Tägliche Lektion10. Feb. 2026(Morning)

Part 1 Rabash. Artikel 32 (1988) (29.04.2003)

Rabash. Artikel 32 (1988) (29.04.2003)

10. Feb. 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht 29.04.2003

Buch „Schriften des RaBaSH", Band 1, S. 759, „Was sind die zwei Handlungen in der Zeit des Abstiegs"

Rav: Letztendlich muss der Mensch sowohl in der Zeit des Aufstiegs als auch in der Zeit des Abstiegs schließlich erkennen, dass der Schöpfer alle seine Handlungen hält, alle seine Gebete, alle seine Zustände, und sie bestimmt. Und der Mensch soll nur auf sich selbst schauen, wie er bereit ist, jeden Zustand anzunehmen, der zu ihm kommt - und Angleichung, Angleichung der Form mit dem Schöpfer. In dem Maße, wie er sich bemüht, jeden Zustand als vom Schöpfer kommend zu sehen, und sich bemüht, mit jedem Zustand, der von Ihm kommt, einverstanden zu sein, in diesem Maße beginnt er, die Gedanken und die Absichten des Schöpfers zu verstehen, was „aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich" genannt wird, und so gelangt er zur Dwekut (Anhaftung).

Die Dwekut besteht demnach nicht nur darin, dass man sich Ihm in seinen Handlungen angleicht, sondern darin, dass man „denselben Rosh" empfängt, sozusagen. Was bedeutet „derselbe Rosh"? So wie das Höhere Licht von oben zu ihm kommt, so baut er seine Antwort darauf von unten auf.

Gibt es Fragen? Ja.

Schüler: Was bedeutet es, dass der Mensch sich den Handlungen des Schöpfers angleicht?

Rav: Noch einmal? Was bedeutet es, dass der Mensch…

Schüler: Was bedeutet es, dass der Mensch sich den Handlungen des Schöpfers angleicht?

Rav: Angleicht – was bedeutet es, dass der Mensch sich den Handlungen des Schöpfers angleicht – dass er sich bemüht, dieselben Handlungen auszuführen. Das heißt, dieselben Handlungen des Gebens. Dass er die Handlung des Schöpfers an ihm enthüllt, und durch die Enthüllung der Handlung des Schöpfers – und im Allgemeinen erscheint die Handlung als eine negative Handlung gegen den Willen zu empfangen – denn der Schöpfer enthüllt sich zuerst dadurch, dass Er dem Menschen Willen zu empfangen hinzufügt. Also muss der Mensch zuerst den Bösen Trieb (Jezer haRa) enthüllen, danach… Das heißt, sein Verlangen enthüllen. Innerhalb seines enthüllten Verlangens fühlt er, wie sehr er vom Schöpfer entfernt ist.

Wie sehr er von Ihm entfernt ist – zu verstehen, dass dieses Verlangen vom Schöpfer kommt, und dieses Verlangen einerseits als Böses zu sehen, weil es ihn vom Schöpfer entfernt in seiner Form, die um zu empfangen ist. Aber an sich ist dieser Zustand positiv, denn er ist ein Aufruf des Schöpfers, sich Ihm auf der Höhe dieses Verlangens anzunähern, wenn er es mit um zu geben korrigiert.

Das heißt, bei jeder Handlung und in jedem Zustand, was auch immer es sei, darf er die Verbindung mit dem Schöpfer nicht verlieren, andernfalls wird er sofort anfangen, sich mit dem Zustand zu beschäftigen, das heißt mit dem Verlangen, das sich in ihm befindet, auf eine Art, die nicht zielgerichtet ist. Und nachdem er alle diese Stufen durchläuft und sich bemüht, mit diesem Verlangen dasselbe zu tun, was in der Absicht des Schöpfers liegt – dass der Schöpfer in diesem Verlangen geben will – dann korrigiert er es zu um zu geben und gibt ebenfalls dem Schöpfer innerhalb dieses Verlangens. Dieses Verlangen wird gleichsam zu etwas Gemeinsamen zwischen ihnen, und danach, in der korrigierten Form, wird dies das Innere des Parzuf genannt, wo sich Schöpfer und Geschöpf treffen und dort angehaftet sind.

Das heißt, die Verlangen als Mittel zu sehen, als etwas, das nicht mir gehört, sondern ich habe einen Rosh, wo ich zusammen mit dem Schöpfer in den Absichten sein möchte, und ich habe einen Guf – es wird vom Rosh der Neshama (Seele) und vom Guf der Neshama, des Parzuf, gesprochen – und ich habe einen Guf, in dem der Schöpfer sich befindet und auch ich mich befinde, gleichsam unsere Handlungen in Dwekut. Die Neshama wirklich als Teil des Schöpfers von oben zu sehen, dort, wo ich und Er angehaftet sind. Dort ist der Ort der Dwekut in den Handlungen und danach in den Gedanken.

Es gibt ebenso: Zuerst sehe ich die Handlung des Schöpfers an mir, in mir, innerhalb dieses Verlangens. Dementsprechend beginne ich den Rosh aufzubauen, und nachdem ich meinen Rosh aufgebaut habe – mich zum Schöpfer innerhalb dieses Verlangens so zu verhalten, wie Er sich durch dieses Verlangen zu mir verhält – ergibt sich, dass ich eine Handlung im Guf wie Er ausgeführt habe. Daraus beginne ich den Rosh zu erkennen… wie soll ich sagen… daraus beginne ich den Rosh des Schöpfers zu erkennen, das heißt die Absichten, Seine Gedanken mir gegenüber.

Man kann sich das wie zwei Köpfe vorstellen, die ein Parzuf hat. Der erste Rosh ist der Rosh de Hitlabshut (der Einkleidung), das ist gleichsam ein Teil des vorherigen Parzuf. Und der zweite Rosh ist der Rosh de Awijut (der Grobheit), das ist der praktische Rosh des aktuellen Parzuf. Also dadurch, dass ich mich zum Schöpfer verhalte und mit Ihm angehaftet sein will in demselben Verlangen innerhalb des Parzuf, den Er jetzt für mich aufstellt – zuerst in einem unkorrigierten Verlangen, das ich erbitte, und das Verlangen wird korrigiert – bauen wir unsere Begegnung innerhalb des Parzuf auf. Wir bauen daraus auch eine gegenseitige Beziehung im Rosh de Awijut auf, und daraus gelange ich auch zum Rosh de Hitlabshut, wo ich Seine Handlungen erkenne, die all meinen Handlungen vorausgehen, Seinen vorherigen Handlungen mir gegenüber. So klettert man von unten nach oben – „aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich" wird das genannt.

Ja.

Schüler: Und nachdem man das Böse in irgendeiner Handlung enthüllt hat, in irgendeinem Verlangen – womit beginnt die Korrektur, damit, dass man diese Weisheit durchläuft…

Rav: Ich habe nicht verstanden. Nachdem ich das Böse enthüllt habe – das Böse enthülle ich im Gebrauch des Verlangens, dass ich das Verlangen, das sich jetzt offenbart hat, um zu empfangen gebrauchen will. Warum offenbart es sich so? Die Absicht, dieses Verlangen zu genießen, und die Absicht, für mich selbst zu genießen – ja, für mich selbst – das empfange ich von oben als Gegebenes. Jetzt muss ich sehen, was die Ursache innerhalb dieses Verlangens ist, was das Verlangen ist, das ich empfangen habe.

Es kann ein Verlangen sein, in dem ich große Genüsse fühle, oder ich fühle darin die Fähigkeit zu genießen. Das heißt, ein Ziel zu erreichen. Ein Ziel für mich. Also empfange ich das Verlangen zu genießen. Jetzt beginnt die Anstrengung, durch die ich enthüllen muss, dass mir nicht die Füllung des Verlangens wichtig ist, sondern die Absicht darüber. Dass die Absicht um zu empfangen – auch wenn ich innerhalb des Verlangens genießen werde, so wie das Verlangen selbst mir jetzt vormalt, dass man genießen kann, und ich jetzt in einem Mangel bin, weil es nicht gefüllt ist – so ist die Absicht, die ich empfangen habe, um zu empfangen, das eigentlich Böse, und weil der Schöpfer größer ist, wird Er in meinen Augen bedeutender als die erwartete Füllung im Verlangen.

Das heißt, ich muss die Größe des Schöpfers höher einschätzen als die Größe des Genusses, der im Verlangen empfangen werden kann. Wenn ich dorthin gelange, dann heißt das, dass ich zur Erkenntnis des Bösen gelangt bin. Das geschieht nur dadurch, dass man wirklich in der Gruppe arbeitet und sich bemüht, von allen beeindruckt zu werden, dass das Ziel – dass der Schöpfer die… „Größe des Schöpfers" ist, wie ich üblicherweise sage. Wenn wir dorthin gelangt sind, dann gibt es gleichsam eine Notwendigkeit, dass dies wirklich so sein soll mit meinen eigenen Kräften, also bete ich zum Schöpfer, dass Er mir Sich selbst als größer offenbaren muss als das Verlangen, das Er mir zuvor gegeben hat.

Das heißt, die Handlungen des Schöpfers an mir geschehen so: Er gibt mir einen Willen zu empfangen mit um zu empfangen, und ich muss durch die Gruppe, durch die Bücher enthüllen, dass dieses Verlangen böse ist, weil das Verlangen selbst in meinen Augen größer ist als die Größe des Schöpfers. Also werde ich den Schöpfer bitten, sich mir als groß zu offenbaren – nicht sich mir als Quelle des Genusses zu offenbaren – sondern dass Seine Größe mir helfen wird, mein Verlangen in der umgekehrten Absicht zu gebrauchen, mit um Ihm zu geben. Das ist ein Gebet um die Korrektur der Kelim (Gefäße). Wenn ich dorthin gelange, dann wird es danach bereits ein Gebet um das Geben, um die Füllung des Kli (Gefäßes). Ich bete nicht um die Füllung des Kli. Ich bete um die Möglichkeit, mit um zu geben zu arbeiten.

Habe ich die Frage nicht beantwortet? Ich weiß nicht.

Schüler: Ich habe gefragt, ob es in diesem ganzen Prozess, den Sie jetzt beschrieben haben, auch die Angelegenheit der Beerdigung gibt, und woher danach die Wiederbelebung der Toten kommt? Gibt es…?

Rav: In diesem ganzen Prozess gibt es die Angelegenheit von – zuerst Entfernung, dann Tod, dann Beerdigung, dann Verwesung, und dann Wiederbelebung… Wiederbelebung der Toten. Nicht Abstoßung, sondern Wiederbelebung. Nun, was ist der Unterschied, ob ich Abstoßung sage?

Schüler: Das ist mit einem T.

Rav: Genau, ja, Wiederbelebung der Toten. Nicht Abstoßung, Wiederbelebung. Ja.

Schüler: Was verbirgt es vor dem Menschen, wenn er gleichsam kommt, um sich selbst zu begraben – ist das Klipa oder Kedusha, was…?

Rav: Was heißt „was verbirgt"? Er will begraben. Ein Mensch, der zu einer Stufe, zu einem Zustand kommt, in dem er sein Verlangen begraben will… Das ist nicht das Verlangen, sondern seine Absicht. Er begräbt nicht das Verlangen. Er muss wissen, dass es unmöglich ist, zur Beerdigung seines Verlangens zu gelangen, wenn man nicht genau weiß, was genau man begräbt. Was heißt Beerdigung? „Beerdigung" bedeutet, dass die Sache, die in mir gestorben ist, ich darauf eine zusätzliche Korrektur mache. „Beerdigung" ist eine Korrektur, dass ich nicht die Absicht um zu empfangen gebrauchen will, die in mir ist, und ich gehe einfach… Ich gebrauche dieses Verlangen nicht, so wie es jetzt bei mir ist, sondern es ist für mich jetzt wie tot. „Tot" heißt, dass es bei mir nicht… nicht in mir leben kann, nicht in meinem Gebrauch sein kann.

Und danach, langsam, beginne ich zu enthüllen, dass das, was jetzt bei mir nicht im Gebrauch ist, doch im Gebrauch sein könnte, wenn es das Gegenteil wäre. Ich beginne die Verwesung darin zu enthüllen, wie sehr es in seinem Inneren, in seiner Grundlage das Gegenteil vom Schöpfer ist. Und gleichzeitig damit, dass ich enthülle, dass es das Gegenteil vom Schöpfer ist, enthülle ich auch darin, letztendlich: Es könnte sein, wenn es wirklich das Gegenteil von dem wäre, was es ist, dann könnte ich es anders gebrauchen. Das heißt, dadurch, dass es verwest, sehe ich auch, wie sehr das Gegenteil gut sein könnte. Es ergibt sich: Wenn es das Ende der Verwesung erreicht, dann entsteht in mir eine Vorbereitung, dass ich um die Wiederbelebung bitten kann. Und sobald es das Ende der Verwesung erreicht, ist es bereit, zur Wiederbelebung aufzustehen.

Das heißt, die Absicht um zu empfangen ist bereits nach der Beerdigung. Beerdigung ist wie eine Einschrän… der Tod ist wie ein Zimzum (Einschränkung), den ich mache. Ich will es nicht gebrauchen, es ist für mich tot im Gebrauch. Danach – Beerdigung und Verwesung – bedeutet, dass ich außerdem, dass es im Gebrauch tot ist, beginne zu prüfen, wie sehr diese Sache das Gegenteil vom Schöpfer ist. Ich fahre gleichsam fort, es zu prüfen, ich lebe trotzdem in ihm und enthülle seine Gegensätzlichkeit. Dadurch, dass ich seine Gegensätzlichkeit enthülle, dass die Form um zu empfangen in mir verwest, und jedes Mal, wenn sie mehr und mehr verwest, fühle ich, wie sehr ich es gebrauchen könnte, wenn es um zu geben statt um zu empfangen wäre. Das heißt, ich enthülle in der Verwesung bereits Eigenschaften des Lebendigen, die möglich wären.

Und wenn es das Ende der Verwesung erreicht, dann sehe ich definitiv, dass man es umkehren kann, ich bin bereits bereit für die Umkehrung, zu um zu geben, und ich bitte, und dann kommt die Wiederbelebung der Toten. Dasselbe Verlangen bleibt, und die Absicht – ich bin bereit, dass sie beginnt, zur Wiederbelebung der Toten aufzustehen. Und auch dieser Prozess ist ein stufenweiser, nicht sofort auf der ganzen Stufe, sondern aus all ihrer Gegensätzlichkeit… so wie wir von der doppelten Verhüllung zur einfachen Verhüllung kommen, zur Enthüllung, zur ewigen Liebe – so sind auch diese Prozesse.

Schüler: Ich wollte fragen, warum dies durch mich selbst geschieht, warum muss man die Aufstiege und Abstiege durchlaufen, diesen ganzen Prozess?

Rav: Warum die Korrekturen, jede einzelne Korrektur von uns, in stufenweiser Form geschieht und nicht… das heißt, in vielen Aufstiegen und Abstiegen und nicht auf einmal? Dafür gibt es mehrere Gründe. Ein Grund, der gleichsam einfach und so verständlich ist, aber eigentlich nicht wirklich der Grund – dass es schwierig ist, sofort eine große Korrektur zu machen, es ist besser, kleine Korrekturen zu machen. Wir sehen, dass wir in allen Situationen in dieser Welt zu etwas Vollkommenem, zu etwas Gutem langsam gelangen. Bis wir lernen, bis wir etwas aufbauen, bis wir dafür Verstand und Fähigkeit haben, und die Handlung selbst, die aufgebaut wird. Aber man kann sagen, das sind letztlich Ergebnisse dessen, was von oben geschieht.

Warum geschieht es so von oben? Es geschieht von oben so, weil der gesamte Aufbau der Wirklichkeit die vier Phasen (Bchina) sind. Und von vornherein, um zur 4. Phase (Bchina Dalet) zu gelangen, zum Willen zu empfangen, der sich selbst erkennt als empfangend, und es einen Gebenden gibt, der ihm gibt, und er vom Gebenden empfängt, und der Gebende groß ist – auch darin, dass er oben ist und vollkommen und gibt, und der andere klein ist, der Wille zu empfangen, und vom Gebenden abhängig ist, und so weiter. Das heißt, wir sehen, dass das Licht stufenweise auf den Willen zu empfangen wirkt, um aus ihm ein Kli aufzubauen, das für seine Aufgabe geeignet ist.

Und danach, wenn der Wille zu empfangen beginnt, seine Handlungen zu enthüllen, muss er notwendigerweise jedes Mal gemäß denselben vier Phasen, die in ihm sind, ein Bedürfnis nach Handlung enthüllen, die Fähigkeit zu handeln, und die Handlung selbst. Jedes Mal muss er sich in Yud-Hej-Waw-Hej entwickeln, sowohl in der Analyse, in der Erkenntnis, in der Kritik, in der Klärung, als auch in der Feststellung seiner Wirklichkeit – wo er sich befindet, wer er ist und was er ist –, auch in der Entwicklung des Gebets, der Bitte, bis sie sich zu einem vollständigen Gebet entwickelt, das würdig wird, die Kraft von oben zu empfangen, auch in der Handlung, die er danach mit der empfangenen Kraft ausführt – alles entwickelt sich in Ordnung gemäß vier Stufen.

Und diese vier Stufen sind im Allgemeinen, in der Gesamtheit des ganzen Zustands. Aber so wie wir fünf Welten haben, AK und ABYA, aber danach hat jede Stufe auch bis unendlich ihre eigenen Einzelheiten. Und das ist ja nicht wirklich der Grund, warum wir viele Handlungen ausführen müssen. Der wichtigere Grund dafür ist, dass wir jede Sache aus ihrem entgegengesetzten Zustand heraus enthüllen müssen: „Wie der Vorteil des Lichts aus der Finsternis." Das heißt, wir müssen hier zu einer Unterscheidung gelangen, die der Schöpfer uns nicht gibt. Sondern wir selbst müssen sie enthüllen.

Und dafür durchlaufen wir das Zerbrechen (Shwira). Und im Zerbrechen empfangen wir in uns viele Teile, die zusammen sind, aber einander entgegengesetzt. Und in spiritueller Hinsicht – nach dem Zerbrechen empfangen wir Teile, die zusammen sind. Obwohl ihre Natur verschieden, gegensätzlich ist, und wir müssen bestimmen, ihre Natur enthüllen, wie sehr sie einander entgegengesetzt sind. Und aus der Gegensätzlichkeit zwischen den Eigenschaften des Schöpfers und den Eigenschaften des Geschöpfs in den zerbrochenen Teilen – der Punkt im Herzen (Nekuda shebeLev) und das Herz, Licht und Kli, um zu empfangen und um zu geben – die nach dem Zerbrechen wirklich alle zusammen sind und alle in einer solchen Form, dass sie in einem einzigen Gegenstand sind – müssen wir aus diesen Unterscheidungen das enthüllen, was „Mensch" (Adam) genannt wird.

Denn wir wollen aus der Prüfung und dem Vergleich zwischen den Eigenschaften des Schöpfers und des Geschöpfs, zwischen der rechten und der linken Linie – sagen wir –, zu etwas gelangen, das in der Wirklichkeit nicht existiert. Zu einem neuen Verlangen, der Mittleren Linie. Diese Sache existiert nicht von vornherein und rollt nicht von oben nach unten herab. Sie müssen wir von unten nach oben aufbauen. Und um sie aufzubauen, müssen wir nach dem Zerbrechen aus den zerbrochenen Teilen in jeder Stufe, in jedem Zustand, in jeder Art, die es gleichsam in den zerbrochenen Kelim gibt, bauen.

Und deshalb haben wir für jedes Einzelteil – denn die zerbrochenen Kelim sind aufgeteilt, isoliert, verstreut, voneinander entfernt – wir müssen gleichsam an jedes einzelne Kli herantreten, Unterscheidungen machen und aus diesen Unterscheidungen die Gegensätzlichkeit unserer Beziehung zum Schöpfer aufbauen, was die Mittlere Linie ist, das ist der Mensch (Adam), das ist die neue Sache, die geschaffen wird, die wir tatsächlich erschaffen. Aufstehen, aufrichten. Und hier, weil es nach dem Zerbrechen viele verstreute Teile sind, die nicht miteinander durch den allgemeinen Massach (Schirm) zu einer einzigen Absicht verbunden sind, ergibt sich, dass wir viele Handlungen an jedem zerbrochenen Teil haben, und bei jedem Teil beginnen wir vom Zerbrechen, von der Erkenntnis des Zerbrochenseins.

Das heißt, von einem Abstieg, wie es bei uns genannt wird, gegenüber dem vorherigen Zustand, in dem wir waren. Wenn wir an jedes einzelne Teil herantreten, um es zu korrigieren, dann beginnt es „und es war Abend und es war Morgen" zu sein. Vom Abstieg und vom Aufstieg. Das heißt, diese beiden Gründe – die stufenweise Handlung in den Stufen von Yud-Hej-Waw-Hej einerseits, und die Teile des Zerbrochenseins, die wir jedes einzelne korrigieren müssen –, das verursacht uns eine solche Wirklichkeit, dass wir alles stufenweise korrigieren müssen, in vielen Handlungen von Abstiegen und Aufstiegen.

Schüler: Der Prozess, dass ein Mensch einen Rosh empfängt. Dann muss er gemäß diesem Rosh weiterarbeiten. Was heißt das also, ein Mensch muss einen Rosh empfangen, einen Rosh aufbauen, nach dem er dann arbeitet? Habe ich das richtig verstanden? Sie sagten, dass…

Rav: Es steht geschrieben… du fragst, wie der Mensch den Rosh aufbaut, welchen Rosh er aufbaut? Es steht geschrieben: „Aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich", ganz einfach. Also dadurch, dass ich mich dem Schöpfer angleiche – aus dieser Handlung, durch diese Handlung beginne ich, Seine Gedanken zu erkennen. Das ähnelt der umgekehrten Handlung, dem, was wir von oben nach unten lernen. Zuerst gibt es den Rosh, dann den Guf. Wir – dadurch, dass wir uns dem Schöpfer in der Handlung des Guf angleichen wollen, in dem, was im Guf des Parzuf ist – werden wir würdig, dass wir beginnen, Seine Gedanken zu verstehen, zu erwerben, den Rosh des Parzuf.

Schau, wie lernen wir in dieser Welt? Ein Baby oder ein kleines Kind schaut den Vater an, führt dessen Handlungen aus oder die des Lehrers, es ist egal wessen. Führt seine Handlungen aus, versteht nicht warum, versteht nicht warum, aber wenn es die Handlungen ausführt, beginnt es danach zu verstehen, wie und was es gibt, welches Bedürfnis darin liegt, warum der Höhere so zu handeln dachte. Es hat zuerst nur die äußere Form gesehen, die Ausführung, was der Höhere ihm gegenüber tut, wie der Höhere sich ihm gegenüber offenbart.

Dadurch, dass es seine Form dem Höheren angeglichen hat – wie der Höhere sich ihm zeigt –, gelangt es daraus auch zur Absicht des Höheren, warum Er sich in solcher Form offenbart, was Er dadurch in Bezug auf den Unteren erreichen will. So wird man des Rosh würdig. „Aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich" wird das genannt. Das ist die einzige Handlung, durch die wir von einer unteren Stufe zu einer oberen Stufe gelangen können.

Und das auf jeder einzelnen Stufe. Die Handlung auf jeder einzelnen Stufe wird „Geschmäcker der Tora" (Taamei haTora) genannt. Wenn ich zu den Geschmäckern der Tora gelange, die Handlungen des Schöpfers in mir enthülle und mich Ihm angleiche, koste ich den Geschmack der Tora, sozusagen – Taamim, die Lichter, die sich im Inneren des Guf ausbreiten, im Guf des Parzuf –, dadurch, dass ich meine Absicht zu um zu geben angleiche, und ich einen Guf habe und einen Parzuf habe. Daraus gelange ich zum Rosh der Stufe, was die Geheimnisse der Tora (Sodot haTora) genannt wird, die Absichten des Schöpfers.

So wie ich die Geschmäcker der Tora enthüllen muss – so wie der Schöpfer sich mir gegenüber in dieser Handlung offenbart, dass Er mir die Verlangen bringt –, danach gelange ich von den Geschmäckern der Tora zu den Geheimnissen der Tora, „aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich". Zum Rosh des Parzuf. Der Rosh des Parzuf sind die Absichten des Schöpfers. Die darf ich nicht enthüllen, die muss ich bewahren, dass… Was heißt das, ich darf sie nicht enthüllen? Wem kann ich sie enthüllen? Was werde ich im Rosh sagen…? Wem… Was heißt das…? Was… Wie soll ich sagen? Was ist die Schwere dieses Verbots? Nein. Du darfst nicht enthüllen. „Verboten" im Spirituellen heißt: „Unmöglich." Denn diese Köpfe (Rashim), sie sammeln sich jedes Mal in mir an, sie befinden sich alle von unten nach oben in der Abstoßung. Ich… wirklich, es ist unmöglich zu enthüllen. Wie soll ich es erklären? Aber das wird kommen.

Schüler: Die Frage ist eine solche.

Rav: Ein wenig darüber kann man nicht erklären, wie das ist, es veranschaulichen.

Schüler: Sie sagen „aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich". Nun, das ist eine Sache, die… wie kann man das veranschaulichen, denn woraus erkenne ich?

Rav: „Aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich" – ganz einfach. Ich sehe, dass jemand irgendeine Arbeit ausführt, ohne zu wissen warum. Ich weiß nicht, welches Ziel darin steckt. Ich komme und in einfacher Weise, mit meinem Verstand, habe ich nichts. Ich habe nicht seinen Rosh. Mir ist nur seine Handlung offenbart. Ich beginne mit meinem Verlangen, mit meiner Fähigkeit, mit meinem Rosh, mich ihm nur in seiner Handlung anzugleichen, ich will zusammen mit ihm die Handlung ausführen. Also was tue ich? Er handelt an mir – sagen wir der Schöpfer –, in unserer Welt wirkt das auch so, wie wir in der Erziehung sehen, dass Kinder sich uns langsam anpassen und sich angleichen wollen. Aber in der spirituellen Handlung gibt der Schöpfer mir.

Ich will mich Ihm angleichen, ich will Ihm geben, mich in dieser Handlung angleichen. Das heißt, dadurch, dass ich Ihn um Kräfte bitte, sicherlich, und mich Ihm in dieser Handlung angleiche – Er gibt so und so, und ich gebe Ihm dieselben Gaben zurück –, gelangen wir zu einem Zustand, ich gelange zu einem Zustand, in dem ich… nicht dass ich… ich empfange Seine Absichten, Seinen Rosh. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Denn was mache ich aus derselben Handlung, bei der ich mich bemühe, es wie Er zu tun? Ich lerne den Stoff, an dem Er arbeitet, die Beziehung, wie Er sich dazu verhält, die Form, in der Er sich im Stoff offenbart. Ich gelange wirklich „von unten nach oben", so wird das genannt. Von der Wirkung zur Ursache.

Schüler: Ich habe eine solche Frage, dass wir wissen, dass…

Rav: Es steht geschrieben: „Es gibt kein Gras unten, über dem nicht ein Engel oben steht, der es schlägt und ihm sagt: Wachse!" Dadurch, dass ich das Gras erkenne, seinen Stoff, wie es wächst, wie der Engel auf es einwirkt, damit es wächst – dadurch beginne ich den Engel zu erkennen, in welchen Prozessen er das tut.

Ich hefte mich an seine Prozesse, will genau so sein. Daraus wird in mir derselbe Rosh gebildet. Denn wir werden mit ihm gleich in dem Gegenstand, den er ausführt. Ich verhalte mich ebenfalls zu meinem Stoff, zu meinem Verlangen, und zu der Handlung, die er tut, ich auch… Ich will wirklich wie dieser Engel sein, wie zwei Partner.

Und was zwischen uns gemeinsam ist, das ist der Stoff, den Er erschaffen hat, und das Verlangen, das Er darin ausführt. Das heißt, ich verhalte mich bereits, wie ein Engel, zu meinem Stoff, zu meinen Verlangen, wie zu einem Gegenstand im Labor. Ich beginne, das Ich vom Körper zu unterscheiden und mich zum Körper zu verhalten wie zu einem Ort, an dem wir einander gleich, angehaftet sein können.

Schüler: Für einen Menschen, der Störungen wahrnimmt. Der Zustand ändert sich von Störung zu Störung, von Überwindung zu Störung. Was lerne ich über die Störungen des Schöpfers aus der Störung, die mir geschickt wird? Das heißt, diese Frage.

Rav: Aus der Handlung des Schöpfers, der mir ein Verlangen mit der Absicht um zu empfangen schickt, lerne ich – wenn ich den Zustand erkenne –, lerne ich Seine Liebe zu mir. Dass Er mir Stoff gibt, das Verlangen selbst, und mir die Möglichkeit gibt, mich Ihm anzugleichen, wie Er zu sein, zum selben Empfinden zu gelangen, das Er hat. So ergibt sich, dass dies das bestmögliche Verhältnis Seinerseits mir gegenüber ist. Es ist unmöglich, einen Zustand der Liebe zu erzeugen, der größer ist als dieser, der Aufrichtigkeit, des besseren Verhältnisses als dieses. Denn darin hat Er wirklich jemanden erschaffen und ihm die Möglichkeit gegeben, wie Er zu sein.

Schüler: Das kann man in dem Moment tun, wenn es… ich unterscheide eine Störung und woher sie eine Quelle hat. Wenn nur eine Störung existiert, dann kann ich sie nicht loswerden, dann ist das alles, sie füllt danach die ganze Wirklichkeit aus.

Rav: Es stimmt, dass in dem Moment, wenn eine Störung kommt, das bedeutet, dass eine Störung gekommen ist, dass ich unter ihr begraben bin und sie nur fühle. Es gibt solche Momente. Und danach, langsam, gibt man dem Menschen von oben die Fähigkeit, sich selbst nicht mitten in der Störung zu sehen, sondern ein wenig neben ihr. Das heißt, man beginnt ihm ein wenig Licht zu leuchten, und aus dem Licht heraus sieht er die Finsternis. Wenn man sich in… nur in totaler Finsternis befindet und es keine Spur vom Licht gibt, fühlt man nicht, dass es Finsternis ist.

Das ist klar. Die Finsternis fühlt man aus dem Mangel an Licht. Und vom Mangel an Licht gibt uns das Licht, das von fern leuchtet – wie der Punkt im Herzen (Nekuda shebeLev), der leuchtet. Also rettet der Schöpfer den Menschen sicherlich aus jedem einzelnen Zustand, indem Er ihm jedes Mal Sein Leuchten schickt durch den Wechsel der Zustände, sagen wir es so.

Wenn das Leuchten sich ändert, sich wandelt, beginnt der Mensch dadurch seinen Zustand jedes Mal in veränderter Form zu sehen. Aber in Bezug worauf verändert? In Bezug auf dieses Leuchten. Und dann beginnt er, seinen Zustand zu beurteilen und zu prüfen, und daraus beginnt die Erkenntnis, die Kritik.

Schüler: Mir scheint, dass der Aufbau des Rosh…

Rav: Du fragst vielleicht, wie ein Mensch sicher sein kann, dass er aus dem Zustand des Falles herauskommt, wenn er sich wirklich in seinem tiefsten Inneren befindet, ohne unterscheiden zu können, dass das ein Zustand ist, der vom Schöpfer kommt? Das heißt, dass er sich wirklich in der Tiefe der doppelten Verhüllung befindet. Also hat er eine Möglichkeit, in irgendeiner Form, selbst herauszukommen? Unmöglich. Sondern gemäß den vorherigen Anstrengungen des Menschen, gemäß den Reshimot (Aufzeichnungen), die sich in ihm enthüllen müssen, gemäß dem, dass dennoch der allgemeine Motor sich bewegt und die ganze Schöpfung zur Korrektur bringt, verändern sich diese Dinge. Wenn es sich nur von der Seite des Schöpfers verändert, kann es sich gemäß dem allgemeinen Zustand sehr langsam verändern.

Wenn der Mensch Vorbereitungen hat, dass er sich selbst eine Gruppe aufbaut, Zeiten, ja? Einen Zaun, dass diese Dinge ihn dennoch verändern – das heißt, in der Form des Unbelebten (Domem) bringt er sich dennoch unter den Einfluss von etwas, außer dem Schöpfer –, der Einfluss von etwas ist der Einfluss der Gruppe, oder Bücher, ja? Oder zusammen eigentlich dies und das –, dann beschleunigt er damit seinen Prozess, ja? Das Leuchten, das sich an ihm verändert, das ist es.

Aber so oder so, das ist nicht so wichtig, es wird mit den Handlungen des Menschen gerechnet, mit dem, was er tut, mit dem, was er sich in den Zeiten des Aufstiegs vorbereitet, nicht in den Zeiten des Abstiegs. In der Zeit, wenn es dir leuchtet – was willst du von diesem Zustand? Entweder du willst ihn genießen, oder du willst in diesem Zustand maximal mit dem Schöpfer angehaftet sein, das heißt, du denkst nicht an die Genüsse, sondern denkst an den, dem du angehaftet bist, und mit wem du eine Verbindung hast, und wie sehr du mit Ihm zusammen sein willst, auch wenn sich die Zustände ändern oder nicht ändern – deine Verbindung mit Ihm, weil Er groß ist, der Höhere, und bestimmt – und nicht weil du von der Anhaftung an Ihn in Kelim des Empfangens genießen kannst.

Wenn du dich in der Zeit des Aufstiegs gerade in diesen Gedanken stärkst, und nur in ihnen du mit Ihm verbunden sein willst, dann bereitest du dir gleichsam, wie soll ich sagen, Kelim vor, um in der Zukunft schneller aus dem Fall herauszukommen. Das heißt, alles – in jeder Sache wird mit uns nur in der Zeit des Aufstiegs gerechnet. Hast du verstanden? Jetzt, nun, sehen wir dich, wie du gegen Versuchungen bestehen kannst. Dich vom Gebenden zu lösen und im Teller zu sein, oder trotz dessen, dass du im Teller bist, gerade durch ihn mit dem Gebenden verbunden zu sein? Hier befindet sich der Mensch die ganze Zeit im Kampf zwischen seinem Verlangen und seiner Absicht.

Schüler: „Aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich" – das geschieht in der Zeit des Aufstiegs. In der Zeit der Störung gibt es keinen solchen Zustand?

Rav: „Aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich" geschieht langsam. Der Mensch erkennt jedes Mal durch seine Anstrengung in allen Zuständen – sowohl in den Zuständen des Abstiegs als auch in den Zuständen des Aufstiegs – die Handlungen des Schöpfers. Das, „aus Deinen Handlungen erkannten wir Dich", bedeutet, dass ich in jedem einzelnen Zustand mit dem Schöpfer verbunden sein will, und dadurch, dass ich mich bemühe, mit Ihm verbunden zu sein, verändern sich diese Zustände. Aus ihrer Veränderung heraus, gerade in den schlechten Zuständen, beginne ich zu erkennen, wie Er mich dreht, wie Er mit mir spielt, wie Er mich wirklich verwirrt. Daraus beginne ich das zu sehen, und langsam fühle ich darin nicht, dass Er mich verwirrt und mich dreht – das bin nicht ich, das ist der Wille zu empfangen, durch den Er das tut –, ich beginne mich zum Willen zu empfangen wie zu einem Kli (Gefäß) zu verhalten: ich und das Kli. Und in diesem Moment beginnt es, Rosh und Guf zu werden.

Nun, der Letzte, ja.

Schüler: Einerseits sagen Sie, dass die Veränderung des Zustands und der Ausgang aus dem Abstieg von der Vorbereitung abhängt, und warum sagt man, dass der Mensch letztendlich zu einem Zustand gelangen muss, in dem nur der Schöpfer helfen kann? Wie passt das zusammen, dass es gerade vom Schöpfer abhängt und nicht von der Umgebung, den Büchern und der Gruppe?

Rav: Warum ich bei jeder Handlung auch auf den Schöpfer angewiesen sein muss – auch auf das Licht, durch das ich die Erkenntnis des Bösen sehen werde, was gut ist und was böse ist, auch um zu korrigieren, sich vom Bösen zu enthalten, sich davon zu entfernen, auch um es zum Guten umzukehren, auch um jede Sache zu verstehen. Das heißt, sowohl in der Handlung als auch im Gedanken, auch in der Absicht, in der Vorbereitung, in jedem einzelnen Zustand – jedes Körnchen einer Unterscheidung muss auch durch den Schöpfer geschehen, dass ich sie sehe, sie, die Unterscheidung. Auch durch den Schöpfer meine Entscheidung richtig treffe über diese Unterscheidung. Auch durch den Schöpfer, wie ich das ausführe, was ich beschlossen habe. Warum muss ich gerade durch Ihn sein? Denn dadurch werde ich genau wie Er.

Das heißt, es ergibt sich so – wie geschrieben steht: „Komm zu Pharao" –, dass es keine richtige Handlung von mir geben kann, wenn wir nicht zusammen angehaftet sind, du weißt, wie zwei Blatt Papier, sagen wir, die wirklich zusammengeklebt sind. Wenn ich nicht die ganze Zeit mit Ihm zusammen bin, in Bezug auf alles, was mir widerfährt, jede Sache, die mir widerfährt. Denn alles, was mir widerfährt – ich muss durch jeden Zustand, jede Unterscheidung, in der Handlung, im Gedanken, in der Absicht, egal was, was auch immer es sei – mich durch Ihn dazu verhalten. Dadurch lerne ich Ihn kennen, dadurch gleiche ich mich Ihm an. Ja? Also ist die ganze Anstrengung eigentlich, die ganze Zeit mit Ihm zu bleiben, egal was wir zusammen mit Ihm durchmachen – „es gibt nichts außer Ihm" (Ein Od Milvado), das heißt.

Nun, wo ist der…

(Ende der Lektion)