1. Es gibt nichts außer Ihm (Ein Od Milvado)
2. Shechina im Exil
3. Das Wesen der spirituellen Erkenntnis
4. Was ist der Grund für die Schwere, die der Mensch in der Annullierung vor dem Schöpfer hat?
5. LiShma bedeutet Erwecken von Oben, und warum brauchen wir ein Erwachen von unten?
6. Was „Stütze durch die Tora“ in der Arbeit bedeutet
7. Was es in der spirituellen Arbeit bedeutet, wenn die Gewohnheit zur zweiten Natur wird
8. Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra?
9. Drei Dinge, die den Verstand des Menschen erweitern
10. Was bedeutet „Mein Freund floh“ in der spirituellen Arbeit?
11. Freude mit einem Erschauern
12. Die hauptsächliche Arbeit des Menschen
13. Ein Granatapfel
14. Was ist die Erhabenheit des Schöpfers?
15. Die Bedeutung „anderer Götter“ in der spirituellen Arbeit“
16. Was ist der „Tag des Schöpfers“ und die „Nacht des Schöpfers“ in der spirituellen Arbeit?
17. Warum wird Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt?
18. Was bedeutet „In Verborgenheit weine meine Seele“ in der spirituellen Arbeit? - 1
19. Was bedeutet „der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?
20. LiShma (Für Ihren Namen)
21. Wenn der Mensch fühlt, dass er sich in einem spirituellen Aufstieg befindet
22. Tora liShma – Für Ihren Namen
23. Die ihr den Schöpfer liebet, hasset das Böse
24. Aus der Hand der Frevler errettet Er sie
25. Dinge, die vom Herzen kommen
26. Die Zukunft des Menschen hängt von der Dankbarkeit für die Vergangenheit ab
27. Denn erhaben ist der Schöpfer, und der untere wird sehen - 1
28. Ich werde nicht sterben, sondern leben
29. Wenn dem Menschen Gedanken kommen
30. Das Wichtigste ist, nur geben zu wollen
31. Alles, was dem Geist der Geschöpfe gefällt
32. Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben
33. Die Lose von Jom Kippur und bei Haman
34. Der Vorteil des Landes
35. Die Lebenskraft der Kedusha
36. Was sind die drei Körper im Menschen?
37. Ein Artikel für Purim
38. Die Furcht vor dem Schöpfer ist sein Schatz
39. Und sie flickten Feigenlaub
40. In welchem Maß soll man seinem Lehrer vertrauen?
41. Was sind Kleinheit und Größe im Glauben?
42. Was bedeutet das Akronym Elul in der Arbeit?
43. Wahrheit und Glauben
44. Verstand und Herz – Mocha und Liba
45. Zwei Unterscheidungen in der Tora und in der Arbeit
46. Die Herrschaft Israels über die Klipot
47. An dem Ort, wo du Seine Größe findest
48. Das Hauptfundament
49. Am Wichtigsten sind Verstand und Herz
50. Zwei Zustände
51. Wenn dich dieser Bösewicht getroffen hat
52. Eine Übertretung löscht eine Mizwa nicht aus
53. Die Sache der Begrenzung
54. Das Ziel der spirituellen Arbeit - 1
55. Woher [kommt] Haman aus der Tora?
56. Tora heißt „Hinweis“
57. Nach Seinem Willen wird er Ihm ein Brandopfer darbringen
58. Die Freude ist der „Spiegel“ guter Taten
59. Der Stab und die Schlange
60. Das Gebot, das durch eine Übertretung kommt
61. Und rings um Ihn stürmt es gewaltig
62. Steigt ab und spornt an; steigt auf und klagt an
63. Mir wurde geliehen und ich zahle zurück
64. Von lo liShma kommt man zu liShma
65. Über das Offenbarte und das Verborgene
66. Die Gabe der Tora - 1
67. Weiche vom Bösen!
68. Die Verbindung des Menschen zu den Sefirot
69. Zuerst wird die Korrektur der Welt sein
70. Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm
71. Im Verborgenen weint meine Seele - 2
72. Vertrauen ist die Kleidung für das Licht
73. Nach dem Zimzum
74. Welt, Jahr und Seele
75. Es gibt eine Unterscheidung von der „nächsten Welt“ und eine Unterscheidung von „dieser Welt“
76. Jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen
77. Die Seele des Menschen wird ihn lehren
78. Die Tora, der Schöpfer und Israel sind eins
79. Azilut und BYA
80. Rücken an Rücken (Achor be Achor)
81. Die Erhebung von MaN
82. Das Gebet, das man immer beten muss
83. Das rechte Waw und das linke Waw
84. Was bedeutet „Er vertrieb den Menschen aus dem Garten Eden, damit er nicht vom Baum des Lebens nehmen würde“?
85. Was ist „die Frucht des prächtigen Baumes“ in der spirituellen Arbeit?
86. Und sie bauten armselige Städte
87. Shabbat Shekalim
88. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt - 1
89. Um die Worte des heiligen Sohar zu verstehen
90. Im Sohar, BeReshit
91. Das Ausgetauschte
92. Erklärung des Aspektes „Glück“
93. Flossen und Schuppen
94. Und ihr sollt eure Seelen bewahren
95. Die Entfernung der Vorhaut
96. Der Abfall des Dreschbodens und des Weinkellers in der spirituellen Arbeit
97. Abfälle des Dreschbodens und der Weinkellerei
98. Als Spiritualität wird das bezeichnet, was niemals verloren geht
99. Er sagte nicht: „Ein Bösewicht oder ein Gerechter“
100. Die schriftliche und die mündliche Tora - 1
101. Ein Kommentar zum Lied „Dem Sangmeister auf Shoshanim“
102. Und ihr sollt Euch nehmen eine Frucht vom Baum Hadar
103. Von jedem Menschen, dessen Herz willig ist
104. Und der Zerstörer saß
105. Ein Bastard und weiser Schüler gehen einem ungelehrten Hohepriester voraus
106. Was ist die Bedeutung der 12 Challot (geflochtene Brote) am Shabbat?
107. Die zwei Engel
108. Wenn du mich für einen Tag verlässt, werde Ich dich für zwei verlassen
109. Zwei Arten von Fleisch
110. Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist
111. Hauch, Stimme und Rede
112. Die drei Engel
113. Das Gebet der Achtzehn (Segenssprüche)
114. Das Gebet
115. Unbewegt, pflanzlich, lebend und sprechend
116. Warum sagte er, Mizwot bedürften keiner Absicht
117. Du hast dich abgemüht und nichts gefunden [das] glaube nicht
118. Die Knie, die sich dem Baal beugten
119. Ein Schüler, der insgeheim studierte
120. Der Hintergrund des Brauches, an Rosh HaShana keine Nüsse zu essen
121. Sie ist wie ein Handelsschiff
122. Um zu verstehen, was im Shulchan Aruch erklärt wird
123. Seine Scheidung und Seine Hand sind Eins
124. Der Shabbat von BeReshit und der Shabbat der sechs Jahrtausende
125. Der den Shabbat erfreut
126. Ein Weiser kommt in die Stadt
127. Der Unterschied zwischen dem Wesentlichen, der Essenz und dem zusätzlichen Überfluss
128. Von diesem Galgalta tropft Tau zu Seir Anpin
129. Shechina im Staub
130. Tiberias unserer Weisen, gut ist Deine Sicht
131. Wer sich zu reinigen kommt
132. Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen - 1
133. Lichter des Shabbats
134. Berauschender Wein
135. Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen
136. Der Unterschied zwischen den ersten Briefen und den letzten Briefen
137. Zelofchad sammelte Holz am Shabbat
138. Über Furcht und Angst, die einen Menschen manchmal überkommen
139. Der Unterschied zwischen den sechs Werktagen und Shabbat
140. Wie liebe ich Deine Lehre
141. Das Pessachfest
142. Der hauptsächliche Krieg
143. Der Schöpfer ist gut zu Israel
144. Es gibt ein bestimmtes Volk
145. Was heißt es, dass Er gerade „den Weisen Weisheit gibt“?
146. Ein Kommentar zum Sohar
147. Die spirituelle Arbeit des Empfangens und Gebens
148. Die Klärung von bitter und süß, Wahrheit und Lüge
149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss
150. Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen
151. Und Israel sah die Ägypter
152. Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden
153. Der Gedanke ist das Ergebnis des Wunsches
154. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben
155. Reinheit des Körpers
156. Dass er nicht nehme vom Baum des Lebens
157. Ich schlafe, aber mein Herz ist wach
158. Die Bedeutung des Brauchs, an Pessach nicht bei anderen zu speisen
159. Und es geschah während jener vielen Tage
160. Der Grund für das Abdecken der Mazot
161. Die Gabe der Tora - 2
162. Weshalb man nach dem Abschluss eines Buches der Tora „Chasak“ sagt
163. Was die Autoren des Sohar sagten
164. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen
165. Eine Erklärung für Elishas Bitte von Elia
166. Zwei Aspekte im Erlangen
167. Der Grund, warum er Shabbat Teshuwa heißt (nennt)
168. Die Bräuche Israels
169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten
170. In deiner Tasche soll kein großer Stein sein
171. Sohar, Abschnitt Emor - 1
172. Verhinderungen und Verzögerungen
173. Warum man „LeChaim!“ sagt
174. Die Verhüllung
175. Wenn aber des Weges dir zu viel ist
176. Beim Trinken des Branntweins nach der Hawdala
177. Sühne
178. Drei Partner im Menschen
179. Drei Linien
180. Im Sohar, Abschnitt Emor - 2
181. Ehre
182. Moses und Salomon
183. Der Aspekt von Messias (Mashiach)
184. Der Unterschied zwischen dem Glauben und dem Verstand
185. Auf dem Ungelehrten ruht die Ehrfurcht vor dem Shabbat
186. Mache aus deinem Shabbat einen Werktag und bedürfe der Geschöpfe nicht mehr
187. Im Bemühen überwiegen
188. Die ganze Arbeit ist nur da, wo es zwei Wege gibt - 2
189. Die Handlung beeinflusst den Gedanken
190. Jede Handlung hinterlässt einen Eindruck
191. Die Zeit des Abstiegs
192. Die Lose
193. Eine Wand dient beiden
194. Die vollständigen Sieben
195. Sind sie würdig, dann werde Ich es beschleunigen
196. Ein Halt für die Äußeren
197. Das Buch, der Autor, die Geschichte
198. Freiheit
199. Jeder Mann Israels
200. Die Reinigung des Massach
201. Spiritualität und Materialität
202. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen - 2
203. Die Überheblichkeit des Menschen wird ihn erniedrigen
204. Das Ziel der spirituellen Arbeit - 2
205. Die Weisheit klagt laut draußen
206. Glaube und Genuss
207. Das Empfangen, um zu geben
208. Die Anstrengung
209. Drei Bedingungen beim Gebet
210. Der schöne Makel an dir
211. Der vor dem König steht
212. Umarmung der Rechten und Umarmung der Linken
213. Die Enthüllung des Mangels
214. In den Toren ist bekannt
215. Der Glaube
216. Rechts und Links
217. Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich?
218. Die Tora und der Schöpfer sind eins
219. Die Hingabe
220. Die Leiden
221. Gesamtherrschaft
222. Der Teil, den man an die Sitra Achra abtritt, um sie von der Heiligkeit zu trennen
223. Kleidung, Sack, Lüge, Mandel
224. Jessod de Nukwa und Jessod de Dchura
225. Sich selbst erheben
226. Schriftliche und mündliche Tora - 2
227. Die Belohnung für eine Mizwa ist eine Mizwa
228. Fisch kommt vor Fleisch
229. Hamantaschen
230. Erhaben ist der Schöpfer, und der Erniedrigte wird es sehen - 2
231. Die Reinheit der Kelim de Kabbala
232. Die Vervollständigung der Anstrengung
233. Vergebung, Verzeihung und Sühne
234. Derjenige, der von den Worten der Tora ablässt und sich in Gespräche verwickelt
235. Erneut in das Buch schauen
236. Meine Feinde verhöhnen mich den ganzen Tag
237. Denn Mich schauet kein Mensch und bleibt leben
238. Glücklich ist der Mann, der Dich nicht vergisst, und der Sohn des Menschen, der sich in Dir müht
239. Der Unterschied zwischen Mochin von Shawuot und jenen von Shabbat Mincha
240. Fordere Deine Bittsteller, wenn sie Dein Angesicht fordern
241. Rufet Ihn an, während Er nahe ist
242. Was bedeutet „die Armen an einem Feiertag zu erfreuen“ in der spirituellen Arbeit?
243. Examining the Shade on the Night of Hosha’ana Rabbah
244. All the Worlds
245. Der Unterschied zwischen dem Wesentlichen, der Essenz und dem zusätzlichen Überfluss
246. Bedeutung von “Masal” (deutsch: Glück) gemäß Kabbala
247. Der Gedanke ist Nahrung für die Seele
248. Let His Friend Begin
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Baal HaSulam/Shamati
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Was bedeutet das Akronym Elul in der Arbeit?
 

42. Was bedeutet das Akronym Elul in der Arbeit?

Ich hörte am 15. Elul, dem 28. August 1942

Um dies zu verstehen, müssen wir noch einige andere Dinge verstehen.

  1. Die Sache der Königreiche, Erinnerungen und Shofarot (Mehrzahl von Shofar) und was die Bedeutung dessen ist, was die Weisen sagten: „Annulliere deinen Willen vor Seinem Willen, sodass Er Seinen Willen vor deinem Willen annulliert.“

  2. Die Worte der Weisen: „Die Bösen – sofort zum Tode! Und die Gerechten – sofort zum Leben.“

  3. Wie geschrieben steht: „Die Söhne Gershons: Liwni und Shimei.“

  4. Was im Heiligen Sohar geschrieben steht: „Yud ist ein schwarzer Punkt, der kein Weiß in sich hat.“

  5. Wie geschrieben steht: Malchut des Höheren wird zu Keter des unteren.

  6. Was ist das, das die Freude bezeugt, wenn die Arbeit in Vollkommenheit ist?

Alle diese Dinge gehören zur Vorbereitung für den Monat Elul.

Um oben genannte Dinge zu verstehen, müssen wir das Ziel der Schöpfung verstehen, dass es Sein Wille ist, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Und wegen des Tikun (Korrektur), damit nicht der Fall vom „Brot der Scham“ eintrete, wurde ein Zimzum (Einschränkung) gemacht. Und vom Zimzum dehnte sich der Massach (Schirm) aus. Dadurch wandelt man die Gefäße des Empfangens zum Geben um.

Und wenn man die Gefäße zum Zwecke des Gebens vorbereitet, bekommt man sofort das verborgene und kostbare Licht für die Geschöpfe. Das heißt, man bekommt das Gute und das Vergnügen, das im Schöpfungsgedanken war, Seinen Geschöpfen Freude zu bereiten.

Damit kann erklärt werden, was geschrieben steht:

„Annulliere deinen Willen vor Seinem Willen“, das heißt: Annulliere den Willen zu empfangen, der in dir ist, vor dem Willen zu geben, welcher der Wille des Schöpfers ist. Dies bedeutet, dass der Mensch die Eigenliebe vor der Schöpferliebe annullieren möge. Und das heißt, dass er sich selbst vor dem Schöpfer annullieren möge, was Dwekut (Anhaftung) genannt wird. Danach kann der Schöpfer in deinem Willen zu empfangen scheinen, da er nun schon in der Form des Empfangens, um zu geben, korrigiert ist.

Dies ist die Bedeutung von „damit Er Seinen Willen vor deinem Willen annullieren möge.“ Was bedeutet, dass der Schöpfer seinen Willen annulliert, das heißt die Einschränkung (Zimzum), die aufgrund der Ungleichheit der Form bestanden hat. Da es nun schon eine Angleichung der Form gibt, gibt es bereits eine Ausdehnung des Lichtes in den Willen des Niederen hinein, der eine Korrektur zum Zwecke des Gebens erfahren hat. Denn dies ist das Ziel der Schöpfung, den Geschöpfen Gutes zu tun, und nun kann dies verwirklicht werden.

Hier kann der Vers erklärt werden: „Ich bin meines Geliebten.“ Es bedeutet: Dadurch, dass das „Ich“ seinen Willen zu empfangen vor dem Schöpfer annulliert, in der Form des vollkommenen Gebens, erlangt es „und mein Geliebter ist mein“. Das heißt „und mein Geliebter“, welcher der Schöpfer ist, „ist mein“. Er gibt mir das Gute und das Vergnügen, das im Schöpfungsgedanken ist. Das heißt, was vorher verborgen und eingeschränkt war, wurde jetzt zur Enthüllung des Angesichts (Panim), da nun das Ziel der Schöpfung offenbart wurde, welches darin besteht, den Geschöpfen Gutes zu tun.

Und man muss wissen, dass die Gefäße des Gebens mit dem Namen Yud-Hej des Namens HaWaYaH benannt werden, und diese sind reine Gefäße. Dies ist die Bedeutung von: „Jeder Empfangende empfängt in einem reineren Gefäß.“ Dann wird er mit „und mein Geliebter ist mein“ gewürdigt. Und Er lässt ihm die ganze Fülle zuteil werden, das heißt, er wird der Enthüllung des Angesichts würdig.

Dafür gibt es jedoch eine Bedingung, denn der Mensch kann den Zustand der Enthüllung nicht erlangen, bevor er nicht den Zustand Achoraim (Rückseite) erhält, den Zustand der Verhüllung des Angesichtes, und sagt, dass ihm dies so wichtig sei, wie die Enthüllung des Angesichtes. Das heißt, man muss voller Freude sein, als hätte man schon die Enthüllung des Gesichtes erlangt.

Man kann jedoch nicht darin verharren und die Verhüllung im selben Ausmaß wie die Enthüllung schätzen, außer wenn der Mensch im Zustand des Gebens arbeitet. Nur dann kann er sagen: „Es ist mir nicht wichtig, was ich während der Arbeit fühle, denn für mich ist das Wichtigste, dass ich dem Schöpfer geben möchte. Und wenn der Schöpfer versteht, dass Er zufriedener sein wird, wenn ich im Zustand von Achoraim arbeite, bin ich einverstanden.“

Wenn er jedoch noch Funken des Empfangens hat, erwachen in ihm Gedanken und es fällt ihm dann schwer zu glauben, dass der Schöpfer die Welt „gut und Gutes tuend“ führt. Dies ist die Bedeutung des Buchstabens Yud im Namen HaWaYaH, der der erste Buchstabe ist, genannt „ein schwarzer Punkt, der kein Weiß beinhaltet.“ Das bedeutet, dass er in vollkommener Dunkelheit und Verhüllung des Angesichts ist.

Wenn also ein Mensch in einen Zustand kommt, in dem er keinerlei Unterstützung hat, dann wird sein Zustand schwarz, was die niedrigste Unterscheidung in der Höheren Welt ist, und daraus wird Keter für den Niederen, da das Gefäß von Keter ein Gefäß des Gebens ist.

Denn die niedrigste Unterscheidung im Höheren ist Malchut, die nichts Eigenes hat, was bedeutet, dass sie nichts hat. Und nur auf diese Weise wird sie Malchut genannt. Was bedeutet, dass, wenn er das Königreich des Himmels auf sich nimmt – was in einem Zustand geschieht, in dem er nichts Eigenes hat und das mit Freude, wird danach daraus Keter, was ein Gefäß des Gebens ist, das reinste Kli. Anders gesagt, wird der Empfang von Malchut im Zustand der Dunkelheit danach zum Kli von Keter – zu einem Gefäß des Gebens.

Dies ist so, wie geschrieben steht: „Denn gerade sind die Wege des Schöpfers; Gerechte gehen auf ihnen, aber die Missetäter scheitern an ihnen.“

Dies bedeutet, dass die Bösewichte, jene, die in der Macht der Gefäße des Empfangens stehen, stürzen und unter ihrer Last zusammenbrechen werden, wenn sie zu diesem Zustand kommen.

Die Gerechten hingegen, also jene, die im Geben sind, werden dadurch erhöht, das heißt, sie erlangen Gefäße des Gebens. (Als Bösewichte sollen jene angesehen werden, in deren Herzen noch nicht festgesetzt ist, dass sie für die Erlangung der Gefäße des Gebens arbeiten müssen. Als Gerechte werden jene angesehen, in deren Herzen zwar bereits festgesetzt ist, dass sie die Gefäße des Gebens erlangen müssen, sie dazu aber noch nicht in der Lage sind.)

Denn im Heiligen Sohar steht geschrieben, dass die heilige Shechina (göttliche Gegenwart) zu Rabbi Shimon Bar Yochai sagte: „Es gibt keinen Ort, um sich vor Dir zu verbergen.“ Und deshalb enthüllt sie sich ihm. Dies ist die Bedeutung von dem, was Rashbi sagte: „Deswegen, und Sein Verlangen ist auf mir.“ Und dies ist „Ich bin meines Geliebten und mein Geliebter ist mein.“ Und dann wirkt er auf Waw-Hej, was die Bedeutung ist von: „Der Name ist unvollkommen, und der Thron ist nicht vollkommen, bis das Hej und das Waw sich verbinden.“ Das Hej wird „der Wille zu empfangen“ genannt, das endgültige und letzte Gefäß, in das das Waw hineinwirkt. Und dann wird Gmar Tikun sein, das Ende der Korrektur.

Dies ist die Bedeutung von: „Die Gerechten – unverzüglich zum Leben.“ Das bedeutet, dass der Mensch selbst sagen muss, in welches Buch sein Name eingetragen werden soll: ins Buch der Gerechten, also dass er möchte, dass ihm der Wille zu geben verliehen werde, oder nicht. Denn der Mensch hat in Bezug auf den Willen zu geben viele Ansichten, was bedeutet, dass der Mensch manchmal sagt: „Es stimmt, ich möchte, dass mir der Wille zu geben verliehen wird, möchte aber den Willen zu empfangen nicht vollständig aufgeben.“ Er möchte vielmehr zwei Welten für sich selbst – auch den Willen zu geben möchte er zu seinem Vergnügen.

Jedoch werden in das Buch der Gerechten nur diejenigen eingetragen, deren Wunsch es ist, ihre sämtlichen Gefäße des Empfangens so umzuwandeln, dass sie nur im Geben sind und nichts für sich selbst bekommen möchten. Und dies, damit man keinen Raum haben möge zu sagen: „Wenn ich gewusst hätte, dass der Wille zu empfangen annulliert werden muss, hätte ich nicht dafür gebetet.“ (Damit er später nicht sagt: „Dies ist nicht, worauf ich mich vereidigt habe.“)

Daher muss man ohne Vorbehalt sagen, was man damit meint, in die Bücher der Gerechten eingetragen zu werden, damit man sich später nicht beklagt.

Man muss wissen, dass sich in der spirituellen Arbeit sowohl das Buch der Gerechten als auch das Buch der Sünder im Menschen befinden. Das heißt, der Mensch muss selbst wählen und nach vollständiger Klärung wissen, was er möchte. Denn „Bösewichte“ und „Gerechte“ beziehen sich auf den gleichen Menschen.

Daher muss der Mensch sagen, wenn er ins Buch der Gerechten eingetragen werden will, dass er „sofort zum Leben“ [kommen möchte], das heißt am Leben der Leben angehaftet sei, dass er alles für den Schöpfer machen will. Und auch, wenn er sich in die Bücher der Sünder eintragen will, wo sich all diejenigen eintragen, die für sich selbst empfangen wollen, sagt er, dass sie dort sofort zum Tode eingetragen werden, das heißt, sein Wille zu empfangen wird annulliert werden, als ob er gestorben wäre.

Manchmal zweifelt der Mensch jedoch. Das heißt, der Mensch möchte nicht, dass bei ihm der Wille zu empfangen sofort erlischt. Es ist schwierig für ihn, umgehend zu entscheiden, dass alle seine Teile des Empfangens sofort getötet werden, das heißt, er ist nicht damit einverstanden, dass alle seine Wünsche zu empfangen auf einmal annulliert werden.

Er möchte vielmehr, dass die Funken des Empfangens allmählich und langsam annulliert werden und nicht alle auf einmal. Das heißt, ein wenig agieren die Gefäße des Empfangens und ein wenig die des Gebens. Daraus folgt, dass dieser Mensch keine feste und klare Ansicht hat.

Eine feste Ansicht ist, dass der Mensch einerseits behauptet: „Alles ist mein“, das heißt, alles ist zum Zwecke des Willens zu empfangen. Andererseits behauptet er: „Alles ist für den Schöpfer.“ Dies wird eine feste Ansicht genannt. Nur, was kann der Mensch tun, wenn der Körper nicht mit seiner Ansicht einverstanden ist, dass er möchte, dass alles für den Schöpfer sei?

In diesem Zustand kann man sagen, dass der Mensch alles tut, was er kann, damit es vollständig für den Schöpfer sei. Das heißt, er betet zum Schöpfer, ihm zu helfen, fähig zu sein, all seine Wünsche nur für den Schöpfer auszuführen. Dafür beten wir: „Gedenke unserer zum Leben und schreibe uns in das Buch des Lebens.“

Und daher steht „Malchut“ geschrieben, was bedeutet, dass er die Unterscheidung des schwarzen Punktes, der kein Weiß beinhaltet, auf sich nimmt. Dies ist die Bedeutung von: „Annulliere deinen Willen, damit euer Gedenken vor Mir aufsteigt“, und dann wird „Sein Wille vor deinem Willen annulliert“ werden. „Womit? Mit einem Shofar; was mit dem Shofar der Mutter bedeutet, gemeint ist, dies hängt von der Reue ab.“

Mit anderen Worten: Wenn er die Schwärze akzeptiert, muss er sich auch darum bemühen, dass es auf ehrbarem Wege geschieht und nicht auf unehrenhafte Weise. Dies wird „Shofar der Mutter“ genannt, was bedeutet, dass es für ihn schön und ehrenhaft ist.

Entsprechend muss interpretiert werden, was geschrieben steht: „Die Söhne Gershons, Liwni und Shimei.“ Wenn der Mensch sieht, dass man ihn von der Arbeit verbannt hat, muss er wissen, dass dies wegen Liwni geschieht; mit anderen Worten: weil er ausgerechnet das Weiße möchte. Dies bedeutet: Wenn einem das Weiße gegeben wird, das heißt, dass alles, was man tut, scheint, was bedeutet, dass man einen guten Geschmack bei der Tora und dem Gebet empfindet, dann ist der Mensch bereit zu hören und sich mit der Tora und den Mizwot zu beschäftigen.

Deshalb steht „Shimei“ geschrieben, was bedeutet, dass er gerade in der Form des „Weißen“ hören kann. Wenn er jedoch während der Arbeit eine Form der Schwärze sieht, kann er nicht damit einverstanden sein zu hören, diese Arbeit auf sich nehmen zu müssen. Daher muss er aus dem Gemach des Königs verbannt werden. Denn der Empfang des Königreichs des Himmels muss ein bedingungsloser Erwerb sein.

Wenn der Mensch sich jedoch bereit erklärt, die Arbeit nur unter der Bedingung auf sich zu nehmen, dass diese in der Weißen Form ist, das heißt, dass der Tag ihm scheinen wird, und wenn er nicht damit einverstanden ist, wenn ihm die Arbeit in schwarzer Form enthüllt wird, dann ist für diesen Menschen kein Platz im Gemach des Königs. Denn zum Gemach des Königs wird nur denjenigen Zutritt gewährt, die zum Zwecke des Gebens arbeiten möchten. Und wenn der Mensch zum Zwecke des Gebens arbeitet, ist es ihm nicht wichtig, was er selbst während der Arbeit fühlt.

Selbst in einem Zustand, in dem er die Form der Schwärze sieht, lässt ihn dies unbeeindruckt und er will nur, dass der Schöpfer ihm die Kraft gibt, alle Hindernisse zu überwinden. Das heißt, er bittet nicht darum, dass der Schöpfer ihm eine Form des Weißen gebe, sondern, dass er ihm Kraft gebe, alle Verhüllungen zu überwinden.

Jene Menschen, die daher zum Zwecke des Gebens arbeiten wollen, und wenn sie immer einen Zustand des Weißen haben, so erlaubt das Weiße ihnen, die Arbeit fortzusetzen. Denn während es scheint, kann der Mensch sogar zum Zwecke des Empfangens für sich selbst arbeiten.

Daher wird der Mensch niemals die Möglichkeit haben zu wissen, ob seine Arbeit in Reinheit geschieht oder nicht. Und dies bewirkt, dass er niemals Dwekut (Anhaftung) an den Schöpfer erlangen kann.

Daher wird einem von Oben die Form der Schwärze gegeben, und dann sieht man, ob die eigene Arbeit in Reinheit geschieht.

Das heißt, wenn er auch im Zustand der Schwärze in Freude sein kann, ist dies ein Zeichen, dass seine Arbeit in Reinheit geschieht. Denn der Mensch muss sich freuen und glauben, dass man ihm von Oben eine Gelegenheit gegeben hat, damit er zum Zwecke des Gebens arbeiten kann.

Dies ist so, wie die Weisen sagten: „Alle Gierigen sind verärgert“, was bedeutet, wer im Empfangen für sich versunken ist, ärgert sich, denn er spürt immer einen Mangel. Er hat ewig das Bedürfnis, seine Empfangsgefäße zu füllen. Derjenige jedoch, der den Weg des Gebens gehen möchte, muss immer erfreut sein, das heißt in allen Formen, die zu ihm kommen, muss er voll Freude sein, da er keinerlei Absicht hegt, für sich selbst zu empfangen.

Daher sagt er, dass so oder so, wenn er wirklich zum Zwecke des Gebens arbeitet, er gewiss voll Freude darüber sein sollte, dass es ihm zuteil geworden sei, seinem Erschaffer Freude zu bereiten. Und wenn er fühlt, dass seine Arbeit noch immer nicht zum Zwecke des Gebens ist, sollte er dennoch freudig sein, denn für sich selbst sagt der Mensch, dass er nichts möchte. Er freut sich darüber, dass der Wille zu empfangen sich nicht über diese Arbeit freuen kann. Dies sollte ihm Freude bereiten. Wenn er jedoch denkt, dass er auch von dieser Arbeit etwas zum eigenen Zwecke haben wird, gibt er der Sitra Achra bereits die Erlaubnis, seiner Arbeit anzuhaften, und dies verursacht ihm Traurigkeit, Ärger und Ähnliches.