Tägliche Lektion10. Juni 2026(Morning)

Part 2 Baal HaSulam. Einführung in die Weisheit der Kabbala (Pticha) (15.03.2001)

Baal HaSulam. Einführung in die Weisheit der Kabbala (Pticha) (15.03.2001)

10. Juni 2026

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Morgenunterricht 15.03.2001

Buch „Schriften von Baal HaSulam", S. 161, „Vorwort zur Weisheit der Kabbala" (Pticha leChochmat haKabbala), Lektion 3

Teil 1 – vom Anfang bis Minute 00:34:22 Zeiten: 00:34:22

Teil 2 – von Minute 00:34:23 bis Minute 01:13:46 Zeiten: 00:39:23

Teil 3 – von Minute 01:13:47 bis zum Ende 01:36:45 Zeiten: 00:22:58

Teil 1

Rav: Also deine Frage ist, wie sich das Ende der Korrektur mit der Dwekut mit dem Schöpfer zusammenfügt, ja? Wie eine Rückkehr zu ihm sozusagen?

Schüler: Nicht ganz. Die Frage ist, ich habe nicht verstanden, wie es das Ende der Korrektur der Gefäße und das Ende der Korrektur überhaupt gibt. Das war mir klar. Wir haben gesagt, dass es die Stufe gibt, die die Malchut herunterbringt, und was darüber hinausgeht, steht auch nicht in den Büchern. …

Rav: Wenn wir es einfach lernen, dann ist es so. (Zeichnung) Der Schöpfer hat das Geschöpf mit dem Willen zu empfangen erschaffen. Wenn das Geschöpf sich nun mit dem Willen füllt, dann wird die Empfindung, die es haben wird, Genuss genannt. Und damit wird das Geschöpf einfach … den allerkleinsten Genuss haben. Warum den kleinsten? Denn wenn das Geschöpf sich vorher füllt und es hat, sagen wir, 100 Kilo Wille, Hunger, Appetit – in dem Moment, in dem es sich füllt, hat es keinen Hunger und keinen Appetit mehr, dann empfindet es keinen Genuss. Genuss wird empfunden, wenn das Licht in das Kli eintritt, hier (siehe Zeichnung), an der Stelle, wo die erste Berührung ist. Und je mehr das Licht weiter in das Kli eintritt, … noch mehr, und noch mehr, und noch mehr nimmt der Genuss ab. Kennst du das?

Schüler: Ja.

Rav: Du fängst an zu essen, du kommst, ahh, ahhhh. Wo sind die Genüsse? Du kommst zu den besten Sachen. Bewahrst du sie für den Schluss auf oder für den Anfang, antworte mir?

Schüler: Mal so, mal so.

Rav: Nein, nein, nein, in der Regel, was bewahrt man für den Schluss auf und was isst man am Anfang?

Schüler: Weiß nicht, bei mir …

Rav: Die leckersten Sachen bewahrt man für den Schluss auf. Warum? Weil wir schon schlau sind, Kinder machen das nicht, ein Kind schnappt sich das Beste gleich am Anfang. Wir wissen, dass wir den Genuss weiter fortsetzen wollen, also esse ich, weil ich großen Appetit habe – selbst ein Stück Brot ist für mich jetzt ein Genuss, und danach etwas, das ein bisschen mehr ist, etwas ein bisschen mehr. Warum? Damit ich die Empfindung des Geschmacks, den Genuss, fortsetzen kann, sodass, selbst wenn der Genuss abnimmt, die Genüsse trotzdem noch wachsen, sodass ich mich irgendwie ausbalanciere, ja? 2:37 Sagen wir, ich habe eine Zeitskala (Zeichnung), mein Appetit nimmt also ab, also nehme ich von vornherein den kleinen Genuss und setze ihn länger fort, sodass ich insgesamt mehr und mehr und mehr Zeit des Genießens habe, ja? Das ist es. So sind wir, das machen wir instinktiv, niemand macht solche Rechnungen mit …, aber so ist es. Also hier, du siehst, wir lernen über das Leben, Kabbala ist die einfachste Sache, ganz und gar über unser Leben. Was also stimmt: Wenn das Licht in das Kli eintritt, hier (zurück zur Zeichnung), empfindet man den Genuss. Und in dem Moment, in dem es das Kli füllt, hört der Genuss auf. Daraus können wir verstehen, dass der Schöpfer, der den Willen zu empfangen erschaffen hat, sicher nicht beabsichtigt hat, dass der Wille zu empfangen dadurch genießen kann, dass es ihn füllt – das ist unmöglich. Du füllst ihn, du bist fertig, er erstickt, empfindet keinen Genuss, empfindet keinen Genuss, und das war's. Und das ist unser Fehler, dass wir denken, dass wir durch unseren Willen zu empfangen genießen können. Und das ist der Fehler der ganzen Menschheit, wir rennen den Genüssen hinterher, tauschen sie aus, hier und da, und am Ende kommt keiner – wer hundert hat, will zweihundert, und nie kommt er zur Sättigung. Sondern was stimmt: Es gibt kein anderes Patent, einfach keins, wir sind nicht fähig, das zu begreifen. Aber es gibt kein anderes Patent als (Zeichnung): Wenn ich also meinen Genuss nehme und ihn drinnen empfange, aber weil ich mit dem Schöpfer verbunden bin. Sagen wir mit dem Schöpfer, egal mit wem, der mir Genuss gibt. Was gibt das? Hier wird ein Genuss von einem Gramm sein. 1 Gramm, ja? Es ist nicht wichtig, wie viel. Aber dass ich in diesem Genuss mit jemandem verbunden bin, der sehr groß ist – in dem Maße, in dem ich ihn als, sagen wir, 1 einschätze, kommt für mich heraus, dass mein Genuss eine Tonne plus 1 Gramm ist. Das heißt, es ist mir überhaupt nicht wichtig, wie viel in mir drinnen ist, mir ist wichtig, von wem ich empfange, denn das bleibt erhalten, diese Tonne an Genuss bleibt erhalten. 5:04 Selbst wenn ich hier voll bin und mir vom Genuss selbst nichts übrig bleibt, weil ich mich gefüllt habe – aber wenn er in meinen Augen groß ist, in dem Maße, in dem er in meinen Augen groß ist, ist dieser Genuss vorhanden. Das heißt, es kann keinen Genuss geben, wenn es nur innerhalb des Kli ist, in der Abtrennung vom Schöpfer. Wir befinden uns in einem Zustand, in dem wir von ihm abgetrennt sind, zwischen uns gibt es einen Machsom. Einen Machsom, ja? Das ist es. Das ist wie eine Wand, so ein Vorhang zwischen der kommenden Welt und dieser Welt. Und weil wir den Schöpfer nicht sehen, sind die Genüsse, an denen wir unterhalb des Machsom genießen können, nur Genüsse, die sich im Willen zu empfangen erhalten lassen, und die sind die allerkleinsten. Insgesamt nennt man das ein dünnes Kerzenlicht (Ner Dakik). Das heißt, ein sehr kleiner Funke. Mehr als das könnten wir nicht, von vornherein nicht einmal in der Welt Ejn Sof, egal, selbst wenn wir hindurchgehen …

Schüler: Man sieht gar nichts. Rav: Äh? Selbst wenn wir über die vier Bchinot des direkten Lichts sprechen – wenn man auch dort genießen wollte, wenn die Malchut de Ejn Sof sich füllen und an sich selbst prüfen würde, wie viel sie genießen kann, dann wäre das insgesamt ebenfalls ein äußerst schwacher Genuss. Das heißt, „das Ende der Handlung liegt im Anfang des Gedankens" – dass der Schöpfer von vornherein dachte, dass der Genuss, der im Geschöpf sein wird, ein Genuss in Verbindung zu ihm sein wird und nicht für sich selbst. Dass das Licht in das Geschöpf eintritt und es füllt und das war's? Nein. Es ist überhaupt unmöglich, aus der Natur des Kli heraus zu denken, dass es so etwas geben könnte. Wenn der Genuss einen Mangel füllt, löscht der Genuss den Mangel aus. Das war's. Nun, deshalb: zum Ende der Korrektur zu gelangen, das heißt, zu empfangen, um zu geben, das heißt, in Verbindung mit dem Gebenden zu empfangen und zum Ziel der Schöpfung und zur Dwekut mit dem Schöpfer zu gelangen – und was du auch immer in diesem Zusammenhang sagst, es ist dasselbe, von hier aus ist es klar. 7:27 Also die ganze Weisheit der Kabbala ist – das ist insgesamt eine Methode, die richtige Methode der Kabbala –, dass wir nicht nur ein dünnes Kerzenlicht in der Abtrennung unter dem Machsom vom Schöpfer empfangen, sondern dass wir diesen Machsom durchbrechen und mit ihm zusammen in die gemeinsame Empfindung eintreten, ihn enthüllen, und dann sind die Genüsse, die wir dementsprechend enthüllen können, unendlich. Warum unendlich? Denn wenn wir jeden Genuss, der zu uns kommt und uns füllt, aus unserem Kli heraus messen – der Genuss, den ich von ihm empfinde, der ist jenseits meines Kli. Das heißt, ich trete überhaupt aus der Begrenztheit heraus. Das gibt der Seele, dem Menschen, dem Willen zu empfangen … … das gibt der Seele die Möglichkeit, unendliche Genüsse zu leben und zu erleben, ganz und gar wirklich unendlich. Wohingegen, selbst wenn sie empfangen würde und der Genuss hier sagen wir theoretisch nicht erlöschen würde, sie trotzdem begrenzt wäre. … im Grunde … zum Ziel der Schöpfung. Noch Fragen?

Schüler: Danke.

Rav: Ja?

8:54 Schüler: Wenn Sie über den Willen zu geben sprechen …

Rav: Schrei es für alle, damit sie es hören.

Schüler: Ich sage, wenn Sie über den Willen zu geben sprechen, das heißt, zu empfangen, um zu geben. Das heißt, geben ist nicht im Sinne von Fülle spenden, richtig, das ist gemeint?

Rav: Ja. Geben ist die Absicht, Fülle zu spenden, Genuss zu geben. Das heißt, es ist nicht so, dass man hier etwas Greifbares geben muss, sondern dem anderen Genuss zu bereiten. Egal, ob auf direkte oder indirekte Weise, das nennt man Geben tun. Denn in der Spiritualität – was ist Spiritualität? Spiritualität ist eine Art besondere Beziehung zwischen uns, sagen wir. Wenn sie nur in der Rücksicht auf den anderen besteht und nicht auf mich, dann nennt man das nicht spirituell. Es ist ein sehr großes Problem zu verstehen, dass … es ist wirklich nicht möglich zu verstehen, das ist langsam, also das ist etwas, das man enthüllt. Es ist ein sehr großes Problem zu verstehen, dass die Spiritualität sich nicht an irgendeinem fernen und verborgenen Ort befindet, sondern dass wir einfach durch eine besondere innere Übung dazu gelangen und es wirklich empfinden können, wie du weißt – manchmal gibt es solche Sachen, dass du in irgendeinem Fach oder in irgendeinem Studium lernst und du anfängst, eine innere Verbindung zwischen den Dingen zu empfinden, wie sie sich untereinander zusammenfügen. Dasselbe, sagen wir. Sagen wir, es ist dasselbe. Plötzlich fängst du an, die Verbindungen zu empfinden, die unterhalb der Materie verlaufen, auf denen die Materie sozusagen draufsitzt. Wir kommen noch dahin, wir werden dafür auch Übungen haben und auch noch Artikel aus den Schriften, und wir sind einverstanden, sie zu lesen als zusätzliches Material außer dem Vorwort. Das ist die Grundlage. Ja.

Schüler: Wenn Sie „Schöpfer" meinen, meinen Sie die Welt Azilut oder oberhalb von Azilut?

Rav: Was wir nicht gelernt haben, will ich nicht sagen. Noch? Das war's. Ja.

11:26 Schüler: … vier Bchinot des direkten Lichts. Bei Bchina Alef und Bchina Bet sozusagen – leert Bchina Bet sich schon vom Licht, oder nur, um den Willen hervorzurufen …

Rav: Nein. Sehr schöne Frage. Wir lernen die Ausbreitung von oben nach unten, ja? Schöpfer, Bchina Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet, und danach Bchina Dalet, wie sie schon anfängt, mit sich selbst zu arbeiten. Bis zur Bchina Dalet haben wir vier Bchinot des direkten Lichts. Das heißt, das ist die Entwicklung der Bchina Dalet. Nachdem aus der Bchina Dalet schon die Bchina Dalet selbst hervorgegangen ist, das nennt man Geschöpf, und was danach geschieht, das ist einfach die Bchina Dalet, die an sich selbst arbeitet. Was auch geschieht (Zeichnung): Aus dem Schöpfer geht ein Licht hervor, und dieses Licht baut die Kelim bis zur Bchina Dalet, und danach macht sie Zimzum Alef, und danach baut sie einen Massach, und danach fängt sie an, mit dem Massach so viel zu empfangen, wie sie fähig ist, um zu geben. Insgesamt können wir es auf diese Weise zeichnen. Dass in ihrem Innersten (Zeichnung), drinnen, der Schöpfer sitzt, und von außen gibt es Bchina Alef, oder sagen wir Shoresh, und danach Bchina Alef, und danach Bchina Bet, und danach Gimel, und danach Dalet. Und jetzt, da Bchina Dalet sich in Verbindung mit dem Schöpfer empfindet und, so wie sie von ihm empfängt, einen Zimzum macht, dann ist das die eingeschränkte Bchina Dalet. Und danach macht sie an sich selbst einen Massach und fängt an, zu empfangen, um zu geben. Das nennt man, sagen wir, die erste Welt, und die zweite, dritte, vierte, fünfte Welt, und nach der fünften Welt wird diese Welt sein, diese Welt, und nach dieser Welt sind hier wir. Das war's. Und woraus sind wir aufgebaut? Wir sind aus diesem Punkt (siehe Zeichnung) aufgebaut, aus der Bchina Dalet selbst. Aber was will ich sagen? Dass, wenn du irgendeinen Punkt in der Realität nimmst, egal, wo er sein wird, alle diese inneren Dinge vorhanden sein müssen, das ganze Ziel muss vorhanden sein. Ich bitte um Ruhe. 14:27 Bei ihm drinnen müssen alle inneren Eigenschaften vorhanden sein, alle inneren Mittel, alles, was sie bis zum Schöpfer aufgebaut hat. Warum? Es gibt keine Zeit. In der Spiritualität ändert sich nichts, sondern wenn etwas bestehen muss, dann müssen alle seine Ursachen bestehen, vom Schöpfer bis zu ihm. In dem Moment, in dem das aufhört, verschwindet er von selbst. Du verstehst. Das heißt, wenn du irgendeinen Willen nimmst, sagen wir, gerade jetzt gibt es irgendeinen Willen, so dazusitzen. Nein, nein. Das heißt, dein Körper erfüllt irgendeinen Befehl, er füllt diesen Willen. Wir sehen aus dieser Haltung heraus, dass der Körper einen Willen hat, so empfindet er sich am bequemsten. Das heißt, es gibt einen Willen, dieser Wille muss sich von oben herabstufen, es gibt keine andere Ursache außer den vier Bchinot des direkten Lichts. Also geht aus dem Schöpfer durch diese ganze Kette, durch all die Welten, etwas hervor, das zu dir gelangt, und diese ganze Kette muss bestehen, sonst würden wir nicht so sitzen. Es ist nicht so, dass es dort gemacht wird und nach einigen tausend Jahren bei dir, oder dass es nur bei dir ist und …, nein, sondern es ist wirklich eine direkte und konstante Verbindung. Es gibt keinen Willen in seinem Inneren – wenn du in diesen Willen eintauchst und zurückgehst, kommst du nicht zu Ejn Sof und zum Schöpfer, denn sowohl das Licht als auch das Kli gehen von dort aus. Noch? Das war's. Also fangen wir unsere Lektion an. Unsere Lektion heute ist die dritte Lektion, und wir lernen heute die fünf Bchinot, die im Massach sind. 16:17 Wir haben mit euch gelernt, dass aus dem Schöpfer ein Licht hervorging, und dieses Licht hat durch vier Stufen den Willen zu empfangen erschaffen, und der Wille zu empfangen füllte sich mit dem Licht. Wie füllte er sich? Er fing an, die vorangehenden Bchinot zu empfinden, die vor ihm sind … Egal, er filmt. Er empfindet die Bchinot, die vor ihm sind, und dann fängt der Wille zu empfangen selbst dadurch, dass er von dem empfängt, was oberhalb von ihm ist, an, selbst aus fünf Teilen zusammengesetzt zu sein – vier, die vor ihm sind, und er selbst. Das heißt, das heißt, die Bchina Dalet, die hervorging und vom Schöpfer empfing (Zeichnung), die anfing zu empfangen, dann gibt es hier Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet. Von der Bchina Dalet, die anfing zu empfangen, empfängt sie also von allen vorangehenden Bchinot, Gimel, Bet, Alef, Shoresh, und sie selbst ist Dalet, Gimel, Bet, Alef, Shoresh. Also sehen wir, dass die Bchina Dalet selbst diese Bchinot in sich einschließt. Das heißt, sie hat fünf, fünf Willen. Fünf Willen, vom großen Willen, der Dalet genannt wird, bis zum allerkleinsten Willen, der Shoresh genannt wird. Und die Bchina Dalet füllt sich mit dem Licht, also: Je mehr sie sich in einem größeren Willen füllt, desto größeren Genuss empfindet sie dort. Als sie einen Zimzum machte (siehe Zeichnung), dann blieb sie leer, und dann Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet – alle Teile in ihr blieben leer. Leer, alle, das Licht ging hinaus. Diese Handlung nennt man Zimzum Alef. Erinnert sich jemand, wie die Malchut heißt, die ganz mit Licht gefüllt ist?

Schüler: Malchut de Ejn Sof.

Rav: Malchut de Ejn Sof. Und die Malchut, die sich eingeschränkt hat?

Schüler: Welt des Zimzum.

Rav: Welt des Zimzum. Das ist die Welt Ejn Sof, und das ist die Welt des Zimzum. Jeder Zustand der Malchut, jeder Zustand der Bchina Dalet, wird Welt genannt. 19:24 Nun, was passiert weiter mit uns? Weil wir fünf Willen in der Malchut haben. Diese Malchut, sie ganz, hat in sich fünf Willen. Wenn ich also einen Massach habe (Zeichnung), dann habe ich fünf Willen, es muss im Massach, der hier im Pe des Rosh steht, fünf Teile geben, einem jeden Willen gegenüber, der den Willen aufhält und nur empfängt, um zu geben. Das heißt, der Massach gibt sozusagen, sagen wir, einen Muskel, wie man es nennt, so im Slang. Er gibt eine Reaktion (siehe Zeichnung) auf das allerkleinste Licht vom allerkleinsten Willen, danach wird ein größeres Licht sein, ein noch größerer Wille, und ein noch größerer. So, gegenüber fünf Willen, fünf Willen, haben wir hier im Massach fünf Bchinot, die im Massach sind, und dann haben wir dem gegenüber (5) zurückkehrendes Licht gegenüber dem direkten Licht. Oder man kann sagen, wir haben ebenfalls fünf direkte Lichter, denn die Malchut unterscheidet, dass fünf Teile zu ihr kommen, fünf Genüsse. Zwar kommt ein Genuss, aber weil es fünf Willen gibt, empfindet sie fünf Genüsse. Und so empfängt die Malchut dann in sich von allen fünf Lichtern, aus allen fünf Genüssen empfängt sie einen Teil. Wir haben festgehalten, dass wir den Teil, den sie empfängt, 20 Prozent nennen. Und 80 Prozent kann sie nicht empfangen, so füllt sie sich. Wenn die Malchut so eine Handlung macht, dann zeichnen wir sie auf diese Weise – ich wiederhole einfach ein bisschen die vorige Lektion, haben wir das gelernt?

21:46 Schüler: Ja.

Rav: Ja. (Zeichnung) Der Teil, in dem sie denkt, wie hier, der wird Rosh genannt, dass ein Licht kommt und sie prüft, wie viel sie empfangen kann, um zu geben, und einen Teil in sich empfängt, wir haben festgehalten, dass das 20 Prozent sind und 80 Prozent leer bleiben. Also, wo der Massach steht, wie nennt man diesen Ort?

Schüler: Pe.

Rav: Pe. Wo sie aufhört zu empfangen?

Schüler: Tabur.

Rav: Tabur. Wo sie …?

Schüler: Sium.

Rav: Sium. Schön. Also Rosh ist hier. Wo sie empfängt, wird genannt?

Schüler: Toch.

Rav: Toch. Wo sie nicht empfangen kann?

Schüler: Sof.

Rav: Sof. Wie nennt man Toch und Sof zusammen?

Schüler: Guf.

Rav: Guf. Schön, Guf. Und der Guf zusammen mit dem Rosh, wie wird das genannt?

Schüler: Parzuf.

Rav: Parzuf. Schön. Parzuf. Insgesamt nennt man das Parzuf oder Seele, das ist dasselbe, Struktur, ein spirituelles Objekt … wird er genannt. Jetzt müssen wir sehen, was mit der Malchut de Ejn Sof passieren wird, die eine erste Portion empfangen hat, und was danach mit ihr geschieht. 23:57 Also gehe ich zur nächsten Zeichnung über. Malchut. Lasst uns zusammen üben, technische Zeichnungen zu machen. Insgesamt lernen wir die Weisheit der Kabbala, eine Wissenschaft. Wir werden so lernen zu machen … (Zeichnung) Wir haben eine Malchut, ich zeichne sie als weiteren Block, ein Kli, sondern ich zeichne unseren ganzen Willen von oben nach unten. Ich teile diesen Willen in drei Teile, Rosh, Toch, Sof. Wo der Massach steht, wird Pe genannt. Ich zeichne keine Würfel, gar nichts. Tabur, Sium. Von oben kommt ein Licht, will hineingehen, es wird direktes Licht genannt. Die Malchut stößt es ab, das wird zurückkehrendes Licht genannt. Im Rosh haben wir fünf Teile. Vor der Malchut haben wir vier Teile, Shoresh, Alef, Bet, Gimel. Und die Malchut, die letzte, Dalet. Das heißt, Rosh ist im Grunde dieselben vier Bchinot. Vier Bchinot des direkten Lichts, die die Malchut bauen, dort prüft sie, wie viel zu ihr kommt und was sie wirklich damit machen kann. Vier Bchinot des direkten Lichts. Sie prüft und empfängt 20 Prozent. Sie empfängt 20 Prozent Licht, das heißt, nachdem sie eine Berechnung im Rosh gemacht hat, empfängt sie drinnen. Und dieses Licht, das eintritt, wird inneres Licht genannt, das drinnen ins Innere des Parzuf eintritt. Das sind 20 Prozent. Was mir draußen übrig bleibt – wir haben gesprochen, dass uns 80 Prozent übrig bleiben –, das wird umgebendes Licht genannt, denn es umgibt das Kli, es umgibt diese ganze Malchut, die wir auf diese Weise gezeichnet haben. Warum? Weil 80 Prozent nicht eintreten können. Vom Tabur bis zum Sium bleibt ein leerer Ort. Sie können nicht eintreten. Warum können sie nicht eintreten? Der Massach, der hier im Pe des Rosh steht, der Massach kann nur auf 20 Prozent empfangen, um zu geben. 26:59 Nun, die Malchut de Ejn Sof, die so eine Berechnung macht, macht eine Berechnung über das größte Licht, den größten Genuss, den es geben kann. Sie selbst, ich zeichne sie hier (Zeichnung), sie schließt fünf Teile ein, Dalet, Gimel, Bet, Alef, Shoresh. Also arbeitet sie jetzt mit dem größten Licht, das zu ihr kommt, und will es empfangen, um zu geben. Sie hat 20 Prozent empfangen, und mehr als das kann sie nicht. Diese Portion, die sie das erste Mal nach Zimzum Alef empfängt, wird – weiß jemand, wie? – sie wird Galgalta genannt. Merken wir uns. (siehe Zeichnung) Galgalta, daher Galgolet, Schädel, sozusagen Anfang, der obere Teil des Kopfes. Denn dieser Parzuf, das werden wir danach sehen, das ist Anfang und Rosh für alle übrigen Parzufim und Welten, die kommen werden. Nachdem die Malchut de Ejn Sof durch den Massach 20 Prozent empfangen hat, um zu geben, und das Licht, das eintrat, hier im Tabur wirkt, kommt das umgebende Licht (siehe Zeichnung) und drückt. Wo drückt es? Es drückt ebenfalls an der Stelle des Tabur. Warum? Sie beide, diese beiden Lichter wollen diese Grenze durchbrechen (siehe Zeichnung). Grenze. Warum wollen sie sie durchbrechen? Das umgebende Licht will entgegen dem Willen zu empfangen, was hier ist, eintreten, also steht ihm zu, hier durchzubrechen, das ist es, was es will. Und warum das innere Licht – was hat es für eine Beziehung zu dem Drinnen, zu den 80 Prozent, es hat doch hier die 20 Prozent im Inneren des Parzuf gefüllt? 29:27 Aber wir wissen über uns selbst, dass, wenn ich ein bisschen von der Nahrung empfange, 20 Prozent, und ich will zu 100 Prozent essen, aber ich habe nur ein bisschen empfangen, es viel schwerer für mich ist, mich zurückzuhalten und nicht weiterzuessen. Denn der Genuss, den ich gegessen habe, sie schwächen den Parzuf. Der Massach stößt nicht alles ab, er ist schon in eine Art Kompromiss eingetreten, ein bisschen zu empfangen, um zu geben. Aber ein bisschen zu empfangen, das hat schon eine Beziehung zum Empfangen. Deswegen schwächen diese 20 Prozent, die der Parzuf empfangen hat, ihm seine Grenze, den Tabur, und dann gibt es ein Problem. Wenn diese beiden Lichter auf den Tabur drücken, um nach innen einzutreten, hat der Parzuf nur eine Möglichkeit – der Rosh arbeitet und denkt, obwohl man den Druck im Bauch empfindet, im Tabur, im Inneren des Willens, aber die Berechnung macht der Rosh. Und was macht so ein Parzuf? Er hat keine Wahl: Wenn er die Grenze aufhebt, dann wird er für sich selbst empfangen, um zu empfangen. Was überhaupt nichts hilft, einfach alle Lichter werden sich entfernen und es wird in seinem Inneren keinen Genuss geben. Wenn er auf diese Weise bleibt, dann hat er 20 Prozent empfangen, 80 Prozent blieben draußen, und er gelangt nicht zum Ziel der Schöpfung. 30:58 Das heißt, der Parzuf entdeckt in so einem Zustand, dass er nur teilweise empfangen hat, was eine Sackgasse ist. Er ist einfach in einen Zustand geraten, in dem er nichts damit machen kann. Und was macht er? Er entfernt sich. Was heißt, er entfernt sich? (siehe Zeichnung) Er geht in einen anderen Zustand über. Dieser Parzuf entscheidet (Zeichnung): Ich entferne mich jetzt vom ganzen Empfangen des Lichts. Das heißt, das ist der erste Zustand (1), sagen wir, der empfangen hat, Empfangen. Und das ist der Zustand Nummer zwei (2), in dem er sich leert, sich leert. Wie hat er das gemacht? Er hat es so gemacht, schauen wir. (siehe Zeichnung) Das Licht kommt zu ihm, ich wiederhole dieselbe Handlung, er hat es ganz abgestoßen. Erster Teil (1), zweiter (2). Danach hat er drinnen eine Berechnung gemacht, wie viel er empfangen kann, um zu geben. Er fing an zu empfangen, das Licht tritt nach innen ein, ein bisschen mehr und ein bisschen mehr und ein bisschen mehr und ein bisschen mehr, bis es bis zum Ende gelangte. Es gelangte bis zum Ende … Danach entsteht hier ein Druck vom umgebenden Licht …

32:27 Schüler: Bis zum Ende oder bis zum Tabur?

Rav: Bis zum Tabur, der Tabur lässt es nicht weiter eintreten. Danach entsteht ein Druck von diesem inneren Licht und vom umgebenden Licht, ein Druck auf den Tabur. Der wechselseitige Druck der zwei Lichter auf den Tabur wird Bitush Pnim uMakif genannt. Das ist der Begriff Bitush Pnim uMakif. Bitush, dass sie drücken, diese zwei Lichter, sie drücken auf den Tabur. Aber in Worten drückt es sich so aus, Bitush, Pnim und Makif. Nachdem sie auf den Tabur drücken, entscheidet der Rosh hier, dass ich mich vom Empfangen des Lichts entferne. Was heißt das? Das Empfangen des Lichts im Inneren des Parzuf war so: Beim ersten kommt das Licht, der zweite will nicht empfangen, der dritte prüft, wie viel er empfangen kann, und fängt an, nach innen hineinzubringen. Er fängt an, nach innen hineinzubringen (siehe Zeichnung), zum Shoresh des Parzuf, Alef, Bet, Gimel und Dalet, zu den fünf Teilen, die drinnen sind, und auch hier, das sind insgesamt 20 Prozent, ja? Ja? Und hier gibt es 80 Prozent, die er nicht empfängt, in denen es auch Shoresh, Alef, Bet, Gimel und Dalet gibt.

Bis hier – Minute 00:34:22

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Teil 2

00:34:23 Klar oder nicht? Nicht so ganz. Also wiederhole ich noch einmal. 34:28 Wir haben eine Malchut de Ejn Sof, du hast fünf Willen. Ich teile jetzt durch den Massach und sage (siehe Zeichnung): Ich empfange von jedem einzelnen Willen 20 Prozent, und 80 Prozent kann ich von jedem einzelnen Willen nicht empfangen. 20 Prozent von allen Willen, das heißt bei mir Toch, 80 Prozent von allen Willen, das heißt bei mir Ejn Sof. Ich habe sie einfach so gezeichnet, ich habe zuerst Toch aufgeteilt und danach Sof. Also derselbe Teil, sagen wir, von der Awiut des Shoresh, den habe ich im Inneren des Parzuf, er steht hier, der erste im Toch, und derselbe Teil in der Awiut des Shoresh, in dem ich nicht empfange, der steht als erster im Sof. Klar? Nun, also der Massach, der das Licht drinnen empfängt, der steht am Anfang im Pe und sagt (Zeichnung): Ich empfange gar nichts, und danach, wenn er entscheidet zu empfangen, dann steigt er vom Pe ein bisschen herab, und noch ein bisschen, und noch ein bisschen, und noch ein bisschen, bis er im Tabur steht. Der Massach, der im Pe stand und nicht eintreten ließ, der ist jetzt wie eine Pumpe, sinkt und sinkt und sinkt und sinkt und lässt das Licht nach innen eintreten. Also jetzt, da wir den Bitush der zwei Lichter haben (siehe Zeichnung), der Bitush Pnim uMakif genannt wird, der uns hier passiert, fängt dieser Massach an, sich zu verfeinern, und er sagt: Ich will gar nichts empfangen. Also wirft er einfach Lichter hinaus, drückt sie nach draußen, ja, von Dalet, danach von Gimel, danach von Bet, danach von Alef, und danach von Shoresh. So drückt er sie nach draußen. Den Eintritt der Lichter ins Innere des Parzuf nennt man Ausbreitung (Hitpashtut). Den Austritt der Lichter aus dem Parzuf nennt man Entfernung (Histalkut). Ausbreitung und Entfernung.

Schüler: Hitpashtut mit Tet.

Rav: Das ist bei mir – gewöhnt euch dran, Tet oder Taw, ich erinnere mich nie. Das sind 30 Jahre im Land, und die ganze Zeit so.

37:14 Schüler: Also ist der Massach im Grunde vom Pe zum Tabur herabgesunken?

Rav: Äh?

Schüler: Der Massach ist vom Pe zum Tabur herabgesunken?

Rav: Der Massach sinkt am Anfang vom Pe zum Tabur, und danach nennt man das … und danach verursacht er die Ausbreitung der Lichter im Inneren des Parzuf, und danach, nach dem Siwug de Hakaa, entscheidet er, dass er sich überhaupt vom Empfangen der Lichter entfernt und wieder leer sein will. Also drückt er die Lichter nach draußen, indem er vom Tabur zurück zum Pe steigt. Und diese Handlung nennt man Entfernung (Histalkut). Entfernung vom Empfangen, oder Entfernung der Lichter aus dem Parzuf.

Schüler: Das heißt, der Massach ist nicht so ein halbdurchlässiger Massach, sondern er sinkt und steigt einfach?

Rav: Es gibt kein Halb. Massach ist Massach, er muss stehen und genau über das entscheiden, was er macht. Es gibt kein Halb. Gleich werden wir noch lernen, dass, wenn es irgendeine Veränderung im Zustand gibt, ein kleines bisschen Zusatz in den Massachim, dann kommt ein ganz anderer Parzuf heraus, ganz und gar unterschiedliche Eigenschaften. Niemals wird es etwas dazwischen sein. Ja.

Schüler: Kann man es also so verstehen, dass, wenn das Licht auch die Bchina Dalet im Rosh füllt, dann Massach und Tabur sich miteinander vereinen? Dass, wenn das innere Licht alle vier Bchinot füllt, dann alle sich vereinen, auch der Massach sinkt auf die Ebene des Tabur, dann …

Rav: Wir haben hier einen Zustand gezeichnet, dass der Massach einen Teil des Lichts empfängt und einen Teil nicht empfängt. Wenn er das ganze Licht empfangen würde, wäre er bis zum Ende herabgesunken. Also steht er an irgendeiner Stelle und lässt nur bis hierher den Eintritt des Lichts zu. Jetzt zeichnen wir diesen Prozess auf andere Weise.

Schüler: Geht noch eine Sekunde?

Rav: Ja. Was?

Schüler: … zeichnen wir.

Rav: Dass wir zeichnen. Was ich empfehle: dass ihr zu Hause anfangt zu zeichnen, und auch jetzt, gewöhnt euch an zu zeichnen, ohne das ist es unmöglich.

39:32 Schüler: War das alles ein Teil der Entwicklung … ?

Rav: Das passiert … Also, wie wir gelernt haben (Zeichnung), dass aus dem Schöpfer ein Licht hervorging und Bchina Alef erschuf, und danach Bchina Bet, und danach Bchina Gimel, und danach Bchina Dalet. Und Bchina Dalet machte einen Zimzum, ja? Das füllte sich und das machte einen Zimzum. Und danach machte sie einen Massach. Und danach zeichnen wir diese Bchina Dalet, wie hier und wie dort, ja? Noch einmal so. Ich kehre zu demselben Parzuf zurück. (Zeichnung) Er hat Rosh, Pe, Tabur und Sium. Das Licht tritt drinnen ein, das wird inneres Licht genannt, füllt den Parzuf. Hier ist sein Massach, und jetzt schreiben wir bei ihm Namen. Anstelle von Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet gibt es kein Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet mehr, es gibt Namen. (Zeichnung) Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut. Noch einmal, das ist im Rosh. Dasselbe, Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut in seinem Inneren. Dasselbe, Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut im Sof. Also, was haben wir gesprochen? (Zeichnung) Dass die Malchut nach dem Zimzum ein bisschen Licht im Inneren empfängt, ja, entscheidet, wie viel sie empfängt, entscheidet zwanzig Prozent, füllt. Also haben wir das Pe, zu dem es kommt, und die Malchut entscheidet und empfängt drinnen zwanzig Prozent Licht. Und dieses Empfangen wird Galgalta genannt. Was passiert weiter? Es gab den Bitush der zwei Lichter auf den Massach, der Bitush Pnim uMakif genannt wird, dass der Massach entschied: Ich verfeinere mich, ich kann das Licht nicht empfangen, und dann fängt er an, sich zu verfeinern. Machen wir es so (Zeichnung) auf diese Weise, er macht es zurück, die Ausbreitung vom Pe bis zum Tabur nennt man Ausbreitung. Die Rückkehr des Massach vom Tabur zum Pe nennt man Verfeinerung (Hisdakchut) oder Entfernung, oder Verfeinerung. Warum Verfeinerung? Er wird reiner, er will nicht empfangen, er will nicht zum Empfangen gehören und kehrt in denselben Zustand zurück wie zuvor. 43:17 Und dann haben wir denselben Parzuf wie vorher, ja (Zeichnung), nur der Tabur ist schon nicht mehr da, einfach leer. Das ist der Rosh und das ist der Guf. Wie es hier nach Zimzum Alef war, dasselbe. Das ist der erste Zustand, vor dem Siwug de Hakaa, das, was im Rosh ist, das ist der zweite Zustand, zur Zeit des Siwug de Hakaa und der Füllung, und das ist der dritte Zustand, zu der Zeit, als er sich geleert hat. Drei Zustände. Die Malchut de Ejn Sof ging durch, nachdem sie Zimzum Alef gemacht hatte, sich mit zwanzig Prozent gefüllt hatte und sich von diesen zwanzig Prozent geleert hatte. Und dieses Sich-Füllen der Malchut de Ejn Sof mit diesen zwanzig Prozent, das sie machte, wird Galgalta genannt. Das heißt, die Malchut de Ejn Sof ist schon mit zwanzig Prozent gefüllt, und dass sie sich mit diesen zwanzig Prozent gefüllt hat, das verschwindet nicht. Sie kann diese Handlung verlassen, aber dieser Zustand bleibt für die Ewigkeit. Sie hat schon zwanzig Prozent empfangen, um zu geben, sie hat diese Handlung schon dem Schöpfer gegenüber gemacht, sie ist im Teil vom Pe bis zum Tabur schon dem Schöpfer ähnlich, in diesem Teil ist sie dem Schöpfer ähnlich. Sie empfängt hier, um ihm zu geben, und er gibt ihr hier, um ihr zu geben. Darin sind sie gleich. Das heißt, hier, vom Pe bis zum Tabur, gibt es Dwekut und Vereinigung von Schöpfer und Geschöpf. In diesem Teil befindet sich die Malchut auf der Stufe des Schöpfers, wenn man so sagen kann, denn wie kann es teils ja und teils nein sein, aber … 45:46 Nachdem sie sich geleert hat, sage ich so: Ich hatte vor mir einen großen Willen, einen sehr großen Genuss, ich bin aufs Ganze gegangen, das wird Stufe Dalet genannt, oder Keter. Vielleicht gehe ich auf einen kleineren Genuss, der sagen wir Gimel genannt wird, oder Stufe Chochma, und dann wird es vielleicht weniger ein Problem sein, ich kann noch ein bisschen mehr hinzufügen, um zu geben, also mache ich das. Womit ist das vergleichbar? Vor mir sind fünf Gänge, ich esse den Hauptgang, Fleisch, nur Fleisch. So viel ich kann, um zu geben, wenn ich es schon mache, gehe ich nur darauf. Das nennt man, dass ich dieses Geben wähle, das Galgalta genannt wird. Ich bin fertig, mehr als das kann ich nicht machen, jetzt sehe ich, nun, ich bin zu mehr nicht fähig, aber ich habe die Möglichkeit, ein bisschen weniger als das, das nennt man Fisch. Also lass mich mich beim Fisch bemühen, vielleicht ein bisschen etwas dem Hausherrn zu geben, gemäß derselben Zeichnung, die wir gemacht haben, wir haben darüber gesprochen, über dieses Beispiel, also geht er auf Fisch. Wie geht er auf Fisch? Wenn er in fünf Teile aufgeteilt war (Zeichnung), in Rosh, Toch und Sof, dann nimmt er jetzt einen Gang, der in der Größe kleiner ist als vorher. Das heißt, er muss seinen Massach herunterbringen und nicht mit allen fünf Teilen arbeiten, sondern mit vier Teilen. Das heißt (Zeichnung), sein Massach sinkt vom vorigen Zustand auf eine geringere Stufe, von Keter zu Chochma, und das ist ein Parzuf, und auf dieser Stufe hat er schon von hier bis hier insgesamt einen Rosh, und er macht hier eine Berechnung, wie viel er empfangen kann, um zu geben, und dann empfängt er, um zu geben, bis zum Tabur des Parzuf, und das wird Guf genannt. Dieser Parzuf, der nach Galgalta geboren wird, wird AB genannt. Wir werden danach lernen, warum. Und er hat ebenfalls, sagen wir, fünfzehn Prozent gegenüber Galgalta empfangen.

48:36 Schüler: Der Prozess ist nicht klar.

Rav: Egal, ich kann jetzt nicht anhalten. Wir würden sonst nicht in zwanzig Lektionen anhalten, ich weiß nicht, in tausenden Lektionen. Ich habe ungefähr erklärt, was hier passiert …

Schüler: Nein, der letzte Prozess.

Rav: Der letzte Prozess, dass AB weniger als Galgalta empfängt, dann sinkt er sozusagen eine Stufe weniger als Galgalta. Wenn das hier das Pe und Galgalta ist, dann ist das Pe bei AB hier. Gleich werde ich das schön zeichnen. Auch er empfängt, um zu geben. Und auch hier gibt es Bitush Pnim uMakif, und auch er entscheidet, aus denselben Gründen wie bei Galgalta, dass er sich verfeinert. Und nach ihm entscheidet er wieder: Wenn Keter, das heißt, wenn Fleisch der Keter nicht machen kann, wenn Fisch der Keter nicht machen kann, vielleicht gehe ich jetzt auf, sagen wir auf was, Salat. Und dann sinkt sein Massach wieder einen Gang weniger als vorher, und er macht wieder Siwug de Hakaa, prüft, wie viel er vom Salat empfangen kann, ja, von einem noch geringeren Gang, um zu geben. Sagen wir, er kann davon zehn Prozent empfangen, um zu geben. Er hat empfangen, und wieder gibt es Bitush Pnim uMakif. Zwei Lichter drücken auf den Massach, und wieder verfeinert sich der Massach.

50:10 Schüler: Ist jedes davon ein Parzuf?

Rav: Ja. Der erste Parzuf wird Galgalta genannt, der zweite Parzuf wird AB genannt, der dritte Parzuf wird SaG genannt, und auch er verfeinert sich, aus demselben Grund. Und wieder denkt er: Also gehe ich wenigstens auf irgendeinen Gang, der noch geringer ist als der Salat, Kaffee, also macht er eine Berechnung, wie viel er trinken kann und welchen Kaffee, um zu geben. Das wird bei ihm der Rosh sein und das wird der Guf sein, und er empfängt, um zu geben, sagen wir fünf Prozent, insgesamt im Vergleich zu anderen Genüssen, und auch hier gibt es Bitush Pnim uMakif, und auch er verfeinert sich und denkt auch, nun, danach bleibt mir außer Kaffee, sagen wir, Wasser. Ein Glas Wasser trinke ich mit dem Hausherrn, denselben Prozess macht er. Sagen wir, hier hat er zwei Prozent Genuss, und damit ist er zu Ende. Warum ist er zu Ende? Sein Massach ist bis zum Tabur im Parzuf gelangt … … Diese Portion wird MaH genannt und diese Portion wird BoN genannt. Insgesamt, Dalet, Gimel, Bet, Alef, Shoresh, der Massach, der in der Malchut de Ejn Sof der größte war, bis zur Stufe Dalet, der hat sich jetzt verfeinert, verfeinert, verfeinert, insgesamt bis zur Null. 52:05 Diese Handlung, durch die wir jetzt so durchgegangen sind, wird Verfeinerung des Massach insgesamt genannt. Verfeinerung des Massach. Ein Massach, der seine ganze Kraft, seine ganze Stärke daraus bekommen hat, dass die Malchut voll war, die Malchut de Ejn Sof war voll mit Licht, und er empfand den Schöpfer, der ihn füllt, und dann wollte er dieselbe Handlung machen, so wie der Schöpfer zu ihm, so auch er dem Schöpfer gegenüber. Das gibt ihm die Stärke des Massach, so viel zu machen, wie er kann, auch zurück dem Hausherrn gegenüber, aus Scham, alles, worüber wir gesprochen haben. Jetzt hat dieser ganze Prozess einfach in demselben Zustand gewirkt, mit derselben Kraft, die er vorher bekommen hat, bis er bis zur Null gelangte.

Schüler: Von der Null bis zum Tabur im Grunde.

Rav: Bis zur Null, das heißt, dass ihm keinerlei Kraft mehr zum Geben übrig blieb. Was er jetzt machen kann, stillstehen und das war's, sich selbst aufhalten und nichts machen. Er hat keinerlei Kraft mehr, etwas vom Hausherrn anzuziehen, um zu geben. Nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht Fisch und nicht Salat und nicht Kaffee und nicht Wasser, gar nichts. Ich kann dir gegenüberstehen, Hausherr, und so werde ich bleiben. Es tut mir leid, aber ich habe keine Kräfte zu bestehen, dir ähnlich zu werden, sagen wir, das heißt, von dir zu empfangen …

53:52 Schüler: In dieser Phase trifft er auf die zwanzig Prozent, die voll sind …

Rav: All diese Dinge bleiben.

Schüler: Gemäß der Zeichnung sieht es so aus, als ob der Massach jetzt wieder auf dem Tabur steht.

Rav: Der Massach hat seine ganze Karriere beendet. Zwanzig Prozent haben wir empfangen, fünfzehn, zehn, fünf und zwei. Wir haben sie empfangen, fertig, das ist verzeichnet, dass wir empfangen haben. Aber es gibt noch viel zu empfangen, und der Massach ist nicht mehr da. Diese fünf Parzufim, die nach Zimzum Alef herauskommen, nach Zimzum Alef der Malchut de Ejn Sof. Fünf Portionen der Malchut de Ejn Sof, nachdem sie sich eingeschränkt hat, empfängt sie, um zu geben, diese fünf Parzufim werden Welt Adam Kadmon genannt. So ist der Name, es gibt keinerlei Verbindung zur Wissenschaft, es heißt einfach so. Welt Adam Kadmon, das ist die erste Welt, die uns aus der Malchut de Ejn Sof hervorging. Und diese fünf Parzufim, das ist … wie, noch einmal, wir können sie nennen (Zeichnung) Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet, oder Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut, oder dem gegenüber haben wir Parzufim, Galgalta, (Entschuldigung), Galgalta, AB, SaG, MaH und BoN. Dasselbe. Es gibt keinerlei Unterschied zwischen ihnen. Und tatsächlich tauscht man in der Kabbala diese Namen ziemlich leicht von Zustand zu Zustand aus. Man kann anstelle von Chochma AB oder Alef sagen. Nun, wenn … das ist, wir können über Awiut sprechen, das heißt, Wille. Gleich werden wir sprechen. Jetzt zeichne ich diese ganze Zeichnung auf eine schönere Weise. Versucht ihr ein bisschen zu zeichnen? Nein. Dann ist es schon … also gut. In Ordnung. Gleich macht ihr es sofort. Lass uns das zusammen an der großen Wand machen. Dutzende Male müsst ihr das zeichnen, bis ihr anfangt, eine Beziehung zwischen den Dingen zu sehen und euch ans Zeichnen gewöhnt. Also so. (Zeichnung) Der erste Parzuf, der Galgalta genannt wird, vom Anfang bis zum Ende, sehr lang. Und das ist sein Rosh, das Pe, das der Massach ist, Tabur, Sium, Toch, Sof. Das Licht, das hier ist (Zeichnung), dieses Licht ist das innere Licht. Das Licht, das von außen auf den Massach kommt, das wird umgebendes Licht genannt. Er verfeinert sich bis zum Pe und sinkt eine Stufe nach unten. Diese Stufe weniger als das Pe wird Chase genannt. Und hier (Zeichnung), an dieser Stelle, entsteht das Pe eines anderen, neuen Parzuf. Sein Rosh ist vom Chase des Galgalta bis zum Pe des Galgalta, das ist Rosh. Und sein Toch und Sof zusammen bis zum Tabur des Galgalta. Überhaupt, Tabur des Galgalta, wir können so weitermachen. Bis hierher ist das sein Guf. 59:35 Und dieser Parzuf wird AB genannt. Und auch bei ihm haben wir Bitush, Pnim und Makif, und er verfeinert sich. Übrigens teilt auch er sich in fünf Teile, und auch bei ihm gibt es ein Absinken, und das Pe des nächsten Parzuf befindet sich im Chase des Parzuf AB, und auch hier haben wir einen Rosh eines Parzuf vom Chase des AB bis zum Pe des AB. Genau wie AB gegenüber Galgalta. Auch dieser Parzuf, der hier ist (Zeichnung), ich habe ihn hier nicht gezeichnet, das ist … dieser Parzuf wird bei uns SaG genannt. Auch er breitet sich bis zum Tabur aus und nicht weiter, danach lernen wir, warum, sein Guf, und auch er verfeinert sich. Und auch der Massach sinkt, (Entschuldigung), und dann sinkt der Massach zu seinem Chase, und das ist das Pe des nächsten Parzuf, und hier (Zeichnung) ist sein Rosh. Das ist der Rosh und das ist der Guf. Und dieser Parzuf wird MaH genannt, und auch er verfeinert sich, und gelangt schon zurück zum Tabur und hat nur einen Rosh. Das wird BoN genannt, er hat keinen Guf. BoN, er hat keinen Guf. Und jeden einzelnen von ihnen kann man nennen Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin, Malchut. Oder Galgalta, AB, SaG, MaH, BoN. Und wie viel füllen sie, diese Parzufim, die Malchut de Ejn Sof? Das ist die Malchut de Ejn Sof. Das ganze Galgalta ist die Malchut de Ejn Sof. Also füllen sie sie, wir werden danach genau lernen, warum und wie, sie füllen sie nur vom Anfang bis zum Tabur, und all diese Kelim (Zeichnung), dieser ganze Teil der Malchut de Ejn Sof, der blieb leer. Das heißt, das Ziel der Schöpfung ist nicht zum Ziel gelangt. Die Malchut de Ejn Sof kann sich nicht ganz füllen. Nur sie.

63:00 Schüler: Gibt es hier auch ein Hinausbringen des Lichts dabei? Das heißt, nicht dass …

Rav: Das Hinausbringen des Lichts ist …

Schüler: Wenn das irgendein innerer Prozess ist, dass es ein Hineingehen und Hinausgehen drinnen gibt, sagen wir, in jedem einzelnen der …?

Rav: Gleich werden wir lernen. Genau, du fragst schön, nur … er ist klug. Sieht nicht so aus, aber er ist klug. Was will er fragen? Ich erkläre es, vielleicht. Wir haben Prozesse in jedem Parzuf. (Zeichnung) Nehmen wir jeden Parzuf, egal welchen. Er hat einen Rosh, er hat einen Toch und er hat einen Sof. Also kapiert man das unten nicht? Sieht man nicht? Weißt du was? Lass es. Ich mache es an diesem Parzuf. Der Eintritt der Lichter vom Pe nach unten bis zum Tabur, wie wird dieses Licht genannt? Licht …?

Schüler: Inneres.

Rav: Inneres. Dieses innere Licht, das eintritt, ist selbst inneres Licht. Das ist Licht, aber der Geschmack, den es dem Kli gibt, der Genuss, den es dem Kli gibt, das wird Taamim genannt. Taamim. Das Licht, das das Kli verlässt und sagt, ich will nicht drinnen sein, weil ich nicht genug Massach habe, mit dem ich so bleiben kann. Das heißt, das Licht, das die Schwäche des Kli empfindet, diese Lichter, die aus den Kelim hinausgehen, werden Nekudot genannt. (Zeichnung) Nekudot. Warum werden sie Nekudot genannt? Weil die Malchut ein schwarzer Punkt genannt wird. Malchut de Ejn Sof, schwarzer Punkt, so wird sie genannt. Und wegen … und hier empfindet man ihre Begrenztheit. In welchem Maße sie begrenzt ist, in welchem Maße sie nicht weiter empfangen kann wegen ihrer Finsternis. Also dieses Schwarze, das in ihr ist sozusagen, oder das Vermögen, in ihrem Inneren weiter zu empfangen, das wird schwarzer Punkt innerhalb des Lichts genannt, und die Entfernung der Lichter, dann aus der Schwäche dieses schwarzen Punktes heraus, wird Nekudot genannt. Die Ausbreitung der Lichter im Inneren des Parzuf wird Taamim genannt, die Entfernung der Lichter aus dem Parzuf wird Nekudot genannt. 66:21 Wir haben darüber gesprochen, dass jeder einzelne Zustand so bleibt, wie er war. Das heißt, anstelle dieses Galgalta (Zeichnung), Galgalta leer, danach Galgalta empfängt, danach Galgalta leert sich. Dass sie sich von den Lichtern geleert hat. Wir sprechen jedes Mal über irgendeinen Parzuf, den wir wollen, über irgendeinen Zustand, den wir wollen. Wir halten sozusagen den Film an und sagen, darüber sprechen wir, über das, über das. All diese Dinge existieren zusammen, aber wir können sozusagen in jede einzelne Stufe eintreten und sie betrachten. Also das Galgalta, das sich jetzt drinnen füllt, diese Stufe wird Taamim genannt. Taamim. Das Galgalta, das sich leert, wird genannt … hier weiß ich nicht, wie man zeichnet, dass es sich leert, sagen wir, dass die Lichter aus ihm hinausgehen, hinausgehen, dann wird es Nekudot genannt. Das ist verschlossen, das ist Zimzum Alef, sagen wir. (Zeichnung) Danach haben wir noch einen Parzuf, der, wenn er leer ist, überhaupt wie vor dem Eintritt ist, wie bei Zimzum Alef, aber was ist der Unterschied? Dass sie keine Lichter hat, aber was ist der Unterschied dazwischen, ob sie empfangen hat – im Zustand, sagen wir, das ist 1, 2, 3, 4: Im Zustand 1 war sie vor dem Empfangen der Lichter, 2 hat sie Lichter empfangen, 3 hat sie sich geleert, und 4 bleibt leer. Was ist der Unterschied zwischen 4 und 1? Dass hier Reshimot geblieben sind. Dass hier ein Licht war, das kam und sie füllte, und auch ein Licht war, das sich von ihr entfernte. 69:08 Diese zwei Lichter der Ausbreitung und der Entfernung, sie hinterließen einen Reshimo, eine Erinnerung daran. Also der Reshimo von der Ausbreitung des Lichts in ihr wird Taggin genannt, und der Reshimo von der Entfernung der Lichter wird Otiot oder Kelim genannt. Und so in jedem einzelnen Parzuf. Sagen wir, SaG, in der Mitte des Parzuf, breiten sich diese Lichter in ihm aus, sie werden Taamim genannt, entfernen sich Lichter von ihm, werden sie Nekudot genannt, die Reshimot, die in ihm geblieben sind, nachdem das alles sich leert und verlässt, Reshimot in ihm, ich fahre einfach hier unten fort, das werden die Taggin sein, der Reshimo von den Taamim, und der Reshimo von den Nekudot wird Otiot sein. Das heißt, wir haben Lichter, die sich ausbreiten, Taamim, und sich entfernen, Nekudot, die Reshimot von den Taamim werden Taggin genannt, die Reshimot von den Nekudot werden Otiot genannt. Das heißt, was bildet uns im Grunde einen Buchstaben (Ot)? Dass wir, wenn wir irgendeinen Buchstaben Alef, Bet haben, egal welchen Buchstaben – ihr kennt die Regeln, also gibt es über dem Buchstaben irgendein Tag, unten gibt es irgendein Zeichen zusammen mit allerlei Vokalpunkten … das sind alle Zeichen, die wir haben, sie sind insgesamt Zeichen des spirituellen Objekts über seinen ganzen Zustand, wer es selbst ist, welche Natur es hat, mit welchem Licht es sich gefüllt hat. 71:25 Das heißt, wir können sagen, welchen Massach es hatte, welchen Willen es hatte, in welchem Maße es sich mit den Massachim, mit den Lichtern gefüllt hat, auf welcher spirituellen Stufe es sich befindet und dahin gelangt, und wie es sich geleert hat und was in ihm geblieben ist. Taamim, Nekudot, Taggin und Otiot, sie geben uns alle Information über das spirituelle Objekt, über den spirituellen Zustand. Das heißt, ein Buchstabe mit allem, was er hat, Punkte unten und oben, es gibt noch einen Cholam und drinnen einen Shuruk, einen Chirik, oben, unten, drinnen, oder es gibt Krönchen, allerlei, was Taggin genannt wird, Taamim, die wir nicht kennen, das ist eine sehr verborgene Sache, in einer Tora-Rolle ist das ein bisschen, und auch wir wissen nicht genau, wie wir sie lesen sollen und was genau die Information ist, das werden wir lernen. Und die Otiot selbst. Von hier aus werden wir noch weitergehen, dann werden wir sehen, wie sich diese Otiot zu Wörtern verbinden, was der Begriff eines Wortes ist und so weiter, das wird kommen. Aber einstweilen ein bisschen ein Begriff davon, was Ot (Buchstabe) genannt wird und woher dieser Begriff kommt, das heißt, ein Buchstabe ist … ein Buchstabe ist ein Zeichen über den Zustand des spirituellen Parzuf, ein Zeichen über das spirituelle Objekt, in welchem Zustand es sich befindet. Von hier aus können wir dann verstehen, was Name genannt wird. Das heißt, welche Stufe der Seele die Seele einnimmt, irgendeine spirituelle Stufe, dann, gemäß der spirituellen Stufe, wie viele Massachim sie hat, wie viele innere, umgebende Lichter sie hat, in welchem Zustand sie sich mit ihnen befindet, das ist alles, dieser ganze Zustand baut ihren Namen auf. Deswegen wird er Mosche, Awraham, Jaakow und so weiter genannt, deswegen gibt es die Sache, Namen auszutauschen, Namen hinzuzufügen, wer den Namen ändert, ändert das Schicksal, wer den Ort ändert, und so weiter, auch das werden wir lernen. Das ist im Grunde, was ich sagen wollte.

Bis hier – Minute 01:13:46

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Teil 3

01:13:46 Ich will nur noch etwas hinzufügen, wenn wir schon über Namen sprechen. Wir sprechen insgesamt immer – wenn ihr irgendein Problem habt, müsst ihr zum Anfang zurückkehren. Ihr habt euch verwirrt: Es gibt einen Schöpfer, aus ihm geht ein Licht hervor, und es gibt Bchina Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet und die ganze Kette bis zur Stelle, an der ihr euch verwirrt habt. Also sprechen wir insgesamt über die Malchut, die sich durch einen Massach füllt. Sie hat sich ein bisschen gefüllt, und noch ein bisschen, und noch ein bisschen, und noch ein bisschen, bis zum Tabur, sagen wir, zeichnen wir das auf diese Weise. Das wird Galgalta, AB, SaG, MaH, BoN genannt, und das bleibt ein leerer Ort. Das ist im Grunde, was wir jetzt gelernt haben. 74:43 Und diese ganze Füllung wird Welt Adam Kadmon genannt. Diese Malchut, wir haben gelernt – ich werde löschen. Diese Malchut, sie ist aus fünf Teilen aufgebaut, Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet Bchinot, oder Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin, Malchut, egal, wie man sie zeichnet und wie man sie benennt. Das heißt, wir haben ein Kli, eine Malchut, die durch einen Massach Licht empfängt, das ist egal, … und in ihr gibt es fünf Teile. Diese fünf Teile werden Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet genannt, oder wir können sie nennen, danach werdet ihr verstehen, warum, aber einstweilen nehmen wir das als Tatsache: Spitze des Yud, erstes Hej, Waw, unteres Hej. Den Namen Hej kennen alle, HaWaYaH (Yud-Hej-Waw-Hej). Jetzt werden wir sehen, wir haben Zeichen. Ein Zeichen – wir wissen, dass es zwei Arten von Lichtern gibt, zwei Arten von Genuss. Der Genuss, der vom Schöpfer kommt, wird Or Chochma genannt, das ist der Genuss, der vom Schöpfer kommt, deshalb wird die erste Bchina Alef Chochma genannt. Der Genuss, den wir in Bchina Bet haben, in Bina, wird Or Chassadim genannt, das ist der Genuss von dem, was man gibt, Or Chassadim. Um diese zwei Lichter zu kennzeichnen, geben wir dem Or Chochma das Zeichen Yud, dem Or Chassadim das Zeichen Hej. Es kommt für uns heraus, dass wir in jedem Parzuf Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet haben, oder Spitze des Yud, HaWaYaH. Wenn also ein Parzuf nur Or Chochma drinnen hat, dann schreibe ich ihn so: Yud, erstes Hej, Waw, unteres Hej, ich schreibe das so, Yud mit Yud, Waw, Hej mit Yud. Wenn wir rechnen, ihr wisst, Yud ist 10, Waw 6, das ist 4, 5 ist 10, , 6, 10, 6, 5, 10, dann erhalten wir die Zahl 72, was in der Gematria AB ist. Deshalb wird der Parzuf Chochma bei uns AB genannt. Wenn wir dasselbe HaWaYaH nehmen und es mit Or Chassadim füllen, dann wird es Yud, Hej, Waw, Hej sein, rechnet nach, das wird 63 sein, SaG und so weiter, du hast in den Büchern diese Zeichen. 79:11 Was will ich sagen? Daher kommt im Grunde die Gematria, das wird Gematria genannt. Was ist Gematria? HaWaYaH mit Information über den Massach, das heißt über das Licht, das sie füllt, das wird Gematria genannt. Das heißt, Gematria ist insgesamt Information über den inneren Zustand des Parzuf, der Seele, welche Lichter sie füllen, denn jeder Parzuf, jede Seele, was es auch sei, ihr Skelett, ihre Struktur, das ist HaWaYaH. Sondern der Unterschied zwischen jedem einzelnen, das sind nur die Lichter, die drinnen sind, entweder ist es AB, oder es ist SaG, oder es ist MaH, oder es ist BoN, eines von diesen vieren kann es sein, mehr kann es nicht sein, insgesamt einer von vier Zuständen. Danach werden wir lernen, dass es noch viele Stufen gibt, dass es in jeder einzelnen Stufe AB, SaG, MaH, BoN gibt, vier Zustände, deshalb gibt es so viele Seelen und so viele Parzufim und so viele Namen und so weiter. Aber insgesamt ist die Quelle von hier, dass alle dort denselben Namen haben, HaWaYaH, und nur die Lichter in jedem einzelnen sind unterschiedlich. Also werden die Lichter, die den Parzuf füllen, Gematria genannt. Insgesamt ist da gar kein „big deal", dass man Gematrien berechnet, sich mit Gematrien beschäftigt, da gibt es nichts, womit man sich beschäftigt. Das ist insgesamt, dass man berechnet, in welchem Zustand sich dieser oder jener Parzuf befindet. 80:50 Das heißt, sagen wir, ich hatte heute 100 Schekel und bin in ein Restaurant gegangen und habe dort irgendein Hühnchen mit Reis gekauft, irgendeine Flasche Bier, was noch? Tee mit Minze zum Schluss, klar? Und die Genüsse, die ich mit den 100 Schekel empfangen habe, die ich bezahlt habe, all das zusammen in meinem Körper, wobei klar ist, dass ich ein Mensch bin und nicht irgendeine Kuh oder so etwas, dann wird es eine andere Gematria sein, das war's. Also zusammen mit all diesen Dingen, die einen Massach von 100 Schekel hatten, um drinnen bestimmte Genüsse zu geben und zu empfangen, insgesamt wird dieser Zustand der Füllung durch Kräfte und Überwindung Gematria genannt, das war's, nicht mehr. Menschen, die nicht verstehen, denken, dass das eine Art Mystik ist. Es gibt keine Mystik. Alles ist sehr real. Es ist wissenschaftlich, wirklich ganz nah dran. Ja.

Schüler: Kleine Frage, das ist Yud, Hej, Yud, Waw, Yud,

Rav: Hej, Yud.

81:59 Schüler: Das heißt, das ist nicht Waw, Yud, Waw dort, nicht …

Rav: Waw, Yud, Waw.

Schüler: Waw, Yud, Waw?

Rav: Ja. Waw, Yud, Waw, danach bei SaG ist es Waw mit Alef. Ich bin heute nicht so konzentriert. Wo? Hier. Das ist Waw, Alef, Alef in der Mitte werden wir lernen, was das ist. Gematria bei SaG, warum gibt es hier anstelle von Yud und anstelle von Hej, wieso haben wir den Buchstaben Alef. Das ist ein Zeichen für Zimzum Bet. Danach lernen wir, was das ist, dass das überhaupt ein besonderes Zeichen über die Art der Lichter ist, über die besondere Kombination der Lichter, die in SaG sind. Das werden wir lernen. Gut, Leute, hört zu. Wir haben heute fünf Parzufim gelernt, dass die Malchut de Ejn Sof nach Zimzum Alef durch den Massach fünf Portionen des Höheren Lichts empfängt. Jede einzelne Portion, die sie empfängt, wird Parzuf genannt. Fünf Parzufim zusammen werden Welt Adam Kadmon genannt. Diese fünf Parzufim werden Galgalta, AB, SaG, MaH, BoN genannt. Oder Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin, Malchut. 83:46 In jedem Parzuf gibt es die Ausbreitung des Lichts oder die Entfernung des Lichts, was Taamim für die Ausbreitung genannt wird und Nekudot für die Entfernung. Nachdem die Lichter verschwinden, werden die Reshimot von der Ausbreitung des Lichts Taggin genannt, und die Reshimot von der Entfernung der Lichter werden Nekudot genannt. Insgesamt sind Taggin, Taamim, Nekudot und Otiot die Information über alle Lichter, die vorhanden sind und waren. Insgesamt drückt sich all diese Information danach in der Gematria aus, dass wir die Lichter nehmen, so wie sie das Kli füllen, das Kli ist bei uns immer HaWaYaH, es kann kein anderes Skelett sein. Alle Seelen, alle Geschöpfe, was sie auch seien, wo sie auch seien, immer ist ihr Skelett insgesamt, ihre Struktur, ja, ihr Körper ohne Füllung, das ist HaWaYaH. Und die Füllung, wie sehr sie sich mit den Lichtern füllen, das wird Gematria genannt, das Maß des Lichts, das das Kli füllt. Oder der Körper zusammen mit dem Licht, das ihn füllt, wird Name genannt. Das heißt, welchen Namen wir dem spirituellen Parzuf geben, wie sehr der Schöpfer in ihm vorhanden ist, wie sehr Licht im Inneren des Kli vorhanden ist. Klar? Daher ist uns von hier aus verständlich, dass, wenn ein Mensch verschiedene spirituelle Stufen erreicht, er jedes Mal die Namen wechselt. Man nennt ihn jedes Mal auf andere Weise. Heute ist es Mosche, danach ist es Awraham, danach ist es Jaakow, danach egal wie. Warum? Weil auf jeder Ebene, auf jeder Stufe dasselbe Kli einen anderen Massach und eine andere Füllung empfängt, also hat es einen neuen Namen. Was ist der Name? Warum nennt man es, die heiligen Namen zu enthüllen. Den Namen des Schöpfers zu enthüllen. Dass ein Mensch einen Siwug de Hakaa macht und durch ihn Licht in sich hineinbringt, in seinem Inneren enthüllt er den Schöpfer, dieses Licht, er empfindet es, das nennt man, dass er den heiligen Namen enthüllt. Der Mensch wird zum heiligen Namen. 86:27 Alles ist im Inneren des Menschen vorhanden und enthüllt sich, dahin müssen wir gelangen. Das ist, was er in „Matan Tora", im Artikel „Das Wesen der Weisheit der Kabbala", schreibt. Vielleicht gibt es hier, gibt es? Danke. In „Matan Tora", auf Blatt 61, schreibt er, dass diese Weisheit eine „Ordnung von Wurzeln" ist, das, was wir lernen, Wurzeln, denen gegenüber wir uns noch unten befinden, wir werden noch lernen, wo wir sind, „Wurzeln, die sich herabstufen", von oben, von Ejn Sof bis zu dieser Welt, „auf die Weise von Vorangehend und Folgend", das heißt Ursache und Wirkung, „nach festen und absoluten Gesetzen", so wie wir sie langsam lernen, wir werden sie kennenlernen, „die sich zusammen verbinden und auf ein einziges, sehr erhabenes Ziel zielen." 87:40 Welches Ziel? Das stuft sich alles bis zum Menschen herab, und im Menschen gibt es schon ein Ziel, welches Ziel? „Die Offenbarung Seiner Göttlichkeit, gepriesen sei Er, an Seine Geschöpfe in dieser Welt". Das heißt, wir befinden uns hier in dieser Welt, wie jetzt, Fleisch und Blut, und in unserem Inneren müssen wir diese Kelim erschaffen, die Wille zu empfangen mit dem Massach genannt werden, in deren Innerem wir enthüllen werden – was werden wir enthüllen? Die Offenbarung Seiner Göttlichkeit, das ist drinnen im Inneren des Kli, dass das Licht eintritt, die Offenbarung Seiner Göttlichkeit an Seine Geschöpfe in dieser Welt. Solange wir in dieser Welt leben, müssen wir dahin gelangen. Wer denkt, dass es etwas außerhalb dieses Zustands gibt, der versteht einfach noch nicht, und es scheint ihm, dass es noch andere Zustände gibt. Es gibt nichts außer dieser Welt und der Offenbarung des Schöpfers an Seine Geschöpfe in dieser Welt. Über die übrigen Zustände werden wir noch sprechen, was sie sind. Unser Ziel ist im Grunde das einzige Ziel, das es im Kontakt des Menschen mit der Spiritualität, mit der Göttlichkeit geben kann. Gibt es Fragen? Nicht erschrecken, dass es viel Material gibt. Gut, kurz gesagt, was es auch sei, wer das Material nicht im Laufe einer Woche einige Male wiederholt – ich empfehle, eine Kassette zu hören oder einen Film zu sehen, jeden Tag mindestens einmal, ich sage das ernst. Es gibt hier eine Sache der einfach stumpfen Anstrengung wie ein Esel. Ihr wisst nicht, wie sehr aus diesen einfachen Dingen heraus das Material ins Innere eindringt, dem gegenüber kommen umgebende Lichter. Erinnert ihr euch, was wir gelernt haben? Dass zur Zeit des Lernens, zu der Zeit, in der wir versuchen – was schreibt er uns, erinnert ihr euch, wo das ist? Im „Vorwort zum Talmud der Zehn Sefirot", Punkt 155. Noch einmal wiederhole ich, er sagt, und deshalb ist zu fragen, daher „warum haben die Kabbalisten jeden Menschen verpflichtet, die Weisheit der Kabbala zu lernen?" 90:08 Woher kommt die Frage? Er versteht es, er sagt, dass trotzdem, was lernen wir, was lernen wir? Wir empfinden das nicht, wir sehen das nicht, wir lernen einfach, was er geschrieben hat, also wozu lernen? Das ist kein Material in dieser Welt, das ich danach anfassen kann, ich habe nichts mit diesem Wissen zu tun, das ist einfach Theorie. Also sagt er nein, daher, warum haben die Kabbalisten jeden Menschen verpflichtet, die Weisheit der Kabbala zu lernen, ohne Einschränkung, „zwar gibt es darin eine große Sache, und es ist wert, sie zu verbreiten, denn es gibt eine Segula" 90:40 Versteht ihr? Das ist nicht nach dem Verstand, ich sitze hier, höre zu, ich verstehe gar nichts, es lohnt sich für mich nicht zu lernen. Das geht und tritt nicht nach dem Verstand in die Seele, ins Innere der Seele ein. „Es gibt eine wunderbare, unschätzbare Segula für die, die sich mit der Weisheit der Kabbala beschäftigen, obwohl sie nicht verstehen, was sie lernen" 91:02 Er weiß im Voraus, und er sagt dir, sicher weißt du es nicht, und mehr noch, du bist stumpfsinnig, wenn du denkst, dass du es weißt, denn das ist wirklich unmöglich zu wissen. Also gibt es hier überhaupt nichts … sehne dich nicht danach zu wissen, über den Weg des Wissens gelangt man nicht zur Spiritualität, sondern seht, „aus dem Verlangen und dem starken Willen heraus, zu verstehen, was sie lernen," 91:28 sie verstehen nicht, aber sie wollen sich damit verbinden „erwecken sie über sich die Lichter, die ihre Seele umgeben." 91:36 Und dann treten diese Lichter langsam ins Innere des Menschen ein, nicht danach, wie viel der Mensch versteht, sondern wie sehr er sich danach sehnt. So tritt die Spiritualität ein. Deshalb ist, wer mehr versteht und wer weniger versteht, in meinen Augen dasselbe. Sondern wer mit einem großen Willen zu wissen hinausgeht oder mit einem geringeren, das ist ein Unterschied. Hier saß ein junger Mann, er weiß gar nichts, und geht hier in totaler Verzweiflung hinaus, dass er gar nichts weiß. Wenn er jetzt fortfährt, jeden Tag zu hören oder zu sehen, hat er eine um ein Vielfaches größere Chance als der, der jetzt hinausgeht und wirklich verstanden hat, was ich gesagt habe, und es aufgenommen hat und es im Verstand aufgenommen wurde. Nichts wird ihm bleiben außer diesem Wissen. Das Licht wird nicht ins Innere eintreten, und wir brauchen den Eintritt der Lichter. Das Licht, das ins Innere eintritt, übergibt die Eigenschaften. Es baut den Massach, und ohne Massach werden wir niemals Spiritualität sehen und nicht empfinden. Also kann man mit all diesem Wissen bleiben, AB, SaG, all diesen Unsinn, jeder spuckt es so aus dem Mund aus, und nichts wird er sehen, nichts wird er haben außer den Wörtern.

93:05 Schüler: Also ist es besser, nicht zu verstehen?

Rav: Es ist nicht so, dass es besser ist zu verstehen oder nicht zu verstehen, das liegt nicht an dir. „Es liegt nicht an dir, das Werk zu vollenden", an dir liegt es, dich zu sehnen, und die Sehnsucht, sie kommt – du wirst verstehen, was er sagt, dass man lernt, obwohl man nicht versteht, sondern aus Verlangen und dem Willen zu verstehen heraus. Damit, zur Zeit des Lernens, wenn du lernst und du nicht verstehst, und du trotzdem willst, damit erweckst du das Licht, dass es ins Innere eintritt, und überhaupt nicht nach dem Verständnis.

Schüler: Darf ich fragen?

Rav: Ja.

Schüler: Ich habe nicht verstanden, was mit dem Rosh des Galgalta passiert ist? Rav: Das ist schon vorbei, wir sind da raus, jetzt nicht.

Schüler: Gibt es eine Chance, dass diese Lektionen auf Discs sein werden, nicht auf Videokassetten?

Rav: Es gibt sie auf normalen Kassetten.

Schüler: Nein, auf Video, auf Video, Discs.

Rav: Ah … nun, eine DVD mache ich dir jetzt.

Schüler: Ich habe nicht DVD gesagt.

Rav: Immer, immer gibt es in der Gruppe so einen, der so nörgelt … Bring ihm das über Satellit, dann ist es in Ordnung, weniger als das nicht. Fertig. Ja.

Schüler: Was ist mit dem Ausflug?

Rav: Ausflug? Weiß nicht, ich bin nicht für Ausflüge zuständig, dafür ist der zuständig. Was noch an mich, bitte? Ja.

94:23 Schüler: In welchem Zustand befinden wir uns, sozusagen gerade jetzt?

Rav: Wir befinden uns im Dreck, im Zustand, dass es keinen schlimmeren als ihn gibt, diese Welt ist der schlimmste, und das Land, der Zustand im Land, du weißt, wie alle weinen.

Schüler: Man kann ruhig sein.

Rav: Äh?

Schüler: Wir befinden uns auch außerhalb des Sof, vor dem Zimzum, wo sind wir?

Rav: Das nächste Mal erinnert mich, ich zeichne euch, wo wir uns befinden. Wir befinden uns nach fünf Welten, das ist nur die erste Welt von fünf Welten, gut, ich zeichne sie ihnen jetzt. (Zeichnung) Wir haben, das heißt, Schöpfer, jetzt Malchut de Ejn Sof, Welt Adam Kadmon, Azilut, Brija, Jezira, Assija, Machsom, und diese Welt. Diese Welt und wir. So ist es, weiter unten, die Welt ist der spirituelle Begriff, und wir sind weiter unten als sie, wir müssen noch in unserem Inneren zu dieser Welt gelangen. Diese Welt ist, dass ich empfinde, wo ich mich befinde, ich empfinde das noch nicht. Wir befinden uns nach fünf Welten, das wird Verhüllung genannt, ja, fünf Verhüllungen. Und unser Hauptproblem ist, durchzubrechen, durch den Machsom aufzusteigen, den Machsom zu durchbrechen, das wird der Auszug aus Ägypten genannt, und dann aufzusteigen bis zur Welt Azilut. Das ist unsere Arbeit. Vom Machsom bis zur Welt Azilut hinüberzugehen, das wird genannt, 6000 Jahre hinüberzugehen, ruhig. Das ist die Arbeit. Und danach, was hier ist, das ist schon nicht wichtig, das wird schon Ende der Korrektur genannt. Das lernen wir alles, das ist einfach.

Schüler: Also haben wir noch Zeit?

Rav: Nein, noch …

Schüler: 6000 Jahre.

Rav: Nein, 6000 Jahre sind 6000 Stufen, durch die man in Assija, Jezira und Brija hindurchgeht, jede Welt sind 2000 Stufen. Das kann man in einigen Monaten machen. Gut, also alles Gute. Das Material zu wiederholen, das empfehle ich.

(Ende der Lektion)