Tägliche Lektion18. Mai 2026(Morning)

Part 1 Rabash. Artikel 33 (1990) (16.01.2003)

Rabash. Artikel 33 (1990) (16.01.2003)

18. Mai 2026
To all the lessons of the collection: Rabash. Artikel 33 (1990). 33 (1990)

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht 16.01.2003

Buch "Schriften des Rabash", Band 2, Seite 1121 "Was bedeutet 'das Land fürchtete sich und wurde still' in der Arbeit"

(Rohtranskript ohne abschließende Korrekturen. Es können Fehler enthalten sein.)

Rav: Wir haben gelernt, wir haben einen Artikel aus "Stufen der Leiter", Band 5, Seite 82, gehört: "Was bedeutet 'das Land fürchtete sich und wurde still' in der Arbeit". "Fürchtete sich und wurde still" – das heißt, der Beginn der Arbeit ist durch die Furcht und die Handlung der Furcht, und das Ende der Arbeit ist "wurde still". "Still" heißt, dass er erlangt hat, was er wollte, und schon in der Absicht zu geben arbeiten kann. Und die Furcht ist die Handlung, durch die man zu diesem Ziel kommt.

Und die Hauptsache ist bei uns das Ziel. Das Ziel ist, dem Schöpfer ähnlich zu werden. Der Schöpfer heißt bei uns, erscheint bei uns als Gesamtheit von 620 Handlungen in der Absicht zu geben. Das heißt, wenn ich in allen meinen 620 Gliedern – 613 plus sieben, was deRabbanan genannt wird – wenn ich in allen 613, sagen wir es einfacher, in all meinen Wünschen, aus denen die Seele zusammengesetzt ist, mein Gefäß, Handlungen in der Absicht zu geben ausführen kann – das heißt, dass ich in meinem ganzen Körper, in allen Gliedern der Seele Handlungen in der Absicht zu geben mache, insgesamt zusammen in allen –, dann komme ich dazu, dass ich dem Schöpfer ähnlich bin.

Denn durch das Licht wurde mein Körper aufgebaut, mein Gefäß, das heißt, "Körper" wird das Gefäß der Seele genannt. Und wenn ich in jedem einzelnen Wunsch in diesem Gefäß die Absicht zu geben erfülle, und in allen Wünschen zusammen, dann bin ich dadurch dem Licht ähnlich, das das Gefäß erschaffen hat, nämlich dem Schöpfer.

Wie komme ich dazu, dem Schöpfer ähnlich zu werden? Dadurch, dass ich korrigiere – man geht vom Ende zum Anfang –, dadurch, dass ich jeden einzelnen Wunsch durch die Handlung in der Absicht zu geben korrigiere. In jedem einzelnen Wunsch eine Handlung mit der Absicht zu geben auszuführen, das nennt man "Pekudin" ausführen – Befehle. Pekudin kommt vom Wort "Pikadon" – Einlage. Denn dann, gegenüber jedem Licht, das jenen Wunsch erschaffen hat, wenn ich in diesem Wunsch eine Handlung in der Absicht zu geben ausführe, dann füllt eben dieses Licht, das den Wunsch erschaffen hat, diesen Wunsch, und durch den Siwug deHakaa (Paarung des Stoßes) – und dann sind Gefäß und Licht in Angleichung, und dadurch ist das Gefäß, der Wunsch, dem Licht ähnlich, dem Schöpfer.

4:02

Das heißt, mein Ziel ist, zur Ausführung der Pekudin zu kommen. Wenn ich die Pekudin ausführe, heißt das, dass ich Tora und Mizwot erfülle. Wenn ich 620 Handlungen in der Absicht zu geben mache, heißt das, dass ich die Tat der Mizwa ausführe, und das Licht, das eintritt, das Innere Licht, das dann im Gefäß in der Absicht zu geben empfangen wird, in der Absicht zu geben, wird Tora genannt. Und insgesamt, wenn ich all diese Pekudin zusammen ausführe und ihr ganzes Licht zusammen eintritt und sich als eines enthüllt – das heißt, ich habe das Ende der Korrektur, das Ende der Korrektur meiner Wünsche in der Absicht zu geben, beim Empfangen des Lichts der Tora.

Wie kann ich meinen ganzen Körper korrigieren, dazu kommen, die Pekudin auszuführen, jeden einzelnen Pekuda? Es gibt gegenüber dem Ratschläge, wie man das macht. Was nennt man einen Ratschlag? Pekuda heißt, dass ich schon die Absicht zu geben habe, die ich erworben habe, und durch sie mache ich den Siwug deHakaa und führe eine Handlung im Empfangen in der Absicht zu geben aus. Das ist ein Pekuda.

Und der Ratschlag ist davor – der Ratschlag, wie man in jedem einzelnen Wunsch zu dieser Absicht zu geben kommt. Das heißt, von der Absicht zu empfangen, von der Absicht für sich selbst, zur Absicht zu geben überzugehen, zur Absicht für den Schöpfer – diesen Übergang mache ich durch die Handlungen, die Ratschläge (Ejtin) genannt werden.

Warum Ratschläge? Das ist so ein Name, dass... bei uns ist es auch so in dieser Welt, man rät dir: Mach das so und mach das so. Warum rät man? Weil es hier um die Sache der freien Wahl des Menschen geht, hier geht es um die Sache, durch den Machsom hindurchzugehen, und das ist eine Handlung, die nicht unter der direkten Aufsicht des Menschen steht. Weil er sich in der Absicht zu empfangen befindet, widersteht sein ganzer Körper sicher dem Übergang zur Absicht zu geben, und es gibt nichts Entgegengesetzteres, nichts Übernatürlicheres.

Und man braucht hier irgendwelche Handlungen, die zur Zeit der Ausführung nicht so verständlich sind, diese Ratschläge – nicht, dass ich eine direkte Handlung an meinem Wunsch mache, damit sich auf ihn die Absicht zu geben anstelle der Absicht zu empfangen aufsetzt, sondern ich mache allerlei Ratschläge. Das heißt, ich mache sozusagen allerlei Nebenhandlungen, durch die ich bewirke, dass die Absicht zu empfangen sich austauscht und an ihre Stelle die Absicht zu geben tritt. Durch das Licht, das zum Guten zurückbringt, dass ich durch die Ratschläge allerlei Listen mache – Listen sind auch keine direkte Handlung, sondern ich verursache, dass das Licht kommt und seine Arbeit an mir verrichtet.

Warum muss ich es in dieser Form machen? Weil der Wille zu empfangen mir in direkter Form nicht erlauben wird, eine solche Handlung auszuführen. Es ist unmöglich, dass ein Mensch, der sich im Willen zu empfangen befindet, den Willen zu empfangen tötet, sondern nur durch diese umfassende Handlung. Umfassend...?

Schüler: Umgehend.

Rav: Umgehend. Und wenn der ganze Körper sehen würde, was er in direkter Form macht, dann würde er sich sicherlich mit voller Härte verhalten und mit voller Härte widerstehen, und er würde wirklich brennen und uns nicht einmal eine Sekunde lang darüber nachdenken lassen. Und trotzdem sehen wir an uns selbst, wir stehen auf und kommen und hören zu und sind sozusagen bereit, diese Dinge anzunehmen.

Das ist die ausgeklügelte Verhüllung, die direkt vor dem Willen zu empfangen steht, und er ist wie ein Esel, der nicht versteht, was man mit ihm vorhat, wenn man ihn zur Schlachtbank führt. Mehr noch: Er ist selbst bereit, dazu hinzugehen, dahin zu gehen, sozusagen es zu wollen, alle Handlungen bis zum letzten Moment zu verursachen, weil er nicht sieht, dass all diese Handlungen zu seinem Nachteil sind. Und nur die letzte Handlung – unbeabsichtigt, die vom Willen zu empfangen schon geschieht –, dann ist es schon zu spät, er wurde schon geschlachtet, und das war's. Und es wurde zum Wunsch mit der Absicht zu geben.

9:43

Also Ratschläge sind eine sehr, sehr komplizierte Sache, und ein sehr ausgefeiltes System steht über uns, um in uns und in unsere Umgebung und in uns innerlich und außerhalb von uns die Vorgaben einzuführen, damit wir die ganze Zeit durch sie vorankommen können, ohne dass wir wissen, wie es geschieht, ohne dass wir Ursache und Wirkung verstehen, sondern: Alles, was in deiner Hand, in deiner Kraft ist, das mach – und so wird es geschehen. Die Hauptsache ist, mit allem einverstanden zu sein, was in jedem Moment kommt, und dabei das Ziel anzuschließen, das ich verstehe, und den Schöpfer, wie ich ihn mir vorstelle.

Und dann kommen wir durch diese Handlung schon in jenem Moment in der nützlichsten Form zum nächsten Zustand voran, in dem es auch dasselbe Problem gibt, dass Schöpfer und Ziel verschwinden, und wir müssen wieder Schöpfer und Ziel in dieses Zustandsbild einbringen. Und um die Absicht für den Wunsch zu korrigieren, damit es nicht ein Wunsch mit der Absicht zu empfangen, sondern ein Wunsch mit der Absicht zu geben ist – das heißt, von "außerhalb des Landes" ins Land Israel überzugehen, der Unterschied zwischen ihnen liegt in der Absicht –, dafür gibt es den ersten Pekuda – nein, nicht Pekuda, Ratschlag, Entschuldigung –, den ersten Ratschlag, und der ist Furcht.

Wie Baal HaSulam uns im Sohar, in der "Einleitung zum Buch Sohar", beschreibt, dass es eine Furcht gibt, die eine Furcht innerhalb des Willens zu empfangen ist. Das ist die Furcht, dass der Mensch in dieser Welt fürchtet: Was wird mit mir sein, mit mir und mit meinen Kindern. Das heißt, "Kinder" heißt: mein Besitz, das, was ich zeuge, was ich erwerbe, insgesamt das, was ich habe. Und danach befindet er sich auch in der Furcht vor der Kommenden Welt.

Wir sehen das an Menschen, dass im Gegensatz zum Tier der Mensch die Zeit fühlt. Nicht, dass er fühlt, was gestern war und was vielleicht morgen sein wird – das fühlen auch das Vieh und die Tiere, sie fühlen es besser als wir, sie fühlen sogar, was in zwei, drei Tagen sein wird. Wir haben uns jetzt von der Natur entfernt, wir fühlen das nicht. Auch was gestern war, sie erinnern sich und fühlen es und handeln danach, ja, alle Tiere, alles Vieh. Sondern es ergibt sich, dass der Mensch in dieser Welt über der Zeit steht. Das heißt, dass er sich an die früheren Generationen erinnert, von ihnen lernt, aus der Geschichte, aus ihrer ganzen Entwicklung, aus allen Taten, die einen Tag, vor hundert und vor tausend Jahren geschahen, auch nach Büchern, auch nach allen... er hat Gefäße dafür. Auch für die Zukunft arbeitet er: Vielleicht ist es mir jetzt schlecht, aber in hundert Jahren kann es sein, dass es gut sein wird. Er ist wirklich bereit, sein Leben dafür zu opfern.

13:28

Wenn es also so ist, hat der Mensch auch eine zweite Furcht, das ist die Furcht vor der Kommenden Welt. Das heißt: Was wird mit mir sein in all meinen Metamorphosen, meinen Umdrehungen, die ich vielleicht jemals haben werde, ob ich mir auch irgendeine gute Zukunft bereite. Denn wenn er die Zukunft fühlt, dann bringt ihm auch die Zukunft den Mangel. Diese beiden Furchten sind die Furcht, die im Menschen in dieser Welt steckt.

Und es gibt eine dritte Furcht, die schon nicht gegenüber dem Menschen introvertiert, sondern extrovertiert ist, das ist außerhalb von ihm. Und außerhalb von ihm heißt nicht gegenüber seiner Gemeinschaft oder seinem Land oder der Welt, denn das gehört auch zu ihm, sondern außerhalb von ihm meint, dass er völlig aus seinem Körper heraustritt und ohne jede Rechnung für sich selbst – das kann schon in der Absicht zu geben nur dem Schöpfer gegenüber sein. Oder gegenüber der Gemeinschaft in einer Form, die wirklich von einem selbst getrennt ist – die Prüfung dafür ist, dass es dann dasselbe ist, ob es für den Schöpfer oder für die Gemeinschaft ist. Und diese dritte Furcht ist die Furcht, zu der wir kommen müssen.

Denn wenn der Mensch Furcht hat, das heißt einen Mangel daran, dem Schöpfer zu geben, kann er aus diesem Mangel heraus schon Ratschläge auf sich nehmen, wie er zu dieser Absicht zu geben kommt. Und mit dem Erwerb der Absicht zu geben wird er die Handlungen in der Absicht zu geben machen, die schon "Pekudin" genannt werden.

Das heißt, hier ist eine einfache Kette der spirituellen Entwicklung des Menschen: durch die erste Furcht zur zweiten Furcht, zur dritten Furcht. "Das Licht in ihr bringt ihn zum Guten zurück" – das macht alle möglichen Ratschläge, "was in deiner Hand, in deiner Kraft zu tun ist, das tu". Auch diese Ratschläge werden "Tora und Mizwot" genannt, aber sie sind nicht Tora und Mizwot, die man in der Absicht zu geben aus dem Licht der Tora empfängt, sondern man ruft auf sich das Licht der Tora, das zum Guten zurückbringt. So dass dann alle seine Ratschläge, alle seine Handlungen in den Ratschlägen, das sind Handlungen in der Gemeinschaft, im Lernen, in allen möglichen Dingen – sie werden "Mizwot" genannt. Jede einzelne Handlung, die auf mir Umgebendes Licht erwecken kann, das dann "Tora" genannt wird, das Licht, das zum Guten zurückbringt.

Das heißt, in Tora und Mizwot haben wir zwei Modi: entweder ist es Tora und Mizwot, die den Wunsch von der Absicht zu empfangen zur Absicht zu geben korrigieren, oder Tora und Mizwot, das sind schon Handlungen im Siwug deHakaa durch den Massach und Empfangen des Inneren Lichts in der Absicht zu geben.

Gibt es Fragen? Nein. Heute habe ich den Super-Nudnik nicht. Ja, nu, nu.

16:53

Schüler: Zuerst einmal: Warum hast du am Anfang 620 Handlungen in der Absicht zu geben gesagt, und danach hast du 613 gesagt?

Rav: Nein, 620 und 613 ist dasselbe, das ist einfach so – es gibt Namen, allerlei zusätzliche Dinge, die noch "sieben Mizwot deRabbanan" genannt werden.

Schüler: Es gibt eine Frage. Wir haben gesprochen...

Rav: "DeRabbanan" kommt vom Wort Größe, Hinzufügung. Ja.

17:21

Schüler: Es gibt also eine Frage. Wir haben gesprochen, dass wir eigentlich die Absichten korrigieren. Das heißt, der Wunsch bleibt, und wir korrigieren die Absichten. Das heißt, wir töten den Wunsch nicht.

Rav: Wir beschäftigen uns nie mit dem Wunsch selbst. Die Wünsche kommen und werden in uns geweckt, ohne dass wir gefragt würden. Sondern jeder Wunsch, der kommt, kommt von Anfang an mit der Absicht zu empfangen, und ich muss mich nur um die Absicht zu geben kümmern. Und daher in jedem einzelnen Wunsch, das heißt in jedem einzelnen Zustand, in dem ich mich befinde – der Zustand, in dem ich mich befinde, das ist eigentlich der Wunsch, ja, das ist es. Wunsch ist Malchut, Wunsch ist... Malchut wird "Welt" genannt.

Das heißt, was ist jetzt meine Welt? Mein gesamtes Empfinden, was ist es? Das ist einfach der Wunsch, oder eine Zusammensetzung von Wünschen, ja, eine Summe von Wünschen, von denen jeder sich auf besondere Weise enthüllt hat, in besonderer Stärke und in Verbindung mit den anderen Wünschen in besonderer Form. Insgesamt fühle ich gegenüber diesen Wünschen ein bestimmtes Phänomen in ihnen. Das Phänomen, das ich in ihnen fühle, wird bei mir als mein Zustand empfunden, als meine Welt. Dieser Zustand ist insgesamt, wenn er für sich allein steht, gut oder schlecht – ich prüfe ihn nach meinem Wunsch, wie ich mich befinde und wie es ist, wie ich diesem Wunsch Gutes tun kann, das heißt, inwieweit er gegenüber den Wünschen, die jetzt erwacht sind, noch nicht genug gefüllt ist.

Die Arbeit mit dem Wunsch, jedes Mal, wenn ich mich innerhalb des Wunsches befinde, wenn ich mich erfasse... oder: Ich bin, ich existiere, ich bin. Ich bin – offensichtlich habe ich allerlei Wünsche, in denen ich fühle, was ich fühle. Diese Wünsche sind: dass es mir gut sein soll, will ich, dass es in ihnen gut sein soll.

19:38

Es gibt ein Ziel: durch diese Wünsche mich dem Schöpfer anzupassen. Also, wie kann ich den jetzigen Zustand dem Schöpfer anpassen, damit er dem Schöpfer ähnlich sei, damit ich sogar in diesem Zustand, in dem ich mich befinde, Anhaftung habe? Es fehlt mir also in eben diesen Wünschen die Absicht zu geben, das ist es.

Wie mache ich das? Lasst uns zuerst innerhalb dieser Wünsche, in diesem ganzen Bild meiner Welt, das ich jetzt fühle... Mir fehlt nur ein Ziel, wozu ich kommen muss, und dass ich durch dieses Ziel zum Schöpfer kommen muss, dass er in mir wohnt. Dann werde ich wie Malchut sein, in der der Wohnende sich befindet. Nicht einfach Malchut – Wünsche, das meine Welt ist und das keinerlei Verbindung mit der Wirklichkeit hat. Sondern wenn ich korrigiert sein werde, dann werden meine Absichten dem Schöpfer gegenüber und für ihn sein, und dann wird er in mir wohnen, ich werde ihn fühlen und in Anhaftung mit ihm in mir sein. Er wird mich wirklich, wirklich füllen.

Also muss ich suchen, wie ich dieses Bild zu mir nahebringe. Das ist eigentlich das, was Baal HaSulam in einem Brief auf Seite 64 in "Pri Chacham" beschreibt. Aus dem Bild, in dem ich mich jetzt befinde, und zu dem, was ich erreichen muss – zu erreichen ist in einem Moment, "die Kommende Welt" heißt das, was in einem Moment kommen wird. Aus der Lücke zwischen diesen beiden Zuständen, wenn ich mich darin vertiefe und anfange, den Zustand zu lernen, dann komme ich zu allen möglichen Ratschlägen, wie ich vom jetzigen, unkorrigierten Zustand zum nächsten, korrigierten Zustand übergehe. Und wie man von diesem Zustand zu jenem Zustand übergeht, das nennt man "Ratschläge ausführen", das, was mir die Menschen raten, die das schon durchgemacht haben und daher Weise sind, und daher Anleitende sind.

22:00

Schüler: Die Frage ist: Wenn man diesen Ratschlag verbreitet, ja, geht man dann zum nächsten Ratschlag über, sagen wir...

Rav: Jetzt, in jedem einzelnen Moment befinde ich mich in der Erweckung anderer Wünsche, in besonderer Verbindung zwischen ihnen, in besonderen Maßen jedes einzelnen Wunsches, so dass es schon ein anderer Wunsch ist, und so weiter. Das heißt, meine Welt, also mein innerer Zustand, ändert sich die ganze Zeit, die Wünsche ändern sich – Reshimot. Und dann muss ich jedes Mal nur mich selbst fühlen: wo ich mich befinde, wohin ich kommen muss, wie ich mich nach allen Zuständen, die sich ändern, anpassen muss, dass jedes Mal das Ziel und der Schöpfer in all diesen Wünschen erwünscht und gefühlt sind, wirklich als das, was bestimmt, was diese Wünsche jetzt tun und machen werden. Das ist genau das, was er uns dort in "Israel, die Tora und der Heilige – gepriesen sei Er – sind eins" beschreibt. Das muss ich beschreiben, nach dem Ziel will ich, dass das jetzt geschieht. Das ist alles.

Schüler: Ja, gibt es Ursache und Wirkung oder gibt es eine Ansammlung?

Rav: Es gibt eine Verbindung von Ursache und Wirkung. Es gibt eine Verbindung von Ursache und Wirkung in all meinen Zuständen, weil in eben jener Kette, in der sich meine Seele von oben nach unten abgerollt hat, dieses Gefäß durch eine Sünde auf der Stufe Adam HaRishon gegangen ist, und dann Stufe für Stufe bis zum jetzigen Zustand herabgestiegen ist. Noch weiter unten – ich bin schon vom untersten Zustand, in den die Gefäße gefallen sind, im Lauf von Dutzenden von Reinkarnationen aufgestiegen, bis ich zu dem Zustand kam, in dem ich schon erkenne, wo ich mich befinde, zum Beginn des Weges in Erkenntnis.

Also setze ich jetzt fort, eben jene Kette von Zuständen zu verwirklichen, die damals von oben nach unten abgerutscht ist, im Abstieg. Und jetzt steige ich sozusagen in derselben Kette wieder nach oben, sozusagen aus... wie sagt man, dass ich... äh?

Schüler: Zusammensetze.

Rav: Nicht zusammensetze, ich sammle sie sozusagen, die Kette, zurück, äh?

Schüler: Rolle.

Rav: Rolle sie, ja, zurück, um in den vorherigen Zustand zurückzukehren. Also sind alle Zustände, die ich von einem Zustand zum anderen durchgehe, sicher schon festgelegt, sie sind schon versiegelt, sie sind schon in meiner Seele bereit, und es gibt in ihnen Ursache und Wirkung. Wie wir zwischen den Parzufim lernen, dass der ACHaP des Höheren in GalGalta we Ejnaim des Unteren ist, und es gibt darin nichts, was ich überspringen kann, was man in den Stufen springen, Zustände überspringen kann, oder dass ich überhaupt einen anderen Weg gehen könnte. Gibt es nicht. Ich kann nur den Wechsel der Zustände beschleunigen. Das ist alles.

25:22

Schüler: Und wenn möglich in einer Stufe...

Rav: Also alle Ratschläge sind nur dazu da, die Zeit zu beschleunigen, und alle Pekudin sind auch dazu da: wie man jeden einzelnen Pekuda in der nützlichsten Form, das heißt schnellsten Form, ausführt. Ich kann letztendlich nicht anders ausführen, weder in Quantität noch in Qualität. Die Handlung selbst ist eine Handlung, aber wie man schneller zu ihr kommt, sowohl zum Ratschlag als auch zum Pekuda. Das heißt, sowohl zur Korrektur als auch zur Ausführung der Handlung selbst.

Das ist meine ganze eigene Beteiligung an der Schöpfung – wie man der aktive Teil in der Schöpfung ist, das heißt, der Schiebende. Das ist es, was der Schöpfer von mir will: dass ich diese ganze Sache zu hundert Prozent zurückschiebe. Wenn nicht, wird er mir durch Leiden helfen zu entdecken, dass ich nicht schiebe. Mehr gibt es nicht.

Schüler: Die Frage ist, ob...

Rav: Denn die Sache ist anders – und was wäre "mehr"? Sagen wir, wenn du selbst wählen würdest: welchen nächsten Zustand will ich gegenüber dem Ziel sein? Also einfach, du würdest auch Reshimot finden. Das heißt, es gibt hier nicht – wenn du suchen würdest, womit du die Wahl des Menschen festlegen würdest, also trotzdem, außer dieser Sache gibt es nichts, womit man festlegen könnte, wenn du dir tausende Möglichkeiten vorstellen würdest, egal welche. Trotzdem ist es die einzige Sache, von der man sagen kann, dass sie frei sein kann, und die übrigen Dinge haben gar keine Notwendigkeit, frei zu sein – diese Reshimot, die Kette der Reshimot, die in uns ist.

Was macht es schon aus, in welcher Form und welche genauen Handlungen, um zur Stufe des Schöpfers zu kommen, ihm gleich zu sein, in einem ununterbrochenen Siwug? Das ist wirklich – das heißt, wir verstehen nicht, dass diese einzige Möglichkeit in der Festlegung der freien Wahl wirklich die einzige Möglichkeit ist, denn die übrigen Dinge sind wirklich stumm, sie haben keinerlei... sie haben keinerlei... wie soll man sagen... sie haben keinerlei Wichtigkeit, verstehst du? Im Vergleich zu dieser freien Wahl, dass ich diese ganze Sache selbst dahin schiebe, dass sie geschieht.

Ja.

28:29

Schüler: Er spricht von Ratschlägen, wenn ein Mensch da ist, der etwas erlangen möchte und nicht weiß, wie – dann kommt man und rät ihm. Aber welchen Sinn hat es, einem dreijährigen Kind zu raten? Einem dreijährigen Kind rätst du nicht. Du kommst und sagst ihm: Hör mal, wenn du nicht ertrinken willst, mach nicht so und so. Wenn du dich nicht am Feuer verbrennen willst, fass hier nicht hin.

Rav: Alle Dinge, die die Menschheit durchläuft, schließen eigentlich die Ratschläge ein. Nur befinden sich diese Ratschläge noch auf solchen Stufen, dass sie sozusagen keine direkte Verbindung mit der Entwicklung zum Ziel hin haben. Aber trotzdem: Was raten wir den Menschen in unserer Gemeinschaft? Wir raten ihnen, ihren Willen zu empfangen in allen möglichen Formen zu nutzen, die ihnen und der Gemeinschaft nützen.

Das heißt, wir schieben uns trotzdem durch allerlei – sagen wir – Handlungen unbewusst zum Ende der Korrektur. Und es gibt einen Punkt, ab dem wir uns auf bewusste, der Sache bewusste Weise schieben können. Das ist es. Das heißt, die Menschheit – ob sie will oder nicht – jeder macht die Arbeit des Schöpfers, jeder. Und außerdem macht er gar nichts. Das wirst du von oben sehen, ich verspreche dir, es gibt hier überhaupt nichts, gar niemanden – vom Schöpfer her sind wir alle Gerechte.

Schüler: Meine Frage ist eine andere: Wenn wir vom Ratschlag sprechen – denn Ratschlag heißt, dass der Empfänger fähig ist, ihn abzuwägen, sozusagen ihn anzunehmen oder nicht anzunehmen, sozusagen ihn als gut oder schlecht zu beurteilen, aber eigentlich hat er nicht die Fähigkeit dazu...

Rav: Nein, ich habe gesagt, Ratschlag – du sagst, ob ich es so machen oder so machen und urteilen soll und... wir sind nicht darin, wir sind frei. Das Problem ist: Wenn du wüsstest, wozu dieser Ratschlag führen soll und auf welchen Wegen er in mir wirkt, dann hast du recht. Aber wir wissen das nicht. Wenn wir das wüssten, würde uns unser Wille zu empfangen auf keinen Fall erlauben, den Ratschlag auszuführen. Daher kommt der Ratschlag in einer solchen Form zu uns, dass wir ohne Wissen ausführen. Und es kommt dir immer sozusagen über dem Verstand vor, das zu tun, das heißt außerhalb deines Systems.

Und jetzt scheint es uns – das ist außerhalb meines Systems, das scheint dir so –, dass ich es nicht in direkter Form machen kann, also durch jemanden, durch etwas, werde ich es schon machen. Das heißt, dass ich trotzdem noch in lo lishma bin. Ich nähere mich lishma durch solche Handlungen, aber ich befinde mich noch in lo lishma, in der Absicht zu empfangen. Das heißt, ich komme lernen, und damit sage ich mir: Es wird mir gut sein, ich bin unter den Freunden, es wird mir gut sein, alles wird mir gut sein. Ja, das nennt man lo lishma, und damit verwirre ich sozusagen den Willen zu empfangen. Aber das ist nicht wirklich ein Ratschlag. Ein Ratschlag ist, dass du eine Handlung machst, die wirklich gegen den Willen zu empfangen ist, die ihn zum Willen zu geben umwandelt.

32:37

Schüler: Also ist diese ganze Verhüllung wie eine Markierung des Systems, sozusagen des Willens zu empfangen?

Rav: Jede Verhüllung ist das...

Schüler: Das ist wie ihn zu betäuben, zu machen...

Rav: Nein, nein, nein, das ist nicht wie, das ist nicht zum Zweck der Verwirrung gemacht worden, dass man sozusagen die Verhüllung gebracht hat – nein. Die Verhüllung selbst ist eine besondere Handlung von oben. Du siehst, wir lernen Welten, diese Parzufim, die von oben nach unten herabsteigen, das sind alles Stufen der Verhüllung, das heißt, das sind Handlungen. Und auch von unten nach oben, wenn wir die Aufstiege und Korrekturen machen, enthüllen wir damit. Das heißt, wir machen eine andere Handlung als die Verhüllung, die vorher von oben nach unten war. Das heißt, Verhüllung ist nicht einfach, dass man uns verwirrt, damit wir etwas ausführen, sondern die Ausführung der Handlung ist an der Verhüllung selbst.

Schüler: Aber nicht, um zur Enthüllung zu bringen.

Rav: Um zur Enthüllung zu bringen. Ja, um zur Enthüllung zu bringen. Das heißt, eine Handlung in der Absicht zu geben und Enthüllung und Angleichung und Erfüllung des Pekuda – das ist dasselbe. Nur wenn es sich dem Willen zu empfangen in nicht direkter Form zeigt, durch die Rückseite, wie man es nennt, des Höheren, dann heißt das, dass ich mich in Verhüllung befinde.

Lass uns also lesen, vielleicht hätte ich aus dem Buch Sohar gelesen. Lasst uns aufteilen, Buch Sohar, Band 1.

Schüler: ...

Rav: Ja.

34:51

Schüler: Die Ratschläge, die als Kette gehen, Ursache und Wirkung. Das heißt, wenn man zu dieser Stufe kommt, geschieht das einmalig und das war's? Und danach geht man weiter zu den anderen Ratschlägen und das war's? Sagen wir bei bestimmten Mizwot...

Rav: Du fragst so: Bei den Ratschlägen und Pekudin, die ich mache, gehe ich vom einen zum anderen über und steige damit die Leiter der Stufen hinauf, oder habe ich in jedem einzelnen Zustand dieselben Handlungen, die entweder Ratschläge oder Pekudin genannt werden?

Schau, wie viele Zustände du jetzt hast, im Lauf der Jahre, die du in der Vorbereitungszeit bist, und in all diesen Zuständen hast du einen Ratschlag: eine stärkere Gemeinschaft zu machen, ein nützlicheres, zielgerichteteres Lernen, und das in jedem einzelnen Zustand, in dem du bist. Das heißt, sozusagen ein Ratschlag. Gleich werden wir darüber lesen. Sondern ein Ratschlag, aber über alle möglichen Zustände, die dir eingeladen werden.

Das heißt, die Zustände, die du durchgehst, sind 613 Zustände, weil du 613 Wünsche hast, und nicht, dass du 613 in der Qualität der Handlungen verschiedene Handlungen machen musst – nein. Jetzt wird in mir ein besonderer Wunsch geweckt, ich mache an ihm Korrekturen. Danach ein zweiter Wunsch, ich mache an ihm Korrekturen. Sozusagen die Handlungen, die Korrekturen sind dieselben Handlungen. Ich muss jeden einzelnen Wunsch vom Zustand "in der Absicht zu empfangen" zum Zustand "in der Absicht zu geben" bringen. Ja, das ist es.

Die Ausführung erscheint mir jedes Mal anders, weil der Wunsch anders ist. Dadurch, dass der Wunsch selbst ist... ja, scheint es mir, dass ich mich in einer anderen Situation befinde. Jedes Mal ist das Leben neu, aber eigentlich bleibt der Inhalt der Dinge derselbe.

Lass uns Sohar Band 1, Seite 242 lesen. 242.

"Allgemeine Erklärung zu allen 14 Pekudin und wie sie sich auf die 7 Tage von Bereshit aufteilen."

Wir sagen, dass die ganze Tora sich in die 7 Tage von Bereshit zusammenfasst, das, was in ihnen erzählt wird, und alle 7 Tage von Bereshit fassen sich in einen Tag zusammen, in den ersten Tag, und hier gibt er uns, wie die 7 Tage von Bereshit sich in die 14 Pekudin zusammenfassen. Dass es insgesamt 14 Pekudin gibt, dass, wenn man sie ausführt, man dann alle Korrekturen ausführt.

1.

"Die Mizwot in der Tora werden in der Sprache des Sohar mit dem Namen Pekudin genannt. Und sie werden allerdings auch mit dem Namen 613 Ejtin (Ratschläge) genannt."

Sowohl Pekudin als auch Ejtin/Ratschläge. Eben sozusagen die Mizwot in der Tora. Nochmal, die Mizwot in der Tora – wir wissen nicht, was dieser Begriff bedeutet. Jetzt sagt er uns noch mehr: dass es in ihnen Pekudin gibt und es in ihnen Ejtin gibt. Das heißt, in eben jenen Mizwot, die geschrieben sind: "Und der Unterschied zwischen ihnen ist, dass in jeder Sache es eine Vorderseite und eine Rückseite gibt, dass der Aspekt der Vorbereitung auf die Sache 'Rückseite' genannt wird und der Aspekt der Erlangung der Sache 'Vorderseite' genannt wird."

Das heißt, das sind nicht Vorderseite und Rückseite des Gefäßes – das sind Vorderseite und Rückseite der Handlung.

"Und auf dieselbe Weise gibt es in Tora und Mizwot den Aspekt 'wir werden tun' und den Aspekt 'wir werden hören'. Wie unsere Weisen seligen Andenkens geschrieben haben" im Traktat Schabbat, Blatt 88, Seite 1. Dieser Punkt nach 88 ist Seite 1, mit zwei Punkten ist Seite 2. So ist es in der Gemara, die Blätter sind so aufgeteilt. Dort steht also geschrieben: "die seinen Spruch ausführen" – wozu? "Um auf die Stimme seines Spruchs zu hören." Das heißt, es gibt ein Tun, etwas, und danach ein Hören. "Zuerst die Ausführenden, danach das Hören. Und wenn man Tora und Mizwot im Aspekt 'die seinen Spruch ausführen' erfüllt, bevor man würdig wird zu hören" – das heißt, man korrigiert etwas, man tut etwas, und das Hören ist sozusagen das Empfangen einer Belohnung –, dann "werden die Mizwot mit dem Namen 613 Ejtin/Ratschläge genannt und sie sind der Aspekt der Rückseite", das heißt Vorbereitung. "Und wenn man den Aspekt 'auf die Stimme seines Spruchs zu hören' verdient" – dass man schon empfängt, was... als Ergebnis der Ratschläge –, dann "werden die 613 Mizwot zu den Aspekten von Pekudin, und das kommt vom Wort 'Pikadon' (Einlage). Denn es gibt insgesamt 613 Mizwot, und in jeder Mizwa ist das Licht einer besonderen Stufe hinterlegt, die gegenüber einem besonderen Glied unter den 613 Gliedern und Sehnen der Seele steht."

41:39

Dass es insgesamt in der Seele 613 Teile gibt, "und des Körpers". Die Seele und der Körper – Körper heißt Wille zu empfangen, 613 Wünsche, und wenn sie sich selbst korrigieren, dann gibt es 613 Absichten auf ihnen, und wenn sie das Licht durch den Siwug deHakaa empfangen, dann gibt es schon 613 Pekudin.

"Und es ergibt sich, dass das Ausführen einer Mizwa zum Glied, das ihr in Seele und Körper gegenübersteht, das Maß des Lichts heranzieht, das zu jenem Glied und jener Sehne gehört."

Glied und Sehne macht er auch hier, weil er genau ist – ob er will oder nicht, er befindet sich darin, also ist es für ihn verständlich. Glied und Sehne meint, dass es dort schon ist – wie wir auch lernen durch Zimzum Bet, dass wir keine wahren Gefäße aus der dritten Stufe der Awiut und auch aus der vierten Stufe der Awiut haben, sondern es sind sozusagen Gefäße vor dem Ende der Korrektur, an denen das Lew haEwen sich nicht beteiligt. So sagt er, dass es dort Glieder und Sehnen gibt.

"Und das ist im Aspekt der Vorderseite der Mizwot" – dass er schon das Licht heranzieht, um die Gefäße zu füllen –, "und aus diesem Aspekt der Vorderseite der Mizwot, die dann mit dem Namen Pekudin genannt werden, erklärt Rabbi Schimon die obengenannten 14 Pekudin."

Warum 14? Wir haben 613. Weil es insgesamt 14 sozusagen Gruppen gibt, die "die Gesamtheit aller 613 Pekudin einschließen, wie die 7 Tage von Bereshit die 7000 Jahre einschließen. Und daher teilte er sie unter die 7 Tage von Bereshit auf und verband jede mit dem ihr zugewiesenen Tag" – jede mit dem ihr zugewiesenen Tag – "und da sie alle 613 Pekudin einschließen, ist es würdig, sich zu bemühen, sie jeden Tag immer so weit wie möglich zu erfüllen."

43:46

Das heißt, wir haben Handlungen, und diese Handlungen teilen sich insgesamt in vierzehn Gruppen auf, und diese Gruppen haben auch eine Entsprechung zu den sieben Hauptzuständen, die wir durchgehen, die siebentausend Jahre oder die sieben Werktage genannt werden. Die sieben Werktage gehen von oben nach unten – so für uns –, und wir müssen das von unten nach oben erfüllen, bis wir zum Schabbat kommen, durch all diese Tage in uns selbst. Es gibt also eine Entsprechung zwischen dem, was ich in Ejtin und Pekudin mache, und jedem einzelnen Tag.

Und ihr werdet sehen, wir werden ein wenig lesen, wie er die Taten erklärt, was wir tun müssen. Warum will ich, dass wir lesen? Damit ihr seht, in welchem Maße diese Dinge wirklich in der Welt Azilut sind und nicht zu unserer Welt und unserem Zustand hier mit Händen und Füßen gehören, dass wir hier etwas tun und festlegen könnten.

"Pekuda kadma" (der erste Pekuda) – das heißt, man spricht schon von Pekudin, nicht von Ratschlägen, die den Willen zu empfangen mit der Absicht zu geben korrigieren, sondern dass man ihm schon das Empfangen des Lichts in der Absicht zu geben ausführt, das heißt, dass man – wie es heißt – eine Mizwa erfüllt.

45:20

2.

"Der erste Pekuda ist die Furcht, weil Er groß und herrschend ist, der Inbegriff der ganzen Tora und der Mizwot" – das ist die Furcht. "Und sie ist die Stufe von AwI (Aba weIma) deAzilut, das Geheimnis des Yud des Namens HaWaYa, das der Aspekt der Awira Dachja von GaR de Bina ist. Denn 'Rav' (Groß), das ist der höhere Aba, in dem die verborgene Chochma des Arich Anpin verborgen ist, das ist das Yud. Und 'Schalit' (Herrschender) ist die höhere Ima, die die Füllung Waw-Dalet des Yud ist."

Erinnert ihr euch, hier ist nicht diese Zeichnung, von der wir gestern gesprochen haben, dass das Yud auf der einen Seite und Waw-Dalet auf der anderen Seite in Stimaa ist, das heißt in der Verborgenheit. "Und weil in ihnen die verborgene Chochma des Arich Anpin verborgen ist" – in Aba und Ima, die Chochma ist in ihnen verborgen und geht nicht zu den Unteren über – "da die Welten nicht würdig sind, sie zu empfangen" – die Welten, das sind alle Stufen, die sich unterhalb des Tabur des Arich Anpin oder unterhalb von Aba und Ima befinden – "vor dem Ende der Korrektur, und daher geben sie nur Or Chassadim allein" von Aba und Ima abwärts. "Das Awira Dachja genannt wird" – Awir (Luft) plus Dach – dass keine Chochma darin ist, dünn. "Und aus diesem Grund haben sie keinen offenen Ausspruch in der Tora, denn das ist das Geheimnis der 5 Sefirot sozusagen, das Geheimnis von 'Im Anfang schuf Gott usw.'" – aber es gibt auch 5 Wörter. "Das ein verborgener Ausspruch ist, in dem der Sprechende nicht erwähnt wird. Und der zweite Vers 'und die Erde war wüst'" – nach "Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde, und die Erde war wüst und leer" – "er ist die Erklärung ihrer Strafe für den, der dieses Gebot der Furcht nicht ordnungsgemäß erfüllt. Und das sind die vier Todesarten, denn Tohu ist Erwürgen, und Bohu ist Steinigung, und Choschech (Finsternis) ist Verbrennung, und Ruach ist Erschlagen."

Das heißt, hier gibt es schon vier Zustände, die der Mensch durchgehen muss, und diese vier Todesarten – das ist, wie er seinen Willen zu empfangen tötet, und durch sie, durch diese Handlungen, kommen sie zur Korrektur, und so weiter. Und dann erklärt er wieder, wie das alles im Rosh der Welt Azilut sich erfüllt, all diese Pekudin sich erfüllen, und um zu diesen Pekudin zu kommen, braucht man also zuerst Ratschläge.

48:29

Im Artikel davor – wie er hier sagte, dass der zweite Pekuda...

3.

"Der zweite Pekuda ist die Liebe in zwei Seiten, sowohl auf der Seite des Guten als auch auf der Seite des harten Gerichts" und so weiter. Das heißt, dass sie schon Liebe ist und so weiter – er beschreibt uns nach und nach alle Pekudin. Und all diese Pekudin sind alle im Rosh der Welt Azilut.

49:00

Und auf Seite 184, gehen wir zurück, man spricht von... hier gibt es einen Artikel "Der Auszug des Raschbi aus der Höhle". Das heißt, dass er schon herauskommt – sozusagen diese Stufe, die "Rabbi Schimon" heißt, geht zur Enthüllung hinaus –, und dann: was enthüllt er? Er sagt also: "Rabbi Schimon eröffnete" – Spalte 1 unten, auf Seite 184. "Alle Mizwot der Tora, die der Heilige – gepriesen sei Er – Israel gegeben hat, sind alle im Allgemeinen in einem Vers geschrieben: 'Im Anfang schuf Gott' bis zum Ausspruch 'es werde Licht'. Wie es weiter geschrieben steht, dass das die Mizwa der Furcht und ihre Strafe ist, in ihr sind alle Mizwot der Tora eingeschlossen."

Das heißt, was sagt er: dass alles sich versammelt und zurückrollt und nur zu Keter kommt, zum Verlangen, seinen Geschöpfen Gutes zu tun, woher es kommt. Und alle diese Handlungen zusammenzufassen, dass der Mensch in jeder einzelnen seiner Handlungen weiß, was er letztendlich wirklich ausführen muss – das gibt ihm die richtige Richtung zum Ziel. Auch hier erklärt er uns also in den Artikeln "Pekudei Orajita". "Artikel Pekudei Orajita, der erste Pekuda."

50:48

"Im Anfang schuf Gott" – wie er sagt, dass dieser Vers alle Pekudin einschließt, alle Korrekturen, Füllungen, alles, was wir in der Wirklichkeit haben, das wir ausführen müssen, in der ganzen Wirklichkeit, die die Wirklichkeit durchgehen muss. Er sagt also zuerst: "Das ist die erste Mizwa von allen, und diese Mizwa wird Furcht des Schöpfers genannt, die Reschit (Anfang) genannt wird." Daher steht geschrieben "Bereshit", "in der Furcht". "Wie geschrieben steht: 'Der Anfang der Weisheit ist die Furcht des Schöpfers'" und so weiter. Das heißt, auch hier wird er uns die Pekudei Orajita erklären.

51:32

Wir, die wir uns jetzt vor dem Studium der Welt Azilut befinden, werden ab und zu zu diesen Teilen zurückkehren, um zu sehen, wie das ganze GaR de Azilut letztendlich, das wir mehr oder weniger erkennen werden, wie dort all diese Handlungen der Korrekturen ausgeführt werden, das, was er uns hier schreibt. So teilt sich unser ganzer Weg in Ratschläge und danach Pekudin.

Gibt es Fragen? Ja.

52:16

Schüler: Du hast gesagt, der Mensch ordnet die ganze Zeit jeder Frage Zeit zu, dann kommt er in Richtung Ziel richtig voran. Was ist also diese Sache, wie macht man diese Klärung?

Rav: Ich habe nie gesagt, dass der Mensch weiß, wie man von einem Zustand zum anderen übergeht, sondern der Mensch hat die Wahl, Ratschläge zu suchen – nicht umsonst werden sie Ratschläge genannt. Dass ich Ratschläge suche, wie ich zum nächsten Zustand komme. Von oben sind die Handlungen klar, nur mir gegenüber ist es nicht klar. Ich befinde mich in der Verhüllung. Wenn ich nicht in der Verhüllung wäre, könnte ich überhaupt nichts ausführen. Weil es Verhüllung gibt, werden eben jene Handlungen, die ich ausführen muss, aber in der Verhüllung, anstelle von "Handlungen" "Ratschläge" genannt. Sozusagen: Versuch es so zu machen, verstehst du.

Aber "versuch es so zu machen" ist nur meinen Sinnen gegenüber, die getrübt sind, denn sonst könnte ich den Finger überhaupt nicht zur Korrektur hin bewegen. Und bei uns werden diese Ratschläge auch in einer Form erklärt, dass man machen kann, man kann auch nicht. Man kann ausführen, man kann auch nicht. Vielleicht in anderer Form. Das ist, weil wir uns in der Dunkelheit befinden und hier die freie Wahl betätigen müssen.

Wenn du sehen würdest, was zu tun ist, wenn du wüsstest, was zu tun ist, dann würdest du es tun und wissen, oder du könntest es nicht tun und würdest es nicht wissen wollen. Diese Dunkelheit ist dazu da, dir die Möglichkeit zu geben, zu wählen, etwas aus dir selbst heraus zu tun. Nicht den Weg zu wählen, sondern zu suchen, durch welche Taten, durch welche Gedanken, durch welche... wodurch du verursachen kannst... Das heißt, du suchst sozusagen in der Dunkelheit den Weg.

Aber diese Dunkelheit ist insgesamt eine Gesamtheit deiner unkorrigierten Wünsche, in denen du fühlst, dass du in der Dunkelheit bist – und nicht in der Dunkelheit bist –, und gerade in der Dunkelheit bist du gegenüber dem Ziel, und dieses Gefühl ist genau dazu da, in der Dunkelheit den Schöpfer zu erfassen, zu wollen, ihn in alle Punkte der Dunkelheit zu bringen, und dann klärt sich der Zustand. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll.

55:51

Schüler: Solange es kein Verlangen nach ihm gibt, ist die Richtung nicht richtig.

Rav: Richtige oder nicht richtige Richtung – das können wir in dieser Dunkelheit nur am Ergebnis sehen. Wie er dort sagt: "Ein anderer Gott wurde kastriert und brachte keine Früchte hervor."

Schüler: Was heißt: nach dem Ergebnis, welches Ergebnis?

Rav: Das Ergebnis, das es bei uns nur eines geben kann, ein einfaches: die Enthüllung seiner Göttlichkeit seinen Geschöpfen in dieser Welt.

Schüler: Und bis dahin weiß ich nicht, ob ich auf dem Weg bin und noch nicht fertig bin, oder ob ich überhaupt nicht auf dem Weg bin und sehe...

Rav: Du fragst so: Warum bekomme ich nach jeder Handlung, die ich in der Verhüllung gemacht habe, keine Enthüllung? Ja? Wenn du eine Enthüllung bekommen würdest, bevor du die Wünsche korrigierst, all deine Wünsche, dann wärst du wieder nicht in freier Wahl. Du hast den Verstand eines Babys, sag mir bitte: Wenn ein Mensch auf dem Weg vorankommt, hat er mehr freie Wahl oder weniger freie Wahl? Sag mir: Wer ist freier, der Arbeiter oder der Fabrikleiter?

Schüler: Der Arbeiter.

Rav: Der Arbeiter ist freier. Du siehst, das ist richtig, der Arbeiter ist am freiesten, er hat keine Einschränkungen. Er sieht sie sozusagen nicht, versteht sie nicht. Daher... Und woher kommen die Einschränkungen? Aus der Dunkelheit. Aus der Dunkelheit. Wenn man dir die Dinge enthüllt hätte, wäre es schon keine Einschränkung mehr, du wärst frei, in ihnen alles zu tun. Das heißt, je mehr wir die Stufen aufsteigen, bevor wir uns selbst korrigieren, befinden wir uns jedes Mal mehr in Dunkelheit und in Einschränkungen. Er gibt dort ein Beispiel: wie vor Sonnenaufgang die Dunkelheit am schwersten ist.

58:18

Schüler: Du sagst sozusagen, ich gehe in der Dunkelheit...

Rav: Und vor der Ankunft des Maschiach erstarken die Klipot und so weiter. "Das Gesicht der Generation ist wie das Gesicht des Hundes" und so weiter, "die Frechheit wird zunehmen".

Schüler: Du sagst sozusagen: Du gehst in der Dunkelheit, und ich versuche, den Schöpfer in die Dunkelheit zu bringen, sozusagen, dass ich suche...

Rav: Man gibt dir dadurch, dass man verbirgt, die Dunkelheit verbirgt mehr und mehr auf dir.

Schüler: Macht schwer.

Rav: Macht schwer. Gut, ihr müsst euch schon daran gewöhnen. Ich... macht es nach dem Text selbst.

Schüler: Auch verbirgt.

Rav: Auch verbirgt, nein, also... das ist genau das, was ich sagen will. Man gibt dir mehr und mehr Verhüllung, weil man will, dass du die freie Wahl auf einer höheren Stufe machst. Was heißt: auf einer höheren Stufe? In noch mehr Dunkelheit, in noch mehr Dunkelheit. In noch mehr "jeder, der größer ist als sein Gefährte, dessen Trieb ist größer als der seine", mehr Misserfolge, mehr Störungen, mehr allerlei Dinge. In besonderen Stufen, richtig, in schon besonderen Zuständen. Nicht in groben Dingen, in solchen einfachen, sondern in solcher Listigkeit von oben. Aber wie soll sich sonst die freie Wahl erfüllen?

Schüler: Letztendlich spiele ich mit Nichts, ich spiele sozusagen mit Spielzeugen, das ist – ich suche in der Dunkelheit und...

Rav: Das nennt man, dass der Heilige – gepriesen sei Er – mit dem Lewiatan spielt. "Lachen hat mir Gott gemacht." Sicher, sicher ist das so. Aber warum nennt man das Lachen? Weil das wirklich in solcher Form ist, die Korrektur ist solche. Nicht direkt... Lachen ist eine sehr große Sache. Im Rosh deAzilut werden wir diese Phänomene lernen.

Ja.

60:24

Schüler: Weg durch Tora und Leiden – ist das ein Ergebnis von Ratschlägen oder ist das eine Wahl? Weg durch Tora und Leiden, ist das ein Ergebnis dieser Ratschläge oder ist das eine Wahl?

Rav: Der Weg durch Tora und Leiden – das ist die Wahl. Was ist die Wahl? Das ist die Wahl, wie man sich erweckt. Es gibt keinen Weg der Leiden, ja? Der Weg der Leiden heißt, dass ich nicht die ganze Energie gebe, die ich im jetzigen Zustand zu hundert Prozent ausführen kann, in der idealen Form, wenn ich es wirklich tun würde – und dann zeigen sich diese Dinge an mir als Kräfte, die mich trotzdem zwingen, zur Erkenntnis des Bösen zu kommen, und diese Kräfte werden bei mir als böse empfunden, als Leiden.

Jetzt: Wer bestimmt, ob ich den jetzigen Zustand durch Tora oder durch Leiden haben werde – das ist kein Weg, ich sage es nochmal, so wird das genannt –, das wird durch die Umgebung bestimmt. Entweder bekomme ich genug Kräfte aus der Umgebung, um fortzufahren, oder nicht. Aus mir selbst habe ich nichts zu suchen.

Gut, also haben wir den Artikel ein wenig geklärt.

Schüler: Kann ich noch eine Frage stellen?

Rav: Ja.

Schüler: Wenn ein Mensch zur Erkenntnis des Willens zu empfangen kommt... er will nicht in jedem Moment das versuchen. Er weiß, dass er betätigt wird, dass er eine Maschine ist und alles eigentlich nicht von ihm abhängt...

Rav: Seht ihr? Das ist die freie Wahl. Der Mensch hört im Lauf einiger Jahre, was er machen soll, und fragt: Was muss ich in jedem einzelnen Moment machen? Bist du zum ersten Mal hier? Nu, der Stuhl, auf dem du mit deinem Hintern sitzt, weiß das schon, ich glaube, wie viele Male er es gehört hat. Und du weißt es nicht. Wie das in uns ausgelöscht wird, äh? Wenn du jemandem von außen sagen würdest, dass du es mindestens tausend Mal gehört hast, was zu tun ist – würde er sagen: Was für eine Gruppe, sind sie alle so? Und was ist passiert, wen hast du als Schüler genommen?

Das nennt man Wahl, dass sich jedes Mal der Wille zu empfangen ändert, weil du vorher korrigiert hast und in ihm schon diese Frage gestellt hast, und im jetzigen Willen zu empfangen hast du noch keine Antwort bekommen. Nur der Wunsch wurde geweckt. Also muss man eine Antwort suchen: Was muss ich tun. Du sitzt jetzt im jetzigen Zustand mit einem neuen Willen zu empfangen, sozusagen niemals... es gibt ein Ziel, es gibt das, es gibt jenes, was muss ich tun, weiß ich gar nicht. So.

Das nennt man, dass "jeden Tag sollen sie in deinen Augen wie neu sein", denn alles erneuert sich. Aber es erneuert sich gerade deshalb, weil du den vorherigen Zustand geklärt hast. Und daher jedes einzelne Mal, wie viele Erneuerungen jeder Moment hat, und dieselben Fragen und dieselben Zustände sozusagen, die du schon gekaut hast – und es gibt schon keine Erneuerung mehr. Das heißt, der Wunsch ist neu. Es kann nicht sein, dass es irgendeinen... nu, dass es sich sozusagen wiederholt. Gut.

Schüler: Kann ich noch eine Frage stellen?

Rav: Ja.

64:21

Schüler: Worauf genau ist der Punkt der Verhüllung? Auf seine Existenz, auf seine Größe, auf seine Absicht, oder ist es jedes Mal anders, was ist hier am wichtigsten?

Rav: Das Wichtigste in der Verhüllung, worauf genau die Verhüllung ist – man verhüllt vor uns, dass wir tatsächlich von der Absicht zu empfangen loslassen können und an den anderen denken. Darauf ist die Verhüllung. Ich glaube nicht, dass so etwas geschieht. Ich will ihn, damit es mir gut geht. Selbst an den anderen zu denken bin ich bereit, damit es mir gut geht. Selbst an den Schöpfer, damit es mir gut geht. Ich will mit ganzem Herzen und ganzer Seele, dass es ihm gut geht. Und innerlich ein ganz kleiner Faden – dass es mir zurückkommen soll, und ich gestehe es kaum, dass er da ist.

Das nennt man lo lishma, dass man daraus zu lishma übergeht. Dass es 99 % geben soll, die schon lishma sind, und ein Prozent lo lishma, dass von dieser ganzen Sache ein Prozent mir gegeben wird. Weißt du, ich bin bereit, dich zum Milliardär zu machen, nur eine Million soll auch mir gegeben werden. Verstehst du, was ist das – das ist insgesamt nichts. Aber dafür arbeite ich, sonst würde ich dich nicht zum Milliardär machen. Und auch das ist sozusagen vor mir verborgen, dass ich dafür arbeite.

Also: Die Verhüllung ist über das Ergebnis, dass es von meinem Willen zu empfangen losgelöst ist. Dass ich in einem Zustand sein werde, in dem ich ganz und gar nicht... nu, ich werde überhaupt nicht da sein, in meiner ganzen Handlung einfach... wir können das nicht beschreiben. Wie wir uns auch nicht drehen, ich bin bereit für diese Handlung. Und wenn ich bereit bin – verlass dich auf den Willen zu empfangen –, hat er dort irgendeine Art von... ja, Gewinn davon.

Darauf ist die Verhüllung. Und daraus schon alle möglichen Verhüllungen, so eine Verschleierung über allerlei Sinne und Handlungen und Beziehungen. Und je mehr wir uns sicher der Ausführung nähern, desto mehr nimmt die Dunkelheit zu. Was heißt: Die Dunkelheit nimmt zu? Dass ich mehr und mehr in Verhüllung vom Ergebnis sein muss, dem ich gleich, gleich nahekomme. Das heißt: das Vorankommen – ich komme voran –, und die Verhüllung nimmt zu. Sonst würde ich wirklich, wirklich vom Weg weglaufen.

Gut.

(Der Rav liest Fragen aus dem Internet vor.)

Frage: Ah, er fragt, Eli aus New York fragt: Warum strenge ich mich in einer Sache an, und die Füllung kommt mir vollständig in etwas anderem?

Rav: Das ist eine Sache der Verhüllung. Wenn ich mich anstrengen und dasselbe Gefäß füllen würde, dann wäre das in der Absicht zu empfangen, ja? Ja. Ich strenge mich für die Selbstfüllung an und bekomme die Füllung im selben Gefäß – dann würde ich mehr und mehr zur Klipa hinabsteigen. Das ist es. Wenn ich mich in einer Sache anstrenge – "ich habe mich angestrengt und gefunden" – und etwas anderes empfange, hier habe ich die Gelegenheit zur freien Wahl.

(Der Rav bezieht sich auf eine weitere Frage, liest die Frage nicht vor.)

Wie wissen sie schon, wie... ah, sie hören eine Übersetzung. Weil solche fragen... die Moskau-Gruppe ist wirklich... Männer, Frauen. Sie sind in...

Ich werde auf alle übrigen Sachen bei uns antworten, nicht im Forum, in... wir haben dort einen Teil in den Foren, der "Stufen der Leiter" heißt, dort werde ich antworten. Ich freue mich sehr, dass es hier neue Menschen gibt, sagen wir. Eli und auch eine Sweta aus Moskau – ich kenne sie gut.

Sehr gut, danke.

(Ende des Unterrichts)