21 - 22 Mai 2026

Rabash. Brief 52 (19.06.2003)

Rabash. Brief 52 (19.06.2003)

21. Mai 2026
To all the lessons of the collection: Rabash. Brief 52
Bezieht sich auf: Feast of Weeks 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht 19.06.2003

Buch "Schriften des Rabash", Band 2, S. 1512, Brief 52

Rav: Was sagt uns der Rabbe? Dass unsere Arbeit in mehrere Teile unterteilt ist, in mehrere Stufen. Die erste Stufe ist, dass wir den Glauben erwerben müssen, und die zweite Stufe, dass wir das Wissen erwerben müssen. Wir wissen das auch aus dem Prozess des Zerbrechens der Gefäße: wir haben von oben nach unten in der Verkettung zwei Hauptvorgänge bei der Bildung unserer Gefäße – das ist das Zerbrechen der Gefäße des Empfangens, die ersten vier Könige, von CHaGaT, und das Zerbrechen der Gefäße des Gebens, das sind die zweiten vier Könige, die Könige TaNHJM.

Das nennt man den Ersten Tempel, der, wie erzählt wird, Mochin von Chaja hatte, und den Zweiten Tempel, wo Mochin von Neschama waren. Das Zerbrechen der Tempel, wie man sagt. Der erste Parzuf, der aus dem Rosh von Aba und Ima austrat, und der zweite Parzuf, der aus dem Rosh von JeShShuT in der Welt der Nekudim austrat. Dem entsprechend haben wir zwei Stufen in der Korrektur der Gefäße: man korrigiert zuerst Gefäße des Gebens, erwirbt Gefäße des Glaubens, wie man sagt, und dieser ganze Prozess heißt bis zum Ende des Auszugs aus Ägypten.

Und wenn man Gefäße des Gebens erwirbt, die Eigenschaften von Bina, dann gibt es dort noch eine Vorbereitung von 40 Tagen innerhalb von Bina, und man kommt zu Schawuot, zum Empfangen der Tora, wo dann das Empfangen der Tora schon das Empfangen der Chochma ist. Und von hier haben wir all die Gesetze, die wir sagen, und all die Aussprüche, mit denen wir in dieser oder jener Form diese Zustände beschreiben: "wie ein Mann mit einem Herzen", das heißt, das Gefäß des Gebens ist bereit, und "Gedanken", das heißt entsprechend der Chochma, entsprechend dem Wissen, was der Berg beim Empfangen der Tora ist. 3:06

Und auch davor in Ägypten und beim Auszug aus Ägypten, alles, um an "es gibt nichts außer Ihm" zu arbeiten, was das Thema des Glaubens ist. Das heißt, die zwei Hauptvorgänge in diesem Prozess: das Erwerben des Gefäßes – zu geben um zu geben bis zum Empfangen der Tora, und das Erwerben der Gefäße – schon Korrekturen im Empfangen um zu geben, was schon vom Empfangen der Tora und weiter ist. Das ist es, was Rabash sagt, und dementsprechend erzählt er uns danach, welche Vorteile und Nachteile das hat.

Das heißt, dass man immer im Gleichgewicht sein muss, und in Maß und Gewicht mit Gefäßen des Glaubens entsprechend den Gefäßen des Wissens arbeiten muss, damit nicht – obwohl "diese beiden Verse einander widersprechen" – aber man muss sie so ausbalancieren, dass man sicher immer bewahrt, dass das Wissen nicht größer ist als der Glaube, sonst wird das ein Empfangen um zu empfangen, ein Fallen in die Klipot. Sondern man muss immer dafür sorgen, dass der Glaube über dem Verstand ist, über dem Wissen, größer als das Wissen. Einerseits.

Andererseits, wenn man nicht so viel wie möglich arbeitet, so viel wie der Glaube es erlaubt, nicht mit dem Wissen arbeitet, dann nennt man das auch Mangel an Geben. Das heißt, diese beiden Linien müssen ausgeglichen sein. Das ist es, was er uns hier erklärt.

Ja.

4:52

Schüler: Was bedeutet das in unserem Zustand, Glaube und Wissen?

Rav: Auch in unserem Zustand, vor dem Eintritt in wirkliche spirituelle Handlungen, haben wir dem entsprechend so eine Übertragung in unseren Zustand: Glaube und Wissen. Glaube heißt bei uns "Glaube an die Weisen", "Glaube an den Lehrer", und Wissen sind all jene inneren Tatsachen bei uns, dass unsere Gefäße des Empfangens fordern, dass wir sie füllen und leben gemäß dem, wie unser Körper damit einverstanden ist zu leben und zu arbeiten und sich in Sicherheit zu fühlen und auf Grundlagen zu ruhen.

Also in praktischerer Form kann man so sagen, dass jeder Gedanke, der gegen den spirituellen Fortschritt ist – dass der Schöpfer als der Einzige in der ganzen Wirklichkeit herrscht, in der ganzen Wirklichkeit, das heißt vor allem in mir herrscht, jeder muss das sagen – also jede Sache, die das in mir leugnet, all diese Störungen sind eigentlich für mich der Ort für die Arbeit, gegen sie muss ich arbeiten. Das ist besonders die Arbeit bei uns, dass in unserem Zustand, bis man den Machsom überquert, wer in der doppelten Verhüllung und in der einfachen Verhüllung ist, und die Arbeit gegen die Verhüllung.

Was ist verhüllt? Verhüllt ist die Herrschaft des Schöpfers, die Leitung des Schöpfers über die Geschöpfe. Und das müssen wir ergänzen durch den Glauben. Was heißt durch den Glauben? Das als Tatsache anzunehmen – Glaube ist noch nicht das Licht, nicht die Enthüllung der Göttlichkeit, die wir von oben empfangen, sondern das ist einfach, dass wir annehmen müssen, diese Dunkelheit durch unsere Anstrengung ergänzen müssen.

Dass ich das zwar in meinen Gefäßen nicht sehe und nicht fühle, aber ich nehme das als Tatsache auf mich, und gemäß diesem Gegebenen lebe ich. Warum heißt das nicht einfacher Glaube, wie ihn die ganze Welt sozusagen sagt, sondern bei uns ist das etwas, das sogar das Gegenteil der ganzen Welt ist? Das ist deshalb, weil das bei uns jedes Mal mit den Störungen gegen unser Wissen kommt, dass die Welt das nicht stützt.

Dass wir letzten Endes zu so einem Zustand kommen müssen, dass wir den Schöpfer bitten, dass Er mir Kraft gibt, dass Er sich in einer solchen Form enthüllt, dass nicht ich Wissen bekomme – Wissen brauche ich auch –, sondern dass ich Glauben bekomme, irgendeine Kraft von oben, die mir hilft, mit der Dunkelheit zurechtzukommen. Nicht dass ich die Dunkelheit auslöschen will, "die Dunkelheit wird leuchten wie das Licht" – ich bin gerade einverstanden, in der Dunkelheit zu sein, weil ich verstehe, dass, wenn es keine Dunkelheit gibt, sondern Licht, dann diene ich dem Schöpfer, weil Er herrscht, weil Er groß ist, weil ich von Ihm einen Nutzen habe. Damit würde ich nur meine Gefäße vergrößern, ich würde wie die Klipot sein. 9:34

Sondern ich bitte den Schöpfer, dass Er in der Dunkelheit bleibt – aus meinen Gefäßen des Empfangens, das heißt in der Dunkelheit zu bleiben –, nur dass Er mir die Möglichkeit gibt, mit Ihm zu arbeiten, sich auf Ihn zu beziehen, mit Ihm verbunden zu sein, als ob ich Ihn sähe. Dann sind meine Gefäße des Empfangens in Bewahrung, sie springen nicht, weil es keinen Genuss und kein Wissen gibt, dem entgegen zu springen und es empfangen zu wollen, sich füllen zu wollen. Meine Gefäße des Empfangens sind ruhig, dann kann ich mit den Gefäßen arbeiten, die ich von oben empfange, Gefäße des Gebens, Gefäße von Bina.

Was sind Gefäße von Bina, was ist das überhaupt? Das ist so eine Empfindung der Anwesenheit des Schöpfers, die keine Tatsache für die Gefäße des Empfangens gibt, dass sie davon Genuss haben und schon sicher sind und Füllung in sich empfangen. Sondern das ist eine Kraft über dem Wissen und ein Erwerb innerhalb der Gefäße des Empfangens, mit dem ich über meinen Gefäßen des Empfangens sein kann, über ihnen reiten kann, nicht von ihnen abhängig sein kann. In der Sprache der Kabbala nennt man das, dass ich die Eigenschaften der ersten neun Sefirot erwerbe.

Dass ich oberhalb der Malchut bin, die die zehnte Sefira ist, auf die ich einen Zimzum mache, sie nicht fülle, sondern ich arbeite in den ersten neun Sefirot, wo meine Füllung Massach und Or Choser ist. Und in dieser Form bitte ich den Schöpfer, dass Er mir hilft zu arbeiten. Und danach, wenn die Enthüllung kommt, löscht die Enthüllung mir nicht den Glauben aus, den ich vorher bekommen habe, sondern im Gegenteil, die Enthüllung kommt, um meinem Glauben den He'eder hinzuzufügen. Den Glauben zu verzieren?

Schüler: Hidur.

Rav: Hidur, ja. Hidur des Glaubens, ja. Das heißt, ich verwende sogar in Gelegenheiten von Wissen und Herrschaft und allem Erwerb, den die Gefäße des Empfangens haben können, die Lichter der Chochma, die kommen, um mein Gefäß des Glaubens noch mehr zu vergrößern, und über meinem – das heißt – Willen zu empfangen, dass ich ihn sogar mit Or Chochma fülle, und obwohl ich ihn mit Or Chochma fülle, bin ich über ihm. 13:01

Das heißt, wenn das Erwerben des Gefäßes des Glaubens – um zu geben um zu geben – das heißt, dass mein Wille zu empfangen keine Füllung bekommt und ich über ihm mit Gefäßen des Glaubens bin – danach kommt eine Periode, in der ich schon mit Empfangen um zu geben arbeite, dass ich sogar den Willen zu empfangen fülle und trotzdem über ihm bin mit meinen Gefäßen des Glaubens. Das nennt man Empfangen um zu geben.

Die Worte können den Inhalt sicher nicht vermitteln. Aber was hier – ich habe immer gewöhnlich gesagt, dass Glaube die Empfindung des Schöpfers heißt. Und tatsächlich sehe ich, dass ich das manchmal aus den Reaktionen nicht genau genug ausgedrückt habe. Dass Empfindung des Schöpfers – sicher heißt das Glaube, aber welche Empfindung des Schöpfers? Nicht Empfindung des Schöpfers zum Zweck der Füllung der Gefäße des Empfangens, sondern Empfindung des Schöpfers, die dem Menschen Kraft gibt, über den Gefäßen des Empfangens zu sein.

Das heißt, wie wir sagen, dass im Höheren Licht zwei Erscheinungen sind, seine Erscheinung als Or Chassadim und als Or Chochma. Also sicher kommt der Glaube zu uns als Folge der Enthüllung des Schöpfers, aber Seine Enthüllung ist, was man nennt "Ich und kein Bote", wie es in Ägypten war, das Empfangen des Glaubens beim Auszug aus Ägypten. Und unsere ganze Arbeit ist darauf zu.

Und nicht zu vergessen, dass der Auszug durch die Schläge geschieht, zehn Schläge der Störung, zweihundertfünfzig Schläge der Ägypter, und davor ist auch das Volk Israel in sieben Hungerjahren und Leid. Das heißt, alle Unterscheidungen im Menschen, auch Ägypten im Menschen, auch Pharao im Menschen, auch Mosche und Aharon im Menschen, auch das Volk Israel im Menschen, all diese Unterscheidungen sind alle in Leid und Schlägen. Der Prozess ist – bis zum Auszug aus Ägypten ist es ein Prozess, von dem man nicht sagen kann, dass es darin irgendetwas Angenehmes und Gutes gibt. Gemäß der Erzählung sieht das Ägypten insgesamt so aus. 16:05

Und erst ab dem Erwerb des Gefäßes des Glaubens, ab dem Auszug aus Ägypten und weiter, kann man schon über eine irgendwie ausgewogene Arbeit im Menschen sprechen, der schon mit Gefäßen des Gebens arbeitet, die er erwirbt. Aber wie auch immer, auf dem ganzen Weg vom Anfang des Punktes im Herzen in der Zeit der doppelten Verhüllung und der einfachen Verhüllung, und danach, wenn man den Machsom überquert, in Lohn und Strafe und in Liebe – auf diesem ganzen Weg arbeitet der Mensch nicht mit seinem Willen zu empfangen, sondern tritt immer auf ihn und arbeitet über ihm.

Sogar wenn er empfängt um zu geben, empfängt er, um zu zeigen, dass er der Gebende ist. Er arbeitet über seinem Willen zu empfangen, sogar wenn der Wille zu empfangen mit Genüssen gefüllt ist. Das ist eine Arbeit, die wirklich umgekehrt ist zu unserer heutigen Arbeit, dass wir in natürlicher Form uns selbst füllen wollen.

Ja.

17:35

Schüler: Was bedeutet das, was er hier schreibt: "wirft Kankantum hinein..."?

Rav: Gut, ich möchte nicht darauf eingehen, dir ist das Wortspiel wichtig.

Ja.

Schüler: Was ist das genaue Verhältnis zum Ort? Was ist richtig, was ist nicht richtig in diesem Verhältnis?

Rav: Noch? Ja.

Schüler: Das heißt, wir sagen immer, dass wir uns nach der Enthüllung des Schöpfers sehnen. Und hier sehne ich mich nach der Enthüllung des Schöpfers, damit ich auch diese Enthüllung gleichsam ihm zurückgeben kann?

Rav: Wenn wir schreien "Enthülle dich, enthülle dich", werden wir gar nichts bekommen, denn wir bitten dann wie die Klipot, ja? Wir wollen von Ihm die Genüsse empfangen. Der Schöpfer hat uns die Genüsse der Welt gegeben, über die – auf ihrer Oberfläche – wir bitten werden, über diesen Genüssen, dass wir Seine Enthüllung als Kraft des Glaubens wollen. Diese ganze Welt, das heißt diese Stufe mit ihrem Willen zu empfangen, ist mir dazu gegeben, dass ich nicht meine Gefäße des Empfangens füllen will, sondern Gefäße des Glaubens gegenüber dieser Welt erwerben will.

Wenn ich dahin komme, was das maximale "nicht für sich" heißt, das ich erreichen kann, dass aus diesem "nicht für sich" das "für sich" kommt – was heißt, das "für sich" kommt? Dass aus diesem "nicht für sich" ich mich trotzdem unbedingt irgendwie nach dem "für sich" sehne – dann kommt heraus, dass ich diese Fähigkeit bekomme, über meinen Gefäßen des Empfangens zu sein, denn meine Gefäße des Empfangens sind in der Größe aller Genüsse dieser Welt. Und dann fängt man auch an, mir Gefäße des Empfangens zu vergrößern, auf denen ich einen noch größeren Glauben baue, zu geben um zu geben, was heißt, dass ich in den Ibur und in den Katnut schon in der Spiritualität eintrete. 20:00

Und danach fügt man mir solche Gefäße des Empfangens hinzu, auf denen ich auch mein Geben baue, aber das ist schon Empfangen um zu geben. Das heißt, obwohl ich Füllungen innerhalb der Gefäße des Empfangens habe, kann ich stehen und über diesen Füllungen sein. Das heißt, dass ich mich schon wirklich dem Schöpfer angleiche, der über den Gefäßen des Empfangens ist. Dann habe auch ich die Kraft des Glaubens erworben, über den Gefäßen des Empfangens zu sein. Vielleicht zeichne ich das in irgendeiner Form auf. Dass ich das ausdrücken kann, ist auch schon richtig...

Gut, (Skizze) wir bekommen so eine Art Größe des Willens zu empfangen, ja. Wille zu empfangen, ja? Dieser Wille zu empfangen mit dem ganzen Verlangen dieser Welt. Wir bekommen diese Größe des Verlangens, ja? Und jetzt unsere Arbeit. Worin besteht unsere Arbeit? Dass ich Glauben über dem Verstand erwerben will. Das ist das Wissen, wie es heißt. Wissen. Und ich möchte meinen Glauben erwerben, dass er über dem Wissen sein wird, dass ich über meinem Willen zu empfangen arbeiten werde. Lass uns ihn so machen. Was heißt das? Dass ich nicht von ihm abhängig bin.

Wenn ich diesen Glauben erwerbe – bitte, dass er sein wird, sagen wir – ich habe gearbeitet, hier arbeite ich Tausende von Jahren. Tausende von Jahren, ja. Danach ist hier der Punkt im Herzen. Punkt im Herzen. Und ich bin hier in der Verhüllung. Eine und zwei Verhüllung. Zwei Arten von Verhüllung. Ich bin zu dem Zustand gekommen, dass ich unbedingt das Gefäß des Glaubens empfangen will. (siehe Skizze), das heißt, dass ich wirklich zu dem Zustand gekommen bin "bis Er mich nicht schlafen lässt", allerlei. Das nennt man maximales "nicht für sich". Ja? Und dann fange ich an, diesen Glauben tatsächlich zu empfangen, er wird zu... das heißt Empfangen des Glaubens. 23:49

Das heißt, ich erwerbe hier Gefäße von Bina, Eigenschaften von Bina, geben um zu geben. Ich weiß nicht, wie ich das zeichnen soll. Dass ich, sagen wir, die Eigenschaften von Bina erworben habe, in der Höhe von Bina stehe. Danach fängt man an... nein, aber auch wenn ich Bina erwerbe, die Eigenschaften von Bina, wachsen sie bei mir auch über dem Willen zu empfangen. Über dem Willen zu empfangen, was sie wachsen, wachsen sie in der Awijut von Wurzel, Aleph, na sagen wir Wurzel und Aleph, ohne Bet. Ja? Das nennt man Katnut.

Und danach, wenn ich weiterarbeite, auch hier (siehe Skizze) habe ich Empfangen des Glaubens, aber ich arbeite schon an den Verlangen Gimel und Dalet. Dass ich, obwohl ich innerhalb dieser Verlangen empfange, Gimel und Dalet, ich im Über dem Verstand bleibe. Das heißt, ich verwende... ich weiß nicht, wie ich das sagen soll. Bei mir ist so (Skizze) das Verlangen dieser Welt, über dem ich Glauben aufbauen möchte. Also setze ich gleichsam einen Zimzum auf diese Welt, und wichtiger ist mir, an den Schöpfer angeheftet zu sein. Wenn ich das also so mache, dass alles für mich im Glauben wichtiger ist, überquere ich den Machsom. Das nennt man "krank vor Liebe bin ich", dass alle meine Verlangen oben sind. 26:18

Danach fange ich an, auf diesen Verlangen dieser Welt (siehe Skizze) und auf den Verlangen, die ich in der Enthüllung des Schöpfers in Wurzel und Aleph empfange, das Gefäß des Glaubens aufzubauen. Dieser Zustand heißt also Katnut. Hier bin ich vor dem Machsom. Das ist schon Katnut. Und danach, dass ich mein Gefäß des Glaubens dadurch aufbaue, dass ich anfange, die Gefäße dieser Welt und von Aleph und Wurzel und auch Gimel und Dalet zu füllen und auch über ihnen meinen Glauben aufzubauen – das heißt schon Gadlut, Empfangen um zu geben.

Das heißt, was ich hier in all meinen Versuchen sagen will, das irgendwie auszudrücken, dass, wenn ich gar nichts empfange und wenn hier gar nichts empfange, ich Gefäße des Gebens erwerbe oder ich Gefäße des Empfangens schon um zu geben erwerbe, ich die ganze Zeit über irgendwelchen Genüssen arbeite, um das Gefäß des Glaubens zu erwerben. Also einmal arbeite ich in Gefäßen, die völlig nicht – ich fülle sie nicht, ich fülle sie völlig nicht, und über ihnen sehne ich mich, dass ich ein Gefäß des Glaubens habe.

Und einmal fülle ich sie sogar, und mit all diesen Gefäßen und mit diesen Füllungen und mit den Genüssen, die darin sind, verwende ich sie nur als Basis, ebenfalls um über ihnen ein Gefäß des Glaubens aufzubauen. Dass es mir nicht genügt, einfach zu sagen, diese Welt ist gar nichts wert. Dass ich alle Genüsse, die es in dieser Welt gibt, empfange, und trotzdem baue ich über ihnen den Glauben auf. Worte, na was soll ich machen. 28:58

Das heißt, der Mensch sehnt sich immer danach, über seinen Gefäßen zu sein, über seinen Verlangen. Woher das Verlangen dazu nehmen, wie sich trotzdem darüber zu erheben? Das ist nur unsere Arbeit, das ist die Gruppe und das ist die Bitte von oben, dass diese Kraft kommt und uns gibt. Das ist die Arbeit, sich die ganze Zeit über die Gefäße des Empfangens zu erheben. Arbeit, aus irgendeinem Ägypten, und danach Wüste, und danach... aber das Prinzip, wie sagt man Prinzip auf Hebräisch?

Schüler: Ikaron.

Rav: Ah?

Schüler: Ikaron.

Rav: Das Prinzip ist dasselbe Prinzip: über dem Willen zu empfangen zu arbeiten. Entweder der Wille zu empfangen, der nur leer ist, über ihm zu arbeiten, das heißt, ohne auf seine Füllung zu achten, sich nach dem zu sehnen, was über dem ist, was er bittet, trotz dessen nach der Dwekut. Oder sogar, dass man ihn füllt, mit Absicht fülle ich ihn, dass er mir all den Geschmack und die Schönheit und Füllungen, die es gibt, und das ganze Leben, das darin ist, zeigt, und über ihm arbeite ich trotzdem – das ist schon, mit Gefäßen des Empfangens um zu geben zu arbeiten.

Na, hoffen wir, dass wir das noch irgendwie klarer sagen können.

Ja.

30:40

Schüler: Was muss die Gruppe fordern, um den ersten Punkt zu suchen, über diesen Gefäßen zu arbeiten? Wohin muss sie zielen?

Rav: Rabash schreibt darüber in allerlei Artikeln. Wo er schreibt, Glaube über dem Verstand, jedes Mal über dem Verstand. Das ist die... das ist hier eigentlich die Absicht, jedes Mal in der Sehnsucht zu sein, sich über die Verlangen im Menschen zu erheben. Und danach werden wir wissen, sehen, wie sehr all diese Verlangen, dieser Punkt, der uns diese Dunkelheit gibt – wie sehr sie wirklich das Notwendige sind, das der Schöpfer erschaffen hat, um über diesem Punkt Sein Bild in uns aufzubauen.

In uns Sein Bild aufzubauen. Dass es nicht anders geht, wenn nicht dieser Punkt. Dieser Punkt aller Verlangen, der Mittelpunkt. Also entweder macht man auf ihn einen Zimzum und wächst im Glauben, oder man füllt ihn sogar mit Genüssen und wächst über dem im Glauben. "Glaube" heißt die Angleichung an den Schöpfer.

Einfach, Glaube ist Geben, und der Schöpfer ist Geben. Also hier, was ich gebe – ich gleiche mich Ihm an, also gebe ich auch in Gefäßen des Gebens, das heißt, ohne meine Gefäße zu füllen, das nennt man, mit Awijut Wurzel und Aleph zu arbeiten, und sogar wenn ich meine Gefäße fülle, gleiche ich Ihm auch, gebe ich auch, arbeite ich auch in... Glaube ist – das Problem ist, dass bei uns Anfängern das Wort Glaube sie verwirrt. Die Konnotation, die Verbindung, die die Welt in dieses Wort hineinlegt, ist so falsch, dass das schwierig ist.

Ja.

32:58

Schüler: Kann es sein, dass ich mich in der Vorbereitungsstufe wirklich nicht nach der Füllung sehne, sondern nach der Verbindung mit Ihm? Kann es schon so eine Unterscheidung in der Vorbereitungsstufe geben, dass man sich nicht nach der Füllung sehnt, sondern bereit ist, die Dunkelheit zu empfangen?

Rav: Unsere ganze Arbeit in der Vorbereitungsstufe, in der doppelten Verhüllung und in der einfachen Verhüllung, ist, sich nach der Verbindung mit dem Schöpfer zu sehnen, trotz aller Störungen und aller Genüsse und aller Mängel, was auch immer ist. Sich nur danach zu sehnen. Die Frage ist, was du in dieses Wort "Verbindung mit dem Schöpfer" hineinlegst.

Schüler: Dass ich meinen Zustand nicht beachten will, sondern...

Rav: Also man möchte verbunden sein, angeheftet, ähnlich, Ihn fühlen, ohne jeden Zusammenhang mit dem, was in meinen Verlangen vorgeht, über den Verlangen.

33:46

Schüler: Kann es wirklich so einen Zustand schon in der Vorbereitungsstufe geben?

Rav: Es kann sein, das nennt man "Liebe", "krank vor Liebe bin ich". "Liebe" heißt Sehnsucht nach Verbindung. Und sicher ist in dieser Sehnsucht viel Wille zu empfangen, sich selbst in dieser Verbindung zu füllen, und obwohl wir das nicht zugeben und das nicht prüfen können, ob das in uns ist oder nicht – wir können uns nicht so sehr in uns hineinsehen –, aber es ist da. Deshalb heißt das "nicht für sich".

Aber trotzdem ist die Sehnsucht nach Verbindung mit dem Schöpfer über allen Störungen und Gefäßen, die wir in dieser Welt haben. Dass mir das über alles wichtig ist. Sagen wir, es passiert ihm, der Schöpfer erweckt ihn in einer solchen Form, sich mit Ihm zu verbinden. Und danach sogar ohne Passieren. Oder ich werde Passieren haben, das ist nicht wichtig. Hauptsache, diese Verbindung soll mir bleiben.

Danach suche ich. Danach fange ich an zu prüfen. Aus einem Passieren, dass ich mich sehne – das ist nicht in Ordnung. Ich möchte mich nach Ihm sehnen aus den guten Dingen, dass mir sogar gute oder schlechte Dinge nicht wichtig sind. Das heißt, dass es darin schon allerlei Unterscheidungen gibt, und nicht, dass es mir gut geht – sehne ich mich, oder es geht mir schlecht – und vom Guten brauche ich Ihn nicht.

Oder auch vom Guten und vom Schlechten, oder über ihnen, vom Guten und vom Schlechten sehne ich mich nach Ihm, weil schon die Sehnsucht selbst für mich die Füllung ist. Das nennt man, dass ich schon nahe daran bin, dass Or Choser meine Füllung wird. Das ist schon wirklich die wahre Füllung, was Malchut hat. Wir sagen, dass das Licht von Malchut Massach und Or Choser ist.

Ja.

36:00

Schüler: Wie kann man trotzdem prüfen, dass ich im Maximum im "nicht für sich" in Richtung "für sich" arbeite und nicht in eine andere Richtung? Du hast gesagt...

Rav: Wenn meine Sehnsucht nach dem Schöpfer ist, gerade nach Ihm, und nicht im Zusammenhang mit allerlei Dingen, die unter Ihm sind, das heißt, unter Ihm: ich, die Welt, allerlei Dinge, sondern nur "denn in Ihm freut sich unser Herz", verstehst du? In Ihm zu sein. Dass du dir trotzdem im Hintergrund vorstellst, dass es dir davon gut sein wird und so – das ist meinetwegen.

Diese Kritik, diese Prüfungen werden sich später klären. Also das eigentlich muss jetzt die Tendenz sein. Das ist es, was wir sagen, dass in der Gruppe, wie er gefragt hat, "was ist die Arbeit in der Gruppe hier?" – die ganze Zeit, einstweilen mit derselben Idee verbunden zu sein. Ich, durch die Gruppe, die mir Erhebung, Erweckung, Kraft gibt, die mich an das alles erinnern, ich verbinde mich mit dem Schöpfer.

Warum mit dem Schöpfer? Wie mit dem Schöpfer? Deshalb, weil ich mich zur Gruppe wie zu meiner Kraft beziehe, wie zu... dass ich meine Verlangen und die Verlangen der Gruppe verbinden kann, "wie ein Mann mit einem Herzen", gleichsam, das nennt man, dass ich wirklich in einem Zustand bin, der auf den Schöpfer zielt. Bereit zum Empfangen der Tora, wie man sagt. Das ist die Bedingung, dass ich sonst überhaupt nicht beim Berg Sinai bin, wenn ich nicht zu einer solchen Verbindung mit den anderen komme.

Wir haben eine Prüfung in unserer Welt, wann wir uns dem nähern, ein Gefäß für das Empfangen der Tora zu sein, für das Licht des Glaubens. Wenn wir uns sehnen, uns "wie ein Mann mit einem Herzen" vorzubereiten. Wir sehnen uns, wir können es nicht. Diese Korrektur kommt von oben, aber wir sehnen uns. Denn wir sehen, dass diese Sache notwendig ist, und sie ist die höchste von allen anderen Möglichkeiten. Woher bekommen wir so etwas, was ist das? In natürlicher Form ist das nicht in uns.

Durch das Lernen, durch die Anstrengung kommt das Höhere Licht, das umgebende Licht, und macht uns diese Vorbereitung, die "Anmut der Heiligkeit" heißt. Etwas, das es in der spirituellen Welt jenseits des Machsom gibt, aber das fängt schon an, bei uns eine gewisse Anmut zu sein, eine Neigung, irgendeine Wichtigkeit dafür. "Ich möchte." "Warum?" "Eben so." Wie in der Liebe – wir können nicht sagen. "Eben so."

38:56

Schüler: Aber so oder so, das ist Arbeit...

Rav: Was machst du mit der Hand? Du weißt, in der Liebe, wie du sagst. "Eben so, ich liebe nicht oder ich liebe schon." Das gibt das umgebende Licht.

Ja.

Schüler: Wann fängt ein Mensch an, so zu arbeiten, sich zu sehnen sogar ohne Gruppe? Zu erwerben...

Rav: Der Anfang der Sehnsucht kommt durch den Punkt im Herzen, aber der Punkt im Herzen ist insgesamt eine sehr kleine Kraft. Und wenn man ihn nicht vergrößert durch die Gruppe, dieselbe Kraft, und wenn man ihn nicht richtig auf den Schöpfer ausrichtet, gerade dadurch, dass die Gruppe für ihn als Prüfung dient, ob er sich wirklich danach sehnt, dem Schöpfer zu geben, irgendwie so, zumindest irgendwie, zu einer Kraft des Gebens – wenn man das nicht verwendet, ist man nur in seinem Punkt, der dann zum Todespunkt wird.

Der Geschmack, der Saft des Lebens wird zum Saft des Todes. Er wird vom Hahn zur Fledermaus. Und das nur, wenn man die richtige Gemeinschaft wählt oder nicht. Wenn er denkt, allein zu gehen, ohne sich mit der Gemeinschaft zu verbinden, durch die er sich auf den Schöpfer ausrichtet und sich prüft und sein Verlangen vergrößert, wenn er allein denkt, dann kommt sicher nichts dabei heraus, sicher wird er zur Fledermaus.

AB HIER ANDREJ

Schüler: Was heißt, sich selbst zu prüfen?

Rav: Sich selbst zu prüfen heißt – das heißt, wenn du die Wichtigkeit der Gemeinschaft hast wie die Wichtigkeit deiner selbst, wenigstens, obwohl "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" muss noch viel mehr als das sein, ja? Aber wenigstens, wenn du so eine Wichtigkeit hast, dann heißt das, dass du auf den Schöpfer ausgerichtet bist.

Der Schöpfer ist verborgen. Sagen wir, eine weiße Wand, wie finde ich, wo finde ich Ihn auf der weißen Wand? Wo ist dieser Punkt, dass, wenn ich genau auf diesen Punkt schaue, ich plötzlich dort ein Loch sehe und dahinter die spirituelle Welt, ja? Wie finde ich diesen Punkt, dass er dann zum Loch wird? Also man sagt: Du kannst das machen, wenn du eine Gruppe vor dir hast und nach dem Prinzip "wie ein Mann mit einem Herzen" und "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" arbeitest, dann dadurch, dass du dich mit dem Verlangen der Gruppe kreuzst, findest du diesen Punkt, wohin genau zu schauen ist, und dann wird er zum Tor zum Eintritt in die Spiritualität, die Bedingung zum Empfangen der Tora.

Das heißt, anstelle der Verhüllung des Schöpfers hat man uns in dieser Welt eine Gruppe gegeben, eine Gemeinschaft, die wir verwenden können, in der wir dienen können, anstelle der Verhüllung. Das ist es. Das heißt, dieselbe Bedingung, die uns verhüllt ist, was um zu geben ist, hat man dir in der Gruppe gegeben, um diese Bedingung zu finden und zu verwirklichen. Und wenn du dich bemühst, das zu machen, kommen von oben Lichter, die dich langsam darin hineinbringen. Man gibt dir Anmut der Heiligkeit, du fängst an, mehr zu bitten, wirklich zu bitten, dass das übernatürlich ist, und man gibt dir diese Kraft um zu geben. Das ist es.

Das – warum wurde es so gemacht? Weil so nur kann man den Glauben aufbauen, aus der Dunkelheit. Daraus, dass der Wille zu empfangen keine Füllungen bekommt. Denn am Anfang, wenn der Wille zu empfangen Füllungen bekommen würde, würdest du laufen, die ganze Zeit den Willen zu empfangen zu füllen. So gibt man dir keine Füllungen, nur im Willen zu empfangen, man hilft dir damit. Man hat dir den Willen zu empfangen gegeben, und man hat ihn ohne Füllung gegeben, was die Form, das Minus, das Umgekehrte zur Spiritualität ist, das dir gerade hilft, dich irgendwie dem Begriff anzunähern, der "Glaube" heißt.

Wenn du sagen wir ohne Willen zu empfangen wärst, hättest du keinen Glauben nötig. Du hättest keinerlei Antrieb, Leiden hätte dich nicht von hinten irgendwohin getrieben, davor zu fliehen, ja? Du würdest dich nicht nach dem Glauben sehnen. So gibt man dir gerade den Willen zu empfangen und die Empfindung dieser Welt, dass sie voll von Leiden und Unbehagen ist, dass du davor fliehen willst, dann ist es dir leicht, auf den Willen zu empfangen zu verzichten und um die Kraft des Glaubens zu bitten.

Deshalb ist diese Verhüllung zu unserem Wohl. Das ist der Schöpfer – Er hat dich gleichsam gegeben, hat dich nicht an einen Ort hineingebracht, an dem du ein Erholungsheim hättest. Er hat dich an einen Ort hineingebracht, aus dem Er ein Gefängnis gemacht hat, ja? Damit du davon hinausgehen willst, sonst würdest du nie die Kraft des Glaubens bitten.

44:26

Schüler: Stimmt es zu sagen, dass ich die Kraft des Glaubens zuerst für die Gruppe verlange, danach für mich?

Rav: Es ist wahr, dass der Mensch... es ist wahr, dass der Mensch in sich eine Neigung zum Glauben entdeckt und dann kommt er zur Gruppe. Dann fängt er an zu spüren, dass die Gruppe dasselbe Labor ist, dasselbe System, der Mechanismus, durch den er irgendwie anfangen kann zu schmecken, was Glaube ist.

Dann fängt er schon an, eine Art Sehnsucht danach zu haben, und die Gruppe wird zum Mittel, das irgendwie zu erwerben, sogar in dieser Welt, dass das Verlangen des anderen, jene, die zusammen mit mir sich sehnen, ihre Verlangen, ihre Sehnsucht werden für mich zu einem Mittel und etwas Gutem gleichsam. Dann fange ich an, die Gruppe zu wollen, das kommt langsam.

Und dann der Begriff der Gruppe und "liebe deinen Nächsten" – er bekommt unbedingt eine andere, neue Form, die ihr noch entdecken werdet, was das ist. Das ist kein Begriff, eine spirituelle Kategorie, etwas, das... unsere Worte sind trotzdem Worte aus dieser Welt. Aber es stimmt, was du gesagt hast, dass der Antrieb zum Glauben aus dem Menschen heraus kommen muss und langsam aus dem Menschen heraus kommen wird, und dieser Antrieb heißt der "Punkt im Herzen", er ist es. Punkt von Bina, sagen wir. Und davor ist die einfache Sehnsucht zur Spiritualität noch ein nicht geklärter Punkt.

Ihr kommt voran, ich kann mehr sprechen, jeden Tag gibt es eine bessere Klärung, wirklich so, viel mehr von Tag zu Tag.

Ja.

Schüler: Hängen die Gedanken jedes der Freunde von ihm ab oder von allen Mitgliedern der Gruppe?

Rav: Das ist sicher gegenseitig, aber der Schöpfer setzt die Hand des Menschen, der Schöpfer bringt den Menschen in die Gruppe. Am Menschen ist es nur, sich darin zu stärken, sich zu bemühen, innerhalb der Gruppe zu sein, oder formal wie... vielleicht bist du innerhalb der Gruppe, aber das heißt nicht, dass du innerhalb der Gruppe bist, verstehst du? Oder bis dahin, dass man dich von hier wirft.

Oder du gehst selbst hinaus, oder die Gruppe wirft dich hinaus, sagt: Weißt du was? Wir brauchen dich nicht, geh von hier weg, du schadest uns wirklich. Es gibt hier allerlei Möglichkeiten, von draußen, bis du drinnen bist, aber fast nicht, dass du drinnen bist, und bis du wirklich drinnen bist und unter den Aktiven.

Ja.

48:27

Schüler: Es sieht wirklich so aus, dass der Schöpfer doch die Hand des Menschen auf die Wahl der Umgebung legt.

Rav: Der Mensch braucht nur Stärkung, wo er ist, nur die richtige Klärung in Richtung des Ziels, und sich darin zu stärken. Noch ein bisschen zu klären und noch ein bisschen sich zu stärken, und das war's.

Schüler: Meine Frage ist, dass wenn es sagen wir dasselbe...

Rav: Man gibt dir keine zwei Paar Reshimot. Man gibt dir nur ein Paar. Man gibt dir immer einen bestimmten Zustand, man lässt dich nicht in zwei Zuständen sein. Das scheint uns vielleicht so, nie. Man gibt uns nur einen Zustand, und in ihm, innerhalb dieses Zustands, in dem wir sind, eine Öffnung zu einem höheren Zustand zu finden, näher zur Göttlichkeit. Und wieder ein bestimmter Zustand, und wieder im ganzen Durcheinander, das darin ist, wieder eine Öffnung zu einem noch näheren Zustand zum Schöpfer zu finden, das ist alles. Den Zustand ändert man nicht, nur innerhalb dieses Zustands klärt man.

Schüler: Also wie vertieft man diese Klärung? Wie macht man sie...

Rav: Also diese Klärung zu vertiefen, das ist nur durch die Arbeit in der Gruppe möglich, denn du wirst nicht in dem finden, was vor dir ist, was näher zur Spiritualität heißt? Also hat man dir gesagt, näher zur Spiritualität ist mehr Liebe der Freunde. Das ist es. In der Dunkelheit hast du keine andere, keine andere Indikation.

50:05

Schüler: Die Notwendigkeit der Gemeinschaft ist auch etwas, das...

Rav: Die Notwendigkeit der Gemeinschaft beginnt damit, dass der Mensch die Notwendigkeit zum Glauben empfindet, über sich selbst zu sein, über seinem Wesen, über dem Punkt, über seinem Willen zu empfangen. Das ist, nachdem das umgebende Licht ziemlich lange wirkt, nach viel Anstrengung fängt der Mensch an zu spüren, dass er dieselbe Kraft braucht, (zeigt in der Skizze) dieses Quadrat, das "Glaube über dem Verstand" heißt, über dem Wissen. Dass der Mensch das nötig hat, dass das für ihn Luft ist, dass anscheinend dort das spirituelle Leben ist, über meinem "Ich".

Das ist das umgebende Licht, das ihm langsam diese Empfindung bringt. Also wie kann ich dann dieses Quadrat erwerben, Glaube über dem Verstand, über dem Wissen, über diesem Verlangen? Wie kann ich das erwerben? Da fange ich unbedingt an, mich nach der Gemeinschaft zu sehnen, die mir eigentlich diese Sache bringen kann. Denn im Verhältnis zum Freund mehr als zu mir selbst fange ich an zu entdecken, dass das mir die Kraft des Glaubens bringt. Also fängt der Freund an, bei mir eine Quelle des Erwerbs der Kraft des Glaubens zu sein, des Lichts des Glaubens.

Dass ich mich zu ihm so beziehe, in Selbstaufgabe, ich sehe in ihm den Spender des spirituellen Lebens. Dann fängt es wirklich an zu sein, wie sagt man? Nicht Sehnsucht, Notwendigkeit der Gemeinschaft. Das ist es. Das heißt nochmal, jede Sache muss zuerst in mir sein, ein Mangel. Und Mangel an der Gruppe – davor muss der Mangel am Glauben sein, und der Mangel am Glauben ist schon unbedingt eine Erleuchtung von oben. Sonst wird mein Leben in mir sein, nicht über mir. Es sind irgendwelche Achten, die ich dir hier tanzen kann, das wird nicht helfen.

Aber schön, dass man schon über feinere und feinere Unterscheidungen spricht.

Ja.

53:04

Schüler: Muss diese Richtung, die ich innerhalb der Gruppe zum Schöpfer nehme, immer so eine Art Hinausgehen und Hineingehen oder Hineingehen und Hinausgehen sein, oder müssen wir anstreben, dass es etwas Einheitliches ist – sagen wir der Zustand "bis Er mich nicht schlafen lässt". Wie kleidet sich die Gruppe auf so einen Satz ein? Denn das ist wirklich ein Verhältnis zu Ihm. Wie...?

Rav: Das Verhältnis immer zum Schöpfer. Gott behüte, nie nur zur Gruppe, und nicht nur zum Freund, und nicht nur zur Tat, und nicht nur zu dieser Welt. Sondern zuerst der Schöpfer, und danach alles Übrige als Mittel, das zu Ihm bringt. Sonst, wofür... wovon fängst du an, wofür machst du alles? Was ist Glaube? Einfach Glaube zu sein? Also du willst... also warum will ich den Glauben?

Das ist schon... gut sagen wir, gehen wir darauf ein. Warum will ich den Glauben? Aha, "dort ist spirituelles Leben, ich erhebe mich über mein Verlangen, ich schwebe, ich bin wie der Engel." Das nennt man, um zu empfangen zu geben, das ist eine Klipa. Das ist schon, du sprichst über eine Klipa. Verstehst du?

Das heißt, wenn du den Schöpfer nicht als Ziel setzt, sondern den Willen zu empfangen, kommt bei dir so heraus. (in der Skizze) Dass du nicht mit deinem Willen zu empfangen unten und Glauben oben gehst, sondern du bist bereit zu sein (Skizze) mit Glauben über deinem Willen zu empfangen, Wille – du bist bereit, Glauben zu erwerben, dass hier dein Verlangen gefüllt sein wird. Wie schreibt man gefüllt? Das ist es.

Also du hast einfach, du bist bereit, jetzt darauf einen Zimzum zu machen, denn du siehst, dass es so nicht geht, du sehnst dich nach Glauben, von dem aus du zur Füllung kommen wirst. Aber wenn das hier sein wird, dann ist das eine Klipa. Das heißt, zu geben um zu... du bist bereit zu geben um zu empfangen. Deshalb sagt man dir, wenn du eine richtige Handlung machst, dann muss so eine Handlung sein, dass hier (siehe Skizze) der Schöpfer sein wird, und dann machst du den Zimzum auf deinen Willen zu empfangen, um durch den Glauben zu Ihm zu kommen. Dass der Glaube, das Quadrat des Glaubens und der Schöpfer – das wird einfach Übereinstimmung sein, das ist gleich dem.

Das heißt, wie beschreibst du dann überhaupt den Glauben, du beschreibst den Glauben gemäß dem, wie du den Schöpfer beschreibst. Jetzt, wie kannst du den Schöpfer und den Glauben beschreiben, wenn du sowohl das als auch das nicht weißt, wie? Dann bringst du hier das Thema der Gruppe hinein.

Hab ich's richtig geschrieben?

Das ist es. Und dann irrst du dich nicht, dass du wirklich in die richtige Richtung gehst. Du irrst dich wirklich nicht, dass du deinen Willen zu empfangen neutralisiert hast, wenn für dich die Wichtigkeit der Gruppe deine Verlangen ersetzen kann.

56:40

Schüler: Aber wir sagen, dass auch aus dem "nicht für sich" wir ein bisschen wollen...

Rav: Unsere Sehnsucht hier, dass wir sowohl in dem als auch in dem sind, ist nicht wichtig, wir können noch nicht klären. Deshalb sagen wir, dass wir im "nicht für sich" sind.

Ja.

Schüler: Also kann man sagen, dass Glaube eigentlich mein Verhältnis zum Schöpfer ist, ohne jeden Zusammenhang damit, was Er mir in meinen Gefäßen des Empfangens gibt.

Rav: Glaube ist mein Verhältnis zum Schöpfer ohne jeden Zusammenhang – wenn das ohne jeden Zusammenhang damit ist, was ich von Ihm empfange. Oder anders, was heißt ohne jeden Zusammenhang damit, was ich empfange? Wenn ohne jeden Zusammenhang zu meinen Verlangen des Empfangens.

Ja.

Schüler: Was muss in unserer Absicht während des Lernens sein – den Glauben zu erwerben oder zu offenbarter Vorsehung zu kommen?

Rav: Also öffne den Punkt 17 im "Vorwort zur Lehre der Zehn Sefirot" und schau. "Daher ist der Lernende verpflichtet, sich vor dem Lernen auszurüsten" womit? Sich auszurüsten, oder welches Wort, "sich im Glauben an den Schöpfer zu stärken". Sicher müssen wir nur das vom Lernen verlangen. Seht ihr? Alles schließt sich.

Ja.

58:05

Schüler: Was ist Selbstaufgabe gegenüber der Gruppe, gegenüber der gemeinsamen Urteilsfindung? ...

Rav: Ich habe schon viel darüber gesprochen.

Ja, Eran.

Schüler: Warum schreiben dann die Kabbalisten, dass man in Freude sein muss, in Erhebung? Warum, wenn ich den Zimzum halten muss, sehen, wie sehr ich keine Kraft im Willen zu empfangen habe – aus dem heraus werde ich die Notwendigkeit verstehen, die ich in der Gemeinschaft habe. Denn wenn man mir jetzt sagt, sagen wir, fliehe nicht vor der Dunkelheit, halte diese Dunkelheit, sieh, wie sehr du darin eingesperrt bist, sieh, wie sie über dich herrscht und nicht das Verlangen zum Schöpfer – daraus kommst du zur Notwendigkeit der Gemeinschaft, denn sie kann dir die Verbindung mit dem Schöpfer geben, das Verlangen nach Ihm. Warum sagt man mir gleichsam, versuche in Freude zu sein, du musst nicht... sagen wir warum die Selbstaufgabe...

Rav: Nein, nein. Dass man sagt, versuche in Freude zu sein, das ist nicht, dass das Ziel ist, in Freude zu sein. Sondern wenn du nicht in Freude bist, heißt das, dass du nicht mit der höheren Idee verbunden bist, sondern innerhalb deiner Gefäße bist, gemäß deinen Gefäßen prüfst: "Ich habe einstweilen nichts, der Schöpfer ist nicht so in Ordnung, dieses Leben ist Müll und so weiter." Das ist ein Zeichen.

Wenn du von den Gefäßen des Empfangens getrennt bist, kann es nicht sein, dass du nicht in Freude bist. Denn wenn du doch in ihnen bist, kann es Freude sein, dass du im Erwerb bist, oder du bist in Trauer, dass du siehst, dass du hier dort nichts hast. Freude ist einfach eine Prüfung, ein Ergebnis daraus, dass du von den Gefäßen des Empfangens getrennt bist.

Schüler: Aber sagen wir, gleichsam, sagen wir, es gab eine Zeit, da gab es "Leiden lebe" – dass Kabbalisten gleichsam, weil der Wille zu empfangen klein war, ein Leben in Leiden leben mussten und daraus heraus. Das verstehe ich. Warum? Weil wenn du, wenn man dem Menschen sagt, sieh, was du nicht hast – er sieht, was er hat, und er sieht, wie das über ihn herrscht und dann hat er die Notwendigkeit in der Gemeinschaft, weil er versteht, wie sehr die Verlangen über ihn herrschen. Hier, wenn du nicht versuchst, die ganze Zeit aus dieser Dunkelheit herauszukommen, sagt man dir, fahre mit deinem Leben wie gewöhnlich fort. Dann kann es sein, dass irgendwann... du bist die ganze Zeit in der Illusion, dass du vielleicht dafür eine Füllung erreichst.

Rav: Diese Methode, dass der Kabbalist ein Leiden lebte und dadurch den Willen zu empfangen neutralisierte und sich der Spiritualität näherte – diese Methode verpflichtete nicht unbedingt dazu, in einer Gruppe zu sein. Also arbeitete der Mensch daran, den Willen zu empfangen wortwörtlich zu neutralisieren, er hat einfach durch Gewohnheit den Geschmack am Willen zu empfangen aufgehoben. Der Wille zu empfangen war so sehr schwach.

Ich gebe dir ein Beispiel von mir. Ich liebte in meinem Leben lange Zeit Süßes. Jetzt hat man mir Süßes verboten, man hat mir auch allerlei Weißbrot verboten, allerlei solche Dinge. Ich versuche seit einigen Monaten, sagen wir seit einem halben Jahr, das einzuhalten. Ich habe den Geschmack daran verloren. Gestern wollte mich meine Frau mit einer Süßigkeit ehren, die zuckerfrei ist – heute macht man allerlei solche Dinge, Lüge, ohne Zucker und ohne Cholesterin und das das das...

Schüler: Keine Süßigkeit.

Rav: Ja, keine Süßigkeit, ja. Ich spüre keinen Geschmack im Süßen. Ich spüre keinen Geschmack im Süßen, ich war erstaunt. Ich brauche das wirklich nicht. Und das, sagt man sogar in der Spiritualität, süß heißt gleichsam Genuss, Geschmack, Mangel an... nein, Hidur, das ist es, verstehst du?

Das heißt, durch Gewohnheit kann der Mensch wirklich aufhören, ein bestimmtes Verlangen zu verwenden. Durch Gewohnheit kann der Mensch sich dazu bringen, Dinge zu fühlen, die er vorher nicht gefühlt hat. So haben damals jene Kabbalisten gearbeitet, und das ist keine Gruppe und nichts und keine umgebenden Lichter, nur aus dem Willen zu empfangen, das ist Arbeit...

Ja.

62:56

Schüler: Ich versuche es anders. Es ist mir leichter zu sehen, sagen wir, dass ich keine Verbindung mit dem Schöpfer habe, oder mich überhaupt auf diesen Punkt zu beziehen, dass ich keine Verbindung zum Schöpfer habe, aus dem Leiden, aus der Leere. Denn wenn ich gefüllt bin, verwirrt mich das auch, und ich habe so ein Gefühl, gleichsam habe ich die Füllung selbst erreicht. Das zeigt mir keine Schwäche, dass ich jetzt daraus die Notwendigkeit zur Verbindung mit dem Schöpfer brauche. Also warum verpflichten die Kabbalisten den Menschen sagen wir im Weg der Arbeit nicht – ich weiß nicht, ob ins Leiden, aber – sich gleichsam mehr in seine Leere zu vertiefen? Weil daraus kommt der Mensch zu allen ernsteren Unterscheidungen. Es ist ihm leichter. Es ist ihm leichter, Glauben zu wollen aus der Dunkelheit. Warum ist das gleichsam nicht Teil der Arbeit?

Rav: Fragst du über unsere Zeit?

Schüler: Ja.

Rav: Man hat uns einen Willen zu empfangen gegeben. Innerhalb dieses Willens zu empfangen hat man darum herum allerlei Genüsse gegeben. Und der Wille zu empfangen mit den Genüssen darum herum, diese Situation heißt "diese Welt". Ja? Das ist es. Nicht dass... lass die Objekte, die du in dieser Welt hast, ja? Sondern Verlangen und Genüsse darum herum auf einem bestimmten Niveau, auf einer bestimmten Ebene – das heißt diese Welt. Und man hat dem Willen zu empfangen in dieser Situation Mangel an Füllung gegeben, das als Hilfe. Auf diesen Willen zu empfangen zu treten, mit ihm zurechtzukommen, über ihm sein zu wollen.

Also was fragst du?

64:44

Schüler: Ich frage, warum das nicht Teil der Arbeit ist.

Rav: Welcher Teil der Arbeit?

Schüler: Warum sagt man dir sagen wir in unserer Methode nicht, lauf nicht hinter...

Rav: Wenn der Wille zu empfangen mit den Genüssen, die ihn umgeben, in dieser Welt gefüllt wäre, wenn man sie nicht für eine große Anstrengung erwerben müsste, jeder Genuss entsprechend dem, ihm entsprechend die Summe der Anstrengung, oder sogar die Anstrengung auch, und er hätte erwerben können oder nicht, dann hätten wir nicht aus dieser Welt herauskommen können. Denn insgesamt bin ich der Wille zu empfangen. Wenn mein Wille zu empfangen befriedigt ist, was brauche ich dann noch. Also habe ich keinerlei Antrieb zu irgendetwas. Das ist es.

Schüler: Also das ist es, was ich frage, warum verpflichtet man mich dann zu arbeiten und zu heiraten und...?

Rav: Also man gibt mir einen Willen zu empfangen und Genüsse, die mich umgeben, und ich kann diese Genüsse nicht erfassen, ich versuche es nur, sie laufen weg, oder ich fülle mich selbst für eine Sekunde, und schon ist es vorbei, und wieder bin ich leer. Man hat mir das gegeben, gerade damit ich mich erheben kann. Diese Welt wurde nicht geschaffen, um uns daran zu hindern, in die Spiritualität auszuziehen, sondern um uns zu helfen, von ihr in die Spiritualität auszuziehen. Hier hilft mir der Wille zu empfangen, das heißt, dass Pharao das... das Volk Israel zum Auszug aus Ägypten näherbringt.

Schüler: Aber dadurch, dass ich mich für einen Tag fülle, für zwei Tage, eine Woche, zwei Wochen, das kostet mich Zeit. Warum fühle ich mich befriedigt. Wenn jetzt...

Rav: Du fühlst dich nicht befriedigt, du gehst und prüfst dich selbst noch einmal und noch einmal und noch einmal, dass dein Wille zu empfangen in dieser Welt nicht befriedigt werden kann. Du gehst nicht... es scheint dir, dass du hinter Genüssen läufst. Das ist deine Verhüllung. Du läufst nicht hinter Genüssen. Man lässt dich hinter den Genüssen laufen, damit du schnell prüfst, dass du sie nicht erreichen kannst. Damit es dir letzten Endes leichter wird, nachdem du verzweifelt sein wirst, du schon eine Entscheidung haben wirst: Ich muss mich erheben, hier ist für mich nichts wert.

Das ist Hilfe. Wie würdest du Hilfe in anderer Form aufbauen? Wenn man dir Anziehung zur Spiritualität gibt, dann verwandelst du dich in eine Klipa. Also hat man dir den Anti-Zustand gegeben, einen solchen anti-spirituellen, dass du daraus die Spiritualität in heiliger Form wollen wirst, im Geben um zu geben irgendwie. Es ist nicht anders möglich, den Mechanismus aufzubauen, dass du von Null, von Null in die Spiritualität eintrittst. Sagen wir, du bist der Schöpfer der Welt. Du willst ein Geschöpf machen, das dir ähnlich ist, aus dem Nichts. Nicht aus dem Plus, aus dem Plus, dann erschaffst du, nicht dass das Geschöpf sich selbst erschafft. Der Schöpfer muss dem Geschöpf alle Möglichkeit geben, sich selbst aus dem Nichts aufzubauen.

Also aus dem Nichts geht es nicht. Nur aus dem Minus, dass dieses Minus stützt. Deshalb vom Willen zu empfangen, um zu empfangen, in einer solchen Form, und danach Klipot – nur sie als Hilfe die ganze Zeit. Ich habe keine Worte. Ihr werdet sehen, wie sehr es ein System ist, das sich selbst ergänzt, deshalb gibt es dort Fragen, warum der Heilige, gepriesen sei Er, die Klipot belebt, warum Er die Klipot erschaffen hat, wie das aus Ihm herauskommen kann. Bei Ihm ist das ein einziges System, was ist hier... hier ist nichts in irgendetwas geteilt.

Ja.

68:35

Schüler: Wir haben vorhin gesagt, der Mensch gibt eine gute Anstrengung, daraus bekommt er Mangel an Glauben, daraus bekommt er Mangel an der Gruppe.

Rav: Ja, Mangel an der Gruppe kann nicht sein, bevor ich Mangel an Glauben habe. Das heißt, ich habe so, weißt du, wie man sagt, dass es gibt, also gibt es. Aber nicht, dass... "to need", wie sagt man? "Notwendig" vielleicht, ja wirklich, "ich... benötige". "Unerlässlich". Das ja, auch die Gruppe, manchmal erinnere ich mich mitten am Tag an etwas. Oder ich brauche einen Anruf, dass man mich erinnert.

Schüler: Also was ist diese erste Station, dass die Anstrengung wirksam ist, sodass sie diese Kette gebären wird? Eine Anstrengung, die ein Bedürfnis zum Glauben gibt, das ein Bedürfnis zur Gruppe geben wird. Worin besteht diese erste Anstrengung, um das umgebende Licht anzuziehen, das in mir die zweite Sache aufbauen wird, das Bedürfnis zum Glauben, das in mir die dritte Sache aufbauen wird, das Bedürfnis zur Gruppe? Also in diesem ersten Würfel...

Rav: Alles hier muss kombiniert sein. Auch die Sehnsucht nach dem Schöpfer, auch die Sehnsucht nach dem spirituellen Leben, dass man mir Genüsse um zu empfangen gibt. Der Mensch, wo er ist, so arbeitet er. Und auch die Gruppe, von der man mir sagt, dass es sein kann, dass ich sie brauche. In Ordnung, ich bin einverstanden, dass ich sie brauche, soll es sein. In all solchen Formen fängt der Mensch an zu arbeiten, das umgebende Licht macht das Übrige.

Jetzt werden wir lernen, dass das umgebende Licht uns das machen wird, "der Lernende ist verpflichtet vor dem Lernen", richtig? Das ist es.

So viel wir sprechen, alles macht das umgebende Licht.

(Ende der Lektion)