder nach seinem Maß ihm die Wichtigkeit in der Größe des Schöpfers, so kann er den ganzen Tag in der Welt der Freude und des Frohsinns gehen." (Rabash. Artikel 17 „Die Ordnung der Versammlungssitzung" 1986) 10:36
Das heißt, wir müssen verstehen, dass wir nur gemäß der Erkenntnis der Größe des Schöpfers die Kraft zum Geben haben werden, und gemäß der Kraft zum Geben, die in uns erwacht, werden wir den Schöpfer durch die Angleichung der Form an Ihn offenbaren können. Deshalb ist die Hauptsache, sich von den Freunden beeindrucken zu lassen. Keiner von uns hat einen Willen, eine Neigung zur Offenbarung des Schöpfers, die ausreicht, um das zu offenbaren. Aber wenn wir uns immer mehr zusammenschließen und immer mehr geben, dann reizen wir auch einander, sodass sie einander beneiden – und Neid ist die Hauptsache –, sodass wir einander Beispiele geben, auch wenn der Mensch es nicht so sehr will; aber gegenüber der Gemeinschaft muss er ein Beispiel geben, als ob er wirklich auf das Ziel zugeht, und das ist für ihn das Wichtigste von allem. Das ist die Pflicht eines jeden Einzelnen.
Wenn wir sehen, dass es Freunde gibt, die darin faul sind, dann müssen wir uns bemühen, ihnen ein Beispiel zu zeigen. Wie machen wir das? So, ohne viele Worte, sondern nur, dass sie sehen, dass wir uns tatsächlich bemühen, eine Neigung zum Schöpfer zu offenbaren, so weit wie möglich, und sogar über das Mögliche hinaus, sogar über unsere Kräfte hinaus, über unsere Wünsche hinaus. Und so „hilft einer dem anderen" – so bringen wir die anderen voran, was dann am Ende alles zu uns zurückkehrt. Den Freunden ein Beispiel zu sein, dadurch, dass ich ihnen zeige, wie sehr ich zum Ziel hingezogen werde, wie wichtig mir unser spirituelles Ziel ist – das ist wirklich für jeden Einzelnen Pflicht, so zu handeln.
Außerdem: Worum es geht, ist, dass das, was wir untereinander vorbereiten, ein Ort für die Empfängnis (Ibur) ist. Denn wir werden uns so weit verbinden, dass der Schöpfer anfängt, sich in uns einzunisten. Das heißt, wir werden der Wille zu empfangen sein, in dem der Schöpfer – nach Zimzum, Massach, Or Choser und allem – anfängt, sich in uns einzunisten, sich in uns festzusetzen. Und deshalb müssen wir uns jedes Mal noch mehr miteinander verbinden, von Unterricht zu Unterricht wirklich fühlen, wie sehr wir uns vereinen, wie sehr wir dabei wollen, dass wir einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers zwischen uns haben – und darauf warten wir.
In Ordnung? Nu, und fahren wir fort.
14:14 Vorleser: Abschnitt Nummer 2 aus „Maor waShemesh".
„Die Hauptsache einer Versammlung ist, dass alle in Einheit, als einer, sind und alle nur ein einziges Ziel erbitten – den Schöpfer zu finden. Denn in jeweils zehn weilt die Schechina, und gewiss, wenn es mehr als zehn sind, gibt es gewiss eine größere Offenbarung der Schechina. Und ein jeder schließe sich seinem Nächsten an und trete zu ihm ein, um von ihm etwas für die Arbeit für den Schöpfer zu hören und wie man den Schöpfer findet, und er annulliere sich bei ihm, und ebenso sein Nächster bei ihm, und so seien alle so; und von selbst, wenn eine Versammlung diese Absicht hat, dann von selbst – mehr als das Kalb saugen will, will die Kuh säugen –, von selbst nähert der Schöpfer sich ihnen und befindet sich bei ihnen." (Buch „Maor waShemesh". Wochenabschnitt „Wajechi") 15:29
Der Schluss ist einfach: Mein ganzer Eintritt in die Spiritualität geschieht nur in dem Maß, in dem ich meine Anstrengung in die Verbindung des Zehners einbringe. Denn in dem Maß, in dem die Gruppe, die noch nur eine Gruppe von Menschen ist, sich in etwas verwandelt – in eine Struktur, die einschließt, die aus mehreren Menschen zusammengesetzt ist, sodass es eine Verbindung zwischen ihnen gibt –, und sich zwischen ihnen quasi ein Netz aufbaut, das ganz und gar aus ihrer Sehnsucht in der Verbindung untereinander gebaut ist, um den Schöpfer zu offenbaren – dann fangen sie nach und nach innerhalb dieser Verbindung zuerst an zu fühlen, dass es eine Verbindung gibt, dass es da gewisse Fäden gibt, die sich von einem zu allen ziehen und so von jedem zu allen. Dann müssen sie dieses Netz schon als Zehner offenbaren.
Und danach müssen sie innerhalb dieses Netzes aus ihrer Sehnsucht, den Schöpfer zu offenbaren, anfangen zu fühlen, wie sehr der Schöpfer wirklich anfängt, sich innerhalb dieses Netzes festzusetzen, in der Mitte dieses Netzes – das ist wie ein Embryo (Ubar) im Mutterleib, und so fängt er an zu wachsen; wir haben das in den Unterrichten über die Empfängnis (Ibur) gelernt. Und das ist eigentlich die Form, zu der wir kommen müssen. Das heißt, vor uns liegen gerade einige ziemlich klare Schritte: uns im Zehner miteinander zu verbinden, in einer so klaren Verbindung jedes Einzelnen in dieser Verbindung, dass uns sogar die Fäden dieses Netzes klar sind, die Fäden der Verbindung, die zwischen allen und allen besteht. Das ist das eine.
Das ähnelt sehr diesem Symbol, dieser Form des Kongresses, ja? So (im Hintergrund eine Folie mit dem Logo des Kongresses), nu, vielleicht ein bisschen anders, aber alles in allem, damit es verständlich ist. Und die Hauptsache ist, dass wir damit einen Ort für den Schöpfer vorbereiten, damit er sich offenbart – wie ein Embryo im Leib seiner Mutter, so offenbart sich der Schöpfer innerhalb unseres Willens. Innerhalb unseres Netzes bemühen wir uns, ihm einen Ort zu geben; er bereitet zuerst den Ort für ihn vor, der „Wille zu geben" heißt. Aus all unseren Willen, die einstweilen Willen zu empfangen sind – wenn auch auf die Verbindung zwischen uns gerichtet –, aber innerhalb dieses Netzes wird er einen Willen zu geben aufstellen, und der wird dort nach und nach anfangen, sich immer mehr zu offenbaren, bis wir fühlen, dass der Schöpfer sich wirklich in der Verbindung zwischen uns befindet.
Darauf wollen wir hoffen, dass wir dahin kommen, und wir sind nicht weit davon entfernt; es gibt hier wirklich die Möglichkeit, das sogar während des Kongresses zu tun – nur dürfen wir diese Form nicht verlassen, die wir untereinander offenbaren müssen. Und wir haben so viele Zehner und Gruppen aller Art, dass sicher jeder, der eine Handlung innerhalb seines Zehners ausführt – auch das dürfen wir nicht vergessen –, damit andere Zehner stärkt, und sie uns, und so kommen wir voran.
Ja, Gilad.
19:48 Vorleser: Aus „Sohar für das Volk", Abschnitt Nummer 3.
„Die Schechina weilt nur an einem vollkommenen Ort und nicht an einem mangelhaften Ort, und nicht an einem fehlerhaften Ort, und nicht an einem traurigen Ort, sondern an einem rechten Ort, an einem Ort der Freude [...] Es steht geschrieben: Dient dem Schöpfer mit Freude, kommt vor Ihn mit Jubel. Es gibt keine Arbeit für den Schöpfer außer aus Freude." („Sohar für das Volk". „Wajechi", Artikel „Wajechi Jaakow", Abschnitte 116-117) 20:21
Ja, so steht es im Sohar geschrieben. Das ist kein Artikel von Rabash oder Baal HaSulam, das steht im Sohar selbst so geschrieben. Das heißt, die Schechina, der Schöpfer baut den Ort, in dem er sich danach offenbart, nur daraus, dass der Mensch an diesem Ort arbeitet, will, dass es aus Freude geschieht. Denn wenn er sich noch im Kummer befindet, gegen seinen Willen zu empfangen, mit dem er kämpft und über den er sich grämt, dann hängt er noch von seinem Willen zu empfangen ab, er erhebt sich noch nicht so sehr über ihn. Dass er sich schon über sein Ego erhebt, das gibt ihm das Gefühl der Freude, und so kommt er voran, nähert sich der Offenbarung des Schöpfers.
Das war's, ich sehe einstweilen keine Fragezeichen, also fahren wir fort.
21:30 Vorleser: Abschnitt Nummer 4 von Rabash.
„Der Mensch soll sich darüber freuen, dass er auf jeden Fall einen Mangel an Spiritualität hat – anders als die übrigen Menschen, die überhaupt keinerlei Beziehung zur Spiritualität haben. Und wenn der Mensch diese Sache wertschätzt – obwohl sie für ihn keine wichtige Sache ist, der Mensch sie aber dennoch wertschätzt und sich bemüht, dem Schöpfer dafür Dank zu sagen –, so bewirkt das, dass er Wichtigkeit für die Spiritualität bekommt, und daraus kann der Mensch in Freude sein, und dadurch kann der Mensch zur Anhaftung gelangen, aus dem Grund, wie mein Vater und Lehrer seligen Andenkens sagte: ‚Denn der Gesegnete haftet am Gesegneten' – das heißt, dadurch, dass der Mensch in Freude ist und dem Schöpfer Dank sagt, fühlt der Mensch dann, dass der Schöpfer ihn damit gesegnet hat, dass Er ihn ein wenig etwas von der Heiligkeit fühlen ließ; dann ‚haftet der Gesegnete am Gesegneten', und durch diese Vollkommenheit kann der Mensch zu wahrer Anhaftung kommen." (Rabash. Artikel 17 „Was bedeutet ‚denn Ich habe sein Herz verstockt' in der Arbeit" 1991) 22:56
Das heißt, in dem Maß, in dem wir in der Verbindung untereinander in Teilhabe, in Verbundenheit, in Freude darüber sein wollen, dass wir die Verbindung zwischen uns offenbaren werden, um untereinander und dem Schöpfer zu geben – in dem Maß, in dem wir uns darin befinden und uns in Erhebung des Geistes befinden, in dem Maß sind wir der Gesamteigenschaft des Schöpfers näher, sodass er dann zwischen uns den Ort und danach sich selbst durch sich selbst offenbart. Deshalb, alles in allem: „Offenbart den Schöpfer in Freude", wie geschrieben steht. Und das ist wirklich die sehr wichtige und notwendige Bedingung, denn es kann nicht sein, dass ein Mensch zur Spiritualität voranschreitet und weint; vielmehr ist das ein Zeichen – wenn er weint, ist das ein Zeichen, dass er noch nicht aus seinem Ego herausgekommen ist.
Ita 4.
Schüler (auf Italienisch): Buongiorno.
Rav: Buongiorno.
24:09 Frage (Übersetzung aus dem Italienischen): Können wir uns freuen, dass wir während des ganzen Kongresses im Gebet sind?
Rav: Zuallererst müssen wir uns darüber freuen, dass wir zum Kongress gekommen sind, denn das ist etwas Besonderes, dass der Schöpfer uns die Möglichkeit gegeben hat, uns in solchen Mengen zu versammeln – und das in einer Welt, die ganz und gar stürmt und die Richtung verliert, die sich in einer Art freiem Fall befindet, weg von all jenen Anhöhen und all jenen großen Zielen, die sie erreichen wollten. Und jetzt verstehen sie, dass das überhaupt keine Sache ist, dass man nichts erreichen kann, dass man nicht einmal dazu voranschreiten kann.
Wir können jetzt, nach dem, was die Weisen sagen, jetzt darüber sprechen, dass niemand weiß, was geschehen wird, was morgen geschehen wird, was in einiger Zeit sein wird. Das ist nicht... das ist allen schon klar. Und deshalb ist das ein Problem. Und gerade dem gegenüber müssen wir – während die Menschen sich in Verzweiflung, in Hilflosigkeit, in Hoffnungslosigkeit befinden, wir wissen noch nicht, wie wir aus dieser Pandemie herauskommen werden. Und obwohl man uns die wahre Form und den wahren Zustand der Welt nicht offenbaren will, wird es sich trotzdem offenbaren, und wir werden sehen, wohin wir gekommen sind.
Und nach und nach wird die ganze Menschheit auf... auf ganz andere Ebenen herabsteigen, verglichen mit jetzt, des Lebens, der... der Verbindung des Dienstes. Und wir müssen gerade darin vorangehen und Freude darüber offenbaren, dass wir wissen, wofür und wozu das existiert. Wer das tut: dass der Schöpfer auf solche Weise die ganze Menschheit zur Verbindung voranbringen will.
Und hier wollen wir gerade, wir wollen uns gerade bemühen, allen zu erklären, dass dieser Zustand der allerrichtigste für die Verbindung ist. Dass alles, was in der Menschheit geschieht – egal in welcher Form es geschieht –, uns einzig und allein zu... zu dem Zustand voranbringt, in dem wir uns auf die beste, schnellste und bequemste Weise verbinden können. Denn „im Heiligen steigt man auf und steigt nicht herab". So müssen wir es sehen, besonders, gerade in der letzten Generation.
Women Mak 17. Women Mak 17.
27:37 Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Hallo, lieber Rav. Hallo, weltweites Kli. Wir haben uns jetzt alle versammelt, und es gibt eine so große Freude, und Augen mit Tränen der Freude. Was können Sie über die Tränen der Freude sagen? Was ist dieses Gefühl, das wir jetzt alle zusammen erleben?
Rav: Ich freue mich sehr. Gerade eben habe ich einen Zettel bekommen, dass bei uns jetzt auf einmal in Verbindung – nur in unserem offiziellen Netz, ohne die, die sich auf allerlei anderen Wegen verbinden – mehr als siebentausend Teilnehmer sind. So war es bei keinem Kongress.
Und ich freue mich sehr, dass wir in diese Verbindung eintreten, eine ernsthafte Verbindung. Sodass wir mehr verstehen, fühlen, über das Ziel der Verbindung sprechen können, wie sie in uns geschehen soll. Ich hoffe sehr, dass wir lernen werden – und nicht nur lernen, sondern die Verbindung in einer solchen Form verwirklichen werden, dass wir anfangen, einen Ort zu offenbaren, an dem der Schöpfer sich zwischen uns offenbaren soll. Diese Form, die wir für ihn aufstellen, und all das wird auf dem Weg geschehen, auf dem wir hier darüber sprechen und es erreichen werden.
Also einstweilen ist der erste Unterricht so etwas wie ein Eintritt, wie eine Eröffnung. Und wir müssen sehen, wie wir zurechtkommen, wie wir einander kennenlernen, wie wir es verstehen, untereinander zu fragen und zu sprechen. So wird es... so wird es geschehen. Ganz in Ordnung.
Hebrew 10.
29:35 Frage: Danke, Rav. Hallo an alle. Einerseits gibt es eine sehr große Sehnsucht nach dieser neuen Verbindung, die Sie darstellen, die Sie uns beschreiben. Andererseits gibt es noch die Eindrücke von den alten Geschmäckern der Verbindung, die wir hatten. Wie sollen wir jetzt rein in den Kongress eintreten... sodass wir die Verbindung in den Eindrücken fühlen?
Rav: Wir hatten allerlei egoistische Verbindungen in allen möglichen Formen. Jetzt sprechen wir über die Verbindung, die in ihrer Qualität völlig anders ist. Und deshalb gibt es hier kein Problem. Wir müssen das, was wir jetzt tun, behandeln wie die Erschaffung des neuen Kli, neue Bedingungen. Denn wenn ich keine innere Verbindung von Herz zu Herz zwischen den Freunden schaffe, das Netz der Verbindung zwischen uns nicht so aufstelle, werde ich keinen Ort für die Offenbarung des Schöpfers haben.
Deshalb schaue ich auf gar nichts bei meinen Freunden, auf alles, was wir hatten, und auf alles, was sie in der körperlichen Form haben. Das ist mir überhaupt nicht wichtig. Sondern mir ist wichtig, wie ich sie auf spirituelle Weise als meine spirituellen Partner aufnehme.
Nicht nach dem Körper und nicht nach dem körperlichen Charakter. Nichts ist mir wichtig. Ich schaue nur darauf, dass sie trotzdem – so sehr es sein kann, dass sie mich abstoßen, mir unangenehm sind, aber sie wollen zum selben Ziel wie ich. Und deshalb werde ich gerade mit ihnen dieses Ziel erreichen müssen. So ordnet der Schöpfer uns zusammen, wie er es uns im Artikel „Die Bürgschaft" erklärt, dass wir so zu ihm voranschreiten müssen.
Wenn ich den Schöpfer offenbaren will, meine Seele offenbaren will, die ganze, ewige Welt offenbaren und meinen Platz in ihr festlegen will – hier und jetzt können wir das tun. Diese Welt ist eine Gelegenheit dazu. Also lasst uns diese Gelegenheit nicht verpassen und alle Kräfte, die wir haben, schon jetzt in diesem Kongress geben, damit wir tatsächlich zu dem Zustand kommen, in dem wir die Seele offenbaren und in ihr den Schöpfer offenbaren.
Kiew. Kiew.
32:52 Frage (auf Russisch): ... ... ...
Rav: Hör zu, ich habe mit Rabash gesprochen, und er hat mir von Baal HaSulam erzählt, wie sehr er sich gewünscht hat, dass Menschen zum Lernen kommen. Dass er bereit war, zu Steinen zu sprechen, wirklich. Egal, nur dass irgendjemand zuhört – und niemand wollte zuhören. Das war Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.
Heute sind wir zu einem Zustand gekommen, in dem sich uns plötzlich Menschen offenbaren, Gruppen vom ganzen Erdball. Und einfach die Zeit tut das Ihre, nicht wir. Das ist uns klar, einem jeden Einzelnen. Und deshalb müssen wir nur alle, alle in unserem Zusammenwirken uns selbst noch mehr und noch mehr mit demselben Ziel verbinden.
Jeder wirkt innerhalb eines Zehners. Und jeder denkt auch an die übrigen Zehner um uns herum. Und so kommen wir zu einer sehr großen Kraft, sowohl einer allgemeinen – das sind siebentausend Teilnehmer – als auch einer einzelnen, das ist jeder einzelne Zehner. Und so können wir gewiss den Schöpfer erwecken, sich zu offenbaren, uns zu helfen, ihn gemäß der Angleichung der Form zu offenbaren, und so kommen wir voran.
Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir das tun können. Versteht nur, dass siebentausend Menschen siebenhundert Zehner sind. Und das ist noch viel mehr als das. Das ist eine gewaltige Kraft. Deshalb ist unsere Arbeit nur, nicht zu vergessen, dass wir uns in einer so großen Kraft befinden, und von Tag zu Tag werden sich noch mehr und mehr und mehr verbinden, immer mehr, und diese ganze Bewegung „Bnei Baruch" wird sich ausbreiten und verbreitern, und ihr werdet sie leiten müssen und sie halten, sie erwecken, sie wachrütteln. Und so offenbaren. Wir wollen hoffen, dass wir sogar während dieses Kongresses schon anfangen zu fühlen, wie der Schöpfer beginnt, sich in den Geschöpfen zu offenbaren.
Latein 7. Latein 7.
35:56 Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Hallo, Rav. Danke, dass Sie mir erlauben zu fragen. Ich bin mit vielen Erwartungen gekommen und mit Freude, aber in dem Moment, als die Verbindung, der Kongress begann, blieb ich wie völlig leer. Soll ich diesen Zustand bewahren und irgendeine künstliche Freude erzeugen, versuchen, diesen Zustand zu bewahren, oder soll ich versuchen, aus diesem Zustand der Leere herauszukommen?
Rav: Wenn du in einen neuen Zustand eintrittst, fühlst du dich immer leer, dass du nichts zu sagen hast und überhaupt, wer du hier bist und was du bist und wozu du da bist und was hier geschieht. Da weißt du gar nichts. Du bist quasi nicht in Verbindung mit dem, was hier bei der Veranstaltung geschieht. Das ist unter der Bedingung, dass du dich in neuen Eigenschaften befindest, und das ist sehr schön. Gerade ein richtiger Eintritt in den neuen Zustand.
Und hier müssen wir all die Handlungen tun, die von uns verlangt werden, bis wir uns selbst in der Form der Empfängnis (Ibur) offenbaren und mehr noch. So ist das.
Türkisch 2.
Frage (auf Englisch): ...
Rav: Nu... wie steht's mit der Übersetzung?
37:44 Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Wir fühlen, dass seine Größe sich im ganzen Zehner befindet. Wie fühlen wir diese ganze Größe... noch einmal. Wir hören seine Größe in jedem Zehner. Wie können wir diese Größe innerhalb der Zehner fühlen?
Rav: Nur dadurch, dass wir uns bemühen, einen Zehner aufzubauen, danach werden wir den Schöpfer erkennen und seine Größe erkennen. Es gibt keine andere Form. Und ich sehe in dieser Frage nichts Neues. Wir haben gerade eben darüber gesprochen. Man kann den Schöpfer nicht erkennen außer nur aus einem Zehner heraus.
Du, dadurch, dass du auf deinen Willen zu empfangen verzichtest und dich den Freunden mit dem Willen zu geben zuwenden willst, baust du damit schon. Das heißt „Ihr habt Mich gemacht". Wir machen damit schon selbst aus uns jene Form, die „Bore" – Schöpfer – heißt, „Bo uRe" – komm und sieh. So machen wir das.
Das heißt, mehr darüber zu sprechen, den Willen zu empfangen zu annullieren und zwischen uns Verbindungen aus Willen zu geben zusammenzusetzen, in gegenseitigem Geben, in gegenseitiger Verbindung. Und dann fangen wir in einer solchen gegenseitigen Form – den Willen zu empfangen zu annullieren und den Willen zu geben einer dem anderen zu vergrößern – dadurch an, den Schöpfer aufzustellen. Komm und sieh. Solche Handlungen sind es, die wir so tun müssen. Und dann zwischen uns, so, wird er, er sich offenbaren.
Gilad.
39:49 Vorleser: Abschnitt Nummer 5 von Baal HaSulam.
„Wer im Aspekt des Gebens gehen will, der muss immer in Freude sein, das heißt, in allen Formen, die über ihn kommen, muss er in Freude sein, aus dem Grund, dass er keinerlei Absicht zum eigennützigen Empfangen hat. Deshalb sagt er: Wie man es auch nimmt – wenn er wirklich um zu geben arbeitet, muss er gewiss darüber in Freude sein, dass er gewürdigt wurde, seinem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten; und wenn er fühlt, dass seine Arbeit noch nicht zum Geben ist, muss er ebenfalls in Freude sein, denn von sich aus sagt der Mensch, dass er nichts für sich selbst will; er freut sich darüber, dass der Wille zu empfangen aus dieser Arbeit keinen Genuss ziehen kann – daraus muss er Freude schöpfen." (Baal HaSulam. „Schamati". Artikel 42, „Was bedeutet, dass das Akronym von Elul ‚Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir' in der Arbeit andeutet")
40:58 Frage für den Workshop: Jetzt machen wir einen Workshop. Auch Männer, auch Frauen, große Zehner, kleine, sogar zwei Menschen, die in Verbindung miteinander sind, können auch einen Workshop machen. Der Workshop ist so: Welche Verbindungen zwischen uns müssen wir aufrechterhalten, um anzufangen, einen Ort aufzubauen, an dem wir den Schöpfer offenbaren? Welche Verbindungen zwischen uns müssen wir aufrechterhalten, aufbauen und aufrechterhalten, um danach in ihm, an diesem Ort, in diesen Verbindungen, den Schöpfer zu offenbaren? Los. Workshop. Sagen wir drei Minuten, vier Minuten. Bitte. 00:41:58
Workshop – 5 Min. Frage für den Workshop – Welche Verbindungen müssen wir zwischen uns aufbauen und aufrechterhalten, um in ihnen den Schöpfer zu offenbaren?
47:08 Frage für den Workshop: Nächste Frage für den Workshop. Wodurch, wie errege ich die Freunde, dass sie ergriffen werden und noch mehr voranschreiten, um einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers aufzustellen? Wie gebe ich den Freunden praktisch – nicht einfach Worte drumherum –, wie arbeite ich daran auch jetzt und die ganze Zeit, um die Freunde zu erwecken, zwischen uns einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers aufzustellen? Bitte. Was tue ich dafür? 00:47:53
Workshop – 5 Min. Frage für den Workshop – Wie gebe ich den Freunden auf praktische Weise, nicht mit bloßen Worten, um die Freunde zu erwecken, dass wir zwischen uns einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers aufstellen? Was tue ich dafür?
50:56 Frage für den Workshop: Wie zeige ich den Freunden trotzdem während des Kongresses auf praktische Weise, dass ich mich die ganze Zeit um die Verbindung zwischen uns sorge? Wie sorge ich mich innerhalb dieser drei Tage, wie zeige ich den Freunden, dass ich mich nur um die Verbindung zwischen uns sorge? Aber nicht mit Worten, sondern ich sage auf praktische Weise, was ich tun kann. Los. 00:51:26
Workshop – 5 Min. Frage für den Workshop – Wie zeige ich den Freunden, dass ich mich während der drei Kongresstage nur um die Verbindung zwischen uns sorge?
52:41 Frage für den Workshop: Wie können wir uns vorstellen, dass der Schöpfer sich zwischen uns offenbart? In jedem Einzelnen kann er sich nicht offenbaren, er kann sich nur in der Gesamtheit der Neigungen zum gegenseitigen Geben zwischen uns offenbaren – wie können wir uns das vorstellen? Bitte. Wie können wir uns den Schöpfer vorstellen, der sich in den Beziehungen des Gebens zwischen uns offenbart? 00:53:20
Workshop – 5 Min. Frage für den Workshop – Ich sage auf praktische Weise, was ich tun kann. Los.
00:54:44
Rav: Wenn es Fragen in den Zehnern gibt, bitte, man kann fragen. Bitte, man kann fragen. Petach Tikwa 23, bitte.
55:05 Frage: Rav, dieses Kli, das er vorbereitet, über das Sie gesprochen haben – ist dieser Kongress seine Antwort auf unseren Ruf, kommt er uns zuvor, oder müssen wir seiner Antwort einen Mangel voranstellen?
Rav: Ich weiß nicht, was du meinst – zuvorkommen, Antwort. Ich weiß nur eines: Wenn wir uns bemühen, eine Verbindung zwischen uns zu schaffen, sodass diese Verbindungen durchaus in etwas den Kräften zum Geben ähneln, dann kann der Schöpfer in diesen Kräften, die wir aufeinander zu ziehen, schon zumindest in der Form der Nefesh anfangen, sich zu offenbaren. Das heißt, wir können schon etwas zur Offenbarung der Höheren Kraft aufbauen. Das hängt alles, alles in allem, vom Maß der Verbindung zwischen uns ab, von der Art der Verbindung zwischen uns, von der Stärke der Verbindung zwischen uns. Alles bestimmen wir einzig und allein gemäß den Verbindungen zwischen uns. Es gibt keine andere Möglichkeit, den Schöpfer zu offenbaren, sondern du musst ein Netz machen, ein Netz der Verbindung, verstehst du, ein Netz der Verbindung zwischen uns, in dem er sich offenbaren kann. Und das ist es, wovon wir auch uns selbst überzeugen müssen, dass man es so baut, dass das das Zerbrechen war, dass es ein Netz gab, dass es ein solches Netz gab und es zerbrach. Und da es zerbrach, müssen wir es wieder aufrichten.
Was ist der Unterschied zwischen dem, dass es da war, und dem, dass wir es wieder aufrichten müssen? Wenn wir es gegen das Ego aufrichten – denn jene Stärke, die der Schöpfer in die Verbindung zwischen all den Willen hineingelegt hat, jene Stärke wurde zu etwas, das der Verbindung entgegengesetzt ist, das ist unser Ego, das nennt man „Ich habe den bösen Trieb erschaffen" –, und wir wollen wieder kommen und trotzdem eine Verbindung zwischen uns allen aufbauen. Und dann offenbart sich darin der Schöpfer; das ist schon genug Ort, genug Spannung zwischen Negativ und Positiv, zwischen dem Willen zu empfangen und dem Willen zu geben, sodass der Schöpfer sich offenbaren kann. Er kann schon anfangen, sich im Gegensatz zu offenbaren, über dem Gegensatz zwischen diesen beiden Eigenschaften, zu empfangen und zu geben. Sonst können die Geschöpfe ihn nicht offenbaren, sonst wären die Geschöpfe in der Form von Adam haRishon, wie er war, der nicht... für ihn war das nichts, er erkannte nicht, verstand nicht, was genau mit ihm geschieht – das nennt man Adam haRishon vor der Sünde. Das ist ein Netz, das nichts offenbaren kann.
Deshalb müssen wir, damit wir den Schöpfer offenbaren, jenen Willen, der im Zerbrechen entstanden ist, in einen Willen umwandeln, der um zu geben ist, und dann offenbaren wir damit im Abstand zwischen dem egoistischen Willen zu empfangen, der zur Zeit des Zerbrechens entstand, und dem Willen zu geben, den wir nach dem Zerbrechen aufstellen werden, in der Korrektur – im Abstand zwischen ihnen offenbaren wir den Schöpfer. Zwischen Plus und Minus. Und je mehr Minus und Plus zwischen ihnen ist, desto mehr offenbart es sich auf solche Weise, so offenbaren wir ihn mehr und mehr und mehr, zwischen Minus und Plus.
59:10 Frage: Darf ich fortfahren? Wie zeigen wir einander im Verlauf des Kongresses auf praktische Weise, dass wir uns um dieses System der Verbindung sorgen?
Rav: Auf alle möglichen Weisen. Es kann sein, dass ihr euch auch auf physische Weise trefft, dann auch damit. Auf allen möglichen anderen Weisen, auf denen ihr an den Gesprächen untereinander teilnehmt. Die Hauptsache ist, dass jeder gut, gut nachdenken muss, dass jedes einzelne Wort, das er mit den Freunden spricht, erwecken muss, den Freunden seine Begeisterung übertragen muss, seine Ergriffenheit darüber, dass er in Verbindung mit ihnen ist und in dieser Verbindung wirklich in der Neigung und in der Erwartung der Offenbarung des Schöpfers ist.
Bis hierher 01:00:04
(Ende des Unterrichts)